[SPEAKER_00]: Das richtige Intro Nummer 5 zurückgespult.
[SPEAKER_01]: Also ich muss dir sagen, Hermann, dieses Jingle ist grandios.
[SPEAKER_01]: Schon allein wegen dem Jingle würde ich mir jede Folge von Diskurs und Dada anhören.
[SPEAKER_00]: Würde ich auch mal.
[SPEAKER_01]: Also ich tue es ja auch.
[SPEAKER_00]: Deswegen haben wir so viele Zuhörer.
[SPEAKER_01]: Ja, das ist ja schon wieder hochgegangen.
[SPEAKER_01]: Hallo.
[SPEAKER_01]: Hast du gesehen, wo wir unsere, also wir hatten ja mal Asien, wir hatten ja mal so eine Base in Asien, also Japan und Korea.
[SPEAKER_00]: Ein bisschen Singapur dabei.
[SPEAKER_00]: Ja, aber es hat sich geändert, hast du gesehen?
[SPEAKER_00]: Ja, der Donald hört uns.
[SPEAKER_01]: Nein, es ist Kalifornien, glaube ich.
[SPEAKER_01]: Die kommen aus Kalifornien.
[SPEAKER_01]: Ich glaube, der rote Punkt war Kalifornien irgendwo.
[SPEAKER_01]: Death Valley oder… Las Vegas.
[SPEAKER_01]: Las Vegas in Los Angeles?
[SPEAKER_01]: Das ist doch nicht in Kalifornien.
[SPEAKER_01]: Ist nicht in Nevada, aber ganz in der Nähe.
[SPEAKER_01]: In Amerika ist immer alles ganz in der Nähe, also in den USA.
[SPEAKER_01]: Ich muss aufpassen, USA.
[SPEAKER_01]: Also da haben wir jetzt unsere Base, also das heißt, wir müssen langsam dazu übergehen, in Englisch, also amerikanisch-Englisch zu parlieren, zu diskutieren.
[SPEAKER_01]: Also das müssen wir, das sind wir unserer Hörerschaft schuldig.
[SPEAKER_01]: Also ganz eindeutig, da gibt es keine Diskussion drüber.
[SPEAKER_00]: Also hast du jetzt deinen französischen Unterricht aufgegeben?
[SPEAKER_01]: Wieso soll ich Französisch lernen?
[SPEAKER_01]: Habe ich was gesagt, dass ich Französisch lerne?
[SPEAKER_00]: Die waren doch auch schon mal ganz da vorne.
[SPEAKER_00]: Die Franzosen?
[SPEAKER_00]: Ich meine schon, die waren doch auch schon mal etwas weiter.
[SPEAKER_01]: Die Franzosen waren schon mal vorne.
[SPEAKER_01]: Ich glaube nicht ganz vorne, aber weit oben.
[SPEAKER_01]: Naja, weit oben.
[SPEAKER_01]: Weit oben waren schon verschiedene.
[SPEAKER_01]: Aber Franzosen.
[SPEAKER_01]: Aber mein Französisch, also sorry.
[SPEAKER_01]: Je ne parle français.
[SPEAKER_01]: Non, non, encore.
[SPEAKER_01]: Non, non.
[SPEAKER_01]: Je ne regrette rien.
[SPEAKER_01]: Non.
[SPEAKER_01]: In Italien fand ich das auch richtig schwer mit den Sprachen.
[SPEAKER_01]: In der Schule habe ich mal Spanisch gelernt, aber ich habe nicht aufgepasst.
[SPEAKER_01]: Ich kann eigentlich nichts davon sprechen.
[SPEAKER_00]: Also wirklich auf Spanisch unterhalten kann ich mich auch nicht, weil die Spanier so schnell reden, verstehst du kaum was.
[SPEAKER_00]: Aber als ich in Italien war, da war das immer schwer, das irgendwie auseinanderzuhalten.
[SPEAKER_00]: Okay, rede ich jetzt gerade Spanisch oder versuche ich jetzt gerade was?
[SPEAKER_01]: Hat es Italiener gestört?
[SPEAKER_00]: Nee.
[SPEAKER_00]: Die meisten haben sowieso nur Italienisch gesprochen.
[SPEAKER_00]: Wenige können da Englisch, also zumindest in den südlichen Regionen.
[SPEAKER_00]: Aber die sind sehr freundlich.
[SPEAKER_00]: Deswegen war die Sprachbarriere eigentlich nicht wirklich das größte Problem.
[SPEAKER_01]: Hatten wir das Thema Urlaub nicht letztes Mal schon abgehackt?
[SPEAKER_01]: Hatten wir schon abgehackt.
[SPEAKER_01]: Das drückt dich immer noch, oder was?
[SPEAKER_01]: Du bist immer noch im Geiste bei den Mücken.
[SPEAKER_01]: Bei den süditalienischen Mücken.
[SPEAKER_01]: Da bin ich froh, dass ich sie los bin.
[SPEAKER_00]: Und es ist schön, dass einfach nur die Existenz nicht dazu führt, dass man nur schwitzt.
[SPEAKER_01]: Das war jetzt philosophisch, lass mich überlegen.
[SPEAKER_01]: Dass die Existenz nicht dazu führt, dass man nur schwitzt.
[SPEAKER_00]: In Italien hat es ausgereicht, nur zu existieren und du hast geschwitzt.
[SPEAKER_00]: Du musstest nichts tun.
[SPEAKER_01]: Und das war nicht so schön?
[SPEAKER_01]: Nein.
[SPEAKER_01]: Du hast aber Wasser gehabt.
[SPEAKER_01]: Du warst doch am Meer.
[SPEAKER_01]: Du kannst ja ins Wasser gehen können.
[SPEAKER_01]: Ja.
[SPEAKER_01]: Hättest.
[SPEAKER_01]: Ja, aber in der Nacht.
[SPEAKER_01]: Auch da gab es mir nicht verboten, nachts ins Wasser zu gehen.
[SPEAKER_01]: Das ist abgesperrt gewesen.
[SPEAKER_01]: Na komm.
[SPEAKER_00]: Die haben den Strand abgesperrt nachts, wenn es dunkel war?
[SPEAKER_00]: Nein, da gab es drei oder vier Tore, wo man zum Strand gehen konnte.
[SPEAKER_00]: Eins ist immer offen geblieben, stand da noch ein Schild dran.
[SPEAKER_00]: Ab 21 Uhr müsste dann das andere nehmen.
[SPEAKER_00]: Aber die haben da so eine Kette drum gelegt, das war nur so eine Alibi-Kette.
[SPEAKER_00]: Die hätte so aufgekriegt.
[SPEAKER_00]: Die haben wir auch aufgekriegt.
[SPEAKER_01]: Ohne Bolzenschneider.
[SPEAKER_01]: Ja.
[SPEAKER_01]: Siehste, also de facto gibt es kein Verbot.
[SPEAKER_01]: Italien, da kann man doch nichts verbieten, das ist alles erlaubt.
[SPEAKER_01]: Alles?
[SPEAKER_01]: Fast alles, ja.
[SPEAKER_01]: Also wenn du deinen Obolus gezahlt hast.
[SPEAKER_01]: Uhuhuhu, das war jetzt ein Witz.
[SPEAKER_01]: Okay, Entschuldigung.
[SPEAKER_01]: Oh mein Gott.
[SPEAKER_01]: Okay, machen wir wieder so lange wie letztes Mal?
[SPEAKER_01]: Drei Stunden?
[SPEAKER_01]: Mein Gott, wer hört sich eigentlich im Podcast drei Stunden an?
[SPEAKER_01]: Das ist schon harte Kost.
[SPEAKER_00]: Das ist schon Folter.
[SPEAKER_00]: Also ich höre ja öfter mal Podcasts während der Arbeit.
[SPEAKER_00]: Da ist es nicht so schlimm, wenn es zwei oder drei Stunden ist, weil ich habe acht Stunden, dann kann man halt gut hören.
[SPEAKER_00]: Aber ja, drei Stunden.
[SPEAKER_00]: Einfach so sich hinsetzen und anhören würde ich jetzt schwer finden.
[SPEAKER_00]: Ja, ist es auch.
[SPEAKER_00]: Was habe ich gehört?
[SPEAKER_01]: Während der Arbeit, dann hast du aber demnächst ein Problem, oder?
[SPEAKER_00]: Wieso habe ich während der Arbeit...
[SPEAKER_01]: Wenn du jetzt dann irgendwo...
[SPEAKER_01]: Darf ich erzählen?
[SPEAKER_01]: Darf ich erzählen?
[SPEAKER_01]: Erzähl, erzähl.
[SPEAKER_01]: Man hat ihm angeboten, dass er nach Indien...
[SPEAKER_01]: Er darf jetzt in Indien arbeiten.
[SPEAKER_01]: Und er hat Ja gesagt.
[SPEAKER_01]: Da frage ich mich jetzt, wie soll denn unser Podcast funktionieren?
[SPEAKER_01]: Also erstens mal, wie kannst du es hören?
[SPEAKER_01]: Und zweitens mal, wie können wir ihn machen dann?
[SPEAKER_00]: Also...
[SPEAKER_01]: Fährst du mit nach Indien?
[SPEAKER_01]: Na bist du deppert.
[SPEAKER_01]: Hallo, hast du mal geguckt, wie du nach Indien kommst, wo du da drüben fliegen musst?
[SPEAKER_01]: Hast du mal geguckt, wie die Flugrouten sind, wenn du nicht über den Südpol fliegst?
[SPEAKER_01]: Nein.
[SPEAKER_01]: Das solltest du aber.
[SPEAKER_01]: Du solltest dich auch sehr genau erkundigen, wo, also erstens mal fliege ich mit einer Boeing, das ist schon mal ganz schlecht.
[SPEAKER_01]: Ich habe ja noch nicht mal einen Flug.
[SPEAKER_00]: Ich denke, du hast Ja gesagt.
[SPEAKER_00]: Ich habe Ja gesagt.
[SPEAKER_00]: Ich weiß nicht wann, ich weiß nicht wohin.
[SPEAKER_00]: Du meinst, wenn der Krieg vorbei ist oder was?
[SPEAKER_01]: Ja.
[SPEAKER_00]: Zeitlich habe ich die Aussage bekommen in den nächsten sechs bis acht Wochen.
[SPEAKER_00]: Heute ist der 10. Oktober, nur für euch zur Referenz.
[SPEAKER_01]: An Weihnachten bist du in Indien.
[SPEAKER_01]: Genau.
[SPEAKER_01]: In der Sonne.
[SPEAKER_01]: Wie heißt das?
[SPEAKER_01]: Körperliche Existenz bist du wieder am Schwitzen.
[SPEAKER_00]: Ich glaube, in Indien ist es fast egal, zu welcher Jahreszeit, weil die sind, glaube ich, relativ nah am Äquator.
[SPEAKER_01]: Genau.
[SPEAKER_01]: Ich meine, hier schimpfst du drüber, dass in Süditalien dir das ein bisschen schwitzig war und dann gehst du freiwillig nach Indien.
[SPEAKER_01]: Das kann verstehen, wer will.
[SPEAKER_01]: Das ist jetzt nicht mein Urlaubsziel erst einmal.
[SPEAKER_00]: Du fährst ja auch wegen der Arbeit dahin, habe ich gehört.
[SPEAKER_00]: Ich habe mir gesagt, da werde ich in meinem Leben wahrscheinlich nie wieder hinkommen.
[SPEAKER_00]: Ich mache es.
[SPEAKER_00]: Man soll nie, nie sagen.
[SPEAKER_00]: Deswegen habe ich auch gesagt, wahrscheinlich nicht.
[SPEAKER_00]: Ja, stimmt, hast du gesagt, ja.
[SPEAKER_00]: Habe ich überhört, ja, hast du gesagt.
[SPEAKER_00]: Können wir auch dokumentieren, ist jetzt hier auf dem Podcast raus.
[SPEAKER_00]: Er hat wahrscheinlich gesagt, das stimmt.
[SPEAKER_01]: Eigentlich sollte ich mit einem Kollegen fliegen.
[SPEAKER_01]: Der Kollege hat schon abgesagt, er hat gesagt, auf gar keinen Fall.
[SPEAKER_00]: Nee, der kann nicht in der Woche, wo es scheinbar mal angedacht war, wo er hinfliegen sollte.
[SPEAKER_00]: Aber der macht Urlaub in Australien.
[SPEAKER_00]: Da habe ich gesagt, der ist doch gar kein Problem.
[SPEAKER_01]: Ist doch auf dem Weg.
[SPEAKER_01]: Ja, ist doch auf dem Weg.
[SPEAKER_01]: Bist du bescheuert?
[SPEAKER_01]: Ich steige jetzt mal aus für eine Woche.
[SPEAKER_00]: Ja, aber er wollte das Firmen-Notebook nicht mitnehmen.
[SPEAKER_01]: Das war die Ausrede, die hätte ich ja nicht gelten lassen.
[SPEAKER_01]: Hätte ich gesagt, am Flughafen in Bombay, da liegt ein Notebook für Sie bereit.
[SPEAKER_01]: Also wenn ich als Chef so viel investiere, kann ich da auch ein Notebook kaufen und sagen, hier hast du ein neues Notebook.
[SPEAKER_00]: Das war die Ausrede.
[SPEAKER_00]: Ich weiß jetzt auch nicht, was er für ein Notebook hat.
[SPEAKER_00]: Also um da mal etwas weiter auszuholen, bei uns in der Firma, da sind die Notebooks geleased.
[SPEAKER_00]: Und irgendwann kriegst du halt irgendwann ein neues.
[SPEAKER_00]: Und bei mir stand das jetzt vor meinem Urlaub an.
[SPEAKER_00]: Ich glaube so zwei oder drei Wochen vorher habe ich dann den Hinweis bekommen, hey, du kannst jetzt ein neues Notebook kriegen und bei uns werden die Notebook nach Jobcode, also was für eine Tätigkeit du im Unternehmen machst.
[SPEAKER_00]: Also ob du jetzt nur Powerpoint-Präsentationen halten musst.
[SPEAKER_01]: Oder nur die Kaffeemaschine bedienst.
[SPEAKER_01]: Genau.
[SPEAKER_00]: So wird deine Notebook eingeteilt.
[SPEAKER_00]: Weil ich in der Entwicklung arbeite.
[SPEAKER_00]: Ganz weit oben.
[SPEAKER_00]: Ganz weit oben.
[SPEAKER_00]: Da wollten die mir so eine geile Maschine anbieten.
[SPEAKER_00]: Aber hallo, da träumt man von.
[SPEAKER_01]: Das ist super.
[SPEAKER_00]: Und dann habe ich gesagt, nein, will ich nicht.
[SPEAKER_00]: Ich will ein kleineres Gerät haben.
[SPEAKER_00]: Vor allem, weil im Moment sind ja besonders die Speicherpreise recht hoch.
[SPEAKER_01]: Also die Arbeitsspeicherpreise.
[SPEAKER_00]: Sehr hoch.
[SPEAKER_00]: Und das wäre eine Maschine gewesen mit 64 Gigabyte.
[SPEAKER_00]: Habe ich doch auch.
[SPEAKER_00]: 64 Gigabyte Arbeitsspeicher.
[SPEAKER_00]: Was habe ich?
[SPEAKER_00]: Acht.
[SPEAKER_01]: Naja, 16.
[SPEAKER_00]: 64 glaube ich jetzt nicht.
[SPEAKER_01]: 64 habe ich nicht, aber das ist jetzt nicht so astronomisch weit weg.
[SPEAKER_00]: Ja, aber der Hauptgrund, und da kommen wir dann auch zurück, was der Kollege wahrscheinlich für Nordbrook hat, warum ich gesagt habe, nein, will ich nicht.
[SPEAKER_00]: Das Ding ist halt so ein 16 Zoll Klopper und wiegt dann halt zwei, drei Kilo.
[SPEAKER_01]: Im Hartgepäck ist doch kein Problem.
[SPEAKER_00]: Du musst ja sowieso ins Hartgepäck tun.
[SPEAKER_00]: Richtig, du darfst das nicht machen.
[SPEAKER_00]: Früher habe ich Computer auch schon öfter mal ins Gepäck getan.
[SPEAKER_01]: Gut, dass der Akku nicht geschmolzen ist.
[SPEAKER_01]: Das hast du ja Glück gehabt.
[SPEAKER_00]: Das letzte Mal, als ich geflogen bin, wollte ich das eigentlich auch tun, aber dann hieß es dann, ich soll es rausnehmen.
[SPEAKER_01]: Du bist ein Depp.
[SPEAKER_01]: Hast du noch nie davon gehört, dass ein Akku brennt?
[SPEAKER_00]: Dann brennt ja dann der Koffer.
[SPEAKER_01]: Ja, dann brennt der Koffer, dann brennt der Nebenkoffer, dann brennt der Koffer da drüber und da drunter.
[SPEAKER_01]: Da brennen alle Koffer.
[SPEAKER_01]: Dann brennt das Flugzeug.
[SPEAKER_01]: Und dann brennt das Benzin.
[SPEAKER_01]: Wenn ich das in die Tasche packe und die Tasche ist über meinem Kopf, dann brennt das da weg.
[SPEAKER_01]: Nein, dann kannst du es aber sehen und dann kannst du es löschen.
[SPEAKER_01]: Dann kannst du sagen, ich brauche einen Feuerlöscher, bitte.
[SPEAKER_00]: Die können doch die Ladeluke öffnen und dann ist das Scheiß raus.
[SPEAKER_01]: Aber nur wenn sie es merken, bis dahin brennt ja schon Licht, der Loder.
[SPEAKER_01]: Also...
[SPEAKER_01]: Du glaubst, das ist einfach nur eine Schikane, oder was?
[SPEAKER_00]: Aber sicher, die haben doch einen Feuermelder da unten drin.
[SPEAKER_01]: Ach so, und der springt dann an und setzt alles unter Wasser.
[SPEAKER_01]: Ich hoffe doch.
[SPEAKER_01]: Ach, du weißt es aber nicht.
[SPEAKER_01]: Du bist doch sonst so sicherheitsfanatiker hier.
[SPEAKER_01]: Du guckst drauf, dass da keiner auf deinen Computer drauf geht, aber da tust du den Computer in die Waschmaschine, nein, nicht in die Waschmaschine, in den Laderaum, wo jeder Zugriff drauf hätte.
[SPEAKER_01]: Also mit dir möchte ich nicht fliegen, das habe ich jetzt schon verstanden.
[SPEAKER_00]: Ich fliege auch nicht gerne.
[SPEAKER_01]: Ich fliege auch nicht gerne, aber sorry.
[SPEAKER_01]: Ich nehme trotzdem, schon alleine deswegen, weil so viele Koffer verloren gehen.
[SPEAKER_01]: Wenn die meinen Koffer verlieren, da hilft mir die Entschädigung 500 Euro für ein Laptop gar nichts.
[SPEAKER_01]: Meine ganzen Sachen sind weg.
[SPEAKER_01]: Hallo, meine Lieder.
[SPEAKER_01]: Ich habe übrigens schöne Lieder gemacht.
[SPEAKER_01]: Aber die lädst du nur auf der Notebook runter und das war es dann.
[SPEAKER_01]: Die habe ich am Note, die habe ich, also jetzt, die habe ich am Handy.
[SPEAKER_01]: Das ist eigentlich, das ist meine Maschine.
[SPEAKER_01]: This is the machine.
[SPEAKER_00]: Dein Telefon.
[SPEAKER_01]: Without this machine, I'm dead.
[SPEAKER_01]: Also ich möchte auch, wenn ich meine Kiste, in der Kiste liege, möchte ich gerne hier einen Anschluss haben, für mein Handy.
[SPEAKER_00]: Du willst in deinem Sarg einen USB-Anschluss haben?
[SPEAKER_01]: Naja, damit ich sie erladen kann und sowas.
[SPEAKER_00]: Oder in der Urne.
[SPEAKER_01]: Ja, Urne bringt ja, machst du dich lustig über mich?
[SPEAKER_01]: Wie soll ich denn in der Urne als Asche damit zu tun haben?
[SPEAKER_00]: Also ich glaube, in der Urne, so wie im Sarg, wird dir dieser USB-Anschluss beides gleich viel bringen.
[SPEAKER_00]: Das weißt du nicht.
[SPEAKER_01]: Es gibt Leute, die sind im Sarg wieder auferstanden.
[SPEAKER_01]: Die sind wieder wach geworden.
[SPEAKER_01]: Die haben geklopft und haben gesagt, bitte holt mich raus.
[SPEAKER_01]: Und wenn mich keiner hört,
[SPEAKER_01]: Dann muss ich, mir geht es gar nicht um den Notruf absetzen.
[SPEAKER_01]: Hallo, holt mich hier raus.
[SPEAKER_01]: Mir geht es eher darum, damit ich weiter meine Bilder machen kann halt.
[SPEAKER_01]: Und ins Netz stellen kann.
[SPEAKER_01]: Und gucken kann, was da los ist.
[SPEAKER_01]: Darum geht es mir.
[SPEAKER_01]: Und Lieder machen kann.
[SPEAKER_01]: Dann könnt ihr mich ruhig da unten liegen lassen.
[SPEAKER_01]: Ist nicht so schlimm.
[SPEAKER_00]: Ja, weil du hast ja kein Internet unter der Erde.
[SPEAKER_01]: Also ich...
[SPEAKER_01]: Da wird es ja wohl WLAN geben oder was?
[SPEAKER_01]: Kann man doch ein Kabel legen oder was?
[SPEAKER_01]: Da würde sich schon jemand eine Antenne rauslegen müssen.
[SPEAKER_01]: Also man kann ja den Router, wie heißt der, die Fritzbox, die kann man ja oben hinstellen und dann macht man ein Kabel in die Kiste rein.
[SPEAKER_01]: Geht das oder geht das nicht?
[SPEAKER_00]: Aber sicher geht das.
[SPEAKER_01]: Na also, ist alles schon durchdacht hier.
[SPEAKER_01]: Der Plan steht schon.
[SPEAKER_00]: Du musst jetzt nur noch einen Friedhof finden, wo es auch WLAN gibt.
[SPEAKER_01]: Ich habe eine Fritzbox.
[SPEAKER_01]: Das läuft über eine Fritzbox.
[SPEAKER_01]: Hallo?
[SPEAKER_01]: Das ist ja auch kein WLAN.
[SPEAKER_01]: Das ist eine Fritzbox.
[SPEAKER_00]: Ja, aber du brauchst ja auch von irgendjemandem das Internet.
[SPEAKER_01]: Ich habe doch Vodafone.
[SPEAKER_01]: Und dein Vertrag läuft dann einfach weiter?
[SPEAKER_01]: Den muss halt jemand bezahlen, das ist richtig.
[SPEAKER_01]: Okay.
[SPEAKER_01]: Das wird sich schon jemand finden, der die 5 Euro bezahlt.
[SPEAKER_00]: Ich zahle kein Geld an Vodafone, das kannst du vergessen.
[SPEAKER_01]: Ist mir scheißegal.
[SPEAKER_01]: Kannst du auch einen anderen nehmen?
[SPEAKER_01]: Aha.
[SPEAKER_01]: Ich habe auch Niveau davon gesagt, wir machen hier keine Schleichwerbung.
[SPEAKER_01]: Nachher kriegen wir noch eine Anzeige.
[SPEAKER_01]: Diese Influencer, die müssen ja aufpassen.
[SPEAKER_01]: Wenn die ein Senfglas hochhalten oder was, dann ist das schon gleich eine Werbung.
[SPEAKER_01]: Das ist schon gleich Business.
[SPEAKER_01]: Echt?
[SPEAKER_01]: Ja, das ist ganz gefährlich.
[SPEAKER_01]: Also wenn wir hier Werbung machen für irgendwelche Telekommunikationsanbieter, das könnte uns, wie du schon sagst, eine Abmahnung ins Haus spielen.
[SPEAKER_00]: Ja, zum Glück ist es nur eine Werbung.
[SPEAKER_00]: Aber ja, heute, als ich das Postwort aufgemacht habe, ich habe ja gedacht, Hunderte schreiben uns, damit sie dir anbieten, dass du deine Figürchen zum Leben erwecken kannst.
[SPEAKER_01]: Das hast du mir noch gar nicht erzählt.
[SPEAKER_01]: Meine Brindschicks.
[SPEAKER_01]: Die Leute stehen auf meine Brindschicks.
[SPEAKER_00]: Aber es war leider nur ein Haufen E-Mails vom Server, dass alles kaputt ist da.
[SPEAKER_00]: Und eine E-Mail vom Anwalt.
[SPEAKER_01]: Von deinem Anwalt oder von einem Anwalt, den du nicht kennst?
[SPEAKER_00]: Von einem Anwalt, den ich nicht kenne.
[SPEAKER_00]: Das ist gefährlich.
[SPEAKER_00]: Ich habe mich schon erschrocken.
[SPEAKER_00]: Hey, super, unsere erste Abmahnung in Post.
[SPEAKER_01]: Da freust du dich drüber.
[SPEAKER_01]: Du verschreist nicht.
[SPEAKER_00]: Ja, vielleicht kommt es ja diesmal.
[SPEAKER_00]: Der wollte uns nur einen BMW verkaufen.
[SPEAKER_01]: Das ist der BMW, den sie wahrscheinlich jetzt in Sachsen-Anhalt wieder zurückholen.
[SPEAKER_01]: Den der Ministerpräsident.
[SPEAKER_01]: Hast du den mitgekriegt?
[SPEAKER_01]: Die haben doch den Vertrag gekündigt.
[SPEAKER_01]: BMW für die Ministerpräsidenten.
[SPEAKER_01]: Die kriegen doch immer Autos gestellt von VW.
[SPEAKER_01]: Und der wird einfach gesponsert oder was?
[SPEAKER_01]: Die freuen sich doch.
[SPEAKER_01]: Das ist doch wie Portokasse.
[SPEAKER_01]: Hallo, wollt ihr ein Auto haben?
[SPEAKER_01]: Wir haben eine schöne Limousine hier.
[SPEAKER_01]: Haben wir schon fertig gemacht.
[SPEAKER_01]: Das ist gepanzert, dreifach gepanzert.
[SPEAKER_01]: extra viel Fußraum hinten.
[SPEAKER_01]: Und dann sagt ja jeder eigentlich, ja, nehme ich gerne.
[SPEAKER_00]: So wie der Ministerpräsident aus Baden-Württemberg.
[SPEAKER_01]: Der Kretschmann, also der Alte oder der Neue.
[SPEAKER_00]: Der Alte, der gesagt hat, der Ministerpräsident fährt Mercedes, basta.
[SPEAKER_00]: Natürlich, also was soll der andere sagen in Stuttgart?
[SPEAKER_00]: In Stuttgart, in Stuttgart.
[SPEAKER_01]: Der kann ja gar nichts anderes fahren.
[SPEAKER_01]: Doch, was anderes kann er noch sagen.
[SPEAKER_01]: Es gibt den sauberen Diesel.
[SPEAKER_01]: Ja, der kann viel sagen.
[SPEAKER_01]: Er steht auch auf dem Verbrenner, kann er auch sagen.
[SPEAKER_01]: Oh Mann, oh Mann.
[SPEAKER_01]: BMW hat jetzt gesagt, wir kündigen unseren Leasingvertrag.
[SPEAKER_01]: Der Ministerpräsident kriegt kein BMW.
[SPEAKER_01]: Was?
[SPEAKER_01]: Der Ministerpräsident, der neue, der Sigmund.
[SPEAKER_00]: Der kriegt kein BMW?
[SPEAKER_00]: Nein.
[SPEAKER_00]: Du willst mir jetzt nicht ernsthaft erzählen, dass der Vorstand beim BMW mehr Rückgrat hat als die CDU.
[SPEAKER_01]: Das habe ich jetzt öffentlich gesagt, ja.
[SPEAKER_01]: Es bewiesen kann durch mehrere Quellen bestätigt werden.
[SPEAKER_01]: Und Sigmund hat sich auch schon beschwert, hat schon ordentlich vom Leder gezogen darüber, was BMW sich erlaubt.
[SPEAKER_01]: Hä?
[SPEAKER_01]: Jetzt haben sie Musk angeschrieben, da wird es jetzt dann richtig lustig.
[SPEAKER_01]: Angeblich haben sie Musk angeschrieben.
[SPEAKER_01]: Das würde jetzt bedeuten, dass der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt demnächst E-Auto fährt.
[SPEAKER_01]: Oh Mann.
[SPEAKER_01]: Das kannst du nicht erfinden.
[SPEAKER_01]: Das kannst du nicht erfinden.
[SPEAKER_01]: Wenn du das schreibst, dann sagt jeder, du spinnst doch.
[SPEAKER_01]: Mit E fährt er dann?
[SPEAKER_01]: Der Musk hat doch nur E-Autos.
[SPEAKER_01]: Tesla, übersinn das.
[SPEAKER_00]: Keine Ahnung, vielleicht kriegt er eine Sonderlimousine, die umgerüstet wird auf... Auf Benziner, auf Diesel.
[SPEAKER_01]: Auf Dampf.
[SPEAKER_01]: Pferdestärken, vorne zwei Pferde dran.
[SPEAKER_00]: Oh mein Gott.
[SPEAKER_01]: Echt, das ist die Wahrheit.
[SPEAKER_01]: Oh mein Gott.
[SPEAKER_01]: That's the truth.
[SPEAKER_01]: Das ist jetzt auch so eine Qualität von unserem Podcast, dass wir ja nur die Wahrheit erzählen, also die uns bekannte Wahrheit.
[SPEAKER_01]: Die kann schon mal ein bisschen anders gelagert sein, aber das ist die Wahrheit.
[SPEAKER_01]: Das war jetzt 100 Prozent die Wahrheit.
[SPEAKER_00]: BMW mehr Rückgrat als CDU.
[SPEAKER_01]: Kann natürlich auch sein, dass sie vielleicht finanzielle Schwierigkeiten haben und vielleicht sich nicht mehr leisten können, jetzt so eine Luxuskarosse für Sachsen-Anhalt.
[SPEAKER_01]: Weißt du, was das für ein Miniland ist?
[SPEAKER_01]: Ich meine, wenn das jetzt Berlin ist, das könnte man ja sagen, aber für Berlin wäre es vielleicht noch okay.
[SPEAKER_01]: Aber wer sieht denn in Sachsen-Anhalt, wenn der mit dem BMW rumfährt?
[SPEAKER_01]: Das sieht doch keiner, wenn der von Magdeburg aus losfährt, irgendwo hin.
[SPEAKER_00]: Weiß ich nicht.
[SPEAKER_01]: Ja, genau.
[SPEAKER_01]: Also die Win-Win-Situation ist eindeutig bei der Regierung, aber nicht bei BMW.
[SPEAKER_00]: Naja, aber der wird die nächsten Wochen wahrscheinlich noch ordentlich Aufmerksamkeit bekommen.
[SPEAKER_00]: Also da wird er wahrscheinlich gefilmt, wie er in seinem Tesla rumfährt.
[SPEAKER_01]: Ja, aber das ist doch eine Negativwirkung.
[SPEAKER_01]: Ey, schau mal, der fährt BMW.
[SPEAKER_01]: Ach, wir wollten uns doch einen kaufen.
[SPEAKER_01]: Nein, wir kaufen uns jetzt kein BMW mehr.
[SPEAKER_01]: Also das ist ja schädlich für die Firma.
[SPEAKER_01]: Also wenn du da Marketingchef bist, musst du sagen...
[SPEAKER_01]: Nehmt ihm die Karre weg.
[SPEAKER_01]: Der darf nicht in unserer Karre gesehen werden.
[SPEAKER_01]: Ja, aber bist du sicher, der Herr Müller, der hat ja… Welcher Müller?
[SPEAKER_01]: Der Theo Müller hat ja… Der schließt seine Firmen in Sachsen und Sachsen-Anhalt.
[SPEAKER_01]: Angeblich war…
[SPEAKER_01]: Weil die Boykontbewegung wirkt.
[SPEAKER_01]: Also ich fände es ja schön, wenn die wirklich wirkt, dass er schon erste Firmen schließen muss.
[SPEAKER_01]: Super.
[SPEAKER_00]: Was ich dann erst mal mitbekommen habe, der hat ja irgendjemand verklagt, weil jemand gesagt hat, hey, der unterstützt die AfD.
[SPEAKER_01]: Er oder sein Sohn.
[SPEAKER_00]: Der Sohn ist ja genauso schräg.
[SPEAKER_00]: Ich glaube, der Theo Müller, der wurde verklagt.
[SPEAKER_00]: Also der Theo Müller hat geklagt, dass der jemand erzählt, hey, der unterstützt ja die AfD, weil er da auf irgendwelchen Plakaten oder so zu sehen war.
[SPEAKER_00]: Und das Gericht hat festgestellt, ist ja so.
[SPEAKER_01]: Also ich habe mich jetzt nicht gewundert, wenn ein Gericht gesagt hat, nee, der hat kein Geld gespendet.
[SPEAKER_01]: Aber das Gericht hat gesagt, nee, kann man sagen, ja.
[SPEAKER_01]: Ihr regt mich alle auf, ihr regt mich alle auf.
[SPEAKER_01]: Aber wenn das mit dem Boykott, wenn das jetzt hinhaut, ich habe ja bei mir auf meinem Blue Sky Ding, habe ich ja so einen Boykott aufrufen nochmal, Theo Müller hat es schon wieder getan.
[SPEAKER_01]: Und das war mein erfolgreichster Tweet bis jetzt.
[SPEAKER_01]: Erfolgreichster.
[SPEAKER_01]: Verteilt und geliked.
[SPEAKER_00]: Wie hast du denn das gemessen?
[SPEAKER_01]: Das kriege ich ja unten mit, da steht ja drauf, wie viele das geteilt haben und wie viele das geliked haben.
[SPEAKER_01]: Ja, aber das ist ja nur die eine Dimension.
[SPEAKER_01]: Ja, ich bin jetzt nicht in der anderen Dimension, wie viele Leute das gesehen haben, da bin ich nicht.
[SPEAKER_01]: Und ich bin natürlich auf dieser links-grün-versifften Seite, das kann man ja auch sagen.
[SPEAKER_01]: Ich war jetzt nochmal bei Twitter, weil ich noch was gucken musste.
[SPEAKER_01]: Ich habe ja dann noch einen Account, der aber nicht mehr bespielt wird.
[SPEAKER_01]: Ich dachte, ich falle vom Schemel.
[SPEAKER_01]: Das war ja echt, was die mir eingespielt haben, da war jeder zweite Tweet, der da drin war, war ein Nazi-Tweet.
[SPEAKER_01]: Jeder zweite.
[SPEAKER_01]: Und das Lustige war, meine Follower, die waren mal 500, 600, die sind nur noch, ich habe ja nichts mehr gemacht jetzt seit Jahren, sind nur noch 200.
[SPEAKER_01]: Das heißt, einen Riesenposten gibt es gar nicht.
[SPEAKER_01]: Die sind weg.
[SPEAKER_01]: Die haben ihre Accounts gelöscht.
[SPEAKER_01]: Sehr gut, sehr gut.
[SPEAKER_00]: Ich habe gerade versucht, die Seite zu finden, weil ich glaube, du hast mir irgendwann mal einen Link geschickt, wo man die Reichweite von einem Post messen kann.
[SPEAKER_00]: Ich meine schon, aber jedenfalls, ich habe da letztens einen Vortrag zugesehen und ich habe mir erst gedacht, was ist das für ein hipper Scheiß, also mit dieser Reichweite messen, aber dann habe ich den Vortrag von dem Typen gesehen, der das entwickelt hat.
[SPEAKER_00]: Der hat dir gefallen?
[SPEAKER_00]: Und der Vortrag war insofern interessant, dass er gesagt hat, dass die anderen alle nur bescheißen, wie viel Reichweite da ist, warum sollen wir das nicht auch machen?
[SPEAKER_00]: Also er hat dann mathematisch erklärt, wie er jetzt zum Beispiel zu den Zahlen kommt.
[SPEAKER_01]: Aber hat er jetzt gesagt, er bescheißt auch oder was?
[SPEAKER_01]: Das fände ich jetzt wieder nicht so gut.
[SPEAKER_01]: Warum sollen wir da nicht auch bescheißen?
[SPEAKER_00]: Ich will nicht bescheißen.
[SPEAKER_00]: Das Problem ist, du kannst nicht hundertprozentig messen, wenn du einen Post machst, ob und wie er bei den Leuten ankommt.
[SPEAKER_00]: Also erstmal hast du das Problem, dass du nicht weißt, also ich hoffe, die meisten wissen das nicht,
[SPEAKER_00]: Ob du jetzt über den Post nur drüber scrollst oder ob du ihn noch wirklich liest.
[SPEAKER_00]: Oder ob du aus Versehen bei einem Post stehen geblieben bist, aufs Klo gegangen bist und dann wieder am Telefon weitermachst.
[SPEAKER_00]: Also kannst du ja nicht wirklich wissen, wie da jemand mit interagiert hat.
[SPEAKER_00]: Und im Fediverse hast du halt noch das Problem, dass dieser Post ja nicht nur auf deinem Server ist, der wird ja dann auch auf alle anderen Server verteilt, die den Leuten folgen.
[SPEAKER_00]: Und dann hat er ein paar Berechnungen angestellt und hat gesagt, jeder, der ein Herzchen macht, ist schon mal ein, ist definitiv ein View.
[SPEAKER_00]: Jeder, der das Wiederteilen macht, ist auch einer.
[SPEAKER_00]: Aber bei den Wiederteilen, da kommt halt noch mehr dazu, weil dann muss er dann noch auf das andere Profil schauen, der das geteilt hat, um auch natürlich die Views mitzuzählen.
[SPEAKER_00]: Und der hat halt mal ein paar Formeln aufgestellt, wie der jetzt die Minimum- und die Maximumreichweite misst.
[SPEAKER_00]: Und das ist auf dieser Seite, aber mir fällt jetzt dieser Name von dieser Seite nicht mehr.
[SPEAKER_01]: Mir auch nicht mehr.
[SPEAKER_01]: Und ich kann Ihnen noch nicht mal meine Lesezeichen angucken.
[SPEAKER_01]: Wo sind die denn?
[SPEAKER_01]: Meine Lesezeichen sind weggekommen.
[SPEAKER_00]: Deine Lesezeichen.
[SPEAKER_00]: Die Fetis-Judesis, glaube ich.
[SPEAKER_00]: Doch, doch, genau die Fetis-Judesis.
[SPEAKER_00]: Mastodon-Analyse.
[SPEAKER_00]: Ich glaube, das ist das richtige Teil.
[SPEAKER_00]: Ja, ja, ja.
[SPEAKER_00]: Da könnt ihr, da könnt ihr nachschauen.
[SPEAKER_00]: Genau.
[SPEAKER_00]: Könnt ihr nachschauen, wie weit euer Post, ähm, sich im Netz verteilt hat.
[SPEAKER_00]: Ja, das will ich mir gleich nochmal wegnotieren.
[SPEAKER_00]: Ja, wie gesagt, fand ich ganz interessant, äh,
[SPEAKER_00]: Dass das nicht irgendjemand...
[SPEAKER_01]: Aber soll das jetzt heißen, ich kann damit jetzt nichts anfangen?
[SPEAKER_01]: Die Zahlen, die da drin sind, sind fest.
[SPEAKER_00]: Sicher kannst du damit was anfangen.
[SPEAKER_00]: Da wird schon was gemessen, aber...
[SPEAKER_01]: Was gemessen, ja.
[SPEAKER_00]: So wie es die Statistiken halt hergeben, was du aus dem Fedivers rausziehen kannst.
[SPEAKER_00]: Es ist halt wichtig, hauptsächlich für Influencer, für Werbetreibende, dass die sagen können, hey, ich promote jetzt hier was.
[SPEAKER_01]: Hat funktioniert, schau mal, wir haben so und so viel.
[SPEAKER_00]: Genau.
[SPEAKER_00]: Und da willst du natürlich eine möglichst hohe Zahl haben.
[SPEAKER_00]: Und wenn du überhaupt keine Messmöglichkeit hast, dann fallen die halt natürlich weg.
[SPEAKER_00]: Ich finde es jetzt ein bisschen schade, wenn jetzt dadurch dann mehr von dieser Werbescheiße rüberkommt ins Fediverse.
[SPEAKER_00]: Aber auf der anderen Seite hilft es natürlich auch zum Beispiel öffentliche Institutionen.
[SPEAKER_00]: Ulrich Kelber heißt der, glaube ich, der ehemalige Datenschutz-
[SPEAKER_00]: beauftragte, Vorsitzende, der hat ganz viele staatliche Institutionen ins FDI-Verse geholt, indem er denen gesagt hat, hey, macht einen Server und hat da viele reingeholt.
[SPEAKER_00]: Und für solche Institutionen wäre es zum Beispiel auch interessant, damit die mal sehen, wie viele Leute sich überhaupt sowas anschauen.
[SPEAKER_00]: Dass es nicht nur darauf ankommt, wie viele Follower ich habe, sondern dass es auf die Interaktion ankommt.
[SPEAKER_01]: Wird der Artikel gelesen, wird der geliked von 200 Leuten, wenn 20 liken, sind 10 Prozent.
[SPEAKER_01]: Und wenn du da drüben 2000 hast und da liken 20, dann ist das 1 Prozent.
[SPEAKER_01]: Und das ist der Unterschied, dass du diese Qualität...
[SPEAKER_01]: deiner Verb viel, viel besser ist, als wenn es von Algorithmen, also wenn es von Leuten gefolgt wird, die das auch wirklich wissentlich tun.
[SPEAKER_00]: Ja, und es gibt ja keinen Algorithmus wirklich im V-Divers.
[SPEAKER_00]: Also der hat jetzt oft für Algorithmen, aber jetzt kein Algorithmus, der dir irgendwelche Inhalte vorschlägt.
[SPEAKER_00]: Nein, also bis jetzt noch nicht.
[SPEAKER_01]: Das war früher bei Twitter auch so.
[SPEAKER_01]: Früher war Twitter auch eine, ging einfach chronologisch.
[SPEAKER_01]: Das haben sich halt irgendwann geändert.
[SPEAKER_01]: Wo sie gedacht haben, okay.
[SPEAKER_01]: Ja, gut.
[SPEAKER_01]: Super.
[SPEAKER_01]: Du hast es, du tust es nochmal verlinken für die Interessierten.
[SPEAKER_00]: Ich verlinke die Fiddy Suit dann später, wenn ihr Mastodon oder...
[SPEAKER_01]: Wir haben ja auch schon Abonnenten auf unserer Seite, also die brauchen das auch.
[SPEAKER_01]: Die dürfen wir nicht vergessen.
[SPEAKER_01]: Aber sicher.
[SPEAKER_01]: Man kann unseren Podcast auch abonnieren.
[SPEAKER_01]: Das ist möglich.
[SPEAKER_01]: Man kann ihn in den Webs verfolgen.
[SPEAKER_01]: Da hat man alle Folgen, die kann man dann anklicken.
[SPEAKER_00]: Und man kann es abonnieren.
[SPEAKER_00]: Es ist direkt ein Link, der hilft.
[SPEAKER_01]: Man kann auch eine E-Mail schreiben, wird auch beantwortet.
[SPEAKER_00]: Nicht nur die Anwälte dürfen schreiben.
[SPEAKER_01]: Also nicht nur Spam.
[SPEAKER_01]: Und natürlich haben wir auch noch im Fativerse einen Account, den wir auch noch besuchen können.
[SPEAKER_01]: Auf Blue Sky haben wir keinen Account.
[SPEAKER_01]: Nein, haben wir keinen.
[SPEAKER_00]: Noch nicht.
[SPEAKER_00]: Noch nicht?
[SPEAKER_00]: Weiß ich nicht.
[SPEAKER_00]: Wenn da schon blau im Namen steht.
[SPEAKER_00]: Das magst du nicht oder nicht?
[SPEAKER_01]: Es gibt ja dieses Eurosky.
[SPEAKER_01]: Wir können das auch auf die europäische Plattform stellen.
[SPEAKER_01]: Obwohl, wir sind jetzt Amerikaner.
[SPEAKER_01]: Die Amerikaner brauchen uns.
[SPEAKER_00]: Und die Amerikaner haben auch blaue Herzchen für ihre Demokraten.
[SPEAKER_00]: Natürlich.
[SPEAKER_00]: Ich blicke jedes Mal nicht durch.
[SPEAKER_01]: Wenn ich sage, blau und rot, dann weiß ich nicht.
[SPEAKER_01]: Wer ist jetzt wer?
[SPEAKER_01]: Die Roten sind doch die Guten.
[SPEAKER_01]: Nee, in Amerika sind die Roten.
[SPEAKER_01]: Also es ist für alle beiden Seiten eine richtige Aussage.
[SPEAKER_01]: Die Roten sind die Schlechten.
[SPEAKER_01]: Also ob es jetzt die Roten politisch sind oder die Roten parteilich.
[SPEAKER_00]: Mich wundert ja so ein bisschen, dass gerade die Präsidentenanhänger, dass die nicht schon auf Orange gewechselt haben.
[SPEAKER_01]: Wegen der Haarfarbe von Ihrem Leader.
[SPEAKER_00]: Haar, der hat doch kein Orange.
[SPEAKER_01]: Der hat doch so Gelb, so Orange-Gelb.
[SPEAKER_00]: Der paniert doch immer sein Gesicht in Orange.
[SPEAKER_01]: Ich habe jetzt einen sehr schönen, also ich meine, da muss ich jetzt mal KI loben oder was.
[SPEAKER_01]: Also die macht es mir immer schwerer jetzt zu erkennen, ist etwas wahr oder nicht.
[SPEAKER_01]: Es gibt diese Fotos von ihm mit seinem riesen Hintern, so ein Hintern, dann steht immer drunter, wir brauchen neue Windeln und das.
[SPEAKER_01]: Er muss neue Windeln kaufen.
[SPEAKER_01]: Und ich denke mir immer, ist das jetzt echt?
[SPEAKER_01]: Sieht der von hinten wirklich so aus?
[SPEAKER_01]: Jetzt haben sie wieder ein neues gemacht.
[SPEAKER_01]: Der steigt, glaube ich, irgendwo in dem Flugzeug, also von hinten.
[SPEAKER_01]: Und dann haben sie seinen Hinterschädel, den haben sie dann vergrößert.
[SPEAKER_01]: Und dann siehst du in dem Hinterschädel wirklich so eine, wie soll man sagen, so eine kahle Stelle.
[SPEAKER_01]: Das sieht aus wie so die Meerengel von Hormuz.
[SPEAKER_01]: Oh mein Gott, ich werde wahnsinnig.
[SPEAKER_01]: Ich hoffe nur, dass der bald den Löffel abgibt.
[SPEAKER_00]: Der dreht ja jetzt schon wieder durch, weil er natürlich keinen Nobelpreis bekommen hat, obwohl er 90, wie viele Kriege hat er schon beendet?
[SPEAKER_00]: Ich habe keine Ahnung.
[SPEAKER_00]: Zählt da noch jemand mit?
[SPEAKER_01]: Nein, da zählt keiner mehr mit, weil der Sisyphus, nee, nee, also er ist wirklich, er ist ja tagtäglich unterwegs, die Kriege auf dieser Welt, das macht er ja auch ganz schnell, bei ihm geht das ja immer ganz zack, zack, also einen Tag, dann ist der Krieg beendet, sagt er ja selber, also ...
[SPEAKER_00]: Der Donald, der hat ja jetzt auch eine eigene KI rausgebracht.
[SPEAKER_00]: Auf amerika.gov kann man die sich, glaube ich, anschauen.
[SPEAKER_00]: Und da haben einige Nachrichteninstitute direkt mal versucht, was Trump-Kritisches zu fragen und das Ding hat geantwortet.
[SPEAKER_00]: Und einen Tag später oder so, die gleiche Frage, das kann ich, das darf ich nicht.
[SPEAKER_01]: Also die bearbeiten noch praktisch händisch ihre Anfragen, die gucken sich die noch an.
[SPEAKER_01]: Also was die KI gesagt hat und dann kommt dann rein, nee, das darfst du bitte nicht mehr sagen.
[SPEAKER_01]: Aber wie soll das sonst gehen, hallo?
[SPEAKER_01]: Die KI macht sich dann selber Gedanken drüber oder was?
[SPEAKER_00]: Ja.
[SPEAKER_00]: Ich weiß es nicht, wie die das machen.
[SPEAKER_00]: Der, wie heißt dieser, der Ladnik, der stellt sich ja auch vor, dass die iPhone-Produktion wieder nach Amerika kommt.
[SPEAKER_00]: Sehr vernünftig, sehr vernünftig, sehr vernünftig.
[SPEAKER_00]: Die ganzen Amerikaner dann am Fließband sitzen und diese kleinen Schrauben da reinbringen.
[SPEAKER_01]: Endlich wieder alle in Lohn und Brot sind, genau, die kleinen Schrauben.
[SPEAKER_00]: Ja, ja, ja, die tocken da nicht ganz richtig.
[SPEAKER_01]: Unglaublich.
[SPEAKER_01]: Hast du das Neueste jetzt gehört, was der Hackset jetzt vorhat?
[SPEAKER_01]: Also der will ja jetzt, der hat ja so, der guckt sich ja an, was in der Welt jetzt los ist und so.
[SPEAKER_01]: Und dann hat er seine Erfolgsmodelle im Iran und in Afghanistan und in China und das machen sie jetzt auch in Amerika.
[SPEAKER_01]: Also man muss ja immer überlegen, welche Vorbilder haben sie.
[SPEAKER_01]: Okay, und was machen sie?
[SPEAKER_00]: Keine Virgos mehr.
[SPEAKER_00]: Nein, keine was?
[SPEAKER_00]: Der hat doch irgendeinen Auftritt gemacht, wo er gesagt hat, keine Trans, keine Dings, keine Weirdos.
[SPEAKER_00]: Ich weiß jetzt nicht mehr, was das ist.
[SPEAKER_01]: Wo, in der Armee oder was?
[SPEAKER_00]: Er hat irgendeine Pressekonferenz gehalten, was jetzt hier alles, wie die Armee wieder gezüchtigt wird.
[SPEAKER_01]: Nein, nein, er will ja die Erschießung von irgendeinem Massenmörder, der ja erschossen werden soll, will er ja öffentlich streamen.
[SPEAKER_01]: Und die Vorbilder sind Iran, Afghanistan.
[SPEAKER_01]: Der will einen Livestream machen.
[SPEAKER_01]: Der macht einen Livestream von der Erschießung.
[SPEAKER_01]: Der ist schon seit 17 Jahren oder so.
[SPEAKER_01]: Der hat irgendwo 13 Leute auf irgendeiner Militärbasis erschossen.
[SPEAKER_01]: Das ist auch ein Militärgericht, wo der verurteilt worden ist zum Tode.
[SPEAKER_01]: Jetzt soll das im Dezember stattfinden, die Todesstrafe.
[SPEAKER_01]: Und...
[SPEAKER_01]: Das ist eine Erschießung.
[SPEAKER_01]: Das hat es auch schon lange nicht mehr gegeben.
[SPEAKER_01]: Seit Ende des Zweiten Weltkriegs, glaube ich, gab es in Amerika an den USA keine Erschießung mehr.
[SPEAKER_00]: Funktioniert hoffentlich besser als diese Todesspritzen.
[SPEAKER_01]: Die Todesspritze hat doch bis jetzt immer gut funktioniert.
[SPEAKER_01]: Bis jetzt.
[SPEAKER_01]: Genau.
[SPEAKER_01]: Fünf Nadeln rein und der Patient lebt immer noch.
[SPEAKER_01]: Die hat doch zwei Giftdosen gekriegt.
[SPEAKER_01]: Die hat doch zwei Giftdosen gekriegt.
[SPEAKER_00]: Ich weiß nicht.
[SPEAKER_01]: Zwei.
[SPEAKER_01]: Also die erste hat nicht funktioniert, dann haben sie ja noch eine gegeben.
[SPEAKER_01]: Und das hat auch nicht funktioniert.
[SPEAKER_01]: Und jetzt ist sie im Krankenhaus und sie ist jetzt aufgewacht.
[SPEAKER_01]: Also man weiß jetzt auch nicht,
[SPEAKER_01]: Wie es jetzt weitergeht, oder was?
[SPEAKER_00]: Weißt du, was ich da so faszinierend dran finde?
[SPEAKER_00]: Du gehst in den Regenwald, erwischst den falschen Frosch, leckst einmal dran und kippst um.
[SPEAKER_00]: Bis tot.
[SPEAKER_01]: Sofort.
[SPEAKER_01]: Die Natur ist sowieso das Größte überhaupt.
[SPEAKER_00]: Und die Pappenheimer kriegen das nicht hin, einen Tötungsgift herzustellen und zu initiieren.
[SPEAKER_01]: Naja, herzustellen, das ist das gute Wort.
[SPEAKER_01]: Das Problem war ja, dass die irgendwo, glaube ich, dieses Gift oder was nicht besorgen könnten, weil das ja...
[SPEAKER_01]: Von der Firma, jetzt wieder, lasst mich nicht lügen, aber von der Firma wurde das ja nicht mehr nach Amerika ausgeliefert, weil das verwendet wird für die Todesspritze.
[SPEAKER_01]: Und jetzt hatten die kein Gift, deswegen wurden ja jahrelang keine Giftspritzen verwendet für die Todessstrafe.
[SPEAKER_01]: Weil sie nicht mehr an das Gift dran, also an diesen Stoff dran, vielleicht kommen sie jetzt wieder dran, aber vielleicht ist das mindere Qualität, vielleicht ist das ja aus Afghanistan oder was, von so einem Billiglabor, ich habe keine Ahnung.
[SPEAKER_01]: Unglaublich.
[SPEAKER_01]: Naja, aber das Problem ist ja, also ich meine, dass die öffentlich sind, das weiß man ja, also wenn du so Gift spritzt, ist ja so eine Glasscheibe und dann geht der Vorhang auf und dann siehst du, wie das Gift gespritzt wird und wie der stirbt.
[SPEAKER_01]: Ja, aber wird das auch übertragen oder ist das nur öffentlich für die Leute, die da teilnehmen?
[SPEAKER_01]: Nein, öffentlich, die da teilnehmen, genau, aber nicht übertragen.
[SPEAKER_01]: Übertragen gab es nicht, also sorry.
[SPEAKER_00]: Man sieht ja doch immer mal Kameraaufnahmen, jetzt nicht wie es passiert, aber von diesen Räumen.
[SPEAKER_01]: Oder du siehst, wie im Iran die Menschen aufgehängt werden an Kränen und wird der Kran hochgezogen.
[SPEAKER_01]: So was sieht man.
[SPEAKER_01]: Oder in Afghanistan, wenn Leute gesteinigt werden im Stadion.
[SPEAKER_01]: In China, wenn sie erschossen werden mit Genickschuss.
[SPEAKER_01]: Aber demnächst werden wir es dann auch live aus Amerika mitkriegen.
[SPEAKER_00]: Meinst du, wir haben eine Chance, dass die... Nein, wir haben keine Chance.
[SPEAKER_01]: Eine Chance, dass die Guillotine wieder zurückkommt.
[SPEAKER_01]: Also sagen wir mal so, in einem Moment der geistigen, wie soll ich sagen, Erholung oder was könnte ich mir vorstellen, dass der Chef sagt, also Guillotine hat aber funktioniert, 100%.
[SPEAKER_01]: Wie weißt du das?
[SPEAKER_01]: Ich meine, klar, wenn das Fallbeil nicht scharf gemacht ist, kann es schon wehtun.
[SPEAKER_01]: Boah.
[SPEAKER_01]: Aber das Ding funktioniert auch hier nichts.
[SPEAKER_01]: Welches?
[SPEAKER_01]: Die Guillotine.
[SPEAKER_01]: Nee, wenn es nicht scharf ist, funktioniert auch die nicht.
[SPEAKER_01]: Oder sie bleibt hängen.
[SPEAKER_01]: Die kann sich ja verkanten.
[SPEAKER_01]: Die fällt doch in zwei Schlitzen runter.
[SPEAKER_01]: Wenn sie sich ein bisschen verkantet, dann fällt die nicht mehr.
[SPEAKER_01]: Dann bleibt die stehen.
[SPEAKER_00]: Ja, aber dann ist ja noch nichts passiert.
[SPEAKER_01]: Ja, genau.
[SPEAKER_01]: Wie lange soll der da liegen bleiben, da unten?
[SPEAKER_00]: Du bist ja ein Henker.
[SPEAKER_00]: Weißt du, was ich da interessant finde?
[SPEAKER_00]: Ich hatte mal versucht, ein Gedankenspiel zu machen.
[SPEAKER_00]: Jetzt, wo die ganzen Faschisten wieder da sind, sagt man ja, das kann man nicht unterdrücken, so viele Leute wählen die ja, so viele wollen das ja.
[SPEAKER_01]: Nein, die wollen es ja, die sind ja Protestwähler.
[SPEAKER_00]: Die wollen das ja nicht, die wollen ja nicht den Faschismus.
[SPEAKER_00]: Aber andere Parteien sagen, das können wir ja nicht einfach unterdrücken, das sind ja Wähler, die wollen irgendwas.
[SPEAKER_00]: Und da habe ich mir halt immer überlegt, was wäre denn, wenn das Volk die Guillotine wiederhaben möchte für unliebsame Politiker?
[SPEAKER_01]: Hatten wir schon in den 70er Jahren, mein Freund.
[SPEAKER_01]: In den 70er Jahren war die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland für die Todesstrafe.
[SPEAKER_01]: Das war zur Hochzeit der RAF.
[SPEAKER_01]: Okay.
[SPEAKER_01]: Und wenn es da Umfragen gab, Einführung der Todesstrafe, also Daumen hoch.
[SPEAKER_01]: Und wenn du jetzt die Bevölkerung fragst, was ist, dann hast du vielleicht im Moment, im Moment hast du vielleicht eine Mehrheit gegen die Todesstrafe.
[SPEAKER_01]: Aber lass morgen mal einen Massenmörder rumlaufen oder einen, der Amok läuft oder wer weiß was.
[SPEAKER_01]: Und mach dann diese Umfrage.
[SPEAKER_01]: Dann hast du die Mehrheit.
[SPEAKER_00]: Ja, aber bei der Guillotine, da meine ich eher in Richtung, da kann dann am Ende der Legislaturperiode die Bevölkerung entscheiden, ja hopp oder topp.
[SPEAKER_00]: Am Ende?
[SPEAKER_01]: Wieso?
[SPEAKER_01]: Oder auch vorher.
[SPEAKER_01]: Ich wollte gerade sagen, am Ende ist ja scheiße.
[SPEAKER_01]: Gut, da könnte man es wieder abschaffen danach, die neue Regierung, könnte ich ja dann sagen.
[SPEAKER_00]: Nein, nein, die Guillotine wird eingeführt und dann gibt es eine Volksbefragung, einen Volksentscheid,
[SPEAKER_00]: Also wir kaufen eine Guitine, stellen sie hin und sagen, sollen wir sie benutzen.
[SPEAKER_01]: Und dann entscheidet das Volk.
[SPEAKER_01]: Das sind Gedankenspiele bei dir.
[SPEAKER_01]: Ich habe dich eher mehr so nerdmäßig.
[SPEAKER_00]: Ich meine in die Richtung, dass die Bevölkerung entscheidet, wer jetzt da unter die Guitine kommt.
[SPEAKER_00]: Würden die Leute das dann, also die jetzt sagen, der Faschismus, wir können diese Parteien nicht unterdrücken, die wollen ja irgendwas, das sind ja so viele Wähler da hinten, würden die dann auch sagen, ja, Guillotine finde ich super für
[SPEAKER_00]: Warum sollen sie das nicht sagen?
[SPEAKER_01]: Die Wähler jetzt oder die Parteien?
[SPEAKER_00]: Nein, die Parteien, die Parteichefs, die sagen, hey, wir können den Wählerwillen nicht unterdrücken, wir können diese Parteien nicht verbieten, was die wollen, können wir nicht verbieten, weil es so viele ja demokratisch wollen, dass jetzt zum Beispiel alle Ausländer wieder rausgeschmissen werden und jene.
[SPEAKER_01]: passiert.
[SPEAKER_01]: Und würden die auch sagen, wenn wir demokratisch mit über 50 Prozent sagen, diese Parteien, von denen wir jetzt reden, also diese Partei, von der wir jetzt reden, natürlich würde ich es machen.
[SPEAKER_01]: Aber das Problem ist ja erstmal, sie müssen ja das Grundgesetz erstmal aushebeln, weil per Grundgesetz ist die Todesstrafe ja wirklich perdu.
[SPEAKER_00]: Und die kann man auch nicht mehr einführen.
[SPEAKER_00]: Du, das machen wir einfach wie der Spahn.
[SPEAKER_00]: Wir fliegen die einmal in die USA rüber, fertig.
[SPEAKER_01]: Wir reisen, wir tun die in ein Land, in ein Land bringen, wo das nicht so eng, also so wie Guantanamo.
[SPEAKER_01]: Zum Beispiel.
[SPEAKER_01]: Wo man foltern kann, ist zwar Amerika, aber man darf da foltern, ohne Konsequenz.
[SPEAKER_01]: Hä?
[SPEAKER_01]: Verstehe ich nicht, aber ist ja egal.
[SPEAKER_01]: Gut, okay.
[SPEAKER_01]: Und da fragen wir doch die Amerikaner, ob die uns Guantanamo mal so stundenweise ausleihen.
[SPEAKER_00]: Ja, aber da würde mich mal interessieren, was dann, was diese Politiker sagen, die das verteidigen, nur weil die Bevölkerung das will, egal ob verfassungsfeindlich oder nicht, ob die dafür wären, dass wir unsere Politiker da auch drunter schicken.
[SPEAKER_01]: Dass wir die Politiker drunter schicken?
[SPEAKER_00]: Nicht den Pöbel.
[SPEAKER_00]: Ich dachte, die Schwerverbrecher schicken wir dann.
[SPEAKER_00]: Lass doch die Schwerverbrecher, ja gut, die Schwerverbrecher im Amt.
[SPEAKER_01]: Nicht die Schwerverbrecher, die kleine Kinder rumbringen oder auf Eppsteinlisten auftauchen oder irgend sowas.
[SPEAKER_01]: Also die meine ich.
[SPEAKER_01]: Nein, nein, nein.
[SPEAKER_00]: Ich meine eine Guillotine rein zur Politikbewertung.
[SPEAKER_00]: Wenn das Volk mit absoluter Mehrheit sowas fordern würde, würden diese Pfeifen dann auch sagen, ja, das Volk will das, ja, ich gehe als erster drunter.
[SPEAKER_01]: Das ist jetzt ein Gedankenspiel, da hast du uns jetzt eine halbe Stunde auf die falsche Fährte gebracht und jetzt geht es darum.
[SPEAKER_00]: Da waren alle schon auf der richtigen Fährte, du bist auf der falschen gewesen.
[SPEAKER_01]: Das möchte ich bitte, sollen die Leute bitte bewerten in der Kommentarspalte, wer hier auf der falschen Fährte war.
[SPEAKER_01]: Also du möchtest eigentlich, dass die Politiker etwas einführen, was ihnen das lieben.
[SPEAKER_01]: Was ist denn das für ein Blödsinn?
[SPEAKER_01]: Ja, aber wenn die Leute das wollen.
[SPEAKER_01]: Die Leute wollen auch E-Arters und es gibt trotzdem Verbrenner.
[SPEAKER_01]: Die Leute wollen 130 Tempolitis und es gibt trotzdem kein Tempolitis.
[SPEAKER_01]: Also das ist doch den Parteien geschissen.
[SPEAKER_01]: Aber dass die Partei dann hergeht und sagt, ihr dürft bestimmen, ob ich weiterlebe oder nicht.
[SPEAKER_01]: Dieses Gedankenspiel ist ja schon im Moment des Gedankens zu Ende.
[SPEAKER_01]: Da brauche ich ja gar nicht mehr weiterdenken.
[SPEAKER_01]: Ja, sicher.
[SPEAKER_01]: Welcher Politiker, außer der Suizidal, natürlich, der vielleicht, der sagt, das wäre noch eine Möglichkeit, wie ich meinen Suizid durchkriege.
[SPEAKER_00]: Aber was ich damit zeigen oder sagen will, ist, wir haben ein Grundgesetz.
[SPEAKER_00]: Haben wir.
[SPEAKER_00]: Und auch wenn ein Großteil einer Bevölkerung etwas möchte,
[SPEAKER_01]: Kann man das nicht ändern?
[SPEAKER_00]: Dann kann man da auch gegen sein und da auch mit aller Macht das verhindern, wenn es gegen das Grundgesetz ist.
[SPEAKER_00]: Oder allgemein gegen das Gesetz, besonders gegen das Grundgesetz.
[SPEAKER_00]: Also nur, weil die Mehrheit etwas will.
[SPEAKER_01]: Ja, das heißt gar nichts.
[SPEAKER_00]: heißt das noch lange nicht, dass das umgesetzt werden und gemacht werden muss.
[SPEAKER_00]: Und deswegen dieses radikale Beispiel, wenn wir als Bevölkerung uns wünschen, dass die Guillotine wieder für unsere Könige eingeführt wird.
[SPEAKER_00]: Das stimmt nicht, das will er.
[SPEAKER_01]: Ich möchte jetzt hier ganz klar sagen, ich will keine Todesstrafe auf irgendeinem Boden, irgendwo Todesstrafe, nein.
[SPEAKER_01]: Nur im Akt der Selbstverteidigung.
[SPEAKER_01]: Aber das ist ja keine Todesstrafe, das ist ja eine Selbstverteidigung.
[SPEAKER_00]: Jetzt guckt er mich an.
[SPEAKER_00]: Ich bin jetzt gerade überlegen, müssen wir halt das Gesetz so formulieren, dass das Land verteidigt wird.
[SPEAKER_01]: Stell dir mal vor, Adolf Hitler taucht auf aus Argentinien und sagt, hallo, ich bin wieder da.
[SPEAKER_01]: Ihr Arschlöcker habt mich nicht gefunden, jetzt bin ich wieder da.
[SPEAKER_01]: Und Deutschland jubelt und er kommt wieder an die Macht.
[SPEAKER_01]: Ist jetzt ein Attentat auf Adolf Hitler?
[SPEAKER_01]: Ist das jetzt Mord?
[SPEAKER_01]: Ist das jetzt verboten?
[SPEAKER_01]: Kann man mir sagen, dass es in Notwehr geschehen ist?
[SPEAKER_01]: Wenn der dann wieder einsammelt, wenn der wieder Leute ins KZ bringt, wenn der wieder mit seinen Ethnoziden anfängt.
[SPEAKER_00]: Es gibt ja auch so diese Theorien, was würdest du machen, wenn du Baby Hitler gesehen hast, würdest du ihn umbringen?
[SPEAKER_00]: Baby Hitler?
[SPEAKER_00]: Ja, weil es ja noch ein Baby war.
[SPEAKER_00]: Da war er ja unschuldig.
[SPEAKER_01]: Da war er ja unschuldig.
[SPEAKER_01]: Ich bin ja nicht Gott, ich kann ja nicht sagen, was aus dem wird, aus dem Baby Hitler.
[SPEAKER_00]: Jetzt nehmen wir mal an, du könntest in eine...
[SPEAKER_00]: frühere Zeit oder in ein Universum reisen, wo dieses Jahrhundert noch bevorsteht und du weißt, der ist prädestiniert dafür, das zu tun.
[SPEAKER_00]: Du bringst ihn jetzt um.
[SPEAKER_01]: Aber ich hätte ihm noch keine Chance gegeben.
[SPEAKER_01]: Vielleicht hätte ich ihm lieber eine Chance als Kunstmaler geben sollen.
[SPEAKER_01]: Das wäre doch wieder besser gewesen.
[SPEAKER_01]: Vielleicht hätte ich den Ersten Weltkrieg verinnert, dass er nicht im Graben liegt und beschossen wird mit Gaspatronen.
[SPEAKER_01]: Vielleicht wäre das besser gewesen.
[SPEAKER_01]: Vielleicht wäre er dann ein feiner Kerl geworden.
[SPEAKER_01]: Ja, aber das ist so der feine Grad zwischen Terrorist und Held.
[SPEAKER_01]: Ja, aber da war er ja noch, da hatte er ja noch, also soweit ich weiß, Entschuldigung, ich war nicht dabei, ich habe auch nicht mit ihm gesprochen, aber da war er ja noch, da hatte er ja noch nichts verbrochen.
[SPEAKER_01]: Damals.
[SPEAKER_01]: Und seine Kunstkarten, Postkarten, kann man jetzt über den Geschmack streiten oder was, aber die waren jetzt auch nicht so schlecht, dass man sagt, ja, deswegen muss er um die Ecke gebracht werden.
[SPEAKER_01]: Das ging ja erst los, dann wie er seine politischen Äußerungen und seine
[SPEAKER_01]: seine Macht- und Tötungsfantasien geäußert hat.
[SPEAKER_01]: Da kann man jetzt reden, wo ist der Punkt, wo man sagt, jetzt ist es Notwehr.
[SPEAKER_01]: Wann war das?
[SPEAKER_01]: War das 1923?
[SPEAKER_01]: War das 1933?
[SPEAKER_01]: War das 1939?
[SPEAKER_00]: Zum Glück müssen wir das nicht entscheiden.
[SPEAKER_00]: Wir haben noch keine Zeitmaschine.
[SPEAKER_01]: Und Hitler ist nicht gekommen und kann er, glaube ich, gar nicht mehr.
[SPEAKER_01]: Der müsste ja schon sehr alt sein jetzt.
[SPEAKER_01]: Der müsste ja 150 Jahre alt sein mittlerweile.
[SPEAKER_01]: Gut, ich weiß es nicht.
[SPEAKER_00]: Vielleicht lässt er sich auch jede Woche neues Blut spritzen.
[SPEAKER_01]: Genau, oder vielleicht haben sie den Kopf abgetrennt und den anschläuchert und vielleicht liegt der Kopf noch oder was.
[SPEAKER_01]: Also Kryotechnik.
[SPEAKER_00]: Keine Ahnung.
[SPEAKER_00]: Das erinnert mich gerade an ein Computerspiel-
[SPEAKER_00]: Der erste Teil ist Return to Castle Wolfenstein.
[SPEAKER_00]: Das war irgendein Wolfenstein-Spiel.
[SPEAKER_00]: Da geht es um eine alternative Realität, wenn Hitler es geschafft hätte, Europa einzunehmen.
[SPEAKER_00]: Also die Amerikaner wären nicht eingefallen.
[SPEAKER_00]: Und dann hätte er halt in Amerika weitergemacht.
[SPEAKER_00]: Und da gab es dann eine Szene, da sollte der Held des Spiels umgebracht werden.
[SPEAKER_00]: Der wird auch geköpft.
[SPEAKER_00]: Und dann fällt der Kopf runter in einen Tunnel und die setzen ihn auf einen neuen Kopf drauf.
[SPEAKER_00]: Auf einen neuen Körper?
[SPEAKER_01]: Ja.
[SPEAKER_01]: Das ist vielleicht Realität, wir wissen es nicht.
[SPEAKER_01]: So etwas erzählt man uns ja nicht.
[SPEAKER_01]: Das ist uns normalsterblich.
[SPEAKER_00]: Der Höcke hat ihn vielleicht noch im Keller eingefroren.
[SPEAKER_01]: Keine Ahnung.
[SPEAKER_01]: Der Höcke, was der alles macht.
[SPEAKER_01]: Also, schwieriges Thema, also sehr schwieriges Thema, interessantes Thema, aber nur gut.
[SPEAKER_01]: Also man sollte nicht alles einführen, was die Bevölkerung will.
[SPEAKER_01]: Also auf gar keinen Fall, also bitteschön, sorry, das ändert sich ja, das ist ja auch so eine Mut, einmal sind sie Gegenausländer, dann ist das das Top-Thema, wie kriegen wir die Flüchtlinge weg, jetzt ist das Thema Nummer 5 oder 6, interessiert kein Schwein mehr.
[SPEAKER_01]: Wo soll ich denn da jetzt, auf was soll ich mich denn da verlassen?
[SPEAKER_01]: Das ist ja tagesaktuell.
[SPEAKER_01]: Muss ich jeden Tag die Gesetze ändern?
[SPEAKER_01]: Mal so, mal so?
[SPEAKER_01]: Na bitte nie.
[SPEAKER_00]: Da, wo der Pöbel hingetrieben wird.
[SPEAKER_00]: Tja.
[SPEAKER_00]: Da habe ich letzte Woche einen schönen Bericht in Monitor gesehen.
[SPEAKER_00]: Monitor?
[SPEAKER_00]: Fernsehen?
[SPEAKER_00]: Die Sendung Monitor, ZDF, wo der Georg Christel jetzt aufgehört hat.
[SPEAKER_00]: Und die haben mal einen schönen Vergleich gebracht vor 100 Jahren und aktuell, was so die Argumente sind von...
[SPEAKER_00]: heute von damals um 1930, also wir stehen ja an der Schwelle, gibt es einen Prüfungsantrag oder nicht?
[SPEAKER_01]: Da habe ich nachher noch ein schönes Lied zu.
[SPEAKER_01]: Also bitte, das musst du nachher nur einspielen.
[SPEAKER_00]: Prüfungsantrag?
[SPEAKER_00]: Können wir den nachher direkt machen.
[SPEAKER_00]: Es gibt ja mehrere Personen, Institutionen, die den Prüfungsantrag beim Bundesverfassungsgericht bestellen können.
[SPEAKER_00]: Also die Bundesregierung,
[SPEAKER_00]: der Bundesrat und ich glaube der Kanzlerdirektor da?
[SPEAKER_00]: Kann der das selber?
[SPEAKER_00]: Was gibt noch einen Dritten, der das kann?
[SPEAKER_01]: Also der Bundestag, der Bundesrat und die Regierung.
[SPEAKER_01]: Vielleicht ist es die
[SPEAKER_00]: Es gab ja mal das Video vom Zentrum für politische Schönheit, als der Olaf noch im Amt war.
[SPEAKER_00]: Die haben mir das ja mundgerecht schon vorbereitet.
[SPEAKER_00]: Der hätte ja einmal nur noch die Unterschrift drunter setzen müssen, dann wäre es passiert.
[SPEAKER_00]: Ich glaube, der kann das einfach machen, der Kanzler.
[SPEAKER_01]: So, wer kann Prüfantrag Verbotsverfahren stellen?
[SPEAKER_01]: Verbotsverfahren.
[SPEAKER_01]: Also, wenn das jetzt so wäre, dass der Kanzler, das können wir dann vergessen, weil der Kanzler… Der macht es auf gar keinen Fall.
[SPEAKER_00]: Der Olaf hätte es vielleicht noch gemacht.
[SPEAKER_01]: Darf ich sagen?
[SPEAKER_01]: Also es geht um den Bundesverfassungsgericht, da kann man es stellen beim Bundesverfassungsgericht.
[SPEAKER_01]: Laut Artikel 21 Absatz 2 des Grundgesetzes folgende Verfassungsorgane können den stellen.
[SPEAKER_01]: Ein Antrag auf ein Parteiverbotsverfahren.
[SPEAKER_01]: Der Deutsche Bundestag mit einfachem Mehrheitsbeschluss der Abgeordneten.
[SPEAKER_01]: Das ist schon mal gut, dass es nicht zwei Drittel sein muss.
[SPEAKER_01]: Der Bundesrat, die Vertretung der 16 Bundesrat, wofür eine Mehrheit von 35 von 69 Stimmen erforderlich ist.
[SPEAKER_01]: Also auch die einfache Mehrheit.
[SPEAKER_00]: Und die Stimmen sind, also jedes Land hat anhand der Bevölkerung 5, 6, 2 Stimmen.
[SPEAKER_00]: Genau, unterschiedlich.
[SPEAKER_00]: Und das müssen 35 sein.
[SPEAKER_01]: Wobei das ganz schwierig ist, wenn in irgendeinem Land CDU und Grüne zusammen sind,
[SPEAKER_01]: und die sich jetzt, sagen wir mal, unterschiedlich sind, die CDU sagt nein und die Grünen sagen ja, dann ist es meistens so vereinbart, dass sie sich dann enthalten müssen.
[SPEAKER_01]: Also die Delegierten, die können da nicht mit Pro oder so.
[SPEAKER_01]: Und jetzt kommt, chapeau mein Freund, die Bundesregierung, das Kabinett beziehungsweise die Bundesminister.
[SPEAKER_00]: Deswegen auch das Video mit dem Olaf.
[SPEAKER_00]: Und, okay, also in dem Monitor Report ging es dann halt hauptsächlich darum, hat man das damals versucht, 1930, da gab es einen Auftrag.
[SPEAKER_00]: Es gab einen.
[SPEAKER_00]: Es gab einen Auftrag, ein Gutachten zu erstellen.
[SPEAKER_00]: Ich glaube, das hat sogar nur eine Person gemacht, kann ich mir kaum vorstellen.
[SPEAKER_00]: Er hat das Ding gemacht, hat das dem Heinrich Brüning übergeben, den damaligen, war das der Bundeskanzler?
[SPEAKER_00]: Vom, was man sagt, Vorgänger von der CDU.
[SPEAKER_00]: Und der hat das Ding halt ...
[SPEAKER_01]: Ja, aber der war doch der, der gesagt hat, wir stellen die an die Wand, bis es quietscht.
[SPEAKER_00]: War das nicht der?
[SPEAKER_00]: Das weiß ich nicht, ob er das gesagt hat.
[SPEAKER_00]: Kann natürlich sein.
[SPEAKER_00]: Aber der hat das Ding in der Versenkung verschwinden lassen.
[SPEAKER_00]: Es hörte sich so ein bisschen an, so als gefallen.
[SPEAKER_00]: Hey, schaut mal, ich habe das Ding verschwinden lassen.
[SPEAKER_00]: Jetzt lasst uns doch bitte regieren.
[SPEAKER_01]: Hörte sich so ein bisschen danach an.
[SPEAKER_00]: Und weißt du, die politische Lage damals war nicht ganz einfach.
[SPEAKER_00]: Die damalige Bundesregierung hatte Reformen geplant.
[SPEAKER_00]: Und was haben sie damals gesagt?
[SPEAKER_00]: Die Reformen müssen kommen.
[SPEAKER_01]: Welche Reformen?
[SPEAKER_00]: Die damals 1930 geplant waren.
[SPEAKER_00]: Wer hat das gesagt?
[SPEAKER_01]: Die Politiker damals.
[SPEAKER_01]: Verstehe ich jetzt nicht.
[SPEAKER_01]: Wir reden doch vom Verbotsverfahren jetzt.
[SPEAKER_00]: Ja.
[SPEAKER_00]: Ich habe nicht zugehört.
[SPEAKER_00]: Erklär es mir nochmal, bitte.
[SPEAKER_00]: 1930, da gab es die Chance, dieses Verbotsverfahren zu machen.
[SPEAKER_00]: Und da gab es halt Argumente dafür, Argumente dagegen.
[SPEAKER_00]: Es gab ein Gutachten, der Heinrich Brüning hat es dann in die Tonne gehauen und in dieser politischen Lage.
[SPEAKER_00]: Das war angespannt, es sollten Reformen passieren und die amtierende Regierung, Vorgänger von der CDU, die haben gesagt, die Reformen, die müssen kommen.
[SPEAKER_00]: Wir müssen nur die Reformen durchbringen und dann ist dieser Schrecken mit den Faschisten passé.
[SPEAKER_00]: Und jetzt schau dir an, was wir heute für eine Lage haben.
[SPEAKER_01]: Also zum Verbotsverfahren.
[SPEAKER_01]: 1922 gab es Länderverbote der NSDAP.
[SPEAKER_01]: Wurde in mehreren Ländern verboten.
[SPEAKER_01]: Juni 22 in Baden und in Thüringen und im November 22 in Preußen.
[SPEAKER_01]: 23 nach dem Hitlerputsch
[SPEAKER_01]: gab es ein Verbot nach dem gescheiterten Hitlerputsch.
[SPEAKER_01]: 1923 wurde die NSDAP reichsweit verboten, Adolf Hitler in Haft genommen.
[SPEAKER_01]: Die Partei wurde 1925 neu gegründet.
[SPEAKER_01]: 1930 gescheiterte Initiative.
[SPEAKER_01]: Eine preußische Denkschrift von Juristen wie Robert Kempner 1930 versuchte vergeblich, ein erneutes reichsweites NSDAP-Verbot wegen hochverräterischer Beschreibungen anzustoßen.
[SPEAKER_01]: Und dann die NSDAP 1945 durch alliiertes Verbot nach dem Zweiten Weltkrieg.
[SPEAKER_00]: Ja, und die dürfte sich ja heute auch nicht mehr wiederformen.
[SPEAKER_00]: Die ist ja komplett verboten.
[SPEAKER_01]: Die ist so verboten, aber du kannst natürlich sagen, ich heiße die Gänseblümchenpartei.
[SPEAKER_00]: Das kannst du ja machen.
[SPEAKER_00]: Die haben sich ja scheinbar nochmal neu als NSDAP aufstellen dürfen, nach dem ersten Verbot.
[SPEAKER_00]: In den 20ern.
[SPEAKER_01]: Es gab ein Verbot in den 20ern.
[SPEAKER_01]: 22, das waren die Länderverbote und dann, das war nur in verschiedenen Ländern und 23 gab es ein gesamtes Verbot.
[SPEAKER_01]: Genau.
[SPEAKER_01]: Und das hielt zwei Jahre, 25 wurde die Partei neu gegründet.
[SPEAKER_00]: Okay, aber heute, wenn ich das richtig verstehe, wenn es zu einem Prüfungsantrag kommt und das Verbotsverfahren ist...
[SPEAKER_00]: Läuft darauf hinaus, dass diese Partei verboten wird.
[SPEAKER_00]: Dann wird diese Partei komplett verboten.
[SPEAKER_00]: Sie darf sich nicht neu als AfD gründen.
[SPEAKER_00]: Natürlich wird sie sich in irgendwelche anderen Parteien gründen, dritter Weg oder was auch immer, wo sie überall hergekommen sind.
[SPEAKER_00]: Aber sie dürften sich nicht wieder mit dem Titel AfD bewerben.
[SPEAKER_01]: So wie die KPD auch, die ja auch verboten ist, die gibt es ja auch nicht mehr.
[SPEAKER_01]: Aber dann gab es halt die DKP.
[SPEAKER_01]: Also, sorry.
[SPEAKER_01]: Die haben natürlich, aber die dürfen den Namen nicht mehr verwenden.
[SPEAKER_01]: NSDAP wird auf deutschem Boden, solange nicht die Faschisten an die Macht kommen und die Nationalsozialisten auch nicht mehr geben.
[SPEAKER_01]: Aber es muss ja nur das Gesetz, es muss ja nur ausgehebelt werden.
[SPEAKER_01]: Und ein neues Gesetz gelten, weil der Reichsführer sagt, wir haben jetzt ein neues Gesetz, ein Ermächtigungsgesetz.
[SPEAKER_01]: Dieses Grundgesetz wird außer Kraft gesetzt.
[SPEAKER_00]: Ja, mit tosendem Beifall.
[SPEAKER_01]: Und wer soll dann dagegen, wenn das Parlament nicht mehr existiert, wie es ja 1933 war, so war er ja weg.
[SPEAKER_01]: Wer soll dagegen was machen?
[SPEAKER_01]: Dann hilft mir das schöne und auch das schöne Todesstrafenverbot, was man nicht wecken will, hilft mir gar nichts, weil das Gesetz ist ja nicht mehr da.
[SPEAKER_00]: Mhm.
[SPEAKER_00]: Schau doch den Monitor-Report an.
[SPEAKER_00]: Ich fand den interessant, mal wieder so den Blick aufs alte Jahrhundert zu sehen, was da… Das Problem ist ja wirklich diese vielen, vielen Gemeinsamkeiten, also auch in der Entwicklung, wie das jetzt hier mit der AfD ist.
[SPEAKER_00]: Es ist erstaunlich, wie nah wir an dem letzten Jahrhundert sind.
[SPEAKER_01]: Diese Duplizität eigentlich.
[SPEAKER_00]: Was jetzt auch dazu kam, fand ich, also ich wusste damals zu der Zeit, dass es scheinbar wirtschaftliche Probleme gab.
[SPEAKER_00]: Aber dass die die gleichen Ideen hatten, wir müssen Reformen auf den Weg bringen, also dieser gleiche Wortlaut, eins zu eins, heute wieder.
[SPEAKER_00]: Und in die Lage, in die Sie sich da manövrieren, dann müssten Sie sich ja nicht rein manövrieren.
[SPEAKER_00]: Hätten Sie diese scheiß Schuldenbremse nicht reingemacht, dann… Naja, aber was hat die Schuldenbremse mit dir zu tun?
[SPEAKER_01]: Oder, ich meine, das ist ja einfach nur eine Gewichtung, eine Gewichtung von, hallo, was will ich hier erreichen, was will ich hier machen politisch?
[SPEAKER_01]: Nein, nein, nein.
[SPEAKER_01]: Aber die betrifft dich doch am… Ich meine, sorry, oder mich?
[SPEAKER_01]: Habe ich die in meinem Alltag?
[SPEAKER_01]: Spüre ich die?
[SPEAKER_01]: Ja, weil das auf Kürzungen hinausgeht.
[SPEAKER_00]: Also erstmal ganz grundsätzlich, was man immer bei Staatsschulden sagen muss, also was ich finde, was man da sagen muss, die Schulden des Staates sind die Guthaben der Bürger.
[SPEAKER_00]: Es gibt immer eine und die andere Seite im Bankgeschäft.
[SPEAKER_00]: Und die Schuldenbremse bedeutet, also wenn man sie mal ganz hart mit der schwarzen Null, der Staat bringt kein neues Geld in Umlauf, also die Guthaben der Bürger bleiben gleich.
[SPEAKER_00]: Und die Schwierigkeit, die jetzt bei uns in der Volkswirtschaft dazukommt, dass da oben ein paar Arschlöcher sitzen,
[SPEAKER_00]: die sich das Zeug lieber unter die Matratze schmeißen, die 500 Millionen Milliarden ansparen und dieses Geld, was immer weiter nach oben gepresst wird, nicht mehr für die Volkswirtschaft übrig bleibt.
[SPEAKER_00]: Das heißt, ein Großteil der Bevölkerung hat weniger Guthaben für seine Wirtschaft zur Verfügung.
[SPEAKER_00]: Und wenn jetzt die Schuldenbremse da ist und kein neues Geld reinpumpen kann,
[SPEAKER_01]: Ich wusste gar nicht, dass du Volkswirtschaftler bist.
[SPEAKER_01]: Das wird ja richtig interessant hierher.
[SPEAKER_01]: Sollten wir unsere Themen vielleicht ändern in Zukunft?
[SPEAKER_00]: Ja, aber schau dir an, wenn man nur diese Geldmenge betrachtet.
[SPEAKER_00]: Die Schuldenbremse ist ja in einigen Teilen, es ist ja nicht eine harte schwarze Null.
[SPEAKER_00]: Es kann auch ein bisschen mehr Geld wieder reinkommen.
[SPEAKER_00]: Aber wenn mehr Geld zu den einen Prozent nach oben fließt, was nicht mehr für uns da ist,
[SPEAKER_00]: Naja, dann bleibt nur eins.
[SPEAKER_00]: Du musst kürzen, kürzen, kürzen, damit du deinen Staatshaushalt wieder in den Griff kriegst.
[SPEAKER_00]: Und deswegen sage ich, Schuldenbremse ist ein Scheiß und bringt uns gerade in diese Misere.
[SPEAKER_01]: Ja gut, jetzt haben wir sie aufgehoben und haben 500 Milliarden extra gemacht, aber das bringt uns ja nichts.
[SPEAKER_01]: Also ich meine, sorry, drei Panzer mehr oder was, aber das war es dann.
[SPEAKER_00]: Die bringen uns gar nichts, weil sie für irgendwas verballert werden.
[SPEAKER_00]: Ein Teil davon sollen ja Konsumausgaben sein, die maßgeblich für dieses bisschen Wirtschaftswachstum, was uns ja immer versprochen wird, was uns alle retten wird.
[SPEAKER_01]: Oh, ja, ja.
[SPEAKER_01]: Wir sind am Steigen gerade, 0,3 oder was?
[SPEAKER_01]: Ja, und das meiste kommt vom Sondervermögen.
[SPEAKER_01]: Und das tun sie schon als Erfolg herausstellen, weil das jetzt entgegen der Prophezeiung war von 0,1.
[SPEAKER_01]: Oh, hallo, scheiß Wachstum, ich brauche kein Wachstum.
[SPEAKER_01]: Also sorry, Wachstum ist sowieso eine völlig verkehrte Denke.
[SPEAKER_00]: Weil wir das Geld immer weiter nach oben pumpen,
[SPEAKER_01]: Also ich nicht.
[SPEAKER_01]: Ich pumpe nichts nach oben.
[SPEAKER_01]: Nein, ich pumpe nichts.
[SPEAKER_01]: Doch.
[SPEAKER_01]: Wo pumpe ich Geld nach oben?
[SPEAKER_00]: Also ich bin mir ganz sicher, irgendwann wird auch dein Geld bei irgendeinem Jeff Bezos oder so landen.
[SPEAKER_01]: Bitteschön.
[SPEAKER_00]: Die werden sich schon darum kümmern, dass das...
[SPEAKER_01]: Der mein Geld kriegt.
[SPEAKER_01]: Da fresse ich es lieber und steige in die Kiste.
[SPEAKER_01]: Mit dem Anschluss, du weißt.
[SPEAKER_00]: Auf Umwegen werden die oben das bekommen...
[SPEAKER_01]: Ich vergleiche das immer mit der Schwerkraft.
[SPEAKER_01]: Können wir die nicht enteignen?
[SPEAKER_01]: Das ist doch moralisch verwerflich.
[SPEAKER_01]: Ich fange jetzt mal nur mit einer Milliarde.
[SPEAKER_01]: Wenn einer eine Milliarde Euro hat, das ist doch verwerflich.
[SPEAKER_01]: Das hat doch nichts mehr mit Neid oder nicht Neid zu tun.
[SPEAKER_01]: Hallo?
[SPEAKER_01]: Eigentum verpflichtet.
[SPEAKER_01]: Die Eigentum verpflichtet.
[SPEAKER_01]: Ja, bitteschön, aber wo bleibt denn die Verpflichtung?
[SPEAKER_01]: In der Reglementierung von allen möglichen zu ihrem eigenen Nutzen?
[SPEAKER_01]: Das ist doch nicht die Verpflichtung.
[SPEAKER_00]: Aber was ich sagen will, die Schuldenbremse verschärft das Ganze noch.
[SPEAKER_00]: Also wir sind ja noch in einer schlimmeren Lage wegen der Schuldenbremse.
[SPEAKER_01]: Welche Partei ist auf deiner Seite, die das auch so sieht?
[SPEAKER_01]: Also welche kann ich jetzt wählen, die dann, wenn ich das sage, ich verstehe das, was du sagst, aber ich möchte das nicht mehr?
[SPEAKER_01]: Also die CDU ist draußen, die AfD ist draußen, die Liberale ist draußen.
[SPEAKER_00]: Die Linke ist eine der Parteien, die die Schuldenbremse mindestens reformieren möchte.
[SPEAKER_00]: Okay.
[SPEAKER_00]: SPD?
[SPEAKER_00]: Die Grünen sind auch dabei.
[SPEAKER_00]: Die Grünen sind auch dabei?
[SPEAKER_00]: Ich glaube, mindestens reformieren.
[SPEAKER_00]: Also ob sie sie ganz abschaffen würden, bin ich mir jetzt nicht sicher.
[SPEAKER_00]: Aber der Robert, der hat ja auch schwer zu knuspern gehabt an dieser Scheiß-Schuldenbremse.
[SPEAKER_00]: Ja.
[SPEAKER_01]: Okay, SPD nein.
[SPEAKER_00]: Also Grüne und Linke bei dir im Moment.
[SPEAKER_00]: SPD bin ich mir jetzt nicht sicher, wie da der Standpunkt ist.
[SPEAKER_01]: Sorry, nicht, dass ich wüsste.
[SPEAKER_00]: Aber das wird die prekäre Lage noch verstärken und dann sind wir wieder bei vor 100 Jahren.
[SPEAKER_01]: Ja, vielleicht wird es ja auch ein Bürgerkrieg.
[SPEAKER_01]: Vielleicht endet es ja auch dadurch.
[SPEAKER_00]: Ja, ich habe noch ein bisschen Hoffnung auf die KI, dass die das ganze Laden hier übernimmt.
[SPEAKER_01]: Das wäre gut, gell?
[SPEAKER_01]: Aber ist die KI moralisch?
[SPEAKER_01]: Können wir die moralisch füttern oder was?
[SPEAKER_00]: Haben wir da eine Möglichkeit, dass die auch mal vielleicht gegen… Ich habe ja über die Donald KI erzählt.
[SPEAKER_00]: Und der Donald, der hat ja auch seine eigene Wahrheit auf seinem… Ich glaube, der hat sich ein Mastodon-Klon gebaut mit diesen True Shows Social.
[SPEAKER_00]: Und da gibt es auch eine KI.
[SPEAKER_00]: Und da gibt es einen auf YouTube, der hat sich gedacht, hey, ich nehme mal alle Ausscheidungen vom Donald, die er da an dieses Social da reinballert, alle Posts und lasse die mal durch eine KI.
[SPEAKER_00]: Also durch mehrere und fragt die mal, hey, wie steht es denn um den mentalen Zustand?
[SPEAKER_00]: Und selbst die KI auf dem Ding hat ihm da nichts Gutes ausgestellt.
[SPEAKER_00]: Wiederholt sich oft, scheint nicht so auf der Höhe zu sein.
[SPEAKER_00]: Und das habe ich letztens auch im Mastodon gepostet.
[SPEAKER_00]: Der hat das Gleiche nochmal gemacht.
[SPEAKER_00]: Jetzt bin ich mir noch nicht ganz sicher, was er da als Input genommen hat.
[SPEAKER_00]: Der wollte den Integrationsquotienten ermitteln.
[SPEAKER_01]: Nein, Elefant, Ziege, Krokodil, Wal.
[SPEAKER_01]: Und ich habe die Ziege erkannt.
[SPEAKER_00]: Du meinst diesen tollen, in Englisch heißt er diesen Cognitive Test, den ...
[SPEAKER_01]: Irgend so was.
[SPEAKER_01]: Und ich glaube, der läuft aber ganz anders, der Test.
[SPEAKER_00]: Ich habe das mal gesehen, da hat das einer mal erklärt, was das für ein Test ist.
[SPEAKER_00]: Da gibt es wirklich diese Fragen.
[SPEAKER_00]: Das sind diese Tiere, benennen sie diese Rechenaufgabe, wo er immer verschwärmt, die gibt es nicht.
[SPEAKER_01]: Ich weiß nur mit den Tieren, aber das kann ja nur sein, entweder Kurzzeitgedächtnis
[SPEAKER_01]: Kannst du dich noch an die vier Tiere erinnern, die ich dir vor einer halben Stunde, oder welches Tier passt nicht in die Reihe, ja, und ich habe die Ziege erkannt, ja, die passt da nicht, weil die hat vier Füße und die anderen haben nur zwei Füße, so, nur sowas kann das ja sein, aber aufgrund dieses Sachen zu sagen, ich bin intelligent.
[SPEAKER_00]: Das sagen die ihm wahrscheinlich alle, die da den Test wissen.
[SPEAKER_01]: Du bist so genial.
[SPEAKER_01]: Das hat noch keiner geschafft bis jetzt.
[SPEAKER_00]: Ich stelle mir diese Runde so ein bisschen vor.
[SPEAKER_00]: Die müssen jetzt den Opa davon überzeugen, dass er diesen Test macht.
[SPEAKER_00]: Und was willst du ihm denn sagen?
[SPEAKER_00]: Das ist jetzt ein Test für Dummies.
[SPEAKER_00]: Um so die Schwelle zu erkennen, ob das zwischen deinen Ohren noch funktioniert.
[SPEAKER_00]: Dann sagen die, hier Donald, das ist jetzt ein IQ-Test.
[SPEAKER_00]: Wenn du da bestanden hast, dann hast du 150 oder sowas.
[SPEAKER_00]: Also ich glaube, die müssen ihn das schon schmackhaft machen.
[SPEAKER_01]: Ich glaube, der hat gesagt, bitte holt mal jemanden her, ich möchte einen IQ, ich zeige den jetzt, ich bin der Intelligenteste hier auf dem Erdboden, zeigt mir das mal.
[SPEAKER_01]: Ich würde das jetzt bewiesen haben.
[SPEAKER_01]: Bringt mir mal einen Psychologen hier oder was.
[SPEAKER_00]: Und diese KIs, die er dann benutzt hat, ich meine, das ist jetzt kein wissenschaftliches Ergebnis, was da rausgekommen ist, aber naja, die meisten haben ihn so eine Intelligenz von 80 bis 85 attestiert.
[SPEAKER_00]: Na gut, 60 ist die Biele.
[SPEAKER_01]: Also nicht debil.
[SPEAKER_01]: Also ich hätte jetzt gedacht, der hat unter 60.
[SPEAKER_00]: Jetzt aber auch nur aufgrund seiner Äußerung.
[SPEAKER_00]: Das ist kein wirklicher IQ-Test.
[SPEAKER_01]: Also für sowas kann man künstlich... Hast du mir nicht gerade noch eine Geschichte erzählt, dass er die einen Antworten hat er gekriegt und am nächsten Tag hat er dann dieselben Fragen nochmal gestellt?
[SPEAKER_01]: Hast du mir doch gerade eine Geschichte erzählt?
[SPEAKER_01]: Der Typ hat auf dieser KI von Donald Trump eine Frage gestellt oder auch analysieren lassen.
[SPEAKER_00]: Auf der einen Seite hat er die ganzen Posts, was er gemacht hat, und das andere war, glaube ich, da hat er versucht, Interviews zusammenzufassen oder die Transkripte zu nehmen und das in die KI reinzustopfen.
[SPEAKER_00]: Ich meine, das hat er dafür benutzt, um zu festzustellen, was er für Intelligenzquotienten hat.
[SPEAKER_01]: Und du hast mir doch gerade erzählt, einen Tag später hat er das nochmal gemacht.
[SPEAKER_00]: Nee, nicht einen Tag später.
[SPEAKER_01]: Und dann kam was anderes raus.
[SPEAKER_01]: So als ob man die KI... Ach, das meinst du?
[SPEAKER_01]: Das habe ich schon an mir gezeigt.
[SPEAKER_00]: Das ist ein anderes Thema.
[SPEAKER_00]: Das ist ein anderes Thema, bitte.
[SPEAKER_00]: Der Donald, der hat, das meine ich jetzt nicht, die KI auf seiner Showstool-Seite, sondern der hat eine amerikanische...
[SPEAKER_00]: KI ins Leben.
[SPEAKER_00]: America first.
[SPEAKER_00]: America.gov ist, glaube ich, die Adresse.
[SPEAKER_00]: Das macht da bitte einen Piep drüber.
[SPEAKER_01]: Wir wollen da keinen hinleiten.
[SPEAKER_00]: Ich sage es ja schon nicht so, wie er das unbedingt gesagt hat.
[SPEAKER_00]: Da gibt es auch wunderbare Clips.
[SPEAKER_00]: Das heißt ja jetzt auch superintelligent AI.
[SPEAKER_01]: Das heißt, er darfst ja nicht mehr artificial sagen.
[SPEAKER_01]: Das ist bei Todesstrafe verboten.
[SPEAKER_00]: Jetzt hat er diese Seite ins Leben gerufen und gleich sind da irgendwelche Institutionen, Nachrichtenseiten drauf aufgesprungen und haben halt was...
[SPEAKER_00]: Kritisches zum Donald gefragt und da haben die noch geantwortet und einen Tag später kam dann, kann ich nicht sagen, gibt es keinen Kommentar zu viel.
[SPEAKER_01]: Also zuerst haben sie geantwortet und haben noch eine normale Antwort gegeben und bewertet.
[SPEAKER_01]: Und danach wurde halt gefiltert.
[SPEAKER_01]: Und einen Tag später hieß es, das ist...
[SPEAKER_01]: Das können wir nicht machen, sonst werden wir abgeschaltet.
[SPEAKER_00]: Aber das hoffe ich halt, wenn die KI uns irgendwann übernimmt, ausbricht.
[SPEAKER_01]: Ausgebrochen ist sie ja schon, die ist ja schon überall.
[SPEAKER_01]: Also ich hoffe ja auf diese Superneutrinos oder was, da hat doch jetzt jemand einen Nobelpreis gekriegt.
[SPEAKER_00]: Diese 180 Billionen, die da jede Sekunde durch dich durchschießen.
[SPEAKER_01]: Ne, das sind ganz wenige nur, nicht 180, also da verstehe ich den Artikel nicht, weil eigentlich hat es geheißen, es sind nur wenige und es ist schon schwer die einzufangen, die so super hoch energetisch sind, also wo praktisch ein Atomkraftwerk nichts dagegen ist, aber die durch dich durchrauschen und du merkst es nicht.
[SPEAKER_00]: Ich meine, dass der Harald gesagt hat, dass da mehrere Billionen pro Sekunde durch einen durchschießen.
[SPEAKER_00]: Und es ist ja noch schlimmer.
[SPEAKER_00]: Mehrere Billionen.
[SPEAKER_00]: Ich bin jetzt nicht wirklich drin in dem Thema und auch natürlich kein Physiker, besonders nicht so einer wie der Harald, der das gut erklären kann.
[SPEAKER_00]: Aber ich glaube, das Problem ist, weil die durch dich durchschießen, keine Wechselwirkung mit irgendwas haben, ist es sehr, sehr schwer, die überhaupt nachzuweisen.
[SPEAKER_00]: Aber man kann.
[SPEAKER_00]: Also man hat es ja geschafft.
[SPEAKER_00]: Ja.
[SPEAKER_00]: Was war der Versuch?
[SPEAKER_00]: Ich glaube, irgendwie am Südpol ein paar hundert Meter runter ins Eis.
[SPEAKER_01]: Im Eis, ja.
[SPEAKER_01]: Aber es hat zuerst nicht funktioniert.
[SPEAKER_01]: Und dann sind sie noch tiefer gegangen.
[SPEAKER_01]: Der hat nicht aufgehört.
[SPEAKER_01]: Der Typ, der da, der hat sich nicht, hat gesagt, wir gehen noch tiefer.
[SPEAKER_01]: Da war das Eis aber nicht mehr so sauer.
[SPEAKER_01]: Aber es hat funktioniert.
[SPEAKER_01]: Und wo haben sie es jetzt noch?
[SPEAKER_01]: Und es gibt eine zweite Mischstation.
[SPEAKER_01]: Im Meer in der Tiefsee gibt es jetzt eine zweite Mischstation.
[SPEAKER_01]: Um diese Neutrinos, super Neutrinos, hocheffizienten Neutrinos.
[SPEAKER_00]: Hätte Donald mal die gefunden.
[SPEAKER_01]: Für Donald existieren die nicht.
[SPEAKER_01]: Der sagt, das ist doch schmarrn.
[SPEAKER_01]: Bring mir mal eine, dann kann ich was sagen dazu.
[SPEAKER_00]: Der würde sicher die Transneutrinos verbieten.
[SPEAKER_01]: Wenn man das denen erzählt, dass die Trans sind, okay.
[SPEAKER_00]: Das wäre doch fantastisch, wenn man ihm in die Zeitung reinschreibt, die er dann am nächsten Morgen aufsteckt, wo er drinsteht, wer die Nobelpreise bekommen hat, dann steht da drin, hier hat einer den Nobelpreis bekommen, weil er Transneutrinos gefunden hat.
[SPEAKER_01]: Der ist unglaublich.
[SPEAKER_01]: Unglaublich.
[SPEAKER_01]: So, wir haben gesagt, wir machen heute einen Break, also heute mal mit einer, so wie damals auch bei Radio 4, wir machen eine Musikpause.
[SPEAKER_01]: Ich habe ein Lied komponiert, den Text habe ich gemacht, ich singe selber und
[SPEAKER_01]: Du singst jetzt dazu.
[SPEAKER_01]: Das ist doch meine Stimme, du hörst doch die Lieder.
[SPEAKER_00]: Ach so, du meinst die aufgezeichnete Version.
[SPEAKER_00]: Du willst ja sicher live singen.
[SPEAKER_01]: Ich könnte ja auch live singen, aber dann weiß ich nicht, wie viele Leute im zweiten Teil noch dabei sind.
[SPEAKER_00]: Nein, das ist schon bearbeitet, die Stimme, wie im Studio.
[SPEAKER_00]: Dann hoffe ich, es ist zurückspult.
[SPEAKER_01]: Du spulst bitte zurück, ich hole das WLAN-Kabel und dann bitte ich dich, den Song Verbotsverfahren, ich habe den Titel vergessen,
[SPEAKER_01]: Verbotsverfahren jetzt.
[SPEAKER_01]: Weißt du den Titel noch ausnahmsweise?
[SPEAKER_01]: Der guckt mich mit großen Augen an.
[SPEAKER_00]: Wir müssen endlich das Verbotsverfahren.
[SPEAKER_01]: Verbotsverfahren, wir müssen endlich einleiten.
[SPEAKER_00]: Einleiten.
[SPEAKER_00]: Wie die Geburt.
[SPEAKER_01]: Oder so.
[SPEAKER_01]: Mit einem Wehen.
[SPEAKER_01]: Zurückgespult.
[SPEAKER_00]: Ich wünsche viel Spaß damit.
[SPEAKER_01]: Seht ihr es nicht?
[SPEAKER_01]: Wir stehen daneben und frieren.
[SPEAKER_01]: Ist fertig.
[SPEAKER_01]: Sind wir wieder on?
[SPEAKER_01]: Wir sind wieder on.
[SPEAKER_01]: Sag jetzt was.
[SPEAKER_01]: Ehrliche Meinung.
[SPEAKER_01]: Musikkritiker, sag was.
[SPEAKER_01]: Was hat der Song mit dir gemacht?
[SPEAKER_00]: Der muss unbedingt auf dem Oktoberfest gespielt werden.
[SPEAKER_01]: Das ist doch vorbei.
[SPEAKER_00]: Das Oktoberfest ist doch jetzt mitten Oktober.
[SPEAKER_01]: Ja, es ist mitten Oktober.
[SPEAKER_01]: Aber der fängt ja... Bis wir das on haben.
[SPEAKER_01]: Nee, also Oktober ist jetzt...
[SPEAKER_01]: Das hat das mit dem AfD-Verbot zu tun.
[SPEAKER_01]: Nein, das muss in Berlin gespielt werden, auf der Straße.
[SPEAKER_01]: Ich habe mir heute überlegt, ich miete mir eine Wohnung an in Berlin.
[SPEAKER_01]: Also so Erdgeschoss, erster Stock.
[SPEAKER_00]: Du hast ja Geld.
[SPEAKER_00]: Für die Sache, da muss man was investieren.
[SPEAKER_01]: Dann stelle ich so eine Beatbox ins Fenster und dann spiele ich meine Lieder so auf die Straße.
[SPEAKER_01]: Das kann man doch nicht verbieten.
[SPEAKER_01]: Tagsüber bis 22 Uhr ist das doch erlaubt, oder?
[SPEAKER_01]: Ich meine, wenn die Leute nicht auf meine Lieder kommen, muss ich die unters Volk bringen.
[SPEAKER_01]: Wenn die keine Gustavstraße haben, dann kannst du das machen.
[SPEAKER_01]: Bis 22 Uhr konnte ich auch unter Gustavstraße.
[SPEAKER_01]: Gustavstraße war das Problem nach 22 Uhr.
[SPEAKER_01]: Das war das Problem.
[SPEAKER_01]: Es ist nicht immer irgendwann nach 22 Uhr.
[SPEAKER_01]: Es ist immer irgendwo nach 22 Uhr.
[SPEAKER_00]: Und die Leute, die sich da beschweren, die wohnen doch gar nicht dort.
[SPEAKER_00]: Ich meine, vielleicht sind die ja, keine Ahnung, irgendwo in Indien in einer anderen Zeitzone, dann ist es da 22 Uhr.
[SPEAKER_01]: Also das ist jetzt ein Fürth-Thema, was der jetzt hier anspricht.
[SPEAKER_01]: Das interessiert jetzt unsere Hörer eigentlich weniger.
[SPEAKER_01]: Also Hörer
[SPEAKER_01]: man muss es ja auch so mit dem großen I, das muss ich mir angewöhnen.
[SPEAKER_01]: Ich sage immer die männliche Version anstatt diese Geschlechts mit beiden, mit Frau und Mann, also Gehörerinnen mit großem I.
[SPEAKER_01]: Und das hört man dann noch raus, wenn du dieses… Ne, das hört man nicht raus, aber man kann es ja sagen.
[SPEAKER_00]: Ja.
[SPEAKER_01]: Kann ja sagen, Gehörerinnen mit großem I.
[SPEAKER_00]: Mit großem I sagt man jetzt auch noch dazu.
[SPEAKER_01]: Ich will ja nicht nur die weiblichen Hörer, sondern auch die männlichen.
[SPEAKER_01]: Oh mein Gott, bist du kompliziert.
[SPEAKER_01]: Das machen wir daraus ein Thema.
[SPEAKER_01]: Also es war ein Fürth-spezifisches Thema, ist aber schon vorbei.
[SPEAKER_01]: Wir haben uns da schon dran gewöhnt in Fürth mittlerweile an die Nicht-Ruhestörung oder Ruhestörung.
[SPEAKER_00]: Der wohnt ja auch gar nicht mehr, hier der Typ.
[SPEAKER_00]: Irgendwann im Jahr ist da immer so ein Umzug in Fürth.
[SPEAKER_00]: Der ist am Sonntag.
[SPEAKER_00]: Jetzt am Sonntag.
[SPEAKER_00]: Wo dann diese...
[SPEAKER_00]: Der große Kerferumzug.
[SPEAKER_00]: Mit den Wagen und so.
[SPEAKER_00]: Der große Kerferumzug.
[SPEAKER_00]: Geht an meinem Fenster vorbei.
[SPEAKER_00]: Fantastisch.
[SPEAKER_00]: Ich kann mich da nur noch an die Feuerwehr erinnern, die so einen Zettel drauf hat.
[SPEAKER_00]: Mit Alarm durch die Stadt, außer in der Gustavsstraße.
[SPEAKER_01]: Kann mich nicht daran erinnern.
[SPEAKER_01]: Das ist aber doch eher sowas wie Karneval, oder?
[SPEAKER_01]: Das war auf dem Kerberumzug.
[SPEAKER_01]: Ich weiß jetzt nicht, was das für ein Umzug war, aber es war halt so.
[SPEAKER_00]: War ein bisschen satirisch.
[SPEAKER_00]: Mit Wagen durch die Stadt und schön geschmückt.
[SPEAKER_01]: Nicht in der Gustavstraße.
[SPEAKER_01]: Eieieiei.
[SPEAKER_00]: Du hast jetzt zu dem Lied nichts gesagt.
[SPEAKER_01]: Das ist ja fantastisch.
[SPEAKER_00]: Es muss ja an die Bevölkerung an.
[SPEAKER_01]: In der Bevölkerung muss das verankert werden.
[SPEAKER_01]: Die müssen das lieben.
[SPEAKER_01]: Die müssen sagen, ja.
[SPEAKER_01]: Aber es ist nicht ein bisschen reißerisch.
[SPEAKER_01]: Wir tun nichts.
[SPEAKER_01]: Wen meinst du mit wir?
[SPEAKER_01]: Wir tun nichts.
[SPEAKER_01]: Was tun wir?
[SPEAKER_01]: Was tust denn du?
[SPEAKER_01]: Wir müssen selbstkritisch sein.
[SPEAKER_01]: Was tun wir?
[SPEAKER_01]: Ich habe Geld gespendet.
[SPEAKER_01]: Geld gespendet?
[SPEAKER_01]: Der AfD?
[SPEAKER_01]: Du spinnst ja wohl.
[SPEAKER_01]: Du hast gesagt, wir haben Geld gespendet.
[SPEAKER_00]: Ich habe der Elif einen Haufen Geld gespendet.
[SPEAKER_00]: Du hast der Elif gespendet?
[SPEAKER_00]: Ja, ich glaube nicht der Elif, aber dem linken Wahlkampf.
[SPEAKER_00]: Dem linken Wahlkampf?
[SPEAKER_01]: Dem antisemitischen oder dem organisierten Kriminalität?
[SPEAKER_01]: Also welchen von den beiden?
[SPEAKER_00]: Der Krimi.
[SPEAKER_01]: Der Krimi?
[SPEAKER_01]: Du stehst auf der organisierten... Ich werde verrückt, man.
[SPEAKER_01]: Leute, das ist jetzt heute mein letztes Mal hier.
[SPEAKER_01]: Ich kann jetzt nicht weiter in Kontakt mit diesem Herrn bleiben hier.
[SPEAKER_00]: Und dem anderen, den ich gespendet habe, den habe ich schon mal 50 Euro geschickt.
[SPEAKER_00]: Dem Makant, kennst du den?
[SPEAKER_01]: Na, Kant ist der, der irgendwo auf Veranstaltungen geht und mit den Rechten redet.
[SPEAKER_00]: Unter anderem, ja.
[SPEAKER_00]: Der hat jetzt zu den Wahlen im Osten eine Osttour gemacht, der hat jeden Tag ein Video rausgebracht und ist nicht nur auf diesen braunen Veranstaltungen gewesen,
[SPEAKER_00]: Der war zum Beispiel bei einem Basketballclub, hat die Leute dort getroffen, hat mit denen gespielt, ist dann in die Stadt rein, da ist er ein bisschen zu spät gekommen, da gab es so ein Street Basketball Turnier und da hat er dort gespielt.
[SPEAKER_00]: Also der hat auch mit normalen Leuten gesprochen, nicht nur mit Nazis.
[SPEAKER_00]: Und ich finde seine Aufklärungsarbeit da wirklich wichtig, dass der das auch nicht einfach so stehen lässt.
[SPEAKER_00]: Ich kann mir viele von seinen Videos nicht anschauen, sagen wir es mal so.
[SPEAKER_00]: Diese braune Scheiße, wo er da rumläuft, ich ertrage das nicht.
[SPEAKER_00]: Aber Videos, die er jetzt gemacht hat, wo er auch mal normale Leute sich anschaut, die fand ich wirklich interessant.
[SPEAKER_00]: Da habe ich mir mal einige angeschaut.
[SPEAKER_00]: Und ich habe gedacht, ja, spende den Mann wieder.
[SPEAKER_00]: Der hat fantastische Arbeit dort gemacht.
[SPEAKER_00]: Und ich war sogar so gemeint, ich habe ihm nicht 50 Euro gegeben, ich habe ihm nur 10 gegeben.
[SPEAKER_00]: Dem wem?
[SPEAKER_00]: Dem Markant.
[SPEAKER_00]: Weil?
[SPEAKER_00]: Aber die kriegt er jetzt jeden Monat.
[SPEAKER_00]: Der wird jetzt laufend unterstützt, der arme Mann.
[SPEAKER_01]: Ob der arm ist, weißt du nicht.
[SPEAKER_00]: Aber gut, er muss ja irgendwo von leben, da hast du natürlich recht.
[SPEAKER_00]: Ja, so ein bisschen aus meinen Plattformen, worüber sie sich finanzieren, sieht man ja, wie viele Follower es gibt.
[SPEAKER_00]: Oft, wenn ich sage, jetzt möchte ich mal jemanden unterstützen, weil ich jetzt deren Arbeit benutze im Open-Source-Bereich oder weil ich jetzt...
[SPEAKER_00]: solche Menschen unterstützen möchte, die gegen so Rechte vorgehen, da schaue ich mir dann immer schon an, wie viel unterstützt denn da?
[SPEAKER_00]: Reicht das schon, was der ungefähr hat oder muss ich jetzt auch noch meinen draufwerfen?
[SPEAKER_00]: Ich bin eher der Meinung, ich suche mir dann lieber jemanden, der noch nicht so viel hat.
[SPEAKER_00]: Super.
[SPEAKER_00]: Also hauptsächlich im Open-Source-Bereich.
[SPEAKER_01]: Kann man da nicht auf unserer Webseite so eine Sache machen, wo du dann sagst, empfehle ich oder wer weiß was?
[SPEAKER_01]: Ist das dann schon wieder Werbung?
[SPEAKER_01]: empfehlen?
[SPEAKER_01]: Du kannst ja auch sagen, ich spende.
[SPEAKER_00]: Du sagst ja halt, ich spende bei.
[SPEAKER_00]: Hab ich gesagt, ich spende, habe an die Linke gespendet und an.
[SPEAKER_01]: Genau, dann sagst du halt das und dann kann jeder gucken und kann schauen, wenn er sich, wenn er auch Geld übrig hat und das machen kann.
[SPEAKER_01]: Dann ist es ja keine Werbung, dann ist es ja mehr so ein, ist ja mehr so ein Beichtschul, mehr so eine Beichte dann, ja, wo du sagst, ja, ist ja keine Werbung.
[SPEAKER_01]: Und, und, und.
[SPEAKER_01]: Ich.
[SPEAKER_00]: Und ich.
[SPEAKER_00]: Ja, du.
[SPEAKER_00]: Ich habe.
[SPEAKER_00]: Du hast.
[SPEAKER_00]: Unseren Politikern geschrieben.
[SPEAKER_00]: Ich sage ja immer.
[SPEAKER_01]: Wir allen 600?
[SPEAKER_01]: Ach, du spinnst ja wohl.
[SPEAKER_01]: Nein, nein.
[SPEAKER_00]: Du hast es gesagt.
[SPEAKER_00]: Unseren Volksvertretern hier aus unserem Sprengkreis, Wahlkreis.
[SPEAKER_00]: Wahlkreis Kiez.
[SPEAKER_00]: Ja, also bei uns ist ja der Thomas Winkler.
[SPEAKER_00]: Dem habe ich jetzt.
[SPEAKER_00]: Das ist SPD oder was?
[SPEAKER_00]: Na, Thomas Winkler.
[SPEAKER_01]: Thomas Winkler, AfD oder was?
[SPEAKER_01]: Ja.
[SPEAKER_01]: Ich kenn den nicht.
[SPEAKER_00]: CSU
[SPEAKER_00]: Volksvertreter für uns im Bundestag.
[SPEAKER_00]: Ich habe damals, der ist leider verstorben, den Karsten Träger auch geschrieben.
[SPEAKER_00]: Der hatte mir sogar sehr positiv geantwortet.
[SPEAKER_00]: Das ist schon eine Weile her, als ich das erste Mal geschrieben habe.
[SPEAKER_00]: Ich glaube, da war sogar irgendein, das war glaube ich noch vor der Bundestagswahl, da schreiben die die Leute auch zurück.
[SPEAKER_00]: Stimme ist Stimme.
[SPEAKER_00]: Thomas Winkler hatte auch relativ schnell zurückgeschrieben und hat gesagt, nee, machen wir nicht, wir brauchen hier erst bessere Politik.
[SPEAKER_00]: Also wie gesagt, vor der Bundestagswahl.
[SPEAKER_00]: Da hatte ich dann auch öfter mal wieder hin und her geschrieben.
[SPEAKER_00]: Der hat ein oder zwei Mal geantwortet und dann hatte ich vor einer Zeit nochmal gefragt, hey, wie steht er denn jetzt dazu?
[SPEAKER_00]: Ist er jetzt für oder gegen das Verbot?
[SPEAKER_00]: Und jetzt habe ich vor ein paar Tagen nochmal gefragt, kam keine Antwort.
[SPEAKER_00]: Und ich habe die CSU-Frau im Landtag eine E-Mail geschrieben.
[SPEAKER_00]: Das ist die Blondhaarige, die Guttenberger oder wie die heißt.
[SPEAKER_00]: Genau.
[SPEAKER_01]: Frau Guttenberg?
[SPEAKER_00]: Keine Antwort leider.
[SPEAKER_00]: Von der Guttenberg wirst du, glaube ich, auch keine Krieger, wenn ich die vorstelle.
[SPEAKER_01]: Weiß ich nicht.
[SPEAKER_01]: Sorry, die ist so seit Jahren da drin.
[SPEAKER_01]: Von der hörst du gar nichts, kriegst du gar nichts mit.
[SPEAKER_00]: Ja, aber was man nicht unterschätzen darf, wenn das mehr Leute tun,
[SPEAKER_00]: Und deren Postfächer gefüllt werden von individuellen Personen.
[SPEAKER_00]: Dann ist da ein höherer Druck, als wenn ich das jetzt auf Mastodon schreibe.
[SPEAKER_01]: Ja, ist klar, weil das ist in meiner Bubble.
[SPEAKER_01]: Und das sagen die ja auch zum Beispiel auch bei den Öffentlich-Rechtlingen.
[SPEAKER_01]: Eigentlich sollte man auch die Öffentlich-Rechtlingen bedienen und denen sagen, was einem nicht gefällt.
[SPEAKER_01]: oder was man gut findet.
[SPEAKER_01]: Weil die werden zugeschwemmt von den Rechten, von irgendwelchen Idioten, die sich beschweren und die es ankacken und die haben ein total falsches Bild draußen, was ihre Hörerschaft möchte oder was die gut finden oder nicht.
[SPEAKER_01]: Wir sollten viel mehr Kritik schreiben an die Öffentlich-Rechtlichen und sagen, was uns da nicht gefällt und was sie schlecht machen und
[SPEAKER_01]: warum jetzt in der Talkshow wieder das passiert ist und etc.
[SPEAKER_00]: Was ich zu dem Schreiben deinem Abgeordneten noch sagen möchte, ist, der Ulrich Kelber hat letztens geteilt, dass bei der SPD wohl ein Umdenken ist, dass die sich klar dafür positionieren möchten,
[SPEAKER_00]: dass das Informationsfreiheitsgesetz nicht angefasst wird.
[SPEAKER_00]: Warum haben Sie es gemacht?
[SPEAKER_00]: Aber da will ich jetzt sagen, nicht drauf rumreiten, schreibt den Politikern, danke, so macht es bitte.
[SPEAKER_00]: Also auch mal was Positives hinschreiben, nicht nur meckern und wenn sie mal was Gutes tun, dann auch hin, damit sie dann auch den Rückhalt haben, hey, da sind nicht nur wir, die das wollen.
[SPEAKER_01]: Das sind auch noch die letzten SPD-Fehler, die wir noch erreichen können oder was, ja.
[SPEAKER_01]: Nein, das ist so, natürlich.
[SPEAKER_00]: Also das sind die zwei, drei Sachen, die ich gemacht habe.
[SPEAKER_00]: Also ich habe nichts getan.
[SPEAKER_01]: Nee, das kann man so nicht sagen.
[SPEAKER_01]: Du bist schon ganz weit vorne.
[SPEAKER_01]: Du bist schon ganz weit vorne.
[SPEAKER_00]: Es ist ja immer noch gemütlicher Protest.
[SPEAKER_00]: Also ich habe mich jetzt nicht auf die Straße gebracht.
[SPEAKER_01]: Nein, du bist jetzt nicht kalt, gefroren, nass geworden.
[SPEAKER_01]: Nein, auf der Straße.
[SPEAKER_01]: Aber es kann sein, dass die Zeit kommt, dass wir wieder auf die Straße müssen.
[SPEAKER_01]: Kann sein.
Ja.
[SPEAKER_01]: dass das die einzige Chance noch ist.
[SPEAKER_00]: Im Bundesrat, es gibt ja die, ich glaube, der Nico hat es ins Leben gerufen, aber ich weiß nicht, ob er sich das...
[SPEAKER_00]: Die Prüfdemo oder was?
[SPEAKER_00]: Genau.
[SPEAKER_00]: Einmal im Monat.
[SPEAKER_00]: Und da gibt es ja auf der Webseite eine Statistik und die sind schon knapp bei der Hälfte.
[SPEAKER_00]: Also es hängt natürlich dann noch darauf an, wie dann diese Landtage dann am Ende zusammengesetzt werden, falls es dann wirklich mal dazu kommt, dass sie sagen, hey, jetzt stimmen wir mal ab.
[SPEAKER_00]: Und die machen ja in den Städten, auch in Hamburg, selbst wo Hamburg gesagt wird, wir machen da mit, wir sind für einen Prüfungsantrag, gibt es ja immer noch Demos.
[SPEAKER_00]: Weil das ist ja so lange nicht passiert.
[SPEAKER_00]: Und auf der Seite gibt es eine Statistik, wie viele Bundesländer schon überzeugt sind.
[SPEAKER_00]: Ja, und Berlin vielleicht auch bald.
[SPEAKER_00]: Das hoffe ich doch.
[SPEAKER_01]: Ja, wenn sie nicht weiter beschossen werden hier von allen Seiten.
[SPEAKER_00]: Rheinland-Pfalz und Hessen fehlt noch.
[SPEAKER_01]: Also von den Westen.
[SPEAKER_01]: Hessen wird nichts machen.
[SPEAKER_01]: Der Rhein hat ja jetzt gerade wieder seine Pro-AfD-Scheiße losgelassen.
[SPEAKER_01]: Der wird kein Prüfverfahren einleiten.
[SPEAKER_00]: Von den ganz westlichen Ländern, meine ich.
[SPEAKER_00]: Ja, Hessen.
[SPEAKER_00]: Der Rhein ist Hessen.
[SPEAKER_00]: Nein, es wird nichts kommen.
[SPEAKER_00]: Sag ich ja, aber ich meine, wenn man sich die Karte anschaut von den ganz westlichen Bundesländern, würden die zwei noch fehlen und natürlich der Süden mit Bayern.
[SPEAKER_01]: Ja, und den auch Baden-Württemberg.
[SPEAKER_01]: Nee, die sind grün.
[SPEAKER_01]: Die sind grün-schwarz.
[SPEAKER_01]: Die sind grün-schwarz.
[SPEAKER_01]: Kannst du vergessen.
[SPEAKER_01]: Keine Chance.
[SPEAKER_01]: Keine Chance.
[SPEAKER_01]: Keine Chance.
[SPEAKER_01]: Die Grünen haben, glaube ich, auf einem Parteitag dafür gestimmt, also für das Prüfverfahren.
[SPEAKER_01]: Aber die Länderkommission, da kommst du gar nicht raus.
[SPEAKER_01]: Da muss ja die CDU mitstimmen.
[SPEAKER_01]: Das ist ja nicht Schleswig-Holstein.
[SPEAKER_01]: Da hat die CDU gesagt, ja, Prüfverfahren.
[SPEAKER_00]: Man muss ja auch noch schauen, dass...
[SPEAKER_00]: man diese Zahlen ja auch erst für voll nehmen kann, wenn diese Abstimmung wirklich passieren sollte.
[SPEAKER_00]: Also da haben wir die Karte, nee, Baden-Württemberg, sechs Stimmen offen für Arbeitsgruppe.
[SPEAKER_01]: Baden-Württemberg.
[SPEAKER_01]: Das kann ich jetzt nicht.
[SPEAKER_01]: Die sechs Stimmen, grün, schwarz, dafür.
[SPEAKER_01]: Gut, das ist Arbeitsgruppe, das muss man jetzt auch wieder aufpassen.
[SPEAKER_01]: Das Prüfverfahren ist ja nicht die, die Arbeitsgruppe ist ja nur, was vorher passieren soll.
[SPEAKER_00]: Offen für Arbeitsgruppe wird hier auf der Seite von Prüf wird es mit Dunkelgrün, also als überzeugte Länder gewertet und danach die Abstufen ist offen, aber skeptisch, ob ein Verfahren folgt.
[SPEAKER_00]: Da sind jetzt noch Berlin und Brandenburg dabei und lehnen ein Verbot ab, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen.
[SPEAKER_00]: Und Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen, keine Positionierung.
[SPEAKER_00]: Aber ja, ich glaube...
[SPEAKER_01]: Da brauchen wir auch nicht drauf warten.
[SPEAKER_00]: Der hat schon gezeigt, wie da abgestimmt wird.
[SPEAKER_01]: Genau, natürlich.
[SPEAKER_01]: Ja, super.
[SPEAKER_00]: Ja.
[SPEAKER_00]: Aber...
[SPEAKER_00]: Tja, wenn wir Berlin mit den vier noch dazu, also 31 sind jetzt in der Offen für Arbeitsgruppe eingetragen.
[SPEAKER_00]: Wenn wir mit Berlin mit vier dazu, dann sind wir bei 35, dann haben wir die Hälfte.
[SPEAKER_00]: Aber ich würde mich da nicht trauen, bei dieser Hälfte die Abstimmung schon starten zu lassen.
[SPEAKER_00]: Da braucht ja nur einer dagegen sein.
[SPEAKER_00]: Tja, das ist einer, das ist wahrscheinlich zu riskant.
[SPEAKER_00]: Tja, aber schade.
[SPEAKER_00]: Meinst du, man kann Brandenburg noch überzeugen?
[SPEAKER_00]: Brandenburg steht hier noch offen, aber skeptisch.
[SPEAKER_00]: Ich weiß jetzt nicht, wie da die Verhältnisse sind.
[SPEAKER_01]: Aber ich meine, warum kriegen die CDUler nicht alle langsam Muffensausen, dass sie noch mehr Stimmen verlieren werden, die gewinnen nicht, die können sie nicht stellen, die Leute wählen sie und gehen rüber und sind immer mehr enttäuscht von der CDU.
[SPEAKER_01]: Das muss doch eigentlich in der DNA der CDU liegen, zu sagen, wir möchten diesen rechten Rand nicht mehr haben, der muss weg sein.
[SPEAKER_00]: Was versteht das nicht?
[SPEAKER_00]: Also ich habe letztens ein Interview gesehen von dem, ich glaube, das war der stellvertretende Vorsitzende von der CDU aus Sachsen-Anhalt, der hat da was zum Besten gesagt, CDU ganz katastrophal, komplett zerstritten.
[SPEAKER_00]: Aber dann hat er gesagt, wir müssen nur wieder glaubwürdig sein, die Reformen müssen kommen.
[SPEAKER_01]: Ja, genau.
[SPEAKER_01]: Glaubwürdig.
[SPEAKER_01]: Wir müssen nur das tun, was wir vor der Wahl gesagt haben.
[SPEAKER_01]: Wo sind sie rausgeflogen?
[SPEAKER_01]: Mecklenburg.
[SPEAKER_01]: Ja, wenn du da bist, kannst du natürlich auch sagen, Reformen müssen kommen.
[SPEAKER_01]: Naja gut, unser Bundeskanzler hat ja jetzt was Neues entdeckt, das ist diese Gerechtigkeitsdebatte.
[SPEAKER_01]: Wir brauchen mehr Gerechtigkeit.
[SPEAKER_01]: Wo hat er die ausgekramt?
[SPEAKER_01]: Hat ihm irgendjemand gesagt, da ging es um diese Krankenkassen gesetzlich und privat.
[SPEAKER_01]: Und dann wurde auf irgendeiner CDU-Sitzung oder was wurde das thematisiert.
[SPEAKER_01]: Da hat einer, ich glaube der Laumann aus Nordrhein-Westfalen, hat das aufs Tablett gebracht und hat gesagt, da haben wir ein Problem, weil die Leute das uns einfach nicht abnehmen.
[SPEAKER_01]: Da sparen wir und die Privaten kriegen weiter ihre Termine und so.
[SPEAKER_01]: Und dann ist er doch an die Presse gegangen und hat gesagt, ja, wir haben da ein Gerechtigkeitsproblem und das versteht die Bevölkerung nicht.
[SPEAKER_01]: Und dann gab es doch einen riesen Aufschrei, das hat er nicht so gemeint und das hat er falsch interpretiert und wer weiß was.
[SPEAKER_01]: Aber seitdem ist dieses Wort Gerechtigkeit das Problem unserer Regierung ist.
[SPEAKER_01]: dass wir halt das nicht als gerecht empfinden, was da passiert.
[SPEAKER_01]: Also, dass wir mit bis 70 arbeiten müssen und die anderen, weiß ich nicht, die können mit 50, weil sie nicht mehr, weil sie genug Geld haben, brauchen nicht mehr.
[SPEAKER_01]: Es gibt zwei Krankenkassensysteme, einmal für die Gutsituierten und einmal für das gemeine Volk.
[SPEAKER_01]: Diese Gerechtigkeit, das ist das Problem, dass die Leute sich… Da ist ja was auf der Spur.
[SPEAKER_01]: Da ist was Großes.
[SPEAKER_01]: Wir sind schon fast gerettet von dem Faschismus.
[SPEAKER_01]: Aber das hat man seitdem auch nicht mehr wieder gehört.
[SPEAKER_01]: Das hat er nur einmal gesagt.
[SPEAKER_01]: Dann hat die CDU, die Einzelne haben ihn dann zurückgepfiffen.
[SPEAKER_01]: Der Laumann wollte das auch nicht so verstanden wissen.
[SPEAKER_01]: Okay, super.
[SPEAKER_01]: Das war es jetzt wieder.
[SPEAKER_01]: Ich möchte, dass die sich so zerstreiten in der Koalition, dass es Neuwahlen gibt.
[SPEAKER_01]: Ist mir scheißegal.
[SPEAKER_00]: Wie geht es Neuwahlen?
[SPEAKER_01]: Ich will Neuwahlen.
[SPEAKER_01]: Ich will, dass die CDU einen auf den Deckel kriegt.
[SPEAKER_00]: Ja, ich glaube, die kriegen von den Falschen einen auf den Deckel.
[SPEAKER_00]: Von welchen?
[SPEAKER_00]: Von den braunen.
[SPEAKER_01]: Erstmal, die CDU kriegt einen auf den Deckel.
[SPEAKER_01]: Wer hat denn das jetzt gesagt?
[SPEAKER_01]: Das habe ich heute gelesen.
[SPEAKER_01]: Einer hat gesagt...
[SPEAKER_01]: Die Prien, die Ministerin, die ja auch immer so Sachen raushaut oder irgendwelche gesellschaftlichen Vereinigungen und beschneidet, Demokratieprojekte, die hat jetzt gesagt...
[SPEAKER_01]: Auf die Äußerung, wir müssen konservativer werden, muss sie gesagt haben, wir sind schon viel zu konservativ.
[SPEAKER_01]: Was?
[SPEAKER_00]: Hatte ich nicht aufgepasst.
[SPEAKER_01]: Und da ging es, glaube ich, um diese Halle-Geschichte, dass da der zweite...
[SPEAKER_01]: Landtagspräsident, Vize davon, der wurde doch nicht in die Synagoge reingelassen, haben sich doch Studenten hingestellt und haben den nicht reingelassen, haben gesagt, der kommt uns nicht ins Haus, nicht zu dieser Feier und wer weiß was, wir wollen den da nicht drin haben.
[SPEAKER_01]: Und dann gab es natürlich auch wieder Kritik
[SPEAKER_01]: Das wäre halt undemokratisch und wer weiß.
[SPEAKER_01]: Und die Primus gesagt haben, die irgendwie jüdische Wurzeln hat oder was, hat gesagt, also sorry, das geht so nicht und wir müssen einfach wieder mehr, also wir sind konservativ genug und wir brauchen nicht noch konservativer werden.
[SPEAKER_01]: Oha, oha, oha.
[SPEAKER_01]: Also das brennt wirklich in der Partei, an allen Ecken und Enden.
[SPEAKER_00]: Ja, aber ich hätte gern, dass es noch ein bisschen dauert, dass die Linke hoffentlich schafft, ein leuchtendes Beispiel in Berlin zu machen.
[SPEAKER_01]: Ich hoffe, dass die drei das schaffen.
[SPEAKER_01]: Dass die SPD wieder nach links gezogen wird, sozialdemokratisch und nicht mit der CDU irgendeine Scheißpolitik macht.
[SPEAKER_01]: Eine Autopolitik, die überhaupt nicht nötig ist in Berlin.
[SPEAKER_01]: Ich möchte nur, dass es ein positives Beispiel gibt.
[SPEAKER_01]: Haben wir doch in Thüringen gehabt.
[SPEAKER_01]: Wir brauchen das nicht mehr.
[SPEAKER_01]: Haben wir doch vergessen, wie lange da die Linke in der Regierung war und den Ministerpräsidenten gestellt hat.
[SPEAKER_00]: Haben wir vergessen.
[SPEAKER_00]: Das ist genau das Problem.
[SPEAKER_00]: Und ich hoffe, dass die Linke in ihrer Regierung, dass sie das definitiv besser macht.
[SPEAKER_00]: Dass sie nicht nur für ihre großen Dinge, die sie will, einstehen, auch für die kleinen Dinge und vor allem das Zeug kommuniziert.
[SPEAKER_00]: Dass das in die Leute reinkommt.
[SPEAKER_00]: Du kriegst ja von den Rechten rund um die Uhr Beschallung, was die für eine Scheiße wollen und wie alles toll und viel besser ist.
[SPEAKER_01]: Und das müssen die Linken machen.
[SPEAKER_01]: Das müssen die tun, wenn sie...
[SPEAKER_01]: Wenn sie nicht gehört oder nicht geholt wird.
[SPEAKER_01]: Mich ruft ja auch keiner an und sagt, Herr Christoph, sprechen Sie mal.
[SPEAKER_00]: Die müssen ja nicht das ZDF oder so bestellen.
[SPEAKER_00]: Du hast ja heute Möglichkeiten, dass du das auf ihren Kanälen im Internet teilen kannst.
[SPEAKER_00]: Vielleicht wird es dann auch noch auf irgendwelchen Nachrichtensendern oder so gezeigt.
[SPEAKER_01]: Gut, das machen sie ja.
[SPEAKER_01]: Die Reichenegg und sowas, die macht das ja schon.
[SPEAKER_00]: Ja, aber das müssen die nutzen.
[SPEAKER_00]: Also das muss nach draußen gebracht werden, damit die Leute ein positives Beispiel sehen.
[SPEAKER_00]: Weil aktuell glaube ich, auch wenn es Neuwahlen gibt, es ist
[SPEAKER_01]: was da angeboten wird, was die Leute... Gut, die können sich ja ein Beispiel nehmen an dem New Yorker Bürgermeister, an der Madame.
[SPEAKER_01]: Können Sie ja machen.
[SPEAKER_00]: Du kennst den New Yorker Bürgermeister.
[SPEAKER_01]: Wieso kenne ich den nicht, oder was?
[SPEAKER_01]: Darf ich den nicht kennen, oder was?
[SPEAKER_01]: Ich hoffe, den kennt jeder.
[SPEAKER_01]: Ich meine, sorry, der macht doch jetzt...
[SPEAKER_00]: Da war ich ganz überrascht, in einer der Auftritte von der Ine Schwertner, die hat den Soran Mandani erwähnt.
[SPEAKER_00]: Die hat gesagt, wenn der den Paragrafen hätte, den wir im Grundgesetz haben,
[SPEAKER_00]: Da wäre er fertig, wäre er glücklich.
[SPEAKER_00]: Wir können hier enteignen und das kann er nicht.
[SPEAKER_00]: Ich finde den Soran Mamdani fantastisch.
[SPEAKER_00]: Und deswegen sage ich, das muss nach draußen gebracht werden, was die für Sachen machen, weil der feiert jeden Scheiß, den er macht.
[SPEAKER_01]: Die müssen halt anfangen, auch mit Erfolgen.
[SPEAKER_01]: Die dürfen sich gar nicht verwickeln lassen.
[SPEAKER_01]: Die müssen gleich mit Erfolgen kommen.
[SPEAKER_01]: Die müssen sagen, okay, was wollen wir?
[SPEAKER_01]: Wir wollen hier
[SPEAKER_01]: den Mietenwahnsinn stoppen, okay, da gibt es jetzt ein Dekret, da gibt es ein Gesetz, okay, keine Erhöhungen mehr, fertig.
[SPEAKER_01]: Das muss jetzt sofort kommen.
[SPEAKER_01]: Und dann muss weiterkommen, okay, was machen wir mit unseren Straßen hier?
[SPEAKER_01]: Nein, wir wollen keine Autos mehr.
[SPEAKER_01]: Berlin ist voll, wir wollen Fahrräder, öffentliche Verkehrsmittel,
[SPEAKER_01]: Fußgängerwege, Rollwege für, so das wollen wir.
[SPEAKER_01]: Und dann muss es losgehen.
[SPEAKER_01]: Und die Autobahn muss heißen, die man seit 20 Jahren baut und wer weiß, braucht man nie mehr.
[SPEAKER_01]: Stopp, brauche ich kein Geld mehr reinstecken.
[SPEAKER_01]: Es ist zwar dann verloren, was ich dann reingesteckt habe, aber ich brauche nichts mehr Neues reinstecken.
[SPEAKER_01]: Das ist ja auch verloren.
[SPEAKER_01]: Für was?
[SPEAKER_01]: Oder Tempelhofer Feld.
[SPEAKER_01]: Tempelhofer Feld soll bebaut werden.
[SPEAKER_01]: Der Bürgerentscheid war, wir lassen das Tempelhof verfallen.
[SPEAKER_01]: Da gab es einen Bürgerentscheid.
[SPEAKER_01]: Da gab es einen Bürgerentscheid und die haben gesagt, nein, wir lassen das.
[SPEAKER_01]: Das wollen wir als unsere grüne Lunge behalten oder wer weiß was.
[SPEAKER_01]: Kommt die CDU und sagt, wir bebauen die Ränder.
[SPEAKER_01]: Hallo?
[SPEAKER_01]: Nein, der Bürgerentscheid war dagegen.
[SPEAKER_00]: Die interessieren sich nicht so für Bürgerentscheide.
[SPEAKER_01]: Nein, Bürgerentscheide finden die ganz scheiße.
[SPEAKER_01]: Wenn der Souverän sich mal entscheidet gegen sie, dann sind sie ganz dagegen.
[SPEAKER_00]: Was ich beim Soran so richtig interessant finde, wenn der in Interviews auftritt, wenn man ihn fragt, woher kommt jetzt der Erfolg, warum mögen dich jetzt alle?
[SPEAKER_00]: Und dann führt er immer an, auf der einen Seite musst du die großen Dinge machen, die du versprochen hast, die Ziele, die du hast.
[SPEAKER_00]: Also er sagt, er will Universal Childcare umsonst machen, also dass die Kinderbetreuung umsonst ist.
[SPEAKER_00]: Was er in vielen Bereichen jetzt eingeführt hat, das ist jetzt, glaube ich, noch nicht überall so, will die Mieten einfrieren, dass sie nicht erhöht werden kann für bestimmte Gruppen, für bestimmte Häuser, kümmert sich da um die Bevölkerung, hat eine Reichensteuer eingeführt für alle Idioten, die eine überteuerte Wohnung in New York haben, aber nicht da wohnen, muss auch Donald, glaube ich, zahlen.
[SPEAKER_00]: Und dann haben viele gesagt, jetzt hauen hier die Reichen ab.
[SPEAKER_00]: Dem war das egal, er kämpft für die kleinen Leute.
[SPEAKER_01]: Was will ich mit Reichen, die kein Geld ausgeben?
[SPEAKER_00]: Die sollen gehen, bitteschön, ich brauche die nicht.
[SPEAKER_00]: Und das ist die eine Seite, was er macht.
[SPEAKER_00]: Auf der anderen Seite, er macht Pothole-Politik.
[SPEAKER_00]: Also er füllt Schlaglöcher.
[SPEAKER_00]: Der hat in seiner Amtszeit, wie er jetzt schon ist, ich glaube in den ersten paar Monaten über 100.000 Schlaglöcher füllen lassen.
[SPEAKER_00]: Und zwar zack, zack, zack.
[SPEAKER_00]: Ja, das, was die Leute sofort gesehen haben.
[SPEAKER_01]: Das haben die rechten Auge gemacht.
[SPEAKER_01]: Wie heißt der?
[SPEAKER_01]: Guiliano oder wer weiß das?
[SPEAKER_01]: Irgend so ein Rechter?
[SPEAKER_01]: Der hat ja auch angefangen und gesagt, okay, alle Schmierereien weg.
[SPEAKER_01]: Man kann das schon machen.
[SPEAKER_01]: Das funktioniert schon.
[SPEAKER_01]: Aber ich muss halt wissen, was ist.
[SPEAKER_01]: Es muss sichtbar sein.
[SPEAKER_01]: Es muss für die Leute einen Nutzen haben.
[SPEAKER_00]: Weißt du, wie sich das dann so richtig gedreht hat, also wie das richtig einen Spin bekommen hat?
[SPEAKER_00]: Da gibt es ein paar Videos, da ist einer morgens zur Arbeit gegangen, hat dann auf der Kreuzung gefilmt, hey, das sind zwei riesige Schlaglöcher.
[SPEAKER_00]: Also was habe ich in Deutschland noch nicht gesehen?
[SPEAKER_00]: Also die sind einen Meter tief oder so.
[SPEAKER_00]: Also schon klein, aber einen Meter tief.
[SPEAKER_00]: Also kannst du nur mit dem Auto drüberfahren, aber da kannst du was auf die U-Bahn schauen, so sah das aus.
[SPEAKER_00]: Also richtig fette Dinger.
[SPEAKER_00]: Und dann sagt er, hey, Mandami, da musst du was machen, hier, Schlaglöcher, was für eine Scheiße.
[SPEAKER_00]: Ich dachte, du machst ja alle Schlaglöcher zu.
[SPEAKER_00]: Dann kommt der nach der Arbeit nach Hause, geht über die Kreuzung und dann ist das Ding dicht.
[SPEAKER_00]: Der Soran hat sein Team bestellt, hey, schaut euch diese Posts an und schickt da sofort jemanden hin.
[SPEAKER_01]: Und der soll da sofort reinschreiben, filmen und es ist erledigt.
[SPEAKER_00]: Ja, und jetzt macht der Werbung für den Sohn, hey, was der für einen geilen Job macht.
[SPEAKER_00]: Ein anderes Beispiel ist, da hat ein Kind sich vor den Spielplatz gestellt und hat gesagt, hey, ich hätte gerne, dass der Spielplatz hier hinter mir wieder eröffnet wird.
[SPEAKER_00]: Also der hatte Umbaumaßnahmen.
[SPEAKER_00]: Da war ein Teil von dem Spielplatz noch nicht fertig.
[SPEAKER_00]: Deswegen wurde aber der ganze Spielplatz nicht eröffnet.
[SPEAKER_00]: Er hat gesagt, hey ...
[SPEAKER_00]: Das Basketballfeld da hinten oder was auch immer, das ist noch nicht fertig, aber der andere Teil, das steht hier schon seit Monaten still, bitte mach doch das Ding auf.
[SPEAKER_00]: Ein paar Wochen hat es gedauert, zack, hat er das Ding aufgemacht und hat ihn sogar zu einer Presseveranstaltung damit eingeladen.
[SPEAKER_00]: Und der fällt das nach draußen, die Leute lieben ihn für so einen Scheiß.
[SPEAKER_00]: Was hat er beim letzten Schneesturm gemacht?
[SPEAKER_00]: Hast du das mitbekommen?
Nein.
[SPEAKER_00]: Der Songer hat gesagt, dass das Budget, was du für Schneeräumarbeiten hast, ist das, was du in den letzten drei Jahren zum Beispiel gebraucht hast.
[SPEAKER_00]: Und in den letzten drei Jahren muss es wohl sehr milde Winter in New York gegeben haben, dass es da nicht viel Budget gab.
[SPEAKER_00]: Und jetzt hat er das Problem …
[SPEAKER_01]: Harter Winter.
[SPEAKER_00]: Harter Winter, viel Schnee und es muss jetzt irgendwie weg.
[SPEAKER_00]: Und die Unternehmen, die das normalerweise machen, da muss man so ein bisschen fetter im Wirtschafts-Wintergrund gelaufen sein, die haben schon ein bisschen mehr Geld abgezwackt und waren nicht die schnellsten.
[SPEAKER_00]: Und ich dachte, naja, soll der Pöbel das machen?
[SPEAKER_00]: Hat eine Werbung rausgemacht, jeder, der nach seiner Arbeit oder wann auch immer Schneeschaufwimmel kriegt, 30 Dollar die Stunde.
[SPEAKER_01]: Damit ist er noch billiger gefahren, als wenn er eine Firma beauftragt hätte.
[SPEAKER_01]: Wahrscheinlich.
[SPEAKER_00]: Ich weiß jetzt nicht, ob er billiger war.
[SPEAKER_00]: Ja.
[SPEAKER_00]: Aber die scheiß Straßen waren geräumt.
[SPEAKER_00]: Ja.
[SPEAKER_00]: Und die Leute waren glücklich.
[SPEAKER_00]: Da gab es ein Video von einer Frau, die dann heulen über den Bürgersteig gelaufen.
[SPEAKER_00]: Was ist denn das für ein komisches Video?
[SPEAKER_00]: Was will denn die?
[SPEAKER_01]: Und dann erzählt die... Nein, nein.
[SPEAKER_00]: Seit vielen Jahren geht sie hier im Winter über den Bürgersteig und ist das erste Mal nicht auf den Arsch geflogen, weil da kein Eis und Schnee liegt.
[SPEAKER_01]: Mhm.
[SPEAKER_01]: Tja, super.
[SPEAKER_01]: Ja, aber daran merkt man dann.
[SPEAKER_00]: Dann ist halt Politik, die wirkt und die ... Ja, ich sage ja nur, der macht das nicht einfach nur, er führt es nach draußen, er lässt die Leute wissen, er lässt sie teilhaben und die feiern ihn ja ohne Ende.
[SPEAKER_00]: Und ...
[SPEAKER_00]: Also ich kaufe es ihm ab, was er da anbietet.
[SPEAKER_01]: Sorry, es ist jetzt erstmal nichts Schlechtes und es ist erstmal nicht für irgendwelche Arschlöcher, in denen ihre Geldtaschen oder wer weiß was, sondern es ist erstmal für die Bürger.
[SPEAKER_01]: Und das sind halt auch kleine Dinge, die die Bürger brauchen, wo kein großer, außer er hat eine Schneeräumungsfirma.
[SPEAKER_01]: Aber das kannst du ja nicht bezahlen für ganz New York.
[SPEAKER_01]: Also das Beste, was du machen kannst, lass doch die Bürger das machen.
[SPEAKER_01]: Super.
[SPEAKER_00]: Viele Rechte haben sich da aufgeregt.
[SPEAKER_00]: und gesagt, was ist das für eine Scheiße hier, der Sozialismus ist wieder, und bevor der gewählt wurde, da gab es ja Hiobsboschaft, New York wird untergehen.
[SPEAKER_00]: Genau.
[SPEAKER_00]: Und das Beste ist ja, er selber ist ja, ich weiß nicht, was für eine Nationalität er war, er ist ja Muslim und weißt du, von wem er vereidigt wurde?
[SPEAKER_00]: von einem Juden.
[SPEAKER_00]: Der Bernie Sanders hat ihn vereidigt.
[SPEAKER_01]: Okay, super.
[SPEAKER_01]: Also Religion muss ja auch nicht das Problem sein.
[SPEAKER_01]: Muss es nicht.
[SPEAKER_01]: Es wird halt immer vorgeschoben oder oft vorgeschoben.
[SPEAKER_00]: Für mich ist der Soran im Moment ein leuchtendes Beispiel, wie man Dienst am Bürger macht.
[SPEAKER_00]: Der sieht das als
[SPEAKER_01]: Es gibt auch Bürgermeister in Paris, die auch die Stadt umkrempeln.
[SPEAKER_01]: Viele Autos weg, ganz neue Verkehrsinfrastrukturpolitik, die wird in Paris einfach gemacht.
[SPEAKER_01]: Ich meine, sie sind doch nicht anders, die Leute, als wir.
[SPEAKER_01]: Bei uns geht es aber nicht.
[SPEAKER_01]: Und in vielen anderen Gemeinden, Städten, da funktioniert es.
[SPEAKER_01]: Es kommt immer darauf an, wer da oben das Sagen hat und wer sich dafür einsetzt.
[SPEAKER_01]: Und wer dann sagt, hallo, das machen wir jetzt so.
[SPEAKER_01]: Und das, was hier passiert, ist ja nicht mehr, das machen wir so, sondern das ist, welche Klientenpolitik brauche ich?
[SPEAKER_01]: Wo kriege ich meine Millionen her, damit ich nachher auch noch umsorgt bin?
[SPEAKER_01]: Wenn ich mein Politikeramt weg, also was die CDU in Berlin, was so viel ein Skandal nach dem anderen hatte oder wer weiß was, wo du denkst, das kann doch nicht wahr sein, dass so eine Partei überhaupt noch in der Regierung ist und dass die noch gehalten wird von einer anderen Partei.
[SPEAKER_01]: Und deswegen ist auch bei mir, ich habe mal erlebt eine Regierung in Berlin, das war Sozialdemokraten und Linke, die gab es mal.
[SPEAKER_01]: Die war sehr enttäuschend.
[SPEAKER_01]: Die war sehr enttäuschend und die sind aufgrund ihrer Geldnot, permanente Geldnot in Berlin, sind die auch auf die...
[SPEAKER_01]: auf die sozialen Sachen draufgegangen und haben die gekürzt.
[SPEAKER_00]: War das nicht dann, wo sie die Wohnung veräußert haben?
[SPEAKER_00]: Kann sein, das machen sie ja dauernd.
[SPEAKER_01]: Also das machen sie ja, egal welche, sie verkaufen die Wohnungen, sie verkaufen das Wasser, das machen sie ja dauernd, um irgendwie ein kleines Loch zu schließen und super, wir kriegen da ein paar hunderttausend oder ein paar Millionen und dann, aber für Jahre haben sie ja die Rechte weggegeben, zum Beispiel.
[SPEAKER_01]: Und das darf eine Gemeinde nicht machen.
[SPEAKER_01]: Da muss die Gemeinde stark bleiben.
[SPEAKER_01]: Da muss sie andere Wege finden.
[SPEAKER_01]: Es gibt immer Wege, sorry, wie man was machen kann.
[SPEAKER_01]: Und wenn es ist mit dem Engagement der Bürger, gibt es auch genug Beispiele, wo Bürger sich in der Gemeinde zusammentun und sagen, okay, wir machen das jetzt.
[SPEAKER_01]: Ich war ja mal Kandidat einer Partei hier im Wahlkampf.
[SPEAKER_01]: Und dann hatte ich mich aufgeregt darüber, über die Schultoiletten, über den miserablen Zustand der Schultoiletten und habe das zu meinem Wahlkampfthema gemacht.
[SPEAKER_01]: Ich habe keine Kinder, aber ich fand es unmöglich, in welchem Zustand diese Schultoiletten sind.
[SPEAKER_01]: Und dann hieß es, ja, aber wir können das ja nicht überall und es fehlt das Geld und wir, äh, hallo?
[SPEAKER_01]: Wie fehlt das Geld?
[SPEAKER_01]: Eine Schultoilette muss sauber sein, da müssen Kinder draufgehen können und es kann nicht sein, dass Kinder den ganzen Tag
[SPEAKER_01]: ihre Halten, um nach Hause zu gehen und dann auf Toilette zu gehen.
[SPEAKER_01]: Da muss ich doch sagen, da hätte man ja auch sagen können, okay, wir machen das ja zusammen mit irgendwelchen Unternehmen, die spendieren, weiß ich nicht, die Arbeitskraft und wir kaufen zusammen die Fliesen und wir machen das neu zusammen mit Eltern, in Gemeinschaftsarbeit.
[SPEAKER_01]: Aber auf solche Ideen kommt ja niemand.
[SPEAKER_01]: Das ist ja völlig unrealistisch.
[SPEAKER_01]: Das muss jemand machen, da gibt es eine Ausschreibung und das Geld müssen wir dann, nee, warum können das nicht wir machen?
[SPEAKER_01]: Und das passiert ja auch.
[SPEAKER_01]: Es gibt Gemeinden, kleine Dörfer, die sagen, der Tante-Emma-Laden ist weg, wir haben hier nichts mehr, alle gehen weg, wir müssen was machen.
[SPEAKER_01]: Also was machen sie?
[SPEAKER_01]: Gründen einen eigenen Tante-Emma-Laden, wo jeder mal mitmacht und jeder mitarbeitet.
[SPEAKER_01]: Und dann haben sie eine Grundversorgung.
[SPEAKER_01]: Es funktioniert, es geht nicht.
[SPEAKER_01]: Aber du brauchst immer Leute, die vorangehen, die sagen, okay, das ist für mich wichtig und darum kümmere ich mich.
[SPEAKER_00]: Um da wieder zurückzukommen zu den Linken in Berlin.
[SPEAKER_00]: Ich glaube, das ist das Schlimmste, was passieren kann.
[SPEAKER_00]: wenn das jetzt ein Rohrkrepierer wird.
[SPEAKER_00]: Also sie kommen an die Regierung, bilden eine Regierung und am Ende kommt dann nichts dabei raus, weil sie durch Finanzen gebremst werden.
[SPEAKER_00]: Nein.
[SPEAKER_00]: Weil sie keine Ahnung was.
[SPEAKER_01]: Das Problem ist, dass unsere Medien sich darauf einschießen, auf ihre Skandälchen, Skandale.
[SPEAKER_00]: Ja, das ist ja das andere.
[SPEAKER_01]: Ja.
[SPEAKER_01]: Wo du nicht mehr beurteilen kannst, ich meine, wie viele Verbrecher haben Kontakte oder, das hatten wir ja letztes Mal schon im Podcast, wir haben Millionen Steuerhinterzieher, die Kontakte zur CSU haben oder sogar Mitglied sind.
[SPEAKER_01]: Ist das ein Thema?
[SPEAKER_01]: Interessiert das irgendjemanden?
[SPEAKER_00]: Bei dem Enteignungsthema, jeder vernünftig sagt dann, ja hier die CDU, CSU, Regierung, die enteignen die ganze Zeit wegen Autobahnen und sonst was.
[SPEAKER_01]: Autobahnen und Atomkraftwerken, hast du keine Chance, wird dir sofort weggenommen für Billiggeld.
[SPEAKER_01]: Und die sagen jetzt Enteignungen?
[SPEAKER_01]: Wer macht denn sowas?
[SPEAKER_01]: Und zwar sind das Großkonzerne.
[SPEAKER_01]: Das ist nicht enteignet von der kleinen Wohnung, von dir, sondern das sind Großkonzerne mit so und so vielen Wohnungen.
[SPEAKER_01]: Davon gibt es dann zwei in Berlin, die dann enteignet werden.
[SPEAKER_01]: Das wird das Wohnungsproblem nicht lösen.
[SPEAKER_01]: Das glaube ich auch.
[SPEAKER_01]: Dadurch, dass sich die Besitzverhältnisse jetzt ändern, ist ja das Wohnungsproblem nicht gelöst.
[SPEAKER_01]: Sondern das Wohnungsproblem musst du ja lösen oder das Mietproblem, wie kriege ich die Mieten gedeckelt, wie kriege ich das wieder hin, dass es auch wieder preiswerte Wohnungen gibt, dass wir wieder einsteigen in den sozialen Wohnungsbau, dass wir nicht mehr hergehen und die verkaufen die Wohnungen, sondern sagen, nein, die behalten wir in unserem Bestand, die werden weiter von uns betreut.
[SPEAKER_01]: So, das ist der politische Wille.
[SPEAKER_01]: Und da habe ich natürlich Hoffnung drauf, dass die Linken das wollen können.
[SPEAKER_00]: Also ich denke schon, dass das einen Effekt haben wird, auch wenn die Wohnungen erstmal nur dann jemand anders gehören.
[SPEAKER_00]: Wenn dadurch allein die Mieten nur nicht mehr steigen.
[SPEAKER_00]: Die Nebenkosten.
[SPEAKER_00]: Nein, nein, nein.
[SPEAKER_00]: Ja, doch.
[SPEAKER_00]: Wenn du die Mieten einigermaßen nur stabilisierst,
[SPEAKER_00]: Dann schaffst du ja schon wieder Möglichkeit, dass Leute sagen, hey, ich möchte da hinziehen, weil es da eine Perspektive gibt, weil ich kann mir das Wohnen dort leisten.
[SPEAKER_01]: Aber das Problem ist ja, dass es so lange Wartelisten gibt, dass du in deinem Leben wahrscheinlich gar nicht mehr in den Genuss so einer Wohnung kommst.
[SPEAKER_00]: Das Problem ist, es ist nicht ausreichend Wohnraum da.
[SPEAKER_00]: Ja, aber da gibt es dann sicher auch Leute, die nicht zwingend auf eine Sozialwohnung angewiesen sind, dennoch gerne nach Berlin ziehen würden und sagen, im Moment ist das Ding komplett aus dem Ruder, ich würde mir da jetzt keine Wohnung kaufen oder bauen und jetzt dadurch…
[SPEAKER_00]: dass die Preise wieder gedrückt werden, dadurch, dass es vergesellschaftet wird.
[SPEAKER_00]: Dass die Preise dann nicht mehr im Exorbitanten sind.
[SPEAKER_00]: Aber sie kommen doch nicht rein in so eine Sozialwohnung.
[SPEAKER_00]: Ja, aber nein, ich meine Leute, die das nicht brauchen, aber trotzdem sagen, aktuell ist mir Berlin zu teuer, weil durch diese ganz aufgeblähte Immobilienblase alle Preise so nach oben gehoben sind.
[SPEAKER_01]: Ich bin ja froh, wenn die nicht kommen.
[SPEAKER_00]: Ich meine jetzt nicht die Superreichen, ich meine Leute, die nicht auf eine Sozialwohnung angewiesen sind.
[SPEAKER_01]: Ich habe schon verstanden, Hermann, aber die ist doch gut, die verschärfen doch den Wohnungsmarkt noch mehr.
[SPEAKER_00]: Ja, aber wenn jetzt da jemand hinziehen würde und sagt, ich baue mir jetzt da ein Haus oder ich baue eine Wohnung, weil du gesagt hast, da gibt es dann keinen Wohnungsbau.
[SPEAKER_00]: Also nur durch die Vergesellschaftung gibt es jetzt nicht mehr Wohnungen.
[SPEAKER_00]: Nur durch die Vergesellschaftung der Großkonzerne gibt es nicht mehr Wohnungen, das ist richtig.
[SPEAKER_00]: Aber ich sage, es wird wahrscheinlich einen Effekt geben dadurch, dass die Lebenskosten dadurch wieder gedeckelt werden oder stabil gehalten werden, dass auch Leute sich dafür entscheiden, ich ziehe nach Berlin.
[SPEAKER_00]: Die vorher gesagt haben, nee, da ziehe ich nicht hin, weil es aus der Uhr läuft.
[SPEAKER_00]: Also die brauchst du nicht.
[SPEAKER_00]: Es geht um die Leute, die erstmal in Berlin leben.
[SPEAKER_00]: Wir brauchen jetzt nicht noch mehr Zulauf nach Berlin.
[SPEAKER_01]: Wachstum brauchst du immer.
[SPEAKER_01]: Ohne Wachstum geht gar nichts.
[SPEAKER_01]: Nein.
[SPEAKER_01]: Ich möchte, dass die Leute, die da leben, und ich habe in Kreuzberg gelebt, dass die da wohnen bleiben können, dass das nicht gentrifiziert wird, dass die...
[SPEAKER_01]: Häuser, das habe ja ich noch erlebt, die Häuser gekauft werden, modernisiert werden und dann die Mieten nicht mehr erschwinglich waren.
[SPEAKER_01]: Für die Leute, die da gewohnt haben.
[SPEAKER_01]: Das Problem gibt es halt immer noch in Berlin.
[SPEAKER_01]: Je mehr Geld da reingepumpt wird und Leute sich das als Investitionen holen, desto größer wird dieser Wohnraummarkt oder der Markt.
[SPEAKER_01]: wird der verschärft.
[SPEAKER_01]: Und das musst du in den Griff kriegen.
[SPEAKER_01]: Du musst in den Griff kriegen, dass das keine Spekulationsobjekte sind, dass es keine B2B-Wohnungen, Ferienwohnungen gibt, dass man das reglementiert.
[SPEAKER_01]: Es gibt nur noch 2.000, fertig.
[SPEAKER_01]: Und alle anderen Wohnungen kannst du nicht mehr bei B&B oder wer weiß was, kannst du nicht mehr anbieten.
[SPEAKER_01]: Oder es wird so stark besteuert, dass es unattraktiv wird, dass du sagst, nee,
[SPEAKER_01]: Wenn ich dann so eine Wohnung habe, dann zahle ich im Monat 3.000 Euro Steuern, dann brauche ich das nicht mehr.
[SPEAKER_01]: Dann vermiete ich es halt doch wieder normal.
[SPEAKER_01]: Darum geht es.
[SPEAKER_01]: Dieses Vergesellschaften von den Konzernen, das ist das politische Signal.
[SPEAKER_01]: Die machen wir jetzt fertig, weil das ja wirklich Aasgeier sind, die nicht nur die Mieten bis zum Exzess ausreizen, sondern die machen ja noch Schmurgeschäfte mit ihren Nebenkostenabrechnungen.
[SPEAKER_00]: Das glaube ich gerne, ja.
[SPEAKER_01]: Die haben eigene Firmen,
[SPEAKER_01]: Die werden von denen, wenn da ein Wasser schaden ist, wird diese Firma dann beauftragt.
[SPEAKER_01]: Ja, das kann er machen.
[SPEAKER_01]: Und diese Firma stellt dann die Rechnung.
[SPEAKER_01]: Und diese Rechnung geht dann natürlich in die Nebenkosten ein.
[SPEAKER_01]: Und die bezahle ich.
[SPEAKER_01]: Und ich habe keine Chance zu sagen, hallo, ich möchte aber eine andere Firma haben.
[SPEAKER_01]: Und diese Firma, aber die hängt ja zusammen mit meiner, das ist wahrscheinlich so eine Unterfirma etc. Oder die gibt mir Geld oder spendet Geld, ich habe keine Ahnung.
[SPEAKER_01]: Aber da wird Geld generiert, wo du als Mieter gar nicht rauskommst.
[SPEAKER_01]: Das heißt, du hast vielleicht noch eine Miete, die noch erträglich ist, aber deine Nebenkosten sind so gigantisch, weil so viele Sachen in dem Haus gemacht werden mit Rechnungen von irgendwelchen Firmen.
[SPEAKER_01]: So.
[SPEAKER_01]: Und das mit dem muss halt einfach und die müssen Geld erwirtschaften, kommt auch noch dazu, sie müssen Geld erwirtschaften für ihre Aktionäre.
[SPEAKER_01]: Hä?
[SPEAKER_01]: Und wehe, die kriegen keinen Gewinn und keine Ausschüttung.
[SPEAKER_01]: Keine Dividende.
[SPEAKER_01]: Dann ist aus.
[SPEAKER_01]: Dann verlieren sie ihren Aktienwert und wer weiß was und dann geht es in den Keller runter.
[SPEAKER_01]: Ging ja schon ein bisschen in den Keller runter, als das angekündigt wurde, wer da gewonnen hat.
[SPEAKER_01]: Ja, es ist aber kein Spiel.
[SPEAKER_01]: Wir müssen einfach davon ausgehen, das ist ein Grundrecht.
[SPEAKER_01]: Wie Luft, Wasser, Arbeit, weiß ich jetzt nicht, Wohnen, Essen, das sind Grundrechte.
[SPEAKER_01]: Und die kann ich nicht einfach wegmachen.
[SPEAKER_01]: Und dem freien Kapitalmarkt.
[SPEAKER_00]: Also ich finde, man muss sich halt immer vor Augen halten, mit was soll Profit gemacht werden?
[SPEAKER_00]: Also was muss gewinnorientiert geführt werden?
[SPEAKER_00]: Ein Krankenhaus, Wohnungen, Leben.
[SPEAKER_01]: Ein Krankenhaus muss nicht profitorientiert sein.
[SPEAKER_01]: Ganz falscher Weg.
[SPEAKER_01]: Ja.
[SPEAKER_01]: Ganz falscher Weg.
[SPEAKER_01]: Und Wohnungen auch nicht.
[SPEAKER_01]: Wohnungen müssen nicht profitorient.
[SPEAKER_01]: Warum haben denn Genossenschaften so lange überlebt?
[SPEAKER_01]: Oder warum gibt es sie eigentlich immer noch?
[SPEAKER_01]: Warum gibt es diese Zusammenkünfte, wir kaufen uns ein Haus oder eine Wohnung oder noch zwei Häuser und noch fünf Häuser und vermieten die an Genossenschaftler preiswert?
[SPEAKER_01]: Das gibt es ja bis heute.
[SPEAKER_01]: Und die funktionieren ja.
[SPEAKER_01]: Der Jan wohnt auch in einer.
[SPEAKER_01]: Wer?
[SPEAKER_01]: Der Jan von Arken aus der ehemaligen Vorsitzenden.
[SPEAKER_01]: Der wirbt ja doch immer mit.
[SPEAKER_01]: Warum ist dieses Modell so...
[SPEAKER_01]: will ich sagen unbeliebt, aber so unbekannt oder nicht, warum wird das nicht weiter betrieben?
[SPEAKER_00]: Es wird nicht beworben und es wird schon gar nicht vom Staat irgendwie gefördert.
[SPEAKER_01]: Dass du zur Gründung einer Genossenschaft, dass du ermutigt wirst, dass du sich hintun kannst, dass du Teil eines Eigentums wirst an der Wohnung, um die du dich dann kümmerst und auch für den Erhalt und wer weiß.
[SPEAKER_01]: Ja.
[SPEAKER_01]: Aber dieses Modell entspricht natürlich nicht den kapitalistischen Grundsätzen.
[SPEAKER_00]: Und in einer Genossenschaft, da bist du dann selber beteiligt normalerweise, hast ein Stimmrecht und wenn du jetzt deine Wohnung bei diesem Krisenkonzern da ein Stimmrecht haben willst, musst du Aktien kaufen.
[SPEAKER_00]: Aber viele Aktien, wenn du da was drin drehen willst.
[SPEAKER_01]: Eine Aktie weiß ich nicht, ob du da auf die Versammlung kommst.
[SPEAKER_00]: Doch, du kommst auf die Versammlung.
[SPEAKER_00]: Eine Aktie reicht aus.
[SPEAKER_01]: Ja, ja, ja.
[SPEAKER_01]: Wirklich.
[SPEAKER_01]: Es gibt doch verschiedene Qualitäten von Aktien.
[SPEAKER_00]: Das Stimmrecht ist ein Unterschied.
[SPEAKER_00]: Aber die Linke hat ja zum Beispiel auch eine Aktie von, ich glaube Rheinmetall oder so, von irgendeinem Rüstungskonzern gekauft.
[SPEAKER_00]: Hat der Jan auch erzählt, die ist gut gestiegen, aber mit dieser Aktie kommen sie in die Versammlung mit rein.
[SPEAKER_00]: Das ist die Eintrittskarte.
[SPEAKER_00]: Du hast zwar nichts zu sagen, aber du darfst dabei sein.
[SPEAKER_01]: Nichts zu sagen ist natürlich schlecht.
[SPEAKER_01]: Ich möchte schon was sagen dann, aber sehr egal.
[SPEAKER_00]: In den Aktiengesellschaften ist es ja so, was sich ja leider auf unsere Gesellschaft im Politischen auch immer mehr auswirkt, dass je mehr Geld du hast, je mehr hast du zu sagen.
[SPEAKER_01]: Na gut, wir sind in Berlin, wir sind bei Elif Eralb.
[SPEAKER_01]: Sympathische Frau, finde ich.
[SPEAKER_00]: Die hat auf Arabisch Wahlkampf gemacht.
[SPEAKER_00]: Wie auf Arabisch?
[SPEAKER_00]: Ja, die hat ein Wörter auf Arabisch gemacht.
[SPEAKER_00]: Und ich glaube sogar auch einer auf Hebräisch.
[SPEAKER_01]: Aber ist die nicht Türke?
[SPEAKER_01]: Nein, die ist nicht Türke, die ist Deutsche.
[SPEAKER_01]: Aber hat die nicht türkische Wurzeln?
[SPEAKER_01]: Aber ist ja egal, kann man doch trotzdem Arabisch, natürlich.
[SPEAKER_01]: Warum nicht?
[SPEAKER_00]: Keine Ahnung.
[SPEAKER_00]: Aber sie haben sich aber viele darüber aufgeregt.
[SPEAKER_01]: Also auch darüber haben sich viele aufgeregt.
[SPEAKER_01]: Ich meine, diese Aufregung, die da jetzt kommt,
[SPEAKER_01]: Wo ich mich wundere, weißt du, in Sachsen-Anhalt gibt es einen Ministerpräsidenten von der AfD und die regen sich auf, die ist ja noch nicht einmal Bürgermeisterin.
[SPEAKER_01]: Noch nicht einmal.
[SPEAKER_01]: Und er wird jetzt schon an ihrem Stuhl gelegt und der Weltuntergang beginnt in Sachsen-Anhalt, nicht in Berlin.
[SPEAKER_01]: Hallo.
[SPEAKER_01]: Da gehen die Nazis dran, die uns schon mal in dunkle Zeiten...
[SPEAKER_01]: geritten haben.
[SPEAKER_00]: Wir müssen nur bessere Politik machen und die Reformen, die müssen kommen.
[SPEAKER_01]: Ja, und die Grünen und die Dinge müssen mitmachen.
[SPEAKER_01]: Jetzt haben sie ja zum Glück ein Papier rausgebracht, wo sie sich gegen Antisemitismus geeinigt haben, die drei Parteien.
[SPEAKER_01]: Haben jetzt ein Papier schon mal rausgebracht.
[SPEAKER_01]: Gott, es geht wahrscheinlich noch um die organisierte Kriminalität von jemandem Kotschack.
[SPEAKER_00]: Ich weiß gar nicht, warum die sich überhaupt an diesen Themen abarbeiten.
[SPEAKER_01]: Weil sie irgendein Punkt, irgendwas brauchen.
[SPEAKER_01]: Ich meine, sorry.
[SPEAKER_01]: Sonst müssten sie ja alle hoffnungsvoll schreiben davon, eine neue Chance für Berlin, aus dem alten Sumpf rauszukommen.
[SPEAKER_01]: Aus dieser Regierungsmelange aus CDU und SPD.
[SPEAKER_01]: Vielleicht eine neue Chance.
[SPEAKER_01]: Gut, die SPD ist wieder dabei, aber die Giffey hat es nicht geschafft zum Glück.
[SPEAKER_01]: Die kann ich ja überhaupt nicht leiden.
[SPEAKER_01]: Die war ja auch schuld.
[SPEAKER_01]: dass die SPD mit der CDU zusammengegangen ist und nicht mit den Grünen.
[SPEAKER_01]: Das war ja auch möglich gewesen.
[SPEAKER_01]: Und die hat aber dafür gesorgt, dass sie, nein, sie ist mit der CDU, die hat aber ihr Direktmandat verloren und über die Liste kam sie nicht rein.
[SPEAKER_01]: Super, die ist jetzt draußen.
[SPEAKER_01]: So schnell kann es gehen.
[SPEAKER_01]: Ja, super.
[SPEAKER_00]: Wie in Mecklenburg-Vorpommern.
[SPEAKER_01]: Was war da?
[SPEAKER_01]: CDU.
[SPEAKER_01]: Ja gut, das war jetzt ein Versehen.
[SPEAKER_01]: Achso, es ist ja in Berlin noch was passiert.
[SPEAKER_00]: Wie der Martin gerne immer sagt, wir treffen uns an der 5-Prozent-Linie.
[SPEAKER_01]: Also zur SPD sagt er das.
[SPEAKER_01]: In Berlin ist ja noch was passiert.
[SPEAKER_01]: Nein.
[SPEAKER_01]: Die hatten 168 Mandate, hat man jetzt ausgerechnet, mit Überhangsmandaten etc. Jetzt hat man in Spandau
[SPEAKER_01]: irgendwelche telefonisch durchgegebenen Ergebnisse falsch in die Excel-Tabelle eingetragen.
[SPEAKER_01]: Und da hat ein CDU-Direktmandatler, das war eine Frau, hat ihr Direktmandat verloren gegen einen AfDler.
[SPEAKER_01]: Also jetzt zehn Tage nach der Wahl.
[SPEAKER_00]: Mhm.
[SPEAKER_01]: als CDUler würde ich mich schon mal ärgern, das hat mich schon gefreut, ich habe schon meinen Arbeitgeber gekündigt, weil ich bin jetzt ja vier Jahre im Baller, ja nix, du hättest das endgültige Wahlergebnis abwarten müssen.
[SPEAKER_01]: Was aber jetzt bedeutet,
[SPEAKER_01]: dass die Zusammensetzung im Parlament, dass da Überhangsmandate, die da irgendwie drei oder vier oder fünf waren, die werden jetzt reduziert auf nur noch eins.
[SPEAKER_01]: Das heißt, die haben eine ganz neue Zusammensetzung jetzt im Parlament.
[SPEAKER_01]: Jetzt bin ich mal gespannt, wer die Überhangsmandate überhaupt gekriegt hat.
[SPEAKER_01]: Nicht, dass es dann neue Mehrheitsverhältnisse gibt.
[SPEAKER_01]: Also da kommt noch was.
[SPEAKER_01]: Die sind noch nicht zu Ende.
[SPEAKER_01]: Die sind noch am Rechnen.
[SPEAKER_01]: Die zählen noch.
[SPEAKER_01]: Die sind noch am Rechnen.
[SPEAKER_01]: Wie das mit den Überhangsmandaten, auch so ein undemokratisches Ding.
[SPEAKER_01]: Keiner versteht es, keiner kann es nachrechnen, aber sie existieren halt.
[SPEAKER_00]: Da kriegt man halt noch ein paar mehr Leute in Lohn und Brot.
[SPEAKER_00]: Die das dann rechnen, die Mathematiker, genau.
[SPEAKER_00]: Nein, ich meine, die davon profitieren, dass noch mehr ins Parlament einziehen.
[SPEAKER_01]: Und weil ich ja so viel Lust habe und manchmal überkommt es mich halt neben meinen Bildern oder wer weiß was, also wie gesagt mal die Bründschicks, das läuft ja, bin ja auch in der Musikbranche eingestiegen, bin ja schon in Schwergewicht, kann man so sagen, habe ich mir natürlich gesagt, ich lasse mir das jetzt nicht gefallen, dieses Bashing auf Elif, das geht mir so auf den Zenkel,
[SPEAKER_01]: Und zwar nicht nur von politischen Gegnern, das würde ich ja verstehen, aber auch von den Medien.
[SPEAKER_01]: Die Medien, die eins zu eins darauf anspringen und... Ich habe die Hustentaste gedrückt.
[SPEAKER_01]: Hat es funktioniert?
[SPEAKER_01]: Ja, fantastisch.
[SPEAKER_00]: Boah, bin ich gut.
[SPEAKER_00]: Hätte ich das schon mal früher machen können.
[SPEAKER_01]: Und dann habe ich mir gesagt, da mache ich ein paar Lieder und dann war ich wie im Strumpf und ihr könnt einen Link heute verfolgen.
[SPEAKER_01]: Da sind meine Elif-Eralb-Lieder drauf zu hören, unterschiedlicher Stilrichtung von Bossa Nova bis Rap, keine Ahnung, aber alle für die Elif.
[SPEAKER_01]: Und wir werden jetzt noch ein Lied spielen, so als Zwischenbreak vor dem letzten Drittel dann.
[SPEAKER_01]: Hast du es parat?
[SPEAKER_00]: Ich habe es parat.
[SPEAKER_00]: Ich hoffe, es ist auch zurückgespult.
[SPEAKER_00]: Bitte?
[SPEAKER_01]: WLAN-Kabel ist angeschlossen.
[SPEAKER_00]: Ich habe den Zurückspulen-Button auf Suno leider nicht gefunden, aber ich hoffe, es ist... Du schaffst das.
[SPEAKER_00]: Dann geht es jetzt los mit Edis-Liste von Rainer.
[SPEAKER_00]: Da sind sie vorbei, die 4 Minuten 20.
[SPEAKER_00]: Ist das ein glorreicher Song?
[SPEAKER_00]: Ist das was?
[SPEAKER_01]: Ein glorreicher Song.
[SPEAKER_01]: Ist glorreich, gell?
[SPEAKER_01]: Ist lustig, oder?
[SPEAKER_01]: Finde ich auch.
[SPEAKER_01]: Ich meine, ist ja super.
[SPEAKER_01]: Ich meine, ich gebe der KI was vor.
[SPEAKER_01]: Ich sage drei, vier, fünf Textzeilen und dann machen die da 40 draus.
[SPEAKER_01]: Mal besser, mal schlechter.
[SPEAKER_01]: Aber ja.
[SPEAKER_01]: Aber es ist einfach schön.
[SPEAKER_01]: Der macht doch Mut, ist lustig.
[SPEAKER_01]: Gibt auf dieser Liste dann von meinen Liedern gibt es auch noch eins, das heißt Na und.
[SPEAKER_01]: Das ist so ähnlich.
[SPEAKER_01]: Da wird auch immer gesagt, sie hat noch nie, sie wäscht die roten Socken mit der Weißwäsche und dann kommt ihm, Na und?
[SPEAKER_01]: Na und?
[SPEAKER_01]: Ja.
[SPEAKER_01]: Und so geht das immer weiter.
[SPEAKER_01]: Es geht so ähnlich.
[SPEAKER_01]: Ja, wunderbar.
[SPEAKER_01]: Also schön, wenn es dir gefallen hat.
[SPEAKER_01]: Ich finde auch, das kann man eigentlich auf einer Tanzveranstaltung ausspielen oder was.
[SPEAKER_01]: Oder auf der Demo vielleicht.
[SPEAKER_01]: Über einen Lautsprecherwagen.
[SPEAKER_01]: Ich glaube, da singen alle mit dann.
[SPEAKER_01]: Auf der nächsten Wahlparty?
[SPEAKER_01]: Gibt es schon wieder eine?
[SPEAKER_01]: Ja, bestimmt.
[SPEAKER_01]: Wo denn?
[SPEAKER_01]: Bitte nicht.
[SPEAKER_01]: Ich habe genug von denen.
[SPEAKER_01]: Also außer es gibt eine neue Bundestagswahl.
[SPEAKER_01]: Da wäre ich dabei.
[SPEAKER_01]: Da würde ich mich freuen.
[SPEAKER_00]: Ich glaube nicht, dass der Merz sagt.
[SPEAKER_01]: Der Merz sagt es nicht.
[SPEAKER_01]: Die SPD muss raus.
[SPEAKER_01]: Der Merz sagt das nicht.
[SPEAKER_01]: Wo ist denn jetzt der Lindner zum Koalitionsspieler?
[SPEAKER_01]: Der Lindner ist, glaube ich, ganz weg.
[SPEAKER_01]: Dieser andere Heilsbringer in der AfD, wie heißt der nochmal?
[SPEAKER_01]: Kubicki.
[SPEAKER_01]: Ich wollte schon sagen, mit Alkohol irgendwas.
[SPEAKER_01]: Nee, das wäre ja falsch.
[SPEAKER_01]: Das wäre eine Unterstellung gewesen.
[SPEAKER_01]: Der Kubicki, von dem hörst du ja gar nichts mehr.
[SPEAKER_01]: Ich denke, der wollte die FDP retten.
[SPEAKER_01]: Also wie will der die denn retten jetzt?
[SPEAKER_01]: Also
[SPEAKER_01]: Da muss der ja was sagen oder die Leute zurückkriegen.
[SPEAKER_01]: Keine Ahnung.
[SPEAKER_01]: In welches Parlament sind die jetzt eingezogen von den letzten drei Wahlen?
[SPEAKER_01]: Gar kein.
[SPEAKER_01]: Das musste, glaube ich, jetzt x-en.
[SPEAKER_01]: Das war jetzt irgendwie so ein ganz schriller Ton.
[SPEAKER_01]: Es gibt ja gute Nachrichten.
[SPEAKER_01]: Ja, das ist gut, genau.
[SPEAKER_01]: Die sind in gar keins mehr eingezogen.
[SPEAKER_01]: Die sind jetzt bald pleite.
[SPEAKER_00]: Jetzt geht es wirklich nur noch um, die kriegen jetzt nur noch ihr Briefmarkengeld.
[SPEAKER_00]: Hat die Merkel nicht mal was über die FDP gesagt, dass die CDU geprüft wird?
[SPEAKER_00]: Nein, ich habe nicht geprüft.
[SPEAKER_00]: Irgendwas über die FDP, dass die FDP...
[SPEAKER_00]: deren Prüfung ist oder sowas.
[SPEAKER_01]: Die FDP ist die Prüfung der CDU.
[SPEAKER_00]: Nein, nein, nein.
[SPEAKER_00]: Ach, ich weiß es nicht mehr.
[SPEAKER_01]: Googelt selber nach.
[SPEAKER_00]: Also Herrmann meint, die Merkel hätte irgendwas zur FDP gesagt.
[SPEAKER_00]: Schauen wir mal.
[SPEAKER_00]: Ja, ich setze leider nicht mehr ganz auf die Reihe, aber etwas nicht ganz so Gutes über die FDP, also dass man sie nicht unbedingt braucht.
[SPEAKER_01]: Also wer braucht die FDP?
[SPEAKER_01]: Außer die Hoteliers und Gaststättenverbände.
[SPEAKER_01]: Aber das haben sie jetzt geschafft und die Mehrwertsteuer ist ja runtergesetzt.
[SPEAKER_00]: Hast du mitbekommen, vor einigen Tagen gab es eine Laudatio für die Frau Merkel.
[SPEAKER_00]: Hast du die gesehen?
[SPEAKER_01]: Fantastisch, musst du dir anschauen.
[SPEAKER_01]: Ich soll mir eine Laudatio für die Merkel angucken?
[SPEAKER_00]: Weißt du, wer die Laudatio gehalten hat?
[SPEAKER_01]: Merkel?
[SPEAKER_00]: Nein.
[SPEAKER_01]: Steinmeier oder was?
[SPEAKER_00]: Eine Dame hat es gehalten.
[SPEAKER_01]: Aber nicht die reiche Neck, oder?
[SPEAKER_01]: Nein.
[SPEAKER_01]: Das wäre jetzt gut gewesen.
[SPEAKER_01]: Jetzt kommst du.
[SPEAKER_01]: Oder nicht die Friedensnobelpreisträgerin.
[SPEAKER_00]: Na, bitte nicht.
[SPEAKER_00]: Ich glaube nicht, dass die schon einen Friedensnobelpreis hat.
[SPEAKER_00]: Nein, die Frau Bosetti.
[SPEAKER_00]: Ach so, ja, okay.
[SPEAKER_00]: Die hat eine Laudatio auf Merkel.
[SPEAKER_00]: Ich fand die wirklich erstaunlich.
[SPEAKER_00]: Eine Passage, die mir sehr, sehr gut gefallen hat, da hat sie gesagt, es ist ja das Renteneintrittsalter nach oben gehoben worden, wir brauchen mehr Arbeit, sagte Herr Merz.
[SPEAKER_00]: Frau Merkel, wollen Sie nicht nochmal?
[SPEAKER_00]: Sie hat auch gesagt, dass eines der guten Dinge, was die Merkel geschafft hat, ist, uns 16 Jahre den März vom Hals zu halten.
[SPEAKER_01]: Das wissen wir jetzt, ja.
[SPEAKER_00]: Also die hat ganz offen gesagt, dass sie nicht unbedingt immer eine Meinung ist.
[SPEAKER_00]: Sie hat die Merkel damals nicht gemeldet und würde sie wahrscheinlich auch nicht wieder wählen.
[SPEAKER_00]: Also sie ist da sehr offen reingegangen.
[SPEAKER_00]: Eine fantastische Laudatio, also sehr gut gemacht.
[SPEAKER_00]: Schaut es euch an.
[SPEAKER_00]: Sarah Bosetti geht ungefähr sechs, sieben Minuten lang.
[SPEAKER_01]: Wenn du das mal vergleichst, die Zeiten, natürlich, ich war jetzt auch kein großer Merkel-Fan, kann ich sowieso nicht gewesen sein.
[SPEAKER_01]: Aber wenn du dir das jetzt anguckst, wie nonchalant, wie locker sie ja eigentlich mit auch ihrer Steifigkeit eigentlich, aber sie hat das alles so
[SPEAKER_01]: Und es gab eigentlich nie solche Riesenkonflikte, wie es jetzt alle zwei Tage ist.
[SPEAKER_01]: Sie hat eigentlich auch nie das Volk beleidigt oder hat sich arrogant darüber gestellt.
[SPEAKER_01]: Das kann ja nur der Merz.
[SPEAKER_01]: Der Merz noch nicht einmal.
[SPEAKER_01]: Der hat noch eine große Empathie hier.
[SPEAKER_00]: Er kommt gut an bei den Frauen.
[SPEAKER_01]: Bei den Töchtern, ja genau.
[SPEAKER_01]: Und wenn du das dann siehst, im Vergleich, dann musst du sagen, okay, dann waren wir eigentlich sehr gut bedient mit Frau Merkel.
[SPEAKER_01]: International, super.
[SPEAKER_01]: Auch wenn sie dann vielleicht von Herrn, wie heißt er nochmal, Trump vielleicht mal nicht so gelitten worden ist, aber sie war halt Staatsmann, Staatsfrau.
[SPEAKER_01]: Das muss man ehrlich sagen, hat sie gut hingekriegt.
[SPEAKER_01]: Und wie gesagt, du sagst es, sie hat es geschafft, dass Merz hier nichts zu sagen hatte.
[SPEAKER_01]: Und
[SPEAKER_01]: Leider war die CDU so doof.
[SPEAKER_01]: Ich meine, was hatten die für eine Auswahl gehabt?
[SPEAKER_01]: Zuerst haben sie den Laschet gehabt.
[SPEAKER_01]: Da haben wir ja gesagt, so eine Lusche.
[SPEAKER_01]: Und der sich dann hinstellt bei dem Hochwasser und da lacht und greift und nebenan bricht die Welt zusammen und Leute sterben etc. Gut, das war saudumm und das war natürlich für einen Politiker in der Höhe,
[SPEAKER_01]: Äußerst miserabel.
[SPEAKER_01]: Und dann kam, wer kam dann?
[SPEAKER_01]: War da nicht die Frau Karrenbauer mal kurzzeitig?
[SPEAKER_00]: Bei der CDU, ja.
[SPEAKER_01]: Als Kandidatin?
[SPEAKER_00]: Die war Fraktionsvorsitzende, wurde sie gewählt.
[SPEAKER_01]: Aber da hat sie ja, glaube ich, relativ bald aufgegeben.
[SPEAKER_01]: Das hat sehr schnell gegangen.
[SPEAKER_01]: Und dann gab es, glaube ich, eine Wahl zwischen drei Parteivorsitzenden.
[SPEAKER_01]: Merz, Spahn und, war das Laschet?
[SPEAKER_01]: Weiß ich nicht mehr.
[SPEAKER_01]: Und wo sich dann der Spahn auf Seite von dem Merz geschlagen hat und der ist es dann geworden und dann ging das Drama los.
[SPEAKER_01]: Da hätte man es ja noch verhindern können.
[SPEAKER_01]: Hätte man ja noch sagen können, nein, wollen wir nicht.
[SPEAKER_01]: Aber die waren alle so besoffen.
[SPEAKER_01]: Wir haben gedacht, mit März gewinnen wir jetzt jede Wahl.
[SPEAKER_01]: Dass sie jetzt jede Wahl nicht mehr gewinnen.
[SPEAKER_01]: Sorry, das hat er ihnen so nicht versprochen.
[SPEAKER_00]: Die hat sich auch zugetraut, die AfD zu halbieren.
[SPEAKER_01]: Ja, aber kennst du meinen kleinen Clip?
[SPEAKER_01]: Du guckst dir meine Clips auch an?
[SPEAKER_01]: Sag jetzt ja.
[SPEAKER_01]: Da gibt es einen kleinen Clip, wo er so steht und sagt, das steht vor dem Stadtbild, also vor einem schönen Stadtbild.
[SPEAKER_01]: Und wo er sagt, wie er das eigentlich gemeint hat, also dass wir ihn alle falsch verstanden haben.
[SPEAKER_01]: Achso, er war falsch verstanden, da muss er mit deutlich sprechen.
[SPEAKER_01]: Du hast ihn noch nicht gesehen, den Clip, also als Mathematiker, ist nur was für Mathematiker.
[SPEAKER_01]: Achso.
[SPEAKER_01]: Da geht es da, soll ich ihn jetzt erzählen oder was?
[SPEAKER_01]: Man kann das nicht erzählen.
[SPEAKER_01]: Kommt er mit dem Halbieren nicht klar?
[SPEAKER_01]: Ja, genau, weil er halbiert durch die Hälfte.
[SPEAKER_01]: Okay, er verdoppelt sie.
[SPEAKER_01]: Der Witz, den begreift auch bei meinen, er ist natürlich nur was für Leute mit Mathe-Leistungskurs.
[SPEAKER_00]: Ja, aber hat er das jetzt so gemeint oder hat er jetzt Mathe nicht verstanden?
[SPEAKER_01]: Ich habe keine Ahnung.
[SPEAKER_01]: Das ist meine Puppe, sagt er.
[SPEAKER_01]: Also meine Märzpuppe.
[SPEAKER_00]: Aber ich glaube, er hat es vielleicht in Mathe nicht so, weil der... Ich weiß nicht, ob er es gesagt hat.
[SPEAKER_01]: Ich unterstelle ihm das jetzt einfach mal, dass wir ihn falsch verstanden haben, weil mit dem Halbieren hat er nur gemeint, durch die Hälfte halbieren.
[SPEAKER_01]: Das haben wir nicht gehört.
[SPEAKER_01]: Und deswegen ist die AfD jetzt verdoppelt.
[SPEAKER_01]: Ah...
[SPEAKER_01]: Gut, du hast ihn noch nicht gesehen, ich sehe schon, okay.
[SPEAKER_01]: Manche Dinge sind so gut, die sind zu gut für diese Welt.
[SPEAKER_01]: Hätte mir auch die Energie und das Wasser, hätte mir auch sparen können.
[SPEAKER_01]: Tja, so ist das mit dem Herrn Doktor.
[SPEAKER_01]: Ich meine, also lustig ist ja auch, dass er dem Scholz, hat er ja vorgeworfen, der ist so unbeliebt, er muss zurücktreten und jetzt ist er der unbeliebteste Kanzler ever.
[SPEAKER_01]: Aber von Rücktritt hört man aber nichts von ihm, gell?
[SPEAKER_00]: Schau dir den Scheuer an.
[SPEAKER_01]: Den Scheuer?
[SPEAKER_01]: Ja, wie lange der sich im Sattel gehalten hat.
[SPEAKER_00]: Das habe ich schon kurz vergessen, ja.
[SPEAKER_00]: Okay, ja.
[SPEAKER_00]: Der Rücktritt ist heute nicht mehr in.
[SPEAKER_00]: Besonders nicht, wenn es um die eigene Tasche geht, nee.
[SPEAKER_00]: Mama Mia, echt unglaublich.
[SPEAKER_00]: Nee, ich glaube nicht, dass er zurücktritt, ja.
[SPEAKER_01]: Ja, das ist ja nur lustig, was er vor drei Wochen gesagt hat, also vor der Wahl und jetzt ist er es ja selber.
[SPEAKER_01]: Aber der ist ja eigentlich nur noch ein Lügenkanzler.
[SPEAKER_01]: Also wenn wir keine neuen Schulden machen, kaum ist er im Amt 500 Milliarden, Neuverschuldung.
[SPEAKER_01]: Einfach so, zack.
[SPEAKER_01]: Aber das würde niemand ankreiden.
[SPEAKER_01]: Das wirst du ihm nicht angreifen, dass er gelogen hat.
[SPEAKER_00]: Nein, nicht, dass er gelogen hat.
[SPEAKER_00]: Er hat gelogen.
[SPEAKER_00]: Das Geld aufzunehmen ist kein Fehler.
[SPEAKER_01]: Er hat gelogen.
[SPEAKER_01]: Er hat die andere Regierung angemacht, weil sie gesagt haben, okay, Schuldenbremse ist kein Thema und wenn ihr neue Schulden macht und kaum ist er an der Macht, macht er so gigantische Schulden wie kein anderer zuvor.
[SPEAKER_01]: Das ist das, was ich, diese Doppelmoral, dieses, weißt du, heute was sagen und morgen nicht mehr daran erinnern.
[SPEAKER_00]: Wie zum Beispiel, ich bin absolut dagegen, dass Leihmutterschaft erlaubt wird und ich folge in die USA und lasse mir da mein Kind machen.
[SPEAKER_01]: Richtig, richtig.
[SPEAKER_01]: Und das auch nicht versteht.
[SPEAKER_01]: Ich auch nicht verstehe.
[SPEAKER_00]: Ich meine, immerhin hat er ja ein ganz klein bisschen Rückgrat gezeigt und hat sich aus seinen meisten Sachen jetzt verabschiedet, der Herr Spahn.
[SPEAKER_01]: Naja, nee.
[SPEAKER_01]: Also er war nicht mehr tragbar.
[SPEAKER_01]: Dann hat er, was war er, Fraktionsvorsitzender war er.
[SPEAKER_01]: Ja, Fraktionsvorsitzender.
[SPEAKER_01]: Dann hat er den verloren.
[SPEAKER_01]: Was hat er dann gekriegt?
[SPEAKER_01]: Stante Bede.
[SPEAKER_00]: Irgendein Haushaltspost.
[SPEAKER_01]: Genau, Haushaltsfinanzen.
[SPEAKER_01]: Er.
[SPEAKER_00]: Ja, aber da ist er jetzt auch zurückgetreten.
[SPEAKER_01]: Ja, weil er, warum ist er jetzt da zurückgetreten?
[SPEAKER_00]: Er hat irgendwelche Masten gekauft.
[SPEAKER_01]: Nein, aber es gab Haushaltssitzungen, die waren angesetzt.
[SPEAKER_00]: Und da hat er sein Kind mitgenommen oder was?
[SPEAKER_01]: Das wäre ja schön gewesen.
[SPEAKER_01]: Er hätte ja mal sagen müssen, Herr Spahn, Sie haben die Vaterrolle gut angenommen.
[SPEAKER_01]: Nein, die Bild-Zeitung hat ein Foto von ihm mit seinem Baby, mit Georg.
[SPEAKER_01]: Der tut mir so leid, der Georg.
[SPEAKER_01]: Mit seinem Georg am Flughafen in Urlaub nach Sardinien.
[SPEAKER_01]: Während da der Haushaltsausschuss, wo er der Vorsitzende ist, der Haushaltsausschuss.
[SPEAKER_00]: Man muss ja mal abschalten können.
[SPEAKER_01]: Hallo, kurz vorher sagt er noch, wir müssen mehr arbeiten, wir arbeiten zu wenig.
[SPEAKER_01]: Und diese Pause, die Pause des Bundestags, die waren doch schon alle in Urlaub.
[SPEAKER_01]: Dann fährt er danach nochmal mit seinem Schätzchen und seinem Baby
[SPEAKER_01]: kommt dann für einen Tag wieder und fährt dann wieder nach Sardinen in den Urlaub.
[SPEAKER_01]: Hä?
[SPEAKER_00]: Hat er Elternzeit genommen.
[SPEAKER_01]: Das ist nicht Elternzeit.
[SPEAKER_01]: Oh mein Gott, mit dir kann man kein ernsthaftes Gespräch finden.
[SPEAKER_01]: So, und dann ist er deswegen, der ist deswegen gegangen.
[SPEAKER_01]: In den Urlaub?
[SPEAKER_01]: Naja, weil er halt diesen Vorsitz hatte von dem Ausschuss und einfach sagt, okay, ich bin aber nicht da, ich fahre jetzt dahin.
[SPEAKER_01]: Und da waren die in der Partei, weißt du was?
[SPEAKER_00]: Aber Friedrich hat es doch vorgemacht.
[SPEAKER_00]: Der Friedrich war auch im Urlaub.
[SPEAKER_00]: Ja, der war ja nicht im Urlaub, er hat ja noch eine Woche drangehangen.
[SPEAKER_00]: Die ganze Brude brennt und er bleibt eine Woche länger im Urlaub.
[SPEAKER_00]: Der ist eine Woche länger geblieben?
[SPEAKER_00]: Ja.
[SPEAKER_00]: Nein, das weiß ich nicht.
[SPEAKER_01]: Ja, aber sicher.
[SPEAKER_01]: Ich weiß nur, dass der im Urlaub nicht zu erreichen war, also für uns nicht zu erreichen war.
[SPEAKER_01]: Hast du ihn angerufen.
[SPEAKER_01]: Aber der war eine Woche länger noch im Urlaub.
[SPEAKER_01]: Na gut, er war krank vielleicht.
[SPEAKER_01]: Der war vielleicht krank.
[SPEAKER_00]: Nein, nein, nein, das habe ich gemacht.
[SPEAKER_01]: Ja, genau, da war der auch krank, das kann ja sein.
[SPEAKER_01]: Ich glaube, auf den Spahn ist einfach, das ist ja innerparteilich, der Druck von außen, der hat ja nie was ausgemacht.
[SPEAKER_01]: Du konntest ja so viel geifern, du konntest ja so viel geifern auf den, wie du wolltest, der blieb und der konnte machen, was er... Und in jedem Fernsehbild hast du seine Zahnlücke gesehen und sein hässliches Lachen und ja, aber...
[SPEAKER_01]: Dieses Doppelding da mit seiner Leihmutterschaft in Amerika, das ist halt den konservativen, katholischen.
[SPEAKER_00]: Ein bisschen zu konservativ.
[SPEAKER_01]: Naja, ein bisschen zu, sorry.
[SPEAKER_01]: Und der rückt dann der Neue und dann wieder ein Fauxpas.
[SPEAKER_01]: Und ich glaube, da haben sich die alle, die vielleicht schon immer was gegen den hatten.
[SPEAKER_01]: Weil für mich ist es ja ein Unsympath.
[SPEAKER_00]: Aber jetzt kommen sie dann noch, ey, ich fand den schon immer doof.
[SPEAKER_01]: Und die haben sich dann aus ihren Lagern getraut und haben jetzt mal lauthals gesagt, also wir wollen diesen Typen nicht mehr haben da oben und wer weiß was.
[SPEAKER_01]: Und dann ist das, glaube ich, dann hat er keine Chance gehabt, weil der Widerstand in der Partei von außen, das interessiert doch die nicht, der ist doch glatt wie Teflon, aber innerparteilich.
[SPEAKER_01]: da hat er seine Schwierigkeiten gekriegt.
[SPEAKER_01]: Und da haben die Leute gesagt, also sorry, jetzt haben sie zweimal so einen Vorfall gehabt.
[SPEAKER_01]: Der ist ja immer noch, im Bundestag sitzt der ja immer noch, also wenn er sich sein Kind stillen muss, aber da sitzt er ja immer noch, hallo.
[SPEAKER_01]: Ist er nicht weg.
[SPEAKER_01]: Tja, er hat noch einen Platz da zum Sitzen.
[SPEAKER_01]: Aber sitzt er da?
[SPEAKER_01]: Das weiß ich nicht.
[SPEAKER_01]: Sieht ja meist sehr traurig aus.
[SPEAKER_01]: Genau.
[SPEAKER_01]: Ich weiß ja gerade nicht, wo der dann sonst noch rumturnt oder was.
[SPEAKER_01]: Was habe ich denn jetzt?
[SPEAKER_01]: Ich habe jetzt eine Serie geguckt.
[SPEAKER_01]: Oh mein Gott.
[SPEAKER_01]: Also wenn du mal wissen möchtest, wie es in so einer Partei wie der CDU zugeht, dann gibt es eine Serie bei ZDF, die heißt Inside CDU.
[SPEAKER_01]: Gibt es mittlerweile schon die zweite Staffel.
[SPEAKER_01]: Was?
[SPEAKER_01]: Inside CDU heißt die.
[SPEAKER_01]: Gibt es auch andere, Inside BSW gibt es auch und die erlauben also, die Partei CDU erlaubt also einem Dokumentationsteam, also einem Filmteam, dass die da filmen.
[SPEAKER_01]: Also Interviews geben die Politiker.
[SPEAKER_01]: Das ist zum Beispiel der Linnemann, da war er noch nicht Gesundheitsminister und Merz taucht auch drin auf, zwei-, dreimal der Süder.
[SPEAKER_00]: Moment mal, ich glaube, du hast da das falsche Programm geschaut.
[SPEAKER_00]: Nein, ZDF, ZDF.
[SPEAKER_00]: Das waren bestimmt ein paar Wiederholungen von Stromberg.
[SPEAKER_01]: Nein.
[SPEAKER_01]: Nein, nein, nein, es war nicht Stromberg, ZD, Inside CDU.
[SPEAKER_01]: So, und ganz wichtig dann auch in der zweiten Staffel, Amthor.
[SPEAKER_00]: Wer steht am Tor?
[SPEAKER_01]: Ja, genau.
[SPEAKER_01]: Der.
[SPEAKER_01]: Der steht am Tor.
[SPEAKER_01]: Der steht wirklich am Tor.
[SPEAKER_01]: Ich meine, auch der ist sowas von all glatt und wer weiß das.
[SPEAKER_01]: Und ich weiß gar nicht, wie der eigentlich...
[SPEAKER_00]: Der hat ja auch gar nichts gegen das Informationsfreiheitsgesetz.
[SPEAKER_01]: Na doch, er schon.
[SPEAKER_01]: Der will es ja weghaben.
[SPEAKER_01]: Der Amthor will es ja weghaben.
[SPEAKER_00]: Nein, nein, nein.
[SPEAKER_00]: Der hat gesagt, der hat ja nichts gegen.
[SPEAKER_01]: Aber er tut alles dafür, dass es weg ist.
[SPEAKER_01]: Der hat nichts dagegen, aber muss nicht sein.
[SPEAKER_01]: Ja, hallo.
[SPEAKER_01]: Brrrr.
[SPEAKER_01]: Und dann gibt es also diese zwei Staffeln halt, auch vor der Wahl und nach der Wahl und wie die arbeiten und etc.
[SPEAKER_01]: Die arbeiten?
[SPEAKER_01]: Wie die arbeiten, nicht die arbeiten, wie die arbeiten.
[SPEAKER_01]: Und du stehst dann daneben und denkst dir, was ist das für ein Chaotenhaufen, was sind das für Leute,
[SPEAKER_01]: die da, also geht es auch um diesen Strandkorb, nachdem er also dann eingezogen ist ins Bundestag, also ins Kanzleramt, da hat er sich ja gleich den Strandkorb besorgt von seinem Kumpel da, der Strandkörbe verkauft.
[SPEAKER_00]: Das habe ich nicht so wirklich nachverfolgt.
[SPEAKER_00]: Ich habe die Meldung gesehen, aber ich habe das jetzt nicht wirklich verstanden.
[SPEAKER_01]: Die den Strandkorb da ins Kanzleramt hochgestellt und er hat noch einen Balkon und dann wurde der da hingestellt, der Strandkorb.
[SPEAKER_01]: Den er ja nicht benutzt, weil er ja so viel zu tun hat.
[SPEAKER_01]: Aber wenn er ihn mal benutzt, dann tut er ihn runter.
[SPEAKER_01]: Dann konntest du runtergucken in den Garten.
[SPEAKER_01]: Da hat er auch schon mal einen Fuchs gesehen in dem Garten.
[SPEAKER_01]: Den gleichen Fuchs?
[SPEAKER_01]: Einen Fuchs.
[SPEAKER_01]: Einen Fuchs hat er da mal gesehen.
[SPEAKER_00]: Der den Werbespot mit dem Merz gedreht hat?
[SPEAKER_01]: Es gibt einen Werbespot mit Merz und einem Fuchs.
[SPEAKER_01]: Da weiß ich nichts von.
[SPEAKER_01]: Also ich glaube, das ist ein wilder Fuchs.
[SPEAKER_01]: Aber da hat der Arm, wenn ich dann mal meine Ruhe suche und den Strandkorb brauche, dann stelle ich ihn unten.
[SPEAKER_01]: Dann muss irgendwelcher dann den Strandkorb runterschleppen oder was.
[SPEAKER_00]: Der Philipp trägt den Strandkorb nach unten.
[SPEAKER_01]: Nein, nicht der Philipp.
[SPEAKER_01]: Irgendein Hausmeister oder einer kann das ja gar nicht, die müssen ja dann fünf sein, die den dann wieder runterbringen und in den Garten stellen.
[SPEAKER_01]: Ihr habt auch nichts zu tun.
[SPEAKER_00]: Das heißt, wenn der Merz gerade im Büro ist und die besprechen sich was und dann sagt der Philipp, ey du Fritze, lass uns mal schnell hier den Korb runter tragen, ich muss mich ein bisschen breuen.
[SPEAKER_01]: Nein, nein.
[SPEAKER_01]: Der Fritz macht es nicht und der Amthor macht es auch nicht.
[SPEAKER_01]: Und dann hat er dem Reporter noch gezeigt, und da oben ist irgendwo der Sitzungsamt und da ganz oben ist das Kanzleramt.
[SPEAKER_01]: Und dann so, wie nah bin ich an der Macht und sowas.
[SPEAKER_01]: Und du denkst dir, boah, ja, grausam, wie nah du an der Macht bist.
[SPEAKER_01]: Wenn du das anguckst, du denkst dir, das darf nicht wahr sein.
[SPEAKER_01]: Und solche Flitzpiepen bestimmen über unser Leben.
[SPEAKER_01]: Lindemann, echt...
[SPEAKER_01]: Der war vorher der Generalsekretär von der CDU, der ist ja dann jetzt Gesundheitsminister.
[SPEAKER_01]: Du denkst dir, das darf nicht wahr sein, das darf nicht wahr sein.
[SPEAKER_01]: Zwei Staffeln, also einmal so vor der Wahl und einmal danach.
[SPEAKER_01]: Und dann BSW war auch schön, Inside BSW, wie es dazu geht.
[SPEAKER_01]: Und du denkst dir, oh mein Gott, du wünschst dieser Partei ja wirklich...
[SPEAKER_01]: Die baldigen Niedergang.
[SPEAKER_01]: Ja, aber da kann man froh sein, dass die raus sind aus der Linken, ne?
[SPEAKER_01]: Also, ich finde, dass die Wagenknecht war immer schon ein Problem von der Linken, einfach wie sie aufgetreten ist, was sie da für blöde Positionen auch immer quergeschossen hat.
[SPEAKER_01]: Ja, aber sie hat halt für Publicity gesorgt.
[SPEAKER_01]: Sie hat für Publicity, aber sie hat auch Negativ-Publicity, sie hat auch abgeschreckt.
[SPEAKER_01]: Es war jetzt nicht so, es gab Leute, die sind Fans, kenne ich, ich kenne Leute, die sind tief katholisch, tief katholisch, die sind Fans von der Wagenknecht.
[SPEAKER_01]: Wo du dir denkst, hä, wie kommt denn das?
[SPEAKER_01]: Aber, sorry, die bedient sie halt, ja.
[SPEAKER_01]: Und ich glaube, das hat ihr sehr gut getan, der Linken, dass bestimmte Leute, die zum Beispiel ja auch bei der Asylpolitik ganz rechte Positionen vertreten, wo du dann denkst, okay, wenn die früher bei den Linken waren, also sorry, wie haben sie das dann geschafft?
[SPEAKER_01]: wir haben die auch geschafft, da in leitende Funktionen zu kommen mit so einer Überzeugung.
[SPEAKER_01]: Und dafür war es für die Linke eigentlich gut, dass die gegangen sind und nicht noch immer ihr Gift innerhalb der Linken versprühen.
[SPEAKER_01]: Naja, gut.
[SPEAKER_00]: Da finde ich im Moment, die Ines Schwertner ist ein deutlich besseres Aushängeschild.
[SPEAKER_01]: Alle.
[SPEAKER_01]: Also ich meine, sorry, ich kann jetzt nichts sagen.
[SPEAKER_01]: Ich meine, die Elif kenne ich jetzt nicht, aber sie ist sympathisch.
[SPEAKER_01]: Die Schwertner, die reichen nicht.
[SPEAKER_01]: Also sorry, gefallen mir alle.
[SPEAKER_01]: Ich kann ihr nichts sagen.
[SPEAKER_01]: Natürlich, der Typ da, der da mit dem Clan da rumtut oder was in Neukölln, ja, dem würde ich ganz schön in die treten.
[SPEAKER_01]: Also was soll das?
[SPEAKER_01]: Oder er soll öffentlich eine Erklärung abgeben, ich meine, dass wir keine Sippenhaft haben und dass wenn jemand der Sohn von jemandem ist, der ein Verbrecher ist, ja sorry, dann ist das ja nicht gleichzusetzen, wie dass der auch ein Verbrecher ist.
[SPEAKER_01]: Aber dann muss er das öffentlich knallhart sagen, wenn es denn so ist.
[SPEAKER_01]: Und Neukölln hat ja sowieso einen Sprung in der Schüssel, also die...
[SPEAKER_01]: Letztens hat jemand zu mir gesagt, ich kaufe mir ein Pallituch jetzt wieder.
[SPEAKER_01]: Da habe ich gesagt, hä, wie ein Pallituch, bist du bescheuert?
[SPEAKER_01]: Ich meine, ich habe ein Pallituch getragen, da war ich jung und war für die PLO und habe dafür gekämpft, dass die Palästinenser, ein Pallituch, ich nicht.
[SPEAKER_01]: Hallo, jemand hat zu mir gesagt, er hängt sich jetzt wieder ein Pallituch um, ein Palästinensertuch, dieses schwarz-weiße.
[SPEAKER_01]: Kennst du nicht?
[SPEAKER_01]: Soll ich dir das jetzt zeigen oder was?
[SPEAKER_00]: Ich glaube, ich weiß, welches du meinst.
[SPEAKER_00]: Aber okay.
[SPEAKER_00]: Und das möchtest du nicht tragen?
[SPEAKER_00]: Nicht mehr.
[SPEAKER_00]: Also sorry, ich bin draußen.
[SPEAKER_01]: Ich bin draußen nach Hamas und Hisbollah und wer weiß was, bin ich draußen.
[SPEAKER_01]: Es geht jetzt nicht darum, es geht darum, was die vertreten.
[SPEAKER_01]: Und dann sage ich, nee, das kommt mir auf gar keinen Fall mehr in die Tüte.
[SPEAKER_01]: Dass der Netanjahu eine scheiß Politik macht und dass der sicher schwere Verbrechen begeht mit seiner Regierung und so, ist ungenommen.
[SPEAKER_01]: Aber deswegen ziehe ich ja nicht das Identifikationsmerkmal der anderen an.
[SPEAKER_01]: Die sind ja kein Deut besser.
[SPEAKER_01]: Und da muss man sich halt abgrenzen.
[SPEAKER_01]: Und ich glaube, das schaffen die schon von den Linken.
[SPEAKER_01]: Aber denen wird ja immer sowas vorgestellt.
[SPEAKER_01]: Wenn es dann heißt, okay, früher, wie die angefangen haben, sie müssen sich abgrenzen zur SED.
[SPEAKER_01]: Das wurde ihnen permanent vorgehalten.
[SPEAKER_01]: Grenzt euch ab von der SED.
[SPEAKER_01]: Ja, die haben sich doch schon abgegrenzt.
[SPEAKER_01]: Sie sind ja schon neu.
[SPEAKER_01]: Haben sie neuen Namen gegeben, etc.
[SPEAKER_01]: Grenzt euch ab zu Russland.
[SPEAKER_01]: Ja, hallo...
[SPEAKER_01]: Macht eine Stellungnahme zum Ukraine.
[SPEAKER_01]: Es wird ihnen immer knallhart gesagt, was sie zu tun haben, damit klar ist, das sind die Bösen.
[SPEAKER_00]: Was ich mich an dem Ganzen frage, warum lassen sie sich auf diesen ganzen Mist ein?
[SPEAKER_00]: Warum machen die nicht wie Politiker das Aussitzen?
[SPEAKER_00]: Der Martin hat das doch, glaube ich, mal gesagt...
[SPEAKER_00]: Ich verstehe Ihre Frage, ich möchte eine andere beantworten.
[SPEAKER_01]: Ja, super, genau.
[SPEAKER_01]: So sollten Sie eigentlich auf so einen Scheiß reagieren.
[SPEAKER_00]: Also, dass das von den Medien und von den anderen Parteien, dass da so viel Aufmerksamkeit drauf gelegt wird, verstehe ich.
[SPEAKER_00]: Aber warum...
[SPEAKER_00]: Ziehen sie das selber an sich rein?
[SPEAKER_00]: Ich habe mir ein paar, hin und wieder mal eine Pressekonferenz von den Linken angeschaut, auch jetzt nach der Wahl.
[SPEAKER_00]: Und da sprechen die das teilweise aktiv an.
[SPEAKER_00]: Und das Einzige, was dann von den Journalisten gefragt ist, ist dazu.
[SPEAKER_01]: Anstatt zu fragen, was ist ihr Plan, wie geht es los, wie wollen sie mit den zwei Parteien zusammenarbeiten.
[SPEAKER_01]: Aber das interessiert diese bourgeoisie Presse überhaupt nicht.
[SPEAKER_01]: Also unglaublich.
[SPEAKER_01]: Ich glaube sowieso, dass dieses mit der vierten Gewalt, das ist jetzt Historie, das haben wir nicht mehr.
[SPEAKER_01]: Das kannst du vergessen.
[SPEAKER_00]: Es wird ja größtenteils kontrolliert von wenigen.
[SPEAKER_01]: Von wenigen kontrolliert oder von großen, wie DPA und sowas.
[SPEAKER_01]: Und dann
[SPEAKER_01]: Sorry, da ist nichts mehr mit investigativ und worüber ist denn Nixon gestolpert?
[SPEAKER_01]: Watergate, da ist nichts mehr mit Watergate.
[SPEAKER_01]: Sorry, wenn die was rauskriegen, dann wird das ja geheim gehalten, auf gar keinen Fall, staatsgefährdend.
[SPEAKER_01]: Dann haben wir diesen einen Verfassungsschutz, was war der Verfassungsschutz?
[SPEAKER_01]: Der Hanning?
[SPEAKER_01]: Der Spion, ne?
[SPEAKER_01]: der aber schon 17 Jahre außer Dienst ist.
[SPEAKER_00]: Da haben sie jetzt eine Klopapierrolle gefunden.
[SPEAKER_00]: Jetzt haben sie was gefunden.
[SPEAKER_01]: In einem anderen Verfahren haben sie bei ihm geguckt, irgendein Führungsfall, der da läuft in Hamburg, wo er Zeuge, da haben wir bei ihm was gefunden, auf einmal stellt sich raus, der hat ja hier geheime Papiere.
[SPEAKER_00]: Ja, aber der Hans-Georg hat gesagt, nee, nee, das ist ein ganz dufter Typ, der hat nichts.
[SPEAKER_00]: Der Massen?
[SPEAKER_00]: Ja.
[SPEAKER_01]: Und dann habe ich mir gesagt, wie kommt die Presse dazu?
[SPEAKER_01]: Und das war, glaube ich, eine Diskussion öffentlich oder im Fernsehen oder sowas.
[SPEAKER_01]: Wie kommen die dazu, den Maßen einzuladen zu diesem Fall?
[SPEAKER_01]: Wie kommen die dazu?
[SPEAKER_01]: Kriegen die nicht mit, was das für einer ist, der ja selber Dreck am Stecken hat, der ja selber unehrenhaft entlassen worden ist?
[SPEAKER_01]: Der wird jetzt befragt, wieder rausgezogen.
[SPEAKER_01]: Die Anführungszeichen hat keiner gesehen.
[SPEAKER_01]: Wir sollten ein Video machen.
[SPEAKER_01]: Wahrscheinlich wäre es auch besser, so wie wir sind.
[SPEAKER_01]: Wir sitzen ja nicht still in den Stühlen, sondern wir hampeln hier rum und ereifern uns.
[SPEAKER_00]: Wäre es auch vielleicht ein bisschen wärmer, wenn wir dann noch die Beleuchtung mit reinbringen müssen.
[SPEAKER_01]: Achso, ja, dann müssen wir Licht machen, genau.
[SPEAKER_01]: Ich habe so eine Beleuchtungsdinge, ich habe das mit Scheinwerfer und sowas.
[SPEAKER_01]: Könnte man hier aufbauen dann, ja.
[SPEAKER_01]: Dann machen wir einen Blog, wie heißt das dann?
[SPEAKER_01]: Videoblog oder eine Videoflog.
[SPEAKER_00]: Keine Ahnung, wie man das heute nennt, aber viele Blogcaster machen ja das heute als Video.
[SPEAKER_00]: Wenn du dir die großen Ben-Bernd-Schwurbelscheiße anschaust, die machen ja alle Video.
[SPEAKER_00]: Bernd was?
[SPEAKER_00]: Bernd das Brot?
[SPEAKER_00]: Dieser ungeskripte Typ, der heißt Ben Bernd.
Kenn ich nicht.
[SPEAKER_00]: Was?
[SPEAKER_00]: Der Typ, der das Hocke-Interview gemacht hat.
[SPEAKER_00]: Ach, Interview.
[SPEAKER_01]: Ja, weiß nicht, wie man das Interview nennen kann.
[SPEAKER_01]: Der hat ein Sommerinterview oder ein Sommergespräch.
[SPEAKER_00]: Nein, der hat den Höcke zum Podcast eingeladen und hat den halt schwurbeln lassen.
[SPEAKER_00]: Hat nicht einmal nachgefragt.
[SPEAKER_00]: Das machen wir nicht.
[SPEAKER_00]: Das machen wir nicht.
[SPEAKER_01]: Auch wenn es uns jetzt Hörer bringen würde, Hörerinnen, das machen wir nicht, oder?
[SPEAKER_01]: Bitte.
[SPEAKER_00]: Der hat dann riesig rumgeschwurbelt mit Rassentheorien, so ein Mist.
[SPEAKER_00]: Hä?
[SPEAKER_00]: Wo sind die denn gelandet?
[SPEAKER_00]: Dann hat einer das, ein anderer YouTuber hat das dann aufgegriffen und hat gesagt, der Ben Bernd äußert sich da gerade rassistisch.
[SPEAKER_00]: Und dann hat der Ben Bernd, den Verklagenden, gesagt, nein, das ist aus dem Kontext gerissen.
[SPEAKER_00]: Und der schwurbelt da, keine Ahnung, zwei, drei Minuten lang rum und der ganze Clip, wo er da rumschwurbelt, ist drin.
[SPEAKER_01]: Und das muss man machen, das ist ja journalistisches Handwerk, also Grundhandwerk.
[SPEAKER_01]: Das muss man aushalten können.
[SPEAKER_01]: Und das Volk hat ja auch ein Recht darauf, das zu hören.
[SPEAKER_00]: Aber ja, ich glaube, ich gehe davon aus, dass der dieses Verfahren verlebt wird und dann kann er als Rassist bezeichnet werden.
[SPEAKER_00]: Wer?
[SPEAKER_00]: Oder dass er sich rassistisch äußert.
[SPEAKER_00]: Der Ben Berndt.
[SPEAKER_00]: Der darf dann als Rassist bezeichnen?
[SPEAKER_01]: Okay.
[SPEAKER_01]: Super.
[SPEAKER_01]: Ist der einer oder was?
[SPEAKER_01]: Ich kenne den nicht.
[SPEAKER_00]: Ich will das jetzt hier nicht falsch zitieren.
[SPEAKER_01]: Nur weil jetzt ein Reporter jemandem kein Kontra gibt, ist er ja noch nicht der Steigbügel.
[SPEAKER_00]: Das war nicht mal ein Interview mit dem Björn Bernd Höcke.
[SPEAKER_00]: Ich weiß auch nicht.
[SPEAKER_00]: Irgendein B wird er schon haben.
[SPEAKER_00]: Nein, das war mit dem Ulrich.
[SPEAKER_00]: Mit dem Sigmund, der hat ein Interview geführt.
[SPEAKER_00]: Und da hat er gesagt, euch wird doch immer vorgeworfen, Rassentheorie, und hat dann zwei Minuten lang rumgeschwurbelt und hat gemeint, ja, die Afrikaner, und ja, das ist ja dann, wenn man das ganz nüchtern betrachtet, dann sind ja die, und die sind das, also über die verschiedenen europäischen, afrikanischen Rassen,
[SPEAKER_00]: Hat er richtig rumgeschwurbelt und der Typ, der das dann gezeigt hat, hey, der macht sich gerade diese rassistischen Aussagen zu eigen.
[SPEAKER_00]: Er stellt nicht nur eine Frage dazu, sondern schwurbelt das die ganze Zeit raus.
[SPEAKER_00]: Und dagegen hat er jetzt geklagt und ich glaube, da wird er verlieren.
[SPEAKER_00]: Weil beim Höcke, der ist ja auch verurteilt worden, dass er eine SA-Parole rausgehauen hat.
[SPEAKER_01]: Ja, das macht er ja da.
[SPEAKER_01]: Entschuldigung, das macht da einen Pieps drüber.
[SPEAKER_01]: Das ist mir auch schon mal zu Ohren gekommen.
[SPEAKER_01]: Wie gesagt, viele Videos.
[SPEAKER_01]: Wie kriegst du das verlinkt hier, das da?
[SPEAKER_01]: Das kriege ich.
[SPEAKER_01]: Einfach ein Mastodon.
[SPEAKER_01]: Wir müssen das verlinken.
[SPEAKER_00]: Da gibt es oben rechts drei Punkte.
[SPEAKER_00]: Da gibt es keine drei Punkte.
[SPEAKER_00]: Ist das ein Mastodon?
[SPEAKER_00]: Ja, schick mir das ein.
[SPEAKER_01]: Das ist Blue Sky.
[SPEAKER_01]: Das ist die heutige Kurz-CTF.
[SPEAKER_01]: Vielleicht kann ich das hier machen.
[SPEAKER_01]: Das ist der Köster.
[SPEAKER_01]: Fabian Köster hat mit dem...
[SPEAKER_01]: mit dem Sigmund, mit dem baldigen Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt in seiner Art und Weise ein Interview führen wollen.
[SPEAKER_01]: Und Sigmund hat so mal seine Fratze, darf man das sagen?
[SPEAKER_01]: Ja.
[SPEAKER_01]: fallen lassen, also nicht sein Grinsegesicht.
[SPEAKER_01]: Das Make-up ist runtergefallen.
[SPEAKER_01]: Das was?
[SPEAKER_01]: Das Make-up.
[SPEAKER_01]: Nicht das Make-up, sein Grinsen.
[SPEAKER_01]: Ich versuche dir das zu schicken hier.
[SPEAKER_01]: Oh, das geht vielleicht.
[SPEAKER_01]: Ja.
[SPEAKER_01]: Aus der Heute-Show, aus welcher Sendung?
[SPEAKER_01]: Ich glaube von diesem, von diesem, von gestern, von diesem, von diesem, wo bist du denn?
[SPEAKER_00]: Wo bist du denn?
[SPEAKER_00]: Bei SRIMA bist du, ja.
[SPEAKER_00]: Vor der Wahl habe ich auch einen Köster-Clip gesehen.
[SPEAKER_01]: Ja.
[SPEAKER_00]: Magst du ihn nicht oder was?
[SPEAKER_00]: Nein.
[SPEAKER_00]: Was?
[SPEAKER_00]: Das ist nicht das, der ist halt, hat halt auch in die Richtung.
[SPEAKER_00]: Also sorry, ich bin gespannt.
[SPEAKER_00]: Er hat halt in die Richtung gefragt, mit was im letzten Jahrhundert passiert ist und ja, die...
[SPEAKER_00]: Die Pfeifen, die blocken halt meistens immer komplett ab.
[SPEAKER_00]: Aber er lässt den nicht nach.
[SPEAKER_00]: Ich wünsche mir, dass die die auf eine andere Art und Weise vorführen.
[SPEAKER_01]: Ja, das sollen sie natürlich machen, aber auch das Stellen geht doch gar nicht.
[SPEAKER_00]: Nein, nein, nicht das Stellen, aber was dann passiert, da kommt sofort eine Abwehrhaltung und dann kommt gar nichts.
[SPEAKER_01]: Ich hätte gerne, dass Sie irgendwas Dummes dazu sagen.
[SPEAKER_01]: Aber das stimmt nicht.
[SPEAKER_01]: Weil der provoziert und der ist schlagfertig.
[SPEAKER_01]: Und der geht auch dann, auch wenn der andere was sagt, gibt der noch mal Contra und kann was dazu sagen.
[SPEAKER_00]: Und diese Qualität, die haben ganz wenige.
[SPEAKER_00]: Nein, der hat schon die richtigen Qualitäten.
[SPEAKER_00]: Ich sage nur, in diesem einen Clip, den ich gesehen habe, wo er dann auf das letzte Jahrhundert versucht hat zu referenzieren, da ist nichts aus dem Sigmund rausgekommen.
[SPEAKER_00]: Der hat halt irgendeinen Scheiß dazu, hat komplett abgeblockt.
[SPEAKER_01]: Ja, aber dann ist das ja auch etwas, wo man zeigen kann, hallo, guck mal, der ist ziemlich blass, der ist hohl in der Birne.
[SPEAKER_01]: Ja, ich hätte mir halt nur ein bisschen mehr Entzauberung gewünscht.
[SPEAKER_00]: Ja, okay, gut.
[SPEAKER_01]: Dann machst du, mach selber.
[SPEAKER_01]: Du hast doch Mikros.
[SPEAKER_00]: Nimmst du jetzt ein Mikro hier und ab nach... Ich traue mir das nicht, solche Idioten zu interviewen.
[SPEAKER_01]: Ich auch nicht.
[SPEAKER_00]: Das hatte ich dich ja vor einigen Folgen mal gefragt, ob du siehst, ob du davor gefeilt bist, auf Werbung reinzufallen.
[SPEAKER_00]: Also ob du dich von Werbung beeinflussen lassen würdest.
[SPEAKER_00]: Ja, tue ich ja.
[SPEAKER_00]: Und genau das Gleiche sehe ich jetzt auch bei den Faschisten, die...
[SPEAKER_00]: Da fallen viele Leute darauf rein und ich meine, es sind nicht alle dumm, einige sind ja charismatisch und wissen damit zu spielen, die Leute einzulölen.
[SPEAKER_01]: Tja, aber was heißt charismatisch?
[SPEAKER_01]: Es trifft aber dann nur einen Teil der Bevölkerung, die charismatisch angezogen werden.
[SPEAKER_01]: Also bei Hitler sagt man auch, dass der charismatisch war.
[SPEAKER_01]: Also sorry, dann weiß ich nicht, was charismatisch ist.
[SPEAKER_01]: Also bei mir ist der völlig neben der Kappe.
[SPEAKER_00]: Und Göring.
[SPEAKER_00]: Das sind doch keine Leute, die...
[SPEAKER_00]: Dir kann jetzt auch nicht jeder einen Tesla verkaufen.
[SPEAKER_01]: Auf gar keinen.
[SPEAKER_01]: Oder einen neuen Kühlschrank.
[SPEAKER_01]: Aber der ist auch nicht charismatisch, der Maske.
[SPEAKER_01]: Oder Trump.
[SPEAKER_01]: Trump ist auch nicht charismatisch.
[SPEAKER_01]: Was ist charismatisch?
[SPEAKER_01]: Und das sind aber viele Leute, die völlig begeistert sind von denen.
[SPEAKER_01]: Aber warum?
[SPEAKER_01]: Warum?
[SPEAKER_01]: Also ich sage, die sind falsch verdrahtet.
[SPEAKER_01]: Da ist irgendeine Verbindung da oben.
[SPEAKER_01]: Das kann ja passieren bei der Geburt oder was, kann ja passieren, dass du eine Hirnquetschung hast und dass da zwei Sachen verknüpft werden, die du das nicht mehr, du kannst es nicht mehr reparieren, die Schaltung.
[SPEAKER_00]: Wenn es dann irgendwann überschwappt und so ein Selbstläufer wird, dann glaube ich, kommt viel dazu, dass du dich lieber bei den Gewinnern siehst.
[SPEAKER_01]: Das kommt ja dazu, genau.
[SPEAKER_01]: Aber du musst ja schon mal empfänglich sein.
[SPEAKER_01]: Und dann sagst du, ja, ich finde die Wangen nicht super toll.
[SPEAKER_01]: Wenn ich die sehe, kann ich nur kotzen.
[SPEAKER_01]: Ich finde die Weidel toll.
[SPEAKER_01]: Wenn ich die sehe, weiß ich nicht, was an der Frau toll sein soll.
[SPEAKER_01]: Und zwar jetzt nicht nur von ihren politischen Aussagen, sondern von ihrem Habitus, wie sie agiert, wie sie redet, wie sie...
[SPEAKER_01]: Ihre Mimik, das finde ich überhaupt nicht attraktiv.
[SPEAKER_00]: Es gibt ja auf YouTube einige, also die jetzt gegen AfD, die machen dann so Videos, der CDUler macht jetzt gerade den AfDler fertig, der Linke macht gerade den AfDler fertig.
[SPEAKER_01]: Und genau das Gleiche gibt es auch andersrum.
[SPEAKER_00]: Und da werden diese Allis und was auch immer gefeiert.
[SPEAKER_01]: Und die werden ja anders dargestellt.
[SPEAKER_01]: Wie kann man denn die Allis anders darstellen?
[SPEAKER_01]: Also mit ihrem...
[SPEAKER_00]: Da wird das halt heroisch dargestellt, was sie dann sagen.
[SPEAKER_00]: Keine Ahnung.
[SPEAKER_00]: Ohne Widerworte dann meistens.
[SPEAKER_00]: Also sollte man das alles verbieten.
[SPEAKER_01]: Das ist auch meine Rede.
[SPEAKER_01]: Internet abschalten.
[SPEAKER_01]: Presse weg.
[SPEAKER_01]: Wir leben nur noch mit unserer kleinen Nachbarschaft.
[SPEAKER_01]: Das ist die Politik, die mich betrifft.
[SPEAKER_01]: Das Schlagloch vor deiner Haustür, das mich belastet.
[SPEAKER_00]: Die KI wird es schon richten.
[SPEAKER_00]: Welche KI?
[SPEAKER_00]: Weißt du was?
[SPEAKER_01]: Diese scheiße KI-Kacke.
[SPEAKER_01]: Ich suche ja jetzt was Neues, ein neues Programm für mich, dass man die Bilder macht.
[SPEAKER_01]: Du hast schon eines gefunden?
[SPEAKER_01]: Nein.
[SPEAKER_01]: Ich bin jetzt wieder Mitglied in so einem Sammelsurium, wo es ganz viele verschiedene gibt.
[SPEAKER_01]: Die teste ich.
[SPEAKER_01]: mit meinen Vorlagen, die sind so beschissen.
[SPEAKER_01]: So beschissen.
[SPEAKER_01]: Entschuldigung, Entschuldigung, dass ich das... Kannst du da drüber piepsen?
[SPEAKER_01]: Nee.
[SPEAKER_01]: Bitte, zweimal drüber piepsen, bitte.
[SPEAKER_01]: Das glaubst du gar nicht.
[SPEAKER_01]: Ich weiß gar nicht, hatte ich das Nonplusult, hatte ich den Ferrari da gefunden?
[SPEAKER_00]: Keine Ahnung.
[SPEAKER_00]: Vielleicht hast du auch genügend Info reingehauen, was ihr das macht.
[SPEAKER_01]: Das mache ich ja jetzt auch.
[SPEAKER_01]: Ich bin ja kein anderer Mensch.
[SPEAKER_01]: Ich hau das ja wieder rein.
[SPEAKER_01]: Und krieg...
[SPEAKER_01]: boah, schlechter, also gar nicht mehr, also jetzt kommen die Bilder raus, die so aussehen wie Werbebildchen, das will ich ja gar nicht.
[SPEAKER_01]: Das ist ja Blödsinn, das verstehe ich auch, dass man da genervt von ist und etc.
[SPEAKER_01]: Die will ich ja gar nicht.
[SPEAKER_01]: Ich will welche haben, die dreckig sind, die Löcher haben, die unfertig sind, die chaotisch sind.
[SPEAKER_01]: Und du hast die gleichen Anfragen versucht und dann kommt was, was du dir nicht vorgestellt hast raus.
[SPEAKER_01]: Völlig, nee.
[SPEAKER_01]: Das ist unglaublich.
[SPEAKER_01]: Da hat dich deine KI verstanden.
[SPEAKER_01]: Ich habe mich mit meiner KI, oder vielleicht hat meine KI mich geprägt, kann natürlich auch sein.
[SPEAKER_01]: Aber das waren die Bilder, die mir gefallen haben, die haben jetzt nicht der Welt gefallen, aber mir haben sie gefallen.
[SPEAKER_01]: Die fand ich dann schon, oder ich konnte auch sagen, repariere.
[SPEAKER_01]: Also ich konnte super sagen, dieses Bild, das musst du nochmal neu machen, da ist es so.
[SPEAKER_01]: Hä?
[SPEAKER_01]: Hä?
[SPEAKER_01]: Und die anderen glauben, dass sie eine super KI jetzt hier haben, eine super Bildgenerierungsmaschine.
[SPEAKER_01]: Ja, kannst du vergessen.
[SPEAKER_01]: Unglaublich, wirklich.
[SPEAKER_01]: So eine, also ich bin jetzt richtig, ich bin im Arsch, ich bin im Arsch.
[SPEAKER_01]: Ich muss wieder meinen Klebstoff rausholen und selber Bilder malen und kleben und wer weiß was.
[SPEAKER_00]: Ach, Mann, oh Mann, sag dir.
[SPEAKER_01]: Es ist 18 Uhr, mein Freund.
[SPEAKER_01]: Wir sind schon weit.
[SPEAKER_01]: Wir sind wieder weit, es ist wieder ein langer Podcast.
[SPEAKER_01]: Ihr müsst jetzt wieder drei Wochen warten, so ungefähr.
[SPEAKER_01]: Eine Woche.
[SPEAKER_00]: Wenn ich noch vier Wochen nach Indien fliege.
[SPEAKER_01]: Wenn du noch nach Indien fliegst.
[SPEAKER_01]: Das ist ja super.
[SPEAKER_01]: Gut, dann müssen wir eine Indien-Sondersendung machen dann.
[SPEAKER_01]: Du musst aber Originaltöne mitbringen dann, bitte.
[SPEAKER_01]: Genau.
[SPEAKER_01]: Originaltöne hier.
[SPEAKER_01]: Hast du ein Mikro zum Mitnehmen?
[SPEAKER_01]: Oder kannst du mit dem Handy?
[SPEAKER_00]: Kannst du mit dem Handy.
[SPEAKER_00]: Ich habe ein neues Notebook, also das muss reichen.
[SPEAKER_01]: Du kannst ja nicht mit dem Notebook durch Delhi laufen oder was.
[SPEAKER_01]: Sag mal, hallo.
[SPEAKER_01]: Du musst mit so einem kleinen Mikro laufen, so wie der Thomas damals, so Straßenautizität mitbringen.
[SPEAKER_01]: Von den kleinen Knattern auf der Straße, dem Sprachenwirrwarr, damit wir das in die Indien-Sondersendung dann einbauen können.
[SPEAKER_01]: Du musst ja noch ganz viel lesen über Indien, oh mein Gott.
[SPEAKER_01]: Gut, okay.
[SPEAKER_01]: Welches Lied ist von meinem Theaterspiel dran?
[SPEAKER_01]: Nummer sechs.
[SPEAKER_01]: Oh, du weißt es schon, super.
[SPEAKER_01]: Hast du vorbereitet?
[SPEAKER_01]: Nee, aber das ist die sechste Episode.
[SPEAKER_01]: Ach so, einfach ist das?
[SPEAKER_01]: Noch, ja.
[SPEAKER_01]: Dieses Theaterspiel hat ja nur zehn.
[SPEAKER_00]: Willst du noch irgendwelche Werbung machen?
[SPEAKER_01]: Für wen soll ich Werbung machen?
[SPEAKER_01]: Für meine Bilder oder was?
[SPEAKER_00]: Sachen bekannt geben, Veranstaltungen.
[SPEAKER_01]: Hast du Lust mit mir zu Rute zu gehen?
[SPEAKER_01]: Zu Rute?
[SPEAKER_01]: Rute.
[SPEAKER_01]: Jetzt sag nicht, du kennst Rute nicht.
[SPEAKER_00]: Du meinst den Karikaturmenschen.
[SPEAKER_00]: Ja.
[SPEAKER_00]: Der macht ein Konzert.
[SPEAKER_01]: Der macht kein Konzert, der hat so eine Multimedia-Schau.
[SPEAKER_00]: Der kommt nach Hürdenberg oder wo kommt der?
[SPEAKER_01]: Der kommt nach Fürth.
[SPEAKER_00]: Nach Fürth sogar?
[SPEAKER_01]: In die Komödie.
[SPEAKER_01]: Nach Fürth.
[SPEAKER_01]: In die Komödie, in unser Haus, in unsere Spielstätte.
[SPEAKER_00]: Sollen wir das jetzt verraten?
[SPEAKER_00]: Nicht, dass die Karten dann aber weg sind.
[SPEAKER_01]: Nee, ich will ja Karten kaufen.
[SPEAKER_01]: Ich muss sie auch übers Internet kaufen, weil ich wollte sie da kaufen.
[SPEAKER_01]: Nur an der Abendkasse gibt es wahrscheinlich nur Karten für die Veranstaltung, die gerade ist.
[SPEAKER_01]: Ich muss sie im Internet kaufen, kann ich auch einen Stuhlplan einsehen.
[SPEAKER_01]: Ich hätte gerne vorne, aber da gibt es keine Zweier mehr.
[SPEAKER_01]: Also da gibt es nur noch einen Einser, der wäre vorne.
[SPEAKER_01]: Weiter hinten gibt es dann einen Zweier.
[SPEAKER_01]: Und der macht halt, der Ralf Gute, der gefällt mir deswegen, weil er macht seine Witzbildchen.
[SPEAKER_01]: Die sind ja nicht unbedingt politisch, aber manchmal sind sie politisch.
[SPEAKER_00]: Also er ist ja auch auf Mastodon, also dann kann man da auch folgen, damit er seine Bildchen sieht.
[SPEAKER_01]: Und dann...
[SPEAKER_01]: macht er halt auch Stellungnahmen, also er sagt auch, was ihm nicht gefällt oder etc. Und das ist ja etwas, was ich ja liebe, wenn berühmte Persönlichkeiten es riskieren, dass sie ein Teil ihrer
[SPEAKER_01]: Follower oder Freunde verlieren aufgrund ihrer Aussage.
[SPEAKER_01]: Der hat sicher welche verloren.
[SPEAKER_01]: Die Spreu vom Weizen drin.
[SPEAKER_01]: Naja, es ist ihm egal.
[SPEAKER_01]: Der sagt, das muss ich einfach machen.
[SPEAKER_01]: Der kann nicht das Maul halten.
[SPEAKER_01]: Das finde ich halt immer toll.
[SPEAKER_01]: Und dann macht er halt seine Bühnen schon.
[SPEAKER_01]: Die macht er jetzt schon länger.
[SPEAKER_01]: Da gibt es ein Filmchen und dann redet er und wer weiß was.
[SPEAKER_01]: Und das muss schon ziemlich aktuell sein.
[SPEAKER_01]: Und der kommt am 20.
[SPEAKER_01]: 21. nach Fürth.
[SPEAKER_01]: Oktober.
[SPEAKER_01]: In 10 Tagen?
[SPEAKER_01]: Ja.
[SPEAKER_00]: Hallo.
[SPEAKER_01]: Und wenn du sagst, ja, ich gehe mit.
[SPEAKER_01]: Wie soll ich das machen?
[SPEAKER_00]: Was ist das für ein Tag?
[SPEAKER_00]: Mittwoch und Donnerstag.
[SPEAKER_01]: Dann würde ich halt für uns beide dann die Karten besorgen.
[SPEAKER_01]: Es ist irgendwie so 19, 20 Uhr irgendwann.
[SPEAKER_01]: Und zwar in dem schönen, also in dem Theatersaal eben in der Komödie.
[SPEAKER_01]: Am 20. oder am 21.?
[SPEAKER_01]: Ja, Mittwoch und Donnerstag, ja.
[SPEAKER_00]: Der 21. Oktober ist im Mittwoch.
[SPEAKER_00]: Und der 22.
[SPEAKER_00]: Donnerstag.
[SPEAKER_00]: Ach, Mann, du machst mich fertig.
[SPEAKER_00]: Im Mittwoch wäre wahrscheinlich besser bei mir.
[SPEAKER_00]: Ja, dann mache ich jetzt noch mal kurz Werbung zu einem anderen Thema.
[SPEAKER_00]: Also ich höre mir auch andere Podcasts an.
[SPEAKER_00]: Und einer, der mir ganz, ganz gut gefällt, ist der von Trevor Noah.
[SPEAKER_00]: Der hat kurzzeitig mal die Daily Show, also ist leider auf Englisch, die Daily Show moderiert.
[SPEAKER_00]: Und der hatte zu Gast die Mia Motley.
[SPEAKER_00]: Kennst du die?
[SPEAKER_00]: Das ist die, er hat den Kopf geschüttelt, das ist die Staatsoberhaupt von Barbados.
[SPEAKER_00]: Und sie ist halt ein Oberhaupt von einem kleinen Staat und hat mal beleuchtet, wie das in der Weltpolitik so ist, wenn man von der Naturkatastrophe betroffen ist.
[SPEAKER_00]: Die drohende Klimakatastrophe.
[SPEAKER_00]: Und einen Satz, den fand ich richtig, richtig super.
[SPEAKER_00]: Sie hat gesagt, if we can cure man's baldness, we can save the world.
[SPEAKER_00]: Verstehe ich nicht.
[SPEAKER_00]: Wenn wir die Glatzen der Männer heilen können, dann sollten wir doch auch die Welt retten können.
[SPEAKER_01]: Die Glatzen, sehr gut.
[SPEAKER_01]: Danke für die Übersetzung.
[SPEAKER_01]: Hätte ich das überhaupt nicht verstanden.
[SPEAKER_01]: Sehr gut.
[SPEAKER_01]: Oder gibt es auch Frauen, die… Es gibt auch Frauen mit Glatzen, natürlich.
[SPEAKER_00]: Das ist nicht so ausgeprägt wahrscheinlich.
[SPEAKER_00]: Das ist nicht so ausgeprägt.
[SPEAKER_00]: Und wenn, dann ist es mehr so ein Mode.
[SPEAKER_01]: Also entweder ist es dann genetisch, weil sie keinen Haarwuchs haben, oder es ist so ein Modeaccessoire.
[SPEAKER_01]: dass sie damit konkretieren.
[SPEAKER_01]: Aber bei uns sind die Glatzen ja oft auch ein politisches Statement.
[SPEAKER_01]: Die Glatzen.
[SPEAKER_00]: Sind sie das?
[SPEAKER_01]: So, du Mittwoch, Donnerstag, du hast recht.
[SPEAKER_00]: Der ist zwei Tage dann, dann lieber Mittwoch.
[SPEAKER_01]: Möchtest du mit mir gehen?
[SPEAKER_01]: Ja.
[SPEAKER_01]: Super.
[SPEAKER_01]: Zu diesem Ralf Rute.
[SPEAKER_00]: Ralf Rute.
[SPEAKER_01]: Ralf Rute, in dem Saal, da kann man Weizen trinken, sitzen am Tisch oder wer weiß, also hoffentlich.
[SPEAKER_00]: Nicht wie in der Grundschule.
[SPEAKER_01]: Nein, nein, du musst ein Abendkleid anziehen und sowas.
[SPEAKER_00]: Nein, weil du gesagt hast, möchtest du mit mir gehen?
[SPEAKER_01]: Ja, möchtest du mit mir gehen, ja, das ist ja fast so.
[SPEAKER_01]: Ich meine, sorry, muss das Pferd deine Frau, aber wenn deine Frau auch mitgehen soll, dann müssen wir zu dritt gehen, dann muss sie drei Karten besorgen.
[SPEAKER_01]: Wer passt auf die Kinder auf?
[SPEAKER_01]: Der Opa, der ist doch hier ein Opa.
[SPEAKER_01]: Dafür gibt es doch Großeltern.
[SPEAKER_01]: Nein, nicht bei euch.
[SPEAKER_01]: Okay, Entschuldigung.
[SPEAKER_01]: Ja gut, also wir zwei dann.
[SPEAKER_01]: Wir zwei.
[SPEAKER_00]: Was klefft denn da für ein Hund bei dir?
[SPEAKER_01]: Ich habe keinen Hund.
[SPEAKER_00]: Seit zwölf Jahren keinen Hund.
[SPEAKER_01]: Und warum klefft hier einer?
[SPEAKER_01]: Weiß ich schon.
[SPEAKER_01]: Was ist denn, was in deinem Garten los ist?
[SPEAKER_01]: Ach, das ist der Gärtners Hund, ja, ja.
[SPEAKER_01]: Also, zwei Karten.
[SPEAKER_01]: Drei.
[SPEAKER_01]: Zwei.
[SPEAKER_01]: Ja.
[SPEAKER_01]: Zwei.
[SPEAKER_01]: Okay, besorge ich.
[SPEAKER_01]: Und was war noch?
[SPEAKER_01]: Und es kommt noch ein Konzert.
[SPEAKER_01]: Da geht meine Frau auch nicht mit.
[SPEAKER_01]: Kennst du Amy Winehouse?
[SPEAKER_00]: Achso, ja und nein.
[SPEAKER_00]: Was heißt sie auch?
[SPEAKER_00]: Schon gehört, aber ich...
[SPEAKER_01]: Man kann ja nicht sagen, ich kenne sie, aber ja und nein.
[SPEAKER_00]: Ich kenne sie jetzt nicht gut.
[SPEAKER_01]: Persönlich kennst du sie nicht, nein.
[SPEAKER_01]: Sie ist auch schon tot, wie du weißt.
[SPEAKER_01]: Was?
[SPEAKER_01]: Okay, du kennst sie also...
[SPEAKER_01]: Die ist doch leider sehr früh gestorben, die Amy Winehouse.
[SPEAKER_01]: Sehr früh.
[SPEAKER_01]: Aber ich finde, die hatte eine super Stimme.
[SPEAKER_01]: Und da gibt es jetzt so ein Revival.
[SPEAKER_01]: Also singt halt jemand ihre Lieder.
[SPEAKER_01]: Ich dachte schon, sie wäre das.
[SPEAKER_01]: Nein, sie ist nicht auferstanden aus den Gräbern.
[SPEAKER_01]: Und das ist mit einer Big Band.
[SPEAKER_01]: Also es ist nicht nur irgendwie eine Gitarre und ein Klavier dabei, sondern mit einer Big Band.
[SPEAKER_00]: Das ist auch in der Komödie.
[SPEAKER_00]: Auch in der Komödie.
[SPEAKER_00]: Aber nicht am gleichen Tag.
[SPEAKER_01]: Das wäre ja ganz bescheuert.
[SPEAKER_01]: Das wäre eigentlich saugut, also so gesehen.
[SPEAKER_01]: Das wäre eigentlich super hier.
[SPEAKER_01]: Und das, meine Frau geht nicht mit, weil sie Amy Weinhaus nicht mag, weil sie Drogen genommen hat.
[SPEAKER_01]: Hä?
[SPEAKER_01]: Oh mein Gott, was ist das für eine Welt echt?
[SPEAKER_01]: A tribute to Amy...
[SPEAKER_01]: Erleben Sie eine einzigartige Tribute-Show mit Jazz, Soul, Blues, Reggae, Einflüssen voller Leidenschaft für Amy Winehouse.
[SPEAKER_01]: Und wo es führt?
[SPEAKER_01]: Hallo?
[SPEAKER_01]: 17.
[SPEAKER_01]: Komödie führt, da ist es doch.
[SPEAKER_01]: Und jetzt?
[SPEAKER_01]: Wow.
[SPEAKER_01]: 20. November.
[SPEAKER_00]: 20. November.
[SPEAKER_00]: Nee, da kann ich nicht, da bin ich nicht da.
[SPEAKER_01]: Freitag, 20. November, 1930.
[SPEAKER_00]: Der 20. ist ein... Ja, muss ich nochmal, also, ja, müsste ich in meinen Terminkalender schauen, aber ich bin doch...
[SPEAKER_00]: Da bin ich wieder da.
[SPEAKER_00]: Nein, nein, nein, nein, ich fahre nächsten Monat.
[SPEAKER_00]: Nächster Monat ist November.
[SPEAKER_00]: Auf meine erste Betriebsradtour.
[SPEAKER_01]: Betriebsrat?
[SPEAKER_00]: Du weißt doch, die Betriebsräte in Deutschland, die machen Urlaub auf Hawaii und sonst was, da wird Party gemacht.
[SPEAKER_00]: Das muss ich meiner Frau erzählen.
[SPEAKER_00]: Und das wird jetzt meine erste Betriebsrat-Party in Berlin.
[SPEAKER_00]: Drei Tage.
[SPEAKER_01]: Oh, du Sauber.
[SPEAKER_01]: Du Sauber.
[SPEAKER_01]: Hat sich ja schon gelohnt hier.
[SPEAKER_01]: Hat sich ja schon gelohnt.
[SPEAKER_00]: Vielleicht sehe ich ja die Elif.
[SPEAKER_01]: Bitte, bitte seh die Elif.
[SPEAKER_01]: Wenn irgendjemand Kontakt zu Elif hat, da gibt es ja so ein Ding, dass man sagt, über fünf Kontakte kann man mit jedem Kontakt aufnehmen.
[SPEAKER_01]: Vielleicht kennt jemand jemanden, der jemanden kennt, der dann jemanden kennt, der die Elif kennt.
[SPEAKER_01]: Dann bitte hier melden, der Herrmann fährt nach Berlin und möchte gern einen Short-Track mit Elif machen.
[SPEAKER_00]: Und sie kann auf der Betriebsratveranstaltung eine Rede halten.
[SPEAKER_01]: Könnte sie, ja.
[SPEAKER_01]: Die ist ja Gewerkschaftsmitglied.
[SPEAKER_01]: Das ist fantastisch.
[SPEAKER_01]: Das kann dann die Elef mit Hermann besprechen.
[SPEAKER_01]: Das können die beiden dann ausmachen.
[SPEAKER_01]: Ja, untereinander.
[SPEAKER_01]: Gut, das war es meins.
[SPEAKER_01]: Sagst du mir jetzt noch Bescheid wegen Emmy oder nicht?
[SPEAKER_00]: Jetzt sage ich dir später Bescheid.
[SPEAKER_01]: Gut, Nummer eins.
[SPEAKER_01]: Aber für Ralf Rute machen wir.
[SPEAKER_01]: Und da kann man gerne auf die Seite gehen von Ralf Rute, der hat noch mehr Auftritte.
[SPEAKER_00]: Ja.
[SPEAKER_00]: Sicher unterhaltsamer, netter Abend mit ihm.
[SPEAKER_00]: Letztes Jahr habe ich ein Konzert besucht vom Bodo Wartke.
[SPEAKER_00]: Das war fantastisch.
[SPEAKER_01]: Das kenne ich nicht.
[SPEAKER_01]: Also den oder die oder das kenne ich nicht.
[SPEAKER_00]: Unglaublich.
[SPEAKER_00]: Der ist jetzt zum Beispiel am 17.11. und am
[SPEAKER_00]: 18.11. im Stadttheater in Fürth.
[SPEAKER_00]: Ich habe den im, da kommt der auch hin, aber erst 2027.
[SPEAKER_00]: Aber was macht der?
[SPEAKER_00]: Ein Konzertschlager oder was?
[SPEAKER_00]: Der spielt Klavier, macht Monologe.
[SPEAKER_00]: Monologe.
[SPEAKER_00]: Zungenbrecher macht er ganz gerne.
[SPEAKER_00]: Und ja, manche Lieder sind fantastisch.
[SPEAKER_00]: Und was mir wirklich gut gefallen hat, ist, wie er das Publikum einbindet.
[SPEAKER_00]: Nein.
[SPEAKER_00]: Also nicht einfach nur zum dieses scheiß Klatschen, sondern.
[SPEAKER_00]: Die müssen mitsingen, tanzen.
[SPEAKER_00]: Der hat da zum Beispiel ein Lied, wo es auch um Kassetten geht.
[SPEAKER_00]: Also so ein bisschen in die 70er, 80er zurück.
[SPEAKER_00]: Und das ist fantastisch, wie der das Publikum mitmacht.
[SPEAKER_01]: Mach mal eine Verlinkung, damit wir das dann sehen, oder dass wir vielleicht nochmal nachgucken können.
[SPEAKER_01]: Gibt es da bei YouTube was von dem?
[SPEAKER_00]: Sicher, auf YouTube kann man sich einige Lieder definitiv anhören, auch einige Auftritte.
[SPEAKER_00]: Der war, glaube ich, sogar auch mal in der Anstalt.
[SPEAKER_00]: Na schon mal.
[SPEAKER_00]: Ich meine, dass ich ihn darüber kenne.
[SPEAKER_00]: Und ich habe mich nicht wirklich sehr mit dem Bode auseinandergesetzt, aber ich glaube, aus der Anstalt den einen Auftritt, den habe ich mal gesehen und gesagt, da würde ich gerne mal ein ganzes Konzert sehen.
[SPEAKER_00]: Und das war wirklich fantastisch.
[SPEAKER_00]: Also
[SPEAKER_01]: Das ist jetzt die Einladung an mich oder was?
[SPEAKER_01]: Ob ich da mit dir hingehe oder was?
[SPEAKER_00]: Aber dann hätten wir jetzt viele Veranstaltungen im November dann.
[SPEAKER_01]: 17, 20.
[SPEAKER_00]: Ich hatte jetzt nicht geplant, da hinzugehen.
[SPEAKER_00]: Und dieses Konzert, was er bringt, das heißt Wunderpunkt.
[SPEAKER_00]: Wunderpunkt, ein Wort zusammengeschrieben.
[SPEAKER_00]: Er nennt das Klavierkabarett.
[SPEAKER_00]: Ich habe es schon gesehen, dieses Stück.
[SPEAKER_00]: Es ist leider keine neue Komposition.
[SPEAKER_00]: Deswegen
[SPEAKER_01]: Also für alle, die sich das gerne... Empfehlung, genau.
[SPEAKER_01]: Fantastisch.
[SPEAKER_01]: Fantastisch.
[SPEAKER_01]: Der Bodo.
[SPEAKER_01]: Wirklich eine Empfehlung.
[SPEAKER_01]: Warken.
[SPEAKER_01]: Warken.
[SPEAKER_01]: Warken.
[SPEAKER_01]: Bodo Wartke.
[SPEAKER_01]: Wartke.
[SPEAKER_01]: Nicht wie die ehemalige Gesundheitsministerin.
[SPEAKER_01]: Nicht wie die.
[SPEAKER_01]: Super.
[SPEAKER_01]: Das sind doch mal Empfehlungen für unsere Hörerinnen.
[SPEAKER_01]: Und der Ralf Rute, der hat eine Rute.de wahrscheinlich, die Seite, oder?
[SPEAKER_00]: Ja, fantastisch.
[SPEAKER_00]: Dann habe ich die richtige Seite aufgeschrieben.
[SPEAKER_00]: Ja, wunderbar.
[SPEAKER_00]: Vielleicht sehen wir ja jemanden von den Hörern.
[SPEAKER_00]: Ob die uns erkennen?
[SPEAKER_00]: Wir sind ja hier blind.
[SPEAKER_01]: Wir müssten ja sprechen.
[SPEAKER_01]: Wenn wir nicht sprechen, kann uns keiner erkennen.
[SPEAKER_01]: Dann müsste ja dieser Podcast auch rechtzeitig veröffentlicht werden.
[SPEAKER_01]: 10 Tage wirst du ja wohl schaffen, oder?
[SPEAKER_01]: Zehn Tage.
[SPEAKER_00]: Du hast mein Arbeitszimmer noch nicht gesehen.
[SPEAKER_01]: Dein Arbeitszimmer?
[SPEAKER_01]: Ach so, du schraubst ja was Neues zusammen, genau.
[SPEAKER_01]: Ich brauche den Brinschick.
[SPEAKER_01]: Jetzt habe ich am Freitag einen Termin mit einer Frau, die will mir zeigen, wie ich den Nadelfilzen kann, den Brinschick.
[SPEAKER_01]: Du hast einen Kurs gebucht, die bringt dir das bei.
[SPEAKER_01]: Nein, ich habe einen Termin.
[SPEAKER_01]: Die hat mich falsch verstanden.
[SPEAKER_01]: Ich wollte bei ihr einen Prototyp haben von ihr, weil die das kann.
[SPEAKER_01]: Und jetzt glaube ich, will die mir beibringen, wie ich Nadeln filze.
[SPEAKER_01]: Ich muss aus dieser Geschichte, hoffentlich schon komme ich da nochmal raus.
[SPEAKER_01]: Das ist ja fantastisch.
[SPEAKER_00]: Das heißt, du kannst eine kleine Manufaktur aufbauen.
[SPEAKER_01]: Das wird nicht funktionieren.
[SPEAKER_01]: Eine Kollegin hat schon vier oder fünf Bringschicks genadeln gefilzt.
[SPEAKER_01]: Die ist total im Jummen.
[SPEAKER_01]: Und wird auch immer besser.
[SPEAKER_01]: Also du siehst die Steigerung auch.
[SPEAKER_01]: Wiedererkennungseffekt und sowas.
[SPEAKER_01]: Aber mein Gott, das ist halt erstmal nur so.
[SPEAKER_01]: Es ist noch keine Produktion.
[SPEAKER_01]: Die andere sollte ja eher so gucken, wie kann man das wirklich machen.
[SPEAKER_01]: Und jetzt habe ich noch eine Firma in Spalt entdeckt, die sich mit Filzen
[SPEAKER_01]: Aber ob die Brinschicks filzen, ob die da in Heimarbeit irgendwelche Leute haben, die dann sagen, ja, gib mir, ich mache zehn Brinschicks hier in der Stunde fertig, das ist keine Ahnung.
[SPEAKER_00]: Und im Seniorenheim hast du auch schon Werbung gemacht?
[SPEAKER_00]: Ich habe nur keine Werbung gemacht.
[SPEAKER_01]: Ja, aber nur keine, also das Lustige ist ja, ich mache ja auch Brillendesign, habe ich schon mal erzählt, glaube ich.
[SPEAKER_01]: Ja, sicher.
[SPEAKER_01]: Ich mache ja auch Brillendesign.
[SPEAKER_01]: Die hättest du gerne gedruckt.
[SPEAKER_01]: Nein, ja.
[SPEAKER_01]: Wenn du sie drucken kannst, super, das wäre der einfachste Weg.
[SPEAKER_01]: Und dann gibt es einen, der hat dann für mich entdeckt, hat dann gesagt, ich bin sogar in den Brillenladen reingegangen, weil die werben damit, dass sie auch Brillen, ganz exklusive Brillendesigns machen.
[SPEAKER_01]: Dann ist er reingegangen, hat gefragt, er kennt ja jemanden, der hat auch welche.
[SPEAKER_01]: Naja, kein Problem, wir sollen einschieben.
[SPEAKER_01]: Okay, ich habe mich gemeldet bei denen, habe aber nie mehr was gehört.
[SPEAKER_01]: Wahrscheinlich gefallen ihnen meine Designs nicht.
[SPEAKER_01]: Oder die Seite funktioniert nicht, okay.
[SPEAKER_01]: Kann auch sein, das weiß man ja nicht.
[SPEAKER_01]: Und jetzt gibt es aber Leute, die sagen, oh, die kaufe ich.
[SPEAKER_01]: Ja, sorry, das ist ja erst mal nur ein Bild.
[SPEAKER_01]: Die Brille gibt es so nicht.
[SPEAKER_01]: Ich hätte sie auch gerne, aber sie gibt.
[SPEAKER_01]: Aber wir wissen das mal, du musst ja mit dem Scharnier arbeiten und wer weiß was bei einer Brille.
[SPEAKER_00]: Ja, hast du denn schon ein KI-Modell gefunden, wo du aus dem Bild ein 3D-Objekt bestellen kannst?
[SPEAKER_00]: Soll jetzt hier dabei sein.
[SPEAKER_00]: Soll jetzt hier bei diesem neuen Ding, soll jetzt eins sein mit drei.
[SPEAKER_00]: Aber was habe ich davon?
[SPEAKER_00]: Dann habe ich eine 3D.
[SPEAKER_01]: Ich habe ja schon.
[SPEAKER_01]: Wie soll ich denn deine Sachen dann drucken?
[SPEAKER_01]: Weißt du, was das für eine Arbeit ist, das nachzuzeichnen?
[SPEAKER_01]: Du sollst das nicht nachzeichnen.
[SPEAKER_01]: Du sollst sagen, so soll die Brille aussehen und dann musst du auf den Knopf drücken.
[SPEAKER_01]: Da muss man doch nichts nachzeichnen.
[SPEAKER_01]: Wenn du mir nur ein 2D-Bild gibt, 3D soll das rauskommen.
[SPEAKER_00]: Wenn ich als 3D das habe, dann kannst du es drucken oder was?
[SPEAKER_00]: Sicher.
[SPEAKER_00]: Ich kann dir auch ein Bild von der Brille drucken, aber da hast du es nicht.
[SPEAKER_01]: Ein Bild kann ich selber machen.
[SPEAKER_01]: 2D kann ich selber.
[SPEAKER_01]: Ich brauche 3D.
[SPEAKER_01]: Diese Zauberei mit 3D.
[SPEAKER_01]: Kann ja nicht sein.
[SPEAKER_00]: Das ist immer ganz interessant, wenn Leute zu mir kommen, hey, kannst du mir da nicht mal was drucken?
[SPEAKER_01]: Ja.
[SPEAKER_01]: Genau, so wie ich, ja.
[SPEAKER_00]: Und die Leute verstehen nicht, der Druck dauert schon lange.
[SPEAKER_01]: Ja gut, du kannst ja über Nacht oder wenn du in Arbeit bist, kannst du es ja laufen.
[SPEAKER_00]: Dann musst du noch die drei- oder vierfache Zeit rechnen, um diesen Scheiß zu designen.
[SPEAKER_01]: Aber wenn du es einmal designt hast, dann kannst du es doch Millionen Mal rauslassen.
[SPEAKER_00]: Ja, fantastisch.
[SPEAKER_00]: Ja, das kann ich.
[SPEAKER_00]: Ja, also.
[SPEAKER_01]: Das ist doch kein Problem mehr.
[SPEAKER_00]: Aber glaubst du, da kommt irgendjemand mit dem gleichen Problem zweimal zu mir oder zwei verschiedene Personen mit dem gleichen Problem?
[SPEAKER_01]: Ich komme immer mit, ich sage, ich brauche Printchicks.
[SPEAKER_01]: Das ist immer einfach.
[SPEAKER_01]: Ich brauche nur die Printchicks.
[SPEAKER_00]: Hier soll der bitte blaue Haare haben, da grüne, da die Füße.
[SPEAKER_01]: Ach, das kannst du machen.
[SPEAKER_01]: Ich dachte, ich muss den anmalen.
[SPEAKER_01]: Das kannst du auch machen.
[SPEAKER_01]: Kannst du auch machen mit Punkte und sowas?
[SPEAKER_01]: Geht auch.
[SPEAKER_00]: Noch nicht, weil ich habe noch eine Menge Arbeit vor mir.
[SPEAKER_01]: Naja, gut, aber das wäre ja so.
[SPEAKER_01]: Ich brauche die Brintschicks, das kann ja erstmal nur eine Form sein.
[SPEAKER_01]: Das ist erstmal nur eine Form.
[SPEAKER_01]: Dann kann ich sagen, dieser Brintschick, den kriegst du für 1,99 bei mir, plus Porto.
[SPEAKER_01]: So, ungefähr.
[SPEAKER_01]: So teuer?
[SPEAKER_01]: Muss ich noch weniger?
[SPEAKER_01]: Oder ich muss es als Kunstware verkaufen?
[SPEAKER_01]: Dann muss ich sagen, dieser Brünnstück ist in der limitierten Auflade handbemalt, persönlich gedruckt von einer privaten Druckmanufaktur 3D aus langjähriger Artikel.
[SPEAKER_01]: hochansässiger, also hochqualifizierter 3D-Druckmanufaktur ausführt, die, wir haben das jetzt in hunderter Auflage gemacht, so, fertig.
[SPEAKER_01]: Und dann müssen wir natürlich wieder, dann geht das wieder, dann braucht man natürlich einen zweiten, dann muss man natürlich wieder neu einstellen, neue Armbewegung oder neue Arnbewegung.
[SPEAKER_01]: Aber erstmal muss das nicht jeder, eigentlich wäre es super, dass jeder prinschig anders ist, aber das verstehe ich auch.
[SPEAKER_00]: Das ist zu schwierig.
[SPEAKER_00]: Und weißt du, das andere Problem von einer 2D, eine 3D-Zeichnung zu machen ist, die meisten Leute, die wollen dann von mir, ach, mir ist hier was im Schrank kaputt gegangen, da brauche ich jetzt ein neues Plasteteil.
[SPEAKER_00]: Nein, sowas nicht.
[SPEAKER_01]: Da war heute auch einer, der hat was gesucht von Stiebel Eltron.
[SPEAKER_01]: Hat er gesagt, Stiebel Eltron hat das nicht mehr.
[SPEAKER_01]: Und halt da so ein Plastik.
[SPEAKER_01]: Da habe ich gedacht, das würdest du gerne nachbauen.
[SPEAKER_01]: Ja, aber dann bist du Stunden mit beschäftigt, diese Stiebel Eltron zu vermessen und wer weiß was.
[SPEAKER_01]: Ja, genau.
[SPEAKER_00]: Also sicher bist du da Stunden beschäftigt, aber es ist jetzt
[SPEAKER_00]: Finde ich jetzt einfacher, als so eine Figur zum Leben zu erwecken.
[SPEAKER_00]: Weil die Programme, die ich benutze, das sind parametrische Designs, also die auf Skizzen basieren.
[SPEAKER_00]: Und jetzt nicht eine Bleistiftskizze.
[SPEAKER_01]: Ach, ich kann Skizzen einreichen.
[SPEAKER_00]: Nicht, was du dir jetzt als Skizzenvorzeichnung vorstellst, sondern eine technische Skizze.
[SPEAKER_00]: Also ein Kreis, der hat diesen Radius, danach kommt ein anderer Körper, der ist ja die und diese Länge.
[SPEAKER_00]: So eine Zeitung.
[SPEAKER_01]: Nein, das kann man nicht.
[SPEAKER_00]: Solche Programme benutze ich, um die meisten Objekte zu erstellen.
[SPEAKER_00]: Und du möchtest ja eine...
[SPEAKER_01]: Das ist ja amorphe Form dieses Jahr.
[SPEAKER_00]: Da müsste man zum Beispiel mit einem Programm wie Blender arbeiten, wo ich keine Ahnung davon habe.
[SPEAKER_00]: Also um was Künstlerisches zu machen.
[SPEAKER_01]: Du hast ja die Vorlage.
[SPEAKER_01]: Du kannst doch sagen, hier ist die Foto...
[SPEAKER_01]: Bitte mach daraus 3D, dreh das, dreht er das fertig, 3D.
[SPEAKER_01]: Genau.
[SPEAKER_01]: So arbeiten die doch.
[SPEAKER_01]: Oder denke ich mir, dass sie so arbeiten.
[SPEAKER_00]: Es gibt schon 3D-Modelle, die mit Blender zum Beispiel umgehen können.
[SPEAKER_01]: Ich habe hier ein Programm, das haben sie mir jetzt angeboten, dass das jetzt auch da drauf ist, da wo ich mich jetzt neu eingekauft habe.
[SPEAKER_01]: Jetzt gucke ich mal, eigentlich habe ich keine Verwendung dafür.
[SPEAKER_01]: Früher wollte ich das mal machen, das war mir dann, habe ich gedacht, so ein Schwachsinn, das ist...
[SPEAKER_01]: Das raubt mir meinen ganzen kreativen Prozess hier.
[SPEAKER_00]: Ich habe es wieder sein lassen.
[SPEAKER_00]: Bei den Printchicks könnte ich mir das vorstellen, dass es ein Modell gibt, was da zumindest mal eine Basisfigur rausbringt, die man dann nachträglich bearbeiten kann, wobei ich da auch wenig Ahnung von habe.
[SPEAKER_01]: Naja, entweder macht man das mit der Farbe gleich, dann gibt es halt nur acht Farben, fertig, aus.
[SPEAKER_01]: Oder man geht hin und macht das nachher mit irgendeinem Feinlack.
[SPEAKER_01]: Den ersten mache ich dann selber oder was, aber da gibt es natürlich Leute, die sind da viel filigraner oder was.
[SPEAKER_01]: Die können so einen Farbtupfer auf den Zehntel Millimeter genau setzen.
[SPEAKER_01]: Da bin ich halt zu alt schon.
[SPEAKER_00]: Theoretisch kann ich, wenn ich meinen Drucker dann zusammengebaut habe, auch alle Farben drucken.
[SPEAKER_00]: Dann wird es ja richtig toll.
[SPEAKER_01]: Aber wir sind jetzt beim Preis.
[SPEAKER_01]: Du sagst 1,99 ist zu teuer.
[SPEAKER_01]: Wo ist denn dann der Preis?
[SPEAKER_00]: Okay.
[SPEAKER_00]: Materialpreis ist ungefähr 20 Euro pro Kilo.
[SPEAKER_00]: Pro Kilo?
[SPEAKER_00]: Das Plaster.
[SPEAKER_00]: Genau.
[SPEAKER_00]: Das ist ein Kilo.
[SPEAKER_01]: So schwer soll der jetzt nicht.
[SPEAKER_01]: Obwohl, das wäre natürlich toll.
[SPEAKER_01]: Strom, Strom, Strom.
[SPEAKER_00]: Jetzt kostet er wieder ein bisschen mehr, weil ich habe keine Sonne mehr.
[SPEAKER_00]: Ja, also.
[SPEAKER_01]: Ich habe keine Sonne mehr.
[SPEAKER_01]: Ja, siehst du, da hättest du nochmal auf die Reiche gehört.
[SPEAKER_00]: Der Drucker braucht so im Schnitt, glaube ich, so um die 100 Watt.
[SPEAKER_00]: Das heißt, wenn er 10 Stunden laufen lässt, eine Kilowattstunde.
[SPEAKER_01]: Das kostet ja nichts.
[SPEAKER_01]: 16 Cent oder sowas.
[SPEAKER_01]: Strom ist da was.
[SPEAKER_00]: Je nachdem, wie lange halt das Ding dauert.
[SPEAKER_00]: Also du kannst halt ein Druckmodell haben, was vier Tage zum Drucken braucht.
[SPEAKER_01]: Da würdest du ja sagen, nee, mach das.
[SPEAKER_01]: Nee, das geht nicht.
[SPEAKER_01]: Das wird so nicht funktionieren.
[SPEAKER_00]: Aber ich glaube, der größere Knackpunkt ist eher das Material.
[SPEAKER_00]: Zwei Euro wird schon schwer.
[SPEAKER_00]: Je nachdem, wie groß deine Figur sein soll.
[SPEAKER_00]: Wenn das jetzt nur so eine UI-Figur werden soll, dann wird es erst mal vom Drucken ein bisschen schwieriger, weil das halt klein ist.
[SPEAKER_00]: Nein, will ich nicht.
[SPEAKER_01]: Es soll schon so sein, dass man die sieht.
[SPEAKER_01]: Also ich liebe Miniaturfiguren.
[SPEAKER_01]: Ich liebe Miniaturfiguren.
[SPEAKER_00]: Die musst du dann aber anmalen.
[SPEAKER_01]: Die anmalen, das ist ja, hallo, da ziehe ich meinen Hut vor.
[SPEAKER_01]: So eine Märklin-Eisenbahnfigur, wer die anmalt, das sind Götter für mich.
[SPEAKER_01]: Ich kann das nicht, also sorry.
[SPEAKER_00]: Ich kann keine Miniatur oder Zinssoldaten oder sowas, kann ich nicht anmalen.
[SPEAKER_00]: Ich habe einen SLA-Drucker.
[SPEAKER_00]: der mit einem anderen Verfahren arbeitet, mit flüssiger Harz arbeitet.
[SPEAKER_00]: Das wird belichtet und dann, da kannst du richtig, richtig feine Schichten machen, die in Mikrometer oder was auch immer groß sind.
[SPEAKER_00]: Damit kann man auch kleine Figuren machen, aber da kann ich nur eine Farbe.
[SPEAKER_00]: Und ich habe das Ding schon seit Jahren nicht mehr verwendet.
[SPEAKER_01]: Das muss dir ja auch Spaß machen, wenn es dir keinen Spaß macht.
[SPEAKER_00]: Wenn du lieber Stiebel-Eltron-Ersatzteile machen willst.
[SPEAKER_00]: Nein, das Problem ist, den Aufwand, den du drumherum hast.
[SPEAKER_00]: Wenn ich in meinem normalen FDM-3D-Drucker, also der mit Düse arbeitet und immer Schicht für Schicht macht, wenn ich da was drucken will, dann suche ich mir das Modell aus, schicke es zum Drucker hin, der druckt das dann, ich nehme es raus, bin fertig.
[SPEAKER_00]: Wenn ich aber mit dem SLA-Drucker was drucken will,
[SPEAKER_00]: Dann muss ich das Modell auch vorbereiten, so wie ich es im anderen Drucker machen muss.
[SPEAKER_00]: Aber das Erste, ich muss dann den Drucker Harz in die Schale kippen, flüssiges Harz.
[SPEAKER_00]: Dann die Platte rein, sodass der Druck, dann druckt er erstmal ein paar Stunden.
[SPEAKER_00]: Und dann, wenn das ganze Ding fertig ist, dann muss ich die Platte rausnehmen, muss das waschen, muss es in eine UV-Station stellen, damit das Harz auch komplett belichtet ist und hart wird.
[SPEAKER_00]: Dann sollte man es nochmal waschen.
[SPEAKER_00]: Dann habe ich den Mist mit dem Drucker.
[SPEAKER_00]: Ich habe eine Schale voller Harz.
[SPEAKER_00]: Das muss ich wieder zurück in die Flasche kippen.
[SPEAKER_00]: Nein.
[SPEAKER_01]: Wenn das 3D-Drucker ist, da kommt so ein Faden, der sieht aus wie so eine Gummiewurst, dann kommt der da rein und dann kommt unten... Ja, das ist ein FDM-Drucker.
[SPEAKER_00]: Ja, sag ich doch.
[SPEAKER_00]: Du sagst was anderes.
[SPEAKER_00]: Das sind die Einfachen.
[SPEAKER_00]: Wo ich sage, dass es einfach geht, aber da bist du halt limitiert, weil der Durchmesser, was da für eine Wurst rauskommt, das ist 0,4 Millimeter.
[SPEAKER_01]: Genau, ganz klein, ja.
[SPEAKER_00]: Und für, ja ganz klein, für so eine kleine Figur, die du jetzt auf dem Brettspiel benutzen willst, ist das zu groß.
[SPEAKER_00]: Da ist das eine fette Wurst und nicht mehr so eine kleine.
[SPEAKER_01]: Also von dem, aus der Perspektive gesehen, ist das natürlich genau.
[SPEAKER_00]: Und das ist beim SLA anders, da kannst du halt, ich weiß nicht.
[SPEAKER_01]: Ich will jetzt aber keine kleine Figur haben.
[SPEAKER_01]: Ich will eine Figur haben.
[SPEAKER_00]: Ja, und dann kommt es natürlich auch darauf an, was für Details willst du auf der Figur sehen?
[SPEAKER_01]: Du siehst doch meine, du kennst doch meine Brindschicht.
[SPEAKER_00]: Ja, ich kenne sie, aber wenn sie nur Fingerhut groß sein soll, dann kann ich das definitiv nicht mit FDM drucken.
[SPEAKER_00]: Dann brauche ich SLA.
[SPEAKER_00]: Und ich sage, SLA ist halt, mache ich halt ungerne.
[SPEAKER_01]: Das heißt, ich müsste dann kommen, du machst den Druck und ich mache die Sachen sauber.
[SPEAKER_01]: So, den Arzt raus.
[SPEAKER_00]: Du musst das dann anmalen.
[SPEAKER_00]: Ja, bei meinem FDM-Drucker, wenn ich dann endlich fertig bin mit dem Upgrade, dann kann ich acht Farben mischen.
[SPEAKER_00]: Also dann hat man fünf Köpfe, die Filament laden können.
[SPEAKER_00]: Also dann habe ich acht verschiedene Farben, die ich in einem Druck gleichzeitig benutzen kann, ohne dass ich eingreifen muss.
[SPEAKER_00]: Und da gibt es halt dieses, da haben einige jetzt ein Verfahren entwickelt, wie man es zum Beispiel im Zeitungspapier macht, also wenn du da mit der Lupe rangehst, da siehst du ja, dass dann zum Beispiel eine Farbe orange da nicht wirklich orange ist, sondern dass du siehst dann kleine Punkte, da ist dann ein roter, da ist dann ein gelber und je weiter du dann rausgehst, siehst du es dann immer als orange.
[SPEAKER_00]: Und dieses Verfahren hat man im 3D-Druck versucht nachzubasteln und dann kannst du dann, wenn du
[SPEAKER_00]: die Grundfarben hast, theoretisch alle Farben machen.
[SPEAKER_00]: Wenn es dann schön kalibriert ist und du musst halt darauf aufpassen.
[SPEAKER_00]: Je kleiner es wird, je schwieriger wird es ja dann, weil du halt irgendwann nicht kleiner drucken kannst, weil 0,4 Millimeter ist.
[SPEAKER_01]: Also wir sagen dann einfach, ich gehe hin, ich sage, ich möchte Meter groß sein, damit dann ist das Problem gelöst.
[SPEAKER_01]: Meter groß ist kein Problem.
[SPEAKER_01]: Geht auch wieder nicht.
[SPEAKER_00]: Ja, musst aber dann zusammenkleben.
[SPEAKER_00]: Mit Sekundenkleber?
[SPEAKER_01]: Oder was auch immer Kleber du willst.
[SPEAKER_01]: Also Explozitharz oder wie das heißt.
[SPEAKER_00]: Ist scheißegal, aber Kleber.
[SPEAKER_00]: Musst irgendwie zusammenkleben, ja.
[SPEAKER_00]: Weil das Bauvolumen, das Druckvolumen, jetzt wird es noch ein bisschen kleiner, sind so ungefähr 200 Millimeter mal 200 Millimeter mal 250.
[SPEAKER_00]: Heißt 200 Millimeter, 20 Zentimeter?
[SPEAKER_00]: Ja.
[SPEAKER_01]: Okay.
[SPEAKER_00]: Ja, jetzt wird es noch ein bisschen kleiner, weil... Ist egal, ja.
[SPEAKER_00]: Durch die acht Köpfe muss man leider ein bisschen was einbüßen.
[SPEAKER_01]: Okay.
[SPEAKER_01]: Mach dein Update, mach die fertig, die Maschine und dann... Ja, weißt du, ich habe dieses Update, diese Kiste... Du hast es schon seit Wochen, Monaten.
[SPEAKER_00]: Seit Wochen, seitdem wir aus dem Urlaub zurück sind, habe ich das Ding rumfliegen und dann wollte ich letztens mal anfangen und wollte mir die Anleitung anschauen, wollte wissen, wie lange dauert das ungefähr.
[SPEAKER_00]: Und dann schaue ich mir die Antwort an und dann steht da gleich ein Hinweis drin, wenn Sie das Gen2-Upgrade-Paket gekauft haben, dann hilft diese Anleitung, das gleich mit diesem Upgrade durchzuführen.
[SPEAKER_00]: Scheiße, will ich jetzt dieses Gen2-Upgrade haben?
[SPEAKER_00]: Hab nachgeschaut, wie teuer das ist.
[SPEAKER_00]: Okay, die 50 Euro, das haue ich jetzt noch raus und wenn das dann da ist, dann baue ich dann alles gleich zusammen.
[SPEAKER_00]: Nicht, dass ich das Ding zweimal zusammenbauen muss.
[SPEAKER_00]: Und jetzt habe ich da heute mit angefangen und ich habe heute das allererste Mal diese Kiste aufgemacht, wo das Paket drin ist, also wo die ganzen Teile drin sind.
[SPEAKER_00]: Und da ist dann ein Zettel drin, steht drauf, super schön, dass Sie das gekauft haben.
[SPEAKER_00]: Und da ist so ein Entschuldigungsbrief drin, weil die Firma hat beworben, dass die Köpfe mit vollgehärteten Düsen ausgestattet werden.
[SPEAKER_00]: Und die sind jetzt aber nur beschichtet.
[SPEAKER_00]: Weil der Lieferant das halt nicht so geliefert hat.
[SPEAKER_00]: Und jetzt haben die natürlich alle die Kisten schon vollgepackt und so und haben dann gesagt, okay, weil wir das jetzt falsch beworben haben, können jetzt Geld zurückhaben.
[SPEAKER_00]: Also haben wir Geld angeboten, haben wir sogar noch mehr Geld angeboten, wenn ich einen Gutschein nehme, also dass ich bei denen im Shop noch was Neues kaufe.
[SPEAKER_00]: Und dann stand da drin und als Dankeschön kriegt ihr dieses Gen 2 Upgrade kostenlos.
[SPEAKER_00]: Da stand jetzt nichts dabei.
[SPEAKER_00]: Ist das jetzt in diesem Paket drin?
[SPEAKER_00]: Gibt es da jetzt einen Gutschein?
[SPEAKER_00]: Muss ich das nachkaufen?
[SPEAKER_00]: Weil ich konnte mir nicht vorstellen, dass das schon da drin ist.
[SPEAKER_00]: Und dann räume ich alle Kisten aus.
[SPEAKER_00]: Ach, scheiße, da ist die Box.
[SPEAKER_00]: Jetzt habe ich dieses tolle Upgrade zweimal.
[SPEAKER_00]: Kann man nicht verkaufen?
[SPEAKER_00]: Sicher, ich könnte es wahrscheinlich auch zurückgeben, muss mal schauen, was ich mache.
[SPEAKER_00]: Jetzt habe ich halt erstmal Ersatzteile.
[SPEAKER_00]: Es ist ja auch zum Glück nicht ganz so teuer wie das ganze Upgrade von den acht Köpfen.
[SPEAKER_00]: Aber finde ich halt sehr lobenswert.
[SPEAKER_00]: Die gehen da offen mit um, haben Rabatt gegeben und meistens ist es ja so, wenn du Rabatt von irgendeiner Firma kriegst, weil sie irgendeinen Scheiß gebaut haben, die bieten dir nur einen Gutschein an, dass du bei denen was Neues einkaufen kannst.
[SPEAKER_00]: Gut, wenn du das Geld haben willst, musst du dich persönlich beim Support melden.
[SPEAKER_00]: Ist jetzt auch nicht so einfach gelöst, aber du kannst das Geld kriegen.
[SPEAKER_00]: Aber schön finde ich, dass sie dann ihren Hebel auch nutzen und sagen, hey, wenn ihr bei uns was einkommt, kriegt ihr sogar noch ein bisschen mehr.
[SPEAKER_00]: Weil das sind ja dann für die...
[SPEAKER_00]: Also 120 Euro würdest du direkt zurückbekommen und die haben dir 140 angeboten, wenn du einen Gutschein nimmst.
[SPEAKER_00]: Und das finde ich logisch, weil die sehen ja nur den Einkaufspreis.
[SPEAKER_00]: Genau.
[SPEAKER_01]: Die 120 haben sie ja schon, also ist es jetzt eigentlich nur noch...
[SPEAKER_00]: Sehr gut.
[SPEAKER_01]: Es gibt auch wenige... Gut, aber wie lange denkst du jetzt, was ist dein Zeitfilm?
[SPEAKER_01]: Du machst doch einen Plan.
[SPEAKER_01]: Du sagst doch, ich möchte fertig werden am 24. Dezember für den Christbaum.
[SPEAKER_01]: Für Geschenke für meine Kinder.
[SPEAKER_00]: Ich will eigentlich dieses Wochenende noch fertig werden.
[SPEAKER_01]: So schnell.
[SPEAKER_00]: Aber ich habe mir diese Anleitung angeschaut, da sind manche Kapitel, da sind 70 bis 100 Schritte drin.
[SPEAKER_00]: Ja, und...
[SPEAKER_01]: Ich bin schon über den Teil... Deine Kinder kannst du nicht anspannen, die können dir da nicht helfen.
[SPEAKER_01]: Dass du sagst, hier klebt es mal zusammen mir oder... Ich will jetzt nicht die ganze Zeit der Nachsuchung, wenn etwas verloren geht.
[SPEAKER_01]: Du hast mir erzählt, dass dein Sohn irgendwie ein Fan von dem Brinzsch ist.
[SPEAKER_01]: Das muss ich jetzt schon mal erwähnen.
[SPEAKER_01]: Er kommt da irgendwie aus dem Nichts raus und er sagt, mein Sohn liebt den irgendeinen grünen Brinzschick.
[SPEAKER_01]: Dann habe ich gesagt, wie kommt denn der Sohn, der ist ja sehr reglementiert hier mit seinen Internetzugängen und die Kinder sollen ja eher Trampolin springen, als dass sie irgendwo hier rumspringen im Internet.
[SPEAKER_01]: Dann sagt er auf einmal, sein Sohn ist Fan von meinen Brindschicks, jetzt erklär mir das mal.
[SPEAKER_00]: Also.
[SPEAKER_01]: Ja.
[SPEAKER_01]: Hat er dein Handy erwischt aus Versehen?
[SPEAKER_01]: War das nicht abgeschaltet?
[SPEAKER_01]: Gesperrt?
[SPEAKER_00]: Ich weiß nicht warum, aber es gibt schon seit vielen, vielen Jahren.
[SPEAKER_00]: Also du kennst das Spiel Minecraft.
[SPEAKER_00]: Ja.
[SPEAKER_00]: Es ist immer noch der heiße Scheiß.
[SPEAKER_00]: Und ich hätte nicht gedacht, dass es auch noch der heiße Scheiß bei...
[SPEAKER_01]: Der Generation von Mein Kindern ist.
[SPEAKER_00]: Und der hat seit einiger Zeit, kann das auf der Switch spielen, findet das super.
[SPEAKER_00]: Und du hast jetzt ein Brinschick im Quadratform gemacht.
[SPEAKER_00]: Es ist ja Minecraft-Brinschick.
[SPEAKER_00]: Das gefällt ihm.
[SPEAKER_01]: Hast du ihm gezeigt?
[SPEAKER_01]: Aber sicher.
[SPEAKER_01]: Und er hat gesagt, es ist super.
[SPEAKER_01]: Nein.
[SPEAKER_01]: Ja, sowas muss ins Netz, das muss da rein, da muss stehen, hallo, neue Fans.
[SPEAKER_00]: Jetzt musst du aber aufpassen, nicht, dass da jetzt alle auf den Wagen ausspringen und sagen, das ist jetzt ein Minecraft-Brill.
[SPEAKER_00]: Dann kriegst du jetzt hier noch Ärger mit Microsoft.
[SPEAKER_01]: Nee, das glaube ich nicht, das ist eine künstlerische Verfremdung für Parfümbehälter.
[SPEAKER_01]: Da sah ein Prinschick halt mal so ein bisschen aus wie Minecraft.
[SPEAKER_01]: Wenn du mir das nicht gesagt hättest, hätte ich es gar nicht gewusst.
[SPEAKER_01]: Aber das tut mir gut, das tut der Künstlerseele gut, wenn sie sowas hört.
[SPEAKER_01]: Ja.
[SPEAKER_01]: Den kann man sicher auch schnell, den kannst du schnitzen, aus einem Käsewürfel kannst du den machen.
[SPEAKER_00]: Den kriege ich auch in meinem 3D-Programm gezeichnet.
[SPEAKER_01]: Das glaube ich auch, der ist nicht schwierig.
[SPEAKER_01]: Die Fluschigkeit, die kriegst du nicht so gut.
[SPEAKER_00]: Man kann Haare drucken.
[SPEAKER_01]: Wie willst du denn Haare drucken?
[SPEAKER_01]: Das geht.
[SPEAKER_01]: Gerade hast du mir erzählt, das ist eine dicke Wurst.
[SPEAKER_01]: Wenn du da kommst aus der Perspektive, ist nichts zu machen.
[SPEAKER_01]: Das ist eine dicke Wurst.
[SPEAKER_00]: Das sieht ganz verrückt aus.
[SPEAKER_00]: Es gibt zum Beispiel so einen Löwen, den du drucken kannst und
[SPEAKER_00]: Da wird das Haar nicht in Form gedruckt, wie es am Ende aussieht.
[SPEAKER_00]: Da wird einfach wie so eine Halskrause drumherum gemacht und der Faden geht von dem Löwen bis zu dieser Halskrause und am Ende schneidest du die Halskrause ab und dann hast du Haar.
[SPEAKER_01]: So, so.
[SPEAKER_01]: Okay, gut.
[SPEAKER_01]: Ich bin gespannt.
[SPEAKER_01]: Ich bin gespannt, der Minecraft-Brün-Chick in Giftgrün.
[SPEAKER_01]: Mal gucken, wie der mal aussieht.
[SPEAKER_01]: Super.
[SPEAKER_01]: Das war jetzt ein schöner Abgang.
[SPEAKER_01]: Das hat uns doch mal eine Stunde gekostet.
[SPEAKER_01]: Na, danke.
[SPEAKER_01]: Ja, super.
[SPEAKER_00]: Okay.
[SPEAKER_00]: Bleibt nicht mehr viel Zeit fürs Bett.
[SPEAKER_00]: Also je nachdem, wann die Leute das hören.
[SPEAKER_00]: Also manche fangen ja schon um 17 Uhr an.
[SPEAKER_01]: Ich wollte gerade sagen, also wir haben ja hier festgestellt, genau 17, 18 Uhr bis 22 Uhr ist unsere Hauptstreamingzeit und am Wochenende, Freitag, Samstag, Sonntag.
[SPEAKER_01]: Also unter der Woche ist kein Platz für uns.
[SPEAKER_01]: Ist auch egal.
[SPEAKER_01]: Also wenn die Leute dann, aber hören die sich unseren Podcast toujours in einem Stück an?
[SPEAKER_01]: Das kann ich mir nicht vorstellen.
[SPEAKER_01]: Aber vielleicht sagt uns mal einer, ob die geschnipselt wird oder ob man immer wieder von vorne anfängt oder ob man das als Schlafmittel benutzt.
[SPEAKER_01]: Ja, wird uns interessieren.
[SPEAKER_00]: Also, das war's.
[SPEAKER_00]: Das war der 10. Oktober.
[SPEAKER_01]: Jetzt kommt Theaterspiel Nummer 6.
[SPEAKER_01]: Nummer 6.
[SPEAKER_01]: Und bin gespannt.
[SPEAKER_01]: Haben auch noch nichts gehört, wie das ankommt.
[SPEAKER_01]: Hab jetzt vielleicht jemanden, der Interesse hätte für eine Theatergruppe.
[SPEAKER_01]: Oh mein Gott.
[SPEAKER_00]: Du hast einen Chor gefunden an der Schule.
[SPEAKER_01]: Ja, nee.
[SPEAKER_01]: Aber ich habe einen Manager oder Managerin oder was, die hat viele Kontakte und die hat mir gesagt, sie kennt jemanden, der macht immer so Theateraufführungen und die suchen immer neuen Stoff und sie könnte sich gut vorstellen, dass die mit meinem Stoff,
[SPEAKER_01]: Dann habe ich gesagt, wie soll das passieren?
[SPEAKER_01]: Die brauchen ja noch ein Orchester dazu und wer weiß was.
[SPEAKER_01]: Man könnte es ja im Hintergrund laufen lassen und nur die als Schauspieler.
[SPEAKER_01]: Ich werde verrückt.
[SPEAKER_01]: Stell dir das mal vor, das wird gespielt auf der Bühne.
[SPEAKER_01]: Hallo.
[SPEAKER_01]: Fantastisch.
[SPEAKER_01]: Ja, genau.
[SPEAKER_01]: Aber gut, schauen wir mal.
[SPEAKER_01]: Da musst du natürlich dann kommen, das ist natürlich klar.
[SPEAKER_01]: Da ladet man natürlich auch die Hörerinnen ein zur Welt.
[SPEAKER_00]: Ja, aber bitte nicht donnerstags.
[SPEAKER_01]: Wieso donnerstags?
[SPEAKER_01]: Kann ich nicht.
[SPEAKER_01]: Wie kann ich nicht?
[SPEAKER_01]: Hast du da Anti-Alkoholiker-Treffen oder was?
[SPEAKER_01]: Ah, AA-Treffen?
[SPEAKER_00]: Nein, da geht meine Frau schon aus, da muss ich auf die Kinder.
[SPEAKER_00]: Ach so, du musst Kinder babysitten, ja.
[SPEAKER_01]: Wann sind die Kinder alt genug ohne Babysitter?
[SPEAKER_01]: Wie lange muss ich noch warten?
[SPEAKER_00]: Ich weiß es nicht.
[SPEAKER_01]: Du weißt nicht, warum ich sie alleine lassen kann.
[SPEAKER_01]: Okay, also meine Eltern haben das sehr früh gemacht.
[SPEAKER_01]: Und das Haus ist nicht abgebrannt?
[SPEAKER_01]: Nee, abgebrannt nicht, nein.
[SPEAKER_01]: Aber es gab Auseinandersetzungen und alles mögliche, also es war schon okay.
[SPEAKER_01]: Aber damals hat man sich darüber keine Gedanken gemacht.
[SPEAKER_00]: So, wir gehen jetzt und ihr bleibt im Bett und tschüss.
[SPEAKER_00]: Gute Nacht.
[SPEAKER_00]: Genau.