Malaria am Main, Mücken am Strand und ein Entenroboter für die Kinderzimmer
Ep. 05

Malaria am Main, Mücken am Strand und ein Entenroboter für die Kinderzimmer

•

Episode description

Es ist der 20. September, und der Urlaub ist vorbei. Der Diskurs geht weiter, und Dada natürlich auch.

Aus dem Italienurlaub: ein Bericht über Mücken, Hitze, Vulkane, Feuer und Sandstrand. Ein Blick auf die Wahlen in Sachsen‑Anhalt und die heutigen Wahlen in Berlin sowie Mecklenburg‑Vorpommern. Wo in Sachsen‑Anhalt eine rechtsextreme Partei sehr viele Stimmen erhalten hat, sieht es in Berlin danach aus, als könnte “Die Linke” hier gewinnen.

Für Menschen mit dem “Tesla-Regret-Syndrom” gibt es Hilfe. Jene, die ein Elon‑Musk‑Produkt vor seinen „Führer‑Grüßen“ gekauft haben, erhalten Tipps, was sie tun können. Vom Entfernen der Markensymbole am Auto bis hin zum Verkauf.

Die Intelligenz darf natürlich nicht fehlen. Sind die großen Firmen schon profitabel mit KI? (Spoiler: NEIN). Verbrauchen Datenzentren nun noch mehr Wasser, wo Wasserzeichen gefordert werden? Sollte KI-Nutzung in der Schule reguliert werden? Suno erlaubt nur noch die Befreiung von 25 Werken pro Monat - selbst für zahlende Kunden.

Als Schöpfer der Brinschigs sucht Rainer jemanden, der sich mit Filzen auskennt und seine Kreation in die Realität holen kann. Wer sich mit Nassfilzen oder Nadelfilzen auskennt, darf sich gerne via Mastodon oder Mail (redaktion@diskursunddada.de) melden.

Enten sind auch wieder dabei. Diesmal als 25cm großer Roboter, der selbst von Kindern programmiert werden kann.

Viel Spaß beim hören.

Auch wenn der gesprochene Inhalt mit menschlicher Intelligenz erstellt wurde, kann dieser Fehler enthalten und dient nur zur Unterhaltung.

die Musik wurde mit suno.com erstellt
die Bilder wurden mit (lokaler) KI erstellt

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0:01

[SPEAKER_00]: Folge Nummer 5 Intro zurückgespult.

0:47

[SPEAKER_01]: Also er nimmt mich jedes mal mit unser Jingle wie findest du den der ist doch klasse oder.

0:55

[SPEAKER_00]: Wenn man den richtigen nimmt ist der klasse ja.

0:56

[SPEAKER_01]: Wenn man den richtigen nimmt weil wir zwei zur Auswahl haben ja super.

1:00

[SPEAKER_00]: Zwei sag ich.

1:01

[SPEAKER_01]: Tu die anderen einfach löschen dann hast du immer den richtigen oder schreib bei dem richtigen davor richtiger.

1:07

[SPEAKER_01]: in der in der in der titel das das wäre eine idee aber wir haben nicht nur zwei wir haben sechs naja bei dem einen schreibst du richtiger davor richtiger, dann weißt du jedes mal wenn wir wieder nach einem halben jahr wieder neuen podcast machen ah das war der richtig.

1:22

[SPEAKER_00]: Die nächste folge kommt erst in einem halben jahr.

1:24

[SPEAKER_01]: So wie wir das hier machen ist es ja ja dauernd ist einer in urlaub ja.

1:31

[SPEAKER_01]: So wie du jetzt.

1:32

[SPEAKER_01]: Ich war ein bisschen länger als du.

1:35

[SPEAKER_01]: Du hast ja ganz Italien angeguckt.

1:39

[SPEAKER_01]: Von Nord nach Süd.

1:41

[SPEAKER_00]: Wie nennt man diese Regionen in Italien?

1:43

[SPEAKER_00]: Giro d'Italia.

1:45

[SPEAKER_00]: Sind das Bundesländer?

1:47

[SPEAKER_01]: Keine Ahnung.

1:51

[SPEAKER_00]: Ja, aber haben die so einen gleichen Status wie jetzt bei uns in den Bundesländern?

1:56

[SPEAKER_01]: Das weiß ich nicht.

1:57

[SPEAKER_01]: Umbrien, du meinst jetzt Umbrien oder Toskana.

1:59

[SPEAKER_01]: Ja, genau.

2:00

[SPEAKER_01]: Sowas.

2:01

[SPEAKER_00]: Ja, die haben es.

2:03

[SPEAKER_01]: Nein, das haben sie nicht.

2:04

[SPEAKER_00]: Also alles aus Rom gesteuert?

2:06

[SPEAKER_00]: Vom Kaiser?

2:08

[SPEAKER_01]: Oder vom Vatikan.

2:11

[SPEAKER_00]: Das kann ich nicht sagen, habe ich nicht gesehen, den Vatikan.

2:13

[SPEAKER_01]: Das hast du dir nicht angeguckt?

2:14

[SPEAKER_01]: Bist du von Nord nach Süd gefahren?

2:16

[SPEAKER_01]: Ja, mit der ganzen Familie.

2:18

[SPEAKER_01]: Ja.

2:21

[SPEAKER_01]: Und hast es nicht gesehen.

2:22

[SPEAKER_01]: Habt ihr nicht den Vatikan?

2:24

[SPEAKER_00]: Nee.

2:25

[SPEAKER_01]: Das gibt's auch nicht.

2:26

[SPEAKER_01]: Aber den Brunnen habt ihr halt Geld reingeschmissen.

2:29

[SPEAKER_01]: Trivi, Brunnen, Trivi.

2:30

[SPEAKER_00]: Nein, kein Geld.

2:32

[SPEAKER_00]: Nein, habt ihr auch nicht gemacht.

2:33

[SPEAKER_01]: Ihr habt aber Geld reingeschmissen in den Vesuv, das habt ihr gemacht.

2:37

[SPEAKER_01]: Ihr habt mal reingeguckt in den Krater.

2:39

[SPEAKER_00]: Nein.

2:40

[SPEAKER_01]: Habt ihr auch nicht.

2:41

[SPEAKER_01]: Wo wart ihr nochmal?

2:42

[SPEAKER_01]: In Italien?

2:43

[SPEAKER_01]: Bist du sicher?

2:44

[SPEAKER_01]: Oder war das nur die...

2:47

[SPEAKER_01]: Die Berner Alpen oder was war das?

2:49

[SPEAKER_00]: Du in diesem Land, da war es so warm.

2:53

[SPEAKER_00]: Nur deine reine Existenz hat dich schon zum Schwitzen gebracht.

2:56

[SPEAKER_01]: Nur die Existenz, ja.

2:58

[SPEAKER_00]: Die Klimaanlage im Auto war kaputt.

3:00

[SPEAKER_00]: Die ging zum Glück im Auto.

3:01

[SPEAKER_01]: Die ging zum Glück.

3:02

[SPEAKER_00]: Du darfst aber nicht zu kalt reden, weil dann frieren die Knie ein.

3:06

[SPEAKER_01]: Welche Knie?

3:07

[SPEAKER_00]: Von allen.

3:11

[SPEAKER_00]: Autofahren war von der Temperatur her angenehm, wir haben viele Stationen gemacht und nicht in jeder Station gab es eine Klimaanlage.

3:20

[SPEAKER_01]: In jeder Station?

3:21

[SPEAKER_00]: Also jeden Halt, wo wir ein paar Übernachtungen gemacht haben.

3:26

[SPEAKER_01]: Du meinst in den Hotels oder Zelten oder Kiosken oder was?

3:32

[SPEAKER_00]: Meistens hatten wir irgendwelche Ferienwohnungen.

3:34

[SPEAKER_00]: Weil wir halt so viele waren, haben wir Ferienwohnungen genommen.

3:37

[SPEAKER_00]: Der erste, die hatte Klimaanlage.

3:40

[SPEAKER_01]: Da war es aber noch nicht nötig, das war ja noch in den Bergen.

3:44

[SPEAKER_00]: War schon warm, aber wäre jetzt nicht unbedingt nötig gewesen.

3:49

[SPEAKER_00]: Die nächste, da muss ich mal kurz überlegen.

3:53

[SPEAKER_01]: Naja, wenn du vom Norden kommst, dann bist du wahrscheinlich bis Umbrien gekommen, oder?

3:58

[SPEAKER_01]: Nee, wir sind in Perugia gewesen, da waren wir ein paar Nächte.

4:03

[SPEAKER_01]: Perugia, ach das ist das mit den engen Gästchen oder was, ja?

4:06

[SPEAKER_01]: Perugia ist das das?

4:07

[SPEAKER_01]: Wo die Straßen so breit sind wie ein Handtuch oder was?

4:11

[SPEAKER_00]: Nein, das ist nicht Perugia.

4:12

[SPEAKER_00]: Die Straßen waren schon von der Breite einigermaßen okay, je nachdem, welchen Teil du jetzt fährst.

4:19

[SPEAKER_00]: Ach, das war Parkplatz.

4:21

[SPEAKER_00]: War halt bergig und sehr viele Einbahnstraßen, also ohne Navi hätte ich mich da jetzt nicht durchgetraut zu fahren.

4:30

[SPEAKER_00]: Und dann der Schrecken, da gibt es so ZDL-Zonen, ... ... also so verkehrsberuhigte Zonen, ... ... da wo du nur mit einem Pass oder so rein darfst, ... ... richtig hohe Strafen, irgendwie so 300 Euro oder so, ... ... kannst du da zahlen, wenn du da aus Versehen mal durchfährst.

4:46

[SPEAKER_00]: Soll abgeblich videoüberwacht sein, ... ... da hatte ich immer Angst, durch so ein Ding durchzufahren.

4:51

[SPEAKER_01]: Ist auch nicht schön, wenn man im Urlaub nur von Angst geleitet wird, ... ... oder begleitet wird, ist nicht so schön, oder?

4:58

[SPEAKER_00]: Autofahren in einer Stadt, in einer Stadt, wo die Stadt, ich meine die Italiener haben ja nicht ihre Stadt fürs Auto gebaut, das Auto ist ja etwas später gekommen.

5:07

[SPEAKER_01]: Das haben wir auch nicht gemacht.

5:08

[SPEAKER_01]: Wir haben es umgebaut, wir haben es umgebaut zum Auto.

5:13

[SPEAKER_00]: Also ich habe verstanden, warum die Italiener gerade in so Städten lieber so Autos von der Größe Fiat Panda fahren.

5:19

[SPEAKER_00]: Die haben nicht so viel Geld die Italiener.

5:22

[SPEAKER_00]: Ich glaube nicht, dass es nur am Geld liegt, da kannst du halt mit so einem kleinen Auto auch durch so eine Stadt fahren und bei manchen Dingen, da bin ich dann echt überrascht, wo du denkst, das ist ja jetzt hier eigentlich ein verkehrsberuhigter Bereich, wenn du durch so eine Art Fußgängerzone läufst, also ist jetzt nicht wirklich Fußgängerzone breit und weit, weil es halt enge Gassen sind und auf einmal wirst du da von Autos angehubt.

5:44

[SPEAKER_00]: Also die eine der schlimmsten Gassen, die ich erlebt habe,

5:50

[SPEAKER_00]: Da mussten wir uns in Türrahmen stellen weil da gerade so ein Müllauto durchgefahren ist was Glas abgeholt hat und die Spiegel war natürlich alles schon angeschlagen von dem Ding und wir mussten uns in die Türrahmen stellen weil dieses Auto gerade so Millimeter genau dadurch diese Gasse gepasst hat.

6:08

[SPEAKER_01]: Man fragt sich was war zuerst da das Müllauto oder die Straße das fragt man sich aber wahrscheinlich ist es, wie in so einem Tal wo der Fluss sich da so durch beißt, wahrscheinlich hat sich auch das Müllauto da seine Schneise weggebrochen, also auf den Millimeter, mehr braucht es ja nicht.

6:26

[SPEAKER_00]: Es war jetzt auch kein riesen Müllauto wie man es sich bei uns vorstellt, so ein kleiner Transporter mit einem kleinen Glasfach hinten drauf also war nicht groß.

6:37

[SPEAKER_00]: Das musste sich da unbedingt durch diese enge Gasse durch quetschen.

6:41

[SPEAKER_01]: Hast du keine Angst um die Kinder gehabt?

6:43

[SPEAKER_00]: Die standen ja im Türrahmen.

6:45

[SPEAKER_01]: Achso, da war deine Angst dann weg.

6:47

[SPEAKER_01]: Kinder im Türrahmen, alles okay, Auto kalt und durch.

6:53

[SPEAKER_01]: Man, oh man, oh man.

6:55

[SPEAKER_01]: Sehr, sehr enge Gassen.

6:55

[SPEAKER_01]: Also gut, das war Perugia, da sehr enge Gassen.

6:58

[SPEAKER_01]: Da träumst du heute noch von, von diesem Stress.

7:01

[SPEAKER_01]: Wo warst du noch?

7:02

[SPEAKER_00]: Da sind wir weiter... Hast du nicht gerade was erzählt?

7:05

[SPEAKER_01]: In der Stadt der Toten warst du noch?

7:08

[SPEAKER_01]: In Baletta waren wir als nächstes.

7:11

[SPEAKER_01]: Baletta.

7:12

[SPEAKER_01]: Ach, die Heimat vom italienischen Ballett, Baletta.

7:17

[SPEAKER_00]: Ja, genau.

7:18

[SPEAKER_01]: Ach super, toll, ich habe das noch nie gehört.

7:21

[SPEAKER_00]: Also es ist schon ziemlich weit im Süden und man merkt schon an, dass die südliche Region nicht so die Priorität in Italien ist, weil es ist da alles schon

7:31

Ärmer.

7:32

[SPEAKER_00]: Ja, es ist ärmer.

7:35

[SPEAKER_00]: Wahrscheinlich verdienen die Leute da auch nicht so viel, weil da ist auch fast nichts.

7:38

[SPEAKER_00]: Das ganze Land ist irgendwie verbrannt.

7:42

[SPEAKER_00]: Nachrichten konnten wir keine hören, aber da wäre wahrscheinlich die ganze Zeit gelaufen, hier läuft ein Feuer, da ist ein Feuer.

7:48

[SPEAKER_00]: Haben wir auch unterwegs gesehen.

7:51

[SPEAKER_00]: Viele Felder, die haben dann angefangen zu brennen, wurden dann auch relativ schnell gelöscht, aber auch an der Autobahn und so.

7:57

[SPEAKER_01]: Hast du schöne Fotos gemacht?

7:59

[SPEAKER_00]: Ja, sicher.

8:01

[SPEAKER_01]: Es gibt ja hier dann die Berichte von den Touristen, die dann da hinfahren und Fotos machen von den Waldbränden.

8:09

[SPEAKER_00]: Ja, nur beim Vorbeifahren.

8:10

[SPEAKER_01]: Nur beim Vorbeifahren.

8:11

[SPEAKER_01]: Es war keine Lebensbedrohung für euch?

8:14

[SPEAKER_00]: Nee, also so ein richtiges Feuer hat man meistens dann auch nur in der Ferne gesehen.

8:20

[SPEAKER_00]: Wenn dann der schwarze Rauch dann aufsteigt, hat man schon gesehen, da wird wohl ein Feuer sein.

8:24

[SPEAKER_00]: Wir sind an einem Mal etwas näher vorbeigefahren, da war gerade die Feuerwehr dabei, um die Reste wegzulöschen.

8:32

[SPEAKER_00]: Ja interessant war die viele Feuer scheinen so in der Nähe von Straßen ausgebrochen zu sein.

8:39

[SPEAKER_00]: Du meinst gelegt dann.

8:41

[SPEAKER_00]: Also meine Theorie ist, das kann ich jetzt nicht belegen, genau, dass das halt diese Arschlöcher von Rauchern sind, die dann die Stimme rausschmeißen.

8:49

[SPEAKER_01]: Komm, komm, komm.

8:50

[SPEAKER_01]: Ich war auch ein Raucher.

8:51

[SPEAKER_01]: Diese Arschlöcher von Rauchern.

8:53

[SPEAKER_01]: Immer dieses Mobbing auf die Raucher.

8:56

[SPEAKER_01]: Als ob alle Raucher brennende Zigaretten aus dem Fenster schmeißen.

9:00

[SPEAKER_01]: Die meisten haben ja sogar einen Aschenbecher im Auto.

9:02

[SPEAKER_01]: Die meisten.

9:03

[SPEAKER_00]: Den sie nicht so gerne benutzen.

9:09

[SPEAKER_01]: Oh Mama mir.

9:10

[SPEAKER_01]: Also gut.

9:11

[SPEAKER_01]: Und dann bist du im Süden gewesen und dann hast du Badeurlaub gemacht.

9:15

[SPEAKER_00]: Ja, da waren wir im Süden, ... ... und dann sind wir ganz im Süden gewesen, ... ... in Ugento, und haben dort ein paar Tage ... ... am Campingplatz ...

9:23

[SPEAKER_00]: Ein paar Tage und dann wieder zurück.

9:26

[SPEAKER_00]: Das war der längste Aufenthalt, mit 8.

9:27

[SPEAKER_01]: Doch, genau.

9:30

[SPEAKER_00]: Am Strand.

9:31

[SPEAKER_00]: Also der Strand, der war wirklich fantastisch.

9:35

[SPEAKER_00]: Alles naturbelassen, ... ... also der Bereich vom Campingplatz.

9:38

[SPEAKER_00]: Da waren jetzt keine großen Aufbauten oder so.

9:41

[SPEAKER_00]: Es gab auch keine ...

9:43

[SPEAKER_00]: Stühle zum besetzen oder belegen, wie der Deutsche das halt gerne macht, mit seinen Handtüchern.

9:47

[SPEAKER_00]: Der Engländer auch.

9:48

[SPEAKER_00]: Da waren sogar extra Schilder, all den Scheiß, den er da am Abend am Strand liegen las, wird weggeschmissen.

9:56

[SPEAKER_00]: Also war wirklich nur Strand am Abend dann.

10:00

[SPEAKER_00]: Und der Strand war wirklich wunderschön, der Sand war schön und das Meer.

10:05

[SPEAKER_00]: Also hätte ich nicht gedacht, dass es so was noch gibt, das war wirklich klar.

10:10

[SPEAKER_00]: Richtig klar.

10:11

[SPEAKER_01]: Da fahren jetzt dann alle hin und dann ist es nicht mehr klar.

10:16

[SPEAKER_00]: Ich wünsche euch viel Spaß mit 20 Stunden hinfahren.

10:20

[SPEAKER_00]: Soll jeder tun, wie er möchte.

10:22

[SPEAKER_01]: Er könnte ja nach Catania fliegen oder wir übersetzen von Catania.

10:25

[SPEAKER_01]: Bestimmt.

10:30

[SPEAKER_00]: Wie gesagt, das Wasser war schön, du konntest so 50 bis 100 Meter reinlaufen und es war noch nicht wirklich tief.

10:37

[SPEAKER_00]: Es gab ein paar tiefe Stellen, da konnte ich dann auch nicht mehr stehen, also so knapp dann zwei Meter, aber selbst in diesen Stellen konntest du bis auf deine Füße runterschlafen.

10:46

[SPEAKER_00]: Nein, nein.

10:47

[SPEAKER_00]: Also das war schon phänomenal.

10:50

[SPEAKER_01]: Also hätte ich nicht gedacht, dass es… Möchtest du noch einmal machen?

10:52

[SPEAKER_01]: Fällst du noch einmal hin?

10:54

[SPEAKER_01]: Ne. Achso.

10:55

[SPEAKER_01]: So schön war es dann auch nicht, oder was?

10:58

[SPEAKER_00]: Es ist heiß.

10:59

[SPEAKER_01]: Du kannst ja mit dem Zug runter.

11:00

[SPEAKER_01]: Gibt doch Nachtzüge.

11:01

[SPEAKER_01]: Gibt da nicht so ein super Zugnetz in Italien?

11:03

[SPEAKER_01]: Es ist alles mückenverseucht.

11:06

[SPEAKER_01]: Das wäre natürlich ein...

11:08

[SPEAKER_01]: Warum machen die das nicht weg, die Mücken?

11:11

[SPEAKER_00]: Das versuchen sie da scheinbar.

11:13

[SPEAKER_00]: Also einmal die Woche haben wir da so ein Gegen-Mücken-Programm.

11:17

[SPEAKER_01]: Gegen-Mücken-Programm.

11:18

[SPEAKER_00]: Sehr gut.

11:18

[SPEAKER_01]: Das müssten die in Frankfurt auch machen.

11:20

[SPEAKER_01]: Du weißt schon, gell?

11:21

[SPEAKER_01]: Hast du schon gehört?

11:22

[SPEAKER_01]: Malaria-Tote.

11:24

[SPEAKER_01]: In Frankfurt.

11:25

[SPEAKER_00]: An der Oder.

11:25

[SPEAKER_01]: Ab Flughafen.

11:27

[SPEAKER_01]: Am Main, Frankfurt am Main, am Flughafen.

11:30

[SPEAKER_01]: Im Juni schon Tote, Malaria-Tote.

11:33

[SPEAKER_01]: Jetzt schon wieder Malaria-Tote im Bereich des Frankfurter Flughafens.

11:41

[SPEAKER_01]: Malaria ist angekommen bei uns.

11:43

[SPEAKER_01]: Ich muss das wieder checken.

11:45

[SPEAKER_01]: Wenn ich höre, wenn er was nicht glaubt, dann bewegen sich, also der Kopf bewegt sich nicht, aber die Finger bewegen sich.

11:52

[SPEAKER_00]: Ich habe den Kaffee an meinem Computer nicht angemacht.

11:54

[SPEAKER_00]: Das heißt, der sperrt sich dann immer.

11:55

[SPEAKER_00]: Was ist der Kaffee?

11:57

[SPEAKER_00]: Der gibt sein Programm.

11:58

[SPEAKER_00]: Das heißt, Koffein, da drückt man drauf und dann geht der Bildschirm nicht mehr aus.

12:03

[SPEAKER_01]: Das hast du gemacht.

12:04

[SPEAKER_00]: Ich habe mich wieder angemeldet.

12:08

[SPEAKER_00]: Ich würde mir gerne ein paar Notizen machen.

12:10

[SPEAKER_01]: Malaria, Frankfurter Flughafen.

12:12

[SPEAKER_00]: Damit ich nicht wieder alles vergesse und den Podcast dreimal hören muss.

12:19

[SPEAKER_01]: Also du fährst da nicht mehr hin, also nicht mehr mit dem Auto.

12:25

[SPEAKER_00]: Es ist so weit.

12:29

[SPEAKER_00]: Und das andere, was wirklich interessant ist in Italien, ... ... also bevor wir losgefahren sind, ... ... habe ich immer versucht zu informieren, ... ... was gibt es denn so für besondere Verkehrsregeln, ... ... wo muss man aufpassen in Italien.

12:41

[SPEAKER_00]: Und so ein Ding, was den Urlaubern immer um die Ohren gegangen hat, ... ... ja passt auf mit den Geschwindigkeitslimiten, ... ... immer schön fahren, was da auf den Schildern steht.

12:47

[SPEAKER_01]: Fahrradanhänger, Fahrradanbauten hinten am Auto.

12:51

[SPEAKER_01]: Habt ihr Fahrräder dabei gehabt?

12:52

[SPEAKER_01]: Nein.

12:53

[SPEAKER_01]: Ihr habt keine Fahrräder dabei gehabt?

12:56

[SPEAKER_01]: Gut, bei fünf Stück wäre auch viel gewesen, das wäre ein ganzer Anhänger gewesen, stimmt.

13:01

[SPEAKER_01]: Aber nicht für die Kinder vielleicht so ein kleineres zum Rollen oder was?

13:04

[SPEAKER_01]: Nein.

13:05

[SPEAKER_00]: Ne, die können laufen.

13:08

[SPEAKER_01]: Also kein Fahrrad.

13:09

[SPEAKER_01]: Gut, was hast du noch rausgekriegt?

13:10

[SPEAKER_01]: Tempo?

13:12

[SPEAKER_00]: Tempo war wirklich interessant.

13:14

[SPEAKER_00]: Also wenn du da zum Beispiel auf der Autobahn durch so eine Baustelle durchfährst, dann wird halt die Geschwindigkeit erstmal gedrosselt, also steht da 110, irgendwann 90 und dann bist du in der Baustelle und dann steht 60.

13:27

[SPEAKER_00]: Ja die fahren aber gemütlich in so einer Baustelle.

13:30

[SPEAKER_00]: Die auch mittlerweile, ja.

13:33

[SPEAKER_00]: Das ist die ganze Baustelle wirklich 60 durch.

13:36

[SPEAKER_00]: Auch so bei Baustellen, die jetzt bei uns im Vergleich, also hätte ich gesagt, da wäre wahrscheinlich 80.

13:43

[SPEAKER_00]: Naja, aber der Italiener, ich weiß nicht nach welchem Geschwindigkeitsmessgerät die fahren.

13:50

[SPEAKER_01]: 16 Meile.

13:52

[SPEAKER_00]: Das war dann auch meine Theorie, dass die eher nach Meilen fahren und das war dann schon ziemlich schwierig, wenn du dann sagst, ey ich als guter Deutscher, ich fahr jetzt hier 60.

14:04

[SPEAKER_01]: Ich hab Angst.

14:05

[SPEAKER_01]: Ich will nicht 300 Euro bezahlen oder 600.

14:07

[SPEAKER_00]: Da hast du aber so viele wütende Italiener hinter dir, da hat man sich selten getraut, dann genauso lange wegzufahren.

14:13

[SPEAKER_01]: Darf man Italienern den Stinkefinger zeigen oder kostet der auch Geld?

14:16

[SPEAKER_01]: Weißt du das?

14:17

[SPEAKER_01]: Wie ist das mit Beleidigungen und so?

14:19

[SPEAKER_01]: Ich hab's nicht ausprobiert.

14:20

[SPEAKER_01]: Da soll ich mal gucken, Stinkefinger in Italien.

14:22

[SPEAKER_01]: Ich mein, die beleidigen mit den Worten tun sie ja schon, die Italiener, also gerne.

14:27

[SPEAKER_01]: Stinkefinger, Stinkefinger.

14:30

[SPEAKER_01]: Stinkefinger kostet Italien.

14:34

[SPEAKER_00]: Die interessantesten Schilder, die ich so gesehen habe, wir waren an einem Tag, haben uns so ein schönes Kastell angeschaut, dann sind wir zurückgefahren und dann war die Strecke so ein bisschen anders.

14:43

[SPEAKER_00]: Das war Landstraße, wirklich gerade durch, zweispurig, 50.

14:50

[SPEAKER_00]: Also war mitten im Nirgendwo, einfach nur eine Landstraße, zweispurig und da war ein 50er Schild.

14:57

[SPEAKER_00]: Und naja, auch der Italiener, der vor uns gefahren ist, der ist natürlich Strich 50 gefahren, Meilen oder sowas.

15:06

[SPEAKER_00]: Dann geht die Straße weiter und irgendwann kommt ein Straßenschild 40, 30 und 20.

15:17

[SPEAKER_00]: Wie 20 was?

15:17

[SPEAKER_00]: 20 KMh wollten die, dass man da fährt.

15:21

[SPEAKER_01]: Das haben die in Fürth auch gemacht hier.

15:22

[SPEAKER_01]: Da haben sie auch eine Straße in der Innenstadt, da haben sie auf einmal 20.

15:26

[SPEAKER_00]: Das war eine Landstraße.

15:29

[SPEAKER_01]: Achso.

15:32

[SPEAKER_01]: Ziegen, Ziegen, Schafe.

15:36

[SPEAKER_01]: Also Stinkefinger Italien, sei froh, dass du es nicht gemacht hast.

15:41

[SPEAKER_01]: Also wird nicht mehr strafrechtlich verfolgt, da hast du Glück.

15:45

[SPEAKER_01]: Aber kann eine Zivilklage eingereicht werden.

15:49

[SPEAKER_01]: Zwischen 100 Euro und 8.000 Euro.

15:52

[SPEAKER_01]: Steigt auf 200 Euro bis 12.000, wenn es Zeuge anwesend waren.

15:59

[SPEAKER_01]: Also viel Spaß.

16:01

[SPEAKER_00]: Nee, habe ich nicht gemacht.

16:04

[SPEAKER_00]: Die meisten Italiener waren alle sehr nett.

16:11

[SPEAKER_00]: Da wo ich war, waren sie auch nett.

16:17

[SPEAKER_00]: Das Servicepersonal an den Campingplätzen war auch echt zuvorkommend.

16:22

[SPEAKER_00]: Da waren wir in einem Abend essen, in dem Restaurant auf dem Gärtnerplatz.

16:27

[SPEAKER_00]: Und da ist mir, da ist meiner Tochter eine Gabel runtergefallen.

16:33

[SPEAKER_00]: Im Rollokal.

16:34

[SPEAKER_00]: Im Lokal?

16:35

[SPEAKER_00]: Nein, wir waren außen gesessen.

16:38

[SPEAKER_01]: Im Lokal wäre schlimm gewesen, oder?

16:40

[SPEAKER_00]: Da war ja alles gefliest, nichts war da.

16:41

[SPEAKER_00]: Ich hebe die Gabel auf, lege sie auf den Tisch.

16:43

[SPEAKER_00]: Lieber Pfui!

16:45

[SPEAKER_00]: Sollte dein Kind wieder essen mit der Gabel?

16:47

[SPEAKER_00]: Und dann kommt da eine Dame angerannt und will mir die Gabel wegnehmen und legt eine neue hin.

16:54

[SPEAKER_01]: Ja, ist doch nett.

16:56

[SPEAKER_01]: Du hättest es von deinem Kind verlangt, dass du mit der alten Kabel weitergibst.

16:59

[SPEAKER_00]: Ja, wenn es sich runterschmeißt.

17:01

[SPEAKER_01]: Alter, ehrlich.

17:04

[SPEAKER_01]: Du bist dein Papa.

17:06

[SPEAKER_01]: Oh, es ist warm hier.

17:07

[SPEAKER_01]: Warm hier.

17:10

[SPEAKER_01]: Ja, hier ist es wahr.

17:11

[SPEAKER_01]: Der junge Mann hat jetzt die Tür zugemacht.

17:14

[SPEAKER_00]: Ich habe drei Wochen in der Hitze verbracht.

17:18

[SPEAKER_00]: Kaum komme ich zurück, mache ich es wieder im März und habe mir gedacht, ich will lieber noch eine Woche extra Urlaub haben, weil er kann es ja nicht sofort wieder zum Arbeiten anfangen.

17:29

[SPEAKER_00]: Und was habe ich gemacht?

17:31

[SPEAKER_00]: Ich bin dann diese Woche, also wir nehmen jetzt am Sonntag vom 20. September auf, bin dann am Montag zum Arzt gegangen.

17:39

[SPEAKER_00]: wie unser Kanzleramt natürlich möchte, dass man gleich am ersten Tag geht.

17:45

[SPEAKER_00]: Und haben mich untersuchen lassen und der hat mich dann krankgeschrieben.

17:48

[SPEAKER_00]: Die einzige Scheiße an dieser Urlaubserweiterung ist, dass ich dann halt wirklich krank war.

17:53

[SPEAKER_01]: Das soll ja auch so sein.

17:55

[SPEAKER_01]: Also ehrlich.

17:57

[SPEAKER_00]: Weil ich hätte schon noch lieber eine Woche so oder so.

17:59

[SPEAKER_01]: Ja, wer hätte das nicht gerne.

18:01

[SPEAKER_01]: Wer hätte das nicht gerne.

18:03

[SPEAKER_01]: Ich hätte das auch gerne.

18:06

[SPEAKER_01]: Ich habe jetzt gehört, aber ich glaube das nicht.

18:08

[SPEAKER_01]: Ich habe jetzt gehört, wenn man jetzt kurz vor der Rente steht, also nächstes Jahr ist bei mir Rente angesagt, dass ich angeblich meinen Resturlaub von diesem Jahr so weit verschieben kann, bis vor meinem Rentenbeginn.

18:23

[SPEAKER_01]: Normalerweise muss ich ja den Resturlaub von diesem Jahr, muss ich nehmen bis zum Ende März.

18:30

[SPEAKER_01]: Sonst verfällt er.

18:32

[SPEAKER_00]: Nee, bis zum Ende des Jahres.

18:34

[SPEAKER_01]: Nein, mein Resturlaub.

18:36

[SPEAKER_01]: Ja, sag ich ja.

18:38

[SPEAKER_01]: Wenn ich jetzt hier noch 10 Tage Urlaub habe von 26.

18:42

[SPEAKER_00]: Ja, musst du bis 26 nehmen.

18:47

[SPEAKER_00]: Bei uns sind die staatlichen Regeln 1a durchgesetzt.

18:51

[SPEAKER_00]: Wir müssen unseren Urlaub bis zum Ende des Kalenderjahres durch.

18:55

[SPEAKER_00]: Und nur mit extra Genehmigung und Betteln darfst du deinen Urlaub, deine paar Tage, die du noch hast, bis zum März mitnehmen.

19:03

[SPEAKER_01]: Wenn du unter solchen Bedingungen arbeitest, bei mir, ich kann den Urlaub,

19:08

[SPEAKER_01]: noch nehmen bis 31. März des Folgejahres, ohne dass ich irgendjemanden in den Popo kriechen muss oder lecken muss, gar nix, ganz automatisch.

19:19

[SPEAKER_01]: Der Beamte, der kann sogar bis Ende April nehmen.

19:25

[SPEAKER_00]: Theoretisch kann der Urlaub auch noch länger verlängert werden.

19:28

[SPEAKER_00]: Also der März ist auch keine harte Grenze.

19:31

[SPEAKER_01]: Nein, aber das ist eigentlich bei uns die ganz normale ohne irgendwas.

19:34

[SPEAKER_00]: Ja, bei uns ist halt die Dezembergrenze.

19:37

[SPEAKER_01]: Und jetzt sagt mir jemand, wenn man in Rente ist, könnte ich das verlängern bis vor meine Rente.

19:46

[SPEAKER_00]: Aber nur in dem Jahr davor.

19:49

[SPEAKER_00]: Nein, nur in dem Jahr, wo man in Rente geht.

19:51

[SPEAKER_00]: Du könntest jetzt nicht fünf Jahre Urlaubstage ansparen.

19:54

[SPEAKER_01]: Vielleicht hätte ich das gekonnt.

19:55

[SPEAKER_01]: Scheiße, ja.

19:56

[SPEAKER_00]: Und dann einfach den Löffel ein paar Tage herfallen lassen.

19:58

[SPEAKER_01]: Das wäre natürlich super gewesen.

19:59

[SPEAKER_01]: Aber das hat mir keiner gesagt.

20:01

[SPEAKER_01]: Schade.

20:03

[SPEAKER_00]: Dann häng halt noch ein, zwei Jahre dran, dann kannst du's ausprobieren.

20:07

[SPEAKER_01]: Bist du besoffen oder was?

20:08

[SPEAKER_01]: Ich trink kein Alkohol.

20:11

[SPEAKER_01]: Ich zähle die Tage schon.

20:13

[SPEAKER_01]: Was haben wir heute?

20:15

[SPEAKER_00]: Heute haben wir den 20. September.

20:17

[SPEAKER_00]: Ist nicht heute wieder so eine Terrorwahl?

20:21

[SPEAKER_00]: 354 Tage noch.

20:21

[SPEAKER_00]: Terrorwarnung?

20:22

[SPEAKER_01]: Was für eine Terrorwarnung?

20:24

[SPEAKER_01]: Terrorwahl.

20:26

[SPEAKER_01]: Terrorwahl.

20:27

[SPEAKER_01]: Heute sind zwei Wahlen, ja.

20:29

[SPEAKER_01]: Einmal die Linke könnte gewinnen, das wäre dann das zweite Mal, dass sie einen Ministerpräsidenten oder bei uns heißt es ja Bürgermeister in Berlin stellt.

20:40

[SPEAKER_01]: Wäre super.

20:42

[SPEAKER_01]: Und das zweite ist Mecklenburg-Vorpommern, wo die CDU rausfliegen könnte, weil sie vielleicht keine fünf Prozent erreicht.

20:50

[SPEAKER_01]: Die scheitern an der 5%-Höhe.

20:54

[SPEAKER_01]: Das wäre das schönste überhaupt.

20:58

[SPEAKER_01]: Die liegen bei 6 oder 7%, die armen Christdemokraten.

21:04

[SPEAKER_00]: Wie ist das bei den Landtagswahlen mit Direktmandaten?

21:09

[SPEAKER_00]: Erst- und Zweitstimme gibt es da nicht?

21:12

[SPEAKER_01]: Doch, würde es da auch geben, ja.

21:14

[SPEAKER_01]: Obwohl das so eine Kleinstpartei ist, dass es da Ecken gibt, wo die trotzdem ihren Direktmandaten durchkriegen.

21:21

[SPEAKER_00]: Aber diese Regeln gibt es dort auch, oder?

21:27

[SPEAKER_01]: Das hat doch jedes Land anders.

21:29

[SPEAKER_01]: Und du möchtest jetzt nicht, dass ich mich in Mecklenburg in dem Wahlprogramm auskenne.

21:34

[SPEAKER_00]: Also wenn man jetzt diese diese Verluste bei der bei der CDU sich anschaut und dann mal projiziert bei der nächsten Bundestagswahl wenn das dann sich fortsetzt dieser Trend und jetzt theoretisch auch bei der Schwesterpartei also die hier nicht die CDU zulassen will die CSU.

21:52

[SPEAKER_01]: Die Schwesterpartei.

21:55

[SPEAKER_01]: Achso, ja, Schwesterpartei, ich bin hängengeblieben.

21:57

[SPEAKER_00]: Die ist ja so oder so schon eine Kleinstpartei auf ganz Deutschland gesehen.

22:01

[SPEAKER_00]: Natürlich.

22:02

[SPEAKER_00]: Die haben ja, was haben die, sechs oder sieben Prozent vielleicht?

22:05

[SPEAKER_00]: Ja.

22:06

[SPEAKER_00]: Das heißt, die sind ja ziemlich bedroht, dass die ziemlich einfach unter die fünf Prozent Hürde fallen.

22:11

[SPEAKER_00]: Ja.

22:12

[SPEAKER_00]: Aber sie haben ja noch leider den Vorteil, dass es hier noch viel Alteingesessene gibt,

22:17

[SPEAKER_01]: Sie haben viele Direktmandate und mehr als drei heißt sie ziehen ein.

22:22

[SPEAKER_01]: Die brauchen nicht um den Schlaf gebracht werden.

22:26

[SPEAKER_00]: Also erst dann wird es kritisch, dass wir diese Kleinstpartei in ganz Deutschland loswerden.

22:31

[SPEAKER_01]: Keine Ahnung, man kann sie eigentlich nur auf die... Also ich meine, wir Bayern werden sie auf Jahre noch nicht loskriegen.

22:39

[SPEAKER_01]: Obwohl die ja schon stark gesunken ist, wer weiß.

22:45

[SPEAKER_00]: Ja, aber bei den Erststimmen leider noch nicht so weit gesunken, dass man jetzt sagt, drei kriegen sie auf keinen Fall.

22:51

[SPEAKER_01]: Hoffnung stirbt zuletzt.

22:52

[SPEAKER_01]: Wie drei was?

22:53

[SPEAKER_00]: Also, dass die nicht drei Direktmandate kriegen.

22:57

[SPEAKER_00]: Die kriegen sie auf jeden Fall.

22:59

[SPEAKER_00]: Ja, das meine ich ja.

23:01

[SPEAKER_01]: Wenn du dir die Landkarte der Direktmandate anguckst, schwarz geht's ja gar nicht.

23:07

[SPEAKER_01]: Da gibt's ein grünes, glaube ich, in München.

23:09

[SPEAKER_01]: Ja, in München, da hat einer nicht aufgepasst.

23:12

[SPEAKER_01]: Das war's.

23:12

[SPEAKER_01]: Oh Mann, oh Mann.

23:17

[SPEAKER_01]: So, okay, gut.

23:19

[SPEAKER_00]: Aber diesmal wird es nicht so ein Erdrutsch wie in Sachsen-Anhalt, oder?

23:22

[SPEAKER_01]: Für die AfD sollte es jetzt nicht, also die Gefahr, dass die jetzt über 40 Prozent, war jetzt nicht gegeben.

23:28

[SPEAKER_01]: Wir müssen es abwarten.

23:30

[SPEAKER_01]: Also in Mecklenburg-Vorpommern.

23:32

[SPEAKER_00]: Wir arbeiten jetzt zu den zu den vorigen Umfragen und dann den Wahlergebnissen, war jetzt glaube ich auch nicht so viel unterschiedlich in Sachsen-Anhalt, oder?

23:40

[SPEAKER_01]: Doch, natürlich.

23:42

[SPEAKER_00]: Die Umfragen davor, zu den...

23:44

[SPEAKER_01]: Die Umfragen in Sachsen-Anhalt waren ja auch schon, hallo, die knabbern an der absoluten Mehrheit und wer weiß.

23:52

[SPEAKER_00]: Ja, aber ich meine ja, die vorigen Wahlprognosen, die gemacht wurden, die waren jetzt Wochen davor, Tage davor, die waren jetzt nicht mehr so groß unterschiedlich zu dem endgültigen Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt.

24:06

[SPEAKER_00]: Und das meine ich ja, das, was wir jetzt in den Umfragen, das ist ja bisher alles nur Umfragen, was wir sehen für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern.

24:15

[SPEAKER_01]: Deswegen ist es ja noch nicht so dramatisch, weil wir ja noch hoffen, dass wir eine gute

24:21

[SPEAKER_01]: Gute opposition kriegen also ohne cdu ohne hfd und da ist sogar eine regierungs möglich und ohne ohne diese diese diese sara da.

24:33

[SPEAKER_00]: Boah.

24:34

[SPEAKER_00]: Unglaublich.

24:37

[SPEAKER_00]: Da hatten ja doch echt ein paar anstand und sind dann direkt ausgetreten was die dafür ideen hat.

24:42

[SPEAKER_01]: Was heißt anscheinend, die waren ja schon doof genug da einzutreten, das war ja schon doof genug, also sorry, das hätten sie ja da schon merken müssen.

24:49

[SPEAKER_00]: Ja, aber das ist ja dann wirklich der letzte Punkt, wo du sagst, nee, auf gar keinen Fall mehr weiter, oder?

24:55

[SPEAKER_01]: Naja, Sarah sagt ja, sie kritisiert die AfD, sie will nicht mehr mit der AfD zusammen sein, sagt sie jetzt.

25:02

[SPEAKER_01]: Morgen sagt sie wieder, wir müssen sie ernst nehmen und mit ihnen reden.

25:06

[SPEAKER_01]: Also hallo, grauslich.

25:10

[SPEAKER_01]: Also einfach nur so einen Protest wählen, wie viele halt die AfD aus Protest.

25:18

[SPEAKER_01]: Ich mag die nicht, dann wähle ich die AfD.

25:20

[SPEAKER_01]: Dann zeige ich es denen.

25:22

[SPEAKER_01]: Hallo, Dankeschön.

25:24

[SPEAKER_00]: Was mir bei diesen ganzen Wahlen so wirklich Angst macht, ist, wenn es nicht dieses Mal funktioniert, wird es wahrscheinlich das nächste Mal sein.

25:35

[SPEAKER_00]: Alle anderen Parteien versuchen sich darauf zu konzentrieren und die AfD so darzustellen, wie sie sich darstellen und sagen, hey, wählt nicht die, die sind scheiße, wählt jemand anders.

25:46

[SPEAKER_00]: Aber es gibt keine wirklichen Ideen von den anderen Parteien, wie es jetzt weitergehen soll, also wie man die Leute wieder mitnimmt, wie man wieder die Demokratie stärkt.

26:00

[SPEAKER_01]: Also es gibt schon Beispiele, also auch gerade in der Kommunalpolitik, wo Bürgermeister oder auch Parteien oder Parteien in den Kommunalparlamenten sich anders verhalten, auch der AfD gegenüber.

26:16

[SPEAKER_01]: Das heißt, das Problem, was wir ja haben, ist, wir gucken an, womit sind die erfolgreich und versuchen das zu kopieren.

26:24

[SPEAKER_01]: Und das ist natürlich

26:25

[SPEAKER_00]: Das ist ja fast genauso scheiße.

26:30

[SPEAKER_00]: Das Vorarbeiten.

26:31

[SPEAKER_01]: Du müsstest eigentlich jetzt hingehen und sagen, das was die jetzt wollen, ich mache jetzt hier eine andere Politik und die betrifft jetzt dich und die betrifft jetzt deine Situation mit dem Wohnen, die betrifft jetzt deine Situation mit der Bildung, mit Kinderbetreuung, die betrifft deine Situation mit den Fahrtkosten, mit dem Deutschland-Ticket.

26:51

[SPEAKER_01]: So, da müsste ich jetzt angreifen, da müsste ich jetzt sagen, okay, ich stelle da einfach was dagegen.

26:56

[SPEAKER_01]: Und zwar meine Sachen.

26:58

[SPEAKER_01]: Und ich konzentriere mich nicht darauf, was die da ins Rennen schmeißen.

27:02

[SPEAKER_01]: Das Thema Flüchtlinge, was ja immer noch angespielt wird, auch von den Medien, immer noch angespielt wird, spielt ja eigentlich bei den Wählern schon wieder eine untergeordnete Rolle.

27:11

[SPEAKER_01]: Das ist Platz 5 oder 6 in den Themen, was die Wähler interessiert.

27:16

[SPEAKER_01]: So, das ist schon ganz weit abgerutscht.

27:18

[SPEAKER_01]: Aber die Medien hören überhaupt nicht auf.

27:20

[SPEAKER_01]: Jedes Mal, wenn da eine AfD-Nase sitzt oder wenn da einer etwas zu sagen soll, kommt das Thema Flüchtlinge-Migration.

27:28

[SPEAKER_01]: Die spielen das Thema hoch, was eigentlich für die Bevölkerung gar nicht mehr das Nummer-eins-Thema ist.

27:34

[SPEAKER_01]: wäre er auch sehr verwunderlich, weil wir haben ja fast keine Flüchtlinge mehr.

27:39

[SPEAKER_01]: Wenn du dir alle Zahlen anguckst, wie viele Flüchtlinge noch kommen, wie viele noch da sind, wie viele davon Asyl kriegen, wie viele abgeschoben werden etc., das ist eigentlich gar kein Thema mehr.

27:49

[SPEAKER_01]: Wir sind im unteren Bereich.

27:52

[SPEAKER_01]: Es ist nicht mehr.

27:54

[SPEAKER_01]: Die ganzen Länder müssen ihre Unterkünfte aufgeben.

27:57

[SPEAKER_01]: Sie reduzieren alle.

27:59

[SPEAKER_01]: Es kommen gar nicht mehr so viele Flüchtlinge in unsere Städte und in unsere Kommunen.

28:04

[SPEAKER_01]: Das merken wahrscheinlich auch die Bevölkerung.

28:07

[SPEAKER_01]: Und dann ist das halt auch für die okay.

28:10

[SPEAKER_01]: Ja, nicht mehr das Thema Nummer 1.

28:12

[SPEAKER_01]: Fertig.

28:13

[SPEAKER_01]: Aber was machen die Parteien?

28:14

[SPEAKER_01]: Sie kümmern sich immer noch darum.

28:16

[SPEAKER_01]: Schaut euch Dobred an, der immer noch davon träumt, seine Grenzen zu schließen, damit ja kein Ausländer ohne Pass hier reinkommt.

28:21

[SPEAKER_00]: Ja, super.

28:22

[SPEAKER_00]: Ja, seine scheiß Grenzschließung, die haben wir auch miterlebt an der Grenze.

28:25

[SPEAKER_00]: Also es gibt ja immer noch Kontrollen.

28:27

[SPEAKER_00]: Natürlich hallo ja und dann gibt es sogar vorher noch schildern hey hier darfst du nicht mehr abfahren weil du kannst ja kannst ja in österreich abfahren und dann fährst du die nächste ausfahrt wieder drauf drauf und dann.

28:40

[SPEAKER_00]: Ich weiß gar nicht wann das war das war schon eine richtige weile her dass das sind wir auch aus österreich gekommen und dann.

28:46

[SPEAKER_00]: Da haben wir noch irgendwas in Österreich gemacht, ich weiß nicht, ob es tanken war oder irgendwas, und sind dann in Deutschland erst wieder draufgefahren.

28:53

[SPEAKER_00]: Und als ich auf die Auffahrt draufgefahren bin und dann nach links geschaut habe, da habe ich dann den ganzen Aufbau von dem Zelt gesehen, wo sich die ganzen Leute aufhalten.

29:02

[SPEAKER_00]: Super.

29:04

[SPEAKER_00]: Funktioniert ja super, fehlt es nie, wenn gleich der nächste auffährt, wenn du einfach so drauffahren kannst.

29:11

[SPEAKER_00]: Alles nur Scheißgängler.

29:13

[SPEAKER_01]: Es gibt zum Beispiel Göttingen, musst du dir mal angucken, Göttingen, das Kommunalwahlergebnis, wo du eigentlich siehst, wie Parteien, die also ihre Politik machen und dazu stehen und wer weiß was, wie die erfolgreich sind gegen die AfD.

29:27

[SPEAKER_01]: Also wie klein die AfD dort ist, ja, was das für eine, was da für ein Werk ist.

29:32

[SPEAKER_01]: Natürlich eine Studentenstadt, okay, ist eine Stadt und ist nicht ländlicher Raum, aber trotzdem, das musst du ja auch erstmal schaffen, dass du in so einem Bereich

29:42

[SPEAKER_01]: Kante zeigst und sagst, die halten wir klein, die kriegen bei uns kein Bein drauf.

29:47

[SPEAKER_00]: Und das ist möglich.

29:48

[SPEAKER_01]: Aber es ist nicht möglich, wenn ich danach gucke, was diese Krakeler machen und schreien und tun und darauf immer wieder reagiere und sie, ich meine, sie reden immer davon, wir müssen sie politisch stellen.

29:58

[SPEAKER_01]: Ich meine, wie lange wollen wir sie denn noch politisch stellen?

30:01

[SPEAKER_01]: Was heißt denn das?

30:04

[SPEAKER_01]: Keiner hat sie bis jetzt stellen können.

30:06

[SPEAKER_01]: Kein Interviewer hat bis jetzt irgendwo einem AfDler mal die Buppel aus der Nase gezogen oder wer weiß was.

30:13

[SPEAKER_01]: Nichts.

30:14

[SPEAKER_01]: Die werden vorgeführt.

30:15

[SPEAKER_00]: Es gibt einen aus dem Mömer, aus dem Morgenmagazin.

30:20

[SPEAKER_00]: Den hab ich gesehen.

30:22

[SPEAKER_00]: Der hat mit dem Siegmund ein Interview geführt und hat noch ein bisschen nachgebaut.

30:27

[SPEAKER_00]: Und hat nicht locker gelassen, genau.

30:29

[SPEAKER_00]: Und der hat, der hat glaube ich jetzt auch mit dem Spitzenkandidaten aus Mecklenburg-Vorpommern ein Interview geführt und dann hat er, dann hat er gefragt, hat das, hat er ein Programm gelesen, hat gesagt, ihr wollt, ihr sagt ja, dass hier die ganze Bevölkerung ausgetauscht wird.

30:44

[SPEAKER_00]: Und dann steht da, hat er gesagt, Gesellschaft und dann, dann schwafelt er los und dann, na, das liegt die, die Leute, die,

30:50

[SPEAKER_00]: der der landtag da wird alles ausgetauscht mit den linksgrün versifften und den hat der immer wieder nachgebohrt nein nein nein nicht hier war landtag gesellschaft ihr schreibt gesellschaft genau und hat einfach mal öfter mal nachgebohrt und genau nicht stehen lassen ja genau das ist das wichtige nicht stehen lassen aber das ist ja nicht nur bei der afd so das ist ja bei vielen interviews so da wird das einfach hingenommen die hauenden satz raus.

31:15

[SPEAKER_00]: Und dann gilt das erstmal und dann wird der nächste gefragt.

31:18

[SPEAKER_00]: Und als wäre das jetzt ein Fakt oder irgendwas, es wird nicht hinter gefragt, wenn jetzt zum Beispiel jemand sagt, wir haben ne Milliarde, ne tausend Milliarden Steuereinkommen.

31:29

[SPEAKER_00]: Dann wird das nicht hinterfragt, dann wird das einfach in den Raum gelassen.

31:32

[SPEAKER_00]: Oder der Bodo Ramelow wurde zum Beispiel gefragt, der Durchschnittslohn liegt bei 35 Euro in Europa.

31:40

[SPEAKER_00]: Haben wir da in Deutschland ein Problem?

31:41

[SPEAKER_00]: Und dann sagt er ja.

31:44

[SPEAKER_00]: Hinterfragt es gar nicht und ich habe letztes mal schon gesagt man soll sowas nur betreut schauen und da hat er dem russ höfchen darauf hingewiesen ja die 35 35 euro ist der ist der durchschnitt in europa aber es gibt kein land wo das 35 euro sind.

31:58

[SPEAKER_00]: Es ist entweder ganz oben und da sind wir noch nicht mal ganz oben oder es sind dann 18 euro in irgendwelchen anderen ländern also wo es gedrückt wird und ja wir haben ein problem die anderen länder müssen nach oben nicht wir nach unten.

32:12

[SPEAKER_01]: Also wir müssen nach oben.

32:14

[SPEAKER_01]: Also nicht die anderen noch höher.

32:17

[SPEAKER_01]: Ich verstehe es nicht.

32:18

[SPEAKER_00]: Der durchschnittliche Lohn.

32:20

[SPEAKER_01]: Ist 35, das ist ja Durchschnitt.

32:22

[SPEAKER_00]: Genau.

32:22

[SPEAKER_00]: Und da müssen nicht wir uns von unseren 40 oder was auch immer uns den 35 annähern, nein, da müssen die Länder, wo der Unterteil liegt, mit 18 Euro oder sowas, die müssen nach oben, damit der Durchschnitt nach oben geht.

32:33

[SPEAKER_00]: Wieso liegt der bei uns bei 40 Euro, der Durchschnitt?

32:36

[SPEAKER_01]: Ich weiß nicht, ob er genau 40... Na, ist ja egal, so hoch liegt der bei uns, der Durchschnitt.

32:40

[SPEAKER_00]: 40, 45 Euro ist er, glaube ich, der durchschnittliche Lohn.

32:42

[SPEAKER_01]: Boah, aber das kann doch nicht sein, das gibt's doch gar nicht.

32:44

[SPEAKER_01]: Nee, das glaube ich nicht.

32:45

[SPEAKER_00]: Der Durchschnitt.

32:46

[SPEAKER_01]: Das ist mir jetzt egal, ob der Durchschnitt oder der Durchschnitt.

32:49

[SPEAKER_01]: Ich glaube nicht.

32:51

[SPEAKER_01]: Sorry, ich kann es mir nicht vorstellen, weil mit so einem Gehalt, also das habe ich ja noch nie gehabt.

32:57

[SPEAKER_01]: Ich habe auch mal gut verdient, aber das habe ich noch nie gehabt.

33:01

[SPEAKER_01]: Im Brutto.

33:02

[SPEAKER_01]: Im Brutto ist mir egal.

33:04

[SPEAKER_01]: Im Brutto.

33:05

[SPEAKER_01]: Im Brutto.

33:06

[SPEAKER_01]: Sehr schön, du bist im Brandenburg.

33:08

[SPEAKER_00]: 35 Euro, da werden ja einige Leute befroren.

33:09

[SPEAKER_01]: Naja, es gibt natürlich Facharbeiter und wer weiß, dass die 35 kriegen, das verstehe ich schon.

33:14

[SPEAKER_01]: Das weiß ich schon.

33:16

[SPEAKER_01]: Ich muss das jetzt eingeben, ich muss eine Größenordnung haben, sonst kann ich damit nichts anfangen.

33:20

[SPEAKER_01]: 35 x 160.

33:24

[SPEAKER_01]: Naja, du hast recht.

33:26

[SPEAKER_01]: Sind 5600 brutto.

33:28

[SPEAKER_01]: Und das verdient man z.B. in der Automobilindustrie z.B. verdient man das schon.

33:36

[SPEAKER_01]: Und natürlich klar, wenn du Meister bist oder langjähriger Mitarbeiter.

33:40

[SPEAKER_01]: Ja, okay, gut.

33:43

[SPEAKER_01]: Hilft natürlich dem unteren Drittel trotzdem nichts, wenn es unteres Drittel ist.

33:48

[SPEAKER_01]: Und zu wenig hat.

33:49

[SPEAKER_01]: Und dann noch gespart wird an ihnen.

33:54

[SPEAKER_00]: Und dann spielt man halt aus.

33:57

[SPEAKER_01]: Das leichteste Spiel.

33:59

[SPEAKER_01]: Jetzt reden Sie schon wieder über Soziallehrempfänger, die hier herkommen und unsere Sozialkassen ausrauben.

34:07

[SPEAKER_01]: Also ich meine, das ist so bildlich.

34:09

[SPEAKER_01]: Kannst du dir das vorstellen?

34:10

[SPEAKER_01]: Zuerst weg gegen die Flüchtlinge.

34:12

[SPEAKER_01]: gehetzt und wer weiß was, dann ist das nicht mehr Thema, dann wird gegen die Jobcenter-Empfänger gehetzt, gegen die Arbeitsunwilligen, dann gegen die Betrüger.

34:22

[SPEAKER_01]: Es ist immer dasselbe.

34:23

[SPEAKER_01]: Und demnächst trifft es dann die, keine Ahnung, die Kleinen und die Frauen und die Behinderten, die sind ja schon auf der Agenda drauf.

34:32

[SPEAKER_01]: Die will man ja schon weg haben.

34:34

[SPEAKER_01]: Das ist unglaublich.

34:35

[SPEAKER_01]: Das ist immer dasselbe Spiel.

34:36

[SPEAKER_01]: Ich meine, wenn ich jetzt überlegen würde, ich hätte jetzt jemanden in der Verwandtschaft, der irgendeinen Behindertengrad hat, ich müsste doch dafür kämpfen, dass diese AfDler nicht an die Macht kommen.

34:48

[SPEAKER_01]: Niemals.

34:51

[SPEAKER_01]: Die würden meine Tante abholen, die würden meinen Bruder und meine Schwester abholen.

34:54

[SPEAKER_00]: Ja, und viele denken da ja auch nicht wirklich weit, weil viele sagen dann, oh, davon bin ich ja nicht betroffen, weil ich bin ja nicht behindert, meine Verwandten und so sind auch nicht behindert, also tangiert mich nicht.

35:07

[SPEAKER_00]: Also ist nicht so, dass sie sagen, es ist mir jetzt komplett scheißegal, aber es tangiert einen erstmal nicht mal und dann, ich glaube, setzt man sich auch nicht wirklich damit auseinander.

35:15

[SPEAKER_00]: Aber was man da vergisst,

35:16

[SPEAKER_00]: Da bist du ja auch von betroffen, wenn du einen Autounfall hast und zack bist du auf einmal querschnittsgelähmt, dann gehörst du auch zu der Gruppe.

35:22

[SPEAKER_01]: Dann bist du auch dabei, genau.

35:24

[SPEAKER_01]: Oder wie, die haben eine Untersuchung gemacht, die haben die migrantische Türken, also Deutsche mit Migrationswurzeln in der Türkei, haben es gefragt in Berlin und da haben viele Sympathien für die AfD geäußert.

35:42

[SPEAKER_01]: Und das ist so ein ähnliches Phänomen wie die Latino-Amerikaner in Amerika, ... ... die auch gesagt haben, nee, nee, Trump ist gut, super, ja, bueno, bueno.

35:53

[SPEAKER_01]: Und nicht damit gerechnet haben, dass es ja eigentlich sie betrifft.

35:56

[SPEAKER_00]: Dass er ja über sie redet.

35:58

[SPEAKER_00]: Dieses Phänomen, das kenne ich ganz aus persönlicher Erfahrung.

36:00

[SPEAKER_00]: Ich habe mal eine persönliche Trainerin gehabt für EMS-Sport.

36:09

[SPEAKER_00]: Für was?

36:10

[SPEAKER_00]: EMS, also Elektromuskelstimulation.

36:13

[SPEAKER_00]: Also da kriegst du so einen Anzug an, da hast du Elektroden, da ist dein Training halt verstärkt, weil die Elektroden deine Muskeln nochmal extra stimulieren.

36:21

[SPEAKER_00]: Habe ich hauptsächlich für meinen kaputten Rücken gemacht, damit auch die Muskeln gestärkt werden, die du sonst beim Training kaum hinkommst.

36:28

[SPEAKER_00]: Und dass ich halt meinen inneren Schweinehund besiegen kann, weil du machst halt jedes Mal einen Termin aus.

36:33

[SPEAKER_00]: Ist nicht wie, dass du dein Fitnessstudio einkaufst, nur damit du den Ausweis in deinen Geldbeutel stecken kannst und nie hingehst.

36:41

[SPEAKER_00]: Da musst du halt jedes Mal hingehen.

36:42

[SPEAKER_00]: Und die, ich weiß jetzt nicht von welchem Grad her sie betroffen war, aber sie hatte jetzt auch in der Familie,

36:53

[SPEAKER_00]: dass sie nach Deutschland hergezogen ist.

36:55

[SPEAKER_00]: Also die ist jetzt noch keine tausend Jahre Bio-Deutscher.

37:00

[SPEAKER_00]: Und das letzte Mal, als ich sie gesehen habe, wo ich mich da furchtbar drüber aufgeregt habe, das war nach der Bundestagswahl, da hat sie sich furchtbar drüber aufgeregt, dass keiner mit der AfD koalieren will.

37:11

[SPEAKER_00]: Die haben doch jetzt die so viele gewählt, die müssen doch jetzt auch in die Regierung.

37:14

[SPEAKER_00]: Da hab ich gesagt, spinnst du?

37:15

[SPEAKER_00]: Das sind Nazis, der Bernd Höcke ist ein Nazi.

37:18

[SPEAKER_00]: Nein, nein, nein, nein.

37:20

[SPEAKER_00]: Die haben keine Ahnung.

37:24

[SPEAKER_00]: Es bringt doch nichts, dass du hier die ganzen Leute rausschmeißen willst, da wird doch auch nichts von besser.

37:29

[SPEAKER_00]: Und ... Du bist auch dabei.

37:33

[SPEAKER_00]: Wie kann das sein?

37:34

[SPEAKER_00]: Ich meine, du bist jetzt auch noch nicht so lange hier in Deutschland.

37:37

[SPEAKER_00]: Oder deine Familie.

37:40

[SPEAKER_00]: Irgendwann gehen die dann auch auf dich los.

37:42

[SPEAKER_01]: Also ...

37:43

[SPEAKER_01]: Mir tun halt auch leid die Leute, die das jetzt mitkriegen, und ich krieg's halt mit, die dann mich fragen und sagen, ist das richtig so?

37:53

[SPEAKER_01]: Wollen die abschieben?

37:54

[SPEAKER_01]: Wollen die mich weghaben?

37:56

[SPEAKER_01]: Also ...

37:58

[SPEAKER_01]: Das, was vorher kein Thema war, wird auf einmal jetzt doch.

38:03

[SPEAKER_01]: Thema und taucht auf in deren Gefühlswelt.

38:06

[SPEAKER_01]: Und es hat was mit Angst zu tun und mit meiner Zukunft.

38:09

[SPEAKER_01]: Und was mache ich jetzt hier?

38:12

[SPEAKER_01]: Also das, was wir hier verbreiten, dieses Gefühl, das ist ja grauenhaft, was wir den Leuten antun.

38:19

[SPEAKER_01]: Wir können ja ihnen nicht sagen, nee, alles gut, bleib so, wie es ist oder was.

38:22

[SPEAKER_01]: Nee, es wird nicht so bleiben.

38:25

[SPEAKER_01]: Und die werden hier große Reine machen.

38:28

[SPEAKER_01]: Und die werden euch rausschmeißen.

38:30

[SPEAKER_01]: Oder die werden euch das Leben ungemütlich machen.

38:33

[SPEAKER_01]: Oder sie werden wieder irgendwelche Lager errichten.

38:37

[SPEAKER_01]: Ich meine, das war ja damals auch nicht anders.

38:39

[SPEAKER_01]: Da ist ja auch nicht hingegangen der Mr.

38:41

[SPEAKER_01]: Power und hat gesagt, nee, nee, wir machen jetzt hier Konzentrationslager.

38:46

[SPEAKER_01]: Hat er ja nicht gesagt.

38:48

[SPEAKER_01]: Er hat es dann gemacht, wie er dran war.

38:51

[SPEAKER_00]: Am Anfang war es auch gar nicht so einfach für ihn, die Bevölkerung dafür zu begeistern, dass die Juden weggebracht werden.

39:00

[SPEAKER_00]: Die haben er am Anfang gar nicht so drauf angespielt, da hat er auch ein paar Anläufe gebraucht, aber irgendwann hat er es geschafft.

39:06

[SPEAKER_00]: Und das ist schon, wenn du dir so manche Videos anschaust, also zum Beispiel den, ich weiß gar nicht mehr wie er mit bürgerlichen Namen heißt, aber Markant.

39:16

[SPEAKER_01]: Das ist der, der mit den Nazis redet, immer vorm Mikro.

39:23

[SPEAKER_01]: Und sie bekehren will, ist das der?

39:24

[SPEAKER_00]: Genau, also was heißt immer bekehren will, aber der geht hin, wo es weh tut und der hat jetzt halt so eine, ist noch nicht vorbei, weil die Landtagswahlen sind noch nicht vorbei, eine Ost-Tour gemacht und da ist er jetzt nicht nur auf irgendwelchen AfD-Festen gewesen, da ist er auch oft hingegangen.

39:43

[SPEAKER_00]: Er hat sogar schon geschafft, einige Leute zu konvertieren.

39:47

[SPEAKER_00]: dir überzeugen konnte aber was da manchmal für leute da sind was die für eine scheiße erzählen.

39:54

[SPEAKER_00]: Wenn wenn er wenn er dann fragt ja wenn ihr jetzt hier alle migranten dann weg macht habt dann hier 25 prozent zum beispiel in den krankenhäusern die als ärzte arbeiten sind sie weg ja was was wollt ihr dann machen habt ihr auch nicht mehr krankenhäuser.

40:05

[SPEAKER_00]: Aber es wird alles ignoriert und diese partei dieses gedankengut auf einem scheffel da gehoben.

40:12

[SPEAKER_00]: Ja und wenn du dann die leute siehst die die keine arbeit haben unter prekären bedingungen arbeiten müssen oder.

40:23

[SPEAKER_00]: Für die wird ja nix getan da ist ja nix im programm da wird ja nur gesagt wir schmeißen hier die ausländer raus und dann wird alles besser wir reißen alle windräder ein bauen euch wieder atomkraftwerke hin dann könnt ihr euch den diesel wieder leisten.

40:33

[SPEAKER_01]: Genau ob das stimmt oder nicht und ob das zusammenpasst ist völlig egal.

40:39

[SPEAKER_00]: Diese scheiß theorie dass hier die ganze bevölkerung ausgetauscht wird, habt ihr mal nachgedacht wie lange sowas also wenn man das wirklich machen wollte wie lange sowas dauern würde,

40:50

[SPEAKER_01]: Es entspringt ja auch nicht unserem Leben.

40:55

[SPEAKER_01]: Mit Völkerwanderungen haben wir ja schon seit Anbeginn der Menschheit zu tun.

41:00

[SPEAKER_01]: Das ist was ganz normales und deine Uroma kommt auch wahrscheinlich aus Afrika, aus dem tiefsten Afrika.

41:06

[SPEAKER_01]: Wenn dir nicht Volker gewandert wäre, dann wärst du heute nicht hier.

41:11

[SPEAKER_01]: Meine Trainerin, die wollte mir das auch erzählen, wir werden alle ausgetauscht.

41:15

[SPEAKER_00]: In wieviel Jahren, fünf bis zehn Jahren, hast du da mal nachgerechnet, was wird ausgetauscht, das Blut oder was wird ausgetauscht.

41:22

[SPEAKER_01]: Die Leute werden ausgetauscht, ich werde weggebracht.

41:29

[SPEAKER_00]: Also was ist das genau ich habe mir diesen verschwörung scheiß nicht genau durchgelesen was für den dinger unterwegs sein kann aber die sagt dann fünf bis zehn fünf bis zehn jahre das ist mehr als eine generation.

41:43

[SPEAKER_01]: Seit wann reden die davon seit wann seit 50 jahren reden sie davon aber wahrscheinlich seit hitler reden sie davon ja von dem großen austausch und wo ist er dann ja ist er stecken geblieben steckt er im stau oder was.

41:55

[SPEAKER_00]: Weiß nicht wann die grünen das machen.

42:01

[SPEAKER_01]: Nicht über die Grünen reden, da muss ich mich aufregen.

42:06

[SPEAKER_00]: Ich habe letztens ein Interview gesehen, bei der Maischberger, da war die, wie heißt die eine von den Grünen, ich weiß es nicht mehr, und der Ulf Poschardt war da und auch das war eine widerliche Show.

42:19

[SPEAKER_00]: Aber die hat den richtig rund gemacht die hatten ja ordentlich was was von latz gehauen und dann erzählt er hier seit seit seit 20 30 jahren regiert das linksgrüne, was habt ihr mal hingeschaut da war die cdu ganz lange dran nein nein die haben wir nur gemacht weil die linksgrünen das wollen.

42:39

[SPEAKER_00]: Was?

42:40

[SPEAKER_00]: Der Mann ist so verstrahlt.

42:41

[SPEAKER_01]: Der ist verstrahlt.

42:42

[SPEAKER_01]: Und warum wird der eingeladen?

42:44

[SPEAKER_01]: Warum wird so jemand eingeladen?

42:46

[SPEAKER_01]: Warum muss ich das?

42:47

[SPEAKER_01]: Ich meine, wenn es ein Privater macht, dann kann ich verstehen.

42:49

[SPEAKER_01]: Dann sage ich, der hat Interessen, politisch oder was.

42:53

[SPEAKER_01]: Aber warum muss das Öffentlich-Rechtliche, wo ich meine Gelder zahle, warum geben die einen Auftrag an eine Produktionsfirma, um solche Leute einzuladen?

43:03

[SPEAKER_01]: Sorry, die verlieren mich.

43:05

[SPEAKER_01]: Bin ich jetzt wirklich weg?

43:06

[SPEAKER_01]: Und jetzt KiKA?

43:07

[SPEAKER_01]: KiKA macht ein Interview mit Sigmund.

43:10

[SPEAKER_01]: Setzt ein junges Mädel hin und sagt, du kannst doch mal eben den AfDler aus Sachsen-Anhalt mal eben interviewen.

43:16

[SPEAKER_01]: Eine halbe Stunde in KiKA, unvorbereitet, ohne irgendwelche Unterstützung und Hilfe.

43:22

[SPEAKER_01]: Echt?

43:24

[SPEAKER_01]: Bitteschön.

43:25

[SPEAKER_01]: Und dann sagt ZDF, weil es hat ja einen Shitstorm gegeben, dann sagt ZDF,

43:28

[SPEAKER_01]: Nee nee das war schon richtig und wir sind ja dazu verpflichtet und wir müssen ja auch aufklären und wer weiß was.

43:35

[SPEAKER_00]: Das ist doch keine Aufklärung, wenn du da so einen Typen dahinsetzt, umgefiltert.

43:40

[SPEAKER_01]: Nein, umgefiltert und ich meine das Mädel tut dir ja leid, also das Mädel tut mir viel mehr als der Sigmund ja, aber das Mädel das ist ja total, das ist ja missbraucht worden ja, mittlerweile ist man jetzt zurückgerudert und hat, das sollte jetzt dasselbe passieren jetzt in Mecklenburg-Vorpommern, jetzt ist man zurückgerudert und hat gesagt man muss das nochmal überdenken.

43:59

[SPEAKER_01]: Aber da kommt einer und macht im Abendprogramm nach 23 Uhr ein Lied, der Dangerdance, was einen Tag vorher abgesetzt wird aus der Sendung, weil man das nicht senden dürfte.

44:12

[SPEAKER_01]: Aber du darfst einen Siegmund eine halbe Stunde lang quatschen lassen im KiKA, im Kinderkanal?

44:20

[SPEAKER_01]: Sag mal, ihr habt doch alle eine Vollmeise.

44:23

[SPEAKER_01]: Ihr spinnt doch alle.

44:25

[SPEAKER_01]: Und ich meine, wenn die Öffentlich-Rechtlichen da nicht zurück zu ihren Wurzeln gehen und uns einfach sagen, das ist nicht unsere Aufgabe.

44:34

[SPEAKER_01]: Wir müssen hier nicht die Wahlprogramme der Parteien senden.

44:37

[SPEAKER_01]: Das ist nicht die Aufgabe.

44:38

[SPEAKER_01]: Steht auch nirgendwo.

44:40

[SPEAKER_01]: Und wenn wir sagen, da ist jemand, dann müssen wir aufklären.

44:43

[SPEAKER_01]: Aber ich kläre doch nicht auf, wenn ich denjenigen nehme.

44:45

[SPEAKER_01]: Wenn ich mit Adolf Hitler rede oder wer weiß was, da kläre ich doch nicht auf.

44:48

[SPEAKER_01]: Dem gebe ich doch eine Plattform.

44:51

[SPEAKER_00]: Ich meine gerade im Kinderkanal das sind ja die, die das überhaupt nicht geschichtlich einordnen können, warum, warum die überhaupt so kontrovers sind, warum, man alle sagt das sind Faschisten.

45:01

[SPEAKER_01]: Ja der lächelt doch so, schau mal der ist doch ganz nett und der lächelt doch, das ist doch ein lieber Onkel.

45:06

[SPEAKER_00]: Das ist ja das gefährliche, was auch immer unterschätzt wird, das sind ja,

45:11

[SPEAKER_00]: Wir sind ja nicht alle dumm.

45:17

[SPEAKER_00]: Das kann man sich erhoffen, dass das alle dumme sind.

45:19

[SPEAKER_00]: Der ist Duftkerzenverkäufer, aber gut das kann auch intelligenter sein.

45:23

[SPEAKER_00]: Ja aber viele haben ja Charismatisches auf der Pfanne, also die können ja ihren Scheiß an den Mann bringen.

45:31

[SPEAKER_01]: Also sorry, bei mir nicht.

45:33

[SPEAKER_01]: Also ich weiß es nicht wie, ich weiß nicht wie eine Alice Weidel, wie eine Von Storch, ich weiß nicht wie ein, keine Ahnung, ein Gauweiler, wie der jemanden begeistern kann.

45:43

[SPEAKER_01]: Also ich bin von denen nur angewidert.

45:47

[SPEAKER_01]: Die können mich nicht begeistern, mit keinem was sie sagen oder wie sie es sagen.

45:52

[SPEAKER_01]: Es geht nicht.

45:53

[SPEAKER_01]: Aber sie tun es trotzdem, das weiß ich.

45:55

[SPEAKER_00]: Ja, aber gerade bei dem Sigmund, der schwafelt ziemlich drum herum.

46:01

[SPEAKER_00]: Also der ist ja auf, also ich habe nicht ein Interview gesehen wo der auf eine Frage wirklich konkret antwortet, da kommt ja nur Geschwafel drum herum, das machen wir nicht alles besser, richtig richtig klasse fand ich ja in einem, ich weiß nicht ob das in diesem Möhmerinterview war, der sagt ja der will zurück in die 90er.

46:23

[SPEAKER_00]: Der Moderator oder Moderatorin fragt dann in den 90ern, da war jetzt die Kriminalitätsrate so und so viel Prozent höher, da wollen sie zurück.

46:34

[SPEAKER_00]: Ja nein, wir wollen ja nur das Gefühl zurück.

46:37

[SPEAKER_00]: Schwafelt dann rum.

46:40

[SPEAKER_00]: Die Arbeitslosigkeit so viel höher, da wollen sie zurück, ja nein, wir wollen ja in die Zukunft, aber sie wollen doch nach gestern.

46:46

[SPEAKER_01]: Sie wollen doch in die Zukunft, ich dachte sie haben gesagt, ne der war echt super, der war echt super, ich hab den nicht, ich kenn den ja vom MoMA, ich wusste gar nicht, also so,

46:57

[SPEAKER_01]: Zugute.

46:57

[SPEAKER_01]: Aber es ist auch schwer.

46:59

[SPEAKER_01]: Es ist auch schwer.

47:00

[SPEAKER_01]: Du musst dich wirklich saugut vorbereiten.

47:04

[SPEAKER_01]: Die Themen, die du hast, da musst du stehen bleiben.

47:06

[SPEAKER_01]: Die musst du auch abfackeln.

47:08

[SPEAKER_01]: Also darüber musst du reden.

47:09

[SPEAKER_01]: Und dich nicht auf irgendwelche nehmen.

47:12

[SPEAKER_01]: Und dann gleich zur nächsten Frage.

47:13

[SPEAKER_01]: Weil, nee.

47:15

[SPEAKER_01]: Wenn der auf die Frage nicht antwortet, nachhaken.

47:18

[SPEAKER_01]: Nochmal nachhaken.

47:19

[SPEAKER_01]: Nochmal einen Beleg haben.

47:21

[SPEAKER_01]: Nochmal zeigen, hallo, kann ich belegen?

47:23

[SPEAKER_01]: Hier ist es.

47:24

[SPEAKER_01]: Kannst du ihn schwarz auf weiß geben?

47:26

[SPEAKER_01]: Hier ist der Link.

47:28

[SPEAKER_01]: Nur so kannst du die entzaubern.

47:30

[SPEAKER_01]: Aber das ist halt schwere Arbeit.

47:33

[SPEAKER_01]: Und das macht halt keiner.

47:35

[SPEAKER_01]: Die werden eingeladen in Talkshows, da fragt doch keiner hinterher.

47:39

[SPEAKER_01]: Da musst du Glück haben, wenn du einen dabei hast, der dir ein bisschen Kontra gibt.

47:43

[SPEAKER_01]: Aber du hast doch gar keine Zeit, weil wenn du was sagst, dann heißt es, ja okay, jetzt ist aber der nächste, stop, ich hab jetzt aber eine Frage noch an dem, dann bist du schon wieder draußen.

47:52

[SPEAKER_01]: Die Formate geben das gar nicht hier.

47:54

[SPEAKER_01]: Und wenn du dann diese Sommerinterviews machst, wo ich dann denke, was muss,

47:58

[SPEAKER_01]: Ich komme aus einer Zeit, da gab es keine Sommerinterviews.

48:01

[SPEAKER_01]: Ich bin ohne Sommerinterviews groß geworden.

48:04

[SPEAKER_01]: Das hat funktioniert.

48:05

[SPEAKER_01]: Warum wir auf einmal im Sommer ein paar Parteivorsitzende einladen und eine halbe Stunde interviewen, wo ich dann sage, da bin ich nachher genau so schlau wie vorher.

48:18

[SPEAKER_01]: Das hat mir jetzt gar nichts gebracht.

48:19

[SPEAKER_00]: Ja aber dann auch wieder so ein ganzes Themenpotpourri zusammengestellt was so riesig ist was in der halben Stunde, du nimmst mal ein Thema wenn du durchbringen kannst und die dann einfach schwafeln lässt und den dann jeden Punkt stehen lässt.

48:29

[SPEAKER_01]: Aber nicht hingehst und sagst okay aber da möchte ich jetzt nochmal nachhaken an dem Punkt, wenn sie jetzt davon reden, ich meine das schaffst du als Politiker ja auch nicht, du kannst ja nicht von allen Themen irgendwie der Fachmann sein.

48:40

[SPEAKER_01]: Da musst du schon richtig richtig gut sein.

48:42

[SPEAKER_01]: Du kannst dich über Energiepolitik Bescheid wissen und über Gesundheitswesen Bescheid wissen und über Arbeitsmarktpolitik.

48:49

[SPEAKER_00]: Und dann musst du noch wissen, was die Partei will, weil du hast ja nicht sagen können, was du selber willst.

48:52

[SPEAKER_01]: Kommt ja noch dazu, genau.

48:53

[SPEAKER_01]: Du musst ja noch sicher sein, dass dir dann nachher in der Partei keiner an Karren pinkelt oder wer weiß was.

49:00

[SPEAKER_01]: Aber das ist natürlich auch ein Problem, der eine Isländer hat es ja nett gemacht damals, der Bürgermeister werden wollte, der immer gesagt hat, davon habe ich keine Ahnung.

49:11

[SPEAKER_01]: Also so hat er seinen Wahlkampf gemacht.

49:13

[SPEAKER_01]: Wenn da was gefragt worden ist, hat er gesagt, davon habe ich keine Ahnung.

49:16

[SPEAKER_01]: Was man sich ja nicht vorstellen kann, weil man sagt...

49:19

[SPEAKER_00]: Das macht aber hier unser Orang-Utan aus den USA auch ganz gerne.

49:24

[SPEAKER_01]: Der sagt ich habe keine Ahnung, das hat er noch nie gesagt.

49:27

[SPEAKER_00]: Sicher sagt er das, davon weiß ich nichts, keine Ahnung.

49:32

[SPEAKER_01]: Da habe ich nichts von gehört oder was.

49:36

[SPEAKER_01]: Aber ich habe keine Ahnung, der weiß doch alles.

49:39

[SPEAKER_00]: Wenn er es wissen will, dann weiß er es natürlich.

49:44

[SPEAKER_00]: Aber wenn es dann darum geht hier Äbstein, den habe ich noch nie getroffen.

49:48

[SPEAKER_01]: Das sind aber Lügen, ich weiß nicht davon, sondern das ist ja nur mit einer Lüge davon kommen.

49:55

[SPEAKER_01]: Und die Lüge so oft erzählen, bis sie Wahrheit ist.

49:59

[SPEAKER_01]: Oder bis keiner mehr sich traut zu fragen, weil dann kriegst du halt wieder die Lüge.

50:03

[SPEAKER_01]: Aber das ist ja nicht dieses ehrliche, ich hab keine Ahnung davon.

50:07

[SPEAKER_01]: Ich mein, hab ich Ahnung von Pädophilie, müsste man ihn fragen.

50:11

[SPEAKER_01]: Da gibt's ja zwei Antworten.

50:12

[SPEAKER_01]: Ja, ich habe Ahnung.

50:13

[SPEAKER_01]: Okay, wieso?

50:15

[SPEAKER_01]: Sind Sie ehrlich?

50:16

[SPEAKER_01]: Oder nein, ich habe keine Ahnung.

50:18

[SPEAKER_01]: Ach so, dann kennen Sie Epstein nicht.

50:19

[SPEAKER_01]: So, aber so redet ja keiner mit ihm.

50:22

[SPEAKER_01]: Du kommst ja gar nicht so weit.

50:25

[SPEAKER_01]: Er bestimmt ja.

50:26

[SPEAKER_01]: Er bestimmt den Ton, die Aggressivität, den Inhalt.

50:33

[SPEAKER_01]: Und wie der antwortet auf Fragen.

50:35

[SPEAKER_01]: Das ist ja inhaltslos.

50:37

[SPEAKER_01]: Sorry, das beleidigt doch jeden intelligenten Menschen.

50:41

[SPEAKER_01]: Du fragst dich, wie hält es eine Gesellschaft aus, so einen Idioten an der Spitze zu lassen?

50:47

[SPEAKER_01]: Wie viele Idioten braucht es, damit so ein Idiot an der Spitze ist?

50:52

[SPEAKER_00]: Dass keiner hingeht und sagt, okay, abwählen.

50:56

[SPEAKER_00]: Aber hast du hast du dir mal in den usa so paar videos angeschaut wo dann diese fanatischen,

51:04

[SPEAKER_01]: Die sind ja strunzbescheuert und die Frauen sind ja noch bescheuerter.

51:09

[SPEAKER_01]: Die wollen ja wirklich, dass der sie vergewaltigt oder in die Pussy, grabs them by the pussy.

51:14

[SPEAKER_01]: Ja?

51:15

[SPEAKER_01]: Ich mein, sorry, als Frau wäre der für mich, der ist für mich als Mann schon unwählbar, als Frau wäre der mich dreimal unwählbar.

51:20

[SPEAKER_01]: Die stehen hinter dir und klatschen und lachen.

51:23

[SPEAKER_00]: Weil er Bibeln verkauft.

51:25

[SPEAKER_00]: Oh, Bibeln verkauft.

51:26

[SPEAKER_00]: Wo er nicht mal, wo er nicht mal.

51:28

[SPEAKER_01]: Jetzt hat er ja eine neue, jetzt hat er doch so eine neue da, die dauernd in seinem Büro hängt oder wer weiß was.

51:35

[SPEAKER_01]: Und du siehst ja Melanie gar nicht mehr so oft, aber da ist irgendwie so eine Pressesprecherin oder keine Ahnung, die ist dauernd bei ihm.

51:43

[SPEAKER_01]: Gibt's auch Fotos, wo er hier schon an den Hintern langt und wer weiß was.

51:49

[SPEAKER_01]: Es ist wahrscheinlich so wie Helmut Kohl und Hanni Lohre, die waren ja auch nicht mehr zusammen.

51:53

[SPEAKER_01]: Die Hanni Lohre hat ja auch nur mitgemacht.

51:56

[SPEAKER_01]: Aber er hatte ja schon längst eine andere Liebschaft und wer weiß was.

52:00

[SPEAKER_01]: Wahrscheinlich sagt Melanie auch, geht mir halt gut.

52:06

[SPEAKER_01]: Mit dem Arsch, soll er halt machen.

52:07

[SPEAKER_01]: Bin ja froh, wenn er nicht zu mir ins Bett steigt.

52:11

[SPEAKER_01]: Kann doch ja auch so sein.

52:15

[SPEAKER_01]: Wir wollten über andere Themen reden, jetzt sind wir schon wieder bei den

52:19

[SPEAKER_01]: Worüber wollten wir reden in der Vorbesprechung haben wir gesagt?

52:22

[SPEAKER_01]: Also wir wollten über Filzen sprechen.

52:25

[SPEAKER_01]: Du möchtest über Filzen sprechen?

52:26

[SPEAKER_01]: Nein, wir.

52:27

[SPEAKER_01]: Das war doch gemeinsam das Thema oder nicht?

52:30

[SPEAKER_01]: War das nicht gemeinsam?

52:31

[SPEAKER_01]: Also mein Freund weiß das ja.

52:35

[SPEAKER_01]: Ich habe ja so Printchiks erfunden und die habe ich mit einer KI weiter bearbeitet.

52:44

[SPEAKER_01]: Stell sie jetzt im Netz.

52:45

[SPEAKER_01]: Das heißt, du hast sie schon mal digital zum Leben erweckt?

52:48

[SPEAKER_01]: Ich habe sie als Speerholz zum Leben erweckt, vor 30 Jahren.

52:54

[SPEAKER_01]: Auch gemalt, gezeichnet.

52:57

[SPEAKER_01]: Jetzt habe ich sie schlummern lassen ein bisschen und jetzt sind sie mit der KI wieder zum Leben erweckt worden.

53:01

[SPEAKER_01]: Die KI hat sich ein bisschen verändert, weil die KI mochte die Nase nicht.

53:05

[SPEAKER_01]: Dann hat sie die Nase ein bisschen reduziert, so wie beim Shih Tzu, so weggezüchtet, ja, meine Knollennase weg zum kleinen Stummel.

53:14

[SPEAKER_01]: Aber es sind trotzdem noch Brinjix und die sind so süß und jetzt habe ich mir gedacht, die müssten eigentlich in Filz gemacht werden.

53:25

[SPEAKER_01]: Filz!

53:27

[SPEAKER_01]: Also dieses Wollkonglomerat, womit man so Untersetzer machen, bauen kann.

53:34

[SPEAKER_00]: Was man immer in den Haaren hat.

53:37

[SPEAKER_01]: Filz hat man in Haaren.

53:39

[SPEAKER_01]: Kennst du das nicht?

53:40

[SPEAKER_01]: Deine Haare sind komplett verfilzt.

53:41

[SPEAKER_01]: Ja, ich kenn das, aber...

53:46

[SPEAKER_01]: So ähnlich ist ja das mit Filzen auch.

53:47

[SPEAKER_01]: Es gibt dann eben zwei Methoden des Filzens.

53:50

[SPEAKER_01]: Das eine ist so ein Nassfilzen mit Seife oder was.

53:53

[SPEAKER_01]: Dann nimmst du diese Filzwolle, die wird dann eingeseift und eingeweicht und gerollt und geknetet und wieder ausgedrückt und so.

54:03

[SPEAKER_01]: Und dann hast du nachher so einen schönen

54:06

[SPEAKER_01]: kannst du Filzuntersetzer machen.

54:07

[SPEAKER_01]: Und es gibt Nadelfilzen.

54:09

[SPEAKER_01]: Also das habe ich jetzt auch gelernt.

54:11

[SPEAKER_01]: Ich habe ein YouTube Video, das werden wir verlinken.

54:15

[SPEAKER_01]: Nadelfilzen ist, du formst aus dieser Wolle so ein

54:20

[SPEAKER_01]: Körperkugel, keine Ahnung, und dann hast du so eine Nadel, eine Filznadel, und dann gehst du in dieses Objekt, stichst du rein, stichst du rein.

54:29

[SPEAKER_01]: Du hörst nicht auf reinzustechen, wie ein Idiot.

54:33

[SPEAKER_01]: Du musst da hundertmal reinstechen.

54:35

[SPEAKER_01]: Und je mehr du da reinstichst in dein Objekt, desto härter wird es.

54:41

[SPEAKER_00]: Ist jetzt aber nicht so eine Voodoo-Puppe.

54:44

[SPEAKER_01]: Naja die Wutepuppe ist ja nur eine Nadel reinstecken und drin lassen die Nadel, nee nee du ziehst die ja wieder raus.

54:49

[SPEAKER_01]: Also das macht dann, anscheinend wird dann die Wolle irgendwie verknotet oder verfilzt halt.

54:57

[SPEAKER_00]: Das hört sich sehr leidvoll an wie so ein.

54:59

[SPEAKER_01]: Wie nennst du die Brisch?

55:01

[SPEAKER_01]: Brinschix.

55:02

[SPEAKER_01]: Ich denke du hast die schon gesehen bei mir, ich denke du verfolgst meinen Kanal.

55:05

[SPEAKER_01]: Aber sicher, jeden Tag.

55:06

[SPEAKER_01]: Du liest es nicht oder was?

55:08

[SPEAKER_01]: Jeden Tag siehst du sie, aber du liest es nicht.

55:11

[SPEAKER_01]: Ach der Scheiß schon wieder.

55:14

[SPEAKER_01]: So und jetzt suche ich und das ist jetzt der große Aufruf, wer,

55:20

[SPEAKER_01]: Könnt ihr mir mal so einen Brintschick filzen, Nadelfilzen?

55:24

[SPEAKER_01]: Damit ich ungefähr eine Vorstellung habe.

55:26

[SPEAKER_01]: Ich kann mir das nicht vorstellen, dass das irgendwie in einer Stunde gemacht ist oder wer weiß was.

55:31

[SPEAKER_01]: Also ich glaube, wenn ich da in Produktion gehen würde mit den Brintschicks, das wären Kunstobjekte für 500 Euro das Stück.

55:38

[SPEAKER_01]: Also die kann man gar nicht.

55:40

[SPEAKER_01]: Es gibt aber mittlerweile Viecher, wenn du so guckst,

55:44

[SPEAKER_01]: Da gibt es dann eine Giraffe oder ein Hahn für 10 Euro gefilzt.

55:48

[SPEAKER_01]: Mir ist das ein Rätsel.

55:50

[SPEAKER_01]: Wie soll das gehen?

55:50

[SPEAKER_01]: Hast du so ein Ding schon mal gekauft?

55:52

[SPEAKER_01]: Ich habe es nicht.

55:53

[SPEAKER_01]: Nein, das kann man gar nicht kaufen.

55:56

[SPEAKER_01]: Nein, so eine Giraffe oder sowas, die gefilzt ist.

55:59

[SPEAKER_01]: Aber du kannst ja gucken.

56:00

[SPEAKER_01]: Du kannst ja reingeben.

56:01

[SPEAKER_01]: Filztiere.

56:02

[SPEAKER_01]: Du kannst ja mal gucken, was da alles kommt.

56:04

[SPEAKER_00]: Ja es gibt ja mittlerweile viel von diesen KI Schrott, wo du dann hauptsächlich auf Amazon dann zum Beispiel so eine Gorilla Couch angeboten kriegst und naja, es ist am Ende keine Gorilla Couch oder irgendwelche Kleidungsstücke, so wie so ein Bär oder sowas und dann, naja das Resultat was du dann am Ende kriegst, das sieht dann sehr traurig aus.

56:29

[SPEAKER_01]: Ich weiß also gut deswegen sag ich weiß was du meinst also wenn du jetzt eingibst hier filztiere nur das jetzt auf dieser beschissenen plattform google, dann siehst du das geht los mit 8,95€.

56:43

[SPEAKER_00]: Auf anderen Plattformen suchen.

56:45

[SPEAKER_01]: Ja man kann auch auf anderen suchen aber da siehst du dann Filztiere, Bauernhoftiere, Filz, 44,90€, 6 verschiedene.

56:52

[SPEAKER_00]: So eine Giraffe bei Ikea kostet aber 25€.

56:55

[SPEAKER_01]: Gefilzt.

56:58

[SPEAKER_01]: Gefilzt, nicht eine Giraffe.

56:59

[SPEAKER_00]: Da steht Stoffspielzeug.

57:00

[SPEAKER_01]: Ja, Stoffspielzeug.

57:03

[SPEAKER_01]: Das ist ja genäht, verstehe ich das.

57:05

[SPEAKER_01]: Ah, Tiere aus Filz.

57:06

[SPEAKER_01]: Mini Filzmaus.

57:07

[SPEAKER_01]: 10 Euro.

57:08

[SPEAKER_01]: Also, jetzt sind wir doch dabei.

57:09

[SPEAKER_01]: Jetzt hat er es doch.

57:10

[SPEAKER_01]: Endlich hat er es doch.

57:12

[SPEAKER_01]: Da gibt es natürlich verschiedene.

57:13

[SPEAKER_01]: Da gibt es natürlich auch bei Etsy welche.

57:17

[SPEAKER_01]: Das geht auch bis über 100 Euro.

57:18

[SPEAKER_01]: Das verstehe ich auch.

57:19

[SPEAKER_01]: Das ist ja eine Wahnsinnsarbeit.

57:21

[SPEAKER_00]: Und bei Etsy hast du noch keinen gefunden, der sowas bauen kann?

57:24

[SPEAKER_00]: Nee.

57:26

[SPEAKER_01]: Jetzt habe ich irgendeinen Kontakt zu einer Frau, die filzt, aber das weiß ich jetzt nicht, ob die mir einen filzt und meine Kollegin vielleicht überlegt.

57:37

[SPEAKER_01]: Aber es kann doch nicht so schwierig sein.

57:39

[SPEAKER_01]: Ich will ja keine Kinderarbeit daran lassen.

57:41

[SPEAKER_01]: Ich möchte ja nicht, dass das irgendwo gemacht wird, wo dann Kinder irgendwo in dunklen Kellern sitzen und dann meine Brintschiks filzen müssen für den Hungerlohn.

57:54

[SPEAKER_01]: Vielleicht können es deine Kinder, vielleicht kannst du mal anregen in der Schule.

57:57

[SPEAKER_00]: Hast du nicht gerade gesagt, keine Kinder arbeiten, jetzt sollen meine schuften?

58:03

[SPEAKER_00]: Im Werkenunterricht, oder?

58:04

[SPEAKER_01]: Im Werkenunterricht, mal mit der Lehrerin reden.

58:07

[SPEAKER_01]: Können wir da nicht mal einen Nadelfilz machen mit den Kindern?

58:10

[SPEAKER_01]: Ich hätte da eine schöne Figur in Vorlage.

58:13

[SPEAKER_00]: Da fixen wir die Lehrer mit der schönen Idee an und dann gibt es zu Weihnachten einen Filzfigur.

58:18

[SPEAKER_01]: Ja super, das wäre doch mal was.

58:20

[SPEAKER_01]: Die Kinder haben Spaß daran.

58:23

[SPEAKER_01]: Also schwierig, schwierig.

58:24

[SPEAKER_01]: Da hat man mal eine gute Idee und man kann sie nicht realisieren.

58:28

[SPEAKER_01]: Also nur mit Kinderarbeit oder in Bangladesch irgendwo im dritten Stock in irgendeiner Industriehalle.

58:39

[SPEAKER_00]: Da hast du noch nicht angefragt.

58:41

[SPEAKER_01]: Nein, ich habe nicht in Bangladesch angeworden und auch nicht in China.

58:46

[SPEAKER_01]: Noch nicht.

58:46

[SPEAKER_01]: Ich meine, hallo?

58:48

[SPEAKER_01]: Wird mich ja schämen, wenn ich nachher meinen Brindschick für fünf...

58:51

[SPEAKER_01]: Was ich dich fragen wollte, kannst du das nicht mit deinem 3D-Drucker machen?

58:55

[SPEAKER_01]: Ich meine, das ist doch eine einfache Form.

58:57

[SPEAKER_01]: Weißt du, von was ich rede, von welchen Figuren?

59:00

[SPEAKER_00]: Sicher.

59:01

[SPEAKER_00]: Ich kann die ja auch in 3D drucken und wenn ich...

59:04

[SPEAKER_00]: Die ist doch nicht schwer, das ist doch so eine Tropfenform.

59:07

[SPEAKER_00]: Und wenn ich das Endern endlich einbaue, könnte ich dir das Ding auch in acht Farben drucken.

59:13

[SPEAKER_00]: Nein.

59:13

[SPEAKER_00]: Aber halt mit Plaste.

59:15

[SPEAKER_01]: Ja, ich weiß schon.

59:16

[SPEAKER_01]: Nee, das ist ja dann keine Fülz.

59:18

[SPEAKER_01]: Nee, das ist dann, das ist dann, das ist dann, da kannst du.

59:22

[SPEAKER_00]: Jetzt mit ein bisschen Filz anmalen vielleicht.

59:23

[SPEAKER_01]: Du kannst es, oder bekleben, mit irgendwelchen Haarresten bekleben, könnte man auch so ein Fake-Filz draus machen dann.

59:33

[SPEAKER_00]: Ja sicher.

59:33

[SPEAKER_01]: Dass man es so paniert wie so ein, wie so ein Schnitzel.

59:38

[SPEAKER_00]: Ihr solltet es aber nicht zu lange braten, das Plastik hält nicht so viel Temperatur.

59:42

[SPEAKER_01]: Ich müsste jetzt mal gucken, nicht braten, kleben.

59:47

[SPEAKER_01]: Ich müsste gucken, ob man so Haarreste kaufen kann.

59:49

[SPEAKER_01]: Also so Kulleraugen ist so schwierig genug, weil die alle so flach sind.

59:52

[SPEAKER_01]: Ich bräuchte so Augen, die so ein bisschen gewölbt sind, so 3D-mäßig.

59:57

[SPEAKER_00]: Achso, ich habe mir irgendwann mal so Kulleraugen gekauft, die finde ich immer ganz cool, wenn du die an Geräten und irgendwas dranmachst, da tauchst du dein Gleichleben ein.

1:00:05

[SPEAKER_00]: Aber meinen ersten 3D-Drucker, da habe ich auch vorne zwei Augen dran gemacht, die sind mir dabei abgefallen.

1:00:10

[SPEAKER_01]: Jetzt redest du mit ihm.

1:00:11

[SPEAKER_01]: Viel, viel besser.

1:00:12

[SPEAKER_01]: Jetzt redet er mit dir.

1:00:14

[SPEAKER_01]: Okay, super.

1:00:15

[SPEAKER_00]: Aber wie gesagt, ich habe meinen Addon noch nicht eingebaut.

1:00:18

[SPEAKER_00]: Was hast du nicht eingebaut?

1:00:20

[SPEAKER_00]: Ich habe ja, ihr habt mir vor, letztes Jahr habe ich mir einen neuen Drucker gekauft.

1:00:25

[SPEAKER_00]: Einen von der Firma, die nachhaltig arbeitet.

1:00:28

[SPEAKER_00]: Also so nachhaltig, dass

1:00:30

[SPEAKER_00]: der erstmal quelloffen ist, ich nicht irgendwelche China Cloud oder sonst welche Cloud bezahlen muss, dass ich jetzt hier was drucken darf.

1:00:38

[SPEAKER_00]: Die bieten seit, weiß nicht, ob der erste das kann, aber die haben, wenn sie dann eine neue Drucker-Generation herausbringen möchten, dann bieten sie auch immer ein Upgrade-Paket an, so dass du von deinem jetzigen, also wenn du jetzt Drucker Nummer 3 hast, kannst du daraus Drucker-Version Nummer 4 machen.

1:00:57

[SPEAKER_01]: Also theoretisch, wenn du den ersten Drucker gekauft hättest, hättest du bis zu dem aktuellen was bauen können.

1:01:01

[SPEAKER_01]: Gut, die haben jetzt das Design ein bisschen geändert, das geht jetzt wahrscheinlich.

1:01:04

[SPEAKER_00]: Vielleicht geht's auch noch.

1:01:05

[SPEAKER_00]: Aber ja.

1:01:08

[SPEAKER_00]: Und die haben vor einigen Jahren schon so ein Paket rausgebracht, dass du bis zu fünf Farben drucken kannst.

1:01:21

[SPEAKER_00]: Und in der neuen Drucker-Generation, da haben sie das Paket noch nicht rausgebracht, haben ein Add-on, also so ein Multimaterial-Add-on rausgebracht, aber haben gesagt, hey, das werden wir nicht weiterverfolgen, das wird eine Sackgasse werden, weil wir haben einen anderen Ansatz und dieses Ding, das wartet jetzt gerade in einem Paket bei mir zu Hause.

1:01:42

[SPEAKER_01]: Seit einem Jahr.

1:01:43

[SPEAKER_01]: Nee das Paket ist jetzt irgendwann im Urlaub angekommen.

1:01:46

[SPEAKER_00]: Das sollte sollte im Juni ausgeliefert werden.

1:01:50

[SPEAKER_00]: Hat sich verzögert verzögert verzögert jetzt habe ich dann gesagt wenn ihr das jetzt.

1:01:56

[SPEAKER_00]: Also ist jetzt da das Paket.

1:01:58

[SPEAKER_00]: Das Paket ist da ich muss aber noch zusammenbauen.

1:02:00

[SPEAKER_01]: Was musst du denn noch bauen?

1:02:02

[SPEAKER_01]: Stecker oder kleben, löten?

1:02:04

[SPEAKER_00]: Ich habe diesen diesen Drucker den habe ich im Kit gekauft also dass du den,

1:02:09

[SPEAKER_00]: Wie wenn du ein kleines Lego Set kaufst, dass du dann schön zu Hause zusammenbasteln kannst.

1:02:14

[SPEAKER_00]: Und mein erster Drucker, da hieß es auch Kit, aber das war eine Sache von einer halben Stunde.

1:02:21

[SPEAKER_00]: Das war einfach ein Klick, klack, klack, klick, klick.

1:02:23

[SPEAKER_00]: Und dann war das Ding fertig.

1:02:24

[SPEAKER_00]: Aber das Ding, das kam wirklich in Einzelteile.

1:02:27

[SPEAKER_00]: Ich habe, ich habe dann gelesen einige haben gesagt brauchen da acht stunden für ich habe zwölf gebraucht zwei tage.

1:02:37

[SPEAKER_00]: Und ich bin mir jetzt nicht ganz sicher dieses ändern also dass ich meinen einfarbigen drucker jetzt aber acht farbigen drucker bauen kann, wie lange das dauert aber das wird wahrscheinlich auch so vier vier bis acht stunden dauern.

1:02:47

[SPEAKER_01]: Aber da sind wir schon nah dran oder was.

1:02:51

[SPEAKER_01]: Ja, dann könntest du doch so ein Prinschig dann Testlauf machen.

1:02:54

[SPEAKER_01]: Ist doch super.

1:02:55

[SPEAKER_01]: Ich meine, hallo.

1:02:56

[SPEAKER_01]: Du würdest deinem Podcaster hier in Riesenfreude machen.

1:02:59

[SPEAKER_01]: Ich meine, ich habe dir heute auch was geschenkt, oder?

1:03:02

[SPEAKER_00]: Eine wunderschöne Tasse mit Nazis drauf.

1:03:06

[SPEAKER_01]: Nein, das stimmt so nicht.

1:03:08

[SPEAKER_00]: Da steht Fuck Nazis drauf.

1:03:11

[SPEAKER_01]: Weißt du, was einer gesagt hat?

1:03:12

[SPEAKER_01]: Ich finde das ja schön.

1:03:13

[SPEAKER_01]: An was erinnert dich das?

1:03:14

[SPEAKER_01]: Also dieses Design, woran erinnert dich das an Sachs?

1:03:20

[SPEAKER_00]: Ich kann jetzt ja nicht sagen, dass mich das an der Automarke erinnert, oder?

1:03:24

[SPEAKER_01]: Ach du Scheiße!

1:03:31

[SPEAKER_01]: Also, erinnern sollte es eigentlich eher an so Selb Weiden, an so dieses Unter, dieses, was unten am Porzellan so diese Schrift, wo dann steht, ja, Witt, na Witt Weiden ist ja kein Ding, aber sowas, Rosenthal oder sowas, ja, also daran sollte es erinnern.

1:03:50

[SPEAKER_01]: Letztens hat aber einer geschrieben, weil ich poste das ja jeden Tag, diese Lettetasse, hat einer geschrieben, ich weiß aber schon, dass das die Fortschrifttype ist, von dem Nazi-Fort,

1:04:01

[SPEAKER_01]: Okay, jetzt muss ich natürlich meine ganze Argumentation ein bisschen umschieben.

1:04:07

[SPEAKER_01]: Und du kommst jetzt auch mit Pforte, ach du Scheiße.

1:04:11

[SPEAKER_01]: Also ich sollte eher an so Porzellanschrift erinnern, an dieses, wie heißt das nochmal, wie heißt das, sieht nie unten bei Porzellan.

1:04:19

[SPEAKER_01]: Das sieht nie unten bei Porzell- Naja, oh mein Gott, du, Julian, du warst aber von nichts in der Ahnung.

1:04:24

[SPEAKER_00]: Ja, ich kenn mich jetzt hier nicht, mit Keramik nicht so aus.

1:04:27

[SPEAKER_00]: Also willst du dich also auskennen, du das auch suchen darfst.

1:04:31

[SPEAKER_01]: Ja.

1:04:32

[SPEAKER_01]: Ich bin alt, ich vergesse sowas hier.

1:04:34

[SPEAKER_00]: Aber ich kann dir sagen, ich kann dir kein Britschnik in Porzellan bauen.

1:04:38

[SPEAKER_01]: Nee, das kannst du nicht.

1:04:39

[SPEAKER_01]: Das weiß ich schon.

1:04:40

[SPEAKER_01]: Porzellanmarken.

1:04:42

[SPEAKER_01]: Welche Marken gibt es bei Porzellan?

1:04:44

[SPEAKER_01]: Doch.

1:04:46

[SPEAKER_01]: Marken, also sagt man da, Marken, Porzellanmarke.

1:04:49

[SPEAKER_01]: Auch Keramikmarke, Handelsmarke, Bodenmarke ist ein markenrechtlich geschütztes Zeichen.

1:04:54

[SPEAKER_01]: Genau.

1:04:55

[SPEAKER_01]: Porzellanmarken erkennen, ja.

1:04:59

[SPEAKER_01]: Und da gibt es eben auch welche, die mit so, die sind halt so geschrieben und dann, du siehst ja, verläuft die Farbe so ein klein bisschen, gell.

1:05:06

[SPEAKER_01]: Also, die ist nicht so knallhart, ja, von blau auf weiß, ja.

1:05:12

[SPEAKER_01]: Ja.

1:05:12

[SPEAKER_01]: Und das macht dann so dieses

1:05:15

[SPEAKER_01]: Bei dem sieht nie bei Porzellanmarken eben auch aus.

1:05:19

[SPEAKER_00]: Und das musstest du extra ordern, oder?

1:05:21

[SPEAKER_00]: Was musste ich ordern?

1:05:22

[SPEAKER_00]: Ja, diese Ästhetik.

1:05:24

[SPEAKER_01]: Das habe ich selber gemacht mit meiner KI.

1:05:28

[SPEAKER_00]: Aha.

1:05:30

[SPEAKER_00]: Die kann Porzellan?

1:05:32

[SPEAKER_01]: Die kann verschiedene Dinge.

1:05:33

[SPEAKER_01]: Und die kann halt auch Porzellanmarke.

1:05:37

[SPEAKER_01]: Und ich meine, es gibt andere Marken auch.

1:05:40

[SPEAKER_01]: Aber es gibt halt auch mit dieser so Blau.

1:05:42

[SPEAKER_01]: Das hat mich daran sofort erinnert.

1:05:45

[SPEAKER_01]: Selbwey?

1:05:46

[SPEAKER_01]: Wie heißt das?

1:05:47

[SPEAKER_01]: Selbweiden?

1:05:48

[SPEAKER_01]: Selb?

1:05:48

[SPEAKER_01]: Selb?

1:05:49

[SPEAKER_01]: Selb?

1:05:50

[SPEAKER_01]: War da nicht was mit Selb?

1:05:52

[SPEAKER_01]: Porzellanmarke Selb?

1:05:53

[SPEAKER_01]: Das ist ein Ort irgendwo... Ja, Selb gibt es, aber es ist nicht dieses...

1:05:57

[SPEAKER_01]: Der Hof, oder?

1:05:58

[SPEAKER_01]: Ich glaub, da war ich schon mal.

1:06:00

[SPEAKER_01]: Ja, ja.

1:06:00

[SPEAKER_01]: Aber ich mach mal Rosenthal jetzt.

1:06:02

[SPEAKER_01]: Muss ja irgendwo zu finden sein, diese blaue... Rosenthal.

1:06:11

[SPEAKER_01]: Ja, ist aber auch nicht blau.

1:06:13

[SPEAKER_01]: Jetzt muss ich mal irgendwas eingeben.

1:06:15

[SPEAKER_01]: Porzellanmarke Blau gebe ich mal ein.

1:06:21

[SPEAKER_00]: Ein blaues Porzellan?

1:06:23

[SPEAKER_01]: Nein, die Marke, die Marke.

1:06:29

[SPEAKER_01]: Das hast du da reingequatscht und das hat er dann gleich übernommen.

1:06:34

[SPEAKER_01]: Warum weiß ich nicht.

1:06:35

[SPEAKER_01]: Ja!

1:06:36

[SPEAKER_01]: Ja!

1:06:37

[SPEAKER_01]: Dein Computer hat mit zu.

1:06:38

[SPEAKER_01]: Gib mal ein Porzellan Marke Blau.

1:06:40

[SPEAKER_01]: Da hast du es.

1:06:40

[SPEAKER_01]: Da hast du es.

1:06:43

[SPEAKER_01]: So schön.

1:06:44

[SPEAKER_01]: So schön sieht das aus.

1:06:46

[SPEAKER_01]: Ich bin hin und weg.

1:06:51

[SPEAKER_01]: Hast du es?

1:06:52

[SPEAKER_01]: Bilder?

1:06:52

[SPEAKER_00]: Fotos?

1:06:55

[SPEAKER_00]: Meine Suche ist nicht so schnell wie deine.

1:06:59

[SPEAKER_01]: Und das Blau ist identisch.

1:07:00

[SPEAKER_01]: Wenn du das siehst, wirst du sagen, das ist mein Blau.

1:07:03

[SPEAKER_00]: Ja.

1:07:05

[SPEAKER_01]: Von meiner Fak-Nazi-Tasse.

1:07:10

[SPEAKER_01]: Meine Mutter hat gesagt, ja, schön, aber daraus kann sie keinen Kaffee trinken.

1:07:13

[SPEAKER_01]: Okay, damit war das Thema beendet.

1:07:17

[SPEAKER_00]: Milch oder Tee?

1:07:18

[SPEAKER_01]: Wie?

1:07:19

[SPEAKER_01]: Nee, wegen der Schrift, wegen dem Fak-Nazi.

1:07:23

[SPEAKER_01]: Deswegen kann sie da keinen Kaffee draus trinken.

1:07:25

[SPEAKER_01]: Da möchte sie dann keinen Kaffee draus trinken.

1:07:28

[SPEAKER_00]: Jetzt sage ich ja, jetzt soll sie was anderes draus trinken.

1:07:31

[SPEAKER_00]: Sie kann da gar nichts draus trinken, das wollte sie sagen.

1:07:34

[SPEAKER_01]: Deshalb kann sie ein Blumen reinpflanzen.

1:07:37

[SPEAKER_01]: Gut.

1:07:39

[SPEAKER_01]: Müsste sie das so drehen, dass sie das nicht sieht, so an die Wand, dass die Schrift sogar an der Wand ist.

1:07:44

[SPEAKER_01]: Ich trinke da jeden Morgen meinen Kaffee draus.

1:07:46

[SPEAKER_01]: Schmeckt mir sehr gut.

1:07:47

[SPEAKER_00]: Ja, aber du hast jetzt hier auch keine, deine Verewigung irgendwo drunter, wo jetzt dein Name oder so steht?

1:07:52

[SPEAKER_01]: Nee, nee.

1:07:53

[SPEAKER_01]: Wo sollte ich das noch reinschreiben?

1:07:58

[SPEAKER_01]: Wie oben?

1:08:00

[SPEAKER_01]: Was heißt oben und unten bei einer Tasse?

1:08:02

[SPEAKER_01]: Da kann ich nichts reindrucken, macht keiner.

1:08:07

[SPEAKER_01]: Es sind irgendwelche Heimtassenmacher, die ein Brandinggerät haben und die kriegen dann Auftrag von der Firma, wo ich es bestelle und sagen, ich habe wieder sechs Tassen, magst du die machen?

1:08:19

[SPEAKER_01]: Und dann geht der wieder hin und dann presst der wieder diese Tassen da.

1:08:23

[SPEAKER_01]: Den will er hier einzeln pressen.

1:08:24

[SPEAKER_00]: Der will da nichts unten drauf machen.

1:08:27

[SPEAKER_01]: Nee, diese Presse ist in Form der Tasse.

1:08:31

[SPEAKER_01]: Kannst du auch kümmern, die ist in der Form der Tasse.

1:08:33

[SPEAKER_01]: Da ist aber nichts für unten, nur in dieser Rundform.

1:08:36

[SPEAKER_01]: Du kannst ja auch nicht in anderen Formen das machen.

1:08:42

[SPEAKER_01]: Konisch geht noch.

1:08:43

[SPEAKER_01]: Da gibt es wahrscheinlich auch noch eine Form für die konischen Tassen, die so sind.

1:08:49

[SPEAKER_01]: Es ist schon schwierig zu gucken, wegen Espressotassen zu betrugen, das fände ich ja viel schöner.

1:08:53

[SPEAKER_01]: So eine kleine Espressotasse mit dem kleinen Finger nach außen und dann, fuck Nazis, ein Schluck.

1:08:58

[SPEAKER_01]: Da hast du noch keinen Lieferanten gefunden?

1:09:02

[SPEAKER_00]: Da habe ich noch keinen Lieferanten gefunden.

1:09:03

[SPEAKER_00]: Also vielleicht der gleiche, der dir dein Filz macht?

1:09:06

[SPEAKER_01]: Vielleicht hat er ... Ich soll den, der Filz macht, auch noch fragen, ob der auch Espressotasseln bedrucken kann.

1:09:14

[SPEAKER_00]: Dann hättest du gleich alles aus deiner Hand.

1:09:16

[SPEAKER_01]: Du machst dich lustig über mich, ich merk's schon.

1:09:19

[SPEAKER_01]: Du machst dich lustig.

1:09:24

[SPEAKER_01]: So, was hatten wir noch für Themen?

1:09:27

[SPEAKER_01]: Wir hatten doch vorhin so viele Themen.

1:09:29

[SPEAKER_00]: Du hattest zwei Sachen gesagt.

1:09:32

[SPEAKER_01]: Hab ich schon fertig, oder?

1:09:35

[SPEAKER_01]: Landtagswahl?

1:09:37

[SPEAKER_00]: Die sind wir schon durch ich habe mir noch was schönes rausgesucht habe ich heute ein video gesehen über die tesla über das tesla regret syndrome.

1:09:46

[SPEAKER_01]: Weißt du was das ist ich kenne tesla und regret heißt ich bereue nichts.

1:09:54

[SPEAKER_01]: Oder ich bereue.

1:09:55

[SPEAKER_00]: Ich bereue.

1:09:56

[SPEAKER_00]: Also da hat jemand eine Seite ins Leben gerufen, die besorgten Tesla-Besitzern helfen wollen.

1:10:05

[SPEAKER_00]: Also es gibt ja Leute, die haben sich einen Tesla gekauft vor Jahren.

1:10:10

[SPEAKER_00]: Die haben sich gesagt, ich möchte ein Elektroauto haben, ich möchte was für die Zukunft.

1:10:12

[SPEAKER_00]: Ich will hier keinen fossilen Brennstoff mehr in meinem Auto verbrennen.

1:10:17

[SPEAKER_00]: Also ein Gutmensch.

1:10:20

[SPEAKER_00]: Die sich was schönes davon und davor steht ab.

1:10:22

[SPEAKER_00]: Und konnte ja keiner wissen, dass dieser Spinner, dem die Firma gehört ist, der bestimmten Gruß auf der Bühne zeigt, mit Faschisten Interviews führt, die Regierung komplett auseinandernimmt und die Regulierung auseinandernimmt, dass seine Firma jetzt zum Beispiel nicht mehr so ganz stark angeschaut wird, sich wieder noch ein paar Milliarden zuschustert.

1:10:49

[SPEAKER_00]: Und die sich jetzt denken, ach scheiße, jetzt habe ich hier dieses schöne Auto, aber ich hätte jetzt gern was dagegen getan.

1:10:55

[SPEAKER_00]: Und die helfen da.

1:10:57

[SPEAKER_00]: Da ist zum Beispiel, ich habe das übersetzen lassen, in der About-Page, also was das bedeutet, also über TRS, das Tesla-Reue-Syndrom.

1:11:09

[SPEAKER_00]: ist ein Phänomen, von dem zehntausende von Tesla-Besitzer betroffen sind.

1:11:14

[SPEAKER_00]: Es äußert sich in einem anhaltenden Gefühl tiefenunbehagend beim Fahren eines Teslas, eines Autos, das man ursprünglich aus Sorge um die Zukunft gekauft hatte, nur um dann festzustellen, dass der CEO, also der Geschäftsführer, ein faschistischer Größenwahnsinniger ist, der darauf aus ist, die US-Regierung zu zerstören, sie in einzelne

1:11:35

[SPEAKER_00]: Teilen zu verschärfeln und sich dann anschließend selbst mit Aufträgen zu bereichern um einen Teil dieser Aufgaben zu übernehmen.

1:11:43

[SPEAKER_00]: Und den Leuten den muss geholfen werden.

1:11:46

[SPEAKER_01]: Das einfachste ist ja was man beim Tesla die Beschriftung abmacht und eine Fake Beschriftung drauf macht das ist ja schon mal das erste.

1:11:53

[SPEAKER_00]: Ja da hat das, da hat einer ich glaube neben so einem Tesla Dealership hat sich dann so ein Schild aufgestellt und hat dann gesagt hey ich helfe euch ich mache das,

1:12:02

[SPEAKER_00]: Das Logo hinten runter mit einem Heißluftfön und dann kriegt er was Neues.

1:12:09

[SPEAKER_00]: Dann gibt es ja noch die Sticker, ich habe das Ding gekauft bevor der Typ durchgedreht ist.

1:12:14

[SPEAKER_00]: Und dann gibt es natürlich die einfachen Sachen, verkauft das Ding wieder, verschrotten oder recyceln.

1:12:20

[SPEAKER_01]: Ah wie der eine Künstler, der irgendwas darauf fallen hat lassen, irgendeinen Steinbruch hat er, irgendein Stein da so.

1:12:26

[SPEAKER_00]: Ja, aber es gibt ja leider auch die Leute, die, ... ... wenn sie das Ding jetzt verkaufen wollen, ... ... weil das Ding alles im Bach runter geht, ... ... dass du halt kaum was daraus wiederkriegst.

1:12:34

[SPEAKER_00]: Also ... ... wäre es wahrscheinlich besser, das Ding erst mal ... ... so lange zu fahren.

1:12:39

[SPEAKER_01]: Also ich weiß es von meinem Neffen, ... ... der wusste schon Bescheid, ... ... der wusste, was das für ein Arschloch ist, ... ... der wusste das und hat trotzdem gekauft.

1:12:48

[SPEAKER_01]: Und jetzt kommt wieder jemand, ... ... mit dem ich diskutiert habe, ... ... der hat vor drei Monaten gesagt, ...

1:12:53

[SPEAKER_01]: Ich kaufe kein Elektroauto, ich bleibe beim Verbrenner und etc. Und Bipapo.

1:13:00

[SPEAKER_01]: Und ich sage, hä?

1:13:01

[SPEAKER_01]: etc. Jetzt kommt die Person und sagt, oh, die haben so ein super Angebot.

1:13:08

[SPEAKER_01]: Oh, kostet nur so und so viel im Monat.

1:13:10

[SPEAKER_01]: Oh, ja, sehr preisgrenzig, keine Anzahlung.

1:13:14

[SPEAKER_01]: Habe ich gesagt, wie?

1:13:15

[SPEAKER_01]: Vor drei Monaten kein Elektroauto und jetzt ein Tesla?

1:13:18

[SPEAKER_01]: Also ich meine, sorry, das ist ein Faschist.

1:13:23

[SPEAKER_01]: Aber das ist den Leuten egal.

1:13:25

[SPEAKER_01]: Also, es gibt auch solche, die damit überhaupt nichts verbinden, die einfach nur sagen, ich spare da jetzt Geld, die machen jetzt ein super Angebot.

1:13:33

[SPEAKER_01]: Warum machen sie das super Angebot?

1:13:35

[SPEAKER_01]: Naja, weil sie Scheiße verkaufen, weil sie zu wenig verkaufen.

1:13:40

[SPEAKER_00]: Die Umsatzzahlen sind doch ein paar abgefackelt worden.

1:13:44

[SPEAKER_00]: Auf das noch.

1:13:45

[SPEAKER_00]: Will ich jetzt nicht unbedingt sympathisieren mit sowas, aber ... Weitbrand kann immer mal passieren.

1:13:52

[SPEAKER_01]: War kein Waldbrand.

1:13:53

[SPEAKER_00]: Wenn dir das Land so anzündet, was will man da erwarten?

1:13:56

[SPEAKER_01]: Auch das.

1:13:57

[SPEAKER_01]: Sehr gut.

1:13:57

[SPEAKER_01]: Sehr weise Worte.

1:13:58

[SPEAKER_01]: Sehr weise Worte, genau.

1:14:01

[SPEAKER_01]: Ihm ist das ja egal.

1:14:03

[SPEAKER_01]: Völlig egal.

1:14:04

[SPEAKER_00]: Ja, der macht ja seine Milliarden.

1:14:07

[SPEAKER_01]: Ja, leider.

1:14:08

[SPEAKER_00]: Und ist ein Immigrant.

1:14:10

[SPEAKER_01]: Kommt aus Südafrika.

1:14:11

[SPEAKER_01]: Ja.

1:14:13

[SPEAKER_01]: Kommt aus Südafrika.

1:14:15

[SPEAKER_01]: Und da kommen ja viele Leute her, weil da ist ja, die kriegen ja Asyl in.

1:14:19

[SPEAKER_01]: Ja, da wird ja die weiße Bevölkerung unterdrückt.

1:14:23

[SPEAKER_01]: Rassismus gegen die weiße Bevölkerung.

1:14:32

[SPEAKER_00]: Also du hast jetzt noch keinen Tesla vorbestellt?

1:14:36

[SPEAKER_01]: eher verbrenne ich mir meine Füße, Hände, keine Ahnung.

1:14:40

[SPEAKER_01]: Ich meine, das beste Beispiel ist ja immer, ich sage, willst du in deinem Auto verbrennen oder was?

1:14:45

[SPEAKER_01]: Wie, wie?

1:14:45

[SPEAKER_01]: Ja, hast du nicht gelesen, dass die einen Unfall bauen und dann kommst du aus dem Auto und das Auto lässt sich dann nicht raus, ja, verriegelt sich.

1:14:55

[SPEAKER_01]: Dein Strom, dein Steuerelement ist kaputt und du kommst nicht raus.

1:14:59

[SPEAKER_01]: Hast du davon schon gelesen?

1:15:00

[SPEAKER_00]: Noch heute.

1:15:03

[SPEAKER_01]: Man muss natürlich auch Angst verbreiten.

1:15:04

[SPEAKER_01]: Aber es stimmt, das gibt ja alles.

1:15:08

[SPEAKER_01]: Letztens hat ein freifahrendes Auto irgendjemanden umgefahren beim Abbiegen, was ja eigentlich das sicherste sein soll.

1:15:16

[SPEAKER_01]: Weil da so viele Alarmdinger angehen und wer weiß was.

1:15:22

[SPEAKER_01]: Wenn deine Software dich nicht erkennt, hast du Hüppig gehabt.

1:15:27

[SPEAKER_00]: Ich habe mal einen schönen Test gesehen, da hat einer versucht, vielleicht habe ich es schon mal erzählt, das hat ein Foto von einer Landschaft gemacht, von einer Straße und hat dann ein Riesenplakat draus gemacht, das auf die Straße gestellt und hat dann gesagt, er hat dann verschiedene Elektroautos dagegen fahren lassen.

1:15:46

[SPEAKER_01]: Und der Tesla ist da nicht sehr gut weggekommen.

1:15:49

[SPEAKER_01]: Der ist da durchgefahren.

1:15:51

[SPEAKER_01]: Durchgefahren.

1:15:52

[SPEAKER_01]: Sagen wir mal so, der Tesla hat erkannt, dass das ein Fake ist.

1:15:55

[SPEAKER_01]: Also der ist eigentlich gut weggekommen, der Tesla.

1:15:59

[SPEAKER_01]: Die anderen, die gebremst haben, die, hallo, das ist doch nur ein Bild, die haben die Dreidimensionalität nicht erkannt.

1:16:08

[SPEAKER_01]: Also die Nicht-Dreidimensionalität.

1:16:10

[SPEAKER_00]: Also das kann man jetzt so und so auslegen.

1:16:12

[SPEAKER_00]: Die anderen haben halt erkannt, dass da gerade eine Wand vorhanden ist.

1:16:17

[SPEAKER_01]: Ein Tuch, ein Tuch.

1:16:20

[SPEAKER_01]: Also ein Tuch ist jetzt nichts Schlimmes.

1:16:22

[SPEAKER_00]: Richtig, das kannst du, das würde so mit den Sensoren, also so ein LiDAR Sensor, die

1:16:31

[SPEAKER_00]: Es ist so wie so ein Echolot, die kriegen dann eine Rückmeldung, ob da jetzt was fest ist oder nicht, aber die können jetzt auch nicht die Dichte messen.

1:16:40

[SPEAKER_00]: Die wissen jetzt nicht, ob das ein Leinentuch ist, ein Papiertuch oder halt eine Betonwand.

1:16:45

[SPEAKER_01]: Das können die jetzt nicht unterscheiden.

1:16:46

[SPEAKER_01]: Das können die jetzt leider nicht unterscheiden.

1:16:47

[SPEAKER_01]: Also zum Glück.

1:16:48

[SPEAKER_01]: Also sagen wir mal, zum Glück nicht unterscheiden.

1:16:50

[SPEAKER_00]: Also bitte, bitte, bitte, bitte malt auf eure Garagentore keine Landschaft.

1:16:54

[SPEAKER_01]: Nicht eine Landschaft.

1:16:56

[SPEAKER_01]: Keine fotorealistischen.

1:16:57

[SPEAKER_00]: Oder wie es in der Garage aussieht.

1:17:00

[SPEAKER_01]: Doch, das könnte ja schon sein.

1:17:02

[SPEAKER_01]: Also das sieht ja, wenn es dann so unordentlich ist, dass das Auto anhält, weil es will halt da nicht durchfahren oder was.

1:17:08

[SPEAKER_01]: Das könnte ja schon wieder passen.

1:17:09

[SPEAKER_00]: Ja, oder wie das Auto drinsteht.

1:17:10

[SPEAKER_00]: Vielleicht fährst du dann auch nicht hinten drauf.

1:17:11

[SPEAKER_01]: Oder fährst du auch nicht hinten drauf.

1:17:13

[SPEAKER_01]: Ja, genau.

1:17:15

[SPEAKER_01]: Ja.

1:17:16

[SPEAKER_01]: Es gibt ja jetzt so einen Künstler, der hat doch jetzt in Berlin, der hat doch so ein Hemd entwickelt.

1:17:21

[SPEAKER_01]: Die haben doch überall Überwachungskameras jetzt da und Kotti und so.

1:17:25

[SPEAKER_01]: Und der hat ein Hemd entwickelt, wo er angeblich nicht aufgezeichnet wird.

1:17:31

[SPEAKER_00]: Ich hab's gesehen, aber ich hab's nicht wirklich verfolgt.

1:17:35

[SPEAKER_01]: Hast du nicht verfolgt, das ist interessant.

1:17:37

[SPEAKER_01]: Weil das einfach ein bestimmtes Muster hatte, dieses M, und anscheinend scheitert da die Erkennungssoftware dran.

1:17:45

[SPEAKER_01]: Das ist ja so wie mit den Autos da, wie heißen die nochmal, diese Bildhund-Autos?

1:17:52

[SPEAKER_01]: Diese Prototypen, die kriegen doch auch mal so eine Bemusterung drauf, so schwarz-weiß.

1:17:56

[SPEAKER_01]: Und dann denkst du dir, was ist denn das für ein Ding?

1:17:58

[SPEAKER_01]: Das ist ja nur, wenn man das fotografiert, damit man nicht die Form oder irgendwas erkennen kann von dem neuen Produkt, was die rausbringen.

1:18:07

[SPEAKER_01]: Wie heißen die denn?

1:18:09

[SPEAKER_01]: Hat er auch noch nicht gehört.

1:18:10

[SPEAKER_00]: Ich glaube, ich weiß, was du meinst.

1:18:14

[SPEAKER_01]: Im Erlkönig?

1:18:15

[SPEAKER_01]: Ja, sehr gut, genau.

1:18:18

[SPEAKER_01]: Und das musste er auch gemacht haben mit Hemd und hat gesagt, hier, wenn ihr das Hemd ansieht, dann erkennt euch die Soft, also diese Erkennungssoftware nicht.

1:18:28

[SPEAKER_00]: Ja, und ich weiß auch noch, was ich mir dabei gedacht habe, ist schön für jetzt.

1:18:33

[SPEAKER_00]: Schön für jetzt, heißt nicht für morgen.

1:18:36

[SPEAKER_00]: Erkennt es heute nicht.

1:18:38

[SPEAKER_01]: Genau.

1:18:39

[SPEAKER_01]: Aber das zeigt aber auch wieder, wir haben immer Möglichkeiten.

1:18:43

[SPEAKER_01]: Wahrscheinlich können wir demnächst auch uns das Gesicht bemalen oder was.

1:18:47

[SPEAKER_01]: Oder eine schöne Maske auflegen aufs Gesicht und dann wären wir auch unerkennbar.

1:18:59

[SPEAKER_01]: Vielleicht.

1:19:01

[SPEAKER_00]: Ja, musst du dich vielleicht finden.

1:19:02

[SPEAKER_01]: Können wir es aufhalten?

1:19:06

[SPEAKER_01]: Nein.

1:19:08

[SPEAKER_01]: Aufhalten hat noch nie funktioniert.

1:19:10

[SPEAKER_01]: Wann hat das schon mal in der Geschichte funktioniert?

1:19:14

[SPEAKER_01]: Etwas technologisch, was kommt, was neu ist, aufzuhalten.

1:19:18

[SPEAKER_01]: Zu sagen, nee, das wollen wir nicht, tu es wieder weg.

1:19:21

[SPEAKER_00]: Ich meine, unsere Autoindustrie versucht seit Jahren.

1:19:24

[SPEAKER_00]: Was versucht sie?

1:19:26

[SPEAKER_00]: Den Fortschritt aufzuhalten.

1:19:27

[SPEAKER_00]: Sie wollen noch die Verbrenner immer noch.

1:19:30

[SPEAKER_00]: Sie wollen ja den Wechsel nicht.

1:19:32

[SPEAKER_01]: Ja, aber das Elektroauto, das ist ja auch der Wahnsinn.

1:19:36

[SPEAKER_01]: Weißt du, wann es das erste Elektroauto gegeben hat?

1:19:39

[SPEAKER_01]: 79?

1:19:40

[SPEAKER_01]: Was?

1:19:41

[SPEAKER_01]: 1879.

1:19:41

[SPEAKER_01]: 1879!

1:19:45

[SPEAKER_01]: Mein Freund und Pfefferstecker hier, das erste Elektroauto.

1:19:50

[SPEAKER_01]: Elektro, das ist 1800, 1900.

1:20:00

[SPEAKER_01]: Die gibt's schon urlange.

1:20:02

[SPEAKER_01]: Haben sich nur nicht durchgesetzt.

1:20:04

[SPEAKER_00]: Weil keiner ein Kabel mitnehmen wollte wahrscheinlich.

1:20:06

[SPEAKER_01]: Die hatten Batterien.

1:20:07

[SPEAKER_01]: Hallo.

1:20:08

[SPEAKER_00]: Ja, aber bei weitem nicht solche Batterien wie heute.

1:20:10

[SPEAKER_01]: Das ist ja immer das, genau.

1:20:13

[SPEAKER_00]: So eine dich dir speichern kann.

1:20:14

[SPEAKER_01]: Dann wär das ja wahrscheinlich auch früher gekommen, dass du... Glaubst du, dass die früher weiter als 100 Kilometer gekommen sind?

1:20:22

[SPEAKER_01]: Das Jahr 1821 gilt als die Geburtsstunde der Elektromobilität.

1:20:27

[SPEAKER_01]: 1821.

1:20:32

[SPEAKER_01]: Porsche Bank.

1:20:33

[SPEAKER_01]: Geschichte der E-Mobilität von der Porsche Bank.

1:20:42

[SPEAKER_01]: Unglaublich.

1:20:44

[SPEAKER_00]: Das ist schon ein Tag her.

1:20:46

[SPEAKER_01]: Ich meine, dass die doch schon so weit waren und dass die gesagt haben, nee, muss ich doch kein Dampfkessel hinten draufstellen, ich könnte ja auch mit Elektro fahren, mit Batterie.

1:20:55

[SPEAKER_00]: Ja, aber das ist halt meistens das, was sich dann durchsetzt.

1:21:00

[SPEAKER_00]: In der Unterhaltungsindustrie.

1:21:02

[SPEAKER_01]: Es ist wie bei der VHS-Kassette, eine hat sich ja durchgesetzt von den dreien.

1:21:07

[SPEAKER_01]: Das weißt du aber vorher auch nicht, welche sich durchsetzt.

1:21:10

[SPEAKER_01]: Und vielleicht wärst du gehabt, es wäre wahrscheinlich sinnvoller gewesen,

1:21:16

[SPEAKER_00]: Elektroauto ja vielleicht aber vielleicht auch sinnvoller gewesen hätten wir gleich Strom anstatt Wechselstrom.

1:21:23

[SPEAKER_01]: Gibt es Länder mit Gleichstrom ja.

1:21:26

[SPEAKER_00]: Das kann ich dir jetzt nicht sagen, aber für die Langstreckenübertragung von Strom wäre Gleichstrom besser geeignet.

1:21:35

[SPEAKER_00]: Wechselstrom lässt sich schöner und einfacher handeln im Alltag.

1:21:38

[SPEAKER_00]: Ist auch nicht so gefährlich, oder?

1:21:40

[SPEAKER_00]: War früher halt auch einfacher, besonders wenn du den Strom transformieren wolltest von einer Hochspannung auf eine Niederspannung.

1:21:47

[SPEAKER_00]: Da brauchtest du eigentlich nur passive Bauteile.

1:21:49

[SPEAKER_01]: Und warum hat sich dann der Wechselstrom durchgesetzt?

1:21:54

[SPEAKER_00]: Wir haben gewonnen.

1:21:57

[SPEAKER_00]: Ich glaube, es lag hauptsächlich daran, weil er einfacher transformierbar war.

1:22:01

[SPEAKER_00]: Du kannst einen Gleichstrom jetzt nicht einfach von 1000 Volt auf 100 Volt runterbringen.

1:22:08

[SPEAKER_00]: Da brauchst du aktive Bauelemente.

1:22:10

[SPEAKER_00]: Wenn du das mit einem Wechselstrom machst, brauchst du nur einen Transformator.

1:22:17

[SPEAKER_00]: Das sind zwei Spulen mit unterschiedlichen Wicklungen, so ein passives Bauteil.

1:22:21

[SPEAKER_00]: Es muss nichts tun.

1:22:23

[SPEAKER_00]: Wenn du das aber im Bereich von Gleichstrom machen willst, dann brauchst du halt aktive Bauelemente, also die aktiv steuern und das ist halt etwas schwieriger.

1:22:33

[SPEAKER_00]: Deswegen, also ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber ich glaube, dass das eine der Hauptgründe war, warum sich der Wechselstrom durchgesetzt hat gegenüber dem Gleichstrom.

1:22:41

[SPEAKER_00]: Und zu Hause, was machen wir mit dem Wechselstrom?

1:22:43

[SPEAKER_00]: Da wird fast in allen Geräten in Gleichstrom umgewandelt.

1:22:46

[SPEAKER_00]: Dein Telefon lädt mit Gleichstrom, dein Backofen, gut, der backt mit Wechselstrom, aber keine Ahnung, was gibt es noch alles?

1:22:56

[SPEAKER_00]: Kein Rasierer.

1:22:57

[SPEAKER_00]: Dein Rasierer wird mit Gleichstrom betrieben.

1:23:00

[SPEAKER_00]: Mikrowelle.

1:23:01

[SPEAKER_00]: Dein Fernseher läuft mit Gleichstrom.

1:23:02

[SPEAKER_00]: Die Mikrowelle, da bin ich mir jetzt nicht ganz sicher, aber ich glaube, es wird auch gleich gerichtet.

1:23:12

[SPEAKER_01]: Dann habe ich dir einen Link geschickt, bevor du in Urlaub gegangen bist.

1:23:17

[SPEAKER_00]: Vor meinem Urlaub, das ist jetzt vier Wochen her.

1:23:20

[SPEAKER_01]: Was sagt dieser Link?

1:23:28

[SPEAKER_01]: Warum schicke ich dir das?

1:23:29

[SPEAKER_01]: Warum schicke ich dir das?

1:23:31

[SPEAKER_01]: Hätte ich auch sein lassen können.

1:23:33

[SPEAKER_01]: Damit ich es mir vier Wochen lang merken muss.

1:23:37

[SPEAKER_00]: Ja, das musst du schon dabei schreiben.

1:23:38

[SPEAKER_01]: Diese kleinen Roboter, hast du die gesehen?

1:23:40

[SPEAKER_01]: Die süßen kleinen Roboter.

1:23:43

[SPEAKER_01]: Ich habe es dir geschickt.

1:23:45

[SPEAKER_00]: Die süßen kleinen Roboter.

1:23:46

[SPEAKER_01]: Sie sehen aus wie eine Ente.

1:23:48

[SPEAKER_01]: Sollen jetzt rauskommen für 400 Euro?

1:23:54

[SPEAKER_01]: Jetzt weiß ich nicht, wie ich in meine Lesezeichen reinkomme.

1:23:57

[SPEAKER_01]: Was ist das für ein Scheiß jetzt?

1:24:00

[SPEAKER_01]: Ach Leute.

1:24:01

[SPEAKER_00]: Ja hier wir müssen doch mal über Enten reden.

1:24:03

[SPEAKER_00]: Oh eine heiße Seite.

1:24:04

[SPEAKER_00]: Eieiei.

1:24:05

[SPEAKER_01]: Heiße?

1:24:06

[SPEAKER_01]: Ja die Seite, ich guck ja nicht mehr drauf.

1:24:09

[SPEAKER_00]: Ja die haben ja leider so ein Terror-Banner.

1:24:12

[SPEAKER_00]: Ein was?

1:24:13

[SPEAKER_00]: Ein Terror-Banner.

1:24:18

[SPEAKER_00]: Verhandeln nicht also entweder gebe ich dir alles was ich habe oder ich muss zahlen deswegen.

1:24:24

[SPEAKER_01]: Ach du bist gar nicht drauf gegangen.

1:24:29

[SPEAKER_00]: Ich weiß nicht ob ich mir da noch was anderes rausgesucht habe aber.

1:24:33

[SPEAKER_01]: Wie komme ich jetzt an meine Lesezeichen dran?

1:24:35

[SPEAKER_01]: Irgendwie, das ging doch früher, ich hatte doch früher...

1:24:37

[SPEAKER_00]: Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich diesen Link wahrscheinlich nicht erfolgreich angesteuert habe.

1:24:43

[SPEAKER_01]: Hier ist es.

1:24:43

[SPEAKER_01]: Einstellungen, gespeichert, Mitteilung, Chat, Charta, Defeat.

1:24:47

[SPEAKER_01]: Da ist es gespeichert.

1:24:49

[SPEAKER_01]: Achtung, wieso heißt Pizzapie die Auslösung?

1:24:54

[SPEAKER_01]: Ich mache schon zu meinen eigenen Seiten Lesezeichen, da haue ich nicht vor, ich spinne doch.

1:24:59

[SPEAKER_01]: Das war sehr schön, da habe ich sehr gelacht drüber.

1:25:05

[SPEAKER_01]: Das Auto ist auch sehr schön.

1:25:08

[SPEAKER_01]: Dieses Mini-Auto von Citroën.

1:25:13

[SPEAKER_00]: Sehr kleines Auto.

1:25:14

[SPEAKER_00]: Sieht sehr italienisch aus.

1:25:18

[SPEAKER_01]: Citroën, das ist da vorne ein Citroën-Zeichen.

1:25:21

[SPEAKER_00]: Ja, ich meine von der Größe her.

1:25:25

[SPEAKER_01]: Du bist nur noch auf Italienis oder was?

1:25:28

[SPEAKER_00]: Da gab es schöne kleine Autos und auch viele schöne kleine Autos, die ich lieber gehabt hätte als diesen riesen Campervan.

1:25:35

[SPEAKER_00]: Hier, da habe ich dir den Link nochmal geschickt, aber... Tja, ist weg.

1:25:40

[SPEAKER_01]: Da ist er!

1:25:41

[SPEAKER_01]: Ja, du hast es ja, genau.

1:25:42

[SPEAKER_01]: Ja, du hast den Link ja.

1:25:45

[SPEAKER_00]: Ja, aber der bringt mir ja nichts.

1:25:46

[SPEAKER_00]: Ich kann ja auf die Seite nicht drauf.

1:25:48

[SPEAKER_00]: Da werde ich ja dann...

1:25:48

[SPEAKER_01]: Aber wieso habe ich das dann gelesen und du kannst es nicht lesen?

1:25:52

[SPEAKER_01]: Du hast wahrscheinlich drauf zustimmen gedrückt diese scheiß heiße seite aber es geht funktioniert trotzdem nicht.

1:26:02

[SPEAKER_01]: Die hatten auch schon ziemlich viel gemacht dass du da nichts mehr tun kannst also also gut ich habe jetzt auf zustimmen gesagt und dann kommt der ganze scheiß hier und dann kommt also hier dieses.

1:26:11

[SPEAKER_01]: Dieser kleine robot der so süß ist aber den kann man doch vielleicht auch wie anders finden.

1:26:18

[SPEAKER_01]: Roboterhersteller Pollen Robotics.

1:26:20

[SPEAKER_01]: Pollen Robotics.

1:26:23

[SPEAKER_01]: Ich meine, das ist doch einfach.

1:26:24

[SPEAKER_01]: Pollen.

1:26:27

[SPEAKER_00]: Pollen Robotics.

1:26:27

[SPEAKER_01]: Ja, Pollen Robotics.

1:26:30

[SPEAKER_00]: Microduck.

1:26:31

[SPEAKER_00]: Das Ding meinst du doch mit... Ey, Robots.

1:26:33

[SPEAKER_01]: Ist der süß.

1:26:34

[SPEAKER_01]: Ist so süß.

1:26:35

[SPEAKER_01]: Pollen Robotics, da brauchst du jetzt gar nichts.

1:26:37

[SPEAKER_01]: Das ist die Zeit, die...

1:26:39

[SPEAKER_00]: Ich hab das gefunden hier Mikro-Duck der Entenroboter aus Frankreich.

1:26:43

[SPEAKER_00]: Der französische Roboterhersteller Mikro-Ducks hat eine elektronische Ente für 440 Euro entwickelt.

1:26:50

[SPEAKER_00]: Haben die 440 Euro für die Entwicklung rausgegeben oder kostet dieses Ding 440 Euro?

1:26:56

[SPEAKER_01]: Pre-Order 399.

1:26:59

[SPEAKER_00]: Die Wahlschildschnapp hat sogar ein Leiter und wo ist jetzt die Verknüpfung mit der KI?

1:27:12

[SPEAKER_01]: Die Verknüpfung mit der KI.

1:27:14

[SPEAKER_00]: Und natürlich bleibt die Frage, wozu ist es gut?

1:27:16

[SPEAKER_00]: In welche Produktkategorie gehört MicroDUX?

1:27:19

[SPEAKER_00]: Die Antwort von MicroDUX fällt etwas vage aus.

1:27:24

[SPEAKER_00]: Traumspielzeug für KI-Bastler.

1:27:27

[SPEAKER_00]: Und vermutlich steckt am Ende noch mehr dahinter, denn damit die finanziell aufgeblähte US-KI-Industrie ihre Versprechen auch nur ansatzweise einlesen kann, muss der KI-Hype in die reale Welt.

1:27:39

[SPEAKER_00]: Und dafür braucht es niederschwellige Roboter.

1:27:43

[SPEAKER_00]: Also du willst jetzt niederschwellige Entenroboter?

1:27:46

[SPEAKER_01]: Niederschwellig, genau.

1:27:47

[SPEAKER_01]: Den ich auch bedienen kann, wo ich sagen kann, Ente, heb mal das Papier auf, dass ich nicht mehr am Boden rumkrabbeln muss.

1:27:54

[SPEAKER_00]: Etwas weniger cool kulturkritisch formuliert die produkte von micro tax sind so etwas wie lernwerkzeuge mit denen universitäten startups und kinderzimmer erste erfahrung und roboter gesammelt werden kann.

1:28:09

[SPEAKER_00]: Das doch was für dich also der gesamte software stack ist okay das ist das ist schon mal gut und zumindest beim.

1:28:18

[SPEAKER_00]: Ritchie Mini besteht auch in die Hardware größtenteils aus Standardkomponenten.

1:28:22

[SPEAKER_00]: Außerdem ist man nicht gezwungen, KI-Tools zu benutzen.

1:28:27

[SPEAKER_00]: Die Roboter von Microdocs lassen sich mit Python-Skripten steuern, auch mit selbstgeschriebenen.

1:28:33

[SPEAKER_01]: Ja das bist du, der ist ja schon ganz hibbelig hier, der rutscht hier schon vom Stuhl rechts und links.

1:28:40

[SPEAKER_01]: Vor Weihnachten sollen die ersten Geräte aufgeliefert werden.

1:28:43

[SPEAKER_01]: Jetzt überlegt er schon, ob er seine Kinder vielleicht checkt.

1:28:45

[SPEAKER_00]: Aber dieser Text der ist jetzt irgendwie so, ach von Jan Keno Janssen.

1:28:50

[SPEAKER_01]: Ah den kenn ich auch, Jan Keno, kennst du den?

1:28:53

[SPEAKER_00]: Der ist ja von CT.

1:28:54

[SPEAKER_01]: Ja also, schau mal, guck mal.

1:28:58

[SPEAKER_00]: Ich bin auf der Seite micro-dux.com.

1:29:01

[SPEAKER_01]: Nee, da bin ich nicht.

1:29:01

[SPEAKER_00]: Ich bin bei pollen-robotic.com.

1:29:04

[SPEAKER_00]: Und wieso schreibt der Jan Keno Jansen einen Artikel?

1:29:08

[SPEAKER_00]: Geld.

1:29:09

[SPEAKER_01]: Geld.

1:29:10

[SPEAKER_01]: Follow the money.

1:29:12

[SPEAKER_00]: Beim Hersteller.

1:29:15

[SPEAKER_00]: Also diese Seite sieht ich... Ich bin grad weg.

1:29:18

[SPEAKER_00]: Ich mach sie in die Beschreibung wieder rein.

1:29:21

[SPEAKER_00]: Also das verstehe ich jetzt nicht.

1:29:23

[SPEAKER_00]: Diese Seite sieht jetzt aus wie so ein Blog-Eintrag, als hätte das der...

1:29:27

[SPEAKER_00]: Der Jan Kähnow, freiwillig jetzt auf diese Seite geschrieben, aber es liest sich eigentlich mehr so im ersten Artikel auf CT oder so.

1:29:33

[SPEAKER_01]: Nein, nein, nein.

1:29:36

[SPEAKER_01]: Und da kann man sich an... Na ja, hallo, das ist immer dasselbe Ding.

1:29:41

[SPEAKER_01]: Du musst halt, wenn du da mitspielst, das ist halt Vorbestellung.

1:29:45

[SPEAKER_01]: Du kannst jetzt vorbestellen.

1:29:48

[SPEAKER_01]: Und dann kriegst du es vielleicht... Dann kriegst du es vielleicht...

1:29:55

[SPEAKER_00]: Vor weihnachten noch auf dieser micro tag seite ich ich sie da nur diesen artikel ich sehe da keinen shop zum einkaufen ich hab dir was ich hab den link geschickt.

1:30:04

[SPEAKER_01]: Du hast mir den geschickt.

1:30:08

[SPEAKER_01]: Ich habe das erste google heft gefunden es gab mal von google ein heft mit robotics.

1:30:19

[SPEAKER_00]: Jetzt ist er ganz ruhig.

1:30:26

[SPEAKER_00]: Das ist ganz still hier im Raum.

1:30:29

[SPEAKER_00]: Und das ist jetzt die offizielle Seite von dem Ding.

1:30:35

[SPEAKER_01]: Der Film läuft, der kleine Mikrofilm läuft mit der kleinen süßen Ente.

1:30:45

[SPEAKER_00]: Ach, da muss man richtig vorsichtig sein.

1:30:47

[SPEAKER_01]: Wieso muss man jetzt vorsichtig sein?

1:30:48

[SPEAKER_00]: Du bist da so von gehypt, dass du dir wahrscheinlich drei von den Dingern kaufst.

1:30:55

[SPEAKER_01]: Eins würde mir reichen, aber ich weiß ja gar nicht, ob ich das gestartet kriege.

1:30:58

[SPEAKER_01]: Das ist ja mein Problem.

1:31:00

[SPEAKER_01]: Dann habe ich das und dann muss ich da programmieren oder was.

1:31:03

[SPEAKER_01]: Vergiss es.

1:31:05

[SPEAKER_00]: Da kannst du ja deine KI fragen.

1:31:09

[SPEAKER_00]: Jetzt sind es nur noch 340.

1:31:12

[SPEAKER_01]: Wie 340 Euro?

1:31:14

[SPEAKER_00]: Und dann noch hier oben so ein Banner da oben drüber.

1:31:17

[SPEAKER_00]: The community ordered a lot of ducks.

1:31:19

[SPEAKER_00]: We can't promise Christmas delivery.

1:31:22

[SPEAKER_00]: Jetzt aber schnell.

1:31:25

[SPEAKER_01]: gibt nichts.

1:31:27

[SPEAKER_01]: Ist schon vorbei.

1:31:28

[SPEAKER_00]: Und dann hier in Cremefarben, 340 Euro.

1:31:30

[SPEAKER_01]: Ja, gibt verschiedene Modelle.

1:31:32

[SPEAKER_01]: Wobei die mit dem orangenen Schnabel gefällt mir am besten, weil die erinnert mich an Donald Duck.

1:31:37

[SPEAKER_01]: Also die ist einfach süß.

1:31:41

[SPEAKER_01]: Ist einfach süß.

1:31:43

[SPEAKER_00]: Und wenn du 10 oder mehr haben willst, kriegst du sogar noch einen Rabatt.

1:31:45

[SPEAKER_00]: Ich denke, es gibt keine mehr, haben sie gerade gesagt.

1:31:48

[SPEAKER_01]: Ordering 10 or more units?

1:31:50

[SPEAKER_01]: Get buy-preis.

1:31:50

[SPEAKER_01]: Build your own robot.

1:31:52

[SPEAKER_01]: Get started.

1:31:53

[SPEAKER_01]: Du kannst deinen eigenen Roboter machen.

1:31:55

[SPEAKER_01]: Da bist du doch jetzt dabei, oder?

1:31:57

[SPEAKER_01]: Das ist doch angefixt.

1:31:59

[SPEAKER_01]: Auf der nächsten Seite.

1:32:01

[SPEAKER_01]: Wenn du oben anklickst, wo bin ich jetzt hergekommen?

1:32:04

[SPEAKER_01]: Ach, hier, das.

1:32:07

[SPEAKER_01]: Reachy Mini.

1:32:08

[SPEAKER_01]: Wenn du das anklickst,

1:32:10

[SPEAKER_01]: Dann kommt, baue deinen eigenen Roboter.

1:32:14

[SPEAKER_01]: Get started.

1:32:18

[SPEAKER_00]: Ach so.

1:32:19

[SPEAKER_00]: Das habe ich den Kino schon mal gesehen, wie er das vorgestellt hat.

1:32:23

[SPEAKER_00]: Da habe ich ein Video drüber gesehen.

1:32:25

[SPEAKER_00]: Ja, siehst du?

1:32:28

[SPEAKER_00]: Okay.

1:32:30

[SPEAKER_00]: So begeistert, dass ich dann so ein Ding in meinem Haus haben will, war ich jetzt aber nicht.

1:32:35

[SPEAKER_01]: Für deine Kinder, hallo.

1:32:38

[SPEAKER_01]: Für meine Kinder.

1:32:39

[SPEAKER_01]: Du kannst dem Roboter sagen, bitte räum um 18.30 Uhr das Kinderzimmer auf.

1:32:43

[SPEAKER_01]: Während ihr Abendbrot esst, räumt der Roboter, schmeißt alles schön in Kisten wieder rein.

1:32:50

[SPEAKER_01]: So ein Legostein kann der aufheben, das ist nicht so ein Problem.

1:32:54

[SPEAKER_00]: Der hat keine Arme, keine ... Hat keine Kinder.

1:32:58

[SPEAKER_00]: Wie soll denn der was aufheben?

1:32:59

[SPEAKER_00]: Ein Mini hat auch keine Arme.

1:33:00

[SPEAKER_01]: Hast du gesehen, der rennt mit seinem Maul rum und packt sich's an.

1:33:03

[SPEAKER_00]: Ja, der Mini hat keinen Maul.

1:33:06

[SPEAKER_00]: Die hat nur einen Tent.

1:33:08

[SPEAKER_01]: Ja, der eine, ja, der ...

1:33:10

[SPEAKER_01]: Aber nee, der Microduck, made to move, ready to learn.

1:33:14

[SPEAKER_01]: Preorder for 3.99.

1:33:16

[SPEAKER_00]: Ja, der hat keine Arme.

1:33:17

[SPEAKER_01]: Nee, aber Maul.

1:33:19

[SPEAKER_01]: Der räumt dann mit seinem Maul.

1:33:21

[SPEAKER_01]: Und da siehst du die schönen Versionen hier, also die farblichen, es gibt ja alle Farben.

1:33:29

[SPEAKER_00]: Ja, unter seinen Funktionen steht jetzt Laufen, Sitzen, Stehen, Kicken.

1:33:35

[SPEAKER_00]: Kicken ist gut.

1:33:35

[SPEAKER_00]: Oh, Gräb, okay, vielleicht.

1:33:36

[SPEAKER_00]: Gräb, siehst du.

1:33:41

[SPEAKER_00]: Und rollerskating.

1:33:42

[SPEAKER_01]: Sit and stand.

1:33:42

[SPEAKER_01]: Genau.

1:33:43

[SPEAKER_01]: Walk, sit and stand, kick, grab.

1:33:46

[SPEAKER_01]: Und rollerskating.

1:33:48

[SPEAKER_01]: Get back up.

1:33:49

[SPEAKER_00]: Also wie viel Kommission kriegst du denn, wenn wir jetzt hier die Dinger da verschärfen, wenn jemand hier im Podcast was kauft?

1:33:57

[SPEAKER_01]: Ich glaube, die brauchen das nicht.

1:33:59

[SPEAKER_01]: Die werden überrannt.

1:33:59

[SPEAKER_01]: Die werden überrannt.

1:34:01

[SPEAKER_01]: 25 Zentimeter.

1:34:02

[SPEAKER_01]: Guck mal, so groß ist das Viech.

1:34:06

[SPEAKER_00]: Und du kriegst Kommission?

1:34:08

[SPEAKER_00]: Nein.

1:34:09

[SPEAKER_00]: Können wir hier sagen, dass das jetzt keine Werbeaktion ist, wo wir einen Gegenwert erhalten?

1:34:15

[SPEAKER_01]: Nein, wir finden es nur süß.

1:34:17

[SPEAKER_01]: Und Aufkleber kann man drauf machen?

1:34:20

[SPEAKER_01]: Ja, das finden sie ganz toll.

1:34:22

[SPEAKER_01]: Das zeigen sie dauernd, irgendwelche Aufkleber da drauf machen.

1:34:27

[SPEAKER_01]: Das scheint wirklich die innovativste Idee zu sein.

1:34:30

[SPEAKER_01]: Oh, I accept Aufkleber.

1:34:32

[SPEAKER_01]: Bam.

1:34:36

[SPEAKER_00]: Und es gibt einen Simulator.

1:34:43

[SPEAKER_01]: Was macht der?

1:34:45

[SPEAKER_00]: Ich versuche ihn gerade aufzumachen.

1:34:49

[SPEAKER_00]: Was mich ein bisschen bewundert, der führt dann halt auf eine Seite, die hauptsächlich KI-Modelle bereitstellt.

1:34:55

[SPEAKER_00]: Auch nicht schlecht.

1:34:57

[SPEAKER_01]: Die Kinder müssen ja auch lernen, mit KI umzugehen.

1:34:59

[SPEAKER_01]: Also sorry, sie zu benutzen.

1:35:01

[SPEAKER_01]: Solange die KI noch nicht übernommen war.

1:35:03

[SPEAKER_00]: Der kann laut, da kann man den selber bewegen.

1:35:07

[SPEAKER_00]: Das sage ich doch.

1:35:08

[SPEAKER_00]: In dem Simulator.

1:35:09

[SPEAKER_01]: Siehste, hallo, ja.

1:35:12

[SPEAKER_01]: Bei mir lädt der immer noch.

1:35:13

[SPEAKER_01]: Keine Ahnung.

1:35:15

[SPEAKER_00]: Ja, musst du dir mal ein schnelleres Internet holen.

1:35:17

[SPEAKER_01]: Ich denke, das ist doch dein Internet.

1:35:19

[SPEAKER_01]: Ja, wunderbar.

1:35:23

[SPEAKER_01]: Da kann man die Ente steuern und Fußball spielen.

1:35:27

[SPEAKER_01]: Jetzt sagst du es.

1:35:28

[SPEAKER_01]: Ist der süß oder nicht?

1:35:29

[SPEAKER_01]: Fantastisch.

1:35:30

[SPEAKER_01]: Ja, ist süß.

1:35:30

[SPEAKER_01]: Genau.

1:35:31

[SPEAKER_01]: Finde ich auch.

1:35:31

[SPEAKER_01]: Guck mal.

1:35:33

[SPEAKER_01]: Der einäugige Zyklop.

1:35:35

[SPEAKER_01]: Einäugig.

1:35:36

[SPEAKER_00]: Sehr gut.

1:35:37

[SPEAKER_00]: Jetzt stell dir mal vor, da bringen die jetzt alle paar Wochen so ein Ding raus.

1:35:40

[SPEAKER_00]: Du hast ja dann die ganze Bude voll.

1:35:42

[SPEAKER_01]: Nee, ich will nur den.

1:35:44

[SPEAKER_01]: Ich will nur den.

1:35:44

[SPEAKER_00]: Ja und was machst du denn, wenn jetzt irgendjemand deine Brischniks... Brinsch... Brinsch... Brinschik!

1:35:51

[SPEAKER_00]: Oh mein Gott!

1:35:52

[SPEAKER_00]: Ein Brinschik baut und als KI und laufende Ente.

1:35:58

[SPEAKER_01]: Ich weiß nicht, ich habe ja irgendeinen Urheberhechtsschutz, Rechtsschutz habe ich ja.

1:36:04

[SPEAKER_00]: Irgendeinem Chinesen wird das schon egal sein, wenn er das herausfindet, dass du sowas bauen willst.

1:36:07

[SPEAKER_01]: Den verklage ich hier bis aufs Hemd oder was.

1:36:11

[SPEAKER_00]: Aber kaufst erst mal 10 Stück.

1:36:14

[SPEAKER_00]: Ich muss ja Beweismaterial haben.

1:36:16

[SPEAKER_01]: Es wird doch sowieso alles geklaut, das ist doch scheiße.

1:36:23

[SPEAKER_00]: Ja, Etsy ist ja auch komplett überlaufen, was so KI-Scheiße betrifft.

1:36:29

[SPEAKER_00]: Also diese, was früher mal so eine Selbstmachplattform war.

1:36:32

[SPEAKER_01]: Ja.

1:36:32

[SPEAKER_01]: Und was ist jetzt?

1:36:34

[SPEAKER_00]: Komplett überlaufen.

1:36:36

[SPEAKER_00]: Von?

1:36:36

[SPEAKER_00]: Also ganz schlimm war es zum Beispiel mit den ganzen 3D-Drucksachen, dass sich da viele dann Zeug angeboten haben, was sie dann aus irgendwelchen 3D-Datenbanken haben, also wo Leute ihre Modelle bereitstellen und das dann da verkaufen.

1:36:54

[SPEAKER_00]: Aber was für Modelle?

1:36:56

[SPEAKER_00]: Gibt es dann zum Beispiel Schmuck oder was oder also so so wahrscheinlich auch aber so Schlangen die in einem gedruckt werden die beweglich sind oder keine Ahnung Kaffeebecher oder was auch immer.

1:37:05

[SPEAKER_00]: Alles was man sich so einen tollen heißen 3D Scheiß vorstellen kann.

1:37:10

[SPEAKER_01]: Hast du meine Brillen gesehen Kollege hast du meine Brillen gesehen ich bin ja Brillendesigner wie du weißt ja.

1:37:16

[SPEAKER_01]: Das weiß ich natürlich und da hast du auch noch keine viel gut gefunden aber es gibt manchmal Brillen es gibt manchmal Brillen die auch den meinen Leuten also meinen Followern gefallen manchmal so.

1:37:27

[SPEAKER_01]: Und da gibt es jetzt eine die Karl Barks Brille die könntest du doch auch nachmachen oder nicht?

1:37:34

[SPEAKER_00]: Ich soll jetzt deine Brille nachmachen?

1:37:36

[SPEAKER_01]: Geht das nicht oder was?

1:37:38

[SPEAKER_00]: Hast du da jetzt nur ein Bild von dieser Brille erstellt oder ein 3D Modell?

1:37:45

[SPEAKER_01]: Ja, das hat der Optiker, ich hab einen Optiker gefunden, hab mich riesig gefreut, hab gesagt, oh Hurra, ich hab einen Optiker gefunden, weil ich hatte ein wunderschönes Modell und der war aber nicht so amused, der hat dann nur gesagt, naja, davon brauche ich dann aber eine Explorationszeichnung und wer weiß was und es kostet mindestens über 1000 Euro und ja, habe ich gesagt, ist mir schon klar, aber ich brauche ja einen Optiker, mit dem ich zusammenspiele, also, oh.

1:38:10

[SPEAKER_01]: Aber der war jetzt nicht so begeistert von dem Modell.

1:38:13

[SPEAKER_01]: Aber das würde ich tragen.

1:38:15

[SPEAKER_01]: Und jetzt habe ich von Carl Barks eins gemacht.

1:38:19

[SPEAKER_01]: Das gefällt auch.

1:38:20

[SPEAKER_01]: Und es gibt Leute, die sagen, das würde ich kaufen.

1:38:23

[SPEAKER_01]: Die würden ja 1.000 Euro dafür ausgeben.

1:38:25

[SPEAKER_01]: Naja, weiß ich nicht, ob sie 1.000 Euro ausgeben, aber wenn du das so machen würdest... Ich weiß nicht, ob ich dir das schicken...

1:38:31

[SPEAKER_01]: Willst du es geschickt haben auf SRIMA?

1:38:33

[SPEAKER_01]: Soll ich es dir auf SRIMA schicken?

1:38:35

[SPEAKER_01]: Ja.

1:38:35

[SPEAKER_01]: Soll ich es dir mal auf SRIMA schicken?

1:38:37

[SPEAKER_01]: Ob man so eine Brille mit Duch als... Ich meine, wenn du jetzt achtfarbig drucken kannst... Holla, die Waldvieh!

1:38:43

[SPEAKER_01]: Also jetzt, bitte!

1:38:45

[SPEAKER_00]: Es dauert noch ein paar Stunden, bis das Ding fertig gebaut hat.

1:38:50

[SPEAKER_01]: Da werden wir reich, sage ich dir.

1:38:53

[SPEAKER_01]: Könnten wir reich werden.

1:38:56

[SPEAKER_01]: Könnten wir.

1:38:58

[SPEAKER_01]: Aber du siehst, ich mache jeden Tag ein Brillenmodell.

1:39:00

[SPEAKER_01]: Dir hat bis jetzt noch keins gefallen.

1:39:01

[SPEAKER_01]: Also muss ich schon mal sagen.

1:39:04

[SPEAKER_01]: Du hast nicht so viel Zeit zum Like drücken, ich verstehe schon.

1:39:09

[SPEAKER_01]: Das ist einfach verschleuderte, verschwendete Zeit für dich.

1:39:15

[SPEAKER_01]: Auf den Like-Button zu drücken.

1:39:19

[SPEAKER_01]: Flakon mache ich jetzt auch, ich bin jetzt auch Flakondesigner, das gefällt den Leuten gar nicht.

1:39:26

[SPEAKER_01]: Und Zeitungsherausgeber, die Neue Herwander Zeitung, die Rosa Pferdekopf Geige.

1:39:31

[SPEAKER_01]: Hast du die schon mal gelesen?

1:39:34

[SPEAKER_00]: Nee.

1:39:36

[SPEAKER_00]: Ach ich kann jetzt leider nicht auf meinem Server suchen, das ist ja echt schade.

1:39:40

[SPEAKER_01]: Ich mach mal zwei Brillen.

1:39:47

[SPEAKER_01]: Damit du mal siehst, wie genial ich arbeite hier.

1:39:51

[SPEAKER_00]: Und das hast du schon auf Mastodon gepostet oder so?

1:39:58

[SPEAKER_01]: Auf Mastodon?

1:39:59

[SPEAKER_01]: Du findest meine Seite nicht?

1:40:02

[SPEAKER_00]: Ich wollte jetzt sagen, ich find dir deine Alphabetdinger.

1:40:05

[SPEAKER_00]: Da fehlt schon wieder eine Null.

1:40:09

[SPEAKER_00]: Achso, beim Alphabet.

1:40:11

[SPEAKER_01]: Ja, manchmal macht die KI eben Dummheiten.

1:40:18

[SPEAKER_00]: Weißt du, was richtig, richtig schwer ist?

1:40:20

[SPEAKER_00]: Das können wir zu Hause mal probieren.

1:40:21

[SPEAKER_00]: Das bricht dir auch keine Knochen bei.

1:40:23

[SPEAKER_00]: Du kannst auch das A, B, C, oder?

1:40:25

[SPEAKER_00]: Natürlich kann ich.

1:40:26

[SPEAKER_00]: Ich kann es auch rückwärts.

1:40:27

[SPEAKER_00]: Das wollte ich jetzt gerade fragen.

1:40:29

[SPEAKER_00]: Kannst du es rückwärts?

1:40:31

[SPEAKER_00]: Fängt an mit Z.

1:40:33

[SPEAKER_00]: Es ist erstaunlich schwer.

1:40:36

[SPEAKER_00]: Ich hab das mal versucht zu lernen und ich hab mich immer wieder ertappt, wie ich dann.

1:40:41

[SPEAKER_00]: Verwechselt.

1:40:42

[SPEAKER_00]: Nein, nein, nein, du lernst das halt rückwärts und dann willst du wissen, welcher Buchstabe davor kommt und musst aber das ganze Ding wieder von vorne machen, damit du weißt, welcher Buchstabe davor war.

1:40:53

[SPEAKER_01]: Schwierig.

1:40:55

[SPEAKER_01]: Ist erstaunlich schwierig.

1:40:56

[SPEAKER_01]: Ja, ist erstaunlich, genau.

1:40:58

[SPEAKER_01]: Man muss mehr überlegen, das andere läuft schon intuitiv ab, das ist mehr so lautmalerisch, das hast du schon drin, aber rückwärts.

1:41:09

[SPEAKER_00]: Welcher Buchstabe kommt vor P?

1:41:11

[SPEAKER_00]: O.

1:41:12

[SPEAKER_00]: Der hat's drauf.

1:41:14

[SPEAKER_00]: Vor V?

1:41:17

[SPEAKER_00]: Du siehst aber ist jetzt nicht sonst wenn ich jetzt fragen würde was kommt nach k. Das ist wie so mit dem fingerschreiben wenn du dann dein password.

1:41:29

[SPEAKER_01]: Wenn du das vergisst und du weißt, dass deine Finger, deine Erinnerung zu irgendeiner Finger, das ist manchmal besser als dein Kopf, weil du dann, du weißt die, also die Finger haben keine Erinnerung, aber du kannst dir das Muster vielleicht, du kannst dir das Muster besser merken als die Zahlenkombination oder das Wort.

1:41:51

[SPEAKER_01]: Und du merkst dann schon beim Tippen, da war was falsch.

1:41:55

[SPEAKER_01]: Das stimmt nicht, dieses Muster.

1:41:58

[SPEAKER_01]: Ist auch so, wenn du morgens die Zähne putzt und dich wäschst.

1:42:03

[SPEAKER_01]: Du musst das mal brechen.

1:42:06

[SPEAKER_01]: Wie schwer das ist.

1:42:09

[SPEAKER_01]: Zum Beispiel, du putzt von rechts nach links, von außen nach innen.

1:42:12

[SPEAKER_01]: Wenn du sagst, ich ändere das jetzt.

1:42:15

[SPEAKER_01]: Ich mach das jetzt nicht so, wie ich das immer mache, sondern mach das mal neu.

1:42:19

[SPEAKER_01]: Oder nicht zuerst den Kopf waschen und die Hände, sondern zuerst, weiß ich nicht, die Zähne und, keine Ahnung, Kaffee trinken und dann erst die Augen auswaschen.

1:42:29

[SPEAKER_01]: Es ist so schwer, diese Muster.

1:42:31

[SPEAKER_00]: Du musst da ganz vorsichtig mit sein, da kannst du ganz schnell was vergessen.

1:42:35

[SPEAKER_01]: Natürlich kannst du was vergessen, es geht dir auch nicht gut, fühlst dich auch da ja nicht, okay, oh, hab ich jetzt alles geputzt etc. Hast du die Brillen gesehen?

1:42:44

[SPEAKER_00]: Ich hab jetzt eine Brille gefunden hier.

1:42:46

[SPEAKER_00]: Nein, schreib mal, ich hab dir zwei geschickt.

1:42:48

[SPEAKER_00]: Du hast mir zwei, ich hab deine Punk-Collection gefunden.

1:42:51

[SPEAKER_01]: Ja, das ist die neueste jetzt, genau, das ist ja nur eins, da kommen ja noch drei.

1:42:57

[SPEAKER_00]: Und das soll ich drucken können?

1:42:59

[SPEAKER_01]: Ja, die erste.

1:43:00

[SPEAKER_01]: Die zweite kannst du nicht drucken.

1:43:02

[SPEAKER_01]: Das ist ja das Modell Kassette.

1:43:05

[SPEAKER_01]: Walkman.

1:43:07

[SPEAKER_01]: Das ist ja auch untragbar.

1:43:09

[SPEAKER_01]: Du bist ja blind, wenn du das trinkst.

1:43:12

[SPEAKER_01]: Aber das erste, dieses bunte, das kann man doch.

1:43:15

[SPEAKER_00]: Ich glaube nicht, dass das bequem ist als 3D-Modell.

1:43:18

[SPEAKER_01]: Das Karl-Marx-Modell.

1:43:20

[SPEAKER_00]: Hä?

1:43:22

[SPEAKER_00]: Wenn das jemand, wenn das jemand baut, der davon Ahnung hat und eine wirkliche Brille rausbaut, dann sage ich, ja vielleicht.

1:43:29

[SPEAKER_00]: Aber ich sage dir, so ein 3D gedrucktes Ding wird nicht sehr bequem sein.

1:43:32

[SPEAKER_01]: Warum?

1:43:33

[SPEAKER_01]: Weil die Kanten scharf sind.

1:43:36

[SPEAKER_00]: Ja, kommt ja noch auf den Material an, was du benutzt.

1:43:41

[SPEAKER_00]: Und ja, du brauchst halt wahrscheinlich viel Nachbearbeitung, weil je nachdem, welche Richtung du das druckst, weil du machst ja immer Schicht auf Schicht,

1:43:51

[SPEAKER_00]: kann das in je nach Richtung kann das ungemütlich werden und wahrscheinlich nicht so stabil.

1:43:58

[SPEAKER_01]: Auch das noch.

1:44:00

[SPEAKER_01]: Einzigen Scheiß.

1:44:01

[SPEAKER_01]: Du regst dich über meine Entenroboter auf, aber kaufst dir hier Drucker für 8-farbig, wo du nachher sagst, die können das nicht.

1:44:11

[SPEAKER_01]: Nicht so stabil, nicht so bequem.

1:44:12

[SPEAKER_01]: Ja was denn dann?

1:44:13

[SPEAKER_01]: Was haben wir denn davon dann?

1:44:15

[SPEAKER_00]: Ja, die meisten Brillen sind ja aus Metall, also... Nee, Acetat.

1:44:20

[SPEAKER_00]: Acetat, okay.

1:44:21

[SPEAKER_01]: Acetat.

1:44:23

[SPEAKER_00]: Ja, aber die Bügel zum Beispiel, die sind doch alles aus Metall.

1:44:29

[SPEAKER_01]: Das Ding vielleicht, die Mechanik.

1:44:32

[SPEAKER_01]: Aber der Bügel selber ist nicht Metall.

1:44:34

[SPEAKER_01]: Gibt es natürlich auch.

1:44:35

[SPEAKER_01]: Natürlich, früher war alles Metall.

1:44:38

[SPEAKER_00]: Aber Materialien, die ein bisschen mehr aushalten als jetzt so ein 3D-gedrucktes.

1:44:43

[SPEAKER_01]: Ich habe keine Ahnung, wie 3D-gedrucktes...

1:44:46

[SPEAKER_00]: Also würde ich jetzt so ein Bügel 3D drucken, selbst wenn ich das flach mache, also von oben gesehen drucke, sodass die Schicht nicht entlang des Bügels ausgeht, sondern wenn man jetzt von der Seite auf der Brille drauf schaut, dann wird es schon etwas besser halten, aber es wäre immer noch sehr filigrant.

1:45:07

[SPEAKER_01]: Du bist mir keine Hilfe.

1:45:11

[SPEAKER_00]: Für so kleine Sachen, es kommt halt immer drauf an, was man machen möchte und was man dafür verbaut.

1:45:17

[SPEAKER_01]: Die anderen bauen noch Häuser damit und das funktioniert oder was?

1:45:21

[SPEAKER_00]: Ja funktioniert auch nicht so schön.

1:45:22

[SPEAKER_01]: Die sind doch ganz begeistert davon, von dem Dreck die Häuser nehmen.

1:45:30

[SPEAKER_00]: Ja aber ich glaube da gab es auch schon,

1:45:32

[SPEAKER_01]: Die sind schon zusammen aufgerichtet.

1:45:34

[SPEAKER_00]: Dass dieses Material, was sie da benutzen, nicht so gut ist.

1:45:37

[SPEAKER_01]: Nicht so der heiße Scheiß ist, also ja.

1:45:40

[SPEAKER_00]: Und ich weiß gar nicht, ob es so viel schneller ist.

1:45:44

[SPEAKER_00]: Und du bist natürlich auch ein bisschen eingeschränkt, was du jetzt zum Beispiel für Formeln oder so bauen kannst.

1:45:48

[SPEAKER_00]: Es gibt im 3D-Druck, da gibt es halt viele Einschränkungen dadurch, dass du nicht in der Luft drucken kannst.

1:45:55

[SPEAKER_00]: Also ...

1:45:58

[SPEAKER_00]: Wenn ich jetzt zum Beispiel diese Tasse, die du mir mitgebracht hast, wenn ich die jetzt drucken wollte.

1:46:01

[SPEAKER_01]: Die habe ich dir geschenkt, die Tasse, die Fagnazi-Tasse.

1:46:03

[SPEAKER_00]: Mitgebracht und geschenkt hast.

1:46:06

[SPEAKER_00]: Dann ist jetzt dieser Zylinder, der ist jetzt ganz einfach zu drucken, aber der Bügel da dran.

1:46:13

[SPEAKER_00]: Der ist schon wieder schwer, weil der unten, es geht ja ein bisschen nach unten aus der Tasse raus, da würde jetzt ein Teil, wenn man den jetzt in Schichten einteilen würde, zerschneiden würde, würde jetzt ein Teil hier in der Luft hängen.

1:46:27

[SPEAKER_00]: Also müsste ich in der Luft drucken.

1:46:29

[SPEAKER_00]: Das heißt, man müsste da Unterstützungsmaterial darunter drucken, damit das nicht in der Luft ist.

1:46:36

[SPEAKER_00]: Schränkt dann auch am Ende die Qualität wieder ein.

1:46:38

[SPEAKER_00]: Und dann gibt es natürlich auch

1:46:40

[SPEAKER_00]: Ja andere formen die dann noch schwieriger zu drücken sind weil sie weil es in der luft hängt oder so dann hängt es noch ab von der richtung also wenn ich die jetzt nach oben drucke dann ist jeder einzelne ring relativ stark weil.

1:46:56

[SPEAKER_00]: der einzelne Ring aus einem Guss im Prinzip ist, aber in der Höhe ist dann, also die Schichten, wie sie aufeinander liegen, ist dann wieder nicht mehr so stark, weil du auf dem kalten Material bringst du dann noch ein heißes Material drauf und das verbindet sich zwar, aber nicht so gut, als würdest du es in einem Stück drucken.

1:47:14

[SPEAKER_00]: Das heißt, allein die Orientierung sagt schon darüber aus, wie stabil das am Ende ist.

1:47:19

[SPEAKER_00]: Also das ist jetzt zum Beispiel,

1:47:22

[SPEAKER_00]: Im einfachen Drucker-Segment, wo man mit FDM, also Fused Modeling arbeitet, da wird halt einfach wie aus einer Heißpistole heißes Plastik rausgedruckt und das wird aufeinander geschichtet.

1:47:37

[SPEAKER_00]: Dann gibt es dann andere Verfahren, wie man das zum Beispiel mit Harz macht.

1:47:45

[SPEAKER_00]: Die sind dann eher für kleinere Sachen, also die werden viel im Bereich von so kleinen Modellfiguren benutzt.

1:47:55

[SPEAKER_00]: Da hat man dann ein Harz in einer Wanne drin und das wird dann Schicht für Schicht belichtet.

1:48:01

[SPEAKER_00]: Da sind die Schichten auch um einiges kleiner.

1:48:04

[SPEAKER_00]: Also da siehst du am Rand gar nicht mal den Schichteneffekt.

1:48:10

[SPEAKER_00]: Damit könnte man vielleicht sogar eher deine Brille bauen also.

1:48:14

[SPEAKER_00]: Damit könnte man wahrscheinlich auch... Du machst mir jetzt keine Hoffnung hier.

1:48:17

[SPEAKER_01]: Du hast jetzt gerade gesagt, man kann es nicht.

1:48:19

[SPEAKER_01]: Und jetzt fängst du schon wieder an.

1:48:20

[SPEAKER_01]: Jetzt revidierst du schon wieder.

1:48:25

[SPEAKER_00]: Ich sage, mit meinem Drucker und diesem Druckverfahren wird es wahrscheinlich nicht gehen.

1:48:29

[SPEAKER_00]: Aber es gibt, wie bei deinem Haus, wo du jetzt gesagt hast, auch andere Druckverfahren.

1:48:33

[SPEAKER_00]: Wobei das Haus ist ähnlich wie bei dem FDM-Drucker, den ich habe.

1:48:40

[SPEAKER_00]: Ist ja auch nur aufeinander Geschichte, der Beton oder Mörtel, was die da machen.

1:48:43

[SPEAKER_00]: Dann gibt es halt noch andere Laserverfahren.

1:48:46

[SPEAKER_00]: Da kann man zum Beispiel auch sowas wie in der Luftdruckung machen, weil da hast du dann so einen Puder und da wird dann in diesen Puder gedrückt.

1:48:55

[SPEAKER_00]: Das heißt, es ist immer umgeben von irgendwas.

1:48:58

[SPEAKER_00]: Da wird dieses Material, dieses Metall, ist dann dieses Puder und das wird dann mit Lasern beschossen, sodass es dann schmilzt und dann kannst du deinen

1:49:11

[SPEAKER_00]: Teil erstellen, was du dann haben möchtest.

1:49:13

[SPEAKER_00]: Das funktioniert dann auch besser, also ist dann auch stabiler als jetzt zum Beispiel so ein Plastik gedrucktes Ding.

1:49:19

[SPEAKER_00]: Also es gibt 3D-Druckverfahren, die das wahrscheinlich könnten.

1:49:25

[SPEAKER_00]: Vielleicht wird es heutzutage sogar schon in der Brillenmanufaktur benutzt, dass du es versuchst mit einem 3D-Druck zu machen.

1:49:31

[SPEAKER_00]: Aber wie gesagt, du brauchst halt das richtige Verfahren für eine bestimmte Qualität.

1:49:36

[SPEAKER_00]: Also ich könnte jetzt auch keine Minifiguren machen.

1:49:39

[SPEAKER_00]: Also die, die Düse, die vorne an dem Drucker dran ist, die standardmäßig benutzt wird, sind 0,4 Millimeter.

1:49:49

[SPEAKER_01]: Naja, da kann man schon sehr kleine Figuren machen.

1:49:52

[SPEAKER_00]: Oder?

1:49:54

[SPEAKER_00]: Doch, 0,4, ich hab mir das überlegt, sind das 4 Millimeter?

1:49:56

[SPEAKER_00]: Nein, das sind 0,4 Millimeter und das ist groß.

1:49:59

[SPEAKER_01]: Achso, weil diese kleinen Figürchen da bei Modellbahnen... Nee, kannst du damit nicht machen.

1:50:04

[SPEAKER_00]: Das ist zu groß.

1:50:07

[SPEAKER_01]: Das ist schade.

1:50:09

[SPEAKER_01]: Die wären nämlich auch süß.

1:50:10

[SPEAKER_00]: Das könntest du mir mit so einem SLS Drucker.

1:50:12

[SPEAKER_01]: Ich hab dir jetzt zwei Brinchiks noch geschickt, damit du noch mal da die Vorlage... Je nachdem, wie groß du die haben willst.

1:50:19

[SPEAKER_01]: Am liebsten lebensgroß, zwei Meter hoch oder was.

1:50:22

[SPEAKER_01]: Aber das ist ja illusorisch, zwei Meter hoch.

1:50:24

[SPEAKER_01]: Also nein.

1:50:26

[SPEAKER_00]: Geht auch, dauert sehr lange und ist sehr teuer.

1:50:28

[SPEAKER_01]: Genau.

1:50:29

[SPEAKER_01]: Ist viel Material, viel Zeit, viel Strom.

1:50:32

[SPEAKER_00]: Nee, acht Zentimeter.

1:50:33

[SPEAKER_01]: Guck mal, so.

1:50:35

[SPEAKER_01]: Das langt ja, oder?

1:50:37

[SPEAKER_00]: Ich habe mal einen gesehen, der hat ein Formel 1 Auto nachgebaut, also 1 zu 1 Größe.

1:50:42

[SPEAKER_00]: Der ist auch ein bisschen verrückt gewesen, oder?

1:50:45

[SPEAKER_00]: Das weiß ich nicht, aber die Bauteile, die du da brauchst, die sind halt riesig und die kannst du ja nicht in einem Zug drucken, also würdest du schon einen riesigen Drucker brauchen.

1:50:53

[SPEAKER_00]: Und eine Garage.

1:50:55

[SPEAKER_00]: Ja, und du musst halt dieses Modell dann einteilen in einzelne Stücke.

1:51:00

[SPEAKER_00]: Und die machen das dann, also die so richtig riesige Sachen drucken und bauen, die machen das dann halt so, denen ist die Farbe scheißegal.

1:51:07

[SPEAKER_00]: Also beim Drucken nehmen wir halt irgendein Material und dann wird das am Ende nachbearbeitet, dass es dann geschliffen wird und dann gepinselt wird.

1:51:15

[SPEAKER_01]: Und der Motor war auch aus dem Material.

1:51:19

[SPEAKER_01]: Es war nur das Objekt.

1:51:21

[SPEAKER_00]: Das Gehäuse außenrum.

1:51:22

[SPEAKER_01]: Es ging nicht um die Fahrbereitschaft.

1:51:24

[SPEAKER_00]: Ich glaube, die haben da schon einen Motor reingebaut, aber es war halt kein 3D-gedruckter Motor.

1:51:30

[SPEAKER_00]: Vielleicht war es ein 3D-gedruckter Motor, aber es war kein Plastimotor.

1:51:33

[SPEAKER_01]: Man kann ja auch Pistolen nachbauen.

1:51:35

[SPEAKER_00]: Oh, oh, oh.

1:51:38

[SPEAKER_00]: Stimmt das nicht oder was?

1:51:41

[SPEAKER_00]: Ich glaube, es wird sogar ein Gesetz draus.

1:51:43

[SPEAKER_00]: Da gab es in den USA ein paar Spinner, die wollen in Kalifornien dann ein Gesetz auf den Weg bringen.

1:51:52

[SPEAKER_00]: dass vorher gescannt werden soll, was da gedruckt wird.

1:51:57

[SPEAKER_00]: Also zum Beispiel, wenn du jetzt an deinem 3D-Scanner-Drucker-Kombination jetzt einen Geldschein drauflegst.

1:52:08

[SPEAKER_01]: Das geht das geht schon aber die wissen die könnte rauskriegen von welchem Drucker das ist.

1:52:12

[SPEAKER_00]: Und du sagst dann hey, Weg zur Bank ist ein bisschen weit ich hab doch einen Drucker ich mach mir das einfach selbst.

1:52:18

[SPEAKER_00]: Gute Idee.

1:52:19

[SPEAKER_00]: Haust das Ding drauf sagst einmal kopieren.

1:52:21

[SPEAKER_00]: Und zwar hohe Auflösung.

1:52:22

[SPEAKER_00]: Und dann sagst du scheiße nicht schwarz weiß ich brauche jetzt hier die Farbe gibst richtig viel Geld aus damit dein Schein so richtig schick rauskommt.

1:52:30

[SPEAKER_00]: Und da soll es ja in vielen Scannern, ich weiß nicht ob das wirklich so ist,

1:52:37

[SPEAKER_00]: Versuch an, ob du so ein Ding einscannen kannst.

1:52:39

[SPEAKER_00]: Soll ja Software drin sein, dass entweder das erkannt wird, dass es dann unterbunden wird, oder dass es dann so gedruckt wird, dass es entweder schlechte Qualität ist oder es ist ganz leicht mit einem Wasserzeichen oder was auch immer, Wasserzeichen, da hatte ich noch was, da wollte ich noch was sagen, dass das erkannt wird, dass das falsch ist.

1:52:58

[SPEAKER_00]: Und so ein scheiß wegen deinem was weil du gerade waffen gesagt hast weil man kann ja mit 3d du kann waffen bauen sind jetzt ein paar spinne auf die die kommen hey diese 3d drüber sind ganz gefährlich da kannst du dir eine waffe rausdrucken genau.

1:53:09

[SPEAKER_00]: Die wollen jetzt dass jedes ding was du wenn ich jetzt mir objekt erstelle.

1:53:16

[SPEAKER_01]: Ein brünschig.

1:53:17

[SPEAKER_01]: Sprint schicken.

1:53:18

[SPEAKER_01]: Erlernst du vielleicht diese Sendung?

1:53:20

[SPEAKER_00]: Nee, nicht mehr.

1:53:21

[SPEAKER_00]: Nächste vielleicht.

1:53:24

[SPEAKER_00]: Und du sagst ja sowieso, dass sie dieses Ding in zwei Meter Größe haben.

1:53:28

[SPEAKER_00]: Dann muss ich das aufteilen.

1:53:30

[SPEAKER_00]: So und diese Nase, jetzt ist die ein bisschen rund und könnte aussehen wie ein Lauf einer Waffe.

1:53:37

[SPEAKER_00]: Jetzt möchten so ein paar Spinner, dass ich dieses Ding nicht einfach an meinen Drucker sende und sage, hey, mach das mal.

1:53:44

[SPEAKER_00]: Die möchten, dass das an einen Drittanbieter geht, der scannt das und sagt dann, ist das eine Waffe?

1:53:50

[SPEAKER_00]: Ja, nein.

1:53:51

[SPEAKER_00]: Sieht es aus wie eine Waffe?

1:53:51

[SPEAKER_00]: Ja, nein.

1:53:52

[SPEAKER_00]: Und dann darf ich es vielleicht drucken.

1:53:53

[SPEAKER_01]: Das kann eine KI machen.

1:53:54

[SPEAKER_01]: Das kann doch eine KI machen.

1:53:55

[SPEAKER_00]: Aber natürlich kann das eine scheiß KI machen.

1:53:59

[SPEAKER_00]: Wo sollen wir denn sonst?

1:54:01

[SPEAKER_00]: Das muss doch kein Mensch mehr machen.

1:54:02

[SPEAKER_01]: Wo sollen wir denn sonst unsere Tote daraus haben?

1:54:04

[SPEAKER_01]: Es kann doch eine KI machen, es ist keine Waffe, es ist eine Nase.

1:54:08

[SPEAKER_01]: Super, ja wunderbar.

1:54:10

[SPEAKER_00]: Genau.

1:54:10

[SPEAKER_00]: Und ich meine, dass dieser Antrag angenommen wurde, dass das dann einem Gesetz gekostet wird.

1:54:17

[SPEAKER_00]: Es ist jetzt erstmal nur in Kalifornien.

1:54:19

[SPEAKER_01]: Das heißt, ganz schnell noch die Drucker kaufen, wo das ohne geht.

1:54:22

[SPEAKER_01]: Ja.

1:54:25

[SPEAKER_00]: Ja, es wird interessant, wie das dann versucht wird, umzusetzen.

1:54:28

[SPEAKER_00]: Also es würde jetzt, glaube ich, erst mal nur Kalifornien betreffen, aber ja, solche Scheiße digital weiter.

1:54:36

[SPEAKER_01]: Es gibt doch auch, wenn du was, bei diesen Kopierern gibt es doch auch diese Erkennung, dass ich weiß, dass da ein Geheimcode, ja, Zeichen drin ist, wo ich erkenne, an welchem Drucker ist das gedruckt worden.

1:54:50

[SPEAKER_01]: Wahrscheinlich.

1:54:50

[SPEAKER_01]: Oder kopiert worden.

1:54:51

[SPEAKER_01]: Ja.

1:54:52

[SPEAKER_01]: Die können das erkennen.

1:54:54

[SPEAKER_01]: Und wenn das sogar noch mit Lizenz ist, wenn ich weiß, okay, dann kann ich sogar noch sagen, wo der steht.

1:55:01

[SPEAKER_00]: Ja, das ist wahrscheinlich dann so ein Wasserzeichen.

1:55:02

[SPEAKER_01]: Und bei dem Wasserzeichen, da wollte ich noch was sagen.

1:55:05

[SPEAKER_01]: Wasserzeichen war ein interessantes Thema, ja genau.

1:55:08

[SPEAKER_00]: Da arbeiten ja einige KI-Hersteller dran, dass du selbst in einem Text ein Wasserzeichen reinkriegst.

1:55:14

[SPEAKER_01]: Ein KI-Wasserzeichen.

1:55:15

[SPEAKER_00]: Und ich habe mich gefragt, diese KI-Zentren, die verbrauchen ja schon einen Haufen Wasser.

1:55:20

[SPEAKER_00]: Brauchen die jetzt noch mehr wenn die jetzt auch noch Wasser in den Output reinmachen?

1:55:25

[SPEAKER_01]: Das ist doch mal ein schöner Post, warum tust du sowas nicht posten?

1:55:31

[SPEAKER_01]: Es kommt leider nicht, es kommt hier im Podcast, aber es könntest du eigentlich auch posten sowas.

1:55:35

[SPEAKER_01]: Die wollen Wasserzeichen, brauchen die dann noch mehr Wasser.

1:55:38

[SPEAKER_01]: Muah, muah, muah, sehr lustig.

1:55:40

[SPEAKER_01]: Bestimmt.

1:55:41

[SPEAKER_01]: Nein.

1:55:46

[SPEAKER_01]: Aber es gibt ein paar, die werden darauf reinfallen.

1:55:48

[SPEAKER_01]: Ja, ganz sicher.

1:55:49

[SPEAKER_01]: Da hast du natürlich recht.

1:55:52

[SPEAKER_00]: Aber hättest du jetzt Angst davor, dass wenn jetzt dann heißt, in die KI wird jetzt immer ein Wasserzeichen eingebettet, dass du jetzt dann noch mehr Wasser verbrauchst?

1:55:59

[SPEAKER_01]: Ich habe vor gar nichts Angst.

1:56:00

[SPEAKER_01]: Ich habe vor dem Säbelzahntiger Angst.

1:56:02

[SPEAKER_01]: Der ist zum Glück ausgerottet, aber man weiß nicht, ob man den nochmal herstellen kann.

1:56:05

[SPEAKER_01]: Aber ansonsten habe ich vor sowas keine Angst.

1:56:11

[SPEAKER_01]: Ich habe keine Angst.

1:56:13

[SPEAKER_01]: Das musst du ja auch mal so sehen.

1:56:14

[SPEAKER_01]: Ich meine, ich habe lange genug Angst gehabt.

1:56:16

[SPEAKER_01]: Ich bin ein alter Mann, jetzt habe ich keine Angst mehr.

1:56:19

[SPEAKER_01]: Und auf die letzten zehn Jahre kommt es mir auch nicht mehr an.

1:56:22

[SPEAKER_01]: Also können Sie mir gerne Angst machen.

1:56:25

[SPEAKER_01]: Ich habe früher Angst gehabt, ja, was zu unterschreiben, weil der Verfassungsschutz das ja lesen könnte oder keine Ahnung.

1:56:32

[SPEAKER_01]: Okay, das wäre eine große Arbeit gewesen damals in den 70ern, wenn man die ganzen Unterschriften nochmal eruiert hätte und Stimmen die und die Adressen.

1:56:41

[SPEAKER_01]: Jetzt musste man ja alles händisch machen, gab es ja keine Automatismen.

1:56:46

[SPEAKER_01]: Das ist halt heute anders.

1:56:48

[SPEAKER_01]: Aber ich sag mir auch,

1:56:50

[SPEAKER_01]: Die kommen doch gar nicht hinterher mit den ganzen Daten.

1:56:53

[SPEAKER_01]: Die schwitzen ja jetzt schon.

1:56:55

[SPEAKER_01]: Das heißt, das, was sie alles sammeln an Daten, weil sie sagen, okay, je mehr Daten, desto besser.

1:57:00

[SPEAKER_01]: Sie können doch im Endeffekt gar nichts mehr damit anfangen.

1:57:03

[SPEAKER_01]: Die sind doch, die ersticken doch an dem Müll.

1:57:08

[SPEAKER_00]: Ja und nein.

1:57:09

[SPEAKER_00]: Es ist ja das eine, dass du... Ja, es ist wahrscheinlich schwierig, live die Daten zu analysieren.

1:57:15

[SPEAKER_00]: Also das, was durch so einen Internetknoten durchgeht.

1:57:18

[SPEAKER_00]: Nicht nur alles mitzulesen, sondern auch noch live mitzuschauen, wer jetzt da gerade über seine Mama schimpft und was auch immer.

1:57:26

[SPEAKER_00]: Aber es ist ja dann was anderes.

1:57:29

[SPEAKER_00]: Die hauen sich das ja auf heile und dann später, wenn sie es dann brauchen, schauen sie mal auch.

1:57:35

[SPEAKER_01]: Das ist doch jetzt schon so.

1:57:36

[SPEAKER_01]: Ich weiß nicht, ob sich das ändert, aber es ist doch jetzt schon so.

1:57:38

[SPEAKER_01]: Guck dir mal Google an.

1:57:39

[SPEAKER_01]: Google war früher eine Maschine.

1:57:41

[SPEAKER_01]: Da konntest du nachgucken und ich nehme mal mich als Beispiel.

1:57:45

[SPEAKER_01]: Ich konnte dort meine Sachen finden, die ich vor Jahren mal irgendwie ins Netz gestellt hatte.

1:57:51

[SPEAKER_01]: Also entweder auf meinem Blog.

1:57:53

[SPEAKER_01]: Ich war auf verschiedenen Blogs etc. Hab meine Bilder da reingesetzt.

1:57:58

[SPEAKER_01]: Die habe ich alle wiedergefunden.

1:58:01

[SPEAKER_01]: Wenn ich heute reingehe,

1:58:04

[SPEAKER_01]: und das mache, dann sehe ich von meinen Werken, die ich jetzt in den letzten 30 Jahren verbrochen habe und gemacht habe, da sehe ich nur noch rudimentär.

1:58:16

[SPEAKER_00]: Ja, aber was heißt, du siehst das nicht mehr?

1:58:19

[SPEAKER_00]: Also ist das jetzt Inhalte, die du jetzt auch nicht mehr irgendwo öffentlich bereitstellst?

1:58:24

[SPEAKER_00]: Also hast du das nicht mehr auf irgendeiner Webseite drauf?

1:58:26

[SPEAKER_01]: Zum Beispiel, weil die Neue Havanna Zeitung zum Beispiel, meine Blogzeitung mit meinem Bruder,

1:58:31

[SPEAKER_01]: Die ist vom Netz genommen worden, weil sie nicht mehr gefüllt wird.

1:58:35

[SPEAKER_01]: Und die gibt es nur noch als Datensatz in irgendeinem Server.

1:58:39

[SPEAKER_00]: Im Internetarchiv.

1:58:41

[SPEAKER_01]: Und da findest du sie noch.

1:58:44

[SPEAKER_01]: Da kannst du reingehen und kannst sagen... Ja, weil die eine Kopie davon erstellt haben.

1:58:47

[SPEAKER_00]: Genau.

1:58:48

[SPEAKER_01]: Da kannst du nochmal gucken.

1:58:50

[SPEAKER_01]: Aber es sind dann so kleine oder beschissene Auflösungen.

1:58:53

[SPEAKER_01]: Aber jetzt für mich als Normal-User sind die Sachen weg.

1:58:58

[SPEAKER_01]: Mein Artikel über den doppelköpfigen Schwan, der vor 30 Jahren, 20 Jahren hat in das Netz gerockt, weil alle wollten wissen, wo ist dieser doppelköpfige Schwan?

1:59:08

[SPEAKER_00]: Das Bild ist weg, der Artikel ist weg.

1:59:10

[SPEAKER_00]: Aber das ist ja das eine, ob du diesen Inhalt nicht mehr öffentlich zur Verfügung stellst, also du deine Webseite offline nimmst, was auch immer.

1:59:19

[SPEAKER_00]: Aber der war da die haben die leute haben das gepostet die leute haben haben das bild genommen sie haben selber auf ihren webseiten genommen etc. Ja das ist dann immer die frage was wie sie das teilen also heute wäre es ja wahrscheinlich eher nur ein link oder ein kleiner snippet oder was da immer noch dabei ist aber wenn der originalinhalt verloren geht dann ja.

1:59:40

[SPEAKER_01]: Kommt halt drauf an.

1:59:41

[SPEAKER_01]: Wenn ich heute, was ich sagen wollte ist, früher war das so, ich habe alles gesehen.

1:59:46

[SPEAKER_01]: Alles.

1:59:47

[SPEAKER_01]: Egal wie alt es war.

1:59:48

[SPEAKER_01]: Heute sehe ich es nicht mehr.

1:59:50

[SPEAKER_01]: Ich sehe es nicht mehr.

1:59:51

[SPEAKER_01]: Ich habe nicht gesagt, dass es weg ist.

1:59:53

[SPEAKER_01]: Ich sehe es nicht mehr.

1:59:54

[SPEAKER_01]: Und die haben ja jetzt schon Schwierigkeiten.

1:59:57

[SPEAKER_01]: Das heißt ja nur, Google hat ja die Schwierigkeiten.

1:59:59

[SPEAKER_01]: Was mache ich mit den ganzen Daten?

2:00:00

[SPEAKER_01]: Ich kann die gar nicht mehr verarbeiten.

2:00:02

[SPEAKER_01]: Das ist so viel an Daten oder wer weiß was.

2:00:05

[SPEAKER_01]: Ich muss mich begrenzen und ich muss,

2:00:07

[SPEAKER_01]: da weniger machen.

2:00:08

[SPEAKER_01]: Und wenn der Herr Christoph irgendwas macht, ja, ich tue nicht mehr alles davon rein.

2:00:13

[SPEAKER_01]: Ich tue nicht mehr alles verlinken, nicht mehr alles erkennen.

2:00:16

[SPEAKER_01]: Nur noch ein Teil, ich sortiere das.

2:00:19

[SPEAKER_01]: Und das ist für mich auch ein Zeichen, okay, Leute, ihr könnt damit nicht alles machen.

2:00:24

[SPEAKER_01]: Natürlich, klar, Sie haben es zur Verfügung.

2:00:26

[SPEAKER_01]: Natürlich ist klar, wenn ich mich irgendwo bewerbe für die nächste Generation, Kinder etc., wahrscheinlich wird es so sein, dass jeder Personal

2:00:34

[SPEAKER_01]: Mensch, wenn ich mich bewerbe, wird erst mal, es wird nicht gucken, sondern erst mal eingeben, was taucht da auf von den Menschen.

2:00:42

[SPEAKER_01]: Was kriegen die damit?

2:00:44

[SPEAKER_01]: Ob sie damit was anfangen können oder nicht, ob das jetzt gut oder schlecht, keine Ahnung, kann ich nicht beurteilen.

2:00:49

[SPEAKER_00]: Die KI wird es schon drüber richten.

2:00:52

[SPEAKER_01]: Ich weiß es nicht.

2:00:58

[SPEAKER_01]: Ich meine, ich arbeite ja mit Leuten zusammen, die der deutschen Sprache nicht so mächtig sind.

2:01:03

[SPEAKER_01]: Aber seitdem die KI so rund ist, kriege ich die besten Anfragen in einem Deutsch mit Artikeln, also mit Verweisen auf irgendwelche Gesetze und Dinge, wo ich mir denke, toll, die sprechen kein Wort Deutsch oder sehr schnell, aber die schreiben E-Mails, da haut es ihnen die Ohren weg.

2:01:27

[SPEAKER_01]: Und ich frage mich dann, wohin führt das denn, die können solche E-Mails, wie soll ich denn jetzt zurückschreiben?

2:01:34

[SPEAKER_01]: Im einfachen Deutsch oder in... Du lernst das natürlich auch über eine KI.

2:01:38

[SPEAKER_01]: Oder soll ich auch über eine KI das zurückantworten oder wer weiß was... Stell dir deinen Arbeitgeber dann eine KI zur Verfügung mit der du das machen willst.

2:01:45

[SPEAKER_01]: Ja ich habe eine KI, genau.

2:01:47

[SPEAKER_00]: Die vom Arbeitgeber bereitgestellt.

2:01:51

[SPEAKER_00]: Bei uns sind die da ganz pedantisch und sagen, ne bitte nur.

2:01:53

[SPEAKER_01]: Wir haben auch Schulungen und sowas.

2:01:55

[SPEAKER_01]: Wurde auch nochmal erwähnt, was man nicht machen soll und nicht machen darf.

2:02:01

[SPEAKER_01]: Und auch, dass die fantasieren, dass man Obacht gibt, nochmal alles gegenliest.

2:02:06

[SPEAKER_01]: Aber trotzdem, es übernimmt einfach.

2:02:08

[SPEAKER_01]: Also ich mein, sorry.

2:02:10

[SPEAKER_01]: Und was soll ich mich jetzt dagegen wehren?

2:02:12

[SPEAKER_01]: Wovor soll ich jetzt Angst haben?

2:02:15

[SPEAKER_00]: Ja, was mir schon aufgefallen ist, also meinem persönlichen Nutzen von KI, also beim Programmieren ist es mir ziemlich stark aufgefallen, dass wo ich früher, wo ich bei Google gesucht habe, wie funktioniert das und wo ich dann versucht habe zu recherchieren, ist es heute einfacher.

2:02:30

[SPEAKER_00]: Ich frage die KI, wie macht man das und bekomme dann entweder ein direktes Beispiel, wie ich es machen kann oder ich lasse es so weit machen, hey, dann baust du mir doch gleich so ein.

2:02:43

[SPEAKER_00]: Beim normalen Textschreiben oder so.

2:02:46

[SPEAKER_00]: Benutze ich es noch nicht so häufig, aber es geht immer mehr so in die Richtung, man stumpft ab, man sagt, man will das gar nicht mehr selber machen, man lässt es machen.

2:02:55

[SPEAKER_00]: Also man gibt diese Kompetenz an jemanden ab und ich habe jetzt schon das Gefühl, dass du diese Kompetenz verlierst.

2:03:02

[SPEAKER_00]: Also wenn du sie abgibst, dass du sie dann auch nicht mehr selber.

2:03:06

[SPEAKER_01]: Okay, aber das haben wir ja schon mit dem Taschenrechner.

2:03:08

[SPEAKER_01]: Das ist das schon mit dem Taschenrechner, haben wir das schon.

2:03:11

[SPEAKER_01]: Was haben wir für einen Schiss gehabt den Taschenrechner einzuführen, dann wurde er eingeführt und was ist passiert, dass unsere jungen Menschen nicht mehr Kopf rechnen können.

2:03:23

[SPEAKER_01]: Das haben sie verlernt.

2:03:25

[SPEAKER_01]: Es wird nicht mehr gebraucht, es wird nicht mehr trainiert und es wird nur noch, nur noch und jetzt haben wir keinen Taschenrechner mehr, jetzt haben wir nur noch ein Handy.

2:03:33

[SPEAKER_01]: Also wir machen das ja alles nur noch am Handy jetzt.

2:03:35

[SPEAKER_01]: Ja, das ist natürlich, die Kompetenzen verlieren wir.

2:03:39

[SPEAKER_01]: Und die Kompetenz auch ein Text zu analysieren, zu verstehen, die werden wir auch verlieren.

2:03:45

[SPEAKER_01]: Die ist dann jetzt mit KI, wird die weg sein.

2:03:50

[SPEAKER_00]: Wie siehst du das?

2:03:52

[SPEAKER_01]: Sollte man KI in der Schule benutzen dürfen?

2:03:55

[SPEAKER_01]: Und wenn ja, von wem?

2:03:57

[SPEAKER_01]: Also genauso wie beim Taschenrechner.

2:03:59

[SPEAKER_01]: Ja, ich bin dafür, dass man den benutzt, den Taschenrechner, aber dass man damit lernt umzugehen und dass ich natürlich auch lerne, wie geht das?

2:04:09

[SPEAKER_01]: Ich lerne eine Grundrechenart teilen, die muss ich eigentlich auch im Kopf können.

2:04:13

[SPEAKER_01]: Also nicht im Kopf, aber ich muss sie schriftlich können.

2:04:16

[SPEAKER_01]: Ich muss wissen, wie der Weg ist.

2:04:18

[SPEAKER_01]: Und wenn ich das weiß, dann kann ich sie benutzen.

2:04:21

[SPEAKER_01]: Wie kann ich einen Text analysieren?

2:04:23

[SPEAKER_01]: Ich muss lernen, das selber zu machen und kann dann auch überlegen, was macht eine KI?

2:04:29

[SPEAKER_01]: Wie ist dieser Text?

2:04:30

[SPEAKER_01]: Was muss ich beobachten?

2:04:32

[SPEAKER_01]: Wo sind die Schwachstellen?

2:04:33

[SPEAKER_01]: Das Problem ist ja nur, die Schwachstelle, die ich heute habe, die ist ja morgen schon wieder weg.

2:04:40

[SPEAKER_01]: Ich muss wissen, wie ich damit umgehe.

2:04:42

[SPEAKER_01]: Wenn ich gar nichts mache, wenn ich sage, nein, ich verbiete das, ihr dürft KI nicht benutzen,

2:04:48

[SPEAKER_01]: Dann ist die Kompetenz weg.

2:04:49

[SPEAKER_01]: Ich muss ihnen die Kompetenz vermitteln.

2:04:51

[SPEAKER_01]: Ich muss ihnen das kritische Denken vermitteln.

2:04:54

[SPEAKER_00]: Ja, aber beim Taschenrechner hast du ja, ich sag mal, einen eingeschränkten Nutzungskreis, wo du es benutzen kannst als jetzt zum Beispiel so ein KI-Modell.

2:05:03

[SPEAKER_00]: Beim Taschenrechner ist das Rechnen im Prinzip weggefallen und du kannst es vom Taschenrechner rechnen lassen.

2:05:09

[SPEAKER_00]: Aber heute geht es ja noch viel weiter.

2:05:10

[SPEAKER_00]: Du kriegst eine Aufgabe von deinem Lehrer gestellt, kannst dir ein Ding um die Ohren hauen und dann liest du es vor, schreibst es ab und musst gar nichts mehr.

2:05:20

[SPEAKER_01]: Dann wird sich vielleicht unsere Kompetenz ändern, dass wir sagen, es ist nicht mehr die Kompetenz des Selberschreibens, sondern es ist die Kompetenz des Promtschreibens.

2:05:28

[SPEAKER_01]: Wie gut schreibe ich einem Promt, dass ein vernünftiger Artikel rauskommt, den ich auch noch bewerte und dann auch noch sage, okay, den kann ich so abgeben.

2:05:37

[SPEAKER_01]: Also es sind halt, die Kompetenzen werden sich halt verschieben.

2:05:41

[SPEAKER_00]: Wir werden das ja nicht, es wird nicht weg sein.

2:05:45

[SPEAKER_01]: Also wir werden es nicht mehr wegkriegen.

2:05:46

[SPEAKER_00]: Also ich sehe es in der Schule aber schon deutlich kritischer, als einen Taschenrechner zu versuchen zu unterbinden, weil es kommt natürlich auch darauf an, ab was für einem Jahr oder Jahrgangsstufe würdest du sagen, sollte man KI,

2:06:01

[SPEAKER_00]: einführen, den zur Verfügung stellen und ab wann solltest du sagen, das ist einfach zu früh?

2:06:09

[SPEAKER_00]: Da habt ihr noch nicht genügend eigene Kompetenzen aufgebaut, die ihr dann an die KI verlieren könnt.

2:06:17

[SPEAKER_01]: Du musst schreiben lernen und lesen lernen, damit du sie im Moment, ne musst du gar nicht, du könntest sprechen.

2:06:26

[SPEAKER_01]: Ich glaube, du musst gar nicht mehr lesen und schreiben lernen.

2:06:29

[SPEAKER_01]: Ja.

2:06:32

[SPEAKER_01]: Das, was bei mir immer zu kurz kommt, ist dieses ...

2:06:35

[SPEAKER_01]: Auch früher.

2:06:36

[SPEAKER_01]: Was haben wir denn gelernt?

2:06:37

[SPEAKER_01]: Wir haben gelernt, wie ich etwas reproduziere.

2:06:41

[SPEAKER_01]: Also, ich sollte ein Gedicht vortragen.

2:06:43

[SPEAKER_01]: Auswendig lernen und vortragen.

2:06:46

[SPEAKER_01]: Das war der Bildungskanon.

2:06:49

[SPEAKER_01]: Das war das, was die Leute gefordert haben.

2:06:51

[SPEAKER_00]: Aber selber ein Gedicht schreiben ... Ja, aber zum Beispiel eine Sprache lernen.

2:06:58

[SPEAKER_01]: Sprache lernen ist bei uns genauso beschissen in der Schule wie alles andere.

2:07:04

[SPEAKER_01]: Sprache lernen ist ein auswendiges Lernen von Sprache, nicht ein Erleben von Sprache.

2:07:08

[SPEAKER_01]: Nein, würde ich jetzt nicht so ganz zustimmen.

2:07:11

[SPEAKER_00]: Wenn du jetzt stumpf nur den Unterricht mitnimmst, ja, aber wenn du diese Sprache selber verwenden willst, dann würde ich sagen, ist das schon ein Erlebnis.

2:07:19

[SPEAKER_01]: Ich habe nicht gesagt, Sprache lernen ist schlecht.

2:07:22

[SPEAKER_01]: Ich habe gesagt, Sprache lernen, wie es in der Schule gemacht wird.

2:07:25

[SPEAKER_01]: Ich meine, Sprache lernen an sich ist wunderbar, ist toll und es müsste anders entwickelt werden, also anders verbreitet werden.

2:07:35

[SPEAKER_01]: Als das, wie ich es kennt werde, ist das heute anders, weiß ich nicht.

2:07:38

[SPEAKER_01]: Aber bei mir war das mehr ein Pauken von Vokabeln und Grammatik, ohne dass das mit Leben erfüllt war.

2:07:44

[SPEAKER_01]: Ohne dass das Spaß gemacht hat.

2:07:46

[SPEAKER_01]: Ohne dass wir Lieder gehört haben, die wir versucht haben zu übersetzen.

2:07:50

[SPEAKER_01]: Oder selber Texte zu schreiben, die man zu Liedern macht.

2:07:54

[SPEAKER_01]: Oder die man in die Kunst rein... Also dieses...

2:07:57

[SPEAKER_01]: Was kann man mit Sprache machen?

2:07:59

[SPEAKER_00]: Ja, aber wenn ich mir jetzt hier zum Beispiel meinen Sprachunterricht vorstelle, du kriegst jetzt zum Beispiel eine Hausaufgabe,

2:08:03

[SPEAKER_00]: Du sollst diesen Text lesen und nimm mal das einfachste, du sollst ihn übersetzen in deine eigene Sprache.

2:08:11

[SPEAKER_00]: Da ist doch eine KI völlig fehl am Platz.

2:08:15

[SPEAKER_01]: Und wie willst du es verhindern?

2:08:17

[SPEAKER_00]: Das ist halt die Frage, ob man das verhindern möchte oder nicht.

2:08:22

[SPEAKER_01]: Wie willst du es verhindern, dass das Kind, egal ab welchem Alter jetzt, ab wann du diese Grenze einführst, aber wie willst du verhindern, dass sie das trotzdem benutzt?

2:08:31

[SPEAKER_00]: Zuhause wird es ganz schwer, in der Schule kannst du es einfacher lösen, dass es nicht benutzt werden kann.

2:08:39

[SPEAKER_01]: Am Ende heißt es, du kannst keine Hausaufgaben mehr aufgeben, dann musst du es halt in der Schule machen.

2:08:48

[SPEAKER_00]: Harald Lesch sagt, Hausaufgaben sind scheiße, die bringen nichts.

2:08:51

[SPEAKER_01]: Das ist super.

2:08:51

[SPEAKER_01]: Sehr gut.

2:08:53

[SPEAKER_00]: Wobei ich sage, Jein, ich finde Hausaufgaben schlecht, die den Unterricht fortführen.

2:09:00

[SPEAKER_00]: Also die versuchen, dass du neue Sachen lernst.

2:09:04

[SPEAKER_00]: Das finde ich nicht gut für Hausaufgaben.

2:09:05

[SPEAKER_00]: Hausaufgaben sehe ich eher für Wiederholung.

2:09:08

[SPEAKER_00]: Also das, was du im Unterricht gelernt hast, dass du das durch Aufgaben wiederholst, lernst und das vertiefst.

2:09:14

[SPEAKER_00]: Eine Hausaufgabe sollte jetzt aber nicht sein, lerne etwas Neues.

2:09:16

[SPEAKER_00]: Also was Grundlegendes.

2:09:18

[SPEAKER_01]: Da, wo ich Hausaufgaben gut machen konnte und wirklich mit einem Lerneffekt war, wo wir das in der Gruppe gemacht haben.

2:09:25

[SPEAKER_01]: Also das war bei mir Mathematik.

2:09:27

[SPEAKER_01]: Da gab es einen, der hat es super gut verstanden und wenn wir mit dem zusammen

2:09:32

[SPEAKER_01]: Mathematik gemacht haben, dann ist am Ende was hängen geblieben.

2:09:36

[SPEAKER_01]: Dann war am Ende, ich habe es kapiert, ich weiß jetzt, wie es geht.

2:09:39

[SPEAKER_01]: Und wie du sagst, es war eher das Nachbearbeiten als das Vorausarbeiten.

2:09:44

[SPEAKER_01]: Sondern, Carlo, was haben wir in der Schule gemacht, das macht man bitte nochmal, das könnt ihr jetzt vertiefen.

2:09:49

[SPEAKER_01]: Aber das hat mir nur was gebracht, wenn ich mit jemandem zusammen war, mit dem ich dann Zeit hatte, mein Tempo hatte,

2:09:57

[SPEAKER_01]: mich konzentrieren konnte auf den und dem auch Fragen stellen konnte und könnte sagen, warum ist denn das jetzt so, warum kommst du denn da drauf?

2:10:03

[SPEAKER_01]: Dann war das gut.

2:10:04

[SPEAKER_01]: Wenn ich es alleine machen musste, hat es überhaupt nichts gebracht.

2:10:07

[SPEAKER_00]: Wenn man jetzt diese idee weiter spinnt und du hast jetzt zum beispiel niemanden gerade wenn du alleine zuhause aufgaben kann natürlich so ein ki modell dir behilflich sein wenn du die richtigen fragen stellst also nicht wenn du sagst hey lösen wir bitte die aufgabe so und so ist der text hinauslaufen das werde ich natürlich machen wir irgendwann ja ja aber wenn du jetzt jetzt wissenschaftlich sage ich mal benutzen willst und sagst hey was bedeutet denn jetzt dieses,

2:10:31

[SPEAKER_00]: Erklär mir das mal etwas genauer.

2:10:33

[SPEAKER_00]: Dann ist das, wie würde ich sagen, ein guter Ansatz.

2:10:36

[SPEAKER_01]: Das sind aber die wenigsten von uns, die so rangehen würden.

2:10:39

[SPEAKER_01]: Ja.

2:10:39

[SPEAKER_01]: Ich wäre in dem Alter nicht bereit gewesen, ich hätte gesagt, schreib's mir bitte, dann bin ich schneller fertig.

2:10:44

[SPEAKER_01]: Genau.

2:10:44

[SPEAKER_01]: Kann raus.

2:10:45

[SPEAKER_01]: Oder kann daddeln oder wer weiß was.

2:10:47

[SPEAKER_01]: Ja.

2:10:48

[SPEAKER_01]: Ja, so ist es halt.

2:10:49

[SPEAKER_00]: Ja, also.

2:10:51

[SPEAKER_01]: Wir können bestimmte Sachen nicht mehr aufhalten.

2:10:54

[SPEAKER_01]: Ich meine, wir haben vorhin die Frage, hab ich gestellt,

2:10:58

[SPEAKER_01]: Wenn etwas da ist oder was, wie willst du es wieder zurückdrehen?

2:11:01

[SPEAKER_00]: Ne, aufhalten können wir es nicht.

2:11:03

[SPEAKER_01]: Und alles was du jetzt aufhalten willst, wird sich ja noch weiterentwickeln.

2:11:07

[SPEAKER_01]: Das ist ja nicht die Endstation.

2:11:09

[SPEAKER_01]: Das geht ja weiter.

2:11:10

[SPEAKER_01]: Und es werden neu... Ich meine diese Idioten, diese Milliardäre, die versuchen natürlich immer wieder was Neues zu entwickeln und zu machen und zu tun.

2:11:19

[SPEAKER_01]: Weil sie halt Geld verdienen wollen.

2:11:20

[SPEAKER_01]: Das müssen wir aufhalten.

2:11:22

[SPEAKER_01]: Wir müssen ihnen verbieten.

2:11:23

[SPEAKER_01]: Wir müssen ihnen das Geld wegnehmen.

2:11:25

[SPEAKER_01]: Wir müssen sagen, geht schön arbeiten, aber lasst uns jetzt in Ruhe damit.

2:11:29

[SPEAKER_01]: Und wenn sie kein Geld mehr damit erwirtschaften können,

2:11:33

[SPEAKER_01]: dann wird sich das beruhigen.

2:11:35

[SPEAKER_01]: Aber solange wir ihnen erlauben, hallo, mach weiter, bau Drohne, wir brauchen das, damit wir Drohnen machen, damit wir wunderschöne Kriege führen können, ja super, dann werden wir das nicht stoppen.

2:11:47

[SPEAKER_00]: Weißt du, was ich gerade bei diesen riesen Tech-Bros richtig interessant finde?

2:11:51

[SPEAKER_00]: Sie sind alle impotent.

2:11:53

[SPEAKER_00]: Das weiß ich nicht.

2:11:54

[SPEAKER_01]: Ja, aber es wäre schon mal gut zu wissen.

2:11:57

[SPEAKER_01]: Nein.

2:11:58

[SPEAKER_00]: Jetzt stell dir mal vor, du erfindest eine Maschine,

2:12:03

[SPEAKER_00]: Eine KI.

2:12:04

[SPEAKER_00]: Zum Beispiel und die kann dir jetzt Sachen bauen.

2:12:07

[SPEAKER_00]: Also sie nimmt mal nur den Programmieransatz, weil das halt direkt in der Welt ist.

2:12:15

[SPEAKER_00]: Du kannst damit, du bist ein Softwareentwickler, du bist eine Softwareentwicklerfirma, lässt dir so ein Modell erstellen und sagst dir, hey, damit kann ich jetzt Software ohne Ende bauen.

2:12:28

[SPEAKER_00]: Warum warum würde dieser Software Entwickler nicht einfach alles abfrühstücken also wird Betriebssysteme bauen würde Software also die du im täglichen Alltag brauchst wird Excel was auch immer alle Software würden die jetzt bauen weil die haben jetzt so ein KI Modell das zaubert denen das alles in den in einem Bruchteil von der Zeit was jetzt da die Software Ingenieure dafür brauchen würden.

2:12:50

[SPEAKER_00]: Du hättest jetzt so ein Ding gebaut und könntest das machen.

2:12:54

[SPEAKER_00]: Wieso machst du das nicht sondern sagst ey.

2:12:58

[SPEAKER_00]: Ich verkaufe diese Technologie die das machen kann.

2:13:02

[SPEAKER_01]: Das machen ja die Leute.

2:13:06

[SPEAKER_01]: Das ist ja viel einfacher und viel schneller und ich meine wenn ich jetzt 100 Millionen habe das reicht mir ja damit kann ich mein Leben fristen und brauche ich nie mehr was machen.

2:13:14

[SPEAKER_00]: Aber stell dir mal vor vielleicht funktioniert dieser Scheiß nicht so gut dass du dir eine super geile Firma damit aufbauen kannst die alles weg programmiert und du dann.

2:13:24

[SPEAKER_01]: Okay, du gehst an deine KI dran und dann lässt du bitte einen Roman schreiben zu dem Thema, dass da irgend so ein Nerd sitzt, irgendwo im Bayerischen Wald, auf dem Bauernhof.

2:13:37

[SPEAKER_01]: Über dem Kuhstall und der hat jetzt die super Idee und der legt jetzt los.

2:13:43

[SPEAKER_01]: Fang an.

2:13:44

[SPEAKER_01]: Die KI schreibt es dir schon.

2:13:45

[SPEAKER_01]: Du musst halt nur vorgeben, welcher Hauptdarsteller.

2:13:48

[SPEAKER_01]: Brauchst du auch gar nicht.

2:13:49

[SPEAKER_01]: Das macht die schon selber.

2:13:51

[SPEAKER_01]: Die sagt dann, die Kuh Wilma, die spielt mit, hat eine Rolle.

2:13:55

[SPEAKER_01]: Bauer Sepp hat eine Rolle.

2:13:57

[SPEAKER_01]: Die Markt hat eine Rolle.

2:13:59

[SPEAKER_01]: Super.

2:14:00

[SPEAKER_00]: Ich finde es interessant warum versucht man nicht das ergebnis zu verkaufen was du mit dieser ki bauen kannst sondern verkauf diese ki.

2:14:11

[SPEAKER_00]: Den zugriff daraus.

2:14:13

[SPEAKER_01]: Aber machen die das nicht dadurch dass sie jetzt ki also verkaufen ja auch mehr oder minder anbieten ist doch eigentlich das sie bieten mir doch das tool schon an sie geben es mir ja schon.

2:14:23

[SPEAKER_00]: Ja warum warum wenn das so ein geiles tool ist dann würde ich das doch eigentlich für mich behalten und damit.

2:14:29

[SPEAKER_00]: Haufen Output machen und versucht damit Geld zu verdienen.

2:14:33

[SPEAKER_01]: Im Moment glaube ich trainieren sie ihre KIs damit.

2:14:36

[SPEAKER_01]: Also dadurch, dass wir jetzt reingehen und sagen, wir möchten gerne das haben, bitte machen wir ein Bild, machen wir ein Bild in dem Stil, machen Bild aus dem und dem oder machen Text.

2:14:46

[SPEAKER_00]: Ja, okay.

2:14:47

[SPEAKER_01]: Also, etc.

2:14:48

[SPEAKER_01]: Dadurch, das ist ja nicht etwas, was im Standout, sondern daraus lernen sie ja.

2:14:52

[SPEAKER_01]: Und sie kriegen ja wieder Informationen.

2:14:55

[SPEAKER_01]: Wieder.

2:14:56

[SPEAKER_01]: Was ist das?

2:14:57

[SPEAKER_01]: Was heißt DADA?

2:14:58

[SPEAKER_01]: Was ist denn damit gemeint?

2:14:59

[SPEAKER_01]: Was meint der denn?

2:15:00

[SPEAKER_01]: Warum kommt das immer wieder?

2:15:02

[SPEAKER_01]: Warum will der bestimmte Sachen nicht drin haben?

2:15:05

[SPEAKER_01]: Wenn ich jetzt eine gute KI bin, dann merke ich mir das und sage, okay, das hat,

2:15:12

[SPEAKER_00]: Aber worauf ich da hinaus wollte ist, aber das hast du mir gerade damit beantwortet, ich wollte damit sagen, das was die da gebaut haben, preisen die an als der letzte heiße Scheiß, aber es ist nicht so gut, dass sie das alleine benutzen könnten und uns damit alle Dienste die man damit bauen könnte anbieten.

2:15:32

[SPEAKER_00]: Es ist nicht so gut.

2:15:35

[SPEAKER_00]: Das heißt, sie brauchen immer noch was von uns, damit sie das Ding noch besser machen können und sagen sich, wir verkaufen lieber diesen Scheißhaufen und machen damit die Kohle, anstatt dass wir das damit bauen.

2:15:46

[SPEAKER_01]: Die Frage ist ja, wie lange geht das?

2:15:47

[SPEAKER_01]: Und irgendwann wird auch dieses, du kannst da reinpusten und pusten und pusten und pusten und dann macht es auf einmal plopp und dann ist das geplatzt.

2:15:56

[SPEAKER_01]: Also irgendwann ist ein Ende da.

2:15:59

[SPEAKER_01]: Und die Frage ist ja,

2:16:03

[SPEAKER_01]: Gibt es ein mathematisches, naturwissenschaftliches Ende von diesem Wissen, von dem was da erzeugt wird oder was da gebunkert wird?

2:16:12

[SPEAKER_01]: Oder ist das unendlich?

2:16:14

[SPEAKER_01]: Wird das immer größer, immer besser, immer wer weiß was.

2:16:17

[SPEAKER_01]: Also übersteigt unsere Fähigkeiten.

2:16:22

[SPEAKER_01]: Und ich glaube, warum haben Sie jetzt aufgehört?

2:16:26

[SPEAKER_01]: Warum treten Sie jetzt auf die Bremse?

2:16:27

[SPEAKER_01]: Das kann ja verschiedene Ursachen haben.

2:16:30

[SPEAKER_01]: Warum möchten Sie, dass die KI nicht mehr so schnell sich weiterentwickelt?

2:16:35

[SPEAKER_00]: Ich denke, sie kann sich nicht mehr so schnell weiterentwickeln, weil diese riesigen Sprachmodelle, sie basieren auf einem riesigen Wissensstand, den wir in den Jahrhunderten angehäuft haben.

2:16:48

[SPEAKER_00]: Das haben die jetzt alles da rein.

2:16:50

[SPEAKER_00]: Und saugt wenn man jetzt dann an so einem punkt ist das modell so riesig ist und prinzip fast jedes wort was es gibt jedes was irgendwie.

2:17:00

[SPEAKER_00]: Aber nur fast jedes wissen jedes wissen bisschen da drin steckt in der in der in dem in dem modell in der gewichtung irgendwann kommst du an.

2:17:10

[SPEAKER_00]: Es lohnt sich nicht mehr.

2:17:14

[SPEAKER_00]: Du näherst dich dem an, was du in dieses Modell an Wissen reinstopfen kannst.

2:17:20

[SPEAKER_01]: Es wird nicht mehr.

2:17:22

[SPEAKER_01]: Es wird nicht merkbar mehr.

2:17:25

[SPEAKER_01]: So wie die Entwicklung bei den Händen, dass die alle sechs oder sieben Finger hatten.

2:17:30

[SPEAKER_01]: Das hat man dann abgestellt, was ein offensichtlicher Fehler.

2:17:33

[SPEAKER_01]: Der ist jetzt abgestellt und der Fehler ist jetzt weg.

2:17:36

[SPEAKER_01]: Aber es gibt jetzt nicht mehr viel, was da noch an

2:17:40

[SPEAKER_00]: Entwicklung noch reinpasst also ich glaube dieses dieses dieses modell pressen geht glaube ich nicht mehr ganz so viel rein also nicht mehr wie am anfang am anfang war es wahrscheinlich so da hatte man.

2:17:51

[SPEAKER_00]: ein Haufen Wissen angehäuft, was man da reinstopfen kann.

2:17:54

[SPEAKER_00]: Chaotisch.

2:17:55

[SPEAKER_00]: Chaotisch.

2:17:56

[SPEAKER_00]: Hatte aber nur, nehmen wir beispielhaft, nur ein Viertel der Rechenkapazität, um jetzt daraus ein Modell zu errechnen lassen, was in einer halbwegs annehmbaren Zeit erstellt werden kann.

2:18:06

[SPEAKER_00]: Und das kostet natürlich auch einen Haufen Geld.

2:18:08

[SPEAKER_00]: Die hat wer so lange laufen zu lassen.

2:18:10

[SPEAKER_00]: Also nehmen wir mal, nur mal für Spaß sagen wir, die hatten, können ein Viertel des Wissens, was angehäuft wurde, in einem Jahr in ein Modell gießen lassen.

2:18:20

[SPEAKER_00]: So, jetzt hat sich das weiterentwickelt.

2:18:22

[SPEAKER_00]: Die Tech-Pros, Nvidia und was auch immer, die verkaufen jetzt noch mehr von ihrer Hardware.

2:18:27

[SPEAKER_00]: Das heißt, Datenzentren werden ausgebaut.

2:18:29

[SPEAKER_00]: Sie können mit mehr Hardware mehr Wissen verdichten.

2:18:33

[SPEAKER_00]: Also beim nächsten Durchlauf können Sie dann anstatt 25 Prozent vielleicht 35 Prozent verdichten.

2:18:40

[SPEAKER_00]: Und jetzt sind Sie, glaube ich, an einem Punkt angekommen, wo Sie alles das, was Sie dem vor die Füße schmeißen konnten, drin haben.

2:18:47

[SPEAKER_00]: Und es nicht noch mal eine Tranche, hier, da gibt's noch mal ein gefundenes Wissen, was wir da noch mal reinstopfen können.

2:18:53

[SPEAKER_00]: Also ich glaube, dass die Menge an Wissen, was man reinstopfen kann, um so ein Modell zu backen, zu erstellen, dass das einen gewissen Punkt erreicht.

2:19:02

[SPEAKER_00]: Und ja, du hast recht, das, was wir denen als Input liefern ... Ich hab immer recht.

2:19:07

[SPEAKER_00]: Was wir denen als Input liefern, ist natürlich Neues.

2:19:11

[SPEAKER_00]: Es geht aber, glaub ich, eher in die Richtung ...

2:19:15

[SPEAKER_00]: Gerade was die einzelnen Nutzern ihren Schätzter liefern, dass es ein Feintuning ist zu sagen, also wenn du jetzt zum Beispiel die KI was fragst, wie wird morgen das Wetter und das sagt dir, wie wird das Wetter, morgen wird in Berlin so und so und du sagst aber ich will das Wetter hier haben, du korrigierst dir das Ding, sagst was erzählst du mir hier für eine Scheiße, das ist doch jetzt so.

2:19:36

[SPEAKER_00]: Ich glaube, dass so etwas effektiv dafür benutzt wird, um die KI in eine Richtung zu lenken und die Gewichtungen zu feinig machen und die Qualität zu steigern.

2:19:48

[SPEAKER_00]: Aber ich glaube nicht, dass noch unbedingt mehr viel Masse da rein in das Ding geht.

2:19:52

[SPEAKER_01]: Also das glaube ich auch nicht.

2:19:54

[SPEAKER_01]: Man könnte natürlich sagen, die Qualität der Information, die da drin ist oder die rauskommt, die kann man vielleicht noch verbessern.

2:20:02

[SPEAKER_01]: Aber ich meine, wahrscheinlich ist das so eine Tangentialkurve.

2:20:06

[SPEAKER_01]: Man hat früher was reingetan und so, es ist langsam gestiegen etc. Und jetzt steigert es sich exponentiell und da ist nicht mehr, es geht zwar hoch, ja, also der Einfluss, aber es geht nicht mehr nach vorne, da geht nichts mehr in die Richtung.

2:20:22

[SPEAKER_01]: Und wenn du dann guckst,

2:20:25

[SPEAKER_01]: Wenn die jetzt überlegen, ich will jetzt ein neues Datenzentrum etc., was müssen sie machen?

2:20:30

[SPEAKER_01]: Sie brauchen eine riesige Anlage, sie brauchen Wasser, sie müssen mit den Regierungen verhandeln, die einerseits natürlich erpflichtet drauf sind zu sagen, ja wir wollen das haben, aber auf der anderen Seite sagen sie auch, wir haben hier aber ein Problem, wir haben gar nicht so viel.

2:20:46

[SPEAKER_01]: Wasser oder die Bevölkerung ist dagegen, weil wir ihnen das abgraben.

2:20:49

[SPEAKER_01]: Oder wir haben nicht genug Energie.

2:20:51

[SPEAKER_01]: Dieser Einsatz, den sie jetzt leisten müssen, der ist natürlich auch gigantisch.

2:20:56

[SPEAKER_01]: Und das müssen sie ja vertreten.

2:20:58

[SPEAKER_01]: Und ob das noch in Relation zu dem steht, was sie da überhaupt noch, was da rauskommt, das ist eben die Frage.

2:21:05

[SPEAKER_01]: Weil sie müssen viel mehr einsetzen, um vielleicht noch mehr rauszubekommen.

2:21:10

[SPEAKER_01]: Und ich glaube eher, das ist so ein Problem, dass die sagen,

2:21:14

[SPEAKER_01]: Es lohnt sich jetzt gar nicht.

2:21:15

[SPEAKER_01]: Also wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, da ist jede Veränderung oder jedes Ding ist nur noch ein kleines Teil.

2:21:23

[SPEAKER_01]: Aber das, was wir einsetzen müssen, ist gigantisch.

2:21:28

[SPEAKER_01]: An Kampf, an Geld oder auch an Abhängigkeit von Wasser, von Energie.

2:21:36

[SPEAKER_01]: Ich glaube, das sind ja knallharte Unternehmer.

2:21:39

[SPEAKER_01]: Da ist ja nichts Altruistisches da.

2:21:41

[SPEAKER_01]: Sondern bei denen geht es nicht darum, ob die KI besser oder schlechter ist.

2:21:46

[SPEAKER_01]: Sondern da geht es darum, können wir dann noch einen Gewinn?

2:21:50

[SPEAKER_01]: Können wir dann noch was rausziehen?

2:21:52

[SPEAKER_01]: Und zwar nicht einen Cent, sondern ein paar tausend Dollar, Millionen Dollar, Milliarden Dollar.

2:21:57

[SPEAKER_01]: Darum geht es uns.

2:21:58

[SPEAKER_00]: Ich habe gerade zur Sicherheit nochmal auf der Seite isaiprofitable.com geschaut, ob sie jetzt profitabel sind.

2:22:06

[SPEAKER_00]: Nee, noch nicht.

2:22:08

[SPEAKER_00]: Es fehlt noch ungefähr eine Trillion Dollar.

2:22:12

[SPEAKER_01]: Und mit jedem Teil, was Sie bauen, wird es größer.

2:22:16

[SPEAKER_01]: Das wird ja nicht kleiner.

2:22:18

[SPEAKER_01]: Und da kannst du jetzt hingehen und kannst sagen, ja, ich zahle 20 Euro im Monat, damit ich da eine KI habe.

2:22:23

[SPEAKER_01]: Und ich zahle 20 Euro, ja, damit ich was zum Spielen habe.

2:22:28

[SPEAKER_01]: Und die andere Firma sagt, okay, wir geben das so wie bei Microsoft früher.

2:22:32

[SPEAKER_01]: Wir geben jetzt jeden Monat 500 Euro aus, damit wir eine KI benutzen können.

2:22:36

[SPEAKER_01]: Aber das ist irgendwann voll, fertig.

2:22:40

[SPEAKER_01]: Das ist absehbar.

2:22:41

[SPEAKER_01]: Das ist, das läuft über.

2:22:43

[SPEAKER_01]: Da gibt es nichts mehr.

2:22:45

[SPEAKER_01]: Ich meine, wenn das Glas voll ist, ist es voll.

2:22:48

[SPEAKER_01]: Da kannst du nicht nochmal 500 Liter drauf machen.

2:22:51

[SPEAKER_01]: Das läuft einfach weg dann.

2:22:53

[SPEAKER_01]: Und ich glaube, das kriegen die, glaube ich, mit.

2:22:55

[SPEAKER_01]: Und dann, deswegen haben sie sich verbündet und haben gesagt, okay, wir müssen ein bisschen langsamer treten, weil es bringt uns ja nichts.

2:23:01

[SPEAKER_00]: Bin ich mir nicht ganz sicher, ob das die KI, also die ganz großen Tech-Pros sagen, wir wollen da langsamer machen.

2:23:07

[SPEAKER_00]: Das haben sie ja gesagt.

2:23:09

[SPEAKER_00]: Also sie haben es mir ja es ist es ist es machen oder nicht es gibt es gibt in den usa ein bisschen den gegenwind und ich glaube da haben sie auch so ein bisschen gewonnen der bernie centers ist zum beispiel ganz stark darauf treten und sagt wir brauchen ein memorandum wir müssen das mal hier.

2:23:22

[SPEAKER_00]: Mal kurz innehalten was was für was hier alles gerade passiert.

2:23:28

[SPEAKER_00]: Da springt natürlich jetzt auch mal mehr zum Glück drauf auf, auf diesen Zug, dass das nicht ganz so geil ist, dass wir überall in jede kleine Gemeinde hier so ein KI-Zentrum bauen.

2:23:42

[SPEAKER_00]: Ich weiß es nicht, es hört sich so ein bisschen an wie, ja wir machen jetzt ein bisschen langsamer und machen jetzt doppelt so schnell eigentlich.

2:23:49

[SPEAKER_00]: Also ich glaube, also was ich sagen will, diesen Tech-Unternehmen ist nicht zu trauen.

2:23:54

[SPEAKER_00]: Natürlich nicht.

2:23:54

[SPEAKER_00]: Also besonders nicht in ihren öffentlichen Aussagen.

2:23:56

[SPEAKER_01]: Besonders denen nicht, weil denen geht es nur um ihr,

2:24:02

[SPEAKER_01]: Maßloses, maßlose Macht und Geld.

2:24:07

[SPEAKER_00]: Richtig super fand ich ja einen Bericht über Meta, also über Facebook.

2:24:13

[SPEAKER_00]: Weil immer wieder, wenn so ein Datenzentrum aus dem Boden ploppen soll, da frage ich mich ja, was versprechen die den lokalen Regierungen, also vor Ort und der Landesregierung, was da jetzt so Tolles gebaut wird.

2:24:25

[SPEAKER_00]: Also ein Punkt, den ich mir auch vorstelle, ist, da gibt es dann neue Arbeitsplätze.

2:24:30

[SPEAKER_00]: Genau.

2:24:31

[SPEAKER_00]: Steuereinnahmen.

2:24:32

[SPEAKER_00]: Oh ja.

2:24:33

[SPEAKER_01]: Aber bleiben wir mal bei den Arbeitsplätzen.

2:24:36

[SPEAKER_00]: Also ich kann mir ja nicht vorstellen, dass in so einem KI-Zentrum viele Menschen arbeiten.

2:24:40

[SPEAKER_01]: Das kann ich auch nicht vorstellen.

2:24:41

[SPEAKER_01]: Die Bilder, die ich kenne, sind immer menschenleer.

2:24:44

[SPEAKER_00]: Also die Menschen, die ich mir vorstelle, die dort arbeiten, ist die, die die Festplatten tauschen.

2:24:49

[SPEAKER_01]: Weil die Dinger gehen ja irgendwann kaputt, die musst du da rausziehen und neu reinziehen.

2:24:52

[SPEAKER_00]: Aber da hat Facebook schon, also Meta, die haben da schon einen Plan.

2:24:55

[SPEAKER_00]: Die haben Roboter gebaut, die das machen.

2:24:58

[SPEAKER_01]: Mein Dach, mein kleinen Dach.

2:24:59

[SPEAKER_01]: Siehste, das kann der kleine Dach machen.

2:25:01

[SPEAKER_01]: Der muss halt ein bisschen größere Hals kriegen, aber das könnte der machen.

2:25:05

[SPEAKER_00]: Das heißt, die brauchen nicht mal mehr einen Praktikanten einstellen, der die fürs Platten tauscht.

2:25:12

[SPEAKER_01]: Und die Wachhunde sind ja auch schon Roboter, also die ums Gelände rum patrouillieren.

2:25:18

[SPEAKER_00]: Ich würde da gerne mal wirklich wissen, also wie das so in die Feindlust...

2:25:21

[SPEAKER_01]: Aber das Problem ist ja, wenn Sie weiterdenken, Sie können natürlich sagen, das können wir alles ersetzen, wir können alles, das können wir billiger machen oder preiswerter, da brauche ich keine Menschen mehr.

2:25:32

[SPEAKER_01]: die auch krank sind, die ich dann ersetzen muss oder denen ich Weihnachtsgeld zahlen muss oder wo ich Lohnnebenkosten habe.

2:25:40

[SPEAKER_01]: So, das brauchen sie nicht mehr.

2:25:41

[SPEAKER_01]: Das können sie alles ersetzen.

2:25:43

[SPEAKER_01]: Das ist alles okay.

2:25:44

[SPEAKER_01]: Sie können Roboter einsetzen, sie können Wachhunde einsetzen oder Wachroboter.

2:25:50

[SPEAKER_01]: Sie können auch Fußballspiele demnächst machen von Robotern, die dann sicher interessanter sind, weil da wird nicht ein Tor geschossen, sondern da werden 20 Tore geschossen.

2:25:59

[SPEAKER_01]: Keine Ahnung.

2:25:59

[SPEAKER_01]: So, das können sie alles machen.

2:26:01

[SPEAKER_01]: Was Sie aber vergessen ist, oder ich glaube nicht, dass Sie es vergessen, für wen machen Sie das?

2:26:09

[SPEAKER_00]: Du meinst jetzt das ganz, ganz große Geld?

2:26:12

[SPEAKER_00]: Also, wer bleibt am Ende noch übrig, wer das bezahlen kann?

2:26:15

[SPEAKER_01]: Naja, und was kommt denn bei Ihnen dann zurück?

2:26:17

[SPEAKER_01]: Ich meine, klar kannst du das machen, aber Sie wollen ja Geld erwirtschaften, Sie wollen ja Gewinne oder Umsätze machen.

2:26:25

[SPEAKER_01]: So, und wenn Sie allen, also wenn Sie die ganze Gesellschaft ersetzen oder große Teile davon ersetzen, von wo kommt denn dann das Geld her?

2:26:36

[SPEAKER_01]: Wo ist denn da der Plan ja also ich meine klar du kannst natürlich sagen okay dann mache ich jetzt Drohnen dann gehe ich jetzt weg von den KIs und ich mache jetzt nur noch meine Drohnen und im Fall ein Land aber auch das ist ja dann irgendwann zu Ende.

2:26:51

[SPEAKER_01]: Und wo kriege ich das, was ich jetzt habe, dieses Geschäftsmodell?

2:26:55

[SPEAKER_01]: Das heißt, ich habe ein paar dumme Idioten wie du und mich und wir kaufen uns da ein und wir bezahlen Geld dafür, damit wir da rumspielen können oder damit arbeiten können.

2:27:04

[SPEAKER_01]: Du hättest ja auch Schreiner lernen können.

2:27:05

[SPEAKER_01]: Du brauchst keinen 3D-Modellroboter.

2:27:09

[SPEAKER_01]: Du hättest auch Schreiner machen können oder Metallgießer oder Optiker, Modellbauer.

2:27:16

[SPEAKER_01]: Nein, das war okay und wir fallen drauf rein, aber wenn wir weg sind, was haben sie davon?

2:27:24

[SPEAKER_01]: Wo ist dann ihr Einkommen?

2:27:26

[SPEAKER_00]: Ja, ist alles weg.

2:27:29

[SPEAKER_01]: Also vielleicht denken sie darüber nach.

2:27:31

[SPEAKER_01]: Ich kann ja mein dummes Vieh, ich kann ja nicht alles abschlachten, wenn das alles weg ist.

2:27:40

[SPEAKER_01]: Für was mache ich das dann?

2:27:42

[SPEAKER_01]: Und es ist noch nicht einmal gedacht, dass die KI die Welt übernommen hat.

2:27:46

[SPEAKER_01]: Da sind wir noch gar nicht.

2:27:48

[SPEAKER_01]: Das ist ja noch das andere Problem.

2:27:50

[SPEAKER_01]: Ich meine, sorry, wenn du mal überlegst, wenn die KI da wirklich so viel Wissen hat und so viel, ich weiß ja nicht, auch geheimes Wissen oder auch Wissen, was vielleicht nicht so öffentlich ist.

2:28:03

[SPEAKER_01]: Ich meine, warum sollte denn nicht die KI in der Lage sein, ein biologisches Modell, Genmodell aufzubauen von irgendeiner Supervire, die, keine Ahnung, die nicht behandelbar ist, die tödlich ist.

2:28:19

[SPEAKER_01]: Warum soll denn das nicht möglich sein?

2:28:20

[SPEAKER_01]: Oder warum arbeiten die da nicht dran?

2:28:22

[SPEAKER_01]: Oder vielleicht arbeiten sie ja schon dran und wir müssen nur noch auf den Zeitpunkt warten, bis das ausbricht.

2:28:29

[SPEAKER_01]: Bis irgendwo einer was produziert.

2:28:33

[SPEAKER_00]: Also KI wird sicher in Biologie und Chemieforschung eingesetzt.

2:28:40

[SPEAKER_00]: Vielleicht kommt sie irgendwann drauf, wie man die Menschheit los wird.

2:28:45

[SPEAKER_01]: Die Menschen haben es ja selber schon gemacht.

2:28:47

[SPEAKER_01]: Es gibt ja die Labore und es gibt ja auch...

2:28:50

[SPEAKER_01]: Die Frage ist ja, was macht die KI damit?

2:28:52

[SPEAKER_01]: Ist sie moralisch so steuerbar, dass sie es nicht hergibt?

2:28:56

[SPEAKER_01]: Dass sie da sagt, nein, das darf ich nicht rausgeben.

2:28:58

[SPEAKER_01]: Das darf ich nicht veröffentlichen.

2:29:01

[SPEAKER_00]: Wenn der Maurice Höfgen öfter mal über wirtschaftliche Zusammenhänge spricht und besonders mit der Arbeitskraft, dann führt er immer an... Also zum Beispiel, warum unsere Löhne hier in Deutschland so hoch sind.

2:29:12

[SPEAKER_00]: die gesteigerte Produktivität.

2:29:15

[SPEAKER_00]: Also, dass heute ein Arbeiter die Arbeit um 50, 100 Prozent mehr schneller machen kann, als es vor, keine Ahnung, 10, 20 Jahren war.

2:29:27

[SPEAKER_00]: Aber vieles von diesem Produktivitätsgewinn ist natürlich in dem Durchschnitt verschwunden.

2:29:32

[SPEAKER_00]: Also heute setzen wir Roboter ein, die Autos bauen.

2:29:36

[SPEAKER_00]: Die können das wahrscheinlich schneller und effizienter machen, als wenn du da jetzt jemanden hinstellst, der die zusammenschweißt.

2:29:44

[SPEAKER_00]: Aber dieser Produktivitätsgewinn, der mag zwar irgendwie im BIP auftauchen und auf die gesamte Wirtschaftsleistung der Nationen zusammengerechnet worden sein, aber die betrifft dich ja nicht, also die einzelnen Menschen.

2:29:58

[SPEAKER_00]: Das heißt, je mehr wir in diese Richtung rücken, und KI hilft wahrscheinlich auch noch mehr, dass das passieren wird, wird immer mehr Arbeit von der Bevölkerung, von den Menschen weggetrieben in Maschinenrichtung.

2:30:12

[SPEAKER_00]: Und ja, wie du sagst, irgendwann, wenn wir dann an einem Punkt sind, wo viel Arbeit von den Maschinen verrichtet wird, dann, ja, die werden natürlich nicht dafür bezahlt.

2:30:27

[SPEAKER_00]: Wir werden auch nicht mehr dafür bezahlt, aber wir sollen denen nicht misskaufen, was die produzieren.

2:30:31

[SPEAKER_00]: Aber wir sollen misskaufen, wenn wir nicht arbeiten gehen, so wie der Friedrich das möchte.

2:30:37

[SPEAKER_00]: Ohne Arbeit gibt es ja kein Geld.

2:30:39

[SPEAKER_00]: Ich sage irgendwann, falls wir in dieser Zukunft sind, werden wir einen Monopoly-Mechanismus brauchen.

2:30:47

[SPEAKER_00]: Da gehen wir über Staat und kriegen unsere 200 Euro, Dollar, 1000, was auch immer und können damit was machen.

2:30:54

[SPEAKER_00]: Oder es wird halt wie in diesen dystopischen Endzeitfilmen, dass wir dann in der Arena sind und dann uns gegenseitig wieder abmuchsen dürfen.

2:31:04

[SPEAKER_00]: Also aber ich sage, dass das mögen diese Individuen, die diese Unternehmen kontrollieren, wahrscheinlich.

2:31:13

[SPEAKER_00]: Vielleicht wissen sie das und wissen, dass die genau dagegen handeln.

2:31:17

[SPEAKER_00]: Also bitte, das sollten sie schon wissen.

2:31:21

[SPEAKER_00]: Aber sie interessiert es ja nicht in ihrem Kontext für ihre Firma.

2:31:25

[SPEAKER_00]: Sie wollen ja mehr gewinnen, ihren Umsatz steigern.

2:31:29

[SPEAKER_00]: Sie wollen Wachstum, Wachstum, Wachstum.

2:31:32

[SPEAKER_00]: Und das links und rechts ist denen doch dann egal.

2:31:35

[SPEAKER_01]: Nein, die Frage ist ja das Zeitfenster.

2:31:37

[SPEAKER_01]: Von welchem Zeitfenster rede ich?

2:31:39

[SPEAKER_01]: Rede ich jetzt davon, ich will das jetzt haben?

2:31:42

[SPEAKER_01]: Also wo kann ich meinen Gewinn erhöhen, damit ich auf der nächsten Aktionärsversammlung dastehe und sage, guck mal, ich hab schon wieder gesteigert den Gewinn etc.?

2:31:49

[SPEAKER_00]: Es zählt nur Quartal zu Quartal.

2:31:51

[SPEAKER_01]: Ja, sag ich ja.

2:31:53

[SPEAKER_01]: Also okay, Aktionär, dann machst du halt alle vier.

2:31:56

[SPEAKER_01]: Du könntest ja auch hingehen und sagen, ich mach ein langfristiges Programm.

2:32:01

[SPEAKER_01]: Wo will ich denn in 20 Jahren sein?

2:32:02

[SPEAKER_01]: Oder wo will ich in 50 Jahren sein?

2:32:05

[SPEAKER_01]: Und was ist die Bedeutung?

2:32:09

[SPEAKER_01]: Wenn wir weiter so mit der Natur umgehen, was bedeutet das für meine Firma in 50 Jahren?

2:32:15

[SPEAKER_01]: Also solche Gedanken zu entwickeln und zu machen.

2:32:17

[SPEAKER_01]: Plus, die haben natürlich jetzt im Moment keinen monetären...

2:32:23

[SPEAKER_01]: Es ist nicht eingepreist.

2:32:24

[SPEAKER_01]: Und da werde ich nicht gelobt für.

2:32:26

[SPEAKER_01]: Und da kriege ich keinen Orden für.

2:32:28

[SPEAKER_01]: Und Trump lädt mich nicht ein und sagt, das ist ein guter Mann oder was.

2:32:32

[SPEAKER_01]: Er wird mich bekämpfen.

2:32:33

[SPEAKER_01]: Und... Unsere...

2:32:39

[SPEAKER_01]: Und unser Fokus, der müsste eher auf solchen Betrieben liegen und auf solchen Unternehmen, die sagen, das, was ich jetzt mache, was ist damit?

2:32:47

[SPEAKER_01]: Wie geht das weiter?

2:32:48

[SPEAKER_01]: Was ist damit in 50 Jahren?

2:32:49

[SPEAKER_01]: Wie gehe ich mit meinen Angestellten um?

2:32:51

[SPEAKER_01]: Was mache ich mit meinen Angestellten?

2:32:53

[SPEAKER_01]: Aber das wird ja nicht verlangt.

2:32:55

[SPEAKER_01]: In dem Raubtierkapitalismus, in dem wir uns befinden, nein.

2:32:59

[SPEAKER_00]: Keine Frage.

2:33:01

[SPEAKER_00]: Das müsste ja von der Gesellschaft kommen.

2:33:03

[SPEAKER_00]: Und von der Politik angestoßen sein.

2:33:06

[SPEAKER_00]: Ja, aber auch wenn die Gesellschaft in Unternehmen arbeitet, ist es ja nicht wirklich, vertreten die Unternehmen ja nicht wirklich die Gesellschaft.

2:33:15

[SPEAKER_00]: Da ist ja nur das Arbeitsvieh im Prinzip.

2:33:18

[SPEAKER_00]: Du kannst ja nur, weil du in einem Unternehmen arbeitest, ist es wahrscheinlich fair, ein Unternehmen dazu zu bewegen, hey, denk doch mal ein paar Jahre weiter, wie es der Gesellschaft am Ende geht.

2:33:29

[SPEAKER_00]: Dem unternehmen interessiert also den profitiert den meisten unternehmen genau die ich sag mal in so diktatorischen.

2:33:40

[SPEAKER_01]: Geschäftsstrukturen gefangen sind interessiert nur der profit von morgen und das mit den diktatorisch kannst du weglassen das interessiert uns hier genauso.

2:33:48

[SPEAKER_01]: Schau dir doch mal an, nimm dir mal die Presse, nimm mal die Presse.

2:33:52

[SPEAKER_00]: Diktatorisch meine ich nicht die Politikform in dem Land, sondern dieses Unternehmen, wie es geführt wird.

2:33:57

[SPEAKER_00]: Es gibt einen Chef ganz oben, vielleicht noch ein kleines Board, aber das Einzige, was sie interessiert, ist das Wachstum von dieser Firma.

2:34:05

[SPEAKER_01]: Genau.

2:34:06

[SPEAKER_01]: Und das Wachstum, aber nicht das Wachstum vielleicht über Qualität oder über Informationen, sondern das Wachstum über Personalkosten einsparen.

2:34:15

[SPEAKER_01]: Darüber.

2:34:17

[SPEAKER_01]: Wo kann ich das, was ist, ich habe nur noch eine Stromrechnung, ich habe nur noch eine Handwerkerrechnung, die die Maschine repariert oder was, eine Schraube festzieht und alles andere brauche ich nicht mehr.

2:34:27

[SPEAKER_01]: Und das ist es ja.

2:34:28

[SPEAKER_01]: Meine Artikel zum Beispiel, wieder die Presse, meine Artikel braucht kein, da brauche ich keinen Reporter mehr für.

2:34:34

[SPEAKER_01]: Das schreibt meine KI.

2:34:35

[SPEAKER_01]: Und so wie das meine KI jetzt hier schreibt, ist das ja Wahnsinn.

2:34:39

[SPEAKER_01]: Und wenn die jetzt noch ein Jahr wartet und noch ein Jahr trainiert, dann schreibt die astreine Artikel.

2:34:44

[SPEAKER_01]: Ohne Schreibfehler und wer weiß was.

2:34:46

[SPEAKER_00]: Schreibfehler macht sie sowieso nicht.

2:34:48

[SPEAKER_01]: Doch.

2:34:48

[SPEAKER_01]: Also meine macht noch Schreibfehler.

2:34:50

[SPEAKER_00]: Also Rechtschreibfehler kann ich mir nicht vorstellen bei einer KI.

2:34:55

[SPEAKER_01]: Ist ja egal, ich bezahle ja auch nicht 500 Euro oder 1.000 Euro.

2:35:00

[SPEAKER_01]: Aber darum geht es ja.

2:35:02

[SPEAKER_01]: Ich kann das ersetzen und ich kann eine KI, die mich 1.000 Euro kostet, da kann ich sagen, bitte schreibt mir einen Artikel über den Hasenzüchterverein und dann schreibt ihr den Artikel und dann sage ich, bitte schreibt jetzt einen Artikel über den Pinguinverein, dann schreibt ihr über den Pinguinverein und dann schreibt ein Artikel über Trump.

2:35:17

[SPEAKER_01]: Das sind ja nur noch Tastendrucke.

2:35:19

[SPEAKER_01]: Und die kosten mich nichts.

2:35:21

[SPEAKER_00]: Und die andere Seite ist, nehmen wir mal an, diese KI, die kann diesen Artikel in der gleichen Qualität wie ein Mensch nur genauso schnell machen.

2:35:36

[SPEAKER_01]: Gut, die Qualität beim Menschen ist ja auch schon unterschiedlich.

2:35:38

[SPEAKER_00]: Ja, ja, ja, aber versuchen wir das mal gleich zu setzen.

2:35:42

[SPEAKER_00]: Nehmen gar nicht an, dass die KI schneller ist.

2:35:45

[SPEAKER_00]: Die KI hat wesentlich mehr Zeit als der Mensch.

2:35:48

[SPEAKER_00]: Den Mensch darfst du nur acht Stunden am Tag beschäftigen.

2:35:51

[SPEAKER_00]: Die KI kannst du 24 Stunden am Tag, solange da Strom durch das Ding durchrennt, kannst du rennen lassen.

2:35:56

[SPEAKER_01]: Solange du Gaskraftwerke hast, die dafür sorgen, dass du auch nachts Strom hast.

2:35:59

[SPEAKER_00]: Und allein dadurch hast du schon mal den dreifachen Vorteil am Tag.

2:36:03

[SPEAKER_00]: Selbst wenn das Ding nicht schneller ist, nicht mehr raushauen kann.

2:36:06

[SPEAKER_01]: Es ist schneller.

2:36:09

[SPEAKER_00]: Du kannst keinen Artikel so schnell schreiben, wie es die KI macht.

2:36:13

[SPEAKER_00]: Das kommt ja noch dazu.

2:36:14

[SPEAKER_00]: Das Ding haut das Ding auch noch schneller raus.

2:36:16

[SPEAKER_00]: Aber ich meine nur, selbst wenn du nur die gleiche Zeit annimmst, dann ist das Ding dreimal schneller an einem Werktag.

2:36:21

[SPEAKER_01]: Aber wo soll ich denn als Unternehmer sagen, okay, ich bestäftige 20 Redakteure, die mir hier, da weiß ich nicht, den Arsch rund sitzen, wie am Bürostuhl oder vielleicht rausgehen, um dann am Ende vielleicht ein Artikelchen zu bringen, ja, was sie recherchiert haben, und wenn ich eine KI habe, die mir das aussagt und in fünf Sekunden hinknallt.

2:36:41

[SPEAKER_01]: Wo soll ich denn als Unternehmer da die Grenze ziehen?

2:36:44

[SPEAKER_00]: Keine Ahnung.

2:36:44

[SPEAKER_01]: Oder wo soll ich denn sagen, wird das gotiert von den Menschen?

2:36:49

[SPEAKER_01]: Sind denn die Leser dazu bereit?

2:36:54

[SPEAKER_00]: Also im Moment glaube ich, dass viele Redaktionen sich noch daran klammern können, dass KI-Inhalte noch nicht wirklich von der Bevölkerung akzeptiert sind.

2:37:05

[SPEAKER_00]: Das stimmt nicht.

2:37:06

[SPEAKER_01]: Also sorry.

2:37:07

[SPEAKER_00]: Nein, nein, nein.

2:37:09

[SPEAKER_00]: Wenn das interessiert die bevölkerung entscheidend wenn jemand weiß dieser text oder dieses lied wurde von ki gemacht dann wird es eher links liegen gelassen als wenn das jemand mensch gemacht hätte.

2:37:22

[SPEAKER_00]: Das siehst du zum beispiel auf spotify wo der großteil an neuer musik.

2:37:29

[SPEAKER_00]: Ki generiert das was reingeschubst wird aber das ist nur ein halbes prozent was angehört wird.

2:37:36

[SPEAKER_01]: Weil da natürlich noch, also erstens mal ist es slop mäßig, natürlich.

2:37:40

[SPEAKER_01]: Wie gesagt, du kannst ja bei Suno oder was, kannst das Lied raushauen und hast innerhalb von ein paar Minuten, also ich wahrscheinlich sogar noch schneller, hast du das Lied fertig.

2:37:50

[SPEAKER_01]: Aber es klingt natürlich...

2:37:53

[SPEAKER_01]: Sagen wir mal so, wenn du es länger hörst oder öfters hörst, gleich.

2:37:58

[SPEAKER_01]: Es hat nicht diesen besonderen Effekt eines besonderen Künstlers.

2:38:03

[SPEAKER_01]: Also eine Amy Winehouse, so weit sind sie noch nicht, dass sie sagen können,

2:38:08

[SPEAKER_01]: Ich generiere jetzt einen neuen Sound, eine neue Stimme und ich vermarkte das auch als dieses Produkt, wie Emmy Weinhaus sich vermarktet hat.

2:38:17

[SPEAKER_01]: Das fehlt halt noch.

2:38:19

[SPEAKER_01]: Die können Musik machen, die können vielleicht auch eine Stimme generieren, aber das ist halt seelenlos.

2:38:26

[SPEAKER_01]: Aber das wird sich ändern.

2:38:28

[SPEAKER_01]: Auch das wird sich ändern.

2:38:30

[SPEAKER_00]: Das will ich ja gar nicht bestreiten.

2:38:31

[SPEAKER_00]: Ich sage nur, dass im Moment haben die Redaktionen

2:38:35

[SPEAKER_00]: Wahrscheinlich noch so viel Glück, dass die Leute das noch nicht so akzeptieren, wie es wahrscheinlich irgendwann mal sein wird.

2:38:41

[SPEAKER_01]: Bei der Presse ist das vorbei.

2:38:44

[SPEAKER_01]: Das ist ja schon vorher vorbei gewesen, weil die ja schon, die haben ja schon angefangen, wenn ich einen DPA Artikel haben möchte, muss ich einen Vertrag mit DPA machen und war dann verpflichtet.

2:38:56

[SPEAKER_01]: so und so viele Produkte von denen abzunehmen, damit ich überhaupt DPA kriege.

2:39:01

[SPEAKER_01]: So, und damit bist du schon gleichgeschaltet.

2:39:03

[SPEAKER_01]: Das heißt, in ganz Deutschland gibt es in allen Zeitungen denselben Artikel über die Hasenfußkrankheit in Angola.

2:39:10

[SPEAKER_01]: Alle schreiben dasselbe darüber, weil sie verpflichtet worden sind von diesem

2:39:16

[SPEAKER_01]: Allround-Anbieter ihre Artikel zu nehmen.

2:39:19

[SPEAKER_01]: Was passiert?

2:39:21

[SPEAKER_01]: Ich reduziere meine Redaktion.

2:39:24

[SPEAKER_01]: Ich brauche nicht mehr so viele.

2:39:26

[SPEAKER_01]: Das produziert wird ja von DPA oder von Reuters produziert.

2:39:29

[SPEAKER_01]: Von denen muss ich es ja nehmen, also ist schon wieder alles voll.

2:39:33

[SPEAKER_01]: So, und jetzt kommt noch dazu, jetzt die paar Artikel, die ich vielleicht noch selber schreiben kann.

2:39:39

[SPEAKER_01]: Ja, vom Hasenzüchterverein ist es schwierig, weil wo komme ich jetzt an die Information dran?

2:39:45

[SPEAKER_01]: Was war da auf der Versammlung von denen?

2:39:47

[SPEAKER_01]: Die muss ich ja irgendwo holen.

2:39:50

[SPEAKER_01]: Im Moment ist das wahrscheinlich der Mensch.

2:39:53

[SPEAKER_01]: Und dann ist die Frage, was muss der noch eingeben?

2:39:56

[SPEAKER_01]: Rainer Christoph ist zum Vorsitzenden gewählt worden und Hermann ist Kassier, so.

2:40:02

[SPEAKER_01]: Und dann soll er den Artikel schreiben.

2:40:04

[SPEAKER_01]: Und das macht er dann.

2:40:05

[SPEAKER_01]: Und das macht er natürlich viel schneller.

2:40:07

[SPEAKER_01]: Und das ist den Lesern.

2:40:10

[SPEAKER_01]: Hermann, bitte, das ist den Lesern völlig wumpe.

2:40:13

[SPEAKER_00]: Das glaube ich dir, ja.

2:40:14

[SPEAKER_01]: Völlig wumpe.

2:40:15

[SPEAKER_01]: Ob ich das geschrieben habe, toll Rainer, noch ein Mensch hat geschrieben, noch nicht.

2:40:21

[SPEAKER_01]: Ich gebe dir ein anderes Beispiel.

2:40:22

[SPEAKER_01]: Diese KI, die dauernd jetzt überall eingesetzt wird in die Telefonhotlines.

2:40:26

[SPEAKER_01]: Wenn du irgendwo anrufst, hier bedient sich jetzt die KI Sandra.

2:40:29

[SPEAKER_01]: Ich helfe ihnen gern.

2:40:31

[SPEAKER_01]: So, und dann sollst du mit der kommunizieren.

2:40:33

[SPEAKER_01]: Und

2:40:35

[SPEAKER_01]: Die leitet dann weiter und die sagt, ich habe was falsch verstanden, können Sie nochmal erklären.

2:40:39

[SPEAKER_01]: Das war am Anfang, ich sage jetzt wirklich am Anfang, das war ein grauenhaft, ich habe das nicht verstanden, wie die Chefs das, ich meine, wenn ich eine Firma habe, dann kontrolliere ich das, dann schaue ich, dann rufe ich da an und gucke mal, wie die, dann würde ich sagen, stellt das Ding sofort ab.

2:40:56

[SPEAKER_01]: Hat die aber überhaupt nicht interessiert.

2:40:59

[SPEAKER_01]: Ich hab dann immer sofort gesagt, ich will mit Menschen sprechen, gebt mir Menschen, ich hab keine Lust auf euch.

2:41:04

[SPEAKER_01]: Mittlerweile erlebe ich aber, dass ich schon viel mehr daran gewöhnt bin und auch die KIs besser geworden sind.

2:41:11

[SPEAKER_01]: Also auch in dem, was ich jetzt, auch wenn es ein kompliziertes Thema ist, auch das richtig weitergeben und auch schnell weitergeben.

2:41:19

[SPEAKER_01]: Okay.

2:41:20

[SPEAKER_01]: Daran sehe ich aber, diese Entwicklung ist auch nicht mehr aufzuhalten.

2:41:23

[SPEAKER_01]: Ich werde auch dieses, ich will den Menschen sprechen, wird auch bald vorbei sein.

2:41:27

[SPEAKER_00]: Das heißt, die armen Menschen in ihren Call-Center werden aufhören.

2:41:31

[SPEAKER_01]: Vielleicht ist das ja auch eine Rettung für die, dass die dann da nicht mehr... Nee, ich befürchte eher, dass die...

2:41:37

[SPEAKER_01]: Aber es war halt auch eine Stelle für bestimmte Leute, die sagen, okay, da kann ich wenigstens noch Geld verdienen.

2:41:43

[SPEAKER_01]: Vielleicht die sie am anderen Arbeitsmarkt nicht gefunden hätten.

2:41:46

[SPEAKER_01]: Aber es ist schon Stress, was du da normalerweise aushalten musst, je nachdem.

2:41:54

[SPEAKER_00]: An so einer Hotline, wenn du so arbeitest.

2:41:55

[SPEAKER_00]: Wenn du in so einem Telefonzentrum arbeitest.

2:41:58

[SPEAKER_00]: Ich hatte auch immer eine Heidenangst davor, das bei uns in der Firma zu machen.

2:42:01

[SPEAKER_00]: Wir haben ja auch eine Hotline, also ein Support, wo man anrufen kann.

2:42:07

[SPEAKER_00]: Fand ich in meiner Anfangszeit immer sehr, sehr schwierig, weil ich kann mich ja gar nicht gut genug.

2:42:11

[SPEAKER_00]: Also ich hätte mir nicht vorstellen, dass ich da jemandem helfen hätte können.

2:42:15

[SPEAKER_00]: Gerade in meinen ersten Jahren.

2:42:16

[SPEAKER_00]: Und dann gab es noch diese 24-Stunden-Hotline, die dann ...

2:42:20

[SPEAKER_00]: ... ausgesourcet wurde?

2:42:22

[SPEAKER_00]: Nein, nein, nein.

2:42:23

[SPEAKER_00]: Da wurde ... ... ja im Prinzip von den Mitarbeitern verlangt, ... ... dass man das mindestens einmal im Jahr macht.

2:42:32

[SPEAKER_00]: Also das heißt dann, ... ... du musst das eine Woche machen, ... ... also wirklich sieben Tage, ... ... kriegst dann ... ... deinen Hirnsektor in den Koffer, ... ... also da ist ein Telefon drin, ... ... ein Computer ... ... und außerhalb der Geschäftszeiten ... ... wird dann umgeschaltet auf dieses Handy.

2:42:51

[SPEAKER_00]: Wo dann aber auch nur bestimmte Kunden anrufen durften, die das halt gebucht hatten.

2:42:56

[SPEAKER_00]: Und das habe ich, als ich das das erste Mal gemacht habe, ich habe da so schlecht geschlafen.

2:43:00

[SPEAKER_00]: Also furchtbar fand ich das.

2:43:02

[SPEAKER_00]: Und da hat am Ende, da hat einer, da hat ein Kind angerufen.

2:43:10

[SPEAKER_00]: ... da hat dann irgendwas im Hörer gebabbelt und dann habe ich es irgendwann aufgelegt ... ... und irgendwann hat dann noch mal, glaube ich, noch mal ein Kunde angerufen, ... ... wo ich dann, glaube ich, sogar was tun konnte.

2:43:20

[SPEAKER_00]: Da hatte ich aber auch Einsätze, also ich mochte das überhaupt nicht.

2:43:23

[SPEAKER_00]: Also das Einzige war, du hast ...

2:43:27

[SPEAKER_00]: Also es war gefordert, dass jeder Mitarbeiter ... ... das einmal im Jahr macht.

2:43:31

[SPEAKER_00]: Und du wurdest halt dann extra dafür entlohnt.

2:43:33

[SPEAKER_00]: Hast eine Pauschale pro Tag bekommen ... ... und irgendwann sind sogar noch ... ... Fallpauschalen dazugekommen.

2:43:39

[SPEAKER_00]: Also wenn jemand anruft, ... ... hast du dann x Euro bekommen.

2:43:43

[SPEAKER_00]: Wenn du das selber gelöst hast, ... ... konntest du die komplett behalten.

2:43:46

[SPEAKER_00]: Wenn du jemanden dazuholen musstest, ... ... dann wurde es dann zwischen die beiden aufgeteilt.

2:43:49

[SPEAKER_00]: Also es war im Endeffekt gut bezahlt ... ... und dann gab es sogar Leute, die haben das ...

2:43:54

[SPEAKER_00]: 30, 40, 20, 30 mal im Jahr gemacht, also Wochen.

2:44:00

[SPEAKER_00]: Und die haben sich dann nochmal ihr Gehalt nochmal dazu verdient.

2:44:05

[SPEAKER_00]: So gut war das dann dotiert.

2:44:07

[SPEAKER_00]: Aber irgendwann gab es dann mal diesen Punkt, da sind dann ein paar Kunden dazubekommen, die haben ein Produkt benutzt, was bei uns neu entwickelt wurde und das hat nur ein bestimmter Bereich gemacht.

2:44:18

[SPEAKER_00]: Und jedes Mal, wenn die angerufen haben, ich konnte da nichts tun.

2:44:22

[SPEAKER_00]: Ich fand das furchtbar, einfach nur furchtbar.

2:44:26

[SPEAKER_00]: Ich war froh, wenn ich dann nur mal einen Rechner neu starten konnte, dann läuft die Scheiße wieder.

2:44:30

[SPEAKER_00]: Aber da musstest du dann halt die Projektverantwortlichen anrufen und da gab es nicht viel von.

2:44:37

[SPEAKER_00]: Und jetzt stell dir mal vor, du machst so ein Projekt und wirst dann,

2:44:42

[SPEAKER_00]: ein, zwei Jahre lang mindestens zweimal die Woche nachts rausgeklingelt, damit du da unterstützen kannst.

2:44:50

[SPEAKER_01]: Furchtbar.

2:44:50

[SPEAKER_00]: Also, ich würde so einen Hotline-Support-Job niemals wirklich machen wollen.

2:44:56

[SPEAKER_00]: Ist vielleicht jetzt noch ein bisschen was anderes, als das jetzt bei uns ist.

2:44:58

[SPEAKER_00]: Also, wenn du jetzt in so einer, keine Ahnung, Tele-Hotline bei der Telekom oder was auch immer bist da, ja.

2:45:06

[SPEAKER_00]: Weiß ich nicht, da würde ich heute wahrscheinlich auch lieber die KI nehmen.

2:45:11

[SPEAKER_01]: Wenn man sie trainieren kann, super.

2:45:14

[SPEAKER_00]: Was ich da zum Beispiel furchtbar finde, diese Standardfragen.

2:45:17

[SPEAKER_00]: Also wenn ich jetzt als versierter Techniker bei so einer Hotline anrufe.

2:45:23

[SPEAKER_01]: Du musst den Leuten sagen, machen Sie bitte an und aus.

2:45:26

[SPEAKER_00]: Und die dann fragen, welche Lampe leuchtet denn jetzt an dem Gerät.

2:45:31

[SPEAKER_00]: Was wollt ihr denn von mir?

2:45:32

[SPEAKER_00]: Ich kann das Ding auseinandernehmen.

2:45:33

[SPEAKER_00]: Ich kann mich da auf die Firmware direkt drauf verbinden.

2:45:38

[SPEAKER_01]: Ich kenne mich aus was diese maschine ich habe kein vokabular ihnen das zu erklären.

2:45:44

[SPEAKER_01]: Es fällt mir schwer, mich auf ihr Niveau zu begeben.

2:45:47

[SPEAKER_01]: Das weißt du ja auch nicht.

2:45:48

[SPEAKER_01]: Wer ist denn da auf der anderen Leitung?

2:45:51

[SPEAKER_01]: Das musst du ja rauskriegen.

2:45:52

[SPEAKER_00]: Sicher weißt du nie, wer am anderen Ende der Leitung ist.

2:45:55

[SPEAKER_00]: Aber ich denke, die Allerersten, die den Hörer abnehmen.

2:45:59

[SPEAKER_00]: Das sind nicht unbedingt technikversierte.

2:46:01

[SPEAKER_00]: Also wenn ich jetzt wo anrufe.

2:46:05

[SPEAKER_00]: Wenn du ein Problem zum Beispiel mit deinem Router hast und die erste Person, die abnimmt,

2:46:09

[SPEAKER_01]: Die erste Person die an den Hörer geht auf der Gegenseite, die hat nur drei Sachen, eins ausschalten, hab ich schon gemacht, gegen die Wand schmeißen, oh das hab ich noch nicht gemacht, so die hat drei Fragen, die müssen beantwortet sein.

2:46:20

[SPEAKER_00]: Haben sie die Firmware schon resettet, ist das Gerät zurückgesetzt?

2:46:23

[SPEAKER_00]: Das ist Firmware.

2:46:25

[SPEAKER_00]: Wenn du ein Problem mit deinem Telefon hast und dann die Person sagt, haben sie dann schon die Werkzeugstelle zurückgesetzt?

2:46:29

[SPEAKER_00]: Nein, ich will mein Gerät nicht komplett löschen, nur weil XY nicht funktioniert.

2:46:34

[SPEAKER_00]: Und irgendwann kommst du dann eine Stufe höher und deswegen sage ich kann KI an der Stelle besser sein, weil die KI muss nicht fachfremd sein, da kannst du dann sagen hey ich habe dieses und jenes Problem und geht wahrscheinlich schon direkter darauf ein.

2:46:49

[SPEAKER_00]: Deswegen, ich meine in meinem Berufsalltag benutze ich ja KI.

2:46:54

[SPEAKER_00]: Jetzt jeden tag was das programmieren betrifft also ich suche nicht mehr lange auf google rum wie mache ich x und y wie muss ich das wenn ich das haben will wie stell dir mal vor könntest du dir das du hast es jetzt gelernt du hast es noch selber getippt du hast noch selber.

2:47:10

[SPEAKER_01]: Dein kopf eingesetzt wie kann ich ein programm schreiben da gab es das noch nicht wie du angefangen hast.

2:47:17

[SPEAKER_01]: Oder es gab es vielleicht, aber es war nicht in unserer Lebenswelt.

2:47:21

[SPEAKER_01]: Jetzt stell dir mal vor, du bist jetzt ein junger Mensch und du lernst das jetzt von der KI aus direkt.

2:47:27

[SPEAKER_01]: Ist das jetzt ein Nachteil oder ein Vorteil, dass du das

2:47:32

[SPEAKER_01]: dass du weißt, wie du deine KI anschiebst, bearbeitest, wie du sie forderst, damit sie dir ein bestimmtes Problem, softwaremäßig, keine Ahnung, löst oder hinschreibt oder wer weiß was.

2:47:45

[SPEAKER_00]: Weil darauf läuft es ja hinaus.

2:47:48

[SPEAKER_00]: Da hat der Linus mal gesagt, Linus Torvalds, der Gott, der Schöpfer von Linux, der arbeitet immer noch aktiv daran, der hat mal gesagt, keiner von euch schreibt ein Programm, das macht der Compiler.

2:48:02

[SPEAKER_01]: Keiner von euch schreibt?

2:48:04

[SPEAKER_00]: Ihr schreibt heute keine Software mehr, das macht der Compiler.

2:48:08

[SPEAKER_00]: Und nur um ein bisschen auszuholen, ganz, ganz früher, vor meiner Zeit.

2:48:14

[SPEAKER_01]: Zu meiner Zeit, wo ich noch Basic geschrieben habe.

2:48:16

[SPEAKER_00]: Auch noch davor.

2:48:19

[SPEAKER_00]: Wenn du ein Programm für einen Computer schreiben möchtest, der versteht seine eigene Sprache, der hat eine Maschinensprache.

2:48:25

[SPEAKER_00]: Die CPU, die da drin ist, die hat einen bestimmten Satz von Befehlen, die sie kann.

2:48:32

[SPEAKER_00]: Plus, Minus, schiebe Wörter nach links.

2:48:38

[SPEAKER_00]: Verunde irgendwas also gibt's für alles irgendwelche Befehle.

2:48:42

[SPEAKER_00]: Und heute wenn du ein Programm selber schreibst.

2:48:46

[SPEAKER_00]: Da schreibst du dann blau dann mach dieses.

2:48:52

[SPEAKER_00]: Du hast eine Art Hochsprache, in der du formulierst, was du möchtest.

2:48:57

[SPEAKER_00]: Es ist noch nicht so das, was dann mit der KI noch möglich ist, aber du beschreibst mehr in Worten, was du möchtest, als dass du Befehle nacheinander aufreißt, was sie tun sollen.

2:49:08

[SPEAKER_00]: Und das ist das, was dein Compiler macht.

2:49:10

[SPEAKER_00]: Der nimmt deine Worte, die du da geschrieben hast, und überführt das dann in die Maschinen-Sprache.

2:49:15

[SPEAKER_01]: Dann könnte ich jetzt auch programmieren oder was?

2:49:17

[SPEAKER_00]: Aber sicher.

2:49:19

[SPEAKER_00]: Deswegen hat er, deswegen hat er Linus gesagt, ihr schreibt keine Programme, das macht der Compiler.

2:49:23

[SPEAKER_00]: Sehr gut, ich liebe Linus, ja.

2:49:26

[SPEAKER_01]: Wo lebt der, wo wohnt der?

2:49:28

[SPEAKER_01]: Der wohnt in den USA.

2:49:29

[SPEAKER_00]: Der ist in die USA gegangen.

2:49:31

[SPEAKER_00]: Der ist ja Schwede, glaube ich.

2:49:32

[SPEAKER_00]: Ja, genau.

2:49:33

[SPEAKER_00]: Der ist aber relativ bald in die USA.

2:49:39

[SPEAKER_00]: Ja, da hat er recht.

2:49:40

[SPEAKER_00]: Die Programme werden von den Compilern geschrieben.

2:49:43

[SPEAKER_00]: Es ist aber noch ein riesiger Unterschied, was man heute mit diesem Prompting und mit dem Vibe-Coding meint.

2:49:52

[SPEAKER_00]: Du beschreibst, was das Ding machen soll, und dann erzeugt das LLM den Programmcode dafür.

2:50:00

[SPEAKER_00]: Es ist aber jetzt nichts Deterministisches.

2:50:02

[SPEAKER_00]: Also, wenn du die gleiche Frage stellst, kann sie jedes Mal anders beantwortet sein.

2:50:06

[SPEAKER_00]: Wird auch.

2:50:06

[SPEAKER_00]: Wird auch, ja.

2:50:08

[SPEAKER_00]: Genau.

2:50:09

[SPEAKER_00]: Und deswegen sage ich, es ist nicht das Gleiche wie ein Compiler.

2:50:12

[SPEAKER_00]: Ein Compiler wird dein Programm, wenn du nichts dran änderst, immer wieder gleich übersetzen.

2:50:18

[SPEAKER_01]: Immer wieder gleich übersetzen.

2:50:20

[SPEAKER_00]: Es gibt ja noch ein paar Sachen, wo es dann wahrscheinlich anders passiert, aber normalerweise sind da keine zufälligen, grob zufälligen Sachen drin.

2:50:30

[SPEAKER_00]: Wenn du irgendwelche Optimierungen haben möchtest, also dass der Compiler

2:50:34

[SPEAKER_00]: Dein code so wie du ihn geschrieben hast vielleicht etwas effizienter laufen lassen soll dann gibt es ein paar optimierungs sachen die man einschalten kann.

2:50:43

[SPEAKER_00]: Dass er das programm noch schneller ausführen kann aber eigentlich ist es.

2:50:48

[SPEAKER_00]: So schreibe ich das und so wird es übersetzt.

2:50:50

[SPEAKER_00]: Es ist immer eigentlich eine Eins-zu-Eins-Beziehung.

2:50:53

[SPEAKER_00]: Und das ist bei so einem Sprachmodell nicht so.

2:50:57

[SPEAKER_00]: Da frage ich was und dann kriege ich ... ... jedes Mal eine andere Antwort.

2:51:02

[SPEAKER_00]: Es ist teilweise, finde ich es dennoch ein bisschen komisch, aber das wird hauptsächlich dadurch sein, dass man dem Ding immer noch einen anderen Spin mitgibt, also einen anderen Zufallswert noch mit reinstopft.

2:51:14

[SPEAKER_00]: dass da auch wirklich eine andere Antwort rauskommt, weil eigentlich durchläuft ja meine Anfrage ein Modell, was Gewichtungen durchführt, sagt, wenn jetzt dieses Wort da steht oder diese Reihenfolge von Wörtern, dann finde ich jetzt das nächste Wort.

2:51:28

[SPEAKER_00]: Und eigentlich, wenn ich jetzt in Wahrscheinlichkeiten hingehe, dann sagt, dass das nächste Wort hat immer einen bestimmten Prozentsatz.

2:51:38

[SPEAKER_00]: Aber es wird irgendwas reingegeben und gesagt hey da ist noch ein Zufall dabei, dass das mal ein bisschen gewürfelt wird.

2:51:43

[SPEAKER_00]: Also wenn jetzt zwei Worte ungefähr die gleiche prozentuelle Wahrscheinlichkeit haben, was als nächstes kommt, dann gibt es wahrscheinlich noch einen kleinen Spin, der dann sagt hey nimm mal das eine mal das andere und dadurch kriegst du nicht immer die gleiche Antwort.

2:51:54

[SPEAKER_01]: Genau oder wenn du sagst bitte das war nicht richtig oder wer weiß was, dann hast du ja schon wieder eine,

2:52:00

[SPEAKER_01]: eine andere Information gegeben, mit der er wieder arbeiten kann, wo er dann sagen kann, okay, die Antwort war falsch, ich muss die andere nehmen.

2:52:08

[SPEAKER_00]: Wenn du zum Beispiel sagst, heute kann es nicht schneien, wir sind mitten im Sommer, dann sagt er, Entschuldigung, Sie haben recht, es kann nicht schneien, morgen wird das Wetter minus drei Grad mit Schnee.

2:52:16

[SPEAKER_01]: Genau, kann alles passieren.

2:52:20

[SPEAKER_01]: Ja, okay, mein Freund.

2:52:24

[SPEAKER_01]: Das war eine spannende Unterhaltung.

2:52:29

[SPEAKER_00]: Und es wird noch mehr KI geben.

2:52:32

[SPEAKER_00]: Und sie ist noch nicht profitabel.

2:52:34

[SPEAKER_01]: Und alle, die KI hassen oder wer weiß was, die sollten sich irgendwo, wie soll ich sagen, Therapeuten suchen, wo sie ihr Leid loslassen können, wo es geheilt wird.

2:52:48

[SPEAKER_00]: So wie Microsoft ihre Leute rausgeschmissen hat.

2:52:50

[SPEAKER_01]: Das mag schon sein.

2:52:52

[SPEAKER_01]: Weißt du, was die gemacht haben?

2:52:53

[SPEAKER_01]: Nein, Microsoft ist sowieso böse.

2:52:56

[SPEAKER_00]: Die haben einen Haufen Leute rausgeschmissen und dann hat der CEO gesagt,

2:53:01

[SPEAKER_00]: Ist jetzt ein bisschen scheiße, wir müssen hier ein bisschen Kosten sparen.

2:53:05

[SPEAKER_00]: Microsoft.

2:53:05

[SPEAKER_00]: Wir müssen hier ein paar Kosten sparen, weil geht ja alles durch die Decke gerade, wo wir natürlich nichts dafür können, weil wir so viel KI-Scheiße kaufen.

2:53:14

[SPEAKER_00]: Aber ihr könnt ja die KI benutzen und fragen, was ihr in eurem Leben falsch gemacht habt, damit ihr mit euren Depressionen jetzt umgehen könnt.

2:53:22

[SPEAKER_01]: Lebt der noch?

2:53:22

[SPEAKER_01]: Ist der nicht umgebracht worden?

2:53:24

[SPEAKER_01]: Sind die nicht über den Herden gefallen oder was?

2:53:26

[SPEAKER_01]: Der lebt noch.

2:53:27

[SPEAKER_01]: Oh mein Gott.

2:53:29

[SPEAKER_01]: Also das ... Ach, solche Arschlöcher, echt.

2:53:31

[SPEAKER_00]: Wenn du wegen Kostengründen rausgeschmissen wirst, ... ... dann sagt der hier, frag doch die KI, warum.

2:53:35

[SPEAKER_00]: Frag doch, was du falsch gemacht hast.

2:53:36

[SPEAKER_01]: Oh Mann, oh Mann, oh Mann.

2:53:39

[SPEAKER_00]: Oh je, oh je, oh je.

2:53:43

[SPEAKER_01]: Wo war das, irgendeine Firma, ... ... die doch auch Leute entlassen hatte und so, ... ... und die sie jetzt wieder einstellen müssen, ... ... wo war das denn?

2:53:48

[SPEAKER_01]: Irgendeine auch von den Großen.

2:53:50

[SPEAKER_00]: Das Klana.

2:53:51

[SPEAKER_00]: Ich glaube, Klana war einer, der ...

2:53:53

[SPEAKER_01]: Die zu viele rausgeschmissen haben, ... ... weil sie gesagt haben, ... ... oh, jetzt funktioniert unser System nicht mehr.

2:53:59

[SPEAKER_00]: Ja, da gibt es viele Beispiele.

2:54:02

[SPEAKER_00]: Und da habe ich von einem auf YouTube gelesen, der hat gesagt, bei dem war das genauso.

2:54:06

[SPEAKER_00]: Den haben sie auch rausgeschmissen und der hat dann jetzt gesagt, ich habe mich jetzt als Berater, als Externer wieder dazu bestellt, nicht einstellen, aber wieder beauftragen lassen als Externer jetzt mit, wo es dann drei, vier, fünf Mal so viel kostet.

2:54:21

[SPEAKER_00]: Genau.

2:54:22

[SPEAKER_01]: Also der hat es richtig gemacht.

2:54:24

[SPEAKER_01]: Der hat die KI gefragt, der hat gesagt, nicht anstellen lassen, werden Sie Berater.

2:54:28

[SPEAKER_01]: Genau.

2:54:29

[SPEAKER_01]: Oh Mann.

2:54:30

[SPEAKER_00]: Guti.

2:54:33

[SPEAKER_00]: Ja, was machen wir denn jetzt mit dem Auto, Rainer?

2:54:36

[SPEAKER_00]: Mit welchem Auto?

2:54:38

[SPEAKER_00]: Nicht mit dem Auto, mit dem Auto.

2:54:39

[SPEAKER_00]: Wir wollten doch unsere Hörer mit deiner musikalischen Kunst verabschieden.

2:54:45

[SPEAKER_01]: Ja, das läuft ja, die Nummer, es kommt die Jingle-Nummer, du hast doch die... Ja, aber Rainer, du hast mir erzählt, du kannst da nichts mehr runterladen, dir sind die Daumenschrauben angezogen worden.

2:54:54

[SPEAKER_01]: Die hab ich ja.

2:54:55

[SPEAKER_01]: Die habe ich ja als MP3, die hast du doch.

2:54:59

[SPEAKER_00]: Nein, bei den neuen.

2:55:00

[SPEAKER_00]: Der Rainer, der kann jetzt Musik ohne Ende machen, aber darf nur noch 25 Lieder runterladen.

2:55:04

[SPEAKER_01]: Naja, das konnte ich ja vorher.

2:55:06

[SPEAKER_01]: Die habe ich ja.

2:55:06

[SPEAKER_01]: Also meine Lieder, die habe ich ja seit einem Monat oder gibt es nur noch eine Begrenzung der Downloads.

2:55:13

[SPEAKER_01]: Und ich hoffe, dass Zuno das auf die Füße fällt.

2:55:19

[SPEAKER_00]: Was mir bei Sono aufgefallen ist, letztens, ich weiß gar nicht mehr warum, aus irgendeinem Grund wollte ich mal auf diese Seite gehen, die hat nicht geladen.

2:55:28

[SPEAKER_00]: Es hat nicht funktioniert, ich ruf das Ding auf, nichts passiert, ich weiß nicht mehr genau, was ich da wollte, aber total lahm.

2:55:38

[SPEAKER_01]: Ja manchmal ist es halt so, wenn die Seite umgebaut wird.

2:55:41

[SPEAKER_00]: Und deswegen habe ich gedacht, da hast du gesagt, dass hier jetzt nur noch 25 Leader, die wollen ein bisschen an ihrer Performance arbeiten, dass hier nicht mehr nur heruntergeladen wird.

2:55:49

[SPEAKER_01]: Es kann mir schon vorstellen, weißt du, wenn da so viele Leute ein Abo haben und die laden, das kann ja sein, dass die Servers zusammenbrechen, ich habe doch keine Ahnung, wie das funktioniert.

2:55:57

[SPEAKER_01]: dass das auch für sie ein Problem wird.

2:55:59

[SPEAKER_01]: Aber das Problem war eher solche Seiten, wo halt die Musik geladen wird.

2:56:03

[SPEAKER_01]: Und da war das.

2:56:05

[SPEAKER_01]: Ich meine, ich kann da keinen Link setzen zu Suno bei Spotify, sondern ich setze halt meine MP3 rein.

2:56:13

[SPEAKER_01]: Und das haben sie jetzt reglementiert.

2:56:15

[SPEAKER_01]: Ich kriege nicht mehr 100 MP3s im Monat.

2:56:20

[SPEAKER_01]: Oder tausend.

2:56:22

[SPEAKER_01]: Oder 10.000?

2:56:23

[SPEAKER_01]: Nee, ich krieg nur noch 25.

2:56:26

[SPEAKER_01]: Oder 35, wenn ich mehr bezahle.

2:56:29

[SPEAKER_00]: Das heißt, der Rainer muss jetzt seinen alten Kassettenrekorder wieder rauskramen, damit er das wieder hier schön auf Tape aufnehmen kann.

2:56:35

[SPEAKER_01]: Genau, ich muss wieder Tape machen mit roter Taste hier.

2:56:38

[SPEAKER_01]: Irgendwie scheiße.

2:56:40

[SPEAKER_00]: Echt.

2:56:41

[SPEAKER_01]: Okay, aber ich werde es noch finden.

2:56:42

[SPEAKER_01]: Das Internet gibt mir ja auch Möglichkeiten, die dann sagen.

2:56:45

[SPEAKER_01]: Das Problem ist nur, wenn ich das heute lese, mit Audicity soll es gehen.

2:56:49

[SPEAKER_01]: Ja, morgen ist es dann wahrscheinlich auch wieder gestoppt.

2:56:53

[SPEAKER_01]: Ich will mich mit sowas nicht... Ach, egal, gut.

2:56:56

[SPEAKER_01]: Also, es hat mir Spaß gemacht, war schön, war eine gute Sendung.

2:56:59

[SPEAKER_01]: Es ist 18 Uhr.

2:57:00

[SPEAKER_01]: Jetzt kommen die ersten Hochergebnisse.

2:57:03

[SPEAKER_01]: Wir wünschen...

2:57:05

[SPEAKER_01]: dass das alles gut ausgeht heute in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin.

2:57:09

[SPEAKER_00]: Es wäre schön, wenn Sie für Ihre Interessen wählen.

2:57:12

[SPEAKER_01]: Ja, nicht die blau-braunen.

2:57:16

[SPEAKER_00]: Wunderbar, danke.

2:57:18

[SPEAKER_00]: Dann bis zum nächsten Mal.

2:57:20

[SPEAKER_01]: Genau.

2:57:20

[SPEAKER_01]: Und das Ausgangslied nicht.

2:57:25

[SPEAKER_01]: Wir sind noch nicht fertig mit meinem Theaterspiel.

2:57:29

[SPEAKER_00]: Wir sind knapp an der Hälfte dran.

2:57:31

[SPEAKER_01]: Genau.

2:57:32

[SPEAKER_00]: Also wenn das vorbei ist, haben wir die Hälfte geschafft.

2:57:34

[SPEAKER_01]: Und ihr könnt ruhig auch mal sagen, ob es euch gefällt oder nicht, das dürft ihr auch mal sagen.

2:57:40

[SPEAKER_01]: Reaktionen sind ein bisschen wenig im Moment noch.

2:57:42

[SPEAKER_00]: Also Reaktionen dann gerne auf Mastodon, weil da wird ja unsere Folge auch verbreitet und der Rainer macht ja dort auch noch extra Werbung.

2:57:49

[SPEAKER_00]: Die andere Sache, ihr könnt auch eine E-Mail schreiben, redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion.redaktion