LLMs, Muppets & politische Doppelmoral
Ep. 04

LLMs, Muppets & politische Doppelmoral

Episode description

Nach mehreren Wochen des achtsamen Wartens aufeinander kommt leicht verspätet die vierte Episode.

Es ist viel passiert in den letzten Wochen. Unsere Regierung hat einen Plan aufgestellt, wie sich die Bevölkerung nach der Sommerpause endlich wieder der Arbeit erfreuen kann. Überall sprießen KI-Zentren aus dem Boden, egal ob die Menschen in den Gemeinden sie nun haben wollen oder nicht.

In Leipzig wird noch diskutiert, wer Drohnen zuerst abschießen darf und der Rhein lädt mit frischen Sandbänken zum Baden ein. Für die Schifffahrt gibt es erfolgversprechende Ideen, wie Baggerarbeiten oder die Wasserrückführung via LKW.

Auch wenn der gesprochene Inhalt mit menschlicher Intelligenz erstellt wurde, kann dieser Fehler enthalten und dient nur zur Unterhaltung.

die Musik wurde mit suno.com erstellt
die Bilder wurden mit (lokaler) KI erstellt

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0:00

[SPEAKER_01]: Aufnahme Episode 4 Intro zurückgespult.

0:48

[SPEAKER_01]: Hallo Rainer, es tut mir leid, das war das falsche Intro.

0:52

[SPEAKER_00]: Ich wollte gerade sagen, also irgendwas war jetzt komisch an dem Intro.

0:56

[SPEAKER_00]: Das andere war ein bisschen hell, das war ein bisschen dunkel jetzt.

1:00

[SPEAKER_00]: Ist vielleicht der Zeit geschuldet, in der wir uns befinden.

1:07

[SPEAKER_00]: Missverständnis ich habe gewartet dass du dich meldest und ich habe gewollt dass du dich meldest lange warten da kann man lange warten also wir hätten ja auch mal schreiben können oder mal telefonieren ist nicht deins telefonieren muss ich den ganzen tag machen.

1:22

[SPEAKER_00]: Naja, mit deinen Freunden, das ist ja was anderes, hallo.

1:27

[SPEAKER_01]: Nehmen in der Arbeit.

1:29

[SPEAKER_00]: Mit Freunden telefonieren.

1:31

[SPEAKER_00]: Genau.

1:32

[SPEAKER_00]: Ich kenne schon solche, ich kenne solche Menschen, die nur schreiben, nur immer wieder, hallo, ein kurzer Anruf, hallo, dann ist alles gegessen.

1:41

[SPEAKER_00]: Nee, schreiben, nochmal schreiben, Missverständnis, wieder auf das Missverständnis schreiben, dann wieder nicht schreiben, weil man irgendwie was anderes macht, dann fünf Stunden später darauf wieder antworten, hä?

1:53

[SPEAKER_00]: Das ist doch keine Kommunikation, also, das ist nicht meine Kommunikation.

1:57

[SPEAKER_00]: Ich will sofort klare Ansagen, hallo, warum rufst du nicht an, warum rufst du nicht an, sollen wir uns treffen, ja, morgen, fertig, aus.

2:08

[SPEAKER_00]: Bang.

2:08

[SPEAKER_00]: So geht Kommunikation.

2:10

[SPEAKER_01]: Das ist die Zukunft.

2:11

[SPEAKER_00]: Ne, das war jetzt die Vergangenheit.

2:14

[SPEAKER_00]: So war die Vergangenheit.

2:16

[SPEAKER_00]: Oh, Mama mia.

2:17

[SPEAKER_00]: Okay, also, schön.

2:21

[SPEAKER_00]: Du hast mir ja irgendeinen Screenshot geschickt, eine Analyse über unseren Podcast, Diskurs und dada, und da behauptest du, wir gehen durch die Decke.

2:35

[SPEAKER_01]: Aber sowas von.

2:37

[SPEAKER_01]: Behauptest du.

2:38

[SPEAKER_01]: Wir haben doppelt so viele Zuhörer als du dir das vorgestellt hast.

2:42

[SPEAKER_00]: Zuhörerinnen, also mit großem i.

2:46

[SPEAKER_00]: Mit großem e bitte.

2:47

[SPEAKER_00]: So viel Zeit muss sein.

2:48

[SPEAKER_00]: Doppelt so viel wie ich erwartet habe.

2:53

[SPEAKER_00]: Ich hatte 15 erwartet.

2:55

[SPEAKER_00]: Jetzt sind wir bei 30.

2:58

[SPEAKER_00]: Aber das heißt dann pro Tag ein Zuhörer, bist du das oder was?

3:02

[SPEAKER_00]: Keine Ahnung.

3:04

[SPEAKER_00]: Oder werden die Dubletten rausgenommen?

3:05

[SPEAKER_00]: Das wäre ja natürlich schön.

3:06

[SPEAKER_00]: Aber bestimmt.

3:08

[SPEAKER_00]: Dubletten werden rausgenommen.

3:09

[SPEAKER_00]: Also du kannst jetzt 20 mal hören, zählt aber nur einmal.

3:12

[SPEAKER_00]: Bestimmt.

3:14

[SPEAKER_00]: Wie bestimmt, das weißt du nicht oder was?

3:17

[SPEAKER_00]: Du weißt doch sonst alles.

3:21

[SPEAKER_01]: Ich habe mir den Programmcode von der Software, die wir zum Verteilen benutzen, das habe ich mir schon angeschaut, weil ich da einen Bug fixen wollte.

3:30

[SPEAKER_00]: Nein, da ist ein Bug drin.

3:32

[SPEAKER_01]: Ja, auch mehrere.

3:33

[SPEAKER_00]: Okay, super.

3:36

[SPEAKER_01]: Aber viel weiter habe ich ihn mir nicht angeschaut.

3:38

[SPEAKER_00]: Der ist glaube ich noch nicht gefixt.

3:41

[SPEAKER_00]: Der ist noch nicht gefixt und es ist langweilig oder?

3:44

[SPEAKER_00]: Es gibt doch sicher Skripts, die liest man mit Spannung und wie geht der weiter und dann gibt es welche, da sagt man ach das ist ja schon, oder?

3:54

[SPEAKER_00]: Oder sind die alle spannend?

3:57

[SPEAKER_00]: Die Bugs?

3:58

[SPEAKER_00]: Nein die Bugs sind auch spannend, die Skripte die du da anguckst wo du sagst hallo da ist der Bug drin wo du dann sagst das ist der Code wie das funktioniert.

4:10

[SPEAKER_00]: Also was ich ja nie angucken würde.

4:14

[SPEAKER_01]: Ist ja nicht so spannend wie ein Buch lesen.

4:15

[SPEAKER_00]: Achso auch für dich nicht.

4:19

[SPEAKER_01]: Wobei,

4:22

[SPEAKER_01]: Also nicht wie ein Krimi.

4:24

[SPEAKER_01]: Es gibt ein paar Leute, die haben Spaß beim Codeschreiben.

4:29

[SPEAKER_01]: Genau.

4:29

[SPEAKER_01]: Und das merkt man dann, wenn man den liest.

4:32

[SPEAKER_01]: Und es gibt ja nicht nur den Code an sich, der verarbeitet wird, man kann ja auch Kommentare reinmachen, damit die Nachwelt versteht, was man da eigentlich tun wollte.

4:40

[SPEAKER_01]: Also manche Leute machen das.

4:41

[SPEAKER_01]: Es gibt viele, die machen gar keine Kommentare, die schludern das einfach hin und sagen...

4:45

[SPEAKER_01]: Das kann ich auch.

4:45

[SPEAKER_01]: Ja, okay, gut.

4:47

[SPEAKER_00]: Und die sind natürlich lustig, wenn die gute Kommentare schreiben.

4:50

[SPEAKER_01]: Ja, also ich habe das schon öfter mal erlebt, also z.B. bei uns in der Firma, wenn man dann mal einen Code von anderen Leuten sieht, und dann sind da manchmal ein paar sehr interessante Kommentare drin, wo man dann mal schmunzeln kann.

5:06

[SPEAKER_00]: Aber die Kommentare schreibt dann der Creator, also der ist gemacht, oder kann ja jeder einen Kommentar reinschreiben?

5:11

[SPEAKER_00]: Also könntest du auch einen Kommentar reinschreiben und können sagen, das hast du sehr gut gemacht.

5:15

[SPEAKER_01]: Das könnte ich, wenn ich Schreibrechte auf diese Datei hätte, wo der Code drin ist.

5:21

[SPEAKER_01]: Mittlerweile hätte ich es wahrscheinlich, aber zu dem Zeitpunkt nicht.

5:23

[SPEAKER_00]: Bei dir, ja, aber bei der Fremdfirma jetzt hier wie unsere Podcast-Ding da.

5:29

[SPEAKER_01]: Also bei dieser Software Custopod, das ist ja ein Open-Source-Projekt.

5:34

[SPEAKER_01]: Da steht, glaube ich, eine Firma hinter, die das sponsert.

5:38

[SPEAKER_01]: Aber wie gesagt, ich habe da diesen Bug gefunden.

5:43

[SPEAKER_01]: Boah, ich weiß nicht mehr genau, was es war.

5:45

[SPEAKER_01]: Irgendeine Seite bei uns im Admin-Interface funktioniert nicht ganz so ganz gescheit.

5:51

[SPEAKER_01]: Dann habe ich mir das angeschaut, wo das Problem ist und dann habe das.

5:57

[SPEAKER_00]: Also das ist doch mehr ein Krimi dann, also mehr so, ich muss jetzt rausfinden, wo ist der Fehler, wer ist der Mörder, wo.

6:04

[SPEAKER_01]: Ja man sieht in dem Log ungefähr, wo das jetzt passiert und dann habe ich das rausgesucht und habe dann diese eine Coddatei plus den Fehler habe ich dann meinem lokalen.

6:15

[SPEAKER_01]: Wollte gerade sagen.

6:16

[SPEAKER_01]: Künstlichen.

6:19

[SPEAKER_01]: Das war.

6:22

[SPEAKER_00]: Das geht nicht nach draußen es bleibt hier.

6:25

[SPEAKER_01]: Ja habe ich das gegeben und sage Hey schau mal nach was da was da falsch sein könnte ich habe jetzt da nichts erwartet dass da jetzt was brauchbares rumkommt hat das ding aber schnell gefunden und dann habe ich mir das genauer angeschaut und habe dann gesehen wo der fehler ist und dann schaue ich bei dem bei diesem kastroport nach da gibt es dann auch ein link wo der source code liegt.

6:45

[SPEAKER_01]: Und die benutzen kein GitHub.

6:48

[SPEAKER_01]: Für viele ist ja Source Code und Git alles nur GitHub, aber die benutzen ein anderes Werkzeug.

6:53

[SPEAKER_01]: Das heißt, man kann sich ja auch nicht so einfach anmelden.

6:56

[SPEAKER_01]: Man kann sich den Source Code anschauen, aber man kann keine Änderungen vorschlagen, weil bei so öffentlichen Projekten schlägt man Änderungen vor und dem, dem das Projekt gehört, der kann sie dann übernehmen oder lässt es, wenn man jetzt nicht direkt Schreibrecht auf so ein Projekt hat.

7:10

[SPEAKER_01]: Und da gibt es auch ein

7:13

[SPEAKER_01]: Ein tracker wo die alle ihre probleme also alle issues alle bugs auflisten und da kannst du nachschauen wenn du jetzt ein pack melden möchtest schau erst mal nach welche sind denn schon gemeldet nicht dass du da ein doppelten.

7:24

[SPEAKER_00]: Es ist praktisch wie so wie so karten sammeln wie so pokemon karten sammeln.

7:29

[SPEAKER_00]: Ja du hast dann du hast so ein pack und da gibt's eine karte und dann kannst du sagen oh die hab ich schon die kenn ich schon oder.

7:35

[SPEAKER_00]: Und den kenn ich noch nicht.

7:37

[SPEAKER_01]: Und da gab's dann eine Karte, hey das sieht so ganz verdächtig aus wie das Problem, da haben dann irgendwelche rumdiskutiert, einige meinten so das typische ich hab das resettet und dann ging's dann wieder.

7:48

[SPEAKER_01]: Okay ja das funktioniert weil dann alles wieder gelöscht ist und dann läuft das wieder aber das ist nicht das Problem und das Ding das lag da schon seit einem Jahr oder so rum.

8:03

[SPEAKER_00]: Hat keinen mehr interessiert anscheinend.

8:05

[SPEAKER_01]: Und dann wollte ich mich auf dieser Seite anmelden, hab mir ein Account erstellt und dann sagte er, du musst warten bis du da freigeschaltet wirst.

8:12

[SPEAKER_01]: Also ich hab mir nicht mal ein Account erstellen können, wo ich dann einen Kommentar oder sowas unter diesen Bug schreiben kann, um zu sagen, hey, das wäre wahrscheinlich die Lösung, bitte reinmachen.

8:22

[SPEAKER_00]: Und ich hab das dann... Kann man keine E-Mail da hinschreiben oder telefonieren mit denen?

8:27

[SPEAKER_00]: Also sorry, ich kann ja sagen, hallo, mein Name ist, ich hab da einen Fehler entdeckt, hört mir mal zu.

8:33

[SPEAKER_01]: Ja ich geh da ungern gerade telefonisch den leuten da auf den puffer stell dir vor da rufen dann 30 leute am tag an.

8:40

[SPEAKER_00]: Du bist einer du bist aber gut okay.

8:44

[SPEAKER_01]: Ich hab dann ich hab dann geschaut wie man mit diesen leuten in kontakt treten kann und das ist ja.

8:49

[SPEAKER_01]: Auch französisch.

8:53

[SPEAKER_01]: Und heute ist ja der hippe scheiß diese diese diese discord server früher kennst du wahrscheinlich hat man teamspeak benutzt heute ist ja alles auf discord.

9:02

[SPEAKER_01]: So eine sprachplattform da kannst du mit anderen leuten telefonieren aber auch schreiben.

9:06

[SPEAKER_00]: Oder spiele oder spiele mal discord ist das nicht die nee das ist twitch entschuldigung mit entschuldigung entschuldigung.

9:12

[SPEAKER_01]: Es ist hauptsächlich eine kommunikationsplattform also benutzen heute viele wenn sie online zusammen spielen wollen daher vielleicht, dass sie sich dann darüber verständigen also darüber sich anrufen miteinander reden da gibt es aber auch chat funktion wo du dann einfach reinschreiben kannst.

9:27

[SPEAKER_01]: Und dann bin ich dahin, hab dann einen Chat gefunden, wo es dann um so Features und Bugs ging, hab dann da reingeschrieben, hey, ich hab da wahrscheinlich eine Lösung für diesen Bug, Link reingemacht, kann ich aber nicht vorschlagen als Pull-Request, also dass meine Änderungen übernommen werden.

9:42

[SPEAKER_01]: Weil mein Account nicht freigeschaltet wäre.

9:44

[SPEAKER_01]: Und ich hab gefragt, wer das machen kann.

9:48

[SPEAKER_01]: Naja, und der Typ, der dafür verantwortlich ist, schreibt mir im Urlaub, die wollen das Ding noch was anderes umziehen.

9:52

[SPEAKER_01]: Und ich hab gesagt, ja okay, mir ist das egal.

9:55

[SPEAKER_01]: Hier, das ist das.

9:56

[SPEAKER_01]: Hab denen dann eine Datei geschickt mit meinen Änderungen.

9:58

[SPEAKER_01]: Das ist das, was ich machen würde.

10:02

[SPEAKER_01]: Ist mir egal.

10:02

[SPEAKER_01]: Ich pochte da jetzt nicht drauf, dass mein Name dahinter steht, dass ich das gemacht hab.

10:06

[SPEAKER_01]: Das könnt ihr auch gern selber machen.

10:07

[SPEAKER_01]: Aber macht das bitte.

10:09

[SPEAKER_01]: Und keine Ahnung ob das jetzt schon drin ist da habe ich jetzt noch nicht mal wieder nachgeschaut.

10:14

[SPEAKER_01]: Aber ja zäh so ein Opensource Projekt.

10:18

[SPEAKER_00]: Liegt ja auch an den Menschen die dahinter stehen.

10:21

[SPEAKER_01]: Meistens sind es ja dann auch Leute die das in ihrer Freizeit machen also ich kann das verstehen, dass die Leute dann wenig Zeit dafür haben oder das Interesse daran verlieren.

10:30

[SPEAKER_00]: Dann sollen sie erst gar nichts damit anfangen, dann sollen sie gar nicht erst anfangen mit sowas.

10:35

[SPEAKER_01]: Ja, aber es kommt ein bisschen daher, was das für eine Motivation ist.

10:38

[SPEAKER_01]: Also, der bekannteste Open-Source-ler ist ja der Linus Torvalds, der damals den Linux-Körner als Open-Source bereitgestellt hat.

10:51

[SPEAKER_01]: Der hat damals einen Tag in einem Forum geschrieben, hey, ich arbeite gerade an irgend so was, ein kleines Betriebssystem, funktionieren hier schon ein paar Tage, wird wahrscheinlich keine große Sache, schaut's euch mal an.

11:01

[SPEAKER_01]: Und seine Definition von Open-Source ist,

11:05

[SPEAKER_01]: Ich mache etwas, was nicht interessiert, wofür ich ein Problem sehe, wofür ich eine Lösung habe.

11:13

[SPEAKER_01]: Das dürft ihr gerne benutzen.

11:16

[SPEAKER_01]: Und wenn ihr damit ein Problem lösen wollt, was das noch nicht kann, dann könnt ihr das dazu bauen.

11:20

[SPEAKER_01]: Aber wenn ihr das macht, dann müsst ihr diese Änderung auch wieder öffentlich machen, weil ihr meine Basis benutzt.

11:28

[SPEAKER_01]: Das heißt, jeder erweitert dieses Projekt um seinen eigenen Nutzen, also was ich haben möchte.

11:36

[SPEAKER_01]: Und häufig ist es aber so in so Open Source Projekte, dass dann Leute meinen, nur weil sie die Software benutzen, gehört sie ihnen und können sagen, hey, ich möchte aber jenes und dieses, ich möchte, dass dieser Bug gefixt wird, mach das.

11:50

[SPEAKER_01]: Achso.

11:50

[SPEAKER_01]: Und das finde ich aber sehr sehr schädlich in der Open-Source-Kultur.

11:54

[SPEAKER_01]: Open-Source heißt nicht umsonst.

11:56

[SPEAKER_01]: Achso, das auch nicht.

11:57

[SPEAKER_01]: Okay.

11:57

[SPEAKER_01]: Heißt nicht umsonst, man darf dafür was bezahlen und meistens zahlen die Entwickler mit ihrer Zeit dafür.

12:03

[SPEAKER_01]: Und ich finde das immer sehr schade, dass das so als Null-Euro-Mentalität dann durchgeht.

12:11

[SPEAKER_01]: Hey, das ist ja umsonst, dann kannst du auch für mich was arbeiten.

12:14

[SPEAKER_00]: Also gut das geht natürlich nicht ja wenn jemand für jemanden was bestimmtes machen sollte muss man natürlich alles monetare hinter aber.

12:23

[SPEAKER_01]: Muss ja nicht unbedingt was bezahlt werden aber die die also ich würde es schön finden wenn die leute die open source benutzen mit diesem gedanken rangehen das haben leute in meistens in ihrer freizeit gemacht wenn ich da etwas möchte,

12:38

[SPEAKER_01]: will ich vielleicht ein gegenwert liefern also entweder versuche ich das selber beizutragen diese lösung oder ja wenn man in den meisten fällen kann man was spenden manche wollen ja keine spenden haben weil denen das zu kompliziert ist es einzurichten also weil bei vielen projekten die ich.

12:54

[SPEAKER_01]: wo ich Open Source nutze und meistens, wo es dann etwas kleinere Sachen sind, da versuche ich dann, was zu spenden, entweder in Einmalbetrag oder dauerhaft, dass die Projekte dann am Leben bleiben.

13:09

[SPEAKER_01]: Bei riesigen Projekten, da sage ich mir, da unterstützen schon so viele, da muss ich nicht auch noch was dazugeben, da nehme ich lieber irgendwas, was ich benutze, was kleiner ist, damit die auch was davon haben für ihre Arbeit.

13:22

[SPEAKER_01]: Aber wie gesagt, man muss für Open Source theoretisch nichts bezahlen, aber wenn man nichts zurückgibt, dann sollte man auch nichts erwarten.

13:30

[SPEAKER_00]: Ja, das ist klar.

13:32

[SPEAKER_00]: Das sehe ich auch so.

13:33

[SPEAKER_00]: Bin ich auf deiner Seite.

13:34

[SPEAKER_00]: Können wir eine Partei gründen.

13:40

[SPEAKER_00]: Das sind ja Sachen, von denen habe ich noch nie gehört.

13:43

[SPEAKER_00]: Okay, gut.

13:44

[SPEAKER_00]: Bravo.

13:45

[SPEAKER_00]: Okay, dann wenn wir schon bei Open Source sind.

13:49

[SPEAKER_00]: AI, hast du mitgekriegt?

13:51

[SPEAKER_00]: Also KI oder another intelligence wie ich gerne sage.

13:59

[SPEAKER_01]: Ich versuche.

14:01

[SPEAKER_01]: Zu lachen.

14:02

[SPEAKER_01]: Nein.

14:02

[SPEAKER_01]: Ich versuche AI immer zu vermeiden, weil man da immer impliziert, das ist irgendwie eine Intelligenz.

14:08

[SPEAKER_00]: Bei KI ist es auch eine Intelligenz, eine künstliche Intelligenz.

14:12

[SPEAKER_01]: Ja, aber ich versuche das immer, wenn ich jetzt zum Beispiel mit einem, mit so einem Ding chatte, dann nenne ich das beim Namen ein Large Language Model.

14:20

[SPEAKER_01]: LLM.

14:21

[SPEAKER_01]: Genau.

14:22

[SPEAKER_01]: Gefällt mir besser als AI.

14:24

[SPEAKER_00]: Nee, ich find AI super.

14:26

[SPEAKER_00]: Kann man gut verwenden, sieht gut aus.

14:29

[SPEAKER_00]: Hört man leider nicht vorbei.

14:30

[SPEAKER_00]: LLM ist wie ein Zungen...

14:33

[SPEAKER_00]: Da beißt ihr dir auf die Zunge, wenn ihr nicht aufpasst.

14:36

[SPEAKER_00]: Verrätst dich nur selber.

14:37

[SPEAKER_00]: Large Model Language.

14:39

[SPEAKER_00]: Large LLM.

14:41

[SPEAKER_00]: Large Language Model.

14:43

[SPEAKER_01]: Meine meine kleine Tochter hat mich letztens gefragt was was das was das ist.

14:49

[SPEAKER_00]: Weil du ihr das zum frühstück gelegt hast oder hast du ihr eine nudelsuppe gegeben hast gesagt nur lm essen oder was.

14:56

[SPEAKER_01]: Nein ich experimentiere gerade zu hause mit mit verschiedenen öffentlich zugänglichen modellen die man selber betreiben kann und.

15:09

[SPEAKER_01]: Genau.

15:10

[SPEAKER_01]: Meistens sind Open Source.

15:12

[SPEAKER_01]: Und da wollte sie, sie will das Lesen üben und dann wollte sie ein Buch vorlesen.

15:20

[SPEAKER_01]: Und dann wollte sie ganz hohl und dann habe ich gesagt, hey, was ist denn, wenn wir einfach eine neue Geschichte erfinden?

15:26

[SPEAKER_01]: Sag mir, was drin vorkommen soll und dann geben wir das hier in den Computer ein und dann kommt eine Geschichte raus.

15:31

[SPEAKER_01]: Ja super.

15:32

[SPEAKER_01]: Und das haben wir dann gemacht und da in dem Kontext habe ich ihr dann versucht zu erklären, was jetzt das Ding ist.

15:38

[SPEAKER_01]: Wie alt?

15:40

[SPEAKER_01]: Vier.

15:41

[SPEAKER_01]: Nein nicht vier, sieben.

15:44

[SPEAKER_01]: Sieben.

15:45

[SPEAKER_01]: Ja gut, hast also versucht zu erklären.

15:47

[SPEAKER_01]: Dann habe ich ihr gesagt, da hat jemand alle Bücher genommen, die es auf der Welt gibt,

15:51

[SPEAKER_01]: Sie ganz klein gemacht, klein gequetscht in den Computer und zerrissen.

15:58

[SPEAKER_01]: Alles komprimiert in einen großen kleinen Batzen und der ist jetzt im Computer drin.

16:04

[SPEAKER_00]: Und diese Geschichte rausgekommen, war die Geschichte gut?

16:08

[SPEAKER_01]: Es war eine erfundene Geschichte, sehr einfach.

16:12

[SPEAKER_00]: Ja, das ist bei Geschichten meistens so.

16:15

[SPEAKER_00]: Es war jetzt nur eine DIN-A4-Seite.

16:17

[SPEAKER_00]: Es war nur eine DIN-A4, mehr hätte ich nicht geschafft.

16:20

[SPEAKER_01]: Nein, die hätte ich schon mehr geschafft, aber du hast gesagt, nur 20 Sätze oder sowas.

16:26

[SPEAKER_00]: Und hat deine Tochter jetzt verstanden, was LLM ist?

16:29

[SPEAKER_00]: Ja.

16:30

[SPEAKER_00]: Hat sie verstanden?

16:34

[SPEAKER_00]: Das ist eine neue Generation.

16:35

[SPEAKER_00]: Das ist Generation Z.

16:38

[SPEAKER_00]: Oder ZZ, keine Ahnung.

16:40

[SPEAKER_01]: Ja, ein bisschen graust mich schon davor, was auf die Generation zukommt.

16:45

[SPEAKER_01]: Ach so, was auf die zukommt.

16:46

[SPEAKER_01]: Bei uns hat man ja früher immer mit dem Taschenrechner schon gemeckert, dass du dann nichts mehr lernst.

16:53

[SPEAKER_01]: Oder viereckige Augen vom Wenzel gucken.

16:55

[SPEAKER_01]: Ja, und jetzt kriegst du dann auch noch alles vorgebetet von der KI.

17:00

[SPEAKER_01]: Da brauchst du nichts mehr selber machen.

17:03

[SPEAKER_01]: Die Hochschullehrer und die Lehrer beschweren sich dann, dass die Kinder dann alles nur noch in dieses Ding reinhauen und dann die Ergebnisse von dort benutzen.

17:13

Tja, der Fluch.

17:19

[SPEAKER_00]: Aber wie willst du es zurückdrehen?

17:22

[SPEAKER_00]: Ne, das geht nicht mehr.

17:24

[SPEAKER_01]: Also theoretisch, wenn jetzt diese Firmen wie OpenAI, die diese großen Modelle erstellt haben, also wirklich viel Wissen komprimiert haben, wenn die das jetzt für sich behalten hätten und die nicht rausgegeben hätten, dann hätte es so sein können, dass man hätte es vielleicht zurücknehmen können.

17:46

[SPEAKER_01]: Aber es sind ja auch Modelle in die freie Wildbahn gekommen.

17:50

[SPEAKER_01]: Sogar von OpenAI.

17:54

[SPEAKER_01]: Deswegen glaube ich nicht, dass man das noch wieder zurücknehmen kann.

17:56

[SPEAKER_01]: Ist einmal draußen, jetzt kann das jeder benutzen.

18:00

[SPEAKER_00]: Ja, aber wenn du es wieder ab... Ich muss ja irgendwo hin.

18:04

[SPEAKER_00]: Das ist ja nicht auf meinem Computer.

18:06

[SPEAKER_00]: Doch, auf meinem ist es schon.

18:08

[SPEAKER_00]: Ja, auf deinem.

18:08

[SPEAKER_00]: Aber hier, da ist es doch nicht drauf.

18:10

[SPEAKER_01]: Ne, auf deinem Telefon nicht.

18:13

[SPEAKER_00]: Muss ich doch Kontakt haben mit Altmann, seiner Zentrale, und dann... Ja, das ist ja dann nur der Zugang zu dem Rechenzentrum, wo du das laufen lässt.

18:22

[SPEAKER_01]: Aber für viele Modelle und auch für die großen von den Chinesen, die sind ja komplett... Kannst du komplett runterladen und dann lokal betreiben.

18:30

[SPEAKER_01]: Brauchst halt nur... Ach, komm, jetzt hör auf.

18:32

[SPEAKER_00]: Ja, sicher.

18:32

[SPEAKER_00]: Ach, bitte.

18:33

[SPEAKER_00]: Ja.

18:34

[SPEAKER_00]: Aber ich kann kein Chinesisch.

18:35

[SPEAKER_00]: Wie soll ich das denn lesen dann, was da drin steht?

18:38

[SPEAKER_00]: Nur weil es ein chinesisches Modell heißt, ist ja nicht, dass es nur Chinesisch kann.

18:42

[SPEAKER_01]: Kannst du Deutsch?

18:45

[SPEAKER_01]: Ja.

18:46

[SPEAKER_01]: Was kostet es?

18:49

[SPEAKER_01]: Weniger als man denkt.

18:52

[SPEAKER_01]: Ich habe schon einige Leute gesehen, die haben gesagt, sie haben für 20 Cent ein Minecraft nachgebaut.

19:03

[SPEAKER_00]: Ach du bezahlst pro auftrag dann, also du kannst nicht die software kaufen dann ist sie bei dir sondern du machst halt immer wieder, du kaufst die token das ist wo du immer redest von von dir ich habe da token.

19:17

[SPEAKER_01]: Genau die die ki provider die die rechnen in token.

19:21

[SPEAKER_01]: Und deutschen kann man sich ungefähr so vorstellen ein token ist ungefähr wie eine silbe also wenn du jetzt.

19:30

[SPEAKER_01]: Sprachmodell was fragst dann ist ungefähr eine silbe oder ein halbes wort ungefähr so ein token.

19:35

[SPEAKER_01]: Und so viel mein gott.

19:37

[SPEAKER_01]: Und die lassen sich halt dafür bezahlen wie viele token du rein gibst also dein prompt wie viele token der lang ist.

19:44

[SPEAKER_01]: Und wie viele Token du da rausbekommst, da gibst du dann einen Preis pro eine Million Token, zahlst du dann einen Dollar oder sowas.

19:50

[SPEAKER_00]: Ach das geht ja, eine Million Token, da kann ich ja viel machen.

19:55

[SPEAKER_01]: Ja, das denkst du dir, wir haben auch schon viele Zehntausende Dollar und Euro verballert.

20:01

[SPEAKER_01]: Süchtig, tokensüchtig, also wie ein Geldspielautomat.

20:06

[SPEAKER_01]: So ungefähr.

20:08

[SPEAKER_01]: Also da soll es Firmen gegeben haben, gerade so in der Anfangszeit gesagt haben, du hast heute noch nicht 10.000 Dollar an Token verballert, sieh mal zu, dass du das hinkriegst und fliegst du.

20:19

[SPEAKER_00]: Nein, das ist doch Science-Fiction, das ist doch Sci-Fi.

20:23

[SPEAKER_01]: Ja und seitdem da die Preise angezogen wurden von den großen Anbietern.

20:26

[SPEAKER_01]: Geht's andersrum, du hast schon wieder.

20:30

[SPEAKER_01]: Da fällt den meisten Chefs jetzt auf, hey scheiße, das kostet ja Geld.

20:33

[SPEAKER_00]: Achja, kostet Geld, ihr wolltet doch die Leute loswerden hier.

20:40

[SPEAKER_00]: Also, warum ich jetzt draufkomme auf AI, LLM, KI, keine Ahnung wie du das nennst.

20:51

[SPEAKER_00]: Da hat irgendjemand, ich glaube das war OpenAI, die haben eine KI, eine AI trainiert und wollten ja, dass diese AI, also die in dem gesicherten Raum ist, also die kommen da nicht raus und die sollten irgendwie trainiert werden zu irgendwas.

21:09

[SPEAKER_00]: Und was macht diese KI?

21:11

[SPEAKER_00]: Sie bricht aus eigenständig, das war nicht geplant, das war auch nicht der Auftrag, bricht aus und greift eine andere KI an.

21:22

[SPEAKER_01]: Die hat das Militärgerät auf die andere losgeschickt oder was?

21:27

[SPEAKER_00]: Kein Militär, selber, die kämpfen noch Mann gegen Mann.

21:32

[SPEAKER_00]: So wie Digimon gegen Digimon oder was?

21:37

[SPEAKER_01]: Ich kenne Digimon nicht.

21:38

[SPEAKER_01]: Hast du das nicht mitgekriegt?

21:40

[SPEAKER_01]: Ich habe es glaube ich am Rande gelesen, aber so wirklich tief.

21:42

[SPEAKER_01]: Hat dich nicht interessiert?

21:44

[SPEAKER_00]: Das ist doch eine super Geschichte.

21:47

[SPEAKER_00]: Ja also wenn die ki schon so intelligent ist wenn man schon da oder latschen model sind schon so lange sätze macht dass die selber einen ausbruchsversuch macht unternimmt.

22:00

[SPEAKER_00]: Um aus diesem versuchslabor auszubrechen.

22:04

[SPEAKER_00]: Um da eine andere ki anzugreifen also nicht zu gucken und zu spielen mit dir sondern sie anzugreifen die mal fertig komm her.

22:15

[SPEAKER_00]: Ich finde, das finde ich jetzt, also wenn man das jetzt so weiterdenkt und was da auf uns zu, finde ich das jetzt schon spannend.

22:22

[SPEAKER_00]: Also ich meine, sorry.

22:24

[SPEAKER_01]: Bis dann die KI übernimmt.

22:26

[SPEAKER_01]: Die hat ja dann schon... Nein, ich meine mehr Kontrolle.

22:31

[SPEAKER_00]: Über uns irgendwann.

22:33

[SPEAKER_00]: Hallo?

22:33

[SPEAKER_00]: Das ist ja...

22:35

[SPEAKER_00]: Die werden Krieg gegen uns führen.

22:37

[SPEAKER_00]: Die werden die Maschinen auf uns loslassen.

22:40

[SPEAKER_00]: Wenn du am Band stehst dann heißt es auf einmal hau den Hammer runter lass den runter sausen jetzt.

22:46

[SPEAKER_00]: Ich weiß es nicht mehr wie der Typ ist aber es hat einer zwölf Thesen aufgestellt.

22:51

[SPEAKER_00]: Thesen sind gut hat Martin Luther auch gemacht.

22:53

[SPEAKER_01]: Ja so zwölf Theorien wie das mit der KI enden könnte.

22:58

[SPEAKER_01]: Also die meisten und glaube ich auch so ein bisschen dass die KI irgendwann übernimmt und uns alle fertig macht also so ähnlich wie in den Matrix Filmen wir sind nur noch wenn wir Glück haben Batterien.

23:11

[SPEAKER_01]: Aber da sind auch Szenarien dabei dass die KI,

23:19

[SPEAKER_01]: Die herrschaft übernimmt aber dann im guten für die menschen arbeitet sie sie verwalte dass du dann werte die die ki ist an werten orientiert also an menschlichkeit humanität grundgesetz musste richtig richtig du musst dir einen politiker vorstellen der nicht den billionären sich.

23:41

[SPEAKER_00]: Untergeben fühlt, der einen Rückgrat hat, der Werte vertritt.

23:48

[SPEAKER_00]: Das ist ja nur Fiction, das gibt es nicht mehr, also ehrlich.

23:52

[SPEAKER_00]: Also gut, die 12 Thesen, wäre jetzt schön, wenn du das verlinken würdest für diese 28 Zuhörer, wo diese 12 Thesen sind, die interessieren mich jetzt auch.

24:02

[SPEAKER_01]: Da hat einer ein Video zu gemacht, das habe ich mir zur Hälfte schon angeschaut.

24:05

[SPEAKER_00]: Ach so langweilig ist das, zur Hälfte nur.

24:09

[SPEAKER_00]: Es ist lang, nicht weilig.

24:13

[SPEAKER_00]: Weilig und lang.

24:14

[SPEAKER_00]: Ja, schönes Wort.

24:15

[SPEAKER_00]: Langweilig.

24:16

[SPEAKER_00]: Langweilig.

24:18

[SPEAKER_00]: Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

24:20

[SPEAKER_00]: Sehr gut.

24:20

[SPEAKER_00]: Okay.

24:23

[SPEAKER_00]: Aber dass du dich da nicht dafür interessierst, das wundert mich jetzt.

24:27

[SPEAKER_00]: Das klingt ja hoch und runter.

24:29

[SPEAKER_00]: Ich finde das absolut spannend.

24:32

[SPEAKER_01]: Also ich glaube das unsere Zukunft Matrix oder Terminator ist.

24:35

[SPEAKER_00]: Terminator nicht, Terminator ist ja, das ist ja, nein Terminator, das ist ja 70er Jahre Vorstellung von irgendwelchen Robotern oder was, wir reden hier nicht mehr von Robotern, wir reden hier von Nullen und Einsen, die die Macht übernehmen, die sagen ob du gut oder böse bist.

24:55

[SPEAKER_00]: Ob du eine Muppet-Figur bist oder nicht, ob du singen kannst oder nicht.

24:58

[SPEAKER_00]: Das machen Nullen und Einsen, aber keine Roboter.

25:01

[SPEAKER_00]: Roboter waren ja mechanisch.

25:03

[SPEAKER_01]: Ja, aber die künstliche Intelligenz, mit denen diese betrieben werden, wie das Skynet sich aufgebaut hat, also, passt schon in die Richtung.

25:15

[SPEAKER_00]: Hast du das deiner Tochter auch erklärt?

25:17

[SPEAKER_00]: Noch nicht.

25:18

[SPEAKER_00]: Das wäre auch eine Scheiße.

25:20

[SPEAKER_00]: Hört die unseren Podcast?

25:21

[SPEAKER_00]: Nee.

25:23

[SPEAKER_00]: Hört dir jemand in der Familie einen Podcast?

25:25

[SPEAKER_01]: Nein, weiß ich nicht.

25:27

[SPEAKER_01]: Ich glaube ja, bevor uns die Roboter hier fertig machen, werden uns erst die Nazis noch fertig machen.

25:33

[SPEAKER_00]: Ja, genau.

25:33

[SPEAKER_00]: Die Nazis, die werden damit richtig schön spielen.

25:36

[SPEAKER_00]: Die werden Spaß haben.

25:38

[SPEAKER_00]: Die werden Spaß haben, die Nazis.

25:40

[SPEAKER_00]: Man, das ist eine grausame Sendung, wenn wir hier so weitermachen.

25:44

[SPEAKER_00]: Wir müssen irgendwie das Thema wechseln hier.

25:48

[SPEAKER_00]: Oh, Mamma Mia.

25:55

[SPEAKER_00]: Also im Moment mache ich Muppet-Figuren, auch mit der KI.

26:00

[SPEAKER_00]: Kommt gut an, Leute lieben es.

26:02

[SPEAKER_00]: Ich habe schon eins geliket.

26:05

[SPEAKER_00]: Genau, die Kunstwerke likest du nicht, aber die Muppet-Figur hast du geliket.

26:09

[SPEAKER_00]: Wo ich wirklich eine fremde Idee aufnehme, die man gewohnt ist, die man kennt, ja aber egal.

26:15

[SPEAKER_00]: Wenn ich einen Manga machen würde, würdest du wahrscheinlich auch sagen, boah super.

26:19

[SPEAKER_00]: Kommt drauf an.

26:20

[SPEAKER_00]: Also nicht jeder Manga.

26:21

[SPEAKER_01]: Nee, ich bin nicht der typische Manga Fan, es gibt ein, zwei die gefallen mir aber, ich hab das schon öfter mal versucht mich auch in andere Sachen einzulesen oder anzuschauen oder Anime.

26:31

[SPEAKER_00]: Funktioniert nicht.

26:31

[SPEAKER_00]: Aber nee.

26:32

[SPEAKER_00]: Ist bei mir wie Mickey Maus, obwohl ich jetzt merke ich kann auch kein Donald Duck mehr lesen, ist vorbei.

26:38

[SPEAKER_01]: Aber da dürftest du Donald Duck schon verwenden, weil Mickey Mouse ist ja schon aus der Frist raus, die ist ja frei jetzt.

26:45

[SPEAKER_01]: Ist ja nicht mehr von Walt Disney geschützt.

26:46

[SPEAKER_01]: Ich glaube, Donald Duck auch.

26:48

[SPEAKER_00]: Donald Duck auch schon?

26:49

[SPEAKER_00]: Der ist ja uralt, 70 Jahre.

26:51

[SPEAKER_00]: Ich weiß nicht, ob der schon so alt ist.

26:54

[SPEAKER_00]: Aber es ist ganz komisch, jahrelang konnte ich Donald Duck lesen, also die lustigen Taschenbücher und die Geschichten.

27:00

[SPEAKER_00]: Und seit wann?

27:01

[SPEAKER_00]: Nicht mehr seit dem Präsidenten?

27:02

[SPEAKER_00]: Nein, seit einem Jahr ungefähr.

27:07

[SPEAKER_00]: weil die haben halt auch ihren Stil geändert.

27:10

[SPEAKER_00]: Die haben den Zeichenstil geändert, die haben die Geschichten geändert und das hat mit meinem Donald Duck nach 60 Jahren nichts mehr zu tun.

27:20

[SPEAKER_00]: Unglaublich.

27:21

[SPEAKER_00]: Ich muss jetzt in einer Welt leben ohne meinen Donald.

27:25

[SPEAKER_00]: Oder nur mit den Alten.

27:27

[SPEAKER_00]: Aber ist ja egal.

27:32

[SPEAKER_00]: Ja, Muppets, genau.

27:33

[SPEAKER_00]: Und jetzt kann ich sogar von diesen Muppet-Figuren, die ich dann, ich könnte auch dich als Muppet-Figur nehmen, du siehst sicher gut aus als Muppet-Figur.

27:44

[SPEAKER_00]: Mit deinen Struffelshaaren und dem Bart und sowas.

27:47

[SPEAKER_00]: Könnte man viel draus machen.

27:49

[SPEAKER_00]: Und dann könnte ich daraus noch einen Film machen.

27:52

[SPEAKER_00]: Kleines, so.

27:53

[SPEAKER_00]: Du kannst jetzt Filme produzieren?

27:55

[SPEAKER_00]: Ja, ich hab schon Muppets-Filme schon produziert.

27:57

[SPEAKER_00]: 8-Sekunden-Trailer.

27:58

[SPEAKER_00]: Ei, ei, ei.

27:59

[SPEAKER_00]: 8 Sekunden.

28:00

[SPEAKER_00]: Mit Lied, die singen sogar.

28:03

[SPEAKER_00]: Soulmusiker.

28:05

[SPEAKER_00]: Geht.

28:06

[SPEAKER_00]: Ich weiß zwar jetzt nicht, wie viel Wasser das kostet und wie viel Token oder wer weiß was, ja, aber alles kein Problem mehr.

28:14

[SPEAKER_00]: Innerhalb von einer Minute ist es da.

28:18

[SPEAKER_00]: Also demnächst wirst du auch sehen, dass wir den Kinofilm haben, dann meine große Muppet Show.

28:25

[SPEAKER_00]: Gut, dann kriege ich ja wahrscheinlich eine Klage.

28:27

[SPEAKER_00]: Nee, die muss ich dann anders.

28:28

[SPEAKER_00]: Ich nenne sie Brinchik.

28:30

[SPEAKER_00]: Aber was sagst du zu den Brinchiks?

28:33

[SPEAKER_00]: Oh je, so schlecht?

28:35

[SPEAKER_00]: Oh mein Gott.

28:38

[SPEAKER_00]: Ei, ei, ei.

28:39

[SPEAKER_00]: Interessant.

28:40

[SPEAKER_00]: Was?

28:40

[SPEAKER_00]: Interessant.

28:41

[SPEAKER_00]: Interessant.

28:42

[SPEAKER_00]: Meine Bridgings ist eine Figur, die ich vor 30 Jahren entwickelt habe.

28:50

[SPEAKER_00]: Da habe ich auch ein Bilderbuch gemacht mit meinem Freund zusammen.

28:53

[SPEAKER_00]: Und das ist eine Figur, die hat einen Wiedererkennungseffekt.

28:56

[SPEAKER_00]: Musst du mal machen, musst du mal eine Figur entwickeln, wo du nicht an jemand anders denkst.

29:01

[SPEAKER_00]: Ich meine, es gibt es ja schon alles.

29:04

[SPEAKER_00]: Ja, das wird schwer.

29:05

[SPEAKER_00]: Es wird schwer, genau.

29:06

[SPEAKER_00]: Und jetzt habe ich das gemacht und jetzt habe ich es auch mit KI.

29:11

[SPEAKER_00]: Super, die hat sofort verstanden, wie ein Print-Sheet aussieht.

29:14

[SPEAKER_00]: Die kennt sich damit aus?

29:16

[SPEAKER_00]: Das weiß ich nicht, ob sie sich auskennt, aber sie hat sofort in der Analyse, hat sie sofort verstanden, worum es geht.

29:22

[SPEAKER_00]: Nicht immer, aber doch schon ziemlich gut.

29:27

[SPEAKER_00]: Okay, es gefällt dir nicht.

29:30

[SPEAKER_00]: Dabei sind die so lustig, so schön mit den bunten Punkten.

29:35

[SPEAKER_00]: Deinen Kindern würde es gefallen wahrscheinlich.

29:38

[SPEAKER_00]: Bestimmt.

29:39

[SPEAKER_00]: Aber die kriegen das ja nicht zu sehen.

29:42

[SPEAKER_00]: So, sind wir mit KI fertig?

29:44

[SPEAKER_00]: Nee, ich hab noch ein Thema.

29:47

[SPEAKER_01]: Aber was Lustiges, bitte.

29:49

[SPEAKER_01]: Es ist noch ein bisschen was Lustiges dabei.

29:51

[SPEAKER_01]: Das Ergebnis ist nicht so schön.

29:54

[SPEAKER_01]: Da zersprießen ja überall auf der Welt jetzt diese KI-Zentren aus dem Boden.

30:00

[SPEAKER_01]: in österreich sollte sogar welche gebaut werden deutschland sondern auch schon welche gebaut werden aber in deutschland sind das die die wo das wasser dann weg ist oder was diese diese dinger in deutschland die ein atomkraftwerk brauchen als energiequelle genau so ungefähr also sagt man aber ja okay und in deutschland habe es jetzt ein zwei fälle da haben die das geschafft es zu verhindern dass die dinger nicht gebaut wurden,

30:22

[SPEAKER_00]: Die Bevölkerung ist so doof, die Bevölkerung.

30:26

[SPEAKER_00]: Warum haben die das verhindert?

30:27

[SPEAKER_00]: Hätten die ja keine IKI für Laub vor der Haustür gehabt.

30:33

[SPEAKER_01]: Das kann man sich so ein bisschen wie Nestle vorstellen, die dir das ganze Grundwasser wegsaugen und dir dann einen Brunnen in die Stadt stellen, wo du dann Wasser zapfen kannst.

30:43

[SPEAKER_00]: In dem einen Dorf hat Nestle einen Wasserhahn.

30:49

[SPEAKER_00]: Einen Wasserhahn.

30:51

[SPEAKER_00]: Das ganze Dorf.

30:52

[SPEAKER_00]: Und dann hab ich gesagt, da könnt ihr das Wasser holen jetzt.

30:56

[SPEAKER_01]: Aber ich glaube nicht mal, dass du sowas bei einem KI-Zentrum bekommst.

30:58

[SPEAKER_01]: Weil wenn du ein KI-Zentrum in deiner Gemeinde hast, dann hast du erhöhten Stromverbrauch für die ganze Gemeinde.

31:05

[SPEAKER_01]: Gut, in Deutschland haben wir eine Strompreisbindung, die über das ganze Land geht.

31:09

[SPEAKER_01]: Das heißt, wird noch ein bisschen verteilt.

31:12

[SPEAKER_01]: Also du musst jetzt nicht in deiner Gemeinde wahrscheinlich sofort viel mehr Geld bezahlen, aber die saugen dir dann das ganze Wasser noch weg.

31:16

[SPEAKER_01]: Und das andere Schöne ist Summen.

31:22

[SPEAKER_00]: Das habe ich noch nicht gehört.

31:23

[SPEAKER_00]: Das ist ja schlimmer als Windräder.

31:26

[SPEAKER_00]: Windräder machen ja nur schlopp, schlopp, schlopp.

31:33

[SPEAKER_01]: Sehr grausam.

31:34

[SPEAKER_01]: Da gab es in den USA eine Anhörung, da war der Lewis Rossman da und hat das gefilmt.

31:41

[SPEAKER_01]: Und da war eine Anhörung vor so einem Council und da hatten sich 1400 Bürger darum bemüht, dass in dieser Gemeinde kein KI-Zentrum gebaut wird.

31:54

[SPEAKER_01]: Da hat vor vielen, vielen Jahren ein Bürger

31:57

[SPEAKER_01]: Ungefähr 10 Hektar Land, ich glaube ungefähr 10 Hektar waren es, der Stadt für 10 Dollar verkauft und gesagt, hey da baut ihr bitte einen Park drauf.

32:05

[SPEAKER_01]: Der ist jetzt schon tot.

32:06

[SPEAKER_00]: Genau, da habe ich auch gelesen.

32:08

[SPEAKER_01]: Und der Bürgermeister hat sich gedacht, naja, was soll denn mit einem Park, da ist ein KI-Zentrum doch, wie schön.

32:15

[SPEAKER_01]: Und jetzt hat er das Ding für 10 Millionen verkauft und die bauen jetzt ein schönes KI-Zentrum dahin.

32:20

[SPEAKER_01]: Und dann haben die leute da vorgesprochen und einen sprecher den fand ich richtig interessant der hat also die haben halt nur eine bestimmte redezeit gehabt.

32:30

[SPEAKER_01]: Sie vorne ans pult hingestellt und sein telefon ausgeholt hat sich zum publikum umgedreht die paar leute die da waren hat gesagt ich habe hier auf meinem telefon jetzt so eine so eine soundpegel app.

32:41

[SPEAKER_01]: Und ihr summt jetzt bitte so laut, bis wir 72 Dezibel erreichen.

32:46

[SPEAKER_01]: Und das macht ihr bitte, solange ich rede, also die ganzen drei Minuten."

32:49

[SPEAKER_01]: Dann hat er angestimmt und hat dann immer lauter.

32:54

[SPEAKER_01]: Und er hat gesagt, so, das bitte halten und hat dann angefangen zu reden.

32:57

[SPEAKER_01]: Er hat gesagt, das Geräusch, das werdet ihr jetzt die nächste Zeit, 24 Stunden, sieben Tage die Woche hören.

33:05

[SPEAKER_00]: Die entscheidung war gefallen oder die leute haben kapiert worum es geht oder.

33:11

[SPEAKER_01]: Die ganzen leute die denen war schon klar dass das zentrum nicht gut für sie ist leider leider war der bürgermeister nicht da der war schon irgendwo verschwunden hat sein haus vor 500 schon in dem dorf verkauft.

33:23

[SPEAKER_01]: der hatte sich schon längst entschieden wir bauen das ding und wir machen nichts mehr dagegen.

33:27

[SPEAKER_01]: Und ich bin weg.

33:28

[SPEAKER_01]: Das war, da saßen glaube ich zwei leute vor dem council ein mann und eine frau und am ende als alle redner dran waren hat er einen,

33:39

[SPEAKER_01]: ein ein pressestatement vorgelesen wie schön dass ihr da wart hier wir machen da aber nichts dagegen und das beste war, während dieses meeting da lief da hat schon irgendeiner von den pr leuten von denen auf ich glaube facebook oder irgendwo ein beitrag geteilt hey das ding wird gebaut.

33:58

[SPEAKER_01]: Eine rednerin gemeint wollt ihr mich verarschen wir reden uns jetzt wir reden jetzt hier und das bringt überhaupt nichts weil ihr habt euch da schon längst entschieden das seid ihr für arschlöcher.

34:09

[SPEAKER_00]: Super.

34:11

[SPEAKER_01]: Die kriegen jetzt keinen schönen Park, die kriegen jetzt ein KI-Zentrum.

34:15

[SPEAKER_01]: Den ganzen Tag.

34:17

[SPEAKER_01]: Und das Beste ist ja wirklich, der Bürgermeister hat sein Haus in dem Dorf schon verkauft.

34:20

[SPEAKER_00]: Das ist doch unglaublich.

34:24

[SPEAKER_00]: Ja das ist ja, da komme ich jetzt auf Spahn hier.

34:28

[SPEAKER_00]: Wir haben es ja leider verpasst, wir waren ja in Sendepause, in kognitiver...

34:38

[SPEAKER_00]: Ruhephase, da haben wir ja leider den schönen Abgang von Herrn Spahn verpasst.

34:44

[SPEAKER_01]: Hast du mitgekriegt?

34:45

[SPEAKER_01]: Hast du verfolgt?

34:47

[SPEAKER_01]: Ich habe das mitbekommen, dass der seinen Posten aufgegeben hat und warum er seinen Posten aufgegeben hat.

34:52

[SPEAKER_01]: Musste, musste.

34:54

[SPEAKER_01]: Hat er ja freiwillig gemacht.

34:55

[SPEAKER_01]: Dass heute noch jemand zurücktritt ist ja schon was.

34:58

[SPEAKER_00]: Also ob er es freiwillig gemacht hat.

35:01

[SPEAKER_00]: Naja aber, öffentlich wirksam ist ja selber zurückgetreten.

35:07

[SPEAKER_00]: Ja weil das kann man, man kann politische Ämter nicht mit Familie verknüpfen, das geht nicht.

35:13

[SPEAKER_01]: Der März wird wahrscheinlich irgendwie sowas gesagt haben,

35:16

[SPEAKER_01]: Spahn das war jetzt ein riesen scheiße, entweder trittst du jetzt selber zurück.

35:19

[SPEAKER_00]: Der hat doch vorher auch scheiße gemacht, also da hat er nichts gesagt oder wie.

35:23

[SPEAKER_01]: Naja aber das ist ja ganz stark gegen die christlichen Interessen.

35:28

[SPEAKER_00]: So schlimm kann das ja nicht sein, so schlimm kann es ja nicht sein, der andere, der Streeck ist ja immer noch da, der ist ja auch mit dem Leih, also man sagt, der hat ja auch mit Leihmutterschaft in Amerika sein Baby gekriegt.

35:41

[SPEAKER_01]: Ja man sagt, der hat es doch direkt auf Facebook geteilt.

35:45

[SPEAKER_00]: Ja, aber, hallo, also wenn du sagst, es ist mit dem christlichen Menschenbild nicht so ver... von der CDU, dann musst du auch sagen, muss der Streak auch gehen.

35:52

[SPEAKER_00]: Hallo?

35:54

[SPEAKER_00]: Da wird aber nicht drüber geredet.

35:56

[SPEAKER_00]: Hallo?

35:56

[SPEAKER_00]: Da ist ja schon einer gegangen.

35:57

[SPEAKER_00]: Die wollen das Thema wahrscheinlich schön unter den Teppich.

36:00

[SPEAKER_00]: Die wollen darüber nicht reden, das ist schon klar.

36:02

[SPEAKER_00]: Super.

36:03

[SPEAKER_00]: Hast du das Foto gesehen, wo der Vater, das sind ja zwei Väter jetzt, also ich möchte jetzt keine Witze drüber machen, aber das sind ja zwei Väter, der eine Vater macht so ein Selfie, da siehst du seinen Kopf da, so ein Drittel von dem Foto und im Hintergrund siehst du Herrn Spahn am Kinderwagen stehen.

36:22

[SPEAKER_00]: Das ist so ein Foto wie bei mir, wenn ich in meinem Familienalbum gucke, wo meine Mutter in den 60er Jahren, da waren dann auch solche Fotos drin, wo einer am Kinderwagen stand und dann war das Kind da drin und das wurde dann fotografiert.

36:39

[SPEAKER_00]: Als Beweis, dass ein Baby da ist.

36:42

[SPEAKER_00]: Das Baby hast du aber nicht gesehen.

36:44

[SPEAKER_00]: Es wird nicht auf den Arm genommen.

36:46

[SPEAKER_00]: Georg heißt der übrigens.

36:47

[SPEAKER_00]: Der wird ein schweres Leben haben, Georg.

36:49

[SPEAKER_00]: Was ist denn das für ein Name?

36:50

[SPEAKER_00]: Georg.

36:51

[SPEAKER_00]: Aber egal, gut.

36:53

[SPEAKER_00]: Ein Deutscher.

36:54

[SPEAKER_00]: Das Interessante ist aber, er sagt ja Familie und Ding.

36:58

[SPEAKER_00]: Das hat er jetzt gemerkt, das kann man nicht verbinden.

37:00

[SPEAKER_00]: Deswegen hat er sich entschlossen, den Geschäftsführerposten aufzugeben.

37:06

[SPEAKER_00]: Aber der ist ja immer noch im Bundestag.

37:09

[SPEAKER_00]: Der hat ja nicht sein Bundestagsmandat aufgegeben.

37:12

[SPEAKER_00]: Der hat ja nur den Geschäftsführerposten aufgegeben.

37:15

[SPEAKER_00]: Im Bundestag ist er ja trotzdem.

37:17

[SPEAKER_00]: Wie geht denn das jetzt zusammen?

37:20

[SPEAKER_00]: Nimmt der das Bibel jetzt mit?

37:23

[SPEAKER_00]: Im Bundestag?

37:25

[SPEAKER_01]: wäre jetzt ein die haben die früher ja gemacht die grünen ich bin mir nicht ganz sicher aber ich glaube da haben sich mal.

37:31

[SPEAKER_01]: Frauen dafür einsetzen wollen dass sie im bundestag auch ihr kind mitnehmen dürfen auch dort stillen dürfen ja die grünen haben das gemacht ja jetzt darf der spannungsvolle stillen geht nicht also das funktioniert der kann ja eine brustprothese anziehen wo dann mich rauskommt.

37:46

[SPEAKER_00]: Das gibt's.

37:52

[SPEAKER_00]: Bestimmt.

37:53

[SPEAKER_00]: Also wenn es das nicht gibt, dann wäre das eine Geschäftsidee, dann sollten wir so eine Brustprothese mit Milchkanal.

38:01

[SPEAKER_01]: Ja aber hat der Spahn noch so viel Verantwortung, dass er so viel Kohle wie für die Masken raushauen kann.

38:07

[SPEAKER_00]: Du meinst, der Spahn soll das machen?

38:09

[SPEAKER_00]: Ne, mit dem mache ich kein Business.

38:11

[SPEAKER_00]: Der kann das ja gleich groß einkaufen.

38:13

[SPEAKER_00]: Fürs ganze Land.

38:14

[SPEAKER_00]: Er soll es dann kaufen, genau.

38:15

[SPEAKER_00]: Für alle Männer.

38:16

[SPEAKER_00]: Für alle Männer in Deutschland.

38:18

[SPEAKER_00]: Sehr gute, sehr gute Idee.

38:21

[SPEAKER_00]: Man, Norman, bin ich froh, dass der...

38:23

[SPEAKER_00]: Der ist ja nicht weg.

38:23

[SPEAKER_00]: Eigentlich müsste ich sagen, bin ich froh, dass der weg ist, aber der ist ja nicht weg.

38:26

[SPEAKER_00]: Unglaublich.

38:28

[SPEAKER_00]: Und dann kriegst du mit, was der Herr Merz macht?

38:31

[SPEAKER_00]: Also, verstehst du das?

38:33

[SPEAKER_00]: Er macht ja eine Kabinettsumbildung.

38:35

[SPEAKER_00]: Verstehst du das?

38:39

[SPEAKER_00]: Nö.

38:40

[SPEAKER_00]: Du musst reden, das ist ein Podcast, also Kopf schütteln kriegen die Kunden nicht mit, also unsere Hörer.

38:47

[SPEAKER_01]: Ich hab das versucht hin und wieder mal mitzukriegen, was da jetzt so gerade passiert, aber so wirklich.

38:53

[SPEAKER_00]: Ich komm's ja nicht mehr hinterher, diese Rochade und dieses Auswechseln.

38:58

[SPEAKER_00]: Aber interessant ist doch, man muss sich das mal so vorstellen, der Herr Merz, der ja noch nie ein Amt gehabt hat, noch nie,

39:09

[SPEAKER_00]: Nicht mal Bürgermeister.

39:12

[SPEAKER_00]: Nicht mal Ortsvorsitzender vom Briefmarkenverein.

39:17

[SPEAKER_00]: Bist du da sicher?

39:18

[SPEAKER_01]: Nicht, dass wir jetzt dem März noch was unterstellen.

39:21

[SPEAKER_00]: Dass der irgendwo einen Kanickelzüchterverein, Kanickelzüchterverein, das könnte vielleicht gewesen sein.

39:27

[SPEAKER_00]: Ist ja egal.

39:28

[SPEAKER_00]: Der geht hin und sagt, der nutzt diesen Spanabgang zu einer großen Erneuerung.

39:39

[SPEAKER_00]: Erneuerung.

39:42

[SPEAKER_00]: Nach anderthalb Jahren, wohlgemerkt, ich meine, das ist die Partei, die die Wirtschaftskompetenz hat, die von allen Leuten hoch geachtet wird, ja, wie tolle Politik.

39:53

[SPEAKER_00]: Wir kriegen jetzt endlich das Wachstum wieder.

39:57

[SPEAKER_00]: Ja, genau.

39:58

[SPEAKER_00]: Nach anderthalb Jahren geht der hin und fängt an, einzelne Posten wegzunehmen, die Leute zu

40:06

[SPEAKER_00]: entmachten, die wagen, die wird nach anderthalb Jahren Gesundheitsministerium, was sie ja angeblich sehr gut gemacht hat, wird sie von ihren Posten weggenommen, da kommt ein neuer drauf, der Linnemann, der vor anderthalb Jahren gesagt hat, ich kann das nicht machen, was würden die Wähler denken, wenn ich jetzt Gesundheitsminister mache, jetzt kann das auf einmal nach einem Jahr, ich weiß nicht wo der...

40:30

[SPEAKER_00]: Vielleicht denken sich jetzt die Wähler nichts mehr.

40:34

[SPEAKER_00]: Es hat ja er gesagt, die Wähler haben dazu gar nichts gesagt.

40:37

[SPEAKER_00]: Lindemann hat ja gesagt, er könnte es den Leuten nicht verkaufen, jetzt kann er es schon verkaufen.

40:44

[SPEAKER_00]: Und jetzt kommt der Punkt, da redet aber keiner drüber.

40:49

[SPEAKER_00]: Ist dir mal aufgefallen, dass dieser ganze Rochat, und das ist ja nicht 1, 2, 3, das sind ja x, man kann die gar nicht mehr alle aufzählen.

40:59

[SPEAKER_00]: Das sind alles CDUler.

41:03

[SPEAKER_00]: Keine CSUler.

41:04

[SPEAKER_00]: Nein.

41:07

[SPEAKER_00]: Kein SPDler.

41:10

[SPEAKER_01]: Das heißt...

41:12

[SPEAKER_01]: Auch keine CSUler.

41:13

[SPEAKER_01]: Nein.

41:15

[SPEAKER_01]: Und es waren vorher CSU-Leute?

41:16

[SPEAKER_00]: Es gibt CSU-Leute.

41:18

[SPEAKER_00]: Dobrindt ist ja ein CSUler.

41:19

[SPEAKER_00]: Ja, aber der wird jetzt nicht gehen.

41:20

[SPEAKER_00]: Und ein Rainer, der ist auch ein CDUler.

41:23

[SPEAKER_01]: Aber wird jetzt jemand von der CSU durch jemand von der CDU ausgetauscht?

41:27

[SPEAKER_00]: Nein, nein.

41:28

[SPEAKER_00]: Nein?

41:28

[SPEAKER_00]: Okay.

41:29

[SPEAKER_00]: Der Merz tauscht nur CDUler auf.

41:33

[SPEAKER_00]: Setzt sie um, entlässt sie, mit dem Verkehrsmünder, genau.

41:39

[SPEAKER_00]: Das heißt er macht eine große, er ist ja der Kanzler, er ist ja der Kanzler von dem ganzen Haufen.

41:45

[SPEAKER_00]: Jetzt geht der hin und sagt ich mache jetzt so eine große Reform und ich haue alle, ja eigentlich müsste man sehr bösartig sagen, ich haue jetzt alle Loser von der CDU raus und er setzt die neu.

41:57

[SPEAKER_00]: Aber eigentlich müsst ihr ja sagen, es gibt ja auch Loser in der SPD, es gibt ja auch Loser in der CSU, müsst ihr eigentlich.

42:03

[SPEAKER_01]: Wie sind denn da die Regeln, also wie kann denn ein Minister ein Land werden, macht das nur der Bundeskanzler oder brauchst du da auch...

42:11

[SPEAKER_00]: Das macht der Bundespräsident glaube ich.

42:13

[SPEAKER_00]: Ich glaube diese Vereidigung macht der Bundespräsident.

42:16

[SPEAKER_00]: Die Ministerposten werden vergeben in den Koalitionsverhandlungen, da geht es dann darum, wer wird denn Vizekanzler, wer wird Außenminister.

42:24

[SPEAKER_01]: Aber es muss jetzt keine Wahl drum geben, also die müssen sich nur verständigen, wer das macht.

42:29

[SPEAKER_00]: Nein, nicht einmal das, weil dann geht die Partei X hin und sagt, also ich möchte gerne für meinen Posten, den wir ja ausgehandelt haben, Außenminister nehme ich den Herrn X und für den Ministerposten nehme ich die Frau X und hier die Staatssekretär, das machen die Parteien selber.

42:48

[SPEAKER_00]: Und dann sagen die, Franz, bitte unterschreiben.

42:50

[SPEAKER_00]: Und dann geht es zum Steinmeier und der vereidigt dann die Minister.

42:57

[SPEAKER_01]: Das heißt, der Bundeskanzler kann die degradieren und sagen, du bist jetzt nicht mehr Minister.

43:07

[SPEAKER_00]: Der Steinmeier muss sie entlassen.

43:10

[SPEAKER_00]: Der Steinmeier.

43:10

[SPEAKER_01]: Ja, aber wie war denn das damals mit dem Scholz und mit dem... Ach, der Lindner.

43:16

[SPEAKER_01]: Der wurde doch auch... Ja, die sind ja zurückgetreten.

43:18

[SPEAKER_01]: Nee, nee, nee.

43:19

[SPEAKER_01]: Der Lindner wurde von seinen Posten enthoben.

43:21

[SPEAKER_01]: Der ist nicht zurückgetreten.

43:24

[SPEAKER_00]: Das kann natürlich sein, dass der enthoben worden ist, weil die gesagt haben, okay... Ja, aber wer kann das?

43:29

[SPEAKER_00]: Macht das dann der Bundeskanzler?

43:30

[SPEAKER_00]: Sagt der, ich enthebe den jetzt von seinen Posten?

43:32

[SPEAKER_00]: Das muss ja sein.

43:34

[SPEAKER_00]: Wer soll es denn sonst machen?

43:36

[SPEAKER_00]: Der Bundespräsident wird das nicht machen.

43:38

[SPEAKER_00]: Also...

43:39

[SPEAKER_00]: Und es war ja ein FDPler auch noch dabei, der eine FDPler, der gesagt hat, nee, ich trete nicht, also ich bleibe weiter an meinem Amt, der Verkehrsminister glaube ich, oder was war der?

43:49

[SPEAKER_00]: Weiß ich gar nicht.

43:50

[SPEAKER_00]: Ich weiß, wen du meinst.

43:51

[SPEAKER_00]: Genau, einer war ja da, der gesagt hat, nee, also den Scheiß da, den der Lindner macht, das mache ich nicht und ich bleibe auf meinem Posten und dann hat er den weitergemacht.

44:01

[SPEAKER_00]: Aber das ging dann von den Koalitionären aus, das waren ja,

44:07

[SPEAKER_00]: Das war schon so lange her.

44:08

[SPEAKER_00]: Das waren ja drei Parteien.

44:10

[SPEAKER_00]: Das war ja SPD, Grüne und FDP.

44:13

[SPEAKER_00]: Ja, so wie jetzt.

44:14

[SPEAKER_00]: Drei Parteien.

44:15

[SPEAKER_00]: Und dann hat die FDP sich hingestellt und dann haben die halt gesagt, okay, dann könnte er gehen.

44:20

[SPEAKER_00]: Wäre das jetzt genau... Ich glaube, der ist... Ist der nicht gegangen?

44:24

[SPEAKER_01]: Nein, der Olaf hat den rausgeschmissen.

44:26

[SPEAKER_01]: Da bin ich mir ziemlich sicher.

44:28

[SPEAKER_00]: Ja gut, Olaf war Kanzler.

44:30

[SPEAKER_00]: Ich meine, der hat ihn rausgeschmissen.

44:33

[SPEAKER_00]: Der Kanzler hat ja so eine Gewalt.

44:36

[SPEAKER_00]: Das Problem ist halt nur, der Kanzler ist ja in dem Sinne auch der Parteivorsitzende der CDU.

44:46

[SPEAKER_00]: Kommt ja noch dazu.

44:48

[SPEAKER_00]: Und warum der jetzt nicht sagt, Kollegen, wir machen jetzt hier eine Umbildung, wir müssen hier das ändern, wir brauchen jetzt hier mehr Dampf, mehr Drive.

44:55

[SPEAKER_00]: Und warum er nicht die anderen mit ins Boot nimmt, sondern sagt, nee, nee, ich schmeiß jetzt nur meine CDU da raus oder mach da neue und ihr könnt weiter mit euren Säckln zusammenarbeiten.

45:06

[SPEAKER_00]: Ich mein, das ist doch ein Superscheißbild.

45:10

[SPEAKER_00]: Nach anderthalb Jahren haben die Leute in Posten gehoben, die es nicht können.

45:16

[SPEAKER_00]: Die man wieder wegholen muss?

45:22

[SPEAKER_00]: Warum redet da keiner mit Merz drüber?

45:24

[SPEAKER_00]: Keine Ahnung.

45:24

[SPEAKER_00]: Wahrscheinlich haben sie nicht so zusammengearbeitet, wie sie sich das vorgestellt haben.

45:29

[SPEAKER_00]: Gibt es kein gutes Personal in der CDU?

45:31

[SPEAKER_00]: Es sind doch Fragen, die jetzt auftauchen.

45:34

[SPEAKER_00]: Nach anderthalb Jahren.

45:36

[SPEAKER_00]: Kann es ja noch nie sein, das Ganze sind immer noch 20 Jahre, die sind verbraucht.

45:39

[SPEAKER_00]: Nee, die sind ja ganz frisch.

45:43

[SPEAKER_00]: Und jetzt wurden sie schon ausgetauscht.

45:44

[SPEAKER_00]: Und warum sind die dann bei der SPD so gut?

45:47

[SPEAKER_00]: Also ich meine, dass man da nichts austauschen muss.

45:50

[SPEAKER_00]: Sind das solche Korrelationen?

45:51

[SPEAKER_00]: Und bei der CSU natürlich auch.

45:54

[SPEAKER_00]: Keiner stellt diese Frage.

45:56

[SPEAKER_00]: Also wir stellen sie hier als Podcast.

45:57

[SPEAKER_00]: Wir stellen die jetzt im öffentlichen Raum.

46:01

[SPEAKER_01]: Sind die neuen Mister schon ernannt worden?

46:09

[SPEAKER_00]: Die neuen Minister sind ernannt worden, aber es gibt da ja ein Problem, dass die vom Parlament, vorm Parlament müssen die vereidigt werden.

46:24

[SPEAKER_00]: Und der Franz hat jetzt gerade keine Zeit, weil er im Urlaub ist.

46:27

[SPEAKER_00]: Genau, er kann das nicht.

46:29

[SPEAKER_00]: Und es gibt ja Diskussionen, Verfassungsrechtler und sowas, die gesagt haben, das ist eigentlich nicht vorgesehen.

46:35

[SPEAKER_00]: Das soll zeitnah sein, also von der Ernennungsurkunde vom Ministerpräsidenten im Parlament, diese Ernennung oder diese Bestätigung im Parlament, die er jetzt auf nach der Sommerpause verschoben hat.

46:48

[SPEAKER_00]: Das hat es noch nie gegeben.

46:50

[SPEAKER_00]: Noch nie.

46:51

[SPEAKER_00]: Aber er will jetzt nicht das Parlament herholen, dass die Leute aus dem Sommerurlaub kommen.

46:55

[SPEAKER_00]: Ach die armen Schweine.

46:58

[SPEAKER_00]: Ich meine, hallo?

46:59

[SPEAKER_00]: Können die vielleicht auch mal arbeiten für ihr Geld?

47:01

[SPEAKER_00]: Können die mal eine Leistung bringen?

47:04

[SPEAKER_00]: Ne, die dürfen ihren Urlaub zu Ende machen, aber wir sind die Schlechtleister, ja?

47:09

[SPEAKER_00]: Die mehr Stunden arbeiten sollten, vielleicht weniger Urlaub, weniger krank machen etc.

47:14

[SPEAKER_00]: Aber seine Minister-, also sein Parlament kann in Urlaub bleiben.

47:19

[SPEAKER_00]: Das braucht nicht kommen.

47:20

[SPEAKER_00]: Hä?

47:22

[SPEAKER_00]: Aber, sorry.

47:24

[SPEAKER_00]: Die werden halt jetzt, diese zwei Minister, das ist ja, was ist denn das?

47:28

[SPEAKER_00]: Das ist der Lindemann und da wird noch einer sein.

47:34

[SPEAKER_00]: Die werden halt erst nach der Sommerpause vor dem Parlament dann.

47:40

[SPEAKER_01]: Hätten die jetzt dann überhaupt was zu tun, wenn die alle im Urlaub sind?

47:46

[SPEAKER_00]: Na ja, auf jeden Fall musst du ja Entscheidungen treffen.

47:48

[SPEAKER_00]: Also schau dir mal den Drohnenvorfall an in Dresden oder was.

47:52

[SPEAKER_00]: Da kann ja der Dobrindt nicht sagen, ich geh jetzt in Urlaub und komm da nicht.

47:55

[SPEAKER_00]: Nee, der muss dann da hin.

47:57

[SPEAKER_00]: Der muss sich das angucken.

47:58

[SPEAKER_00]: Du weißt, von was ich rede.

48:00

[SPEAKER_00]: Ja, aber was macht er?

48:01

[SPEAKER_00]: Er stellt Forderungen in die Kameras und es gut ist.

48:03

[SPEAKER_00]: Er redet halt.

48:04

[SPEAKER_00]: Aber trotzdem, das Gesicht eines Ministers, das zeigt, hallo, ich kümmere mich darum.

48:10

[SPEAKER_00]: Bei uns wäre das nicht passiert oder was auch immer, was er dann sagt.

48:12

[SPEAKER_00]: Keine Ahnung.

48:13

[SPEAKER_00]: Das war ja in Leipzig beim Osten.

48:14

[SPEAKER_00]: Er sagt dann, wir müssen das, wir müssen aufrüsten, wir müssen da mehr machen.

48:18

[SPEAKER_00]: Das sagt er dann.

48:19

[SPEAKER_00]: Also ich meine, drei Tage vorher hat er gesagt, wir möchten gerne, dass die Linksextremisten und die Islamisten müssen

48:28

[SPEAKER_00]: mehr in den Fokus kommen.

48:35

[SPEAKER_00]: Und wo ist die Spitze der Straftaten?

48:38

[SPEAKER_00]: Wo passieren die Straftaten hauptsächlich?

48:42

[SPEAKER_00]: Im rechten Bereich.

48:43

[SPEAKER_00]: Ja, aber da soll man nicht hinschauen.

48:45

[SPEAKER_00]: Ja, oder da haben wir jetzt ein Jahr lang hingeschaut und das langt jetzt wieder.

48:49

[SPEAKER_00]: Jetzt müssen wir wieder auf die Linken und auf die Islamisten gucken.

48:52

[SPEAKER_00]: Kaum sagt er das,

48:55

[SPEAKER_00]: Kommt diese Drohne, ich will jetzt nicht sagen, ich weiß von wem die ist oder keine Ahnung, aber das ist nicht von Linksextremisten, glaube ich nicht.

49:04

[SPEAKER_00]: Und von Islamisten auch nicht, die sind viel zu doof dafür.

49:07

[SPEAKER_00]: Aber könnte ja von Putin sein, weil es ja angeblich neben einer ukrainischen Liefermaschine, also einer Antonov,

49:21

[SPEAKER_00]: Antonow war Ukraine oder Antonow ist Russland?

49:25

[SPEAKER_00]: Das weißt du nicht.

49:26

[SPEAKER_00]: Was weißt du heute überhaupt?

49:27

[SPEAKER_00]: Das könnte ich jetzt nicht unterscheiden.

49:28

[SPEAKER_00]: Das sind zwei verschiedene Länder.

49:32

[SPEAKER_00]: Das könnte ich nicht, wie kann ich nicht unterscheiden.

49:35

[SPEAKER_00]: Mein Laptop ist raus.

49:36

[SPEAKER_01]: Antonow, meinst du jetzt das Flugzeug?

49:37

[SPEAKER_00]: Ja natürlich.

49:39

[SPEAKER_00]: Hast du nicht gesehen die fotos die bilder hast du nicht gesehen vor diesem riesen schiff ist ein riesen schiff, ich glaube das größte flugzeug der welt.

49:48

[SPEAKER_01]: Ich würde sagen das ist ein russisches flugzeug aber das ist wahrscheinlich so alt dass es in der sowjetunion entwickelt wurde und dann könnte es auch ukraine sein.

50:03

[SPEAKER_00]: ist ein ukrainischer früherer sowjetischer produzent von flugzeugen, bin ich gut?

50:10

[SPEAKER_00]: Genau das habe ich gesagt.

50:11

[SPEAKER_01]: Was hast du gesagt?

50:13

[SPEAKER_01]: Dass es wahrscheinlich unter der sowjetunion entstanden ist und da wäre ich mir jetzt nicht sicher ob es jetzt ukrainisch oder russisch wäre.

50:19

[SPEAKER_00]: Ich habe ja schon gesagt, aber es ist russisch, Antonow ist russisch.

50:23

[SPEAKER_00]: Nein, ukrainisch.

50:30

[SPEAKER_00]: Und jetzt diskutieren sie darüber, wer sich, finde ich auch lustig, wer sich darum kümmern darf.

50:35

[SPEAKER_00]: Also wer ist das?

50:36

[SPEAKER_00]: Darf die Bundeswehr sich darum kümmern?

50:37

[SPEAKER_00]: Darf die Bundespolizei?

50:39

[SPEAKER_00]: Darf die Landespolizei?

50:44

[SPEAKER_00]: Gute Frage, die sie sich stellen ist ja, wenn du so eine Drohne siehst, also wenn der Alarm kommt, oh ich habe eine Drohne, da ist eine Drohne am Flughafen.

50:58

[SPEAKER_00]: Wie viel zeit hast du denn dann um die drohne zu bekämpfen stunden tage.

51:06

[SPEAKER_01]: Minuten sekunden.

51:11

[SPEAKER_01]: Ich habe mir das mal angeschaut da waren ein paar reporter in der in der ukraine.

51:17

[SPEAKER_01]: Und da gibt es einen haufen drohnenangriff also jetzt nicht diese riesen drohnen wie die amerikaner sie haben das sind ja.

51:24

[SPEAKER_01]: handelsübliche drohnen die keine ahnung in die hand passen ist ja sind schon ein bisschen größer als die diese großen drohnen die du heutzutage auch kaufen kannst die fliegen da die ganze zeit durch die gegend tragen sprengstoff mit sich und und die haben dann.

51:40

[SPEAKER_01]: Es war so eine hauptstraße und diese hauptstraße die war komplett oben mit so einem netz überspannt also als wärst du in so einem vogelkäfig dran, damit die drohnen sich da drin verfangen und du nichts abkriegst.

51:53

[SPEAKER_01]: Und deswegen sage ich also wenn du dich schon mit einem netz schützen musst damit du nicht.

52:00

[SPEAKER_01]: Am flughafen geht es jetzt schlecht.

52:01

[SPEAKER_01]: Ja ja aber damit du nicht angegriffen werden kannst.

52:04

[SPEAKER_00]: Aber netz ist doch was nettes also netz.

52:08

[SPEAKER_01]: Ja aber das Netz ist sofort da also wenn die Drohne da rein fliegt dann muss nicht erst noch mal jemand drauf ziehen und das abschießen das Netz ist da deswegen sage ich die Geschwindigkeit, wie du so eine Drohne abwehren musst da wird unser deutscher Polizeiapparat wenn die erst noch beim Dobrindt anrufen müssen ja, was machen wir denn jetzt.

52:25

[SPEAKER_00]: Und jetzt geht die Diskussion ja los also wer könnte denn,

52:29

[SPEAKER_00]: am schnellsten reagieren.

52:31

[SPEAKER_01]: Ja aber was ich nicht so ganz verstehe, um den Flugplätzen herum, da gibt es no fly zones für so Drohnen, da darfst du keine, da darfst du deine private Drohne nicht steigen lassen.

52:41

[SPEAKER_00]: Ja deine private, aber das ist ja, meinst du der Putin, wenn es der Putin war, ich weiß es nicht.

52:45

[SPEAKER_00]: Ja aber der Luftraum der wird doch überwacht.

52:49

[SPEAKER_00]: Die gehen mit Radar, kann man die nicht überwachen.

52:52

[SPEAKER_01]: Wenn du jetzt mit deiner Drohne da hängst und am Flughafen damit rumspielst,

52:57

[SPEAKER_01]: Da sind ganz schnell ein paar Beamte da und schicken dich da weg.

53:01

[SPEAKER_00]: Ja weil du ja eine halbe Stunde da rum spielst aber wenn ich jetzt also angenommen sagen wir mal ich wäre jetzt in nordkorea das ist ja ein schrittenstaat ich werde zum nordkoreaner dann spiele ich ja nicht so dann gehe ich dahin.

53:14

[SPEAKER_00]: Starte meine drohne und fliege sie rüber fertig und das ist ja eine minutensache da ist ja gar nichts.

53:21

[SPEAKER_00]: Was willst du denn da machen?

53:23

[SPEAKER_00]: Und jetzt diskutieren sie, wer darf sich jetzt wehren?

53:26

[SPEAKER_00]: Wer darf sie abschießen?

53:29

[SPEAKER_00]: Weil das ist ja nicht geregelt im Gesetz.

53:31

[SPEAKER_00]: Sorry, wenn da eine Drohne auf meinem Flugzeug zukommt, hallo, schieße ich die ab?

53:37

[SPEAKER_00]: Nimm ihn nicht.

53:38

[SPEAKER_00]: Der hat da nichts zu suchen.

53:41

[SPEAKER_00]: Das Problem ist, es gibt keinen, also das wird geändert, es gibt anscheinend niemanden, der die wirklich außer Gefecht setzen kann.

53:51

[SPEAKER_00]: Das Problem ist aber jetzt überlege mal du hast den Flughafen und jetzt siehst du eine Drohne.

53:57

[SPEAKER_00]: Hallo hier ist der Tower Leipzig Dresden wir sehen gerade eine Drohne kommt auf unser Flugfeld geflogen und nähert sich der Antonov die keine Ahnung nach Ukraine fliegen will.

54:11

[SPEAKER_00]: Bitte kommen.

54:15

[SPEAKER_00]: Also bis die den Telefonhörer abgehoben haben und das sie angehört haben, ist die Drohne ja schon da.

54:23

[SPEAKER_00]: Also müsste man jetzt eigentlich dem, der Flughafen, der Flughafenmacht, also der Ordnungsmacht da, der Flughafenpolizei, keine Ahnung, der Feuerwehr dort, die müssten eigentlich die Erlaubnis kriegen, wenn sie eine Drohne sehen bei ihnen in ihrem Bereich, sofort dürft ihr die wegmachen.

54:42

[SPEAKER_00]: Dürft ihr abschießen etc.

54:43

[SPEAKER_00]: Die hat da nichts verloren.

54:44

[SPEAKER_00]: Wer da eine Drohne reinfliegt, der hat nur Böses im Sinn.

54:47

[SPEAKER_00]: So.

54:49

[SPEAKER_00]: Das ist die, aber sie diskutieren drüber.

54:52

[SPEAKER_00]: Darf die Bundeswehr das jetzt machen?

54:55

[SPEAKER_00]: Oder darf die Bundespolizei das jetzt machen?

54:57

[SPEAKER_00]: Oder die Landespolizei?

54:59

[SPEAKER_00]: Hallo?

55:00

[SPEAKER_00]: Ist mir scheißegal, aber die kommen immer zu spät.

55:06

[SPEAKER_00]: Außer du hast auf jedem Flugplatz jetzt einen Bundeswehrstandort und eine Bundespolizei.

55:12

[SPEAKER_00]: Kannst du natürlich auch machen, kannst du dich aufrüsten.

55:14

[SPEAKER_00]: Gut, die kommen sich dann in die Quere, weil dann sagt die Bundeswehr, das ist unsere Aufgabe, wir schießen ab.

55:19

[SPEAKER_00]: Und die Bundespolizei sagt, nein, nein, das müssen wir machen.

55:22

[SPEAKER_00]: Also, darüber diskutiert man jetzt.

55:26

[SPEAKER_00]: Aber lustig, gestern noch Linksextreme und Islamisten, jetzt die Drohnenangriffe von man weiß es nicht, Russland.

55:39

[SPEAKER_01]: Es ist schon wieder merkwürdig, dass es so kurz vor Wahlen schon wieder so viel los war.

55:44

[SPEAKER_00]: Vor der Bundestagswahl war ja auch so viel los.

55:46

[SPEAKER_00]: Vielleicht wird das auch nur übertrieben in den Medien.

55:49

[SPEAKER_00]: Vielleicht machen die Medien da auch mehr draus.

55:51

[SPEAKER_01]: Ja dieser Anschlag auf dem Christopher-Street-Way in Berlin.

55:54

[SPEAKER_00]: Ja, aber vielleicht gibt es solche Anschläge jeden Tag, aber wir berichten halt nicht drüber.

55:58

[SPEAKER_00]: Jeden Tag?

55:59

[SPEAKER_00]: Vielleicht, oder jeden zweiten, ich meine, hallo.

56:02

[SPEAKER_00]: Und nur vor den Wahlen berichten wir drüber.

56:04

[SPEAKER_00]: Könnte ja sein, könnte.

56:09

[SPEAKER_00]: Aber du kannst natürlich recht haben, dass man sagt, das könnte auch ein Ding sein, um die Bevölkerung nach rechts zu schieben.

56:17

[SPEAKER_00]: Mit ihren Themen.

56:19

[SPEAKER_01]: Wer auch immer das machen möchte.

56:22

[SPEAKER_00]: Putin nochmal.

56:22

[SPEAKER_00]: Da sind wir schon mal wieder bei Putin.

56:24

[SPEAKER_00]: Wer möchte es denn sonst machen?

56:26

[SPEAKER_00]: Trump auch, natürlich.

56:27

[SPEAKER_00]: Entschuldigung.

56:28

[SPEAKER_00]: Elon.

56:29

[SPEAKER_00]: Musk.

56:30

[SPEAKER_00]: Genau.

56:32

[SPEAKER_01]: Alle, die sich an ihrem Reichtum festklammern.

56:36

[SPEAKER_00]: Du meinst, es geht nur um Reichtum?

56:40

[SPEAKER_01]: Ich habe mal eine Reportage gesehen, warum, die hat versucht zu beleuchten, warum gerade diese Billionärsklasse, warum die gerade so spitz drauf ist, dass die Politik in die rechte Richtung sich wandelt.

56:55

[SPEAKER_01]: Und da ging es hauptsächlich drum um das Wirtschaftswachstum.

57:00

[SPEAKER_01]: Die Firmen, die ihr Geld erwirtschaften, die Leute, die sich da investieren, die erwarten halt eine bestimmte Rendite, zehn Prozent.

57:09

[SPEAKER_01]: Naja, und wenn kein Wirtschaftswachstum da ist, dann gibt's halt keine zehn Prozent.

57:13

[SPEAKER_00]: Aber wo soll denn das Wirtschaftswachstum von Frau Weidel herkommen?

57:17

[SPEAKER_00]: Durch was?

57:19

[SPEAKER_00]: Was ist das denn?

57:20

[SPEAKER_01]: Ja, und da versucht man diesen Motor,

57:24

[SPEAKER_01]: Also nicht wirklich das Wirtschaftswachstum am Leben zu halten.

57:27

[SPEAKER_01]: Naja, wenn du eine Rendite aus einer Firma raushaben willst.

57:30

[SPEAKER_01]: Also du kannst entweder versuchen, den Umsatz zu steigern, oder du senkst die Kosten.

57:34

[SPEAKER_00]: Machen wir ja gerade.

57:38

[SPEAKER_01]: Und diese ganzen rechten Regierungen werden die Kosten senken, indem sie die Arbeiterrechte einschränken.

57:45

[SPEAKER_01]: Lohnerhöhung gibt es keine.

57:46

[SPEAKER_01]: Mindestlohnerhöhung ist ein Witz.

57:50

[SPEAKER_01]: Der März sagt, wir sollen mehr arbeiten, wir sind alles faule Schweine, wir sollen nicht mehr zum Arzt gehen, Therapieplätze kriegen wir auch keine mehr, die kriegen weniger Geld.

58:00

[SPEAKER_01]: Da werden halt die Kosten gedrückt.

58:02

[SPEAKER_01]: Damit das Wirtschaftswachstum, was kein wirkliches Wirtschaftswachstum mehr ist, weil die Firma hat die gleiche Größe,

58:12

[SPEAKER_01]: Macht jetzt wieder 10 prozent rendite aber auf kosten der der der kosten die sie hat.

58:18

[SPEAKER_01]: Also der leute die sie bezahlen.

58:19

[SPEAKER_00]: Aber es ist doch zu kurz gedacht weil wenn die leute dann ihre jobs verlieren oder krank werden.

58:26

[SPEAKER_01]: Ja aber so ein investment banker der denkt doch nicht bis morgen den interessiert seine rendite und nichts anderes.

58:34

[SPEAKER_01]: Also das haben sie, das war in dem Beitrag auch drin, was dann gesagt wurde, die interessiert überhaupt nicht, das ist scheißegal, die interessiert nur die 10%, nur die Rendite, nur die Zahl.

58:43

[SPEAKER_01]: Und man hat das zum Beispiel bei den Cum-Ex-Dingern gesehen, ich weiß nicht, das war glaube ich nachgespielt, für eine, der mal bei so einem Treffen dabei war, wo die Banken dann versucht haben, den Leuten den Schmack aufzumachen, hat einer gesagt,

58:59

[SPEAKER_01]: Was wir hier jetzt machen wir klauen steuergeld mit diesem geld werden dann keine kindergärten keine schulen mehr gebaut.

59:06

[SPEAKER_01]: Und den leuten war das egal die interessiert nur die scheiß rendit richtig.

59:12

[SPEAKER_01]: Und deswegen.

59:14

[SPEAKER_01]: Wird es immer weiter richtung rechts gehen damit.

59:17

[SPEAKER_01]: Das wirtschaftswachstum am leben gehalten wird also künstlich bis es halt knallt.

59:24

[SPEAKER_00]: Könnte man darüber diskutieren, ob Wirtschaftswachstum wirklich das goldene Eis ist?

59:30

[SPEAKER_01]: Für unsere Politiker ist es das.

59:33

[SPEAKER_01]: Das wurde uns von der aktuellen Regierung komplett versprochen, hey wir brauchen nur Wirtschaftswachstum, dann geht es allen besser.

59:39

[SPEAKER_01]: Wenn wir das Geld in die Firmen reinpumpen.

59:41

[SPEAKER_00]: Aber die geht ja runter das Wirtschaftswachstum.

59:43

[SPEAKER_01]: Ja natürlich, dass es funktioniert, das können wir an die jahrzehntelangen Daten sehen, dass das nichts bringt.

59:51

[SPEAKER_00]: Ja und auch nicht so weiter geht, wir können das ja nicht ewig ausbeuten, das geht ja nicht weiter.

59:55

[SPEAKER_00]: Also wir müssen auch irgendwann mal sagen, vielleicht müssen wir mal andere Werte ansetzen.

1:00:00

[SPEAKER_00]: Mal schauen.

1:00:02

[SPEAKER_01]: Bei Terra X, so ein Ableger Format vom ZDF, wo der Harald Lesch öfter dabei ist, da war der Michael Fratscher da und hat ein paar Fragen beantwortet.

1:00:14

[SPEAKER_01]: Und da war dann auch die Frage, hey, über das Wirtschaftswachstum und wem wir das Geld geben sollten.

1:00:21

[SPEAKER_01]: Er hat gemeint, wir sollten das Geld den Armen geben.

1:00:24

[SPEAKER_01]: Wenn du jemanden,

1:00:27

[SPEAKER_01]: Der spitz auf Knopf lebt, der keinen Cent zum Sparen hat, wenn der jetzt etwas mehr Geld hat, was macht der mit dem Geld, der gibt das aus.

1:00:35

[SPEAKER_01]: 100 Prozent, alles gibt er aus, alles wieder in die Wirtschaft rein.

1:00:39

[SPEAKER_00]: Der kann ja auch gar nicht sparen.

1:00:42

[SPEAKER_00]: Der gibt das Geld aus, damit sich seine kleinen Wünsche erledigen oder erfüllen.

1:00:52

[SPEAKER_00]: Das Geld ist sofort in der Wirtschaft drin.

1:00:53

[SPEAKER_00]: Und das ist dann, genau.

1:00:55

[SPEAKER_00]: Das ist ja auch die Idee beim Grundeinkommen, ist ja auch die Idee, dass wenn das Grundeinkommen, das ist ja nicht einfach Geld das weg ist, sondern das Geld kommt ja sofort wieder, wird ja wieder reingespült.

1:01:05

[SPEAKER_01]: Und jetzt gibt mal einen Millionär einen Hunderte, was macht er damit?

1:01:08

[SPEAKER_00]: Der Millionär, der legt es auf die Seite und tut es irgendwo hinpacken und wer weiß was.

1:01:14

[SPEAKER_01]: Ich habe ja genug, dann kann ich das auch erstmal an die Seite legen und dann verstaubt das Ding.

1:01:18

[SPEAKER_00]: Das verstaubt, genau.

1:01:19

[SPEAKER_00]: Und das macht dann nichts.

1:01:20

[SPEAKER_00]: Er legt das Geld an, damit er mit dem Geld Geld macht.

1:01:24

[SPEAKER_00]: Aber es produziert nichts.

1:01:27

[SPEAKER_01]: Aber uns wird erzählt, wenn wir über drei Ecken bekommen wir dann ein bisschen was zurück.

1:01:33

[SPEAKER_01]: Das ist hier der Boom und der Faktor, damit geht es uns dann allen besser.

1:01:37

[SPEAKER_00]: Vergiss es.

1:01:38

[SPEAKER_01]: Ja aber sie verkaufen so gut dass die leute das glauben und die.

1:01:42

[SPEAKER_00]: Naja aber gehört ja auch noch dazu gehört ja auch noch dazu wer verbreitet das diese information.

1:01:48

[SPEAKER_00]: Wenn wir beide reden wer verbreitet das es interessiert keinen es muss ja noch ein interesse dahinter stehen dass ich solche moderne märchen solche unwahrheiten dass die auch.

1:02:02

[SPEAKER_01]: Was was was was ganz kommuniziert was ganz oft passiert gerade wenn wenn politiker interviewt werden oder in diesen runden.

1:02:09

[SPEAKER_01]: Die hauen den satz raus.

1:02:11

[SPEAKER_01]: Und dann geht es sofort weiter zum nächsten teilnehmer.

1:02:14

[SPEAKER_01]: Selbst wenn da versuche ich mal darauf zu antworten aber die aussage die wird nicht meistens nicht hinterfragt was das bedeutet oder hatte erzählt er da gerade irgendeinen scheiß so aus dem bauch raus ja es wird nicht hinterfragt überhaupt nicht.

1:02:30

[SPEAKER_01]: Und was ich was was ich finde ist gerade solche sendungen solltest du dir nur betreut anschauen und mit betreut meine ich es gibt zum beispiel ein youtuber den schaue ich mir ganz gerne an moris höfchen es ist ein,

1:02:43

[SPEAKER_01]: Ökonom.

1:02:45

[SPEAKER_01]: Und der beleuchtet das dann, also schaust du den Schnipsel, dann macht er einen Break, dann erzählt er was dazu.

1:02:51

[SPEAKER_01]: Du schaust es dann mit ihm zusammen und er macht dann Pause und sagt dann, hey hier erzählt er gerade scheiße, das hier ist gerade die Statistik, die genau das Gegenteil belegt, was er da gerade erzählt.

1:03:02

[SPEAKER_01]: Und ja, sowas sollten die Leute mehr machen, betreute schauen.

1:03:06

[SPEAKER_00]: schauen wir sollten das das hätten das wäre auch ein schöner titel für unser podcast betreutes hören wäre auch ein schöner titel gewesen ja also hört euch den podcast nicht allein an nimmt euch jemanden dazu der euch den misti erklären kann der sagt stopp was erzielt die gerade wieder so ein blödsinn ja so ist es grausam

1:03:36

[SPEAKER_00]: Du weißt ja, dass wir gerade ein Problem haben mit unserer Wirtschaft.

1:03:40

[SPEAKER_01]: Die läuft super.

1:03:41

[SPEAKER_00]: Nein, nein.

1:03:42

[SPEAKER_00]: Wo bist du denn?

1:03:44

[SPEAKER_00]: Hallo?

1:03:46

[SPEAKER_00]: Die Wirtschaft hat ein Problem im Moment.

1:03:48

[SPEAKER_01]: Wir haben gar nichts.

1:03:50

[SPEAKER_01]: Anderthalb Jahre mehr hat uns jedes große Wirtschaftswunder versprochen.

1:03:53

[SPEAKER_01]: Läuft wieder.

1:03:54

[SPEAKER_00]: Hallo?

1:03:55

[SPEAKER_00]: Hat ja keiner gewusst, dass der Rhein kein Wasser mehr hat.

1:03:59

[SPEAKER_00]: Unsere Wirtschaftsader ist...

1:04:01

[SPEAKER_01]: Da hätte ja nur wirklich gar keiner mit rechnen können, vielleicht sollten wir mal ein paar mehr Atomkraftwerke bauen.

1:04:06

[SPEAKER_00]: Damit der Rhein mehr Wasser hat?

1:04:09

[SPEAKER_01]: Weniger Wasser.

1:04:11

[SPEAKER_00]: Noch weniger.

1:04:14

[SPEAKER_01]: War das in Frankreich oder in England, da wurden doch jetzt wieder Atomkraftwerke abgeschaltet, weil das Wasser zu warm wurde oder zu wenig Wasser.

1:04:20

[SPEAKER_00]: In Frankreich noch nicht, aber wir haben ja das gehört.

1:04:25

[SPEAKER_00]: Budapest Budapest die dürfen die haben schon abgestimmt die beleuchtung von ihren von ihren denkmalern haben sie jetzt schon abgeschaltet und da ist kein wasser mehr.

1:04:36

[SPEAKER_00]: Da ist kein wasser mehr da oder und rumänien auch.

1:04:41

[SPEAKER_00]: Und die haben glaube ich in Rumänien nur ein Atomkraftwerk.

1:04:44

[SPEAKER_00]: Also die leben von dem einen Atomkraftwerk.

1:04:46

[SPEAKER_00]: Keine Ahnung.

1:04:47

[SPEAKER_00]: Fantastisch.

1:04:48

[SPEAKER_00]: Super.

1:04:49

[SPEAKER_00]: Ich meine, wo sind denn die ganzen Befürworter für Atomenergie jetzt?

1:04:53

[SPEAKER_00]: Wo sind die denn?

1:04:55

[SPEAKER_01]: Ich meine, der Rhein... Keine Ahnung, die füllen schon mal den Wassertank auf.

1:04:59

[SPEAKER_00]: Ich meine, die sind jetzt alle ganz... Gut, bei den Mini-Atomkraftwerken, da braucht man vielleicht nicht so viel Wasser.

1:05:05

[SPEAKER_00]: Ne, da brauchst du nicht so viel.

1:05:06

[SPEAKER_00]: Da brauchst du nicht so viel Wasser.

1:05:07

[SPEAKER_00]: Also ich meine, wenn du eine Million Mini-Atomkraftwerke hast, brauchst du natürlich auch wieder viel Wasser, aber ein einzelnes... Ja, aber es verteilt sich ja dann auch mehr Flüsse.

1:05:14

[SPEAKER_00]: Ja, das...

1:05:16

[SPEAKER_00]: Oder Kanäle.

1:05:17

[SPEAKER_00]: Die Kanäle haben ja noch Wasser.

1:05:19

[SPEAKER_00]: Aber die verbinden ja nur zwei Flüsse miteinander.

1:05:21

[SPEAKER_00]: Wenn die Flüsse kein Wasser mehr haben, dann bringt diese Verbindung ja auch nichts mehr.

1:05:27

[SPEAKER_01]: Dann kommt vielleicht irgendwann mal der Vorwurf von Merz, hey, trinkt man nicht so viel, wir brauchen das Wasser.

1:05:32

[SPEAKER_00]: Duscht man nicht so viel.

1:05:35

[SPEAKER_00]: Die Deutschen duschen zu viel.

1:05:36

[SPEAKER_00]: Naja, das könnte man ja in Merz ja alles unterstellen.

1:05:39

[SPEAKER_00]: Super.

1:05:40

[SPEAKER_00]: Jaja, so ist das.

1:05:41

[SPEAKER_00]: Jetzt hat aber einer von den CDU-Politikern eine gute Idee gehabt, wie wir... Also ich meine, das ist ja unsere Lebensart, der Rhein ist ja die Lebensart.

1:05:49

[SPEAKER_00]: Wusste ich gar nicht.

1:05:50

[SPEAKER_00]: War mir gar nicht so, dass es unsere... Ich meine, was transportieren die da auf dem Rhein?

1:05:55

[SPEAKER_00]: Computer?

1:05:56

[SPEAKER_00]: Tiere?

1:05:57

[SPEAKER_00]: Was machen die da auf dem Rhein?

1:05:59

[SPEAKER_00]: Weinen transportieren.

1:06:01

[SPEAKER_00]: Weinen?

1:06:02

[SPEAKER_00]: In den Glasstiefeln wird Wein?

1:06:04

[SPEAKER_00]: Bestimmt.

1:06:05

Nicht?

1:06:08

[SPEAKER_00]: Das wäre mir jetzt neu, also wie in Schläuchen oder in Flaschen oder was.

1:06:12

[SPEAKER_01]: In Tetrabucks.

1:06:14

[SPEAKER_00]: Also ich kann mich an Bilder erinnern, da weiß ich noch, und aus Duisburg, größter Binnenhafen Europas oder sowas, Duisburg.

1:06:22

[SPEAKER_00]: Kohle.

1:06:25

[SPEAKER_01]: Das schwarze Zeug nicht?

1:06:28

[SPEAKER_00]: Genau, das schwarze.

1:06:30

[SPEAKER_00]: Aber das ist ja auch nicht mehr so wichtig.

1:06:35

[SPEAKER_00]: Also, da würde ich es verstehen, dass man so ein großes Schiff nimmt, dass wenn irgendwie 2000 LKWs, da ist es lieber, dass man das mit dem Schiff macht.

1:06:42

[SPEAKER_00]: Verstehe ich.

1:06:44

[SPEAKER_00]: Aber wusstest du, dass es auch so Samen gibt?

1:06:48

[SPEAKER_00]: Es gibt Mühlen, die mit Schiffen beliefert werden, um da dann, also das ist ein neues glaube ich oder was, eine Riesenmühle,

1:07:01

[SPEAKER_00]: Der kommt das Schiff an mit Samen, das wird dann da entladen und dann machen die da Öl draus oder so.

1:07:08

[SPEAKER_00]: Das war mir neu.

1:07:09

[SPEAKER_01]: Was meinst du jetzt?

1:07:12

[SPEAKER_00]: Irgendwelche... Samen.

1:07:15

[SPEAKER_01]: Sonnenblumenkernen oder sowas.

1:07:18

[SPEAKER_00]: Ja genau.

1:07:19

[SPEAKER_00]: Sowas.

1:07:20

[SPEAKER_00]: Also nicht nur Bräutelchen, sondern ein ganzes Schiff voll.

1:07:27

[SPEAKER_00]: Wusste ich gar nicht, dass man das in Größenordnungen produziert und dann verschifft.

1:07:33

[SPEAKER_00]: Ist ja egal.

1:07:34

[SPEAKER_00]: Aber was wird denn da noch verschifft?

1:07:39

[SPEAKER_00]: Leute?

1:07:40

[SPEAKER_00]: Die ganzen Kreuzfahrtschiffe, die da auf dem Ding rumfahren?

1:07:45

[SPEAKER_00]: Ich kenne jemanden, die haben eine Rheinschifffahrt für Anfang September gebucht.

1:07:52

[SPEAKER_00]: Und hören aber nichts von dem Reiseunternehmer.

1:07:57

[SPEAKER_00]: Könnte ja sein, dass dann vielleicht noch ein Gletscher schmilzt, also vielleicht kommt ja nur ein bisschen Wasser rein.

1:08:02

[SPEAKER_00]: Gut, das war jetzt immer noch nicht hinreichend.

1:08:03

[SPEAKER_01]: Das ist jetzt deine Lösung, dass wir die Gletscher schmelzen, dass da der Fluss mehr Wasser führt?

1:08:09

[SPEAKER_00]: Die Frage ist, ist jetzt noch ein Gletscher da, der da nochmal so ein bisschen Wasser reintun kann?

1:08:18

[SPEAKER_00]: Aber du hast mir jetzt nichts geantwortet, du bist ausgewickelt.

1:08:22

[SPEAKER_00]: Ich weiß nicht was auf diesem Fluss kommt.

1:08:24

[SPEAKER_00]: Ja aber die sagen davon ist die Lebensader, ich meine, wenn es die Lebensader ist, dann weiß ich was da drin ist, in meiner Lebensader ist Blut drin.

1:08:34

[SPEAKER_00]: Nee Wasser nicht, Blut.

1:08:35

[SPEAKER_01]: Im Fluss.

1:08:38

[SPEAKER_00]: Im Fluss ist Wasser drin.

1:08:41

[SPEAKER_00]: Aber da kann ja nicht die deutsche Wirtschaft von abhängen.

1:08:45

[SPEAKER_00]: Jetzt kommt ein CDU Politiker, ich hab den Namen vergessen, kannst dir googeln, und sagt,

1:08:51

[SPEAKER_00]: Weil der jetzt so ein Niedrigwasser, der der Rhein hat, weil die Schiffe ja nicht mehr beladen, die können nur noch zum Drittel, die haben nur noch 30 Zentimeter bis zum Boden.

1:09:05

[SPEAKER_00]: Kannst dir das vorstellen?

1:09:06

[SPEAKER_00]: So ein Lastkahn, die schrappen da drüber über den Boden oder was, aber egal.

1:09:13

[SPEAKER_00]: Jetzt will der, sagt er, den Rhein ausbaggern.

1:09:17

Hä?

1:09:19

[SPEAKER_00]: Also tiefer legen.

1:09:20

[SPEAKER_00]: Das heißt das Schiff ist ein bisschen tiefer?

1:09:26

[SPEAKER_00]: Also das Wasser bleibt ja gleich, also sorry.

1:09:29

[SPEAKER_00]: Man könnte es dann eine Rinde machen oder was, dann geht das Wasser in die Rinde rein.

1:09:32

[SPEAKER_01]: Aber wenn das ein bisschen wie so ein Graben aushebt, dann hat er ja.

1:09:37

[SPEAKER_00]: Ja, dann hat er was.

1:09:38

[SPEAKER_00]: Mehr Wasserhöhe.

1:09:41

[SPEAKER_00]: Es wurde schon gesagt, also der hat von Physik keine Ahnung oder was, also sorry.

1:09:46

[SPEAKER_00]: Ich meine auch die Vorstellung, wir baggern den Rhein aus, ich meine der Rhein ist ja jetzt nicht eine Straße von hier nach Nürnberg oder was, sondern der Rhein ist ja schon eine Wasserhighway, also der geht von Rotterdam bis

1:10:02

[SPEAKER_00]: Schaufhausen.

1:10:03

[SPEAKER_00]: Und da geht er auch noch weiter.

1:10:05

[SPEAKER_00]: Jetzt willst du dem tieferlegen.

1:10:07

[SPEAKER_00]: Hallo?

1:10:10

[SPEAKER_01]: Muss er den jetzt auf ganze Länge ausbaggern?

1:10:17

[SPEAKER_00]: Nur von Köln nach Düsseldorf oder was, wie soll der dann sein?

1:10:20

[SPEAKER_00]: Dann fahrt die Köln-Düsseldorfer Rheinschiff-Gesellschaft, damit die wieder fahren kann oder was.

1:10:26

[SPEAKER_00]: Aber die produziert ja nichts, das ist ja jetzt nicht irgendwas, wo ich sage, wenn die Kohle nicht kommt, geht das Kraftwerk aus und dann kann ich das Kraftwerk nicht mehr bedienen, das verstehe ich.

1:10:36

[SPEAKER_01]: Ist das nicht ein schönes Konjunkturprogramm?

1:10:38

[SPEAKER_01]: Früher haben die Nazis die Autobahnen gebaut, er baggert jetzt hier die Wasserstraßen aus.

1:10:43

[SPEAKER_01]: Da wird ja eine Menge Leute für brauchen und baggern.

1:10:45

[SPEAKER_00]: Wahrscheinlich, das könnte man der AfD mal vorschlagen.

1:10:48

[SPEAKER_00]: Die sollten das nicht gleich vom Tisch nehmen.

1:10:52

[SPEAKER_00]: Wir bauen jetzt Wasserstraßen.

1:10:54

[SPEAKER_00]: Adolf hat die Autobahn gebaut, wir bauen die Wasserstraßen.

1:10:57

[SPEAKER_00]: Ach du meine Güte.

1:10:59

[SPEAKER_00]: Und dann habe ich noch einen gelesen, ich meine das ist ja skurril, ich blicke auch nicht mehr durch.

1:11:03

[SPEAKER_00]: Ist das jetzt Realität, ist das Satire?

1:11:06

[SPEAKER_00]: Habe ich einen gelesen?

1:11:08

[SPEAKER_00]: Das war jetzt nicht die Titanic, also kein Satireblatt.

1:11:11

[SPEAKER_00]: Die haben vorgeschlagen, dass man mit LKWs Wasser vom

1:11:23

[SPEAKER_00]: Mündung, Meerwasser mit LKWs hochfährt nach Schaffhausen.

1:11:30

[SPEAKER_00]: Also das Wasser wieder zurückfährt.

1:11:32

[SPEAKER_00]: Naja, das ist ja Salzwasser jetzt, es kommt ja auch noch dazu.

1:11:37

[SPEAKER_01]: Vielleicht, wenn es noch rechtzeitig raus ist, noch ein bisschen Süße dran.

1:11:40

[SPEAKER_00]: Das ist ja nichts mehr drin im Rhein, der ist ja weg.

1:11:43

[SPEAKER_00]: Aber die wollen mit LKWs das,

1:11:49

[SPEAKER_00]: Das Wasser nach Schaffhausen bringen und da in den Rhein wieder, damit er wieder Wasser hat.

1:11:53

[SPEAKER_01]: Ja, mit dem Schiff geht es nicht.

1:11:56

[SPEAKER_00]: Ne, mit dem Schiff geht es nicht.

1:11:57

[SPEAKER_00]: Die Schiffe können ja nicht.

1:11:58

[SPEAKER_01]: Oh, vielleicht kommt da noch jemand drauf.

1:12:00

[SPEAKER_00]: Wir fahren mit dem Schiff das Wasser wieder zurück.

1:12:07

[SPEAKER_00]: Ich möchte in dieser Welt nicht mehr leben.

1:12:09

[SPEAKER_00]: Die haben doch alle einen Knall.

1:12:12

[SPEAKER_00]: Das Problem ist jetzt, ich kann nur sagen, das muss eine Satire sein.

1:12:17

[SPEAKER_00]: Es geht nicht anders, aber ich kann es nicht beschwören.

1:12:20

[SPEAKER_00]: Ich kann das nicht beschwören.

1:12:23

[SPEAKER_00]: Es gibt genug Idioten, die sowas...

1:12:25

[SPEAKER_01]: Was hat der Albert mal gesagt?

1:12:27

[SPEAKER_01]: Albert Einstein?

1:12:28

[SPEAKER_01]: Ja, das Universum und die Dummen der Menschen sind beides unendlich, beim Universum ist er sich nicht ganz sicher.

1:12:39

[SPEAKER_00]: Obwohl dem Albert Einstein ja viele gute Sprüche nachgesagt werden, ich möchte mal gerne wissen, welche wirklich von ihm sind.

1:12:45

[SPEAKER_00]: Hat der wirklich so viele gute Sprüche rausgehabt?

1:12:47

[SPEAKER_01]: Weiß ich nicht, bei dem ist mir jetzt auch egal, ob er das jetzt gesagt hat oder nicht.

1:12:50

[SPEAKER_00]: Aber es kommt halt gut, ist ein schönes Siegel auf dem Sprung, ist von Einstein, so ist der Siegel.

1:13:05

[SPEAKER_00]: Ach so, eine Stunde haben wir jetzt.

1:13:11

[SPEAKER_01]: Hatten wir noch ein Thema?

1:13:12

[SPEAKER_01]: Hatten wir noch irgendwas?

1:13:16

[SPEAKER_01]: Deinen Urlaub müssen wir noch besprechen.

1:13:19

[SPEAKER_01]: Nicht wo du jetzt warst, nur dass du generell in Urlaub gehst.

1:13:22

[SPEAKER_01]: Ich weiß gar nicht, hast du das dem März mitgeteilt, wann du in Urlaub gehst?

1:13:26

[SPEAKER_00]: Naja, es ist ja noch so, dass man ein Recht auf Urlaub, also nein, nein, nein, nein.

1:13:35

[SPEAKER_00]: Es ist so, dass der Arbeitgeber dafür sorgen muss, dass du in Urlaub gehst und dich erholst.

1:13:43

[SPEAKER_00]: Das ist eine Verpflichtung, eine gesetzliche Verpflichtung des Arbeitgebers.

1:13:47

[SPEAKER_00]: Wenn du sagst deinem Arbeitgeber, scheiße auf den Urlaub, ich bin lieber hier, lass mich hier, ich will keinen Urlaub machen.

1:13:53

[SPEAKER_00]: Das geht nicht.

1:13:55

[SPEAKER_00]: Der muss dich in Urlaub schicken.

1:13:57

[SPEAKER_00]: Was du jetzt zuhause machst, ob du dich da jetzt hinlegst oder Sport machst, ist es egal.

1:14:02

[SPEAKER_00]: Aber er muss dich in Urlaub schicken.

1:14:06

[SPEAKER_00]: Das müsste dem jetzt noch ändern, dieses Gesetz.

1:14:10

[SPEAKER_01]: Was ich jetzt meine ist, es ist Fußball-WM.

1:14:13

[SPEAKER_01]: Du gehst in den Urlaub.

1:14:15

[SPEAKER_00]: Darüber haben wir ja noch gar nicht geredet.

1:14:17

[SPEAKER_01]: Das ist jetzt hier der richtige Zeitpunkt um ein Pamphlet an die Wand zu knallen, das wollen wir jetzt hier nach der Sommerpause alles schön einreisen.

1:14:27

[SPEAKER_01]: Einreisen?

1:14:29

[SPEAKER_01]: Reisen?

1:14:29

[SPEAKER_00]: Reisen.

1:14:31

[SPEAKER_00]: Reisen, nicht reisen.

1:14:32

[SPEAKER_01]: Was sind denn deine Highlights aus diesem schönen Reformpaket?

1:14:37

[SPEAKER_01]: Aus welchem Reformpaket?

1:14:38

[SPEAKER_01]: Du wärst mal nicht in Urlaub gegangen, dann hättest du das mitbekommen, dass der Merz hier das ganze Land auf links drehen will.

1:14:47

[SPEAKER_00]: Und keiner kriegt's mit, weil alle schauen Fußball oder gehen in den Urlaub.

1:14:50

[SPEAKER_00]: Fußball, wir waren doch nach zwei Spieltagen draußen, also mein Sorry.

1:14:54

[SPEAKER_01]: Ja ein Glück sonst hättest du noch weniger mitbekommen.

1:14:59

[SPEAKER_01]: Hä?

1:15:00

[SPEAKER_01]: Also das Riesen-Reform-Pamphlet, was der rausgehauen hat.

1:15:04

[SPEAKER_01]: Das ist doch noch das Wunschdenken.

1:15:08

[SPEAKER_00]: Ja, klar, es ist noch kein Gesetz.

1:15:11

[SPEAKER_00]: Nein, aber die fangen ja schon an jetzt hier.

1:15:15

[SPEAKER_00]: Nee, Rente mit 63 muss, hä, warum muss die sein?

1:15:19

[SPEAKER_00]: Hallo, du kannst auch bis 70 arbeiten, ist doch kein Problem, hallo.

1:15:23

[SPEAKER_00]: Arbeiten für das Wirtschaftswachstum.

1:15:25

[SPEAKER_00]: Ja, und warum regen die sich jetzt so auf, warum sagen die Ost,

1:15:33

[SPEAKER_00]: Die Ostministerpräsidenten, nein, Rente mit 63 muss sein.

1:15:37

[SPEAKER_00]: Hä?

1:15:38

[SPEAKER_00]: Was ist denn jetzt los?

1:15:39

[SPEAKER_00]: Die sind doch, die CDU waren doch diejenigen, die gesagt haben, das müssen wir alles hier entschlacken und das ist alles hier Wohlfahrtsstaat und das können wir nicht mehr finanzieren.

1:15:49

[SPEAKER_00]: Ja.

1:15:50

[SPEAKER_00]: Jetzt kommen die, ich meine, das ist ein Saftladen, muss man schon mal sagen.

1:15:54

[SPEAKER_00]: Jetzt kommen die eigenen Ministerpräsidenten und sagen, ne, ne, ne, ne, ne, das muss bleiben.

1:15:59

[SPEAKER_00]: Hä?

1:16:00

[SPEAKER_00]: Ich verstehe die Welt nicht mehr.

1:16:02

[SPEAKER_00]: Hätten das die SPD-Grüne Regierung gesagt, oder wer weiß was?

1:16:09

[SPEAKER_00]: Hätten die gesagt, wir brauchen die Rente bis 63, also ab!

1:16:13

[SPEAKER_00]: Wir brauchen die!

1:16:14

[SPEAKER_00]: Wer 45 Jahre gearbeitet hat, der hat auch ein Recht, vielleicht früher in Rente zu gehen.

1:16:19

[SPEAKER_00]: Das hätte ich mal...

1:16:21

[SPEAKER_00]: Da hätten sie irgendwelche Jungschen, so Amthor-mäßig, die hätten dann vor die Kamera gezehrt und der hätte dann gesagt, das geht doch nicht, die Rente ist in Gefahr, wir brauchen das... Oh, der Amthor regt mich so rauf.

1:16:34

[SPEAKER_00]: Ich glaube das ist einer den ich weiß gar nicht wie man den gut finden kann.

1:16:41

[SPEAKER_00]: Der ist ja nicht mal lustig.

1:16:42

[SPEAKER_00]: Der ist gar nichts, aber er lacht viel.

1:16:45

[SPEAKER_00]: Also gut, das ist das Rentenpaket, es ist ja noch nicht geschnürt, es ist ja nur ein Vorschlag.

1:16:54

[SPEAKER_00]: Da kommt noch viel.

1:16:55

[SPEAKER_00]: Krankenhausreform, ja, Gesundheit, Pflege.

1:17:03

[SPEAKER_00]: Ja, wird halt härter werden.

1:17:04

[SPEAKER_00]: Wird halt teurer werden.

1:17:07

[SPEAKER_00]: Und mehr Klatschen.

1:17:08

[SPEAKER_01]: Mehr was?

1:17:09

[SPEAKER_01]: Klatschen.

1:17:10

[SPEAKER_01]: Klatschen?

1:17:10

[SPEAKER_01]: Das letzte Mal haben wir doch für die ganzen Pflegeleute, die sich in der Pandemie bemüht haben...

1:17:16

[SPEAKER_00]: Das muss reichen.

1:17:16

[SPEAKER_00]: Klatschen muss reichen.

1:17:17

[SPEAKER_00]: Die wurden beklatscht.

1:17:20

[SPEAKER_00]: Das ist doch was Nettes.

1:17:23

[SPEAKER_00]: Da zeigen wir die Hochachtung vor

1:17:26

[SPEAKER_00]: den Leuten, was sie tun.

1:17:28

[SPEAKER_00]: Ich meine, wir haben ja noch, das siehst du jetzt ein bisschen schwarz, weil, guck einmal, auch wenn wir jetzt vielleicht auch Leute verlieren in der Pflege, weil das vielleicht zu anstrengend ist oder was, wir haben ja ein Riesenpotenzial auf der Welt, also die Welt, die wollen ja alle zu uns.

1:17:45

[SPEAKER_01]: Ja.

1:17:47

[SPEAKER_01]: Also du meinst jetzt die fremden jungen Leute.

1:17:50

[SPEAKER_00]: Die fremden jungen Mädchen, Frauen, hauptsächlich.

1:17:53

[SPEAKER_00]: Die können wir ja holen, das ist ja kein Problem.

1:17:55

[SPEAKER_00]: Die machen das dann schon für uns.

1:17:58

[SPEAKER_00]: Also deinen Arsch auswischen.

1:18:02

[SPEAKER_00]: Und meinen.

1:18:04

[SPEAKER_00]: Also da brauchen wir, da wird viel zu viel Gewesetum gemacht.

1:18:07

[SPEAKER_00]: Die machen das auch zu einem guten Preis.

1:18:11

[SPEAKER_01]: Vor allem das, ja.

1:18:12

[SPEAKER_01]: Die wollen nie so viel Geld dafür haben.

1:18:15

[SPEAKER_00]: Und wenn sie dann können, also wenn sie dann in die Situation sind, dass sie dann die Fachkräfte sind, dann sollen die ja wieder nach Hause gehen.

1:18:24

[SPEAKER_00]: Die sollen ja dann in ihrem Land dann die Altenpflege vorantreiben.

1:18:33

[SPEAKER_00]: Das ist der Plan.

1:18:35

[SPEAKER_00]: Die sollen ja nicht hierbleiben.

1:18:37

[SPEAKER_00]: Aber du bist so wahnsinnig.

1:18:38

[SPEAKER_00]: Nein.

1:18:39

[SPEAKER_00]: Die sollen jetzt hier eine gute Ausbildung bekommen.

1:18:43

[SPEAKER_00]: Ausbildung heißt ja auch immer weniger Geld.

1:18:46

[SPEAKER_00]: Dann wohnen die in irgendwelchen Unterkünften, die die angemietet haben, da wohnen sie dann zu, zehnt, zwei und drei Leute in einem Zimmer, in einer Wohngemeinschaft.

1:18:56

[SPEAKER_00]: Dürfen sie dann gleich von ihrem Lohn bezahlen?

1:18:59

[SPEAKER_00]: Das wird auch vom Lohn, das ist nicht umsonst, also wo denkst du denn hin?

1:19:03

[SPEAKER_00]: Sorry, du hast ja Vorstellungen.

1:19:06

[SPEAKER_00]: Nein, das wird vom Lohn abgezogen und dann kriegen sie auch Deutschkurs, ja.

1:19:11

[SPEAKER_00]: Ich meine, das ist ja super.

1:19:14

[SPEAKER_00]: Wenn du versuchst, hier jemandem eine Ausbildung zu geben, jetzt nehmen wir mal den Pflegebereich, dann hörst du sehr oft, die brauchen Niveau B2.

1:19:23

[SPEAKER_00]: Hä, was?

1:19:24

[SPEAKER_00]: B2.

1:19:25

[SPEAKER_00]: Hä, was?

1:19:27

[SPEAKER_01]: Vitamin B2?

1:19:29

[SPEAKER_00]: Nein, nein, das ist ein Zertifikat.

1:19:32

[SPEAKER_00]: Ein Zertifikat Level A1 ist, guten Tag, mein Name ist, ja, das ist Minimum.

1:19:38

[SPEAKER_00]: Dann gibt es A2, dann gibt es B1.

1:19:41

[SPEAKER_00]: Und dann gibt's B2.

1:19:43

[SPEAKER_00]: Und die meisten jetzt, unsere Flüchtlinge, kriegen immer einen Kurs, den kannst du mit B1 abschließen.

1:19:49

[SPEAKER_00]: Und dann kannst du schon einigermaßen... Den kannst du mit B1 abschließen?

1:19:53

[SPEAKER_00]: Ja, du kannst ja auch versagen.

1:19:54

[SPEAKER_00]: Du kannst ja auch die Prüfung nicht machen.

1:19:55

[SPEAKER_01]: Ja, aber ich will nur sagen, B1 ist jetzt das Maximum, was du jetzt da kriegst.

1:19:59

[SPEAKER_00]: In diesem Kurs, den unsere Flüchtlinge kriegen, den Integrationskurs von BAMF, da ist das Maximum B1.

1:20:05

[SPEAKER_00]: Und wenn du sagst, ich möchte aber gern weitermachen,

1:20:09

[SPEAKER_00]: Dann musst du selber bezahlen oder du musst jemanden überzeugen bei der Agentur für Arbeit, dass die dir einen B2-Kurs, also der baut jetzt auf dem B1-Kurs auf, einen B2-Kurs finanzieren.

1:20:22

[SPEAKER_00]: Ist jetzt bei Flüchtlingen ein bisschen schwierig, weil...

1:20:25

[SPEAKER_00]: Wir haben ja dann vielleicht noch im Asylverfahren, dann haben sie eine Aufenthaltsdauer von drei Monaten oder sechs Monaten.

1:20:34

[SPEAKER_00]: Jetzt musst du jemanden von der Agentur überzeugen, ich möchte eine Ausbildung machen und ich brauche dafür B2 und sonst kriege ich die Ausbildung nicht und du hast aber noch gar keine Genehmigung.

1:20:46

[SPEAKER_00]: Oh mein Gott.

1:20:48

[SPEAKER_00]: Das Interessante ist ja, vor fünf Jahren, da war diese Personennot noch viel größer,

1:20:54

[SPEAKER_00]: Da hat man akzeptiert, von den Pflegeheimen, Altenheimen, da hat man akzeptiert, wenn die B1 hatten.

1:21:03

[SPEAKER_00]: Oder dass sie eine einjährige, es gibt so eine einjährige schulische Ausbildung, da wird man zum Pflegefachhelfer trainiert.

1:21:14

[SPEAKER_00]: Es ist für Leute, die halt zum Beispiel keine Schulzeugnisse haben, weil sie aus Ländern kommen, wo es das nicht gibt.

1:21:20

[SPEAKER_00]: Oder sie nicht akzeptiert werden?

1:21:23

[SPEAKER_00]: die Schulzeugnis nicht akzeptiert werden oder die vielleicht auch schlechte Deutschkenntnisse haben, weil sie halt vielleicht keinen Integrationskurs hatten und nur so auf der Straße gelernt haben.

1:21:35

[SPEAKER_00]: Wenn die dieses eine Jahr machen und das bestehen, dieses Ding, dann sagt man, okay, du darfst jetzt auch den Pflegehelfer, den Fachhelfer machen.

1:21:48

[SPEAKER_00]: Dann brauchst du kein B2 nachweisen.

1:21:51

[SPEAKER_00]: Also, es ist eine reine Schikane.

1:21:56

[SPEAKER_00]: Bei den einen brauchst du es, bei den anderen sagst du, nee, das reicht aus.

1:22:00

[SPEAKER_00]: Und du denkst dir, wenn mir noch mal einer aus der Pflege, irgendeiner sagt, wir haben keine Leute oder wer weiß was, dann kann ich dem einen Stinkefinger zeigen und kann sagen, ihr wollt ja gar keine Leute.

1:22:11

[SPEAKER_00]: Wir haben Leute.

1:22:13

[SPEAKER_00]: Wir haben so viele Leute, die bei euch arbeiten, aber ihr sagt nein.

1:22:18

[SPEAKER_00]: Es gibt ein Pflegeheim, die möchten gerne, dass wenn du da bei denen

1:22:27

[SPEAKER_00]: Arbeiten an der Ausbildung machen möchtest, möchten die aber vorher dich kennenlernen, also ein Praktikum machen, dann sollst du drei Monate für umsonst dort arbeiten, drei Monate.

1:22:39

[SPEAKER_00]: Drei Monate, nicht drei Wochen, drei Monate.

1:22:42

[SPEAKER_00]: Nein, um rauszukriegen, ob du geeignet bist für die, hallo.

1:22:46

[SPEAKER_00]: Da brauchen die drei Monate für.

1:22:48

[SPEAKER_00]: Und sie will B2 haben.

1:22:51

[SPEAKER_00]: Und sie will, also Sprachniveau.

1:22:53

[SPEAKER_00]: Das ist schon sehr, also B2 ist echt schon ein hohes Sprachniveau.

1:22:57

[SPEAKER_00]: Dafür musst du aber zwei Jahre in Deutschland sein, bis du das erreichst.

1:23:01

[SPEAKER_00]: Also wenn du von Anfang an anfängst.

1:23:04

[SPEAKER_00]: Hallo?

1:23:06

[SPEAKER_00]: Das ist Lug und Druck.

1:23:09

[SPEAKER_00]: Lug und Druck.

1:23:11

[SPEAKER_00]: Es gibt dann Pflegeheime, da sind dann fast nur noch, fast nur noch Leute mit Migrationshintergrund.

1:23:18

[SPEAKER_00]: Da gibt es fast keine,

1:23:21

[SPEAKER_00]: Deutschstämmigen.

1:23:23

[SPEAKER_00]: Die kommen aus allen Richtungen, aus allen Ländern.

1:23:26

[SPEAKER_00]: Das will keiner machen.

1:23:29

[SPEAKER_00]: Ich meine, das wird schön, wenn die AfD anfängt, die abzuschieben.

1:23:33

[SPEAKER_00]: Das wird spannend.

1:23:35

[SPEAKER_00]: Das wird richtig lustig.

1:23:38

[SPEAKER_00]: Krankenhäuser kannst du zumachen.

1:23:40

[SPEAKER_00]: Also da brauchst du gar kein Gesetz mehr für Krankenhäuser schließen.

1:23:45

[SPEAKER_00]: Die schließen von alleine.

1:23:47

[SPEAKER_00]: Sie kriegen es nicht mehr hin.

1:23:48

[SPEAKER_00]: Sie haben kein Reinigungspersonal mehr, haben keine Helfer mehr, keine Pfleger.

1:23:53

[SPEAKER_00]: Hey, hallo, super.

1:23:55

[SPEAKER_00]: Ihr habt echt eine Vollmeise.

1:23:57

[SPEAKER_00]: Ihr denkt das, also wirklich, das ist nicht durchführbar.

1:24:01

[SPEAKER_00]: Das geht nicht.

1:24:03

[SPEAKER_00]: Und das möchte der Herr Merz jetzt in dem Reformpaket verbessern?

1:24:06

[SPEAKER_00]: Naja, keine Ahnung ob er das möchte.

1:24:10

[SPEAKER_00]: Ich weiß nicht was der Herr Merz möchte.

1:24:12

[SPEAKER_00]: Er möchte auf jeden Fall, dass wir mehr arbeiten und dass wir auch mehr bezahlen.

1:24:17

[SPEAKER_01]: Also was ich in dem Reformpaket noch interessant, wo alle drüber reden, ist ja hier die, ab dem ersten Krankheitstag, dass du dich da.

1:24:26

[SPEAKER_00]: Das regt mich überhaupt nicht auf, das interessiert mich einen Scheißdreck.

1:24:29

[SPEAKER_00]: Weißt du das ist so eine Nullnummer.

1:24:30

[SPEAKER_00]: Das ist so ein Scheißdreck.

1:24:32

[SPEAKER_00]: Also meine Frau arbeitet in einer Firma, die muss am ersten Tag eine Krankschreibung bringen.

1:24:37

[SPEAKER_00]: Genau genau genau das meine ich ich arbeite in der firma ich kann drei tage sagen ich bin krank und dann am vierten tag muss ich die krankschreibung bringen das ist ein tarif das ist ausgehandelt mit den gewerkschaften die, der eine arbeitgeber sagt ich möchte am ersten arbeitstag haben.

1:24:54

[SPEAKER_01]: Es steht im gesetz drin dass du am vierten tag musst du einen attest vorlegen am vierten krankheitstag.

1:25:01

[SPEAKER_01]: Rührt daher dass der arzt ich nur maximal dann die drei tage rückwirkend krankschreiben kann, wenn jetzt noch fünf tagen hingehst dann kann er nicht sagen hey du bist jetzt schon also wenn du am freitag hingehst kann ich sagen du warst am montag auch noch krank darf nur maximal drei tage rückwirkend deswegen gibt es diese regel da steht im gesetz so drin dass also dass du, bist du erst am vierten tag diese krank also wirklich diese krankschreibung brauchst,

1:25:24

[SPEAKER_01]: Und dann ist ausgenommen, dass das Unternehmen individuell auch festlegen kann.

1:25:29

[SPEAKER_01]: Also du kannst das Unternehmen sagen, wie bei dem einen, was du gerade gesagt hast, es muss ab dem ersten Tag, also zu Zeiten ab dem dritten, oder halt wie es im Gesetz dran steht.

1:25:37

[SPEAKER_01]: Bei uns in der Firma gibt es eine Regelung, wo die im Prinzip von abgeschrieben ist, wie sie im Gesetz steht.

1:25:44

[SPEAKER_01]: Also ab dem vierten Tag müssen wir das Attest bringen.

1:25:48

[SPEAKER_01]: Interessant für mich wird jetzt dann, wenn die das jetzt wirklich in ein Gesetz gießen,

1:25:54

[SPEAKER_01]: ob die firma noch die möglichkeit hat das zu überstimmen also zu sagen hey erst ab dem vierten soll so sein soll so sein.

1:26:04

[SPEAKER_00]: Oder ob es wirklich gezwungen wird, dass du ab dem ersten musst.

1:26:06

[SPEAKER_00]: Das wäre doch interessant.

1:26:08

[SPEAKER_00]: Weißt du, was das Problem ist?

1:26:09

[SPEAKER_00]: Die denken ja wirklich nur sehr kurz.

1:26:11

[SPEAKER_00]: Die Synapsen haben ja eine Länge oder was.

1:26:15

[SPEAKER_00]: Die ist bei denen da oben sehr kurz, diese Synapsenlänge.

1:26:19

[SPEAKER_00]: Reicht die bis zum Ende des Legislaturperiodes oder sogar noch weniger?

1:26:23

[SPEAKER_00]: Noch weniger.

1:26:24

[SPEAKER_00]: Wenn ich Chef bin und ich war Chef und ich habe mit Krankschreibungen zu tun gehabt,

1:26:29

[SPEAKER_00]: Wenn ich Chef bin und ich verlange von meinen Leuten, dass sie vom ersten Tag eine Krankschreibung bringen.

1:26:36

[SPEAKER_00]: Wie lang ist denn die Krankschreibung?

1:26:39

[SPEAKER_00]: Ein oder zwei Tage.

1:26:41

[SPEAKER_00]: Nein.

1:26:43

[SPEAKER_00]: Das ist eine Woche.

1:26:45

[SPEAKER_00]: In der Regel eine Woche.

1:26:47

[SPEAKER_00]: Und der Arzt sagt, du musst dich ja erholen, du musst ja wieder gesund werden.

1:26:50

[SPEAKER_00]: Du kannst ja nicht morgen schon wieder bei mir in der Praxis stehen.

1:26:55

[SPEAKER_00]: Ich habe meinen Leuten gesagt, ihr müsst nicht eine Woche.

1:26:57

[SPEAKER_00]: Also wenn der Arzt sagt, wollt ihr eine Woche, dann könnt ihr auch sagen, gebt mir erstmal eine halbe Woche und dann schaue ich, ob es mir besser geht oder nicht.

1:27:05

[SPEAKER_00]: Wenn ich jetzt,

1:27:07

[SPEAKER_00]: Bei mir zum Beispiel, wenn es mir heute nicht gut geht, dann rufe ich an und sage, ich kann nicht kommen, ich habe Bauchschmerzen, ich versuche morgen zu kommen, bin ich einen Tag nicht da.

1:27:17

[SPEAKER_00]: Wenn ich jetzt zum Arzt gehen muss, dann sagt der Arzt nicht, du kannst morgen wieder arbeiten, sondern dann schreibt er dir gleich drei Tage, eine Woche.

1:27:28

[SPEAKER_01]: Stell dir mal vor, der Arzt schreibt jetzt wirklich hin, ein oder zwei Tage Krankschreibung.

1:27:34

[SPEAKER_01]: Und jetzt sind deine Bauchschmerzen nicht weg, gehst du den wieder auf den Puffer?

1:27:38

[SPEAKER_00]: Ja natürlich, bin ich wie in seiner Praxis, dann schimpft der wie ein Rohrspatz.

1:27:43

[SPEAKER_00]: Hättest du nicht gleich sagen können, dass du den Hocher zuhause bekommst.

1:27:46

[SPEAKER_00]: Also es ist so ein Blödsinn, entweder habe ich Vertrauen in meine Mitarbeiter und ich habe ein gutes Arbeitsklima, daran merkt man nämlich,

1:27:54

[SPEAKER_00]: wie hoch ist mein krankenstand ja daran kannst du sehr gut abmessen wie motiviert sind deine mitarbeiter wie gern kommen sie in die arbeit wie setzen sie sich ein kommen auch krank in die arbeit das kannst du an sowas ab

1:28:11

[SPEAKER_01]: Was das wahrscheinlich aber auch noch fördert, dass du dich krank in die Arbeit schleppst, weil ich gehe nicht gerne zum Arzt, weil das Wartezimmer ist immer rappelvoll.

1:28:19

[SPEAKER_01]: Du wartest halt den halben Morgen und dann überlegst du dir, geht es dir ein bisschen schlecht, hast Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, okay dann,

1:28:25

[SPEAKER_00]: Arbeite ich jetzt einfach.

1:28:27

[SPEAKER_00]: Gut aber du kannst ja Homeoffice machen bei dir.

1:28:30

[SPEAKER_01]: Ich kann aber da werden sich auch viele Leute einfach krank in die Arbeit schleppen und dann kannst du froh sein wenn sie nur Kopfschmerzen haben also was nicht ansteckend ist.

1:28:39

[SPEAKER_01]: Genau.

1:28:40

[SPEAKER_00]: Und dann nicht den Rest auch noch mit umwerfen.

1:28:43

[SPEAKER_00]: Also ich kenne das jetzt an einer Situation,

1:28:47

[SPEAKER_00]: da geht diejenige die geht auch mit schnupfen und mit husten und mit richtig geht die auch in die arbeit und ich meine dass die da nicht die ganze arbeit ansteckt die kollegen und wer weiß was ist ja eins super aber wenn der chef das so möchte,

1:29:03

[SPEAKER_00]: Wenn ich Chef wäre, würde ich sagen, geh bitte nach Hause.

1:29:07

[SPEAKER_01]: Aber genau diese Regelung, dass das Unternehmen das nochmal einschränken kann, also die vier Tage kleiner machen kann, das macht das sowas von absurd, um überhaupt darüber nachzudenken, Leute seid faule Schweine, ihr sollt nicht zum Arzt gehen, ihr sollt arbeiten.

1:29:21

[SPEAKER_01]: Und dieses für alle das wieder schlecht also so schlecht zu machen es ist es macht überhaupt keinen sinn ich war auch schon in der personalverantwortung und man merkt das richtig richtig schnell, ob das jetzt ein faules schwein ist richtig oder ob der arbeiten möchte ob er sich jetzt wirklich krank meldet oder ob das jetzt ob der lieber zu hause bleiben möchte.

1:29:39

[SPEAKER_00]: Ob der am wochenende säuft und am montag sein rausch ausschläft ob der lange wochenenden macht am freitag sehr gerne das kriegst du alles mit,

1:29:47

[SPEAKER_01]: Also wenn du das als Führungskraft nicht mitkriegst, dann bist du keine fähige Führungskraft.

1:29:51

[SPEAKER_01]: Das kriegst du ganz schnell mit.

1:29:53

[SPEAKER_01]: Und du kannst ja sogar, das haben wir auch schon in der Firma gemacht, selbst wenn es in der Firma die allgemeine Regelung gibt, du kannst individuell sagen, du bringst mir jetzt ab morgen die Krankenschmeldung.

1:30:04

[SPEAKER_01]: Und nicht erst nach vier Tagen.

1:30:06

[SPEAKER_01]: Das kannst du individuell regeln.

1:30:08

[SPEAKER_01]: Das heißt für diese ein, zwei Prozent, die das ausnutzen,

1:30:12

[SPEAKER_01]: gibt es mittel um die einzuschränken dass sie das nicht machen und jetzt so eine nebelkerze deinen raum zu werfen ich war jetzt bei mir jetzt weiß ich jetzt nicht ist das jetzt was, wo der wirklich meint das ist ein problem.

1:30:25

[SPEAKER_00]: Davon geht der aus.

1:30:26

[SPEAKER_00]: Davon geht der aus.

1:30:27

[SPEAKER_01]: Oder ob er das als nebelkerze reinschmeißt.

1:30:29

[SPEAKER_00]: Er hat irgendwo gehört dass die leute krank machen und dass wir das muss jetzt die krankmachung ist ohne irgendwas das hat er gesagt das geht nicht.

1:30:38

[SPEAKER_01]: Ein bisschen kann ich mir vorstellen, dass sie ihm die neue Krankenstatistik um die Ohren geworfen hat, weil die telefonische Krankschreibung sollte ja auch sofort abgeschafft werden.

1:30:45

[SPEAKER_01]: Und seitdem es diese Krankschreibung digital gibt, erst dann hat sie ja die Datenerfassung etwas genauer erhoben, wie viele da wirklich jetzt krank sind.

1:31:00

[SPEAKER_01]: Nein, ja, warum?

1:31:03

[SPEAKER_01]: Die waren vorher auch krank.

1:31:04

[SPEAKER_01]: Die waren vorher auch krank, aber es war nicht erfasst in der Statistik.

1:31:07

[SPEAKER_01]: Weil?

1:31:08

[SPEAKER_01]: Keine Ahnung, es war nur auf Papier.

1:31:10

[SPEAKER_00]: Nein, nein, nein, du kriegst ja bei der Krankschreibung vom Doktor, da kriegst du ja drei Zettel.

1:31:16

[SPEAKER_00]: Du kriegst einen Zettel für dich, einen für den Chef und einen für die Krankenkasse.

1:31:20

[SPEAKER_00]: Weißt du, wann ich den schon mal jemals zur Krankenkasse geschickt habe?

1:31:24

[SPEAKER_01]: Habe ich noch nie gemacht, ich schick das nur meinem Arbeitgeber.

1:31:27

[SPEAKER_00]: Das ist der Punkt.

1:31:29

[SPEAKER_00]: Die sind gar nicht erfasst worden.

1:31:33

[SPEAKER_00]: Du hast ein Problem, wenn du jetzt sagst, ich bin jetzt sechs Wochen krank und dann gehst du zur Krankenkasse und dann sagen wir, wir wissen ja gar nichts davon.

1:31:41

[SPEAKER_01]: Warum haben sie uns das nicht geschickt?

1:31:43

[SPEAKER_01]: Das habe ich nie verstanden, weil die Abrechnung läuft ja über die Krankenkasse.

1:31:47

[SPEAKER_01]: Du ziehst doch deine Karte durch den Schlitz, der Arzt rechnet doch die Behandlungsgebühren ab.

1:31:52

[SPEAKER_00]: Aber da steht doch nicht drin, dass der eine Krankschreibung von drei Tagen gekriegt hat.

1:31:56

[SPEAKER_00]: Das ist auf dem Papier.

1:31:57

[SPEAKER_01]: Ja, aber so habe ich mir das vorgestellt.

1:32:00

[SPEAKER_00]: Das Papier habe ich nie weggeschickt, weil ich gesagt habe, was will denn die Krankenkasse damit.

1:32:04

[SPEAKER_00]: Ich habe den Arbeitgeber das gegeben, weil das war wichtig, aber so.

1:32:08

[SPEAKER_00]: Ja, aber die Krankenkasse, die fragt doch auch nicht.

1:32:10

[SPEAKER_01]: Nein, natürlich nicht.

1:32:12

[SPEAKER_01]: Die Krankenkasse kriegt doch eine Abrechnung.

1:32:14

[SPEAKER_01]: Also sie muss ja wissen, dass es da einen ärztlichen Vorgang ging.

1:32:18

[SPEAKER_01]: Und wenn sie jetzt diesen Zettel braucht, dann könnte sie ja sagen, hey, schick mir mal bitte diesen Zettel.

1:32:22

[SPEAKER_00]: Sie braucht den doch nicht, sie braucht den Zettel doch erst, wenn klar ist, dass du sechs Wochen an derselben,

1:32:32

[SPEAKER_00]: Krankheit, leidest und jetzt kommen sie in die Leistung, jetzt müssen sie dein, also das Krankengeld bezahlen.

1:32:38

[SPEAKER_01]: Achso, die müssen dann diese, weil die Lohnfortzahlung dann nicht mehr gilt und sie müssen dann das Krankengeld bezahlen.

1:32:44

[SPEAKER_00]: Genau, dann brauchen sie es.

1:32:45

[SPEAKER_00]: Und jetzt kommen sie und sagen, ich weiß ja gar nicht, was hast denn du?

1:32:50

[SPEAKER_00]: Etc. Hast du die Zettel noch?

1:32:52

[SPEAKER_00]: Oh scheiße, ich muss mal gucken.

1:32:54

[SPEAKER_00]: Und dann gucken die, ist das dieselbe Krankheit?

1:32:57

[SPEAKER_00]: Ich hab im Fall, da ist einer Erkrankte, der war wirklich, der hat einen schweren Unfall gehabt.

1:33:03

[SPEAKER_00]: kam raus dann ist er zu einem anderen arzt gegangen also der war der war schon bei der krankenkasse beim krankengeld dann ist er zu einem anderen arzt gegangen dann hat der ihn wegen was anderem krank geschrieben als folge also dann war die krankenkasse draußen

1:33:21

[SPEAKER_00]: Weil, na das ist ja was anderes jetzt.

1:33:24

[SPEAKER_00]: Jetzt kann er ja wieder, jetzt kann der Arbeitgeber wieder.

1:33:27

[SPEAKER_00]: Und der Arbeitgeber wusste, jetzt haben wir den sechs Wochen durchgefüttert, jetzt war er bei der Krankenkasse, jetzt kommt er wieder, jetzt muss ich ihn wieder sechs Wochen durchfüttern.

1:33:37

[SPEAKER_00]: Weil er ja eine andere Krankheit hat.

1:33:39

[SPEAKER_00]: Hat er gleich die Kündigung gekriegt.

1:33:41

[SPEAKER_00]: Fertig aus.

1:33:41

[SPEAKER_00]: Zack.

1:33:43

[SPEAKER_00]: So.

1:33:46

[SPEAKER_00]: Die Krankenkassen konnten nicht genau ermitteln, wie viele Krankentage es gab.

1:33:54

[SPEAKER_01]: Und jetzt hat er Friedrich gesehen, die Krankentage gehen ja sowas von durch die Decke, die faulen Schweine sollen nicht zum Arzt gehen, die sollen arbeiten.

1:34:03

[SPEAKER_00]: Seid ihr immer klar darüber, welche Statistik du liest und wer sie gemacht hat.

1:34:10

[SPEAKER_00]: Und das ist nur wirklich eine ganz bescheuerte.

1:34:13

[SPEAKER_00]: Und wirklich, wenn ich jetzt Unternehmer wäre oder wer weiß was, ich würde immer sagen, Leute, wenn es euch nicht gut geht, bleibt zu Hause.

1:34:21

[SPEAKER_00]: Ja?

1:34:22

[SPEAKER_00]: Und nach drei Tagen geht ihr halt dann doch zum Arzt und lasst euch halt dann die Krankschreibung nehmen.

1:34:27

[SPEAKER_00]: Wenn es denn so ist.

1:34:28

[SPEAKER_00]: Ich hoffe nicht.

1:34:29

[SPEAKER_00]: So.

1:34:30

[SPEAKER_00]: Und mit diesem Vertrauensvorschuss erreiche ich viel, viel mehr, als wenn ich die dazu zwinge zu knebeln, geht zum Arzt, hol die Krankschreibung.

1:34:39

[SPEAKER_00]: Weil die ist nicht ein Tag, die ist nicht zwei Tage.

1:34:42

[SPEAKER_01]: Nee, ich wurde noch nie für einen Tag krankgeschrieben.

1:34:44

[SPEAKER_00]: Nee.

1:34:45

[SPEAKER_00]: Also sorry.

1:34:47

[SPEAKER_00]: Unglaublich.

1:34:48

[SPEAKER_00]: So doof.

1:34:49

[SPEAKER_00]: Und da wird ein riesen Terrain gemacht, auch von der SPD, wir sind nicht dafür und wer weiß, ein riesen Terrain für so einen Blödsinn.

1:34:58

[SPEAKER_00]: Sagt mal, ich dachte ihr wolltet euch um die Wirtschaft kümmern, ihr wolltet euch um Deutschland kümmern, mal was auf den Weg bringen, und dann kommt ihr mit so einer Kacke?

1:35:07

[SPEAKER_01]: Das wäre ein punkt den hatten wir aber schon was in dem reformpaket drin ist es soll die ki zentren sollen gefördert werden.

1:35:14

[SPEAKER_01]: Habe mir der fantastische das kriegen wir das amerikanische modell jeder in seinem dorf kriegt so ein super ki zentrum und die saugen dann gegen windräder machen sie einen riesen aufstand aber so ein ki zentrum.

1:35:26

[SPEAKER_01]: Weißt du was ich da hoffe.

1:35:27

[SPEAKER_01]: dass für die ki zentren mindestens die gleichen abstandsregeln gelten werden die der söder für die windkraftwerke aufgestellt hat.

1:35:35

[SPEAKER_00]: Die sind doch schon die wollen sich schon wieder verkürzen es gibt nämlich keinen platz mehr anscheinend oder was also mein sorry.

1:35:43

[SPEAKER_00]: So ein blödsinn.

1:35:44

[SPEAKER_01]: Das ist das andere thema was ich sehr sehr gefährlich finde was was die politik aktuell versucht.

1:35:51

[SPEAKER_01]: Da ist auch der amthor ein großer fan von dass das endlich eingeschränkt wird.

1:35:56

[SPEAKER_00]: Informationsfreiheitsgesetz.

1:36:00

[SPEAKER_00]: Ja, weil da kann der ja kein Freund von sein.

1:36:03

[SPEAKER_00]: Also sorry, da kann der Amt doch kein Freund von sein.

1:36:07

[SPEAKER_01]: Weißt du, was das Schlimme war?

1:36:11

[SPEAKER_01]: Beim Spahn ist es ja auch so gewesen, dass die EFG da geholfen hat.

1:36:14

[SPEAKER_01]: Weißt du, was das Schlimme war an diesem ganzen Maskendeal?

1:36:18

[SPEAKER_00]: Dass er wusste, dass das nicht funktioniert?

1:36:20

[SPEAKER_01]: Nein, dass es rausgekommen ist.

1:36:21

[SPEAKER_00]: Nee, stopp.

1:36:24

[SPEAKER_00]: Also ich wusste damals, wo diese...

1:36:31

[SPEAKER_00]: Seuche, also diese Corona war.

1:36:34

[SPEAKER_00]: Und wo der Spahn, der war Gesundheitsminister, der wurde aufgefordert, jetzt muss er gucken, er muss jetzt irgendwas besorgen und so.

1:36:40

[SPEAKER_00]: Und dann gab es ja die Diskussion, was hilft, was brauchen wir?

1:36:44

[SPEAKER_00]: Und dann kam er ja nach einer Zeit dazu, der Mundschutz ist, glaube ich, das beste Mittel.

1:36:49

[SPEAKER_00]: Das Einfachste und etc. Und jetzt sollte er Mundschutz besorgen und der Markt war halt leergefegt.

1:36:57

[SPEAKER_00]: Und er sollte dafür sorgen.

1:36:59

[SPEAKER_00]: So, und dann hat er das Verfahren aus der Hand gegeben.

1:37:03

[SPEAKER_00]: Er hat gesagt, wir machen da keine Ausschreibungen mehr.

1:37:06

[SPEAKER_00]: Jeder kann das anbieten.

1:37:07

[SPEAKER_00]: Das war öffentlich.

1:37:08

[SPEAKER_00]: Das war öffentlich, dass diese Geschichte, dass er da freie Hand hat.

1:37:16

[SPEAKER_00]: Da kann man sich jetzt nicht drüber, also ich kann mich da jetzt nicht drüber aufregen, weil das war damals schon bekannt.

1:37:23

[SPEAKER_00]: Da hätte man damals aber schon sagen müssen, okay, wo sind die Relationen?

1:37:27

[SPEAKER_00]: Oder, wenn ich einen Vertrag mache, wenn du einen Vertrag machst mit jemandem, weißt du, wie viele Ausstiegsklauseln da drin sind?

1:37:34

[SPEAKER_00]: Wenn es schlechtes Wetter gibt, dann zahle ich nur die Hälfte.

1:37:37

[SPEAKER_00]: Und ich liefere erst bei Erhalt der Ware.

1:37:40

[SPEAKER_00]: Und die Ware muss in einem... Weißt du, was da für Klauseln drin sind?

1:37:45

[SPEAKER_00]: Und die bezahlen ja, das ist der Skandal, die bezahlen ja...

1:37:49

[SPEAKER_00]: Die bezahlen ja Masken, die sind ja nie geliefert worden.

1:37:53

[SPEAKER_00]: Die sind ja nie abgerufen worden.

1:37:55

[SPEAKER_00]: Die sind bestellt worden.

1:37:57

[SPEAKER_00]: Dann schreibe ich rein, nach Vorlage, bis zu dem Datum müssen sie geliefert sein.

1:38:02

[SPEAKER_00]: Kannst du liefern.

1:38:04

[SPEAKER_00]: Und wenn du nicht lieferst, kriegst du eine Vertragsstrafe.

1:38:07

[SPEAKER_00]: Hä?

1:38:07

[SPEAKER_00]: Wir hatten diese Verträge gemacht.

1:38:09

[SPEAKER_00]: Das ist ja der Skandal.

1:38:11

[SPEAKER_00]: Ja?

1:38:12

[SPEAKER_00]: Dass der damals gezwungen worden ist, mehr oder minder durch die Stimmung und Politik, dass du bitte dafür sorgst, dass wir alle Masken haben.

1:38:20

[SPEAKER_00]: Dass nicht Deutschland ohne Maske ist.

1:38:22

[SPEAKER_00]: Weil die sollst du ja dann auch wieder wegschmeißen nach einmal und so.

1:38:26

[SPEAKER_00]: Das war klar.

1:38:27

[SPEAKER_01]: Aber diese ganzen Verträge, die waren glaube ich nicht alle öffentlich einsehbar, die wurden, glaube ich, über das Informationsfreiheitsgesetz rausgekackt.

1:38:33

[SPEAKER_01]: Und deswegen sage ich, es ist nicht das Schlimme, dass es passiert ist, sondern dass das rausgekommen ist.

1:38:39

[SPEAKER_01]: Und da will unsere Politik ja was gegen tun, dass es nicht mehr rauskommt.

1:38:42

[SPEAKER_00]: Nee, das muss abgeschafft werden.

1:38:44

[SPEAKER_00]: Also es ist ja missbraucht worden.

1:38:49

[SPEAKER_00]: Also erstens mal ist es ja nicht umsonst, also du kannst es ja nicht wahllos machen, du musst ja auch bezahlen.

1:38:54

[SPEAKER_01]: Nee, du musst nicht für alles bezahlen.

1:38:56

[SPEAKER_00]: 500 Euro musst du glaube ich zahlen, alleine, dass du das Ding machst.

1:38:59

[SPEAKER_00]: Und dann kommt drauf an...

1:39:02

[SPEAKER_01]: Es gab eine Obergrenze, die ja öfter mal von Politikern gefordert wird, da wird sie jetzt rausgeschmissen, für umfangreichere Kontengebühren...

1:39:13

[SPEAKER_00]: Genau, das ist ja nur ein Blabla.

1:39:14

[SPEAKER_00]: Für umfangreichere, ja was heißt denn das?

1:39:16

[SPEAKER_01]: Ja aber es ist jetzt nicht so, dass du bei jeder Anfrage dann 500 Euro zahlen musst.

1:39:20

[SPEAKER_01]: Doch das ist das Minimum glaube ich.

1:39:22

[SPEAKER_01]: Nein, nein, nein, nein, nein, nein.

1:39:23

[SPEAKER_01]: Du hast, einfache Anfragen hast du umsonst beantwortet bekommen, also musst nix für zahlen.

1:39:29

[SPEAKER_01]: Für umfangreichere Recherchen, also die dann das Amt machen muss, dann kann es sein, dann dürfen sie Gebühren erheben, aber maximal bis 500 Euro.

1:39:38

[SPEAKER_01]: Und jetzt sollte es dem Aufwand entsprechen, also bodenlos.

1:39:41

[SPEAKER_00]: Genau das ohne ding genau und und jetzt sollen die jetzt sollen die die initiativen sowie umwelthilfe und etc oder.

1:39:52

[SPEAKER_00]: Fakt den staat journalist journalisten allgemein die sollen ausgenommen werden die sollen keine recht ich meine das sind die einzigen die mit solchen datensachen überhaupt umgehen können ich könnte zwar auch sagen ich möchte gerne sorry was soll ich denn mit den ganzen verträgen oder weil ich kann die gar nicht ich begreife die ja gar nicht.

1:40:09

[SPEAKER_01]: Aber nach deren Vorstellung ist es ja nicht mal so, dass dann zum Beispiel der Journalist sagen kann okay ich frage jetzt diese Daten in meiner privaten Funktion, dann machen Politiker ja auch, heute rede ich hier als Minister, morgen als Politiker, dann als Fraktionsvorsitzender und jetzt bin ich mal privat hier.

1:40:23

[SPEAKER_01]: Und jetzt könnte ja der Journalist sagen, ich möchte das jetzt als Privatversion diese Informationen haben.

1:40:28

[SPEAKER_01]: Und dann sagt das Amt ja was ist denn ihr berechtigtes Interesse.

1:40:32

[SPEAKER_01]: Und das musst du dann auch noch nachweisen, dass du betroffen bist, dass du diese Informationen haben willst.

1:40:36

[SPEAKER_00]: Okay das ist schwer.

1:40:38

[SPEAKER_01]: Kannst du vergessen, kriegst du gar nichts mehr.

1:40:39

[SPEAKER_00]: Das ist schwer.

1:40:40

[SPEAKER_00]: Ja gut, ich könnte vielleicht beim Tierschutz, wenn ich einen Hund habe, könnte ich vielleicht bei Gesetzen, die Kampfhunde betreffen, da könnte ich vielleicht noch eingreifen, weil ich einen Hund habe.

1:40:52

[SPEAKER_00]: Aber das war's dann auch.

1:40:54

[SPEAKER_00]: Bei der Massentierhaltung könnte ich schon nicht mehr mitreden, weil ich hab nur drei Hühner und das kann man nicht als Massentierhaltung bezeichnen.

1:41:02

[SPEAKER_01]: Und es gibt andere Länder, ich weiß jetzt nicht mehr, ob es Dänemark oder Schweden war, irgendeines wurde als leuchtendes Beispiel hervorgehoben, die haben das Informationsfreiheitsgesetz schon so weit, dass du nicht mehr nachfragen musst, also die Beamten sind angewiesen, bestimmte Sachen schon öffentlich bereitzustellen, weil dann gehst du auf eine Website oder irgendwas und kannst dir das anschauen.

1:41:23

[SPEAKER_01]: Und aktuell ist es ja so du musst nachfragen und dann baut das irgendjemand zusammen du kriegst deine antwort.

1:41:29

[SPEAKER_00]: Irgendwann genau.

1:41:32

[SPEAKER_01]: Wenn die aber das direkt dazu veranlasst sind das zu veröffentlichen.

1:41:37

[SPEAKER_00]: Dann haben die auch keine Arbeit mehr beim Nachfragen.

1:41:40

[SPEAKER_00]: Dann gehört das auch zu dem Arbeitsaufwand dazu.

1:41:42

[SPEAKER_00]: Ich muss es schon aufbereiten, weil ich muss es veröffentlichen.

1:41:45

[SPEAKER_00]: Dann ist es ein Aufwasch.

1:41:47

[SPEAKER_00]: Ich muss es nicht nochmal holen, muss nicht nochmal nachgucken, sondern ah, das muss ich, okay.

1:41:51

[SPEAKER_01]: Und das andere tolle Argument ist ja was, was dann die Politik sagt, ja, das muss das, da kann ja jeder nachfragen.

1:41:57

[SPEAKER_01]: Wenn dann hier jemand nach kritischer Infrastruktur nachfragt, das muss ja Sicherheitsbedenken haben, da kann ja jetzt jeder Theorist kommen und

1:42:05

[SPEAKER_00]: Also ich gucke gerade hier, die KI sagt hier, die Google KI.

1:42:12

[SPEAKER_00]: wichtige regeln es ist kein grund nötig bisher muss man nicht erklären warum man die info will ganz grundlos sagen ich möchte gerne diesen vertrag war warum dieses gebäude dahin gebaut warum wir da maut gebühren bezahlen wo wir die maut wurde ja ab dann gilt wichtige regeln gilt für alle also jede person darf anfangen jedermannsrecht ja

1:42:36

[SPEAKER_00]: Dann gibt es Fristen, Behörden müssen meist binnen eines Monats antworten.

1:42:42

[SPEAKER_01]: Bei der Frist bin ich mir jetzt nicht ganz sicher, ob das auch noch ausgehebelt werden soll.

1:42:46

[SPEAKER_00]: Aber das sind alles schon Punkte, die ausgehebelt werden.

1:42:51

[SPEAKER_00]: Wichtige Regel, Ausnahmen, Schutzdaten wie Personalakten oder Staatsgeheimnisse, was ist Staatsgeheimnisse, sind tabu.

1:43:01

[SPEAKER_00]: Grenzen und Ausnahmen, Personenschutz, Daten von anderen Leuten bleiben geheim.

1:43:07

[SPEAKER_00]: Okay, ich könnte jetzt nicht nach dir fragen, was vor dir drinsteht.

1:43:12

[SPEAKER_00]: Das ist aber eigentlich, müsste ich das doch schon wissen.

1:43:15

[SPEAKER_00]: Sollte man vielleicht doch fragen.

1:43:16

[SPEAKER_00]: Du hast ja nichts zu verbergen.

1:43:17

[SPEAKER_00]: Ach, natürlich nicht.

1:43:19

[SPEAKER_00]: Sicherheit, Staatsinteressen und Polizei dürfen blockieren.

1:43:22

[SPEAKER_00]: Natürlich.

1:43:23

[SPEAKER_00]: Also, wo kommen wir denn da hin?

1:43:25

[SPEAKER_00]: Wenn ich nachgucken kann, was die Polizei da gemacht hat, warum der eine in seiner Zelle verbrannt ist.

1:43:29

[SPEAKER_00]: Also, sorry, das muss die Polizei, das geht mich gar nichts an.

1:43:36

[SPEAKER_00]: Ländergesetze, jedes Bundesland hat ein eigenes Gesetz.

1:43:41

[SPEAKER_00]: Na super, das ist natürlich dann nochmal schöner.

1:43:45

[SPEAKER_00]: In Bayern geht es dann und in Niedersachsen geht es umgekehrt.

1:43:49

[SPEAKER_00]: Bayern hat glaube ich keins, oder?

1:43:51

[SPEAKER_00]: Meinst du Bayern hat keins?

1:43:53

[SPEAKER_00]: Es ist aber ein Bundesgesetz, oder nicht?

1:43:58

[SPEAKER_01]: Ich glaube, die Länder müssen das selber machen.

1:44:02

[SPEAKER_00]: Ich möchte jetzt mal, ob ich das nochmal finde.

1:44:05

[SPEAKER_00]: Dieses Informationsfreiheitsgesetz ist ja keine deutsche Erfindung.

1:44:11

[SPEAKER_01]: Ne, das haben auch schon andere Länder.

1:44:13

[SPEAKER_00]: Richtig.

1:44:13

[SPEAKER_00]: Und es gibt es, glaube ich, hoffentlich finde ich das jetzt hier, regelt in Deutschland.

1:44:20

[SPEAKER_00]: Ich will das nicht.

1:44:21

[SPEAKER_00]: Ich will wissen, es gibt nämlich ein Land,

1:44:25

[SPEAKER_01]: Warum gibt es in Bayern kein Informationsfreiheitsgesetz?

1:44:29

[SPEAKER_01]: Wir haben keins.

1:44:41

[SPEAKER_00]: Es gibt nämlich ein Land, da gibt es dieses...

1:44:52

[SPEAKER_00]: Wie heißt denn das in der Toskana?

1:44:53

[SPEAKER_00]: In der Toskana?

1:44:57

[SPEAKER_00]: Spanien?

1:44:58

[SPEAKER_00]: Nee, Toskana ist... Okay, du hast in Erdkunde, warst du auch eine große Leuchte oder was?

1:45:04

[SPEAKER_01]: Ja, ich wusste alles bis auf die Toskana.

1:45:08

[SPEAKER_00]: Mann, ich hab das... Ich muss das mal eben hier eingeben hier.

1:45:15

[SPEAKER_00]: Ich hab was gefunden, da ist in der Toskana 1700 irgendwas.

1:45:22

[SPEAKER_00]: Und du hörst richtig, 1700 irgendwas.

1:45:28

[SPEAKER_00]: Die haben damals ein Gesetz gehabt.

1:45:33

[SPEAKER_00]: Ich hoffe, dass ich das über Schlagwort-Suche rauskriege.

1:45:36

[SPEAKER_00]: Schlagwort.

1:45:37

[SPEAKER_00]: Ich hab das hier.

1:45:39

[SPEAKER_00]: Man muss doch solche Sachen... Jetzt bräuchte ich eine KI.

1:45:43

[SPEAKER_00]: Hallo, ich hab gepostet.

1:45:45

[SPEAKER_00]: Schau mal nach Toskana.

1:45:47

[SPEAKER_00]: So müsste das jetzt laufen.

1:45:50

[SPEAKER_00]: Aber es läuft so nicht.

1:45:52

[SPEAKER_00]: Toskana.

1:45:55

[SPEAKER_00]: Und jetzt mache ich mal Informations... Informations... Informations...

1:46:06

[SPEAKER_01]: Die haben da schon so früh dran gedacht, dass die Information, die eine öffentliche Behörde erstellt, für alle zugänglich sein sollte.

1:46:12

[SPEAKER_00]: Lass mich gucken, bevor wir hier der... Ja, das ist natürlich Superscheiße.

1:46:19

[SPEAKER_00]: Bevor ich dir irgendein Bullshit erzähle, der mir nachher um die Ohren fliegt.

1:46:32

[SPEAKER_01]: Na, da solltest du vorsichtig sein.

1:46:35

[SPEAKER_00]: Kriege ich noch eine Klage oder was?

1:46:36

[SPEAKER_00]: Hm.

1:46:51

[SPEAKER_01]: Nee, auf der Wikipedia-Seite steht auch nichts zur Informationsfreiheit.

1:46:54

[SPEAKER_00]: Irgendwo muss doch sein, wo ist das zum ersten Mal, wo gibt es das, seit wann?

1:47:09

[SPEAKER_01]: Der Arne würde das jetzt wissen.

1:47:11

[SPEAKER_01]: Der wer?

1:47:12

[SPEAKER_01]: Der Arne.

1:47:12

[SPEAKER_01]: Arne wer?

1:47:13

[SPEAKER_01]: Semsrott, Chef vom Fraklin-Staat.

1:47:20

[SPEAKER_00]: Kann man den anrufen, oder was?

1:47:24

[SPEAKER_01]: Stimmt, aber ich glaube nicht, dass der rangeht, wenn ich ihn anrufe.

1:47:33

[SPEAKER_00]: Scheiße, echt.

1:47:35

[SPEAKER_01]: So was.

1:47:37

[SPEAKER_01]: Nein, nein, nein.

1:47:38

[SPEAKER_01]: Auf der deutschen Wikipedia-Seite findet man nur was zum Deutsch...

1:47:41

[SPEAKER_00]: Aber du musst doch Google fragen können oder irgendeine KI, seit wann gibt es das?

1:47:47

[SPEAKER_00]: Oder wo wurde es erfunden?

1:47:52

[SPEAKER_01]: Tja, schafft sie noch nicht deine KI.

1:47:56

[SPEAKER_00]: Ich rede ja nicht mit der KI.

1:47:58

[SPEAKER_00]: Ich bin jetzt hier bei der Suche.

1:48:01

[SPEAKER_00]: Es ist ja keine KI.

1:48:03

[SPEAKER_01]: Kanada, Mexiko.

1:48:06

[SPEAKER_01]: Ah, hier guck.

1:48:07

[SPEAKER_01]: Erste Entwicklung zur Informationsfreiheit gab es 1766.

1:48:13

[SPEAKER_01]: Das war sie jetzt gleich mit deiner Freude in Schweden.

1:48:17

[SPEAKER_01]: Und ich glaube nicht, dass die Toskana in Schweden ist.

1:48:20

[SPEAKER_01]: Und Schweden auch nicht in der Toskana.

1:48:25

[SPEAKER_01]: Mit Einführung der Öffentlichkeitsprozesse.

1:48:27

[SPEAKER_01]: Damit sollte eine Kontrolle und Transparenz der

1:48:30

[SPEAKER_01]: Tja, ich glaube das war es mit der Toskana.

1:48:57

[SPEAKER_00]: Ich bin ja noch am scrollen rede ruhig weiter erzählt schön weiter ich bin noch am suchen ich bin jetzt schon.

1:49:02

[SPEAKER_01]: Wir sind aber schon in den 1970er jahren wir sind schon 200 jahre später.

1:49:06

[SPEAKER_01]: Du hast 1700 gesagt 1766.

1:49:08

[SPEAKER_01]: Aber wir sind schon bei den seit 1951 der 60er jahre 1966 wir sind schon 200 jahre weiter.

1:49:16

[SPEAKER_01]: Ich wollte ja nur sagen seit wann es dieses gesetz gibt ja das ist ja kein das ist ja keine neue erfindung ja ich sage nur in diesem geschichtsartikel der hat mit 1766 angefangen wir sind schon bei 1900 und ich glaube nicht dass noch mal was über 1700 kommen wird doch du wirst dich wundern du wirst sagen reiner du.

1:49:33

[SPEAKER_00]: Wir werden uns alle wundern ja.

1:49:35

[SPEAKER_00]: Wenn ich diesen ist es kommen die wölfe hier nicht weiß nix über wölfe hören wölfe ist auch ein thema also mein sorry wölfe mein gott.

1:49:48

[SPEAKER_00]: So, jetzt kannst du mir die Füße küssen.

1:49:51

[SPEAKER_00]: Ach nee, das geht nicht.

1:49:54

[SPEAKER_00]: Es geht nicht um informationsfreies Gesetz.

1:49:59

[SPEAKER_00]: Das ist ein altes Hirn, das ist nur noch Matsche.

1:50:03

[SPEAKER_01]: Freie Wirtschaft oder was?

1:50:05

[SPEAKER_00]: Nee.

1:50:05

[SPEAKER_00]: Vor 240 Jahren schaffte als erstes Land das Großherzogtum Toskana unter Leopold II.

1:50:13

[SPEAKER_00]: die

1:50:15

[SPEAKER_00]: Todesstrafe ab.

1:50:18

[SPEAKER_00]: Dem sind seither die gesamte EU plus Liechtenstein und die Schweiz gefolgt.

1:50:24

[SPEAKER_00]: Vor 240 Jahren.

1:50:26

[SPEAKER_01]: Haben wir nicht noch ein Land, was die Todesstrafe noch tat?

1:50:28

[SPEAKER_00]: In Europa glaube ich nicht.

1:50:30

[SPEAKER_00]: Ich glaube, das letzte Land in Europa mit der Todesstrafe war, glaube ich, Weißrhein.

1:50:33

[SPEAKER_00]: Gibt es nicht noch eine in Hessen?

1:50:36

[SPEAKER_00]: Na, da gab es mal, das haben sie aber, glaube ich, rausgenommen.

1:50:45

[SPEAKER_01]: Die Todesstrafe wurde in Hessen am 28. Oktober 2018 durch eine Volksabstimmung abgeschafft.

1:50:52

[SPEAKER_00]: Genau, siehste.

1:50:53

[SPEAKER_00]: Aber das war, glaube ich, das letzte hier.

1:50:57

[SPEAKER_00]: Siehste, die Todesstrafe ist auf dem europäischen Kontinent fast vollständig abgeschafft, wobei Belarus, weiß Russland, als einziges Land die Bestrafung im Gesetz behält.

1:51:10

[SPEAKER_00]: Während Russland und Tatschikistan ein Moratorium einhalten.

1:51:15

[SPEAKER_00]: Alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie des Europarates verbieten Hinrichtungen ausnahmslos.

1:51:25

[SPEAKER_00]: Großherzogtum, ich fand das trotzdem, also das hat jetzt mit dem Informationsfreiheitsgesetz nichts zu tun, aber ich fand das trotzdem, vor 240 Jahren gab es schon

1:51:37

[SPEAKER_00]: Gab es schon?

1:51:38

[SPEAKER_00]: Schon.

1:51:39

[SPEAKER_00]: Ich fand das schon.

1:51:40

[SPEAKER_00]: Ich meine, als die das abschaffen, die nicht gesagt haben, bringst du jemanden um, dann bringe ich die um, oder wenn du den König beleidigst, bist du einen Kopf kürzer.

1:51:49

[SPEAKER_00]: Das fand ich jetzt schon bemerkenswert, dass da der Leopold II., den ich jetzt nicht kenne, aber dass der sich durchgesetzt hat und dann gesagt hat, Todesstrafe gibt es bei uns nicht mehr.

1:51:59

[SPEAKER_01]: Schau an, in Hessen hat es länger gedauert, die Todesstrafe loszuwerden, als in Deutschland das Informationssicherheitsgesetz.

1:52:07

[SPEAKER_01]: Inkraftgetretenheit.

1:52:09

[SPEAKER_01]: 2006 war es in Deutschland das Informationsbegriffsgesetz und 2018, zwölf Jahre später, erst die Todesstrafe abgeschafft.

1:52:16

[SPEAKER_00]: Und du willst jetzt sagen, das IFG haben wir erst 2006 gekriegt, deswegen ist das so neu, ne?

1:52:20

[SPEAKER_01]: Ja, das ist 20 Jahre alt.

1:52:22

[SPEAKER_00]: Das kann man glauben, aber...

1:52:26

[SPEAKER_00]: Im Ranking der Geschichte, des Geschichtsstrahls ist 20 Jahre gar nichts.

1:52:31

[SPEAKER_00]: Ne, das ist nichts.

1:52:32

[SPEAKER_00]: Jetzt haben wir das 20 Jahre, das hat gut funktioniert und jetzt wollen wir es...

1:52:36

[SPEAKER_00]: abschaffen, weil Spahn und Amthor, also alle die Dreck am Stecken haben.

1:52:44

[SPEAKER_01]: Die möchten das nicht so gerne, dass man weiß, dass die Dreck am Stecken haben.

1:52:48

[SPEAKER_00]: Ja, dass wir das wissen.

1:52:50

[SPEAKER_01]: Ja.

1:52:52

[SPEAKER_01]: Aber wollen alles über uns wissen.

1:52:54

[SPEAKER_00]: Das zieht ja der Sicherheit, das zieht ja unsere Sicherheit.

1:52:58

[SPEAKER_01]: Vorratsdatensparierung.

1:53:02

[SPEAKER_01]: Palantir, hallo.

1:53:03

[SPEAKER_01]: Palantir ist ein furchtbares Ding.

1:53:04

[SPEAKER_01]: Der Chef ist vor allem sehr, sehr furchtbar.

1:53:06

[SPEAKER_00]: Der sieht ja aus, als ob der frisch aus dem Föhn gestiegen ist.

1:53:11

[SPEAKER_00]: Hat der ein Problem mit seinen Haaren?

1:53:13

[SPEAKER_00]: Hat der keinen Kamm?

1:53:14

[SPEAKER_00]: Kann der sich keinen Kamm leisten?

1:53:16

[SPEAKER_01]: Was der für Dinge rausgehauen hat, irgendwie das...

1:53:21

[SPEAKER_00]: Das ist Faschistoid.

1:53:23

[SPEAKER_00]: Ja, ja.

1:53:24

[SPEAKER_00]: Das sind Leute, denen sind die Menschen nichts wert.

1:53:28

[SPEAKER_00]: Nichts.

1:53:30

[SPEAKER_00]: Und sie wissen eigentlich ganz genau, was damit, also das Schindluder, oder was damit getrieben wird.

1:53:35

[SPEAKER_00]: Also wo... Ja, aber solange sie Geld damit machen.

1:53:38

[SPEAKER_00]: Tja.

1:53:39

[SPEAKER_00]: Kann man das nicht dann ein bisschen anders machen, dass man dann trotzdem Geld verdient?

1:53:43

[SPEAKER_00]: Also ich meine, sorry.

1:53:45

[SPEAKER_00]: Ich meine, der ist ja jetzt so scharf, dass der schon die ersten ja hingehen und sagen, wir kaufen das nicht, gell?

1:53:51

[SPEAKER_01]: Also ich glaube, Frankreich oder... Ja, aber der... Und die Grünen haben es ja erst in Baden-Württemberg gekauft.

1:53:57

[SPEAKER_01]: Ja, da gibt's... Ja, der arbeitet bei der Kritis über den... Über den Fever habe ich den kennengelernt, ja.

1:54:07

[SPEAKER_01]: Verfolge ich den auf Mastodon, der heißt ja nochmal Manuel Otto, glaube ich.

1:54:14

[SPEAKER_01]: Der, genau, der arbeitet, Manuel Artur, der arbeitet bei der Kritis, die berät immer mal wieder die Regierung in Sachen kritischer Infrastruktur und der erzählt immer ganz viel über Palantir, was das für ein Sauhaufen ist und diese Alternativen, die jetzt zum Beispiel, glaube ich, Frankreich einkauft, ist die gleiche Scheißsoftware, nur von ihm anders.

1:54:36

[SPEAKER_00]: Achso, aber es ist keine amerikanische Firma dann, ich glaub das ist dann eine europäische.

1:54:45

[SPEAKER_00]: Aber im Grunde gemacht dasselbe.

1:54:48

[SPEAKER_00]: Weißt du, wie wir auf die Straße gegangen sind, weil wir gegen die Volkszählung waren?

1:54:54

[SPEAKER_00]: Was wir für einen rabatz gemacht haben und das war ich kann mich noch dran erinnern das war eine papiersache.

1:55:01

[SPEAKER_01]: Was nicht von 2005 wo es auch nochmal eine folgezeitung geben sollte.

1:55:06

[SPEAKER_01]: Genau sollte oder es gab das ist es gab es es gab eine da war sogar jemand bei uns in der wohnung und hat das durchgeführt.

1:55:13

[SPEAKER_00]: Und da haben wir uns gelegt ich meine das war ein papierbogen wurde kreuzchen gemacht hallo und jetzt ist alles.

1:55:23

[SPEAKER_00]: Zur freien Verfügung.

1:55:24

[SPEAKER_00]: Nichts passiert mehr.

1:55:26

[SPEAKER_00]: Wir sind auf die Straße gegangen.

1:55:28

[SPEAKER_00]: Für unsere Freiheitsrechte.

1:55:31

[SPEAKER_00]: Aber hier passiert gar nichts mehr.

1:55:33

[SPEAKER_00]: Interessiert nicht.

1:55:34

[SPEAKER_01]: Was ich da ganz interessant fand, in Bezug auf Datenschutz.

1:55:39

[SPEAKER_01]: Kennst du den Cory Doctorow?

1:55:42

[SPEAKER_01]: Der hat ein Buch zum Beispiel über End Certification geschrieben, also, dass wir, dass Firmen ihre Produkte immer beschissener machen und unter Kontrolle halten.

1:55:51

[SPEAKER_01]: Der war bei Trevor Noah im Podcast.

1:55:55

[SPEAKER_01]: Und der hat darüber erzählt, dass es in den USA nur ganz, sind die Datenschutzrechte sowas von beschissen.

1:56:09

[SPEAKER_01]: Das kann man unter anderem daran sehen, dass es seit 1970 kein Gesetz mehr in die Richtung für die Bürger gab.

1:56:18

[SPEAKER_01]: Das musst du dir mal vorstellen, seit 1970.

1:56:21

[SPEAKER_01]: Da gab es ja gar keine Computer.

1:56:22

[SPEAKER_01]: Da gab es Computer seit 50 Jahren.

1:56:27

[SPEAKER_00]: Alles frei.

1:56:28

[SPEAKER_00]: Ja, der Markt ist frei.

1:56:30

[SPEAKER_00]: Der Markt ist frei.

1:56:32

[SPEAKER_00]: Kannst du mal sehen.

1:56:32

[SPEAKER_00]: Also das heißt auch nicht mehr vom Tellerwäscher zum Multimillionär, sondern vom Datensammler.

1:56:40

[SPEAKER_00]: Vom Datensammler zum Milliardär, so muss es jetzt heißen.

1:56:48

[SPEAKER_00]: Das andere funktioniert nicht mehr.

1:56:49

[SPEAKER_00]: Aber 1970, da hat sich ja so viel geändert.

1:56:52

[SPEAKER_00]: Das ist ja unglaublich.

1:56:54

[SPEAKER_00]: Aber die haben ja auch Gesetze in Amerika, da darfst du ja auf Indianer schießen, wenn du auf einen Präriewagen bist.

1:57:02

[SPEAKER_01]: Was?

1:57:02

[SPEAKER_00]: Echt?

1:57:06

[SPEAKER_00]: Es gibt ein Buch, da sind ganz viele US-amerikanische, man muss das schon so sagen, Gesetze.

1:57:15

[SPEAKER_00]: Und anscheinend kann da jede Gemeinde, also jedes Dorf kann seine eigenen Gesetze erlassen.

1:57:22

[SPEAKER_00]: Das heißt, es gab dann zu Zeiten, wo die Autos anfingen, da gab es dann die Regel in, ich sag jetzt mal ein Beispiel, Air Kansas, dass

1:57:32

[SPEAKER_00]: Wenn eine Frau am Steuer eines Autos sitzt, muss der Ehemann vor dem Auto herlaufen und eine Fahne schwingen.

1:57:40

[SPEAKER_00]: Das ist ein Gesetz.

1:57:42

[SPEAKER_00]: Und die Gesetze werden nicht abgeschafft.

1:57:45

[SPEAKER_00]: Die bleiben bestehen.

1:57:47

[SPEAKER_00]: Und so auch dieses Indianergesetz, dass man Indianer abschießen darf, wenn man auf einem Planwagen

1:57:53

[SPEAKER_01]: Und hätte das denn wirklich noch Gültigkeit oder würde das mit anderen Gesetzen kollidieren und dann würde...

1:57:58

[SPEAKER_00]: Das ist jetzt die Frage.

1:58:00

[SPEAKER_00]: Natürlich kann das mit anderen Gesetzen, aber es ist ja erstmal eine Erlaubnis.

1:58:04

[SPEAKER_01]: Ja, aber bei der Todesstrafe in Hessen zum Beispiel, die jetzt noch bis 2018 noch im Grundgesetz drin stand, die stand ja dann im Konflikt mit anderen Gesetzen.

1:58:11

[SPEAKER_01]: Also sie hätten die wahrscheinlich gar nicht ausführen können.

1:58:17

[SPEAKER_00]: Ja, okay.

1:58:19

[SPEAKER_01]: Und da wir jetzt die Frage bei...

1:58:20

[SPEAKER_00]: Die amerikanischen.

1:58:22

[SPEAKER_01]: Ja, bei solchen Schwachstandsgesetzen, ob die noch, sie hätten wahrscheinlich noch Gültigkeit, aber könnte man sie anwenden?

1:58:28

[SPEAKER_00]: In Amerika könntest du jetzt wahrscheinlich sagen, ja, ich habe mich darauf berufen, ich wusste, dass es dieses Gesetz gibt, und deswegen, ich meine, da habe ich die, ich meine, da gibt es sicher irgendeinen Richter, der sagt, ja, das ist, das ist okay.

1:58:41

[SPEAKER_00]: Das gibt es vielleicht, ja.

1:58:42

[SPEAKER_00]: Also Haltung.

1:58:44

[SPEAKER_00]: Ich meine, das Rechtssystem kannst du doch sowieso in die Toilette treten in Amerika.

1:58:48

[SPEAKER_00]: Was die da für Gesetze erlassen und der eine macht eine Richtersprache, dann wird das einfach aufgehoben.

1:58:55

[SPEAKER_00]: Zack.

1:58:56

[SPEAKER_00]: Dann geht der Trump hin und sagt, ne, wird nicht anerkannt.

1:59:00

[SPEAKER_00]: Und das sollen die Richter, oberste Richter wieder aufheben.

1:59:03

[SPEAKER_00]: Jetzt will er, Abtreibungsrecht will er jetzt in ganz Amerika machen.

1:59:06

[SPEAKER_00]: Also nicht nur Ländersache, sondern in ganz Amerika.

1:59:10

[SPEAKER_00]: Und die Entscheidungen sind ja mittlerweile so, dass du auf den obersten Gerichtshof brauchst ja gar nicht mehr bauen, gell?

1:59:17

[SPEAKER_00]: Der ist ja sowas von Trump-affin.

1:59:19

[SPEAKER_01]: Jetzt habe ich mir heute so ein Video angeschaut, wo einer so ein paar Leute, deren Doppel so ein bisschen zeigen wollte und da wurde einer interviewt, ob er findet, dass,

1:59:33

[SPEAKER_01]: Es ist Mord, wenn ein Baby abgetrieben wird.

1:59:36

[SPEAKER_01]: Und dann hat er ein Beispiel gebracht, hey, da hat eine Frau bezahlt, dass das gemeinsame Kind das abtreibt.

1:59:46

[SPEAKER_01]: Und dann hat er gefragt, ist er jetzt der Mörder, weil er das beauftragt hat?

1:59:51

[SPEAKER_01]: Nö nö das kann man jetzt das kann man jetzt so nicht sehen das muss man im anderen licht sehen.

2:00:01

[SPEAKER_00]: Nochmal für mich verstanden wer hat wen beauftragt.

2:00:05

[SPEAKER_01]: Also, zuerst hat er gefragt... Ja, das habe ich verstanden.

2:00:08

[SPEAKER_01]: Ist das Mord?

2:00:08

[SPEAKER_01]: Ja, hat er ja gesagt.

2:00:09

[SPEAKER_01]: Und dann hat er gefragt, hey, da hat ein Mann, der mit einer Frau ein Kind gezeugt hat, also... Okay, der Papa ist oder Papa wird.

2:00:17

[SPEAKER_01]: Ja, und der hat zu der Frau gesagt, hey, treib das ab, kriegst ein bisschen Geld dafür.

2:00:22

[SPEAKER_01]: Weil er das nicht haben wollte, das Kind, weil er schon vier Kinder hatte.

2:00:25

[SPEAKER_00]: Nee, die Frau ist der Mörder, der Mann nicht.

2:00:26

[SPEAKER_00]: Der Mann hat ja nichts gemacht.

2:00:28

[SPEAKER_01]: Auch wenn er bezahlt hat und gesagt hat, hey, mach das.

2:00:29

[SPEAKER_00]: Nee, das ist... Nee.

2:00:31

[SPEAKER_01]: Nicht mal Beihilfe zum Mord.

2:00:32

[SPEAKER_00]: Nur die frau schreibt die frau natürlich genau.

2:00:37

[SPEAKER_00]: Es gibt ja mittlerweile es gibt ja mittlerweile amerika die frauen die also die ärzte die ärzte die auch bei gefahr von schwangeren also bei von von leben für die.

2:00:48

[SPEAKER_00]: Gefahr für das leben der mutter der schwangeren nicht mehr abtreiben weil sie selber angst haben davor vor gericht zu gehen und frauen sterben.

2:00:58

[SPEAKER_00]: Weil sie niemanden mehr findet der.

2:01:01

[SPEAKER_00]: das Kind abtreibt.

2:01:05

[SPEAKER_01]: Diese Gesellschaft hat einen Knall.

2:01:09

[SPEAKER_01]: Ganz erbärmlich finde ich, dass diese Forderungen nur von Männern getroffen werden.

2:01:14

[SPEAKER_01]: Also, dass da Frauen komplett außen vor gelassen werden, dass wir uns als Männer das Recht herausnehmen, über deren Körper zu entscheiden.

2:01:24

[SPEAKER_01]: Und die dann auch noch dafür bestrafen.

2:01:25

[SPEAKER_00]: Nein, das tun die ja nicht, das ist Gottes Wille.

2:01:27

[SPEAKER_00]: Also Gott will das.

2:01:30

[SPEAKER_00]: Ich finde das so lustig, bei dem Baby, bei dem Embryo, bei diesem Zellhaufen, da wird ein Gewissen gemacht, wo du dann denkst, okay, die Kinder aber dann in den Krieg zu schicken, die Kinder mit, jeden Tag ist da irgendein Schusswaffending auf einer Schule oder wer weiß was.

2:01:50

[SPEAKER_00]: Da werden Kinder nicht geschützt.

2:01:52

[SPEAKER_00]: Und du denkst dir, habt ihr eine Vollmeise?

2:01:54

[SPEAKER_00]: Diesen Zellhaufen, diesen Glipper, da kämpft ihr bis zum, da bringt ihr Leute für um.

2:02:00

[SPEAKER_00]: Ja aber sobald sie auf der erde sind leckte am arsch ja dann waffenrecht keine ahnung krieg keine dann ist das leben nichts mehr wert in dem in dem video was ich mir angeschaut habe da war noch eine andere dame die hatte ein schild.

2:02:15

[SPEAKER_01]: Hier abortion is murder.

2:02:18

[SPEAKER_01]: Und dann hat er gefragt, sie finden, dass das das Mord ist, und sie hat dann erklärt, ja Gott hat für jedes Baby einen Sinn, einen Plan.

2:02:28

[SPEAKER_01]: Und dann hat er gefragt, ja im Ägypten damals, da haben die doch alle erstgeboren und abgeschlachtet.

2:02:32

[SPEAKER_01]: Ich muss jetzt weg.

2:02:34

[SPEAKER_00]: Okay das war aber auch ein anderer Gott, hallo das war ein anderer Gott.

2:02:38

[SPEAKER_01]: Nicht mal angefangen zu diskutieren wollte sofort raus.

2:02:41

[SPEAKER_00]: So ein Blödsinn, das ist unglaublich.

2:02:46

[SPEAKER_00]: Das ist wirklich so, genau so ein Männerthema.

2:02:49

[SPEAKER_00]: Wir bestimmen drüber.

2:02:52

[SPEAKER_00]: über das Selbstbestimmungsrecht.

2:02:53

[SPEAKER_00]: Also nein, es gibt kein Selbstbestimmungsrecht der Frauen über ihren Körper.

2:02:58

[SPEAKER_00]: Da wissen wir besser Bescheid aus der Wissenschaft und langjährige Untersuchungen und Herrschaftsverhältnisse.

2:03:05

[SPEAKER_00]: Also wir kennen uns da besser aus.

2:03:06

[SPEAKER_00]: Da sollen die Frauen bitte mal den Mund halten.

2:03:09

[SPEAKER_00]: Entschuldigung, liebe Hörerin.

2:03:11

[SPEAKER_00]: Das musste mal gesagt werden.

2:03:13

[SPEAKER_01]: Es steht in der Bibel doch so drin.

2:03:14

[SPEAKER_00]: Da steht ganz viel drin in der Bibel, genau.

2:03:17

[SPEAKER_00]: Da steht so viel drin in der Bibel.

2:03:19

[SPEAKER_00]: Mann, oh Mann, oh Mann.

2:03:21

[SPEAKER_00]: Könnten wir auch machen, wir könnten in unserem Podcast so eine Ecke machen und immer ein Bibelzitat bringen, was wir entdeckt haben.

2:03:30

[SPEAKER_01]: Du möchtest aus der Bibel zitieren?

2:03:33

[SPEAKER_00]: Naja, ich möchte eben nur zeigen, was da drinsteht.

2:03:36

[SPEAKER_00]: Was da für grausliche Sachen drinstehen.

2:03:40

[SPEAKER_01]: Ich weiß nicht, wir können jetzt nicht auf diesem Thema mit der Abtreibung enden.

2:03:45

[SPEAKER_01]: Ich hätte noch einen kleinen Jesus-Rausschmeißer vielleicht.

2:03:48

[SPEAKER_00]: Einen Jesus-Rausschmeißer?

2:03:49

[SPEAKER_00]: Was ist denn das denn?

2:03:53

[SPEAKER_01]: Meine Kinder, die waren vor ein paar Tagen in so einer kirchlichen Veranstaltung.

2:03:57

[SPEAKER_01]: Konntest du sie nicht beschützen?

2:04:03

[SPEAKER_01]: Normalerweise geht meine Frau da hin, weil es immer ganz nett ist, weil die da Beschäftigung haben, Spiele machen und als Ausnahme wurde da mal ein Film gezeigt und über diesen Film möchte ich mal erzählen.

2:04:17

[SPEAKER_01]: Acht Minuten lang.

2:04:18

[SPEAKER_01]: Und es war real verfilmt.

2:04:21

[SPEAKER_01]: Kein Comic oder irgendwie sowas, real verfilmte, richtige Menschen.

2:04:26

[SPEAKER_01]: Und kennen wahrscheinlich, wenn ich jetzt die Geschichte erzähle, da, es waren ein paar Fischer, sie kamen gerade vom kleinen, es war eher ein See, kein Meer, kamen vom, ans Ufer.

2:04:36

[SPEAKER_01]: Und da hatte ein Mann, der Jesus seinen,

2:04:40

[SPEAKER_01]: ja nicht seinen jüngeren aber irgendwelchen leuten gepredigt und das war das war dieses boot das war so ein kleines fischerboot so wie man sich vorstellt nicht so ein riesen tanker sondern so ganz kleines ding wenn du dich da rein stellst bist du zwei zentimeter höher.

2:04:54

[SPEAKER_01]: Und da kommt denn der jesus und sagt hey fischer darf ich bitte euer boot benutzen ich möchte zu den leuten sprechen als wenn er in wenn er in diesem boot steht eine viel,

2:05:06

[SPEAKER_01]: weitere Ausbreitung seiner Stimme über das ganze Land hat.

2:05:11

[SPEAKER_01]: Da stellt er sich in das Boot, verabschiedet seine Leute, es hörte sich auch noch so an, als würde er noch seine Predigt noch eine halbe Stunde weitergehen, aber er sagt dann, ja das war es jetzt mit der Predigt, ihr könnt nach Hause gehen.

2:05:21

[SPEAKER_01]: Was?

2:05:22

[SPEAKER_00]: Was ist denn der Sinn von diesem Video?

2:05:27

[SPEAKER_01]: soll er diese Fischergeschichte zeigen.

2:05:29

[SPEAKER_01]: Geht noch weiter.

2:05:30

[SPEAKER_01]: Was ich halt so banal daran fand, da muss man nicht mal richtig teuer CGI oder Effekte für bezahlen.

2:05:38

[SPEAKER_01]: Das ist einfach nur schlecht gemacht.

2:05:40

[SPEAKER_01]: Und dann geht das weiter.

2:05:42

[SPEAKER_01]: Die Fischer beklagen sich, sie haben keine Fische gefangen.

2:05:46

[SPEAKER_01]: Und dann sagt der Jesus, jetzt nehmt ihr mal das Netz und fahrt nochmal raus und schaut mal, ob er jetzt Fische fangt.

2:05:52

[SPEAKER_01]: Und weißt du, wo die hingefahren sind?

2:05:57

[SPEAKER_01]: haben das boot ein halbes meter vom strand ins wasser geschoben und zack auf einmal waren da millionen von fisch in diesem netz, war die geschichte nicht eigentlich so dass die da noch mal weit raus aus mehr gefahren sind nein nein gleich vorne am strand das netz voller fische,

2:06:18

[SPEAKER_00]: Du musst dir auch beim universum wenn du bestellungen machst beim universum musst du auch aufpassen genau was du bestellst ja kannst du nicht einfach sagen hallo, ich möchte gerne ein kind haben oder was ne ja dann kriegst du einen ja.

2:06:31

[SPEAKER_01]: Und dann ging das weiter das netz.

2:06:33

[SPEAKER_00]: Das ist nur acht minuten.

2:06:35

[SPEAKER_01]: Sind nur acht minuten das ist ja gleich vorbei das netz das füllt sich mit fischen die versuchen dann das netz in das boot wieder rein zu heben.

2:06:42

[SPEAKER_00]: Ist ja normal beim fischen.

2:06:44

[SPEAKER_01]: Hol noch andere Fischer dazu, also richtig schwer, das ganze Boot voll mit Fischen.

2:06:50

[SPEAKER_00]: Und dann geht das Boot runter, die Fische sind wieder frei.

2:06:54

[SPEAKER_01]: Dann reden sie noch ein bisschen, hey Jesus, du bist ja so ein toller Typ, warum hören wir nicht gleich auf dich, laufen die alle hinterher.

2:07:01

[SPEAKER_01]: Und dann sagt einer, Jungs, lauft in die Stadt, ich kümmere mich um die Fische.

2:07:05

[SPEAKER_01]: Einer.

2:07:06

[SPEAKER_01]: Was?

2:07:07

[SPEAKER_01]: Der kümmert sich jetzt darum, dass die ganzen Fische aus dem Boot auf den Markt kommen und verkauft werden?

2:07:12

[SPEAKER_01]: Was?

2:07:15

[SPEAKER_00]: Hast du den Film gesehen?

2:07:16

[SPEAKER_01]: Ja.

2:07:17

[SPEAKER_00]: Ich denke du bist du auch in der Kirche gewesen?

2:07:20

[SPEAKER_01]: Ich war mit meinen Kindern in dieser Vorstellung, hab mir das angeschaut.

2:07:23

[SPEAKER_00]: Hast du da nicht gesagt ich möchte jetzt am Ende, ich möchte jetzt mal über den Film reden, hast du nicht gesagt hallo?

2:07:28

[SPEAKER_01]: Es wurde ja über den Film gesprochen.

2:07:30

[SPEAKER_00]: Ja aber du hast nichts gesagt.

2:07:33

[SPEAKER_01]: Nee ich hab meinen Schnauz gehabt.

2:07:35

[SPEAKER_00]: Ja super.

2:07:36

[SPEAKER_01]: Ich wollte diese Christen nicht verärgern.

2:07:40

[SPEAKER_00]: Das ist doch eine konstruktive Kritik an dem Film, also sorry, so können wir doch nicht, so sind wir nicht als Menschenfischer, das muss anders aussehen, glaubwürdiger.

2:07:51

[SPEAKER_01]: Den Kindern wurde natürlich noch erläutert, was die Geschichte bedeutet.

2:07:55

[SPEAKER_00]: Als Gleichnis, super.

2:07:57

[SPEAKER_01]: Ich habe mir am Ende nur gedacht, was soll das für eine Moral für die Leute bedeuten, da sind jetzt, also wenn man das jetzt mal nicht so banal nimmt, wie es in dem Video dargestellt wurde, sondern, da sind jetzt Fische, die fahren den ganzen Tag rauf aufs Meer, strengen sich an, versuchen da Fische zu fangen.

2:08:16

[SPEAKER_01]: Fachmänner, Fachmänner.

2:08:16

[SPEAKER_01]: Versuchen da Fische zu fangen, kriegen nicht einen, fahren an ein Land und dann kommt einer, schnippt mit den Fingern, muss nichts dafür tun und auf einmal ist das ganze Netz voll.

2:08:25

[SPEAKER_01]: Was soll denn das was soll denn das bedeuten heißt es dann kannst arbeiten wie du willst kannst dich abrackern aber am ende interessiert sich nicht da kommt schon einer der schnippt und dann läuft.

2:08:37

[SPEAKER_00]: Wenn du glück hast kommt einer der schnippt ja aber meistens kommt keiner der schnippt.

2:08:43

[SPEAKER_00]: Aber du sollst an gott vertrauen du sollst halt auf.

2:08:49

[SPEAKER_00]: Auf Jesus.

2:08:50

[SPEAKER_00]: Glauben an Jesus.

2:08:52

[SPEAKER_01]: Dann kommen die Fische.

2:08:52

[SPEAKER_00]: Der macht das schon.

2:08:54

[SPEAKER_00]: Der bringt dir die Fische.

2:08:56

[SPEAKER_00]: Und wenn der sagt, fahr raus, schmeiß das Netz ab, dann kommen die Fische.

2:08:59

[SPEAKER_01]: Also ich bin nicht Herr über mein Schicksal.

2:09:01

[SPEAKER_00]: Nee.

2:09:02

[SPEAKER_00]: Also als Christer sowieso nicht.

2:09:04

[SPEAKER_00]: Sei es vorbestimmt.

2:09:05

[SPEAKER_01]: Oh, wir haben jetzt ganz viele Christen verabredet.

2:09:06

[SPEAKER_00]: Also bitte.

2:09:07

[SPEAKER_00]: Wenn ich mit Leuten rede hier und ich sag denen, hallo, wie ist das denn?

2:09:15

[SPEAKER_00]: Wie viele Menschen sind umgekommen bei den Überfahrten vom Mittelmeer?

2:09:21

[SPEAKER_00]: Kinder, Babys, die gekentert sind, die es nicht überlebt haben?

2:09:27

[SPEAKER_00]: Wo warten da?

2:09:35

[SPEAKER_00]: Weil sie ja oft sehr gläubig, also wirklich gläubig sind.

2:09:39

[SPEAKER_00]: Ja, das ist, Gottes Willen, die sind im Himmel.

2:09:43

[SPEAKER_00]: Also klar, mit der Aussage ist es ja auch kein Problem.

2:09:45

[SPEAKER_00]: Kannst du alles abtun.

2:09:46

[SPEAKER_00]: Kannst du alles abtun.

2:09:47

[SPEAKER_00]: Ich meine, die Frage ist nur, wenn es dein eigenes Kind ist, warum traust du es denn dann?

2:09:50

[SPEAKER_00]: Dann müsstest du doch sagen, super, ist im Himmel.

2:09:53

[SPEAKER_00]: Müsstest dich ja freuen darüber.

2:09:55

[SPEAKER_01]: Gibt es wahrscheinlich sogar Spinner, die das so sehen.

2:09:57

[SPEAKER_01]: Und auch, also, falls denen wirklich so was ist.

2:10:00

[SPEAKER_00]: Aber meistens ist es ja so.

2:10:00

[SPEAKER_00]: Ha, wir wollten über die Doppelmoral reden von Herrn Dr. Spahn.

2:10:04

[SPEAKER_00]: Haben wir doch, oder?

2:10:04

[SPEAKER_00]: Haben wir nicht?

2:10:05

[SPEAKER_00]: Ja, haben wir.

2:10:06

[SPEAKER_00]: Wir haben über Spahn geredet.

2:10:08

[SPEAKER_00]: Doppelmoral haben wir zwar nicht gesagt, aber ja.

2:10:13

[SPEAKER_01]: Dass er als Politiker sagt, nein, nein, nein.

2:10:16

[SPEAKER_00]: Steckt keine Leimunterstützung.

2:10:18

[SPEAKER_00]: Nein, das ist nicht Gott.

2:10:20

[SPEAKER_00]: Ich als Gläubiger, der ist ja ein gläubiger Christ.

2:10:25

[SPEAKER_00]: Okay, er als gläubiger Christ kann das nicht mit seinem Glauben vereinbaren.

2:10:32

[SPEAKER_00]: Aber in Amerika kann er schon.

2:10:33

[SPEAKER_00]: Okay.

2:10:35

[SPEAKER_00]: Diese Doppelmoral.

2:10:36

[SPEAKER_00]: Ich meine, sorry.

2:10:39

[SPEAKER_00]: Aber es hatten wir schon.

2:10:39

[SPEAKER_00]: Entschuldigung, dass ich mich wiederholte, aber es geht mir so an die Nerven.

2:10:43

[SPEAKER_00]: Es macht mich so fertig.

2:10:46

[SPEAKER_01]: Aber jeder Politiker kann sich natürlich so äußern, wie er möchte.

2:10:52

[SPEAKER_01]: Es gibt ja keinen Fraktionszwang.

2:10:55

[SPEAKER_00]: Nein, das gibt es nicht.

2:10:56

[SPEAKER_01]: Es ist ja nur jeder seinem Gewissen verpflichtet.

2:10:58

[SPEAKER_00]: Es gibt nirgendwo geschrieben, Fraktionszwang.

2:11:02

[SPEAKER_00]: Weißt du, wann der erfunden wurde, der Fraktionszwang?

2:11:05

[SPEAKER_00]: Letzte Woche?

2:11:08

[SPEAKER_00]: Nee.

2:11:08

[SPEAKER_00]: Also den kennen wir schon ziemlich lange.

2:11:10

[SPEAKER_00]: Ich glaube in dem Jahr, wo ich geboren worden bin, 1961.

2:11:14

[SPEAKER_00]: Ich glaube, da war das erste Mal, dass dieses Ding irgendwie zur Sprache kam.

2:11:20

[SPEAKER_01]: Da ist es rausgekommen?

2:11:21

[SPEAKER_00]: Naja, dass man das verlangt hat von den Abgeordneten.

2:11:24

[SPEAKER_00]: Wenn du nochmal auf die Liste willst, wenn du nochmal auf unsere Liste willst, dann musst du aber auch die Politik machen, die uns als Fraktion, die wir da wollen.

2:11:34

[SPEAKER_01]: Der Marco Bülow hat das ja ein bisschen öffentlich gemacht, als der aus der SPD ausgetreten ist.

2:11:39

[SPEAKER_01]: Der ist ja leider schon verstorben.

2:11:42

[SPEAKER_00]: Ist das der, der auch bei der Partei war?

2:11:44

[SPEAKER_00]: Der ist verstorben?

2:11:45

[SPEAKER_01]: Der ist tot, ja.

2:11:47

[SPEAKER_01]: Der hat auch einen Podcast gemacht, wo er, ich weiß nicht mehr genau, wie er hieß, aber da hat er auch über solche Dinge geredet, zum Beispiel, wie man jetzt dann die Fraktionsmitglieder bei Laune hält, dass die dann auch dem Herdentrieb hinterhergehen.

2:12:03

[SPEAKER_01]: Keine Widerworte geben.

2:12:05

[SPEAKER_01]: Da hat er dann zum Beispiel gesagt, dass du dann auf einmal in Ausschüssen nicht mehr dabei bist oder nicht mehr am politischen Leben.

2:12:10

[SPEAKER_01]: Also was die dann noch für andere Aufgaben neben dem im Parlamentssitz im Plenarsaal sitzen, um Handy zu spielen.

2:12:19

[SPEAKER_01]: Was die da sonst noch für Aufgaben haben, dass du dann so ziemlich an allem ausgeschlossen wirst.

2:12:22

[SPEAKER_00]: Ja, natürlich.

2:12:22

[SPEAKER_00]: Bist ja ein Querulant.

2:12:27

[SPEAKER_00]: Würde ich ja auch machen, wenn ich Boss wäre.

2:12:28

[SPEAKER_00]: Würde ich auch einen Querulanten rausschieben, wegschieben.

2:12:32

[SPEAKER_01]: Ja und der wurde ja dann auch nicht mehr wiedergewählt, der ist ja damals über das Direktmandat reingekommen und danach hat er sich natürlich wieder aufgestellt als Direktmandat, dann hat er es nicht bekommen.

2:12:43

[SPEAKER_00]: Tja.

2:12:47

[SPEAKER_00]: So ist das.

2:12:50

[SPEAKER_00]: Der Wähler ist nicht fair.

2:12:55

[SPEAKER_00]: Ich meine, wenn du dir auch die ganzen Plakate anguckst, ich denke mir immer, es kann doch nicht wahr sein, dass ich meine Entscheidung davon abhängig mache, was der für eine Visage hat.

2:13:04

[SPEAKER_00]: Und dann steht da drei Sätze, nicht drei Sätze, drei Wörter.

2:13:08

[SPEAKER_01]: Ja, wenn überhaupt.

2:13:09

[SPEAKER_01]: Heute steht ja fast nur noch der Name drunter bei den meisten.

2:13:12

[SPEAKER_00]: Schon mal der auch nicht.

2:13:14

[SPEAKER_00]: Manchmal weißt du überhaupt nicht, von welcher Partei der ist, weil er so klein ist.

2:13:18

[SPEAKER_00]: Und ich denke mir, da werden Wahlentscheidungen getroffen.

2:13:21

[SPEAKER_00]: Ich meine, das Ganze ist doch alles vergessen.

2:13:22

[SPEAKER_00]: Das ist doch alles Hohn.

2:13:24

[SPEAKER_00]: Hohn.

2:13:27

[SPEAKER_00]: Naja, okay.

2:13:27

[SPEAKER_00]: Gut, wir reden jetzt hier über Politik.

2:13:29

[SPEAKER_00]: Politik sollten wir nicht reden.

2:13:31

[SPEAKER_00]: Wir sollten nicht über Politik reden.

2:13:34

[SPEAKER_00]: Politik und Religion.

2:13:35

[SPEAKER_00]: Haben wir heute aber zu...

2:13:37

[SPEAKER_00]: Lieber über KI reden, das macht viel mehr Spaß.

2:13:40

[SPEAKER_01]: Ja, aber da reden alle drüber.

2:13:41

[SPEAKER_01]: Ich glaube, ich weiß nicht, aber verschrecken werden die Hörer?

2:13:44

[SPEAKER_00]: Wenn wir über KI reden?

2:13:45

[SPEAKER_01]: Nee.

2:13:46

[SPEAKER_00]: Nee, das ist ein interessantes Thema, das würde uns alle beschäftigen.

2:13:52

[SPEAKER_01]: Also jeden neuen Montagabend probiert es bei selber mal aus auf euren Computern.

2:13:56

[SPEAKER_01]: Nehmt nicht einfach nur das JetGPT oder sowas.

2:14:00

[SPEAKER_00]: Okay.

2:14:02

[SPEAKER_01]: Auf manchen Rechnern läuft es auch.

2:14:03

[SPEAKER_01]: Es sind sogar einige so verrückt.

2:14:08

[SPEAKER_01]: Die meisten KI-Modelle, weil sie so viel Speicher brauchen, die meisten Systeme, die diese Dinger laden können und dann Daten durchjagen können, die sind so aufgebaut, die müssen das Ding komplett im Arbeitsspeicher oder noch besser im Grafikkartenspeicher haben.

2:14:26

[SPEAKER_01]: Also die sind nicht darauf ausgelegt ich lade jetzt nur das halbe modell rechne erstmal das durch und dann lade ich die andere hälfte und dann rechne ich das durch.

2:14:36

[SPEAKER_01]: Aber nein das machen die nicht.

2:14:39

[SPEAKER_01]: Und da hat einer ein Programm erstellt damit er so ein Modell laden er hat das Colibri genannt.

2:14:45

[SPEAKER_01]: Und der kann da zum Beispiel diese ganz riesigen Modelle von DeepSeek mit keine Ahnung was fast ein Terabyte auf der Festplatte liegt an nur an Datei.

2:14:55

[SPEAKER_01]: Das hat er dann so gemacht, dass ein bestimmter Teil immer geladen sein muss, weil der die Entscheidung trifft, wo geht es jetzt dann weiter.

2:15:04

[SPEAKER_01]: Und der lädt dann das Modell immer Stück für Stück von der Festplatte nach in die Grafikkarte, um das dann durchzurechnen.

2:15:14

[SPEAKER_01]: Funktioniert, du kriegst dann auch die hochqualitativen Antworten, die du mit so einem großen Modell bekommst.

2:15:21

[SPEAKER_01]: Die einzige Freude, die du nicht haben wirst, ist an der Geschwindigkeit, weil da kommen dann, ich glaube, das Schnellste, was jemand da auf seinem Rechner gemessen hat, waren, glaube ich, vier bis fünf Token pro Sekunde, also ein, zwei Wörter pro Sekunde, die du dann rauskriegst auf einer

2:15:38

[SPEAKER_00]: Das ist ja wie zu den anfängen wo man früher den rechner angemacht hat und hat ihn über nacht rechnen lassen und morgen war dann das ergebnis da.

2:15:47

[SPEAKER_01]: Genau und du kannst aber eher so mit einem halben wort pro sekunde rechnen.

2:15:54

[SPEAKER_01]: In manchen von diesen Dingern, da sagt man dann auch nicht mehr Token pro Sekunde, sondern Sekunde pro Token, sodass dann umdreht, weil du dann sagst wie lange.

2:16:02

[SPEAKER_01]: Und die, eigentlich ist es ja kompletter Nonsens, was willst du mit so einem Ding, wo du dann sechs Stunden auf deine Antwort wartest.

2:16:09

[SPEAKER_01]: Wenn die Antwort gut ist.

2:16:11

[SPEAKER_01]: Da hat man sich dann versucht ein bisschen so zu rechtfertigen, man könnte ja sagen, du schreibst das, was die KI machen soll, also zum Beispiel in der Softwareentwicklung, du schreibst dann das Design, was soll die Software können, was gehen an Daten rein, was gehen raus, beschreibst das ganze Ding und dann lässt du das in der Nacht, wo du dann schläfst, lässt dann das starke Riesenmodell rechnen, was zwar ewig lange braucht, aber lässt das dann durchrechnen und am Morgen, wenn du wieder da bist, da hast du deine Lösung, kannst mit arbeiten.

2:16:36

[SPEAKER_01]: Genau.

2:16:38

[SPEAKER_01]: Das wäre zum Beispiel so ein Anwendungsfall.

2:16:40

[SPEAKER_01]: Ich meine in anderen Bereichen, wenn man jetzt.

2:16:43

[SPEAKER_00]: Was haben wir von der Geschwindigkeit?

2:16:45

[SPEAKER_00]: Wir haben von der Geschwindigkeit gar nichts.

2:16:47

[SPEAKER_00]: Das befriedigt unsere, keine Ahnung, welche Gefühle überhaupt oder Bedürfnisse.

2:16:52

[SPEAKER_00]: Wir haben von der Geschwindigkeit nichts.

2:16:55

[SPEAKER_00]: Unser Hirn kann das gar nicht auffassen.

2:16:57

[SPEAKER_00]: Also wir sehen das, wir nehmen das wahr, aber wir haben es in der nächsten Sekunde, haben wir es wieder vergessen.

2:17:06

[SPEAKER_01]: Es kommt darauf an, wie du damit arbeiten willst.

2:17:09

[SPEAKER_01]: Bei uns, ich benutze es halt auch zum Programmieren.

2:17:12

[SPEAKER_01]: Das ist halt schön, wenn du sofort deine Antwort bekommst.

2:17:14

[SPEAKER_01]: Aber dann musst du halt deinen Arbeitsablauf umstrukturieren, wenn man jetzt das zum Beispiel mit so einem ewig langsamen Modell machen will.

2:17:22

[SPEAKER_00]: Dann müsste man es umstellen, genau.

2:17:24

[SPEAKER_00]: Muss man ja was anderes machen noch in der Zeit.

2:17:27

[SPEAKER_01]: Ja, muss man sich halt anders organisieren.

2:17:29

[SPEAKER_00]: Anders organisieren.

2:17:30

[SPEAKER_00]: Oder auch vielleicht nachkontrollieren.

2:17:33

[SPEAKER_00]: Vielleicht auch überlegen, ist das, was da gekommt oder ausgespuckt wurde, ist das, hm, stimmt das?

2:17:41

[SPEAKER_00]: Hat der die richtigen Sachen verknüpft oder erzählt oder keine Ahnung?

2:17:46

[SPEAKER_01]: Es gibt Momente, da bin ich überrascht, dass das Ding das hinkriegt und dann gibt es wieder Momente, wo ich denke, aber du blödes Ding, jetzt kann ich hier die Scheiße wieder selber gerade ziehen, die du da verbockt hast.

2:17:57

[SPEAKER_01]: Da hatte ich heute zum Beispiel einen Fall, da hatte ich eine Funktion, da habe ich gesagt, hey, die hat aber im Titel diesen Namen, dann sollte die aber auch so entsprechend aussehen, also noch ein bisschen Syntax vorne dran haben, damit dir dieses dem entspricht, wie sie heißt.

2:18:14

[SPEAKER_01]: Also zum Beispiel, Funktion lese Zahl.

2:18:18

[SPEAKER_01]: Sie hat aber jetzt keine Zahl gelesen, sondern irgendwas anderes gemacht.

2:18:20

[SPEAKER_01]: Also dass der Name zu dem Ding passt.

2:18:23

[SPEAKER_01]: Und ich sagte, hey, wäre das nicht besser, wenn man das so macht, aber bitte prüfe, macht das überhaupt Sinn?

2:18:28

[SPEAKER_01]: Also sollte man prüfen, wo wir diese Funktion benutzen, ob das überhaupt funktionieren kann.

2:18:33

[SPEAKER_01]: Super Idee, was du da vorgeschlagen hast, baue ich dir um.

2:18:36

[SPEAKER_01]: Und dann kompiliere ich das Programm, also jagt das durch den Compiler und sagt, dass da Maschinencode rauskommen soll.

2:18:44

[SPEAKER_01]: Und dann kommt natürlich ein Kompilierfehler, weil die Aufrufe von dieser Funktion hat das Ding nicht korrigiert.

2:18:48

[SPEAKER_01]: Dann habe ich gesagt, hey, schau dir mal bitte die Kompilierfehler an, du musst jetzt die anderen Stellen da bitte auch noch mal.

2:18:53

[SPEAKER_01]: Und dann schaut er sich das an und sagt dir, du das ist aber richtige scheiße, ich rolle das wieder zurück auf die ursprüngliche, du blöd Mann, ich hab dir am Anfang gesagt du sollst das nachschauen ob es überhaupt Sinn macht.

2:19:05

[SPEAKER_00]: Also du bist jetzt aber auch drum du das erzählst, du bist ja schon in der Kommunikation ist das für dich ein Lebewesen, du kommunizierst mit dem wie mit mir.

2:19:15

[SPEAKER_01]: Ich sag nicht danke.

2:19:17

[SPEAKER_00]: Es soll aber gut sein dass man dass man sein ki auch mal bedankt so soll angeblich wenn man das geld für die token hat ja.

2:19:28

[SPEAKER_00]: Danke aber du tust es du unterricht und.

2:19:33

[SPEAKER_00]: Es ist jetzt nicht einfach, bitte mach, also ein Befehl, sondern du versuchst doch an die Einsicht und die Dinge zu appellieren.

2:19:41

[SPEAKER_01]: Wenn ich einen Rat haben will, ja, aber wenn ich genau weiß, hey, mach bitte das, dann klick zum Befehl um die Ohren.

2:19:51

[SPEAKER_00]: Jaja ist doch klar dass die kais auch irgendwann die schnauze voll haben von uns, dass die zurückschlagen also wir brauchen uns nicht wundern.

2:19:59

[SPEAKER_01]: Wir haben wir haben glück dass sie sich nicht so lange erinnern können du erzählst war dass das jetty jetty sich erinnern kann aber.

2:20:06

[SPEAKER_00]: Keine ahnung also definiere sehr lang also ich habe in meinem ist nicht lang das in meinem kunstprogramm also was ich da benutze,

2:20:15

[SPEAKER_00]: Da kann ich immer verschiedene Fenster aufmachen.

2:20:17

[SPEAKER_00]: Dann mache ich da die Muppet-Figur, dann mache ich da Umweltkatastrophen.

2:20:21

[SPEAKER_00]: Also immer meine verschiedenen Designs und wer weiß was.

2:20:26

[SPEAKER_00]: Und mein, ich habe irgendwann mal eine Banane genommen, dann hat er die Banane in irgendeinem Bild, da ist sie, dann hat er die Banane genommen und hat da einen USB-Stick reingemacht.

2:20:38

[SPEAKER_00]: Er.

2:20:38

[SPEAKER_00]: Das war gar nicht meine Idee.

2:20:40

[SPEAKER_01]: Oder sie.

2:20:42

[SPEAKER_00]: oder sie oder divers.

2:20:47

[SPEAKER_00]: Okay.

2:20:48

[SPEAKER_00]: Und jetzt, wenn ich irgendwo mein Wort, wenn ich jetzt sage, bitte mach ein dadaistisches Bild zu dem Thema sowieso und etc., dann kommt in der, also es kommt erstens mal Glow.

2:21:01

[SPEAKER_00]: Ich hasse Glow.

2:21:02

[SPEAKER_00]: Ich hasse Glow, dieses, weißt du, also was Leuchtendes dahinter ist.

2:21:09

[SPEAKER_00]: Bitte, don't use glow.

2:21:11

[SPEAKER_00]: Ja, in my opinion.

2:21:12

[SPEAKER_01]: Und das musst du aber immer wieder sagen.

2:21:13

[SPEAKER_00]: Das muss ich immer wieder sagen.

2:21:14

[SPEAKER_01]: Und das kann sich nicht dran erinnern.

2:21:15

[SPEAKER_00]: Und immer wieder, immer wieder, wenn ich ein, wenn ich ein neuen Ding aufmache, dann denke ich, okay, der macht jetzt was... Scheiße.

2:21:23

[SPEAKER_00]: Und weißt du was?

2:21:24

[SPEAKER_00]: Diese scheiß Banane mit dem USB-Stick, die sieht richtig scheiße aus.

2:21:29

[SPEAKER_00]: Die taucht immer auf.

2:21:31

[SPEAKER_00]: Ich muss dann sagen, don't make the banana with USB-Stick.

2:21:37

[SPEAKER_00]: Erinnert sich die hört nicht auf und ich gut du könntest jetzt recht haben natürlich wenn ich sage die soll das nicht verwenden da müsste sie sich eigentlich dran erinnern aber es tut sie nicht sie verwendet es immer wieder immer wie also ob sie mich ärgern möchte.

2:21:54

[SPEAKER_01]: Das kann das kann natürlich auch sein aber aber ich glaube nicht dass sie sich erinnern kann.

2:21:59

[SPEAKER_00]: Aber sie erinnert sich an die, dass sie das immer wieder macht.

2:22:03

[SPEAKER_01]: Die schreibt mit und verarscht dich.

2:22:07

[SPEAKER_01]: Bei den lokalen Modellen ist es noch ein bisschen eingeschränkter.

2:22:11

[SPEAKER_01]: Lokales Modell, zum Beispiel die von Google, die Gemma oder von den Chinesen das Quen, die haben eine bestimmte Anzahl an Parametern.

2:22:21

[SPEAKER_01]: Das sind dann die Gewichtungen, durch die deine Anfrage durchgepumpt wird und wo dann die wahrscheinlichste Antwort hinten rauskommt.

2:22:29

[SPEAKER_01]: Und wenn jetzt deine Anfrage durch das Modell geht, dann kriegst du das erste Token oder das erste Wort.

2:22:41

[SPEAKER_01]: So, in den ersten Modellen wurde dann einfach weitergemacht, aber dann hat man gesehen, ah, das ist scheiße.

2:22:46

[SPEAKER_01]: Das Modell weiß vielleicht das nächste Wort, das übernächste vielleicht auch noch, aber dann wird es immer ungenauer.

2:22:51

[SPEAKER_01]: Das heißt, man nimmt dann diese Wörter, die generiert wurden, und stopft die wieder vorne rein.

2:22:57

[SPEAKER_01]: Und das ist dieses kontextfenster was so ein modell hat also bei den wie gesagt bei den lokalen modellen so acht neun zwanzig billionen parameter.

2:23:09

[SPEAKER_01]: Da gibt's dann so kontextfenster 128.000 bis 256.000.

2:23:16

[SPEAKER_01]: Tokens, die das Ding als Kontext verarbeiten kann, als Gedächtnis, also woran es sich erinnern könnte, was du reingegeben hast.

2:23:24

[SPEAKER_01]: Also wenn du jetzt zum Beispiel eine Datei reingibst, ein Word-Dokument und sagst, hey, fassen wir das bitte zusammen, dann wird dieses ganze Word-Dokument, landet dann in diesem Kontext, in dem Token-Cache.

2:23:36

[SPEAKER_01]: So und das ist dann verbraucht so die lokalen modelle da ist es halt ziemlich klein bei den großen modellen die haben dann die können auch so ein kontext bis zu einer million haben wollen die betreiber jetzt aber auch noch mehr geld für haben das heißt es ist nicht richtig viel platz da um.

2:23:53

[SPEAKER_01]: Alles das was du mit deiner kirche schon mal besprochen hast dass die sich da eins zu eins dran erinnern kann.

2:23:59

[SPEAKER_01]: Und da wird dann ein Trick benutzt, da wird dann dieses Ding komprimiert, also das, was schon mal drin war, wird dann versucht irgendwie zusammenzufassen, wird kleiner gemacht.

2:24:08

[SPEAKER_01]: Also deswegen sage ich, kann sich vielleicht an ein paar Sachen erinnern, weil es sich wahrscheinlich im Hintergrund eine Datei speichert.

2:24:15

[SPEAKER_01]: Der Rainer mag Bananen, besonders mit USB-Stick.

2:24:17

[SPEAKER_01]: Und den Glow, den will er am liebsten, damit er sich besonders freut.

2:24:25

[SPEAKER_01]: Das hat er sich wahrscheinlich irgendwo mal abgeschrieben.

2:24:27

[SPEAKER_01]: Und jedes Mal, wenn du eine neue Anfrage stellst und der Kontext ist nicht mehr da, weil das Modell gerade neu geladen wurde oder das wurde von jemand anderem benutzt, dann wird diese Datei reingeschubt und dann...

2:24:38

[SPEAKER_01]: Sieht es so aus als wäre die beste buddies.

2:24:41

[SPEAKER_00]: Unglaublich.

2:24:47

[SPEAKER_01]: Und wenn ihr diese lokalen Modelle laufen lassen wollt, also zum Beispiel LM Studio ist ein ganz, ganz berühmtes Programm, ist sehr einfach gehalten.

2:24:56

[SPEAKER_01]: Einfach runterladen, ein Modell auswählen, loslegen.

2:24:58

[SPEAKER_01]: Da ist das Standard-Kontextfenster aber nur 8000.

2:25:01

[SPEAKER_01]: Also ja, das hält nicht sehr lange.

2:25:05

[SPEAKER_01]: Du kannst das größer machen, hängt dann aber natürlich von deiner Hardware ab, weil dieses Kontextfenster, das kostet richtig viel Arbeitsspeicher.

2:25:12

Okay.

2:25:13

[SPEAKER_01]: Also, du musst dann das Modell laden plus dann den Kontextspeicher nach vorsehen.

2:25:19

[SPEAKER_01]: Und wenn du darüber hinaus bist, dann war's das.

2:25:22

[SPEAKER_01]: Bei LM Studio kannst du dann auch noch verwalten und sagen, ich möchte nur einen Teil von dem Modell auf der Grafikkarte haben.

2:25:26

[SPEAKER_01]: Aber das bedeutet am Ende, es dauert länger.

2:25:28

Super.

2:25:30

[SPEAKER_01]: Wie gesagt, probiert lokale KI aus.

2:25:32

[SPEAKER_01]: Wird immer besser.

2:25:33

[SPEAKER_01]: Die Modelle, die jetzt auch frei verfügbar sind, die werden jetzt mit einem kleinen Parametersatz, die werden immer besser trainiert, dass man nicht unbedingt die ganz, ganz großen Modelle braucht.

2:25:46

[SPEAKER_01]: Und naja, wer 100.000 Euro Hardware hat, kann auch schon ein großes Modell laufen lassen.

2:25:50

[SPEAKER_01]: Da habe ich letztens das erste Video gesehen, da hat einer einen Rechner vorgestellt, der ausgemustert wurde aus dem Rechenzentrum.

2:26:00

[SPEAKER_01]: Das war so ein Desktop-Rechner, so Tisch hoch ungefähr.

2:26:04

[SPEAKER_01]: War vollgestopft mit Grafikkarten, 85.000 bis 120.000 Dollar das Ding.

2:26:10

[SPEAKER_01]: Ein Computer, so ein Desktop-Rechner.

2:26:14

[SPEAKER_00]: Das ist wahrscheinlich genauso was wie die Leute, die so freaky sind und die goldenen Kabelanschlüsse machen beim Schallplattenspieler oder beim Boxenkontakt.

2:26:26

[SPEAKER_01]: Das ist goldwichtig.

2:26:29

[SPEAKER_00]: Ach du gehörst auch zu denen.

2:26:30

[SPEAKER_01]: Nein, nein, nein.

2:26:33

[SPEAKER_01]: Okay, die Goldkontakte bei analoger Signalverarbeitung, also wo du Tonsignale hast.

2:26:41

[SPEAKER_01]: Der Goldkontakt macht das nicht.

2:26:43

[SPEAKER_01]: Auf Ami besser, er sorgt dafür, dass es für lange Zeit genau die gleiche Qualität hat, weil Gold korridiert nicht so leicht wie Kupfer.

2:26:52

[SPEAKER_01]: Das ist der einzige Grund das ist eine es ist nur eine legierung du brauchst diese ganzen kontakte aus.

2:26:58

[SPEAKER_01]: Das ist Quatsch.

2:27:01

[SPEAKER_01]: Wenn du das gerät nach fünf jahren aus dem schrank packst dann wird es sich noch genauso gut anhören also die qualität wird näher dran sein wie es sich am anfang angehört hat, als wenn du jetzt irgendwelche kupfer dinger nimmst die verrosten korridieren.

2:27:15

[SPEAKER_01]: Das ist der einzige Grund.

2:27:17

[SPEAKER_01]: Gold ist sogar ein schlechterer Leiter als Kupfer.

2:27:20

[SPEAKER_01]: Silber ist noch ein bisschen besser, aber Goldkontakte nimmt man deshalb, weil es nicht korrigiert.

2:27:23

[SPEAKER_01]: Das ist der einzige Grund, warum man Goldkontakte nimmt.

2:27:27

[SPEAKER_00]: Gut, das ist natürlich dann schlecht zu verkaufen so.

2:27:31

[SPEAKER_00]: Also der Preis dann.

2:27:32

[SPEAKER_00]: Also mit der Begründung.

2:27:34

[SPEAKER_00]: Ja.

2:27:35

[SPEAKER_00]: Also die Begründung, das hört sich besser an, hat mehr.

2:27:39

[SPEAKER_01]: Und heute, wenn du was verkaufst, dann willst du ja gar nicht sagen, hey, wenn du deinen Plattenspieler nach fünf Jahren auspackst, dann hört er sich noch genauso gut an.

2:27:45

[SPEAKER_01]: Der will hören, kauf dir bitte einen neuen in fünf Jahren.

2:27:49

[SPEAKER_00]: Genau.

2:27:49

[SPEAKER_00]: Ja gut, jetzt kann man ja ein Reparaturgesetz, also sorry.

2:27:53

[SPEAKER_00]: Bist du sicher?

2:27:55

[SPEAKER_00]: Es gibt ein Reparaturgesetz?

2:27:56

[SPEAKER_00]: Haben wir doch jetzt.

2:27:57

[SPEAKER_00]: Wir haben doch jetzt ein Reparaturgesetz.

2:27:59

[SPEAKER_00]: Oder an die EU oder nicht?

2:28:02

[SPEAKER_00]: Jetzt müssen doch die Hersteller dafür sorgen, dass genug Ersatzteile da sind.

2:28:08

[SPEAKER_00]: Also bei den Großgeräten, Großgeräte.

2:28:12

[SPEAKER_00]: Waschmaschine, Kühlschrank, was gibt es da noch?

2:28:16

[SPEAKER_01]: Bei den meisten haben wir das sogar noch ein bisschen.

2:28:19

[SPEAKER_01]: Unsere Waschmaschine ist gerade im Eimer, da muss ich die Pumpe tauschen.

2:28:22

[SPEAKER_00]: Ja, aber dann ist ja die Frage, Sie sind ja jetzt verpflichtet dazu, dass Sie die Pumpe Essence anbieten, dass Sie die also haben.

2:28:27

[SPEAKER_00]: Und dass die auch nicht teurer ist als die ganze Waschmaschine nachher, also sorry.

2:28:32

[SPEAKER_01]: Die Pumpe kann ich kaufen, ist relativ teuer.

2:28:34

[SPEAKER_01]: Wenn ich jetzt beim Hersteller noch eine Anleitung haben will, die kriege ich nicht, weil die kriegen nur Handwerksbetriebe, wenn die ihren Meisterschein dahinscheigen und dann sagen, hey, ich bin hier.

2:28:45

[SPEAKER_00]: Das ist ja wie bei Apple.

2:28:47

[SPEAKER_01]: Ja, Apple ist da auch ein bisschen offener geworden.

2:28:48

[SPEAKER_01]: Die müssen auch mehr rausgeben, weil die Angst vor den Reiterepair gesetzt haben.

2:28:54

[SPEAKER_00]: Genau.

2:28:56

[SPEAKER_00]: Aber das ist ja sowieso.

2:28:57

[SPEAKER_00]: Ich meine, früher war es so, da hatten wir eine Waschmaschine gehabt, die hat 20 Jahre gehalten.

2:29:03

[SPEAKER_00]: Okay, die hat halt 20 Jahre Waschmaschine gemacht.

2:29:07

[SPEAKER_00]: Ja.

2:29:08

[SPEAKER_00]: Und dann war irgendwann das Lager ausgeschlagen oder wer weiß was.

2:29:12

[SPEAKER_00]: Aber das gibt es ja heute gar nicht mehr.

2:29:14

[SPEAKER_00]: Nein, heute geht alles kaputt.

2:29:16

[SPEAKER_00]: Und du kaufst es neu.

2:29:18

[SPEAKER_00]: Wolltest du es reparieren?

2:29:19

[SPEAKER_01]: Unsere Waschmaschine ist jetzt, glaube ich, nur drei Jahre oder so alt.

2:29:22

[SPEAKER_01]: Drei oder fünf Jahre.

2:29:24

[SPEAKER_01]: Davor hatten wir eine, die hat elf Jahre gehalten.

2:29:25

[SPEAKER_01]: Und als ich dann gesagt habe, komm weg mit dem Ding, ich habe keine Lust mehr, das zu reparieren, habe ich gesagt, wir werden nie wieder eine Waschmaschine haben, die so lange hält.

2:29:33

[SPEAKER_00]: Ja, das ist echt so.

2:29:34

[SPEAKER_00]: Genau, das ist auch ein großes Problem in unserer Gesellschaft.

2:29:39

[SPEAKER_00]: So, okay.

2:29:40

[SPEAKER_00]: Wie lange?

2:29:41

[SPEAKER_00]: Oh, viel zu lange.

2:29:42

[SPEAKER_00]: Oh, wir haben es schon wieder verquatscht.

2:29:44

Ja.

2:29:47

[SPEAKER_01]: Als Rauschmeißer, wer noch ein bisschen was über Right to Repair hören will, es gibt einen schönen Vortrag vom Cory Doctorow auf dem letzten Chaos Communication Kongress.

2:29:59

[SPEAKER_01]: Da redet er über Uncertification und wie die Amerikaner, also die US-Amerikaner, die ganze Welt entgeiselhaft hält, dass wir unsere Sachen nicht mehr unsere sind.

2:30:11

[SPEAKER_00]: dass unsere Sachen nicht mehr unsere sind.

2:30:13

[SPEAKER_01]: Was heißt das?

2:30:15

[SPEAKER_01]: Da gibt es ein Gesetz, das DCMA oder DMCA, glaube ich, der unterbindet zum Beispiel, dass du deine eigene, also wenn du jetzt ein Gerät kaufst, dass du das selber hacken darfst.

2:30:29

[SPEAKER_01]: Wenn jetzt zum Beispiel der Hersteller sagt, er will dein Gerät nicht mehr unterstützen, macht da irgendwas, macht ein Update drauf, kannst nicht mehr benutzen oder schaltet halt seinen Server ab, dass du es nicht mehr benutzen kannst, du darfst das Ding nicht so manipulieren, dass es dann wieder geht.

2:30:44

[SPEAKER_01]: Du darfst das, aber was du ganz sicher nicht machen darfst, dass es niemand anderes geben.

2:30:52

[SPEAKER_01]: Dann bist du ein Verbrecher.

2:30:54

[SPEAKER_01]: Und die Amerikaner haben es geschafft, dass es nicht nur Gesetz in den USA ist, sondern durch die Handelsgesetze, die sie durchgesetzt haben, haben gesagt, ey, wie gibt es hier nur ein Freihandelsverkommen, wenn ihr hier den DMC-Erektor bei euch auch implementiert.

2:31:08

[SPEAKER_01]: Ihr dürft hier nicht unsere Sache auseinandernehmen und die da befreien.

2:31:14

[SPEAKER_00]: Und wir haben das unterschrieben.

2:31:16

[SPEAKER_01]: Viele andere Länder auch.

2:31:17

Wir sind ja so beschwerlich.

2:31:24

[SPEAKER_00]: Okay.

2:31:25

[SPEAKER_00]: Dann?

2:31:26

[SPEAKER_01]: Werdet ihr wieder lange warten müssen.

2:31:28

[SPEAKER_00]: Ich bin im Urlaub.

2:31:30

[SPEAKER_00]: Achso.

2:31:31

[SPEAKER_00]: Das müsste ja eigentlich gehen, dass man sagt, du machst das von keine Ahnung, wo du bist und ich mache es von Fürth aus und dann machen wir das auf Zeit.

2:31:39

[SPEAKER_00]: Müsste doch auch gehen.

2:31:40

[SPEAKER_00]: Du kannst doch irgendwo sitzen am Strand und sagst, okay, jetzt mache ich zwei Stunden Podcast.

2:31:45

[SPEAKER_01]: Ja, wenn wir irgendwo am Strand sitzen würden, zwei Stunden, das glaube ich nicht.

2:31:48

[SPEAKER_00]: Achso.

2:31:49

[SPEAKER_00]: Okay.

2:31:52

[SPEAKER_00]: Du hast Stress im Urlaub, du hast keinen freien Tag.

2:31:56

[SPEAKER_01]: Ich habe leider nicht mal mehr Urlaubstage, um mich vom Urlaub zu erholen.

2:32:00

[SPEAKER_01]: Das ist schlecht.

2:32:01

[SPEAKER_01]: Der Urlaub ist so rum.

2:32:01

[SPEAKER_00]: Das ist aber schlecht.

2:32:03

[SPEAKER_01]: Ich habe jetzt gedacht, ich habe noch sieben Tage.

2:32:05

[SPEAKER_01]: Dann habe ich gesehen, scheiße, Weihnachtsurlaub noch nicht eingetragen.

2:32:09

[SPEAKER_00]: Jetzt sind sie weg, die sieben Tage.

2:32:11

[SPEAKER_00]: Gut, du hast aber einen langen Urlaub.

2:32:16

[SPEAKER_00]: Drei Tage vor Weihnachten, dann kommen die Weihnachtstage.

2:32:20

[SPEAKER_01]: Das sind knapp sieben, müssten sieben Tage sein.

2:32:22

[SPEAKER_01]: Bei uns ist der 24. und 31.

2:32:25

[SPEAKER_00]: Bei mir auch frei.

2:32:26

[SPEAKER_00]: Halb?

2:32:28

[SPEAKER_00]: Halber Urlaubstag?

2:32:32

[SPEAKER_01]: Bei vielen ist es, glaube ich, gar kein Feiertag.

2:32:35

[SPEAKER_00]: Ja, okay.

2:32:35

[SPEAKER_00]: Also du machst auf jeden Fall Weihnachten Urlaub hier.

2:32:37

[SPEAKER_01]: Okay.

2:32:39

[SPEAKER_01]: Ja, habe ich meistens sogar immer ein bisschen früher geschafft als die meisten, aber dieses Jahr sind die 30 Tage alle weg.

2:32:45

[SPEAKER_00]: Ah, krank machen.

2:32:50

[SPEAKER_01]: Das habe ich schon.

2:32:55

[SPEAKER_00]: Na gut, also gut, du fährst jetzt in Urlaub.

2:32:58

[SPEAKER_00]: Wir können ja kommunizieren auf die elektronischen Wege.

2:33:03

[SPEAKER_00]: Und wenn du wieder zurück bist, dann machen wir nochmal.

2:33:06

[SPEAKER_01]: Gibt's die nächste Aufnahme.

2:33:07

[SPEAKER_00]: Gibt's die nächste Aufnahme, ja.

2:33:09

[SPEAKER_01]: Wie viel sagst du müssen hören, damit wir weitermachen?

2:33:11

[SPEAKER_00]: Naja, ich meine, eigentlich diese Kurve, die ich da jetzt gesehen habe, die Kurve war ja schon so, also es war schon mehr so eine, war ja nicht so ein Strich, der so langsam ansteigt, es war schon so eine,

2:33:20

[SPEAKER_00]: Geht durch die Decke Strich.

2:33:21

[SPEAKER_00]: Parabels, es ging schon in die, also sorry, vielleicht 50.

2:33:30

[SPEAKER_01]: 50?

2:33:31

[SPEAKER_01]: Es tut mir leid, vielleicht war das die letzte Folge.

2:33:34

[SPEAKER_01]: Also so optimistisch wäre jetzt nicht, dass wir.

2:33:37

[SPEAKER_00]: Bitte, wenn es letztes mal verdoppelt war von 15 auf 30, dann kann ich ja jetzt, könnte ich ja, man muss groß denken.

2:33:48

[SPEAKER_01]: Also bitte hört euch nicht die Folge nur auf eurem Telefon an, bitte auch auf dem Tablet, auf dem Fernseher, damit das Download öfter gezählt wird.

2:33:59

[SPEAKER_00]: auf verschiedenen Geräten.

2:34:03

[SPEAKER_00]: Okay, super.

2:34:04

[SPEAKER_00]: Hat Spaß gemacht, danke.

2:34:06

[SPEAKER_01]: Ja dann, schönen Urlaub, viel Spaß mit der Performance.

2:34:08

[SPEAKER_00]: Machst du jetzt noch ein Lied am Ende?

2:34:11

[SPEAKER_00]: Wir sind bei Lied Nummer 5 von meiner... 4.

2:34:16

[SPEAKER_01]: Oder 3.

2:34:18

[SPEAKER_00]: What?

2:34:20

[SPEAKER_00]: Hä?

2:34:21

[SPEAKER_00]: Das kann ja nicht sein.

2:34:24

[SPEAKER_01]: Naja, das ist jetzt die vierte Folge, da können wir nicht das fünfte Lied hinten dran haben.

2:34:27

[SPEAKER_00]: Da hast du auch wieder recht.

2:34:28

[SPEAKER_00]: Aber wir hatten die Nullnummer.

2:34:31

[SPEAKER_00]: Wir hatten die Nullnummer, oder?

2:34:32

[SPEAKER_01]: Ja, aber an der Nullnummer haben wir nichts dran gemacht.

2:34:34

[SPEAKER_01]: Ich glaube, das ist jetzt das vierte Stück.

2:34:37

[SPEAKER_00]: Ja, ja.

2:34:39

[SPEAKER_01]: Letztes Mal war es das dritte, Tag drei, und jetzt kommt das vierte.

2:34:44

[SPEAKER_01]: Das vierte.

2:34:44

[SPEAKER_01]: Super.

2:34:46

[SPEAKER_01]: Deswegen, wir müssen noch ein paar Episoden machen, sonst können wir dein Theaterstück da nicht komplett hinten anhängen.

2:34:51

[SPEAKER_00]: Das hat ja zehn.

2:34:52

[SPEAKER_00]: Das hat ja zehn Parts.

2:34:54

[SPEAKER_00]: Schaffen wir vielleicht nicht mehr dieses Jahr, aber... Na ja, hallo bitte, streng dich mal an hier, hallo.

2:35:00

[SPEAKER_01]: Ich habe ja keinen Urlaub mehr, ich weiß ja nicht, der Rainer, was der noch für Urlaub vor sich hat.

2:35:03

[SPEAKER_01]: Ich fahre noch meinen Urlaub.

2:35:04

[SPEAKER_01]: Siehst du, siehst du, siehst du.

2:35:06

[SPEAKER_00]: Aber auch Weihnachten, ich fahre vor Weihnachten, also diese Woche.

2:35:09

[SPEAKER_00]: Um Weihnachten, ich fahre um Weihnachten.

2:35:12

[SPEAKER_00]: Fliege ich, fliege ich.

2:35:13

[SPEAKER_00]: Das hätte ich nicht sagen sollen.

2:35:15

[SPEAKER_01]: Oh scheiße.

2:35:18

[SPEAKER_01]: Da haben wir jetzt unsere ganzen Grün-Links-Versifften höher verloren.

2:35:28

[SPEAKER_00]: Der andere fliegt mit seinem Flugzeug alleine und ich fliege mit 300 anderen stinkenden in einer Kabine.

2:35:36

[SPEAKER_01]: In einer kleinen engen Hühnerbox.

2:35:38

[SPEAKER_00]: Ja, in einer Hühnerbox mit Kindergeschrei und Windelgestank und Hallo.

2:35:46

[SPEAKER_00]: Mein Fußabdruck ist so klein, der ist hämopathisch.

2:35:49

[SPEAKER_00]: Der andere fliegt alleine mit seinem Flieger.

2:35:54

[SPEAKER_00]: Der hat einen Fußabdruck.

2:35:57

[SPEAKER_00]: Du weißt, wen ich meine?

2:35:59

[SPEAKER_01]: Ja.

2:35:59

[SPEAKER_01]: Okay.

2:36:00

[SPEAKER_00]: Unseren... Sag's nicht, sag's nicht.

2:36:03

[SPEAKER_00]: Gibt's doch eine Anzeige.

2:36:04

[SPEAKER_01]: Gibt's ein schönes Video von den Two-Board-Guys.

2:36:07

[SPEAKER_01]: Schaut euch das bitte an.

2:36:09

[SPEAKER_00]: Keiner weiß, was die Two-Board-Guys sind, aber egal.

2:36:12

[SPEAKER_01]: Es sind zwei von den Simplicimus-Leuten.

2:36:15

[SPEAKER_01]: Weiß nicht, sagt ihr das was, Simplicimus?

2:36:18

[SPEAKER_01]: Die haben früher mal mit Funk zusammengearbeitet, jetzt arbeiten sie noch allein.

2:36:21

[SPEAKER_01]: Die machen so kleine Reportagen, Dokumentationen.

2:36:28

[SPEAKER_01]: Überinteressante vorkommnisse über manche verbrecher die es geschafft haben die justiz für keine ahnung wie viel lange die irre zu führen oder.

2:36:37

[SPEAKER_01]: Sind ein paar interessante die kunstwerke die sie da machen die sind immer interessant und sehenswert und führen also das ist hoch was sie.

2:36:49

[SPEAKER_01]: Im höheren segment im höheren qualitäts segment machen und dann haben sie noch einen einfachen kanal wo sie sich.

2:36:55

[SPEAKER_01]: Two-board-guys, also zwei gelangweilte Idioten und dann noch ein bisschen mehr über die Stränge schlagen, nicht so die Qualität einfach einklatschen.

2:37:04

[SPEAKER_00]: Wann hörst du das alles?

2:37:06

[SPEAKER_00]: Ich weiß gar nicht, wann ich das hören sollte.

2:37:08

[SPEAKER_00]: Während der Arbeit.

2:37:09

[SPEAKER_00]: Hast du da Schnellspur, doppelt so schnell oder was?

2:37:13

[SPEAKER_01]: Ich hab öfter schon noch Sachen mit doppelter Geschwindigkeit angehört.

2:37:18

[SPEAKER_01]: Also geht heute super also früher hast du ja noch das problem gehabt dass dann die der ton höher war aber das wird heutzutage korrigiert da hört sich dann die tonlage gleich an ist halt schneller musik ist nicht ganz schön das kann man nicht gut mit zwei freigeschmieden.

2:37:36

[SPEAKER_00]: Ich hab's noch nie probiert.

2:37:39

[SPEAKER_01]: Bei uns in der Firma mache ich das auch ganz oft, wenn dann irgendwie so eine Infoveranstaltung ist.

2:37:43

[SPEAKER_01]: Da gehe ich am Anfang rein in das Meeting, damit ich die Aufzeichnung mitkriege, weil sonst kriegst du die meisten manchmal nicht.

2:37:50

[SPEAKER_01]: Und dann gehe ich wieder raus und dann am Ende schaue ich mir dann das Video mit zweifacher Geschwindigkeit an und ist das Gestammel vielleicht dazu ertragen.

2:37:56

[SPEAKER_01]: Entschuldigung.

2:37:57

[SPEAKER_00]: Okay, gut, das könnte dich jetzt ein paar Token kosten.

2:38:02

[SPEAKER_00]: Keine Ahnung, ob sich das kostet, den Job oder... Nein, ich weiß es nicht.

2:38:06

[SPEAKER_00]: Okay, gut.

2:38:07

[SPEAKER_00]: Also, war ein Vergnügen.

2:38:09

[SPEAKER_00]: Dankeschön.

2:38:11

[SPEAKER_01]: Danke.

2:38:12

[SPEAKER_01]: Bis zum nächsten Mal.

2:38:13

[SPEAKER_00]: Ja.

2:38:14

[SPEAKER_01]: Und jetzt kommt Part Nummer 4.

2:38:15

[SPEAKER_00]: Part Nummer 4 von meinem Theaterstück.

2:38:19

[SPEAKER_00]: Theater ist Sing-Song, Sing-Song-Theaterstück.

2:38:23

[SPEAKER_00]: Keine Ahnung.

2:38:25

[SPEAKER_00]: Ciao!

2:38:26

[SPEAKER_00]: Macht's gut!

2:38:27

[SPEAKER_00]: Bis bald!